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Schön tot

Ein Wien-Krimi

(5)
DER TOD, DAS MUSS EIN WIENER SEIN.

Ein Grossstadtkrimi der besonderen Art vor dem Hintergrund des Wiener "Grätzels" Margareten: Eine junge Frau wird grausam getötet, eine Serbin kommt bei einer mysteriösen Gasexplosion ums Leben, eine dritte, die eigentlich keine Frau ist, entgeht dem Tod nur knapp.
DANN SCHLÄGT DER SERIENKILLER NOCH EIN WEITERES MAL ZU …
Die rothaarige Romni Katharina Kafka, Kellnerin in einem Margaretner Café, verfolgt die Morde in ihrem Stadtviertel mehr mit Neugier als mit Schrecken. Doch als der geheimnisvolle Täter dann auch sie ins Visier zu nehmen scheint, nimmt sie selbst die Fährte auf.
Gemeinsam mit ihrem Freund, dem exaltierten Transvestiten Orlando, verfolgt sie die Spuren des Täters quer durch Margareten.
Immer enger wird der Kreis der Verdächtigen, die eines mit Sicherheit nicht sind: die üblichen. Vor dem lebendigen Hintergrund des Wiener Grätzels Margareten legt Edith Kneifl einen Grossstadtkrimi der besonderen Art vor: Ein spannender Psychothriller, garniert mit dem liebevoll ausgeschmückten Flair des Viertels rund um das Schlossquadrat und gewürzt mit einer guten Prise schwarzem Wiener Humor.
WEITERE KRIMIS MIT DEM ERMITTLERDUO KATHARINA KAFKA UND ORLANDO:
"Endstation Donau"
"Blutiger Sand"
"Stadt der Schmerzen"
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 176, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783709974384
Verlag Haymon Verlag
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Kundenbewertungen


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Schön Langweilg!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 29.01.2017

ein großstadtkrimi der besonderen art wurde mir in der beschreibung versprochen. das ganze auch noch in meiner lieblingsstadt wien. ermitteln würden eine kellnerin der wiener beislszene und eine transe mit sissi tick! das scheint schräges und spannendes zu versprechen, schiesslich gibt's schon 4 teile des teams, alos kann's so... ein großstadtkrimi der besonderen art wurde mir in der beschreibung versprochen. das ganze auch noch in meiner lieblingsstadt wien. ermitteln würden eine kellnerin der wiener beislszene und eine transe mit sissi tick! das scheint schräges und spannendes zu versprechen, schiesslich gibt's schon 4 teile des teams, alos kann's so schlecht nicht sein. oh wie man sich irren kann. ermittelt wird in diesem buch überhaupt nicht sondern, viel menschen mehr oder weniger beteiligt, erzählen sich gegensitig gerüchte und beschuldigen mal den, dann wieder diesen. bekommen hab ich einen fast 200 seiten langen wikipediaeintrag über den 5. wiener gemeindebezirk und seiner geschäftsleute. man merkt der autorin an, das sie viel recheriert hat und das muss dies natürlich auch in form von zu gut gemeinter überinformation, in jdem 3ten satz zeigen. krimmihandlung ist fasst nur nebensächliches beiwerk. das buch strotz vor logikfehlern, und fast alle personen die darin vorkommen sind unsympatisch dargestellt. ich habe zwischendurch die geschäfte und personen gegoogelt... und ja es gibt sie alle wirklich. fast hat es den anschein, als ob sich einige geschäftsleute rund um den margaretenplatz zusammengetan haben und eine mittelklassige schrifftstellerin für ein werbebuch angeheuert haben, in dem ihre läden und praxen vorgestellt werden. das ganze in einer belanglosen krimihandlung verpackt. einzige wirklich coole idee wie ich finde, ist das am ede des buches, alle kochrezepte der speisen die im buch irgendwann mal vorkommen zum nachkochen aufgelistet sind. apropos ende. auch das ist wenig überraschend und so schlecht und abrupt das ich wirklich zeimal nachsehen musste ob da nun eine seite fehlt. was mich noch extrem genervt hat ist, das die schriftstellerin wirklich alle spaltungsthemen die man so von facebook oder schlechten tageszeitungen kennt immer wieder kurz einfliesen lässt. sei das der islam, fpö, die grünen, skins, kampfhunde usw.. schon fast verwunderlich das nicht auch Van der Bellen wahlwerbung auftaucht. der umstand ist aber wohl einzig dem erscheinungsdatum von 2012 zu verdanken. jetzt mag das vielleicht cool klingen, ist leider aber nicht der aktualität geschuldet sondern genau so sinnlos und unsympathisch ins buch eingestreut wie auch die meisten facebook kommentare zu diesen themen. aus dem buch: Ehe er seinen Köter, der heftig an seinem Halsband zerrte, losließ, stand ich schon neben dem Jungen, der am ganzen Körper zitterte. Ich legte den Arm um ihn und starrte dem Hund, der auf uns zuschoss, fest in die Augen. Mein Herzschlag setzte für ein paar Sekunden aus, als das kräftige Tier einen halben Meter vor uns plötzlich stehenblieb. Ich fixierte ihn weiter, hielt ihn mit meinem Blick in Schach. Eigentlich hatte ich erwartet, dass er sich auf den Rücken legen und mir seinen Bauch zum Streicheln anbieten würde. Stattdessen fletschte er furchterregend die Zähne.

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Feine Krimi-Unterhaltung
von dark_angel aus Ulm am 18.01.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zwei hübsche Frauen sind bereits tot, doch der Serienmörder, der zur Zeit im österreichischen St. Margareten wütet, hat noch lange nicht vor, damit aufzuhören ... Von Neugier getrieben wird aus der Kellnerin Katharina Kafka eine Amateur-Detektivin. Zusammen mit ihrem Freund Orlando nimmt sie die Verfolgung des Mörders auf. ... Zwei hübsche Frauen sind bereits tot, doch der Serienmörder, der zur Zeit im österreichischen St. Margareten wütet, hat noch lange nicht vor, damit aufzuhören ... Von Neugier getrieben wird aus der Kellnerin Katharina Kafka eine Amateur-Detektivin. Zusammen mit ihrem Freund Orlando nimmt sie die Verfolgung des Mörders auf. Zwar steht auf dem Klappentext, dass es sich um einen Psychothriller handelt, doch es ist meiner Meinung nach eher ein kurzweiliger Krimi-Roman. Denn die eigentliche Handlung mit der Ermordung mehrerer junger Frauen und deren Aufklärung spielt nur eine Nebenrolle. Die Hauptrollen spielen vielmehr das kleine Städtchen St. Margareten und die darin vorkommenden Hauptcharaktere, wie z.B. Katharina Kafka, von Beruf Kellnerin und eine halbe Roma, die St. Margareten wie ihre Westentasche kennt. An ihrer Seite finden wir den Transvestiten Orlando - auch genannt Sisi - der sich als Dauergast bei Katharina einquartiert. Die Autorin Edith Kneifl verwendet viel Zeit und Aufmerksamkeit, den Charakteren Leben einzuhauchen. Dadurch wirken sie überaus glaubwürdig und real. Dieser Krimi lebt von seinen Charakteren und verzichtet auf jegliche Effekthascherei. Daher dürfte er für Leser geeignet sein, die nicht auf harte Krimi-Kost aus sind, sondern eine schöne, kurzweilige Krimi-Unterhaltung suchen. Als nettes Extra am Ende des Buches findet der Leser Rezepte über die im Buch vorkommenden Wiener Gerichte zum Nachmachen.

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1 0
Geistreicher Krimi im Wiener Margareten-Viertel
von S.Stockem aus Euskirchen am 22.12.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die junge Romni Katharina Kafka lebt und arbeitet als Kellnerin im Wiener Margarethen-Viertel. Hier scheint es jemand auf junge Frauen abgesehen zu haben; denn nacheinander kommen hier rund um das Schlossquadrat Frauen ums Leben oder können einem Anschlag oder einer Vergewaltigung nur knapp entgehen. Als auch Katharinas homosexueller Freund... Die junge Romni Katharina Kafka lebt und arbeitet als Kellnerin im Wiener Margarethen-Viertel. Hier scheint es jemand auf junge Frauen abgesehen zu haben; denn nacheinander kommen hier rund um das Schlossquadrat Frauen ums Leben oder können einem Anschlag oder einer Vergewaltigung nur knapp entgehen. Als auch Katharinas homosexueller Freund Orlando durch seine Aufmachung verwechselt und Opfer eines Angriffs wird, interessiert sich Katharina immer mehr für die potentiell in Frage kommenden Tatverdächtigen und scheint damit vielleicht selbst die Aufmerksamkeit auf ihre eigene Person zu lenken… Als Leser wird man gegenüber den vielen Personen sofort misstrauisch: Welche Rolle spielt der Psychiater Dr. Mader oder der charmant-dreiste Gigolo Toni, der sich schon zu sehr für Katharina interessiert? Kommt man hier dem Mörder ein Stückchen näher? Und wer steckt hinter den anonymen Telefonanrufen? Langsam wird man in verschiedene Richtungen gelenkt, doch die Auflösung ist für mich eher überraschend und hätte vielleicht noch ein wenig mehr ausgebaut werden können. Aber ansonsten bin ich mit dem Verlauf des Krimis sehr zufrieden ;o). Sehr geistreich und mit viel ironischem Witz führt uns Edith Kneifl mit der Figur der jungen Katherina durch die Ermittlungen und betreibt indirekt eine Milieustudie über dies Wiener Viertel und ihre unterschiedlichen sowie auch interessanten Bewohner. Hierdurch wird diese Geschichte um die Vorfäller in Wien–Margareten sehr lebendig und bildreich gehalten. So kommt es mir aufgrund der schönen Beschreibungen und des Wiener Flairs fast so vor, als wäre ich selbst schon einmal da gewesen. Dreh- und Angelpunkt im Geschehen ist hier insbesondere die Gastronomie – der öffentliche Raum - in welcher man die Personen, die wichtig für die Auflösung des Krimis sind, auch immer wieder antrifft. Das Zitat „Edith Kneifls Spezialität ist das Böse, das sich im Alltag verbirgt“ (Sächsische Zeitung, Bettina Schmidt) bringt es meines Erachtens genau auf den Punkt. Ein sehr unterhaltsamer Wien-Krimi, der jedoch mehr Augenmerk auf die eigens ernannte Ermittlerin und lebendige Umfeld legt als auf ausschweifende Details grausamer Mordbeschreibungen. Die Sprache ist niveauvoll und sehr flüssig, mit einem bisschen Wiener Schmäh abgerundet. Sehr schön auch zum Schluss des Buches: Typische Rezepte aus der Wiener Küche mit Bezug auf das vorher gelesene. Sehr nett! Daher: Wer kein Interesse an einem Thriller in Schockmanier hat, ist mit diesem “Krimi“ mit Wiener Flair sehr gut beraten. Ich kann diesen Roman sehr empfehlen!

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0 0
Gute Grundlage, aber zu wenig draus gemacht
von Stephanie Philipp aus Brandenburg an der Havel am 13.12.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

In Wien – Margareten scheint es ein Serienmörder auf junge Frauen abgesehen zu haben. Eine wird ermordet, die nächste stirbt bei einer Gasexplosion. Als schließlich Katharina Kafkas Freund Orlando, seines Zeichens Transvestit im Sissi-Kostüm, nur knapp einem tödlichen Angriff entkommen kann, begeben sich beide auf die Suche nach dem... In Wien – Margareten scheint es ein Serienmörder auf junge Frauen abgesehen zu haben. Eine wird ermordet, die nächste stirbt bei einer Gasexplosion. Als schließlich Katharina Kafkas Freund Orlando, seines Zeichens Transvestit im Sissi-Kostüm, nur knapp einem tödlichen Angriff entkommen kann, begeben sich beide auf die Suche nach dem Täter. Das Buch beginnt sehr viel versprechend. Die Beschreibungen des Stadtviertels mit all seinen Kneipen und Restaurants sind sehr anschaulich und vermitteln schnell eine angenehme Atmosphäre. Dazu trägt auch die Protagonistin des Buches, Katharina Kafka, bei. Sie ist eine Romni, die sich mit bewundernswerter Willenskraft durchs Leben schlägt, dabei jedoch sehr sprunghaft ist. Sie ist ein interessanter Charakter, der durch seine Romni-Wurzeln spannende Wesenszüge aufweist. Die Verknüpfung ihrer Vergangenheit mit dem gegenwärtigen Wien ist sehr gelungen. Auch ihr Freund Orlando ist eine spannende Figur. Durch seine Lebensweise ist er noch exotischer als Katharina Kafka. Er ist schrill, durchgeknallt, laut und besitzergreifend, was ihn manchmal ungewollt komisch erscheinen lässt und einen schönen Kontrast zu Katharina bildet. Diese ist doch eher ernst gestrickt und besticht im Gegenzug durch ihre Milieustudien. Das Buch ist aus der Sicht Katharinas erzählt, was aufgrund der Tatsache, dass jegliche Handlungsfortsetzungen von ihr abhängen, sehr passend ist. Allerdings wird dadurch auch schnell deutlich, dass die Polizei in diesem Krimi nur einen untergeordneten – oder besser gesagt gar keinen – Part übernimmt. An diesem Punkt wird das Buch dann leider auch ziemlich unrealistisch. Zufällig kommen Katharina und Orlando dem Täter immer näher, zufällig finden sie einen Hinweis nach dem anderen und zufällig gelingt es ihnen am Ende...nein, das soll jeder lieber selbst herausfinden. Das Ende hat mich jedoch sehr unzufrieden zurück gelassen. Es ist sehr kurz und schöpft dadurch nicht im Ansatz die Spannung aus, die es haben könnte. Im Gegenteil. Dazu kommt dann noch, dass man als Leser ziemlich im Regen stehen gelassen wird. Es werden viele Fragen gar nicht geklärt, einige Handlungsstränge stellen sich als absolut bedeutungslos und entsprechend überflüssig heraus und es stellt sich – zumindest bei mir – eine hohes Maß an Unzufriedenheit ein. Dabei hat das Buch an sich wirklich viel Potenzial. Insgesamt kann das Buch die Bezeichnung „Krimi“ in meinen Augen leider nicht erfüllen. Zu sehr stehen die persönlichen Befindlichkeiten der Personen im Vordergrund. Es ist eine durchaus interessante und spannende Milieustudie – und wenn es als solche verkauft worden wäre, hätte ich es auch besser bewertet - so ist es jedoch leider nicht überzeugend.

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Schön langweilig
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 09.02.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Rezension: Obwohl ich eigentlich nicht besonders angetan bin von Kriminalromanen, habe ich mich trotzdem dazu hinreißen lassen, Edith Kneifls “Schön tot” zu lesen. Ich dachte mir, an einem Buch mit spannend erscheinendem Klappentext, das nicht besonders dick ist, könne man nicht viel falsch machen. Weit gefehlt. Wieder einmal. Zu behaupten, dass... Rezension: Obwohl ich eigentlich nicht besonders angetan bin von Kriminalromanen, habe ich mich trotzdem dazu hinreißen lassen, Edith Kneifls “Schön tot” zu lesen. Ich dachte mir, an einem Buch mit spannend erscheinendem Klappentext, das nicht besonders dick ist, könne man nicht viel falsch machen. Weit gefehlt. Wieder einmal. Zu behaupten, dass die Autorin schlecht schreibt, wäre gelogen. Sie beherrscht es zumindest, so zu schreiben, dass man sich nicht durch komplizierte Satzgebilde kämpfen muss. Hier endet mein Lob dann allerdings auch schon. Es war mehr der Inhalt, der mich ehrlich gesagt ‘schön tot’ langweilte. Allerdings kann ich jetzt von mir behaupten, dass ich mich fühle, als wäre ich schon einmal für einige Wochen im 5. Wiener Gemeindebezirk Margareten gewesen. Denn beschreiben kann Edith Kneifl sehr gut – ob sie es gerade deshalb so oft und ausschweifend tut oder umgekehrt sei dahingestellt. Das Problem war einfach, dass sie immer und immer wieder derart genau die Umgebung inkl. Straßennamen beschreibt und detailliert abendfüllende Stammtischgespräche wiedergibt, dass man zwar vor allem bei zweiteren oft sogar amüsiert ist über den ganzen ‘Schmarrn’, den die alten Herren so von sich geben, blablabla (genau so wie dieser Satz läuft “Schön tot”) – Was ich damit sagen möchte ist: Man vergisst irgendwann ganz einfach worum es überhaupt ging, bevor die Protagonistin z.B. am Stammtisch vorbeiging. Man sollte meinen, es wäre spektakulär, wenn sich eine Kellnerin im mittleren Alter auf eigene Faust daran macht, nach einem Killer zu fahnden – aber stattdessen ist es einfach nur endlos öde, daran ändert dann auch die detaillierte Schilderung ihrer Entjungferung nichts mehr. Um ehrlich zu sein, weiß ich überhaupt nicht, was ich zur Geschichte selbst sagen soll. Ich habe für 170 Seiten eine ganze Woche gebraucht – auf den restlichen Seiten befinden sich nur noch Rezepte aus den Lokalen, in denen die Story spielt. Die Auflösung, wer die Verbrechen begangen hat findet man erst auf den letzten beiden Seiten und mehr als “Ahja… … … ok, das XY das war, hätte ich nicht gedacht.” gab mein Kopf als Kommentar nicht ab, was wohl alles aussagt. Fazit: Ein Stadtführer durch den Wiener Bezirk Marageten? Ein “Best of Alt-Männer-Stammtisch”? Nein, ein Krimi. Prädikat Schnarch.

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