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Schmerz

Roman

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Vor zehn Jahren ist Iris bei einem Anschlag schwer verletzt worden. Zwar ist sie in ihr altes Leben zurückgekehrt, doch quälen sie Tag für Tag Schmerzen. Als sie Eitan wiederbegegnet, der Liebe ihrer Jugend, der sie vor Jahren abrupt verlassen hat, wirft sie das völlig aus der Bahn. Die Wunde, die er ihr zufügte, ist nicht weniger tief als die, die der Selbstmordattentäter, der sich neben ihr in die Luft sprengte, riss. Und doch fühlt sich Iris jäh, voller Staunen, erneut zu ihm hingezogen.
Wie in »Liebesleben« lotet Shalev die Untiefen der Liebe, die Fährnisse einer fatalen Anziehung aus. Die erotische Spannung, die Wucht der unerwartet wieder aufflammenden Leidenschaft sind kompromisslos, ehrlich und tief bewegend erzählt. »Schmerz« ist ihr persönlichstes Buch, eine emotionale Grenzerfahrung.
Rezension
"Ein Lob an die Übersetzerin Mirjam Pressler, die in immer neuen Wortfindungen den Tönen nachspürt.", Evangelische Zeitung, Thomas Maess, 27.03.2016
Portrait
Zeruya Shalev, 1959 in Israel geboren, studierte nach ihrer Militärzeit Bibelwissenschaften an der Hebräischen Universität Jerusalem. Sie arbeitet als Schriftstellerin und Verlagslektorin. Ihre Romane wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt. 2012 erhielt sie für ihr literarisches Gesamtwerk den "Welt"-Literaturpreis.
Seit 1993 ist sie mit dem Schriftsteller und Journalisten Eyal Megged verheiratet. Zeruya Shalev lebt mit ihrem dritten Mann, zwei Kindern aus verschiedenen Ehen und einem Adoptivkind in Jerusalem. Am 29. Januar 2004 wurde sie dort bei einem Anschlag eines Selbstmordattentäters erheblich verletzt.
Mirjam Pressler wurde 1940 in Darmstadt geboren - ein uneheliches Kind jüdischer Abstammung, das bei Pflegeeltern aufwuchs. In Frankfurt besuchte sie die Hochschule für Bildende Künste. Sie hat drei inzwischen erwachsene Töchter und fünf Enkelkinder. Die Liste der Berufe, die sie ausgeübt hat, ist lang. Ihre ersten Bücher schrieb sie nachts, neben Beruf, Familie und Haushalt.
Gleich für ihre ersten Roman bekam sie den Oldenburger Jugendbuchpreis. Seit vielen Jahren schreibt sie hauptberuflich für und über Kinder und ihre Probleme. Für ihre eigenen Bücher und die Übersetzungen aus dem Hebräischen und dem niederländisch-flämischen Sprachraum hat Mirjam Pressler viele Preise und Auszeichnungen erhalten, 1998 wurde sie mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache und 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk. 2013 erhielt sie die Buber-Rosenzweig-Medaille.
Mirjam Pressler lebt in der Nähe von München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 02.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8333-1076-8
Verlag Berliner Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 188/128/27 mm
Gewicht 269
Originaltitel Ke'ev
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Schmerz
von einer Kundin/einem Kunden am 31.12.2016

Zeruya Shalev schreibt mit diesem zeitgenössischen Roman über die gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Situationen im Nahen Osten. Iris arbeitet erfolgreich an einer Schule und engagiert sich beherzt um jedes auch nicht so angepasste Kind. Ihr Alltag verläuft normal routiniert mit Ehemann und den beiden erwachsenen Kindern. Jedoch holen sie immer... Zeruya Shalev schreibt mit diesem zeitgenössischen Roman über die gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Situationen im Nahen Osten. Iris arbeitet erfolgreich an einer Schule und engagiert sich beherzt um jedes auch nicht so angepasste Kind. Ihr Alltag verläuft normal routiniert mit Ehemann und den beiden erwachsenen Kindern. Jedoch holen sie immer wiederkehrende körperliche Schmerzen ein – die Folgen eines Terroranschlages. Als die Schmerzen unerträglich werden geht sie in ein Krankenhaus zu einem Spezialisten. In ihm erkennt sie ihre Jugendliebe Eitan, der sie unerwartet nach dem Tod seiner Mutter verlassen hat. Ein seelischer Schmerz kehrt zurück. Plötzlich stellt sie ihr bisheriges Leben in Frage. Iris geht einen schmerzhaften Weg zwischen Aufarbeitung und Entscheidung über ihr weiteres Leben. Feinfühlig und aufrüttelnd erzählt Zeruya Shalev in dem sehr persönlichen Roman von ihren eigenen schweren Verletzungen bei einem Terroranschlag. Ein außergewöhnlich poetischer Roman voller Leidenschaft, der mich sehr bewegt hat..

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von einer Kundin/einem Kunden am 12.03.2017
Bewertet: anderes Format

Eindringlich schreibt Shalev über die Fragen des Lebens, der Liebe und des Zusammenlebens in der Familie. Sehr berührend und feinsinnig. Ein Glanzstück moderner Prosa.

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Gefühlvoll
von MissRichardParker am 01.03.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Eine sehr schmerzvolle Geschichte über die Liebe, die Familie und das Glück, über den Schmerz und das "was wäre wenn...?". Für mich war dieses Buch mal etwas ganz anderes als ich bisher kannte. Auch wenn nichts hochspannendes passiert, hat mich die Geschichte trotzdem sehr gefesselt und ich habe mit... Eine sehr schmerzvolle Geschichte über die Liebe, die Familie und das Glück, über den Schmerz und das "was wäre wenn...?". Für mich war dieses Buch mal etwas ganz anderes als ich bisher kannte. Auch wenn nichts hochspannendes passiert, hat mich die Geschichte trotzdem sehr gefesselt und ich habe mit Iris und ihrer Familie mitgelitten. Denn die drückende, gestellte Stimmung kommt beim Leser extrem gut rüber und ich habe mich fast etwas darin verloren. "Schmerz" ist ganz bestimmt kein Buch für jedermann. Allerdings lohnt es sich, es zu lesen oder zumindest mal reinzuschnuppern.

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