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Saukerl

Kommissar Alois Schöns 1. Fall

(3)
Schweinebauer Anton Huber liegt erschossen in seinem Stall. Ehefrau, Geliebte, Nachbarn - alle hatten Motive, den Frauenheld umzubringen. Die Erkenntnisse, die Hauptkommissar Alois Schön und sein junges Team bei ihren Ermittlungen ans Tageslicht befördern, belasten sogar ihr Privatleben und lassen sie am Guten im Menschen zweifeln. Doch dann geschieht ein zweiter Mord. Und die Hauptverdächtigen sind plötzlich unauffindbar.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Erscheinungsdatum 03.02.2016
Serie Kommissar Alois Schön 1
Sprache Deutsch
EAN 9783839249345
Verlag Gmeiner Verlag
eBook (ePUB)
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Mord in Bayern, wo die Welt und die Kriminalstatistik noch in Ordnung sein sollten...
von einer Kundin/einem Kunden aus Atzbach am 02.03.2016

"Saukerl" ist der erste Fall von Hauptkommissar Schön und seinem Team. Schweinebauer Anton Huber liegt erschossen in seinem Stall. Vielhe hatten ein Motiv, denn der Saukerl war nicht besonders beliebt. Er hatte Affären mit vielen Dorfbewohnerinnen, der Grundschullehrerin Martina Scharf, die ihrem Namen alle Ehre macht, der Fleischereifachverkäuferin, der Erzieherin-... "Saukerl" ist der erste Fall von Hauptkommissar Schön und seinem Team. Schweinebauer Anton Huber liegt erschossen in seinem Stall. Vielhe hatten ein Motiv, denn der Saukerl war nicht besonders beliebt. Er hatte Affären mit vielen Dorfbewohnerinnen, der Grundschullehrerin Martina Scharf, die ihrem Namen alle Ehre macht, der Fleischereifachverkäuferin, der Erzieherin- viele erlagen seinem Charme. Den Nachbarn war er ein Dorn im Auge, denn der Gestank der Säue war kaum auszuhalten und brachte einigen sogar finanzielle Einbußen. Als auch Ehefrau Maria mit aufgeschlitzter Kehle und zerschnittenen Pulsadern in einem Kieswerk aufgefunden wird, müssen Haupkommissar Schön und sein Team mit ihren Ermittlungen von vorne beginnen. Dabei stoßen sie auf ein Familiendrama, das sie an ihre Grenzen bringt. Das Ermittlerteam, bestehend aus Hauptkommissar Schön, Kommissaranwärtern Julia Neubauer, dem Franken Martin und Natascha Frey, ist sehr sympathisch und äußerst kompetent.Hauptkommissar Schön versteht sich nicht mehr so gut mit seiner Exfrau, nicht zuletzt wegen seiner neuen Liebe Beate. Mit ihr verbringt er viel Zeit und die beiden ziehen auf Probe für zwei Wochen zusammen. Sie möchten sich vielleicht bald ein Eigenheim kaufen. Schön genießt aber auch gerne Zeit alleine nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag.Natascha hat zur Zeit die Nase voll von Männern, denn ihr Ex hatte sich vor kurzem von ihr getrennt, weil sie ihm wegen der Prüfungen auf der Polizeiakademie nicht genügend Aufmerksamkeit schenken konnte. Sie konzentriert sich voll und ganz auf ihre Arbeit und genießt ihr Singledasein. Natürlich weiß sie, dass der Franke Martin auf sie steht. Sie hält eine Beziehung zu einem Kollegen für unprofessionell und außerdem ist Martin absolut nicht ihr Typ: Martin ist genauso groß wie sie, Brillenträger und zwei Jahre jünger als sie und Julia, also 21. Anton Huber mochte niemand, nicht einmal seine eigenen Kinder Max und Cordula. Deswegen trauerte ihm kaum jemand nach- außer vielleicht die Damenwelt. Immerhin handelte es sich bei dem Toten um einen gut gebauten Schönling, der zu Lebzeiten so manchen weiblichen Körper in Wallung gebracht hatte. Er war ein Mannsbild, von dem Frau gerne träumte. Seine Frau Maria wurde von allen gemocht, ihren Sohn betüdelte sie wie eine Glucke. Besonders gut gefallen hat mir die Verwendung der regionalen Dialekte. So spricht Martin Fränkisch und die Dorfbewohner tiefstes Bayrisch. Der Krimi ist gut durchdacht und von der ersten Seite an sehr fesselnd. Auch wenn das Ende möglicherweise vorhersehbar ist, bleibt die Geschichte bis zum Ende hin spannend. Die Gestaltung des Covers und auch der Innenklappen ist sehr ansprechend und gut überlegt. Der Autor: Ulrich Radermacher, geboren 1964 in Trier, studierte BWL und ist Vater von zwei erwachsenen Söhnen. Er ist seit 1995 als unabhängiger Vermögensberater tätig. Im Sommer 2010 begann er, seine Erlebnisse, die er bei Suche nach der zweiten Liebe gemacht hat, niederzuschreiben. Herausgekommen ist ein humorvoller Ü 35-Ratgeber, der als ebook erschien.Seit 2011 ist Radermacher Mitglied der Autorengruppe KaLiber München. Für mich war der "Saukerl" der beste Krimi, den ich seit langer Zeit gelesen habe. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil rund um Hauptkommissar Schön. Absolut empfehlenswert, vor allem für Fans von Landkrimis!!!

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Sakrisch guater Auftakt für eine neue Krimireihe
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 29.02.2016

"Saukerl" ist der erste Fall von Hauptkommissar Schön und seinem Team. Ein super gelungener Auftakt zu einer neuen Krimiserie, bei der es hoffentlich ganz bald eine Fortsetzung geben wird. Ich hatte wirklich super Krimiunterhaltung und habe die Seiten nur so verschlungen. Der Krimi beginnt damit, dass sich Huber Tonis Schweine... "Saukerl" ist der erste Fall von Hauptkommissar Schön und seinem Team. Ein super gelungener Auftakt zu einer neuen Krimiserie, bei der es hoffentlich ganz bald eine Fortsetzung geben wird. Ich hatte wirklich super Krimiunterhaltung und habe die Seiten nur so verschlungen. Der Krimi beginnt damit, dass sich Huber Tonis Schweine über dessen Leiche hermachen, da er erschossen im Stall liegt. Auf den ersten Blick ist klar, es handelt sich um Mord und somit um einen Fall für Hauptkommissar Schön und sein Team. Erste Befragungen liefern den Ermittlern mehr potentielle Täter als ihnen lieb sein kann. Das Geschmäckle aus seinem Saustall war vielen Ortsbewohnern ein Dorn im Auge, ganz besonders aber dem Gastwirt von gegenüber, da bei ihm deswegen die Gäste ausblieben. Außerdem hat der Tote dem Buchtitel Saukerl alle Ehre bereitet, denn vor Toni war keine Frau sicher. Erzieherin, Fleischerfachverkäuferin, und zuletzt die Lehrerin Martina Scharf, bei der der Name Programm ist, der Saukerl hat einfach alles gevögelt, was ned bei drei aufm Baum war. Ehemänner, abgelegte Geliebte, da würden sich viele Mordmotive finden. Außerdem scheint Tonis Familie auch wie vom Erdboden verschluckt. Sohn Max im Internat, Tochter Cordula angeblich irgendwo im Urlaub und von Maria, der Ehefrau, fehlt jede Spur. Ein verzwickter Fall, der die Ermittler vor viele Rätsel stellt und menschliche Abgründe aufzeigt. Die Charaktere sind toll gezeichnet. Hauptkommissar Schön ist mir von Anfang an sympathisch gewesen. Er kümmert sich liebevoll um seinen Sohn Freddy, der ihm sehr wichtig ist. In Beate hat er eine neue Freundin gefunden. Die beiden gehen liebevoll miteinander um, auch wenn sie ihm mit ihren Plänen vom Zusammenziehen vielleicht noch etwas überfordert. Er ist ein toller Ermittlungsleiter, der sowohl bei seiner Truppe, als auch bei den Befragungen Menschlichkeit zeigt. Diese menschliche Art ist auch Natascha Frey zu eigen und mit den beiden Kommissarsanwärtern Julia und Martin ist die Truppe komplett. Martin hat es zwar auch mit den hübschen Frauen und muss ab und an gebremst werden, aber seine trockenen Sprüche und sein Fränkischer Dialekt macht ihn einfach unersetzlich. Die Familienangehörigen des Toten kann man besonders anfangs schwer fassen, Welche Geheimnisse haben Tochter Cordula und Sohn Max zu verbergen? Die tragende Rolle unter den Geliebten spielt die Lehrerin Scharf, da diese den Toten angeblich gefunden hat und Tonis letzte Affäre war. Auch die Nebendarsteller sind gut gewählt. Besonders gut hat mir der emotionale Gastwirt Gruber gefallen, vor allem auch weil er breiten bayrischen Dialekt schimpft. Anfangs gibt es mit den zahlreichen Verdächtigen sowohl für die Ermittler, als auch für den Leser viel zum Rätseln und Kombinieren. Ich hatte das Gefühl live mit bei den Ermittlungen dabei zu sein, was mir gut gefallen hat. Die seltsamen Familienverhältnisse gaben mir zudem einiges zum Knobeln. Ab und an gibt es auch einen kleinen Ausflug in Schöns Privatleben, was mich meist zum Schmunzeln gebracht hat. Allerdings sind diese Szenen wirklich kurz gehalten und die Krimihandlung bleibt stets im Vordergrund. Auch wenn mir dann irgendwann klar war, in welche Richtung sich der Fall entwickeln wird, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Menschliche Abgründe, die hier aufgedeckt werden, haben mich teilweise mit offenem Mund lesen lassen. Richtig begeistert bin ich auch vom Regionalkolorit. Mit Franke Martin und Gastwirt Huber fließt auf gelungene Art und Weise Dialekt mit in die Geschichte. Außerdem merkt man deutlich, dass die Geschichte am Land spielt. Da fehlt die Musikkapelle nicht bei Beerdigungen und Gerüchte sind auch schnell am Kochen. Ach ja, einen Ausflug ins Legoland ist auch noch inklusive. Der Schreibstil des Autors liest sich locker, flüssig und man fliegt fast durch die Seiten. Durch kurze Abschnitte und häufige, gelungene Szenenwechsel entsteht gekonnt Spannung. Außerdem ist immer wieder auch für den einen oder anderen Schmunzler gesorgt. Eine Mischung, die wirklich sehr gute Unterhaltung bietet und auf jeden Fall von mir noch 5 Sterne bekommt.

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Familiendrama vor den Toren Münchens
von gaby2707 am 04.03.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Lehrerin Martina Scharf kommt auf ihrer Radtour am Schweinestall von Bauer Anton Huber vorbei. Angelockt vom Gequieke vieler Schweine findet sie den Bauern in seinem Stall - tot - erschossen. Alois Schön, Leiter der Münchner Mordkommission, mit seinem Team beginnt mit den Ermittlungen, die sich wegen der vielen... Die Lehrerin Martina Scharf kommt auf ihrer Radtour am Schweinestall von Bauer Anton Huber vorbei. Angelockt vom Gequieke vieler Schweine findet sie den Bauern in seinem Stall - tot - erschossen. Alois Schön, Leiter der Münchner Mordkommission, mit seinem Team beginnt mit den Ermittlungen, die sich wegen der vielen Personen mit einem Motiv, eher schwierig gestalten. Als Ehefrau Maria mit aufgeschnittenen Pulsadern und aufgeschlitzter Kehle im stillgelegten Kieswerk Waldperlach gefunden wird, beginnen die Ermittlungen wieder von vorn und die Ermittler stoßen auf ein Familiengeheimnis, dass sie so nicht erwartet hatten. Der Debütroman von Ulrich Radermacher spielt in meiner unmittelbaren Nachbarschaft, was mich veranlasst hat, dieses Buch unbedingt lesen zu müssen. Und ich habe es absolut nicht bereut. Kommissar Alois Schön ist mir von Anfang an sehr sympathisch. Und auch seine quirlige Freundin Beate, die ihn mit ihrem Temperament hier und da etwas überfordert, gefällt mir sehr gut. Seinen Kollegen Martin aus dem Frankenland erkennt man sofort an seinem fränkischen Dialekt. Die bayerische Sprache kommt natürlich auch nicht zu kurz und gibt der dörflich angehauchten Geschichte den richtigen lokalen Anstrich. Da ich immer wieder etwas aus dem persönlichen Umfeld der Kommissare aber auch der Dorfbewohner erfahre, lässt mich ganz schnell "mit dazu gehören". Der Fall selbst ist etwas verzwickt und spielt in tragischer Weise mehr in die Bauernfamilie hinein, als zuerst vermutet. Hier wird ein familiäres Thema angesprochen, das aus dem Alltäglichen herausfällt. Die Aufklärung und die Motivation des Mörders werden sehr treffend und plausibel dargestellt. Der manchmal etwas derbe Ton und der treffende, manchmal bissige Humor haben das Lesen für mich zum absoluten Vergnügen gemacht. Die Seiten sind mir nur so durch die Hände geflogen. Mit dem Saukerl ist Ulrich Radermacher ein Debüt gelungen, das von mir die volle Punktzahl erhält. Und ich hoffe, bald mehr von Kommissar Schön und seinem Team zu lesen.

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Gelungenes Krimi-Debüt mit einem sympathischen Ermittlerteam
von janaka aus Rendsburg am 30.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

*Inhalt* In einem kleinen Vorort von München lebt der Bauer Anton Huber mit seiner Familie mitten im Dorf. Der Schürzenjäger eckt nicht nur mit seinen amourösen Abenteuern bei den Dorfbewohnern an, nein auch mit der Geruchsbelästigung seines Schweinestalles. Er hat sich viele Feinde im Dorf gemacht, so dass es keinen... *Inhalt* In einem kleinen Vorort von München lebt der Bauer Anton Huber mit seiner Familie mitten im Dorf. Der Schürzenjäger eckt nicht nur mit seinen amourösen Abenteuern bei den Dorfbewohnern an, nein auch mit der Geruchsbelästigung seines Schweinestalles. Er hat sich viele Feinde im Dorf gemacht, so dass es keinen wundert, als er eines Tages tot zwischen seinen Schweinen liegt. Das Münchner Team um Kommissar Alois Schön beginnt mit den Ermittlungen und kommt nur langsam voran, da in diesem Dorf eher Schweigen angesagt ist. Als dann wenige Tage später Maria tot aufgefunden wird, müssen Alois Schön und seine Kollegen den Fall neu betrachten und blicken dabei in menschliche Abgründe. *Meine Meinung* Für seinen Debüt-Krimi "Saukerl" hätte Ulrich Radermacher keinen passenden Titel wählen können. Dies ist der erste Fall für den Münchner Hauptkommissar Alois Schön und seinem Team. Der Schreibstil ist leicht und locker, immer wieder fließt der bayrische Dialekt mit ein. Ich als Norddeutsche lese mir die Passagen dann immer laut vor, damit ich sie verstehen kann. Das sorgt ab und zu für Lacher in meiner Umgebung. Die Spannung ist die ganze Zeit präsent, immer wieder werden neue Verdächtige präsentiert, bis man langsam auf der Zielgrade erkennt, welch schreckliches Geheimnis dahinter steckt. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz, immer wieder werden kleine lustige Sequenzen eingespielt. Mit Alois Schön hat der Autor einen bodenständigen Charakter erschaffen, der mir sehr sympathisch ist. Er lebt in einer Partnerschaft mit einer lieben Frau, die ihn gerne bekocht. Endlich mal ein Kommissar, der keine verkrachte Existenz ist. Aber auch die anderen Charaktere sind authentisch und lebendig beschrieben worden. *Fazit* Spannender Regionalkrimi aus München mit etwas Luft nach oben. Er bekommt eine Leseempfehlung und 4 Sterne. Über einen weiteren Fall würde ich mich freuen.

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Saukerl
von nellsche am 04.03.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt/Klappentext: Schweinebauer Anton Huber liegt erschossen in seinem Schweinestall. Ehefrau, Geliebte, Nachbarn - alle hatten Motive, ihn umzubringen. Doch als auch Ehefrau Maria mit aufgeschlitzer Kehle und zerschnittenen Pulsadern im stillgelegten Kieswerk Waldperlach entdeckt wird, müssen Hauptkommissar Schön und sein Team mit ihren Ermittlungen von vorn beginnen. Dabei stoßen sie... Inhalt/Klappentext: Schweinebauer Anton Huber liegt erschossen in seinem Schweinestall. Ehefrau, Geliebte, Nachbarn - alle hatten Motive, ihn umzubringen. Doch als auch Ehefrau Maria mit aufgeschlitzer Kehle und zerschnittenen Pulsadern im stillgelegten Kieswerk Waldperlach entdeckt wird, müssen Hauptkommissar Schön und sein Team mit ihren Ermittlungen von vorn beginnen. Dabei stoßen sie auf ein Familiendrama, das sogar ihr Privatleben beeinflusst und sie am Guten im Menschen zweifeln lässt. Meine Meinung: Das Cover ist ländlich-rustikal gestaltet. Man sieht eine Holzwand eines Stalls. Das passt prima zur Geschichte. Der Einstieg in das Buch klappte gut. Gleich von Anfang an fragte ich mich, wer denn der Mörder von Anton sein könnte. Es wurden im Laufe des Buches immer weitere Personen ins Spiel gebracht, die als Täter in Frage kamen bzw. die ein Motiv hatten. Wollte seine Ehefrau ihn loswerden? Oder war eine seiner Geliebten nicht gut auf ihn zu sprechen? Und dann hat sein Schweinebetrieb natürlich auch Auswirkungen auf die Luft im Umkreis seines Betriebes. Fühlten sich Nachbarn durch den Gestank gestört und wollten so das Problem beseitigen? Ich konnte mich wirklich nicht festlegen, wer es gewesen sein könnte. Erst im Laufe der Geschichte, als noch sehr viel mehr Hintergründe zu der Familie Huber ans Licht kommen, wird das ganze Schreckensbild klar. Die Auflösung ist verständlich und nachvollziehbar. Die verschiedenen Personen sind gut dargestellt und beschrieben. Die Ermittler, insbesondere Alois Schön, machen eine gute Arbeit und ermitteln in viele Richtungen. Auch aus dem Privatleben von Hauptkommissar Schön erfährt der Leser einiges. Dadurch wird er greifbar. Für mich ist er von den Ermittlern der einzige, der einen bleibenden Eindruck auf mich gemacht hat. Der Schreibstil ist gut zu lesen. Einige Dialoge sind gespickt mit bayerischem Dialekt und geben dem Buch eine witzige Note. Es gibt allerdings ein paar kleine Szenen, die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte, die meiner Meinung nach nicht so ganz realistisch waren. Aber einen wirklich großen Abbruch tut das dem Buch nicht. Ich fand das Buch auf jeden Fall lesenswert und würde von dem Ermittler Alois Schön gerne mehr lesen. Ich vergebe vier Sterne.

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