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Ruhm

Ein Roman in neun Geschichten. Ausgezeichnet mit dem Prix Cévennes du roman 2010

(1)
Ein Schriftsteller mit einer unheilvollen Neigung, ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler und eine alte Dame auf der Reise in den Tod: Ihre Wege kreuzen sich in einem Geflecht von Episoden zwischen Wirklichkeit und Schein. Ein Spiegelkabinett voll unvorhersehbarer Wendungen: komisch, tiefgründig und elegant erzählt.
Rezension
Atemberaubend und verblüffend.
Portrait
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, lebt in Berlin. Sein Werk wurde u. a. mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. Der Roman «Die Vermessung der Welt», in bisher 46 Sprachen übersetzt und von Detlev Buck verfilmt, wurde zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit. Daniel Kehlmann ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zuletzt veröffentlichte er den Roman «F» und seine Frankfurter Poetikvorlesungen, "Kommt, Geister".



Weitere Veröffentlichungen:


Beerholms Vorstellung. Roman. 1997

Unter der Sonne. Erzählungen. 1998

Mahlers Zeit. Roman. 1999

Der fernste Ort. Novelle. 2001

Ich und Kaminski. Roman. 2003

Die Vermessung der Welt. Roman. 2005

Wo ist Carlos Montúfar? Über Bücher. 2005

Requiem für einen Hund. Ein Gespräch mit Sebastian Kleinschmidt. 2008

Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten. 2009

Lob. Über Literatur. 2010

Die Geister in Princeton. Theaterstück. 2011

Der Mentor. Theaterstück. 2012


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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 239
Erscheinungsdatum 01.12.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25785-8
Verlag Rororo
Maße (L/B/H) 154/98/23 mm
Gewicht 165
Auflage 3
Verkaufsrang 6.536
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


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Kein Feuer entfacht;
von einer Kundin/einem Kunden am 06.08.2012

Neun Geschichten die am Ende zu einem Roman zusammenfließen- so die Theorie und der große Gedanke dahinter. In der Praxis ist dies natürlich kein leichtes Unterfangen. Mit dem einzigartigen Schreibstil von Kehlmann sind die einzelnen Geschichten nett zu lesen. Doch leider ist bei mir der große Funke ausgeblieben.

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0 0
Großartige Idee, großartiges Buch
von Udo Geithner aus Bayreuth am 25.01.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Daniel Kehlmanns neuer Roman besteht aus neun äußerlich getrennten Kurzgeschichten. Inhaltlich jedoch vernetzen sie sich zu einer Einheit und ergeben so ein stimmiges Gesamtbild. Das Leitmotiv des Romans ist der Ruhm. Leicht psychologisch werden dessen Auswirkungen und Absurditäten beschrieben. Jede der neun Hauptfiguren macht seine eigenen konfliktreichen Erfahrungen; die erste... Daniel Kehlmanns neuer Roman besteht aus neun äußerlich getrennten Kurzgeschichten. Inhaltlich jedoch vernetzen sie sich zu einer Einheit und ergeben so ein stimmiges Gesamtbild. Das Leitmotiv des Romans ist der Ruhm. Leicht psychologisch werden dessen Auswirkungen und Absurditäten beschrieben. Jede der neun Hauptfiguren macht seine eigenen konfliktreichen Erfahrungen; die erste Figur sieht sich plötzlich in das Leben eines Stars versetzt, erlebt intensivst dessen Erfolg und vergisst dabei sein eigenes Leben. Der zweiten Figur, einem Schriftsteller, sind der Ruhm, die damit verbunden Reisen durch die Welt und die ewig gleichen Fragen der Fans verhasst. Lieber säße er zu Hause und würde in aller Ruhe arbeiten. In einer anderen Geschichte lernen wir einen erfolgreichen esoterischen Autor kennen. Mit seinen Ratschlägen hat er Millionen Lesern den Weg zu einem besseren Leben gewiesen und scheitert nun an seinem eigenen. Da ist noch der internetsüchtige Blogger, er hasst seine Kollegen, den Job, die Menschen – kurz, alles. Nur in seiner virtuellen Welt fühlt er sich wohl und berichtet nun für die Internetgemeinde vom Treffen mit einem berühmten Schriftsteller und der Hoffnung, eine Figur in dessen Roman zu werden. Was den besonderen Wert des Romans ausmacht, ist weder eine ausgefeilte Sprache noch ein knackiger Erzählstil – das hat er alles nicht. Es ist die faszinierende Mischung aus Fiktion und Realität. Der in einigen Geschichten auftauchende Schriftsteller reagiert mit eigenen Geschichten auf Kehlmanns Erzählungen. Es baut sich eine zweite fiktionale Ebene auf und verschwimmt bisweilen mit der realen. Der Reiz und die Herausforderung für den Leser bestehen nun darin, diese Grenzen zu finden und zu verstehen. Die Idee in „Ruhm“ ist großartig macht den Roman zu einem muss-man-gelesen-haben Werk. Freunden von Kurzgeschichten sei noch Clemens Meyer empfohlen. Im Jahre 2008 gewann er für seine Stories „Die Nacht, die Lichter“ den Preis der Leipziger Buchmesse. Zum Ende möchte ich noch zwei herausragende Werke von Kehlmann erwähnt haben: „Die Vermessung der Welt“ und „Mahlers Zeit“.

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4 0
Ein "metaleptisches Spektakel"
von E. Petojevic aus Kaiserslautern am 24.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein Spiel auf mehreren Ebenen. Wer es versteht wird es lieben, nur dafür muss man erstmal durch den Dschungel, der überaus unterhaltsam ist.

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2 0
Ein Roman in neun Geschichten
von Uli Geißler aus Fürth am 04.02.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das eher ungewöhnliche literarische Konzept des Autors Daniel Kehlmann beeinhaltet die Idee, eine Geschichte in Abschnitten zu erzählen, welche jeder für sich abgeschlossen ist und doch eine durchgängige Verbindung zu den vorherigen oder nachfolgenden Kurzgeschichten aufweist. Nicht immer augenfällig gelingt ihm das auch und man wechselt zwischen fiktiver Fiktion und... Das eher ungewöhnliche literarische Konzept des Autors Daniel Kehlmann beeinhaltet die Idee, eine Geschichte in Abschnitten zu erzählen, welche jeder für sich abgeschlossen ist und doch eine durchgängige Verbindung zu den vorherigen oder nachfolgenden Kurzgeschichten aufweist. Nicht immer augenfällig gelingt ihm das auch und man wechselt zwischen fiktiver Fiktion und realer Fiktion, wohlwissend, dass es da letztlich keinen Unterschied gibt, sind doch alle Ebenen im Buch erdacht. Einzig einige Figuren aus den unterschiedlichen Episoden – geradezu nachbarschaftlich nah charakterisiert, als kennte man sie – tauchen zwischenzeitlich auf und schaffen eine gedanklich-inhaltliche Verbindung. Es ist fast schon ein Denkspiel, herauszufinden, wo und worin die Verbindungen der doch sehr unterschiedlichen Erzählungen liegen. Es geht um die Identität des Individuums, das „Wer bin ich“. Dabei überschreitet der Autor immer wieder die fiktionale Ebene und lässt die Handlungen seiner Figuren zur von der Leserschaft empfundenen Wirklichkeit werden. So wird reizvoll das Mediale real und das Reale zum Medium, eine Art erwünschter Wirklichkeitsverlust. Das nicht sofort Augenfällige des bestehenden Zusammenhangs der einzelnen Abschnitte macht die Qualität des Buches aus. Im Wissen, dass wohl alles miteinander zusammenhängt ist man bemüht, Verwebungen zu entdecken, zusammen zu denken, was zusammen gehört und so sich einen eigenen Roman zu erschaffen. Insofern scheint die Geschichte Daniel Kehlmann’s - wie so Vieles in der Mediengesellschaft auch - lediglich vorgetäuscht zu sein. Die wahre, im Sinne von eigentlicher, wirklicher Geschichte, erdenkt man sich selbst. Das Buch fordert und fördert Kreativität und Auseinandersetzung. Geschichten provozieren Geschichten. Das ist aber auch gut so. © 2/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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2 0
Technisches Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Als ich begann Kehlmanns Roman zu lesen, war ich mir nicht über die bewusste Erzähltechnik im Klaren. Jeder Satz, jede Figur und sogar jedes Wort ist hier von Bedeutung. Wie auf Spurensuche wartet man gerade zu auf das nächste Detail. Liebevoll benutzt Kehlmann seine Macht als Autor, referiert seine... Als ich begann Kehlmanns Roman zu lesen, war ich mir nicht über die bewusste Erzähltechnik im Klaren. Jeder Satz, jede Figur und sogar jedes Wort ist hier von Bedeutung. Wie auf Spurensuche wartet man gerade zu auf das nächste Detail. Liebevoll benutzt Kehlmann seine Macht als Autor, referiert seine eigenen Personen über sich selbst, während diese über ihre Erschaffungen walten. Die Frage nach der Wirklichkeit darf man sich nicht mehr stellen, man kann sonst gar nicht mehr aufhören, seine Genialität zu bewundern.

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1 0
Raffiniert!
von K. Wittig aus Ludwigsburg am 09.11.2010
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Neun unterschiedliche Geschichten mit neun Hauptfiguren, die in einer der anderen Geschichten immer wieder mal auftauchen. Tolle Idee und ein ungewöhnlicher Roman!

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1 0
Ein Roman ...
von GinaLeseratte aus Kornwestheim am 02.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

... in neun Geschichten: Ich war sehr gespannt, ob wirklich aus neun einzelnen Geschichten ein Roman entsteht oder ob es nur eine Aneinanderreihung von Geschichten ist, in denen zufällig dieselben Personen, Orte etc. auftauchen. Es funktioniert! Jede der Geschichten für sich ist kurzweilig, witzig, spannend oder stimmt nachdenklich und... ... in neun Geschichten: Ich war sehr gespannt, ob wirklich aus neun einzelnen Geschichten ein Roman entsteht oder ob es nur eine Aneinanderreihung von Geschichten ist, in denen zufällig dieselben Personen, Orte etc. auftauchen. Es funktioniert! Jede der Geschichten für sich ist kurzweilig, witzig, spannend oder stimmt nachdenklich und doch ergeben sie zusammen eine Einheit. Sie sind so kunstvoll, so intelligent miteinander verflochten, dass das Lesen einfach Spaß macht (eher oberflächlichen Lesern vielleicht nicht). Besonders interessant ist der Wechsel und das Verschmelzen von Realität und Fiktion - Was ist wirklich, was nicht? - Alles in allem glänzend geschrieben.

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1 0
Fantastisches Spiel
von Thomas Zörner aus Lentia am 18.02.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Daniel Kehlmann landete mit "Die Vermessung der Welt" den Verkaufshit der letzten Jahre. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an seinen Folgeromna, der nun endlich vorliegt. Ich muss gestehen, dass ich mir der "Vermessung" etwas verweigert habe. Ich kenne das Buch nicht und ging somit vollkommen unvoreingenommen an "Ruhm" heran... Daniel Kehlmann landete mit "Die Vermessung der Welt" den Verkaufshit der letzten Jahre. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an seinen Folgeromna, der nun endlich vorliegt. Ich muss gestehen, dass ich mir der "Vermessung" etwas verweigert habe. Ich kenne das Buch nicht und ging somit vollkommen unvoreingenommen an "Ruhm" heran und ich bin begeistert. Kehlmann erzählt von 9 Leben, manche filtiv manche real und lässt sie alle mehr oder weniger offensichtlich ineinander übergehen und sogar Einfluss aufeinander haben. Wenn zB der Schriftsteller Leo Richter nicht auf eine Reise geht und seine Kollegin fragt ob diese nicht gehen würde, hat dies fatale Konsequenzen für sie. Kehlmann verwebt aber nicht nur die Geschichten, sondern auch mehrere Realitäten, so kommen auch die Figuren der fiktiven Autoren zu Wort und diese selbst in ihren eigenen Geschichten. Vor allem gegen Ende mag dies verwirrend werden, allerdings geht auch eine nicht zu leugnende Faszination von diesem Stilmittel aus. Was ist real, was nicht? Neben der sprachlich einfach Größe und dem flüssigen Stil Kehlmanns macht vor allem das Suchen der Zusammenhänge ungemein Spaß. Wie hängt zB die Geschichte eines über Selbstmord sinierenden esotherischen Autors mit der eines verwirrten Internetbloggers zusammen? Jede Geschichte handelt im weitesten Sinne von Ruhm. Manche ganz offensichtlich, wie die des Schauspielers, der nicht mehr bekannt sein möchte, manch andere wieder weniger wie die des Familienvaters, der ein Doppelleben anfängt mit zwei verschiedenen Frauen. Doch alle sind in ihrem Kontext miteinander verbunden. Kehlmann ist mit "Ruhm" ein fantastisches und unheimlich intelligentes Stück Literatur gelunden. Eine unbedingte Empfehlung.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Kluge und philosophische Kurzgeschichten, teils grotesk, die letztlich doch alle zusammenhängen.

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0 0
von Michaela Gehrke aus Essen am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Kurzgeschichten, die ineinandergreifen. Vom Wahnsinn der Gesellschaft und ihren Akteuren geprägt erzählt Kehlmann bis in das in sich selbst auflösende Erzählen selbst.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Keilmann erzählt neun Geschichten und man muss alle gelesen haben. Ein sehr gutes Buch, dass zeigt was für ein genialer Autor Daniel Keilmann ist.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Jede dieser neun Geschichten ist einzigartig, hat einen eigenen Charakter, einen eigenen Schreibstil, einen eigenen Sinn. Einfach genial!

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Neun Geschichten, die zusammen einen Roman ergeben. Neun Personen, die mal mehr, mal weniger miteinander zu tun haben. Toll gemacht. Tolle Sprache. Eindrucksvoll.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wunderbare Kurzgeschichten bei denen man erst zum Schluss den roten Faden entdeckt. Mehr davon Herr Kehlmann!

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Wundervoll ineinander verflochten....
von einer Kundin/einem Kunden am 19.10.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich muss gestehen, dass dies mein erster Kehlmann war...und schon liebe ich seinen literarischen Zugang! Denn hier steckt nicht nur in jeder der neun Erzählungen eine überraschende Erkenntnis, verdichtet sich die Absicht des Romans mit jeder Seite, sondern jede seiner Ideen löst unzählige Gefühle im Leser aus. Was wäre,... Ich muss gestehen, dass dies mein erster Kehlmann war...und schon liebe ich seinen literarischen Zugang! Denn hier steckt nicht nur in jeder der neun Erzählungen eine überraschende Erkenntnis, verdichtet sich die Absicht des Romans mit jeder Seite, sondern jede seiner Ideen löst unzählige Gefühle im Leser aus. Was wäre, wenn man sich selbst in einer der beschriebenen Situationen befindet? Wie würde man sich verhalten? Die anfangs oft absurden, unerklärlichen Momente in seinen Geschichten finden gegen Ende eine Auflösung, was sie nicht minder besonders macht. Vor allem der Monolog eines überbegeisterten Internetsüchtigen hat mich mehrmals laut auflachen lassen...einfach großartig! Zu empfehlen auch für all jene, die Thomas Glavinics "Die Arbeit der Nacht", "Das Leben der Wünsche" oder "Wie man leben soll" lieben!

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Klein aber fein
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 08.11.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Mein Interesse an dem Buch entstand dadurch das wir im Deutschunterricht eine einzelne Geschichte ohne den Zusammenhang zu den anderen zu kennen, lasen und besprachen. Schon diese einzelne Geschichte bestach mit ihrem Schreibstil, dem leichten Zynismus der fortwährend mitschwang und dem Wissen im Hinterkopf, das es da noch eine... Mein Interesse an dem Buch entstand dadurch das wir im Deutschunterricht eine einzelne Geschichte ohne den Zusammenhang zu den anderen zu kennen, lasen und besprachen. Schon diese einzelne Geschichte bestach mit ihrem Schreibstil, dem leichten Zynismus der fortwährend mitschwang und dem Wissen im Hinterkopf, das es da noch eine andere Geschichte zu gibt, ein Gegenstück das noch mal ein anderes Licht auf das gelesene werfen kann. So geht es dann in dem Buch weiter und man freut sich auf jede neue kleine Geschichte, die irgendwie mit einer anderen vorangegangenen oder noch kommenden verbunden ist. Dennoch gibt es keine klare Linie und manchmal sind es nur ganz kleine Details die die eine mit der anderen Geschichte verknüpfen. In meinen Augen ein sehr gelungenes Buch, wobei mich besonders die Geschichte von Rosalie verzaubert hat. Es lohnt sich sich die Zeit für dieses Buch zu nehmen.

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Neun fesselnde Kurzgeschichten
von einer Kundin/einem Kunden am 24.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Bedeutung des Untertitels „Ein Roman in neun Geschichten“ wird schnell deutlich, wenn man merkt wie eine Erzählung in die nächste hineingreift. Spannende Kurzgeschichten und die raffinierten Verknüpfungen zwischen ihnen machen dieses Buch zum Lesevergnügen. Unbedingt lesen!

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Sensationell!
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 05.04.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

jede Geschichte zieht den Leser sofort in sich hinein, fesselt, amüsiert, bewegt. Und das Geniale: alles hängt irgendwie doch mit allem zusammen - die Frage ist jedes Mal nur: wie?

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Geschichten voller Selbstironie, Pointen und running gags
von einer Kundin/einem Kunden am 23.03.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Daniel Kehlmanns Roman "Ruhm" besteht aus neun Episoden, die in sich abgeschlossen sind, deren ganzer Unterhaltungswert sich jedoch erst dann erschließt, wenn sie im Zusammenhang gelesen werden. In allen Geschichten geht es um Technik, die an entscheidender Stelle versagt : Mal wird eine Telefonnummer doppelt vergeben und... Daniel Kehlmanns Roman "Ruhm" besteht aus neun Episoden, die in sich abgeschlossen sind, deren ganzer Unterhaltungswert sich jedoch erst dann erschließt, wenn sie im Zusammenhang gelesen werden. In allen Geschichten geht es um Technik, die an entscheidender Stelle versagt : Mal wird eine Telefonnummer doppelt vergeben und führt zu Verwicklungen, mal hat ein Handy, das Rettung bringen könnte, keinen Strom. Die leichte, abwechslungsreiche und an die jeweilige Geschichte angepasste Sprache macht das Lesen nie anstrengend, sondern führt lässig durch die stimmungsvollen und komischen Szenen. "Ruhm" ist ein witziges und mit großem Vergnügen zu lesendes Buch.

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Warum eine Geschichte lesen, wenn man auch neun lesen kann?!
von Manuela Gottwald aus Velbert am 15.03.2011
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Daniel Kehlmann schildert mit „Ruhm – Ein Roman in neun Geschichten“ Erlebnisse unterschiedlichster Charaktere, wie z.B. die eines Schriftstellers, einer alten Dame, eines Schauspielers und eines Internetbloggers, die auf dem ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. So verschieden die Figuren auch sind, gibt es dennoch etwas,... Daniel Kehlmann schildert mit „Ruhm – Ein Roman in neun Geschichten“ Erlebnisse unterschiedlichster Charaktere, wie z.B. die eines Schriftstellers, einer alten Dame, eines Schauspielers und eines Internetbloggers, die auf dem ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. So verschieden die Figuren auch sind, gibt es dennoch etwas, das sie miteinander verbindet. Doch nicht nur die Figuren sind verschieden, sondern auch die Perspektiven und die Sprache, die Kehlmann verwendet. Eine Erzählung mit überraschenden Wendungen über Identität und die Macht des Zufalls.

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