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Schnucken gucken

Roman. Originalausgabe

(7)

Sie stand immer auf der Seite der Schwachen und Entrechteten. Jetzt steht sie knietief im Dispo: Billi Sander, Umweltaktivistin und frisch gefeuerte Enthüllungsreporterin, landet da, wo sie nie wieder hinwollte: zu Hause in der Heide. Um wieder zu Geld zu kommen, heuert Billi im Feuilleton der Lokalzeitung an. Unter Laienschauspielern, Freizeit-van Goghs und korrupten Landespolitikern stellt sie schliesslich fest: Die Heide ist tatsächlich eine Kulturlandschaft. Und ihr Exfreund sieht besser aus, als sie ihn in Erinnerung hatte ...

Rezension
"Eine schräge Geschichte mit urkomischen Verwirrungen zwischen Heidekraut, Mutters Heidelblüten-Wellness-Oase und lokalen Enthülungs-Ereignissen." Schwäbische Post, 15.07.2015
Portrait
Andrea Hackenberg, geboren 1973, studierte Geisteswissenschaften und arbeitete danach bei einer Tageszeitung in Lüneburg als Journalistin. Nebenbei machte sie eine Ausbildung zur Kosmetikerin, bevor sie in ihren eigentlichen Beruf zurückkehrte. In Celle und im Landkreis Gifhorn arbeitete sie zunächst als Lokal-Reporterin und wechselte dann ins Mode- und Beauty-Ressort einer Frauenzeitschrift nach Süddeutschland. Seit zwei Jahren ist sie als Redakteurin für ein Fachmagazin in Frankfurt am Main tätig.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 02.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51426-9
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/125/25 mm
Gewicht 260
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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lustig, unterhaltend, einfach gut
von Corinna aus der Nähe von Bremen am 08.06.2015

Bereits als Kind hatte Billi Sander einen Sinn für Gerechtigkeit. So war sie immer auf der Seite der Schwachen und Wehrlosen. Bereit, alles für den rechten Weg zu geben. Nach einem Vorfall in ihrer Heimatstadt Grümmstein tritt sie schließlich ein Praktikum und anschließend einen Job bei einer Zeitung in Berlin... Bereits als Kind hatte Billi Sander einen Sinn für Gerechtigkeit. So war sie immer auf der Seite der Schwachen und Wehrlosen. Bereit, alles für den rechten Weg zu geben. Nach einem Vorfall in ihrer Heimatstadt Grümmstein tritt sie schließlich ein Praktikum und anschließend einen Job bei einer Zeitung in Berlin an. Nur raus aus der Kleinstadt. Doch auch in Berlin verliert die Umweltaktivistin, nach einer gescheiterten Reportage, ihren Arbeitsplatz und steht unverhofft erneut vor dem Haus ihrer Mutter. Nun ist Billi zurück in Grümmstein und muss ausgerechnet bei der hiesigen Zeitung anheuern. Und wenn dies nicht schon schlimm genug wäre... natürlich ist ihr Ex-Freund von nun an ihr Vorgesetzter... Die Autorin Andrea Hackenberg entführt uns Leserinnen und Leser mit ihrem Roman „Schnucken gucken“ in die Lüneburger Heide. Eine Gegend, die bei mir gleich um die Ecke liegt. Dadurch waren mir Orte vertraut und ich hatte direkt ein Bild vor Augen. Ihre Protagonistin Sybille, genannt Billi, ist eine Person die man gerne als Freundin hätte. Zwar ist sie vom Charakter her nicht immer einfach, trotzdem würde sie bei Problemen oder Ungerechtigkeiten kämpfen und alles geben, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Da Billi sich in ihrer Kleinstadt bereits als Umweltaktivistin einen Namen gemacht hat und mit umstrittenen Aktionen aufgefallen ist, gab es für sie nur eine Lösung: Flucht. Nun ist sie aus Berlin wieder zurück in der Heimat und versucht mit einem neuen Arbeitsplatz, beim kleinen Provinzblatt, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Manolo, Billis Ex-Freund ist ebenfalls in Grümmstein und ein Aufeinandertreffen der beiden ist nur eine Frage der Zeit. Bereits im Prolog gibt es ein erstes Treffen der Protagonisten und nach dieser Begegnung wartete ich sehnsüchtig darauf, dass erneut die Fetzen fliegen. Der Schlagabtausch, den sich Billi und Manolo liefern brachte mich dabei sehr zum Schmunzeln und machte Spaß. Zusätzlich habe ich als Leserin, die ja hinter die Fassaden der Personen schauen kann, sofort erfahren dürfen, dass sich beide nicht gleichgültig sind und Andrea Hackenberg hat es wunderbar geschafft, humorvoll und unterhaltend eine Geschichte daraus zu bauen. Insgesamt habe ich bei „Schnucken gucken“ sehr viel lachen und grinsen müssen. Das Buch brachte mir von Seite zu Seite viel gute Laune und ich fand das ganze Umfeld in Grümmstein einfach wunderbar. Natürlich gibt es viel Klatsch und Tratsch, der nicht immer angenehm ist, aber die Figuren im Buch waren so lebhaft beschrieben, dass man sich jede einzelne vorstellen konnte. Dabei passieren so herrliche Dinge, die ich so schnell nicht vergessen werden und die zum Teil recht kurios sind. Der Schreibstil von Andrea Hackenberg ist flüssig und lebhaft. Dadurch schafft sie es, dass die Seiten nur so an mir vorbeigeflogen sind. Zusätzlich bin ich nun sehr gespannt auf weitere Bücher der Autorin. Hier kommt die Reihenfolge (wobei ich das erste Buch noch nicht kenne und bei „Schnucken gucken“ trotzdem gut ins Geschehen gekommen bin) 1) Abgeferkelt 2) Schnucken gucken Mein Fazit: Ein lustiger und unterhaltender Roman, der perfekt für schöne Lesestunden ist. Ich hatte viel Spaß dabei und kann ihn wärmstens empfehlen.

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Schnucken gucken
von dorli am 19.05.2015

Grümmstein/Lüneburger Heide. Die 38-jährige Billi Sander ist Politikredakteurin bei der Hauptstadtzeitung in Berlin. Eine kleine Unachtsamkeit bringt ihr jedoch nicht nur die Kündigung ein, sondern zwingt sie auch zur Rückkehr in die ungeliebte Heimat. Hier bietet Katharina Larsen, Inhaberin der Grümmsteiner Zeitung, Billi einen Job an – in der... Grümmstein/Lüneburger Heide. Die 38-jährige Billi Sander ist Politikredakteurin bei der Hauptstadtzeitung in Berlin. Eine kleine Unachtsamkeit bringt ihr jedoch nicht nur die Kündigung ein, sondern zwingt sie auch zur Rückkehr in die ungeliebte Heimat. Hier bietet Katharina Larsen, Inhaberin der Grümmsteiner Zeitung, Billi einen Job an – in der Kulturredaktion. Für die Umweltaktivistin und Enthüllungsreporterin nicht gerade das Gelbe vom Ei, zumal mit Manolo Clemens jemand ihr Vorgesetzter wird, den Billi eigentlich nicht wiedersehen möchte… „Schnucken gucken“ ist ein frecher, fröhlicher Roman, der von Andrea Hackenberg mit viel Pep und Schwung erzählt wird. Neben einer guten Portion Lokalkolorit erwartet den Leser eine tolle Mischung aus Romantik, frischem Wortwitz und Situationskomik. Die Autorin schickt ganz unterschiedliche Akteure ins Rennen, die allesamt mit herrlichen Eigenarten daherkommen und durch ihr turbulentes Zusammenspiel für beste Unterhaltung sorgen. Neben Billi, die kompromisslos für die Schwachen kämpft, sich nichts sagen lässt und vor kaum etwas Angst hat, spielen auch weitere Mitglieder der Familie Sander eine große Rolle. Mutter Antonia führt erfolgreich ein Friseurgeschäft und will in Kürze ihr Heideblüten-Spa eröffnen. Ihr Mitwirken in einem Erotikfilm sorgt auch nach über 30 Jahren in Grümmstein noch für Klatsch und Tratsch. Billis lebenslustige Schwester Franzi macht zurzeit eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. Ihr größtes Problem: es fällt ihr äußerst schwer, zwischen Mein und Dein zu unterscheiden. Bruder Jörn ist Oberbürgermeister der Stadt – eine Fehlbesetzung, wie viele meinen, da Jörn über wenig Durchsetzungskraft verfügt und kein Talent zum Reden hat. Mit von der Partie sind auch Manolo Clemens, ein Jugendfreund von Billi und mittlerweile Ressortleiter bei der Grümmsteiner Zeitung, Bernd Ingwersen, Chef der örtlichen Polizeidienststelle und viele weitere Grümmsteiner, die es zum Teil faustdick hinter den Ohren haben. Außerdem gibt es ganz nebenbei ein Wiedersehen mit Kati und Jonas Larsen aus Andrea Hackenbergs erstem Roman „Abgeferkelt“. „Schnucken gucken“ ist randvoll gefüllt mit guter Laune - ein spaßiger Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilige Unterhaltung bietet.

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Schnucken gucken
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Sobernheim am 03.05.2015

Inhalt: Sie stand immer auf der Seite der Schwachen und Entrechteten. Jetzt steht sie knietief im Dispo: Billi Sander, Umweltaktivistin und frisch gefeuerte Enthüllungsreporterin, landet da, wo sie nie wieder hinwollte: zu Hause in der Heide. Um wieder zu Geld zu kommen, heuert Billi im Feuilleton der Lokalzeitung an.... Inhalt: Sie stand immer auf der Seite der Schwachen und Entrechteten. Jetzt steht sie knietief im Dispo: Billi Sander, Umweltaktivistin und frisch gefeuerte Enthüllungsreporterin, landet da, wo sie nie wieder hinwollte: zu Hause in der Heide. Um wieder zu Geld zu kommen, heuert Billi im Feuilleton der Lokalzeitung an. Unter Laienschauspielern, Freizeit-van Goghs und korrupten Landespolitikern stellt sie schließlich fest: Die Heide ist tatsächlich eine Kulturlandschaft. Und ihr Exfreund sieht besser aus, als sie ihn in Erinnerung hatte … Meine Meinung: Billi ist ihre Karriere das Allerwichtigste. Dafür greift sie oft auch mal zu nicht ganz legalen Methoden. Doch damit passt sie ja prima in die Familie, in der niemand ganz normal ist. Die Schwester eine Kleptomanin, die Mutter eine ehemalige Pornodarstellerin und der Bruder ein unterdrückter Bürgermeister ohne Selbstbewusstsein. Und genau diese bunte Mischung an Charakteren machen den Roman so lesenswert. Immer wieder schafft es die Autorin den Leser zum Lachen zu bringen. Dass es zum Happy End kommt, ist natürlich keine Überraschung, das gehört einfach bei solchen Büchern dazu. Und trotzdem ist am Ende noch Spielraum für eine Fortsetzung, die Andrea Hackenberg hoffentlich schon in Planung hat :-) Also ich bin auf jeden Fall beim nächsten Buch wieder dabei.

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Wenn Geheimnisse ans Licht kommen...
von Solara300 aus Contwig am 03.05.2015

Kurzbeschreibung Billi Sander ist mit ihren 38 Jahren glücklich, jedenfalls ist sie der Meinung da sie bei einer Zeitung in Berlin arbeitet und versucht einen riesigen Enthüllungsreport über einen Korrupten Politiker zu bringen. Das einzig blöde an der Sache ist, das Billi weder ihren Chef von der Aktion unterrichtet hat,... Kurzbeschreibung Billi Sander ist mit ihren 38 Jahren glücklich, jedenfalls ist sie der Meinung da sie bei einer Zeitung in Berlin arbeitet und versucht einen riesigen Enthüllungsreport über einen Korrupten Politiker zu bringen. Das einzig blöde an der Sache ist, das Billi weder ihren Chef von der Aktion unterrichtet hat, noch das die Beweise vor Ort wären, denn die hat Billi vor lauter Hektik in einem Taxi vergessen. Und genau dieses Taxi ist unauffindbar. Ihr Chef reagiert sofort und zwar mit dem Rauswurf und Billi steht nun vor den Scherben ihres Lebens in Berlin. Gezwungenermaßen tritt sie die Heimreise oder in dem Fall den Umzug zu ihrer Mutter Antonia an, die mehr als überrascht ist und beschließt ein wenig daheim in ihren Gefilden zu bleiben. Womit Billi nicht gerechnet hat ist das Manolo auch nach 17 Jahren ihre Gefühlswelt immer noch auf den Kopf stellt und das es in der Lüneburger Heide rein Nachrichten mäßig so rund geht. Denn Billi kann bei der Grümmsteiner Zeitung anfangen wie Manolo.... :D Cover Das Cover ist für mich ein Eyecatcher und macht Lust und Laune gleich rein zu blättern. Das unschuldig aussehende Schaf vorne drauf gefällt mir und ist mit dem rosa des Covers und den Sternen sehr gut gelungen und mit dem Titel passend zum Inhalt. ;) Charaktere Die 38 Jährige Sybille Sander auch kurz Billi genannt ist eine Reporterin die mit Herz und Verstand bei der Sache ist. Bei Skandalen in Form von korrupten Politikern und Menschen und Umweltdelikten ist sie sofort zur Stelle. Sie ist taff und kann auch recht stur sein und sie hat Bindungsängste die immer wieder in ihr hochkommen. Manolo Clemens ist 40 Jahre alt und sieht nicht nur unverschämt gut aus, sondern hat sich auch seinen Platz in der Grümmsteiner Zeitung redlich verdient. Er ist offen und hat einen guten Sinn für Humor. Schreibstil Die Autorin Andrea Hackenberg hat einen tollen flüssigen Schreibstil der mich nicht nur gleich mit in die Geschichte genommen hat, sondern mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen ließ bis ich fertig war. Für mich sehr gelungen und ich musste mehr als einmal Lachen... :D Soll heißen BITTE MEHR!!!!! :D Meinung Wenn Geheimnisse ans Licht kommen... Dann sind wir in der Lüneburger Heide... Oder in dem Fall bei Sybille Sander die mit Spitznamen Billi heißt, 38 Jahre jung ist und durch und durch eine sehr neugierige Frau. Warum ich das Neugierig so genau erwähne? In Billi's Fall ist das von Vorteil, denn sie ist eine Enthüllungsreporterin, die es zwar noch nicht weit auf der Karriere Leiter geschafft hat, aber dafür sehr engagiert ist und auch dabei die Umwelt immer im Blick hat. Billi war schon in ihrer Schulzeit anders und daran hat sich bis heute nichts geändert. Denn für ihre Überzeugungen steht sie ein. Aber nun steht sie eher vor den Trümmern ihres Berufslebens in Berlin, denn ihre Beweise gegen einen korrupten Politiker hat sie vor lauter Hektik in einem Taxi vergessen und weiß nicht mehr in welchem. Gekündigt und missmutig zieht sie in die Lüneburger Heide, um genau zu sein nach Grümmstein und trifft dort nicht nur auf ihre Familie, sondern auch auf eine ziemlich nervige wenn auch gutaussehende Vergangenheit in Form von Manolo Clemens, der sich in den 17 Jahren nicht wie erhofft zu einem Bier bäuchigen Mann entwickelt hat, sondern noch wie eh und je charmant und gutaussehend ist und leider mittlerweile Vverlobt mit Steffi Andresen. Er und Billi hatten etwas vor 17 Jahren und Billi war damals tief enttäuscht über Manolos Aussage dass sie als Castor Gegner ein Spinner wäre. Denn Billi ist mit Leib und Seele Umweltaktivistin und liebt es. Beide begegnen sich aber öfter, denn Billi fängt in der Grümmsteiner Zeitung an wo Manolo schon seit Jahren arbeitet und beide laufen sich deshalb nicht nur ständig über den Weg, sondern bekommen Geheimnisse heraus die alles verändern. Denn so ruhig wie es auf den ersten Blick scheint ist es gar nicht in der Lüneburger Heide. Für mich sehr gelungen!!! Sei es jetzt die Hauptprotagonisten oder die Charaktere wie zum Beispiel Franzi die mir sehr schnell Sympathisch war mit ihrer tollen Art oder Antonia, die ja Ideen hat... ;) Ich möchte sehr gerne mehr lesen und freu mich auf die nächste Reise.... Fazit Sehr empfehlenswert und für mich super gelungen und ich freu mich schon auf mehr!!! :D 5 von 5 Sternen

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Herrlich erfrischend
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 11.02.2015

Billi hat es geschafft. Sie ist Journalistin bei der Hauptstadtzeitung. Sie leistet gute Arbeit, eckt aber immer wieder an. Ihre Methoden, an die Wahrheit oder an Informationen zu kommen, sind nicht immer legal. Vor keinem brisanten Thema macht sie halt. Als sie jedoch einmal ihre Kamera in einem Taxi vergisst... Billi hat es geschafft. Sie ist Journalistin bei der Hauptstadtzeitung. Sie leistet gute Arbeit, eckt aber immer wieder an. Ihre Methoden, an die Wahrheit oder an Informationen zu kommen, sind nicht immer legal. Vor keinem brisanten Thema macht sie halt. Als sie jedoch einmal ihre Kamera in einem Taxi vergisst und somit gemachte Behauptungen nicht beweisen kann, ist ihr Glück überreizt und sie wird gefeuert. Was soll sie tun? Kein Geld, keine Freunde. Was bleibt ihr da weiter übrig, als wieder nach Grümmstein zu ihrer Mutter in die Heide zu ziehen? Ausgerechnet in dieses Kaff, in das sie nie wieder zurück wollte. Ihre Mutter Antonia besorgt ihr einen Job bei der dortigen Dorfzeitung, was sie nicht will und dann ist da auch noch ihr Ex-Freund, immer noch gut aussehend und ebenso bei der Zeitung angestellt wie sie jetzt, obendrein auch noch ihr Ressortleiter. Wo soll das hinführen? ... Billi ist der Typ Mensch, der partout mit dem Kopf durch die Wand will, egal, wie dick diese ist. Ihre Methoden, ihren Kopf durchzusetzen und für die Gerechtigkeit zu kämpfen nimmt schon mal skurrile Formen an. Da kann es schon mal passieren, dass sie Ratten während eines Balls freilässt. Auch wenn das mehr eine Jugendsünde war, steht sie noch heute dahinter. Sie setzt sich für die Schwachen ein, egal ob Mensch oder Tier. Natürlich trifft sie dabei nicht nur Freunde, sondern schafft sich damit auch den ein oder anderen Widersacher, der froh ist, wenn sie damit auf die Schnauze fällt. So trauert ihr auch niemand ihrer Kollegen nach, als sie in Berlin gefeuert wird. Sie kriecht bei ihrer Mutter unter, die gerade dabei ist, ihr Friseur-Geschäft mit einem Bachblüten-Spa zu erweitern. Ihre Schwester Franzi macht gerade eine Lehre als Hotelfachfrau und leidet unter Kleptomanie. Ihr Bruder Jörn ist Bürgermeister, aber nur, weil sich niemand anderes hat aufstellen lassen. Viel zu sagen hat er nicht, auch zu Hause bei seiner Frau Cordula nicht. Eine ganz und gar reizende Familie, die man doch, ob man will oder nicht, ins Herz schließen muss. Sie haben ihre Ecken und Kanten und sind schon ein wenig gaga, aber sie haben das Herz am rechten Fleck. Billi, die bei der Grümmsteiner Zeitung mit den unmöglichsten Aufgaben betreut wird, greift auch dort wie selbstverständlich in jedes sich ihr bietende Fettnäpfchen. Da kann es schon mal vorkommen, dass man ein Kunstwerk als Leiche ortet und die Polizei ruft. Billi ist eine Chaotin durch und durch, aber auf ihre Art auch sehr liebenswert. Natürlich bleiben auch die Konflikte mit ihrem Ex-Freund Manolo nicht aus. Nachdem sich dieser inzwischen die Hörner abgestoßen hat, denkt er ans heiraten und hat sich auch schon eine Kandidatin ausgesucht. Welch ein Graus für Billi, die die Auserwählte noch aus der Schulzeit kennt. Für Konflikte ist gesorgt, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ich habe mich während des Lesens ausgezeichnet unterhalten und musste das ein oder andere mal blöde grinsen. Die Autorin Andrea Hackenberg bringt Billi nicht nur in eigenartige Situationen, die gibt ihr auch noch den nötigen Witz und Charme mit auf den Weg. Die Wortgefechte, über die man sich im Buch amüsieren kann, haben es in sich. Mit viel Witz und Humor ist dieses neue Werk der Autorin gespickt, aber auch vor ein paar ernsten Themen macht sie nicht halt. Ein Buch, das für sehr gute Unterhaltung sorgt und mit Protagonisten, die alle ein wenig durchgeknallt sind. Es ist ein Buch, bei dem man mal so richtig abschalten und die Seele baumeln lassen kann. Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

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"Wo auch immer du heute Abend hingehst ..."
von einer Kundin/einem Kunden aus Roding am 06.02.2015

Inhalt: Billi Sander ist in den Dreißigern, geht auf die 40 zu. Sie ist Landeshauptstadtjournalistin mit Leib und Seele, die sich mit einer ihrer vielen undurchdachten Aktionen aus ihrem heißbeliebten Job katapultiert. Und ehe sie sich versieht, befindet sie sich in ihrem Provinzkaff bei Mama. Billi hat ein großes Herz... Inhalt: Billi Sander ist in den Dreißigern, geht auf die 40 zu. Sie ist Landeshauptstadtjournalistin mit Leib und Seele, die sich mit einer ihrer vielen undurchdachten Aktionen aus ihrem heißbeliebten Job katapultiert. Und ehe sie sich versieht, befindet sie sich in ihrem Provinzkaff bei Mama. Billi hat ein großes Herz und eine noch viel größeres Loch im Geldbeutel. Dieses gilt es zu füllen, mit allen Mitteln. Zur Not auch in einer Provinzredaktion. Wenn nur Manolo nicht wäre. Ihr Techtelmechtel von vor 20 Jahren sieht nämlich immer noch zum Anbeißen aus. Meine Meinung: Ich liebe dieses Buch, bin ihm mit Haut und Haaren verfallen. Schuld daran sind nicht zuletzt die liebevollen Protagonisten, die (fast) allesamt einen an der Klatsche haben - liebevoll gemeint. Billis Schwester ist Kleptomanin und ihre Mutter meint in ihren 60ern nochmal ihren Frühling erleben zu müssen. Da sind Schwierigkeiten natürlich vorprogrammiert. Das malerische Örtchen Grümmstein ist das Provinzkaff schlechthin. Nix los, keine Abenteuer, nix für Billi. Gut nachvollziehbar, dass es die Enthüllungsjournalistin in die Großstadt getrieben hat. Viele Lacher und Schmunzler später stellt man erstaunt fest, dass man wohl an Billis Stelle ganz genauso gehandelt hätte. Man hofft und leidet mit Billi, und als sie sich dann dazu durchringt, ihrem verflossenen Lover ein unwiderstehliches Angebot zu unterbreiten ... ja, da sind bei mir die Dämme gebrochen. Wie verzweifelt muss man mit Ende 30 sein um eine solche Aktion zu starten? Aber sie ist mutig, das muss man ihr lassen. Sie umschifft u. a. auch diese brenzlige Situation mit Bravour und man muss ihr wirklich Respekt dafür zollen. Gegen Ende heißt es auch in diesem Buch "TaTu-Alarm!!!" (TaTu = Taschentuch) - es ist schön zu sehen, dass man mit knapp 40 genauso Flugzeuge, Schmetterlinge, etc. im Bauch haben kann wie mit 16 :) Billi zeigt uns wie's geht. Mit viel Herz, dafür ohne "Hirn" und Verstand katapultiert sie sich in die verzwicktesten Situationen, die zuerst mal ziemlich ausweglos scheinen. Doch Billi hat die Rechnung ohne Antonia (ihre Mutter) und den Rest der Familie gemacht. So wird in dem Buch heiter betrogen, belogen, manipuliert, vertuscht, gepfuscht, gelästert, ... und es macht einem als Leser irre viel Spaß, dabei seinen "Voyeurismus" ausleben zu können. Andrea Hackenberg schafft es von Anfang an eine Spannung (wenn es denn sowas in einer Schmonzette überhaupt gibt) aufzubauen, die es einem schwer macht, das Buch auch nur für wenige Minuten aus der Hand zu legen. Mein Lieblingssatz aus diesem Buch: "Wo auch immer du heute Abend hingehst. Ich will, dass du mich mitnimmst." Und wo auch ihr immer heute oder morgen oder übermorgen Abend hingeht: ihr werdet dieses Buch mitnehmen! Fazit: unbedingt lesen!

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Ein paar Stunden Spaß
von einer Kundin/einem Kunden aus Garmisch-Partenkirchen am 28.06.2015

Billi Sander war schon immer Umweltaktivistin und hat gerne für das Recht anderer eingestanden. Dann verliert sie ihren Job als Enthüllungsreporterin und landet wieder bei ihrer Mutter in der Heide. Am Anfang will sie nicht so recht in die Buschen kommen, doch dann nimmt sie einen Job bei der... Billi Sander war schon immer Umweltaktivistin und hat gerne für das Recht anderer eingestanden. Dann verliert sie ihren Job als Enthüllungsreporterin und landet wieder bei ihrer Mutter in der Heide. Am Anfang will sie nicht so recht in die Buschen kommen, doch dann nimmt sie einen Job bei der Lokalzeitung an. Als Kulturreporter muss sie sich mit Laienschauspieler, Freizeit-van Goghs beschäftigen und gleichzeitig kommt sie einen korrupten Landespolitiker auf die Spur. Da wäre noch ihr Ex-Freund.... Genau richtig für einen ruhig und entspannten Abend. Man wird richtig gut unterhalten ohne sich wirklich anstrengend zu müssen. Viele Lacher, Kopfschütteln und schmunzelnd kann man erwarten. Obwohl ich gelegentlich Probleme mit dem Alter bzw. dem Verhalten von Billie hatte. Sie kam mir manchmal vor wie ein Teenager, der noch nicht richtig weiß wie es im Leben abläuft. Die Familie Sander ist sehr interessant und komplett gegensätzlich und komisch. Eine Familie die einen ans Herz wachsen kann. Für mich hat nur irgendwie die Spannung gefehlt.

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