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Schuld währt ewig

Gekürzte Lesung

(2)
Eine einzige Sekunde hat Susannes Leben für immer verändert: Ein Kind ist tot. Ein Alptraum, der niemals endet. Dann werden zwei Menschen ermordet. Auch in ihrem Leben gab es ein düsteres Geheimnis, eine Schuld, die für immer bleibt. Kommissar Dühnfort verfolgt einen grausamen Täter, der Gleiches mit Gleichem vergilt – und keine Gnade kennt.
Portrait
Inge Löhnig hat Grafik-Design studiert. Nach einer Karriere als Art- Directorin in verschiedenen Werbeagen-turen hat sie sich mit einem Designstudio selbstständig gemacht. Inge Löhnig wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von München.
Pascal Breuer ist bekannt aus TV-Serien wie Derrick, Ein Fall für Zwei und Der Bulle von Tölz. Zudem arbeitet er als Synchronsprecher. Breuer ist u. a. die deutsche Stimme des Bollywood-Stars Shah Rukh Khan.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Pascal Breuer
Anzahl 5
Erscheinungsdatum 16.03.2012
Serie Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 4
Sprache Deutsch
EAN 9783868046915
Genre Krimi/Thriller
Reihe TARGET - mitten ins Ohr
Verlag Audio media GmbH
Auflage 1. Auflage
Spieldauer 372 Minuten
Hörbuch (CD)
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Kundenbewertungen


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Sehr gut gelungen
von einer Kundin/einem Kunden aus venissieux am 25.10.2015

Nachdem ich Sommer das dritte Buch der Dühnfort Reihe von Inge Löhnig zu Ende gelesen habe konnte ich den neuen Band kaum abwarten. Eugen Voigt ist in Frührente und hat sich als Hobby angeeignet Falschparker von seinem Fenster aus zu fotografieren und anzuzeigen. Durch Zufall hält er einen Unfall mit... Nachdem ich Sommer das dritte Buch der Dühnfort Reihe von Inge Löhnig zu Ende gelesen habe konnte ich den neuen Band kaum abwarten. Eugen Voigt ist in Frührente und hat sich als Hobby angeeignet Falschparker von seinem Fenster aus zu fotografieren und anzuzeigen. Durch Zufall hält er einen Unfall mit Fahrerflucht mit seiner Kamera fest. Hier kommt Kommissar Dühnfort zum Einsatz. Wie es sich schon zum Ende des letzten Romanes abgezeichnet hat ist er jetzt mit seiner Kollegin Gina fest zusammen und sie suchen sogar schon gemeinsame Möbel aus. Was am Anfang wie ein Unfall mit Fahrerflucht aussah entpuppt sich als brutaler Mord. Es geschehen weitere Morde die ein gemeinsames Muster erkennen lassen. Alle Opfer waren in den Unfalltod einer weiteren Person verwickelt und kommen auf jene Weise selber ums Leben. Die Handlung ist gleich von Anfang an sehr fesselnd und wird mit jeder weiteren Seite noch spannender. Zusätzlich gefallen mir bei den Büchern von Inge Löhnig einfach die vielen kleinen Hinweise auf den Handlungsort - nämlich München- unglaublich gut. Die Strassen, Cafes und Geschäfte kann ich wirklich leibhaftig vor mir sehen. Ausserdem kriege ich immer tolle kulinarische Ideen, wenn wieder beschrieben wird wie sich Tino eine leckere Mahlzeit zubereitet:-) Das Ende war eine echte überraschung für mich! Alles in allem ein sehr kurzweiliger Lesegenuss der mich zu einem noch grösseren Fan gemacht hat!

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Vergeben und Vergessen?
von Carina Krück aus Pforzheim am 14.05.2012

Für den Mörder dieses Thrillers keine Alternative. Immer mehr Menschen sterben. Immer mehr Rätsel sind zu lösen. Und immer mehr Zeit rennt den Ermittlern davon um diese Rätsel zu lösen. Spannend und sehr gut gelesen. Und auch die Story trägt ihren Teil dazu bei. Bis zum Schluss tappt der... Für den Mörder dieses Thrillers keine Alternative. Immer mehr Menschen sterben. Immer mehr Rätsel sind zu lösen. Und immer mehr Zeit rennt den Ermittlern davon um diese Rätsel zu lösen. Spannend und sehr gut gelesen. Und auch die Story trägt ihren Teil dazu bei. Bis zum Schluss tappt der Hörer im Dunkeln. Also Licht aus, Hörbuch an und viel Spannung mit diesem Thriller!

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Kommissar Dühnfort ermittelt wieder
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 16.04.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kommissar Dühnfort ermittelt in seinem 4. Fall nach seiner Versetzung nach München. Ein Mann wird überfahren, und was zunächst wie Fahrerflucht aussieht, entpuppt sich als Mord. Aber ein Motiv ist nicht erkennbar. Als Zeuge käme Eugen Voigt in Frage, der als Frührentner seine Nachbarn und vorbeikommende Passanten beobachtet und... Kommissar Dühnfort ermittelt in seinem 4. Fall nach seiner Versetzung nach München. Ein Mann wird überfahren, und was zunächst wie Fahrerflucht aussieht, entpuppt sich als Mord. Aber ein Motiv ist nicht erkennbar. Als Zeuge käme Eugen Voigt in Frage, der als Frührentner seine Nachbarn und vorbeikommende Passanten beobachtet und fotografiert und alles, was ihm mißfällt zur Anzeige bringt. Der Unfall geschieht direkt unter seinem Fenster, aber dieses Mal will er nichts gesehen haben. Hätte er nur die Wahrheit gesagt, hätte das weitere Geschehen vermieden werden können. So aber geschehen weitere Morde und plötzlich ist Eugen Voigt unauffindbar verschwunden. Die Suche nach Zusammenhängen beginnt und tatsächlich lassen sich Berührungspunkte unter den Opfern ausmachen. Es findet sich auch eine Reihe Verdächtiger, aber niemandem kann etwas nachgewiesen werden. So gibt es bis zur Klärung des Falles viel zu tun für Kommissar Dühnfort und sein Team. Inge Löhnig ist es auch dieses Mal wieder gelungen, einen spannenden Krimi zu schreiben, dessen unterschiedliche Handlungsstränge stimmig miteinander verbunden sind. Es geht um Menschen, die schwer an einer angeblichen Schuld tragen, die in Wirklichkeit aber an einem ihnen vorgeworfenen Sachverhalt schuldlos sind. Dies trifft auf einige Protagonisten des Buches zu. Aber wer hält sie dennoch für schuldig und bringt sie deshalb um. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und ein Ende, das man nicht erwarten konnte. Sehr zu empfehlen für alle Krimifans.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Dieser Krimi, der 4. aus der Serie um Kommissar Dühnfort, überzeugt durch die psychologisch komplexe Story. Der Leser leidet und fiebert mit. Nichts für schwache Nerven! Fesselnd!

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Opfer ohne Täter
von einer Kundin/einem Kunden aus Vogelsdorf am 15.02.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein deutscher Kriminalroman - durchweg spannend geschrieben und zugleich unterhaltsam. Keine blutdurchtränkte Geschichte, auf keiner Seite fällt der Leser in Schockstarre vor Entsetzen, aber durchweg eine interessante Erzählweise. Es geht um eine unschuldige Schuld und um Menschen, die nicht akzeptieren können oder wollen, dass zu Opfern nicht immer auch... Ein deutscher Kriminalroman - durchweg spannend geschrieben und zugleich unterhaltsam. Keine blutdurchtränkte Geschichte, auf keiner Seite fällt der Leser in Schockstarre vor Entsetzen, aber durchweg eine interessante Erzählweise. Es geht um eine unschuldige Schuld und um Menschen, die nicht akzeptieren können oder wollen, dass zu Opfern nicht immer auch ein Täter gehört. In diesem Roman wird das eigene Versagen zum Auslöser für ein Verbrechen. Ein Mensch wird zum Mörder weil er mit dem eigenen Leben nicht klar kommt und sich in eine Welt flüchtet, in der es keinen Unterschied zwischen Opfer und Täter mehr gibt. Die Rache bestimmt das Leben und Stück für Stück geht normales Denken in zwanghaftes Handeln über. Das ist gefährlich, sehr gefährlich und das Team um Kommissar Dühnfort ist hilflos. Wie kann es sein, dass sie keinen Schritt weiterkommen in der Aufklärung und es einfach keine wirkliche Spur vom Täter gibt? Und wieder finden sie eine Leiche - die Zeit läuft davon. Dieses Buch ist für Krimifans durchaus eine gute Wahl. Ich habe es ohne größere Pausen durchgelesen und war positiv überrascht über so viele spannende Wendungen - der Täter bleibt bis zum Schluss nicht vorhersehbar, ich jedenfalls hatte falsch getippt. Einzig das Ende des Buches ist mir zu kitschig, das hat aber nichts mit dem Fall zu tun. Von mir eine klare Kaufempfehlung, denn für ein paar freie Abendstunden ist "Schuld währt ewig" auf alle Fälle ein guter Partner

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Schuld und Sühne
von melange aus Bonn am 27.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Zum Inhalt: Tino und seine inzwischen mit ihm verbandelte Kollegin Gina bekommen es in diesem Fall mit einem Rächer zu tun. Dieser tötet Menschen, die ihrerseits jemanden auf dem Gewissen haben, ohne im rechtlichen Sinne schuldig zu sein. Eine fast noch größere Herausforderung als die Tätersuche ist jedoch das Versteckspiel... Zum Inhalt: Tino und seine inzwischen mit ihm verbandelte Kollegin Gina bekommen es in diesem Fall mit einem Rächer zu tun. Dieser tötet Menschen, die ihrerseits jemanden auf dem Gewissen haben, ohne im rechtlichen Sinne schuldig zu sein. Eine fast noch größere Herausforderung als die Tätersuche ist jedoch das Versteckspiel vor den Kollegen, die nichts von der Beziehung wissen dürfen. Mein Eindruck: Eine sehr schön aufgebaute Geschichte, ein eingespieltes Ermittler-Team mit genau so viel Privatleben, wie gut verkraftbar ist und dazu lebensecht agierende Charaktere, denen man Gedanken, Vorgehensweisen und Entwicklungen als Leser direkt glaubt und abnimmt. Dazu beherrscht sie die Kunst, einen mitfiebern zu lassen, - nicht nur, wer der Mörder ist, ob seine potentiellen Opfer überleben bzw. was aus ihnen wird, sondern auch, ob immer so alles ist, wie es scheint und ob es eine Erlösung geben kann. Das ist leider selten geworden in einer Welt von Stereotypen und Superermittlern mit "gebrochener Persönlichkeit". Das Beste an diesem Krimi ist, dass er so "normal" ist, - mit normalen Menschen, ihren normalen Charakterschwächen und ihren normalen großen und kleinen Fehlern. Dadurch erlebt sich dieser Fall so gut, - in diese Figuren kann man sich einfühlen und bringt deshalb ein großes Verständnis für ihr Verhalten auf. Um diese Personen hat Frau Löhnig gekonnt einen Fall gestrickt, der auf einigen Umwegen ins Ziel kommt. Sie schickt ihre Leser ein um das andere Mal auf falsche Fährten, gibt den geübten Krimiliebhabern jedoch die Möglichkeit, den gordischen Knoten zu entwirren, wenn sie nur gut genug aufpassen. Und das ist tatsächlich etwas, was ich sehr zu schätzen weiß. Hier fällt der - zugegebenermaßen ein wenig übertriebene - Showdown nicht vom Himmel. Nein, das Wissen darum kann sich erarbeitet werden. Mein Fazit: So sollte Krimi sein. Echt, glaubhaft, spannend und doch nachvollziehbar 5 Sterne

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Unschuldig schuldig
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 15.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Bei „Schuld währt ewig“ handelt es sich um Kommissar Dühnforts vierten Fall. Inhalt: Eine einzige Sekunde hat Susannes Leben für immer verändert. Ein Kind ist tot. Für die junge Frau ein Alptraum, der nie endet, eine Suche nach Sühne, die vergebens ist. Dann sterben zwei Menschen. Sie wurden ermordet. Auch... Bei „Schuld währt ewig“ handelt es sich um Kommissar Dühnforts vierten Fall. Inhalt: Eine einzige Sekunde hat Susannes Leben für immer verändert. Ein Kind ist tot. Für die junge Frau ein Alptraum, der nie endet, eine Suche nach Sühne, die vergebens ist. Dann sterben zwei Menschen. Sie wurden ermordet. Auch in ihrer Vergangenheit gibt es ein düsteres Geheimnis, eine Schuld, die für immer bleibt. Kommissar Dühnfort verfolgt einen Täter, der auf grausame Weise für seine Vorstellung von Gerechtigkeit sorg. Ein Rächer, der Gleiches mit Gleichem vergilt und keine Gnade kennt. Meinung: Ich fand das Buch sehr spannend und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Trotz der verschiedenen Handlungsstränge und Blickwinkel der Akteure, ist das Buch leicht und flüssig zu lesen. Ich konnte der Handlung ohne Probleme folgen. Die Enthüllung des Täters war für mich überraschend und ergab trotzdem Sinn. Das Thema „Unschuldig schuldig“ zu sein, empfand ich als gut gewählt und die Gefühlregungen der betroffenen Personen konnte ich nachvollziehen. Überhaupt sind die Gefühle der einzelnen Akteure immer sehr gut beschrieben. Des Weiteren finde ich gut, dass sich die Figuren weiterentwickeln und auch in deren Privatleben Einblick gewährt wird. Mich interessiert es immer besonders, welche Hintergründe den Täter zu einer solchen Tat antreiben. Dies wird in dem Buch sehr gut dargestellt. Das Cover gefällt mir bei diesem Buch nicht so richtig. Was der Schmetterling mit dem Fall zu tun haben soll ist mir persönlich nicht klar geworden. Die Covers der nachfolgenden Bücher sind da schon eher mein Geschmack. Mein Fazit: Inge Löhnig schafft es immer wieder mich zu begeistern. Ich kann es gar nicht erwarten weiter zu lesen und zu erfahren, welche neuen Fälle Dühnfort und sein Team bearbeitet. Aber auch wie sich die private Situation der Ermittler weiterentwickelt. Alles in allem ein gelungener Krimi, der Lust auf mehr Macht.

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Hervorragender deutscher Krimi
von roterrabe am 10.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der Architekt Jens Flade wird eines Nachts von einem Auto überfahren. Die Zeugenaussagen deuten auf einen Mord hin und so übernehmen Kommissar Dühnfort und sein Team die Ermittlungen. Kurze Zeit später wird in einem See die Leiche einer jungen Studentin gefunden. Bei Nachforschungen stoßen die Ermittler auf eine Selbsthilfegruppe,... Der Architekt Jens Flade wird eines Nachts von einem Auto überfahren. Die Zeugenaussagen deuten auf einen Mord hin und so übernehmen Kommissar Dühnfort und sein Team die Ermittlungen. Kurze Zeit später wird in einem See die Leiche einer jungen Studentin gefunden. Bei Nachforschungen stoßen die Ermittler auf eine Selbsthilfegruppe, in der beide Opfer Mitglied waren. Dühnfort und sein Team vermuten, dass der Täter noch weitere potentielle Opfer auf seiner Liste hat. Eine Sonderkommission wird gegründet, mit der Aufgabe, mögliche Opfer aufzuspüren und zu schützen. Während die Ermittlungen laufen, muss sich Bogenbauerin Susanne Möbus mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen. War sie wirklich Schuld am Tod des ihr anvertrauten Kindes? Die Zeit bis zur Ankunft meines Leseexemplars habe ich genutzt, um den Vorgängerband „So unselig schön“ zu lesen. So war mir Kommissar Dühnfort jetzt schon ein wenig vertrauter und ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Wie der Titel schon sagt, ist „Schuld“ ein zentrales Thema in Kommissar Dühnforts aktuellem Fall. Alle Opfer haben eines gemeinsam: Sie haben den Tod eines Menschen zwar nicht verursacht, konnten diesen aber auch nicht verhindern. Der Aufbau der Handlung war schlüssig und verständlicher als im vorherigen Band. Auch was die Spannung anbelangt, finde ich den aktuellen Roman um Kommissar Dühnfort noch fesselnder. „Schuld währt ewig“ ist ein sehr spannender Krimi mit authentischen Charakteren und einer Handlung, die mitreißt. Kommissar Dühnfort muss man einfach mögen, genauso wie seine Partnerin Gina. Auf den nächsten Krimi mit den beiden freue ich mich schon sehr. Immerhin steht bei Tino und Gina ja noch eine Entscheidung an … Inge Löhnig ist eine hervorragende deutsche Krimiautorin, die ihren Standard hoffentlich noch lange hält!

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Schuld währt ewig
von Tintenherz aus Kronshagen am 14.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Schuld währt ewig von Inge Löhnig erschienen im Ullstein Verlag, Seitenanzahl: 429 Inhalt: 'Eine einzige Sekunde hat Susannes Leben für immer verändert. Ein Kind ist tot. Für die junge Frau ein Alptraum, der nie endet, eine Suche nach Sühne, die vergebens ist. Dann sterben zwei Menschen. Sie wurden ermordet. Auch in ihrer... "Schuld währt ewig von Inge Löhnig erschienen im Ullstein Verlag, Seitenanzahl: 429 Inhalt: 'Eine einzige Sekunde hat Susannes Leben für immer verändert. Ein Kind ist tot. Für die junge Frau ein Alptraum, der nie endet, eine Suche nach Sühne, die vergebens ist. Dann sterben zwei Menschen. Sie wurden ermordet. Auch in ihrer Vergangenheit gibt es ein düsteres Geheimnis, eine Schuld, die für immer bleibt. Kommissar Dühnfort verfolgt einen Täter, der auf grausame Weise für seine Vorstellung von Gerechtigkeit sorgt. Ein Rächer, der Gleiches mit Gleichem vergilt und keine Gnade kennt. Autorin: Inge Löhnig hat Grafik-Design studiert. Nach einer Karriere als Art-Directorin in verschiedenen Werbeagenturen hat sie sich mit einem Designstudio selbstständig gemacht. Inge Löhnig wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von München. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover ist wie immer in weiß gehalten mit roter Schrift, mit einem Fleischerbeil und einem Schmetterling passend für diesen Krimi gestaltet. Der Schreibstil ist leicht und angenehm flüssig zu lesen. Es ist der 4. Band um den Kommissar Konstantin Dühnfort und seinem Team. Der Kommissar ist eine sympathische Persönlichkeit, der süchtig ist nach Espresso und Schokolade. Er hat sein Team im Griff und alle stehen ihm zur Seite; natürlich besonders Gina. Es wird viel über das Verhältnis zwischen Dühnfort und seiner Mitarbeiterin berichtet. Die Ermittlungstaktik der Polizei wird ausführlich beschrieben. Die Parallelen zwischen den Morden geben ein gut durchdachtes Motiv des Killers. Der Mörder will Strafe, Sühne und Gerechtigkeit. Schuldlos Schuldige stehen im Visier. Der Polizei fehlen immer wieder die Ansatzpunkte in der Ermittlungsarbeit. Die Spannung ist auf einem hohen Niveau und man weiß bis zuletzt nicht, wer hinter den Morden steckt. Fazit: Eine spannende Katz- und Mausjagd mit einem überraschenden Ende!

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Schuld währt ewig
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Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein neuer Fall für Kommissar Dühnfort und sein Team: Eine Frau wird in einem See ertränkt, ein Mann überfahren und Susanne Möbus leidet, denn sie glaubt am Tod des kleinen Ludwigs schuld zu sein. Dieser ist von seinem Hochbett gestürzt, während sie auf ihn aufpasste. Kommissar Dühnfort glaubt bei dem überfahrenen... Ein neuer Fall für Kommissar Dühnfort und sein Team: Eine Frau wird in einem See ertränkt, ein Mann überfahren und Susanne Möbus leidet, denn sie glaubt am Tod des kleinen Ludwigs schuld zu sein. Dieser ist von seinem Hochbett gestürzt, während sie auf ihn aufpasste. Kommissar Dühnfort glaubt bei dem überfahrenen Mann zunächst an einen Unfall mit Fahrerflucht, doch je länger/näher er sich mit dem Fall beschäftigt, desto mehr rücken die beiden Fälle, der überfahrene Mann und die frau am See, zusammen. Beide Opfer waren in ihrer Vergangenheit selbst Täter, wenn auch unabsichtlich. Für Tino Dühnfort und sein Team stellt sich die Frage, wer ist da auf Rache aus? Vor allem aber ist das wirklich jemand auf einem Rachefeldzug oder waren es Unfälle? Als eine alte Dame an mit Medikamenten vergiftet wird, ist es höchste Zeit den Täter zu finden. Fazit: Inge Löhnig greift hier das Thema „Schuldlos schuldig“ auf und verbindet dieses Motto auf verschiedenen Erzählebenen im Buch. So ist nicht nur der Täter unterwegs und nimmt Rache, auch Susanne Möbus kämpft und arbeitet an sich, weil sie glaubt am Tod eines Kindes Schuld zu sein und Alois Fünfanger, aus Tinos Team, trägt auch eine Schuld in sich. Er bekommt in diesem Band etwas mehr Raum, als in den Vorgänger Bänden. All dieses Erzählstränge machen das Buch nicht nur interessant, sondern extrem spannend und lebensnah zugleich. Das alles ist super flüssig geschrieben, in handliche Kapitel verpackt und damit als Krimi ein echter Lesegenuss. Ein gut ausgesuchtes Motiv + passender Täter und ein tolles Ermittlerteam machen das Ganze rund. Ich freue mich scho bald wieder mit Tino Dühnfort und seinem Team zu ermitteln. Von mir gibt es für dieses Buch 5 STERNE.

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Kommissar Dühnfort ermittelt wieder
von eine Kundin aus Frankfurt aus Frankfurt am Main am 10.04.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kommissar Dühnfort ermittelt in seinem 4. Fall nach seiner Versetzung nach München. Ein Mann wird überfahren, und was zunächst wie Fahrerflucht aussieht, entpuppt sich als Mord. Aber ein Motiv ist nicht erkennbar. Als Zeuge käme Eugen Voigt in Frage, der als Frührentner seine Nachbarn und vorbeikommende Passanten beobachtet und... Kommissar Dühnfort ermittelt in seinem 4. Fall nach seiner Versetzung nach München. Ein Mann wird überfahren, und was zunächst wie Fahrerflucht aussieht, entpuppt sich als Mord. Aber ein Motiv ist nicht erkennbar. Als Zeuge käme Eugen Voigt in Frage, der als Frührentner seine Nachbarn und vorbeikommende Passanten beobachtet und fotografiert und alles, was ihm mißfällt zur Anzeige bringt. Der Unfall geschieht direkt unter seinem Fenster, aber dieses Mal will er nichts gesehen haben. Hätte er nur die Wahrheit gesagt, hätte das weitere Geschehen vermieden werden können. So aber geschehen weitere Morde und plötzlich ist Eugen Voigt unauffindbar verschwunden. Die Suche nach Zusammenhängen beginnt und tatsächlich lassen sich Berührungspunkte unter den Opfern ausmachen. Es findet sich auch eine Reihe Verdächtiger, aber niemandem kann etwas nachgewiesen werden. So gibt es bis zur Klärung des Falles viel zu tun für Kommissar Dühnfort und sein Team. Inge Löhnig ist es auch dieses Mal wieder gelungen, einen spannenden Krimi zu schreiben, dessen unterschiedliche Handlungsstränge stimmig miteinander verbunden sind. Es geht um Menschen, die schwer an einer angeblichen Schuld tragen, die in Wirklichkeit aber an einem ihnen vorgeworfenen Sachverhalt schuldlos sind. Dies trifft auf einige Protagonisten des Buches zu. Aber wer hält sie dennoch für schuldig und bringt sie deshalb um. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und ein Ende, das man nicht erwarten konnte. Sehr zu empfehlen für alle Krimifans.

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4. Teil der Konstantin-Dühnfort-Reihe
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 25.09.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Knapp 4 Monate sind seit Konstantin Dühnforts letztem großem Fall vergangen. Seitdem hat sich in seinem Leben einiges zum Guten geändert, denn seit dieser Zeit ist er mit seiner Kollegin (Re)Gina zusammen. Jedoch können sie ihre Beziehung nicht öffentlich ausleben, noch nicht, denn noch ist Konstantin Ginas Vorgesetzter und... Knapp 4 Monate sind seit Konstantin Dühnforts letztem großem Fall vergangen. Seitdem hat sich in seinem Leben einiges zum Guten geändert, denn seit dieser Zeit ist er mit seiner Kollegin (Re)Gina zusammen. Jedoch können sie ihre Beziehung nicht öffentlich ausleben, noch nicht, denn noch ist Konstantin Ginas Vorgesetzter und gerade von Seiten Alois Fünfanger, einem Kollegen der Beiden, droht Gefahr, denn Alois, der immer der Meinung ist, auf der Dienststellen von Konstantin übervorteilt zu werden, könnte einen Beweis dieser Beziehung gegen Dühnfort einsetzen. Dann wird Konstantin von Staatsanwalt Christoph Leyenfels zu einem neuen Fall gerufen. Der Architekt Jens Flade wurde vor seinem Büro von einem Auto überfahren und tödlich verletzt. Was zunächst nach einem Unfall aussieht, stellt sich schnell, durch fehlende Bremsspuren als Mord heraus. Zwar haben einige Zeugen den Vorfall beobachtet, doch genaue Aussagen zum Fahrer des Wagens konnte niemand machen. Ein Mann jedoch hat den Unfall beobachtet und sogar dokumentiert, Eugen Voigt, doch geht auch dieser von einem Unfall aus und meldet sich nicht als Zeuge bei der Polizei, sondern beim Täter. Konstantin, Gina und Alois machen sich an die Ermittlungen, doch niemand scheint ein Motiv gehabt zu haben, den jungen Anwalt und baldigen Familienvater zu töten. Zwar gab es Streitigkeiten mit einem ehemaligen Angestellten Flades, doch dieser kann ein sicheres Alibi vorweisen. Ein Mord ohne Motiv? Nur kurze Zeit später wird die Leiche von Martina Oberdieck, einer 22-jährigen Studentin gefunden. Diese wurde in einem See ertränkt und auch hier scheint ein Motiv zu fehlen. Zufall? Daran glaubt Konstantin nicht und findet in der Wohnung der Studentin eine zerstörte Postkarte mit einem Zitat. War dies eine Warnung? Wenn ja hat die Studentin diese nicht ernst genommen. Doch Konstantin hat einen Ansatz und mit Hilfe der Postkarten will er dem Täter näher kommen. Bei der Überprüfung der Hintergründe der Opfer stellt sich heraus, dass beide vor Jahren Mitwirkende am Tod eines Menschen waren und ihre eigene Tötung den damaligen Taten nachempfunden ist. Wer übt sich als Rächer? Derweil fürt Susanne Möbus in der Provinz ein ruhiges und zurückgezogenes Leben. Das war nicht immer so, doch vor sechs Jahren starb in ihrer Obhut ein Kind und das veränderte ihr Leben für immer. Auch sie hat eines Tages eine Postkarte mit einem Zitat im Kasten ... Der Plot des Buches wurde wieder überaus kniffelig und spannend ausgearbeitet. Ich hatte ja so einen Verdacht, wer der Täter ist und lag meilenweit daneben - etwas, das mir nicht oft passiert. Die Figuren, allen voran natürlich Protagonist Konstantin Dühnfort wurden wieder sehr realistisch und facettenreich in Szene gesetzt, aber was soll ich sagen - ich bin ja schlicht und einfach ein absoluter Dühnfort-Fan. Nach wie vor finde ich diesen Ermittler ausgesprochen faszinierend, ich könnte und werde hoffentlich noch ganz viele Bücher mit ihm lesen. Den Schreibstil war wieder sehr spannend und kurzweilig gehalten, sodass sich das Buch förmlich von selbst las. Jetzt heißt es leider wieder warten auf den nächsten Band "Verflucht seist du", der aber zum Glück noch in diesem Jahr erscheinen wird.

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schuldlos schuldig...
von Mandy B am 13.04.2012
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schuldlos schuldig...
von Mandy B am 11.04.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dieses Gefühl ging tiefer als Worte. Viel tiefer. Schuld und Reue. Scham und Demut. Ein brennendes Gefühl von Versagen brannte seit Jahren in ihrem Innersten. Hätte sie doch nur besser aufgepasst In diesem Krimi werden die verschiedensten Handlungsstränge aufgezeigt, die eins gemeinsam haben: die Menschen in diesen Strängen sind unverschuldet... Dieses Gefühl ging tiefer als Worte. Viel tiefer. Schuld und Reue. Scham und Demut. Ein brennendes Gefühl von Versagen brannte seit Jahren in ihrem Innersten. Hätte sie doch nur besser aufgepasst In diesem Krimi werden die verschiedensten Handlungsstränge aufgezeigt, die eins gemeinsam haben: die Menschen in diesen Strängen sind unverschuldet schuldig geworden. Sanne, die als Babysitterin den Tod von Ludwig, auf den sie aufpassen sollte, zu verantworten hat. Jens Flade, der ein Kind überfuhr, weil es plötzlich zwischen zwei parkenden Autos auf die Straße lief. Martina Oerdieck, die, geblendet von einem LKW, die Kontrolle über ihren Wagen verlor, in einen Fluss stürzt, wobei ihre Freundin stirbt. Die alte Dame, deren Enkelin versehentlich die falschen Medikamente einnimmt und daran stirbt. Alle diese Menschen fühlen sich dennoch schuldig, auch wenn Gerichte sie frei gesprochen haben. Und es gibt einen, der diese Schuld anerkennt und die "Täter" ebenso bestrafen will, wie die "Opfer" gestorben sind. Es dauert etwas, bis die Sonderkommission um Tino Dühnfort die Zusammenhänge um den Rächer erkennt - die Handlung ist stimmig und fesselnd erzählt, so dass sich der Leser ganz in die Story einfinden und sie gespannt verfolgen kann. Inge Löhning hat eine erfrischend bildhafte Sprache, so dass ich mich gleich auf der ersten Seite des Buches in ihrer geschilderten Umgebung einfinden konnte. Ich war gleich mittendrin ("Die Ackerfurchen trugen Ränder wie Salzkrusten." hat mich gleich auf den Acker neben unserem Haus katapultiert, auf dem es im Winter morgens genau so aussah.). Ihre Charaktere sind wieder einmal sehr angenehm und vielschichtig präsentiert. Tino und Gina als Paar sind sehr emotional und liebevoll gezeichnet; sogar Alois zeigt sich diesmal positiv und leicht menschlich :-) . Dieses Buch ist wieder einmal der Beweis, dass Krimis nicht blutig sein müssen um packend zu sein.

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Schuld währt ewig
von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald) am 20.02.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inge Löhnigs Schreibstil ist gewohnt spannend und klar strukturiert. Sie baut einen Spannungsbogen auf, der sich von der ersten bis zur letzten Seite hält, ohne abzuschwächen. Dies gelingt ihr durch häufig Wechsel von Personen und Handlungen. Trotzdem verliert man nie den Überblick, da das Buch in viele kurze Kapitel... Inge Löhnigs Schreibstil ist gewohnt spannend und klar strukturiert. Sie baut einen Spannungsbogen auf, der sich von der ersten bis zur letzten Seite hält, ohne abzuschwächen. Dies gelingt ihr durch häufig Wechsel von Personen und Handlungen. Trotzdem verliert man nie den Überblick, da das Buch in viele kurze Kapitel gegliedert ist und dies das Lesen vereinfacht. Der Krimi ist in zwei Hauptkategorien gegliedert. Beginnen tut er mit Susanne Möbus, genannt Sanne. Die junge Frau versucht den Tod ihres Zöglings Ludwig zu verarbeiten, der in ihrer Obhut ums Leben kam. Sanne gibt sich die Schuld an dem Tod des Kindes und kann sich diesen nicht verzeihen. Die Ermittlungen gegen sie wurden zwar eingestellt, aber die Schuldgefühle kann sie nicht abschütteln. Sie zieht sich völlig zurück und verbringt ihre Tage meist einsam mit ihrem Kater als Bogenbauerin. Dem gegenüber stehen die Ermittlungsarbeiten der Polizei und diverse andere, kleinere Handlungsstränge, die sich später zu einem verknüpfen. Der Täter steht schnell fest und man ist geneigt, in die Handlung einzugreifen und Kommissar Dühnfort einen Tipp zu geben, in welche Richtung er ermitteln, wo er genauer nachforschen soll. Doch es wäre kein Löhnig, wenn die Lösung so einfach wäre! Was mir sehr gut gefallen hat, ist der persönliche Bezug zu den Protagonisten! Die einzelnen Charaktere sind von der Autorin wundervoll ausgearbeitet worden und man kann ihre Handlungen nachvollziehen. Besonders gut gefiel mir die Liebesgeschichte zwischen Tino und Gina. Ihre Beziehung festigt sich, auch wenn den beiden klar ist, dass sie deswegen berufliche Opfer bringen müssen. Mal schildert die Autorin die Charaktere nett und sympathisch, mal nervig und unfreundlich, aber eins ist allen gemeinsam: Der Leser merkt deutlich, dass sich Inge Löhnig mit jedem einzelen auseinander gesetzt hat und auch dem Kleinsten Leben einhauchen wollte. Mein Fazit: Ein erstklassiger Krimi von der beliebten Autorin! Aber warum Frau Löhnig immer Katzen quälen und sterben lassen muss ist mir ein Rätsel!

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Der Schuld auf der Spur
von einer Kundin/einem Kunden aus Regensburg am 27.01.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Buch war mein erstes Werk von Inge Löhning und auch mein erster Fall mit Kommisar Dühnfort. Doch auch ohne Vorkenntnisse kommt man sehr schnell in die Geschichte rein und kann sich gleich mit den Charakteren anfreunden. Das Buch beginnt mit verschiedenen Handlungssträngen, die später im Buch alle zusammenhängen.... Das Buch war mein erstes Werk von Inge Löhning und auch mein erster Fall mit Kommisar Dühnfort. Doch auch ohne Vorkenntnisse kommt man sehr schnell in die Geschichte rein und kann sich gleich mit den Charakteren anfreunden. Das Buch beginnt mit verschiedenen Handlungssträngen, die später im Buch alle zusammenhängen. Sanne Möbus lebt abgeschieden in einem kleinen Vorort von München, in den sie geflüchtet ist, da sie schwer mit dem Tod eines Kindes zu kämpfen hat, an den sie sich schuldig fühlt. Zu allem Überfluss bekommt sie jetzt auch noch einen ihr zunächst sehr unsympatischen neuen Nachbarn, der ihre Einsamkeit ziemlich schnell beendet.Parallel dazu wird der Architekt Flade absichtlich überfahren, was der Nachbar Voigt beobachtet hat und dessen Mord zum nächsten Fall für Kommissar Dühnfort und seine Kollegin und auch heimliche Geliebte Gina wird. Die beiden finden heraus, dass sich auch Flade an dem Tod eines Kindes schuldig gefühlt hat.Und es passieren schließlich weitere Morde. Dühnfort und seine Kollegen müssen den Mörder schnappen bevor er weiter tötet.Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und man ist als Leser sofort im Geschehen drin. Außer der Spannung fehlt es dem Buch auch nicht an einer gewissen Portion Humor. Auch die Schauplätze sind sehr real beschrieben und da ich auch, wie Kommissar Dühnfort, aus München komme, hat das Lesen noch mehr Spaß gemacht, da ich die Orte alle kenne und mich somit sehr gut hineinversetzen konnte. Die Charaktere werden von Inge Löhnig sehr gut beschrieben und sind, trotz oder wahrscheinlich gerade wegen ihrer kleinen Macken, für den Leser alle auf eine bestimmte Art und Weise sympathisch. Es werden auch ständig neue Fährten für den Leser gelegt und man ist sich bis zum Schluss nicht sicher, wer denn nun der Mörder ist. Definitiv ein Krimi der mir gut gefallen hat und mich neugierig auf die ersten drei Fälle von Kommissar Dühnfort gemacht hat.

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Ein neues Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 28.12.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In gewohnter Weise hat Frau Löhnig wieder mehrere Erzählstränge aufgebaut, aus Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere. Da wäre zum einen Susanne "Sanne" Möbus, eine junge Frau, die ein relativ zurückgezogenes Leben führt, keine großartigen sozialen Kontakte pflegt und sich jeglichen Spaß am Leben verbietet. Diese Lebensweise hat sich Sanne in gewisser... In gewohnter Weise hat Frau Löhnig wieder mehrere Erzählstränge aufgebaut, aus Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere. Da wäre zum einen Susanne "Sanne" Möbus, eine junge Frau, die ein relativ zurückgezogenes Leben führt, keine großartigen sozialen Kontakte pflegt und sich jeglichen Spaß am Leben verbietet. Diese Lebensweise hat sich Sanne in gewisser Weise selbst auferlegt, da sie in ihren Augen unendlich große Schuld auf sich geladen hat. Im November 2005, sie war als Babysitterin beschäftigt, kam es zu einem verhängnisvollen Unglücksfall bei dem ihr "Schützling" Ludwig starb. Zum anderen natürlich um den spitzfindigen Kommissar Dühnfort, der in seinen Ermittlungen gerne auch auf sein Bauchgefühl hört. Aber gerade weil Tino Dühnfort kein sturrer Paragraphenreiter oder Obrigkeitshöriger ist, sowie immerzu von der Sorge getrieben ist, ein entscheidendes Detail bei seinen Ermittlungen zu übersehen, geht er auch mal anderen Wegen und Ermittlungsansätzen nach. Eine weitere Facette, welche diesen Charakter so sympathtisch macht, ist in meinen Augen, dass er seitens der Autorin nicht als der "Überermittler" präsentiert wird, sondern ihm auch ein Privatleben gegeben wurde. In der Vergangenheit durfte der Leser oftmals an seiner Einsamkeit, seinen menschlichen Schwächen und seinen Lebensträumen teilhaben. Nachdem es sich in den vorherigen Bänden immer mal wieder ankündigte, ist es daher besonders erfreulich, dass aus dem Kommissar und seiner Kollgerin Gina Angelucci nun ein Paar geworden ist. Interessiert habe ich zur Kenntnis genommen, dass der Leser nun zum ersten Mal die Gelegenheit erhält den dritten im Bunde, Alois Fünfanger, besser kennzenzulernen. Erschien er in den ersten drei Bänden eher nur als Randfigur des Ermittlerteams, so wird ihm nun offenbar mehr Persönlichkeit zugedacht. Ein weiterer Erzählstrang dreht sich um den Frührentner Eugen Voigt. Ein Anwohner / Nachbar, wie ihn wohl jeder Leser auch aus seinem eigenen Umfeld kennt. Ein Besserwisser, ein Kontrolleur, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen in Vorruhestand geschickt wurde, hat er sich als tagesfüllende Aufgabe ein Hobby ausgesucht, bei dem er seine Mitmenschen in gewisser Weise nicht nur kontrolliert, sondern auch denunziert, damit verschafft er sich offenbar seine Art von Befriedigung und Gerechtigkeit. In einem Fall allerdings hat er eine grundlegend falsche Auffassung von Rechtsverständnis und die wird ihm zum Verhängnis. Rechtsverständnis, Gerechtigkeit, Schuld - die zentrale Frage und Thematik dieses Buches, die Autroin nennt im Verlauf des Buches eine Vielzahl Besipiele dafür, wie schuldlose Schuld am Tod eines Menschen aussehen kann. Die behördliche Maschinerie die sich nach einem solchen Unfall mit Todesfolge in Gang setzt, polizeiliche Ermitltungen, von der Einleitung bis zur Einstellung eines Ermittungsverfahrens. Das ist aber immer nur eine Seite eines solchen Unglücks, die Kehrseite; die Hinterbliebenen, der vermeintliche Schuldige, dem jedoch keinerlei schuldhaftes Handeln vorgeworfen werden kann. Die Projektion von Schuld auf andere. Eine spannende Frage, die sich jeder einmal selbst stellen sollte, wie er denn mit dieser Problematik umgeht, wenn das Schicksal zuschlägt ein geliebter Mensch aus dem Leben gerissen wird und es objektiv gesehen keinen gibt, denn man dafür verantwortlich machen oder zur Rechenschaft ziehen kann

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Ein neues Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 28.12.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In gewohnter Weise hat Frau Löhnig wieder mehrere Erzählstränge aufgebaut, aus Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere. Da wäre zum einen Susanne "Sanne" Möbus, eine junge Frau, die ein relativ zurückgezogenes Leben führt, keine großartigen sozialen Kontakte pflegt und sich jeglichen Spaß am Leben verbietet. Diese Lebensweise hat sich Sanne in gewisser... In gewohnter Weise hat Frau Löhnig wieder mehrere Erzählstränge aufgebaut, aus Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere. Da wäre zum einen Susanne "Sanne" Möbus, eine junge Frau, die ein relativ zurückgezogenes Leben führt, keine großartigen sozialen Kontakte pflegt und sich jeglichen Spaß am Leben verbietet. Diese Lebensweise hat sich Sanne in gewisser Weise selbst auferlegt, da sie in ihren Augen unendlich große Schuld auf sich geladen hat. Im November 2005, sie war als Babysitterin beschäftigt, kam es zu einem verhängnisvollen Unglücksfall bei dem ihr "Schützling" Ludwig starb. Zum anderen natürlich um den spitzfindigen Kommissar Dühnfort, der in seinen Ermittlungen gerne auch auf sein Bauchgefühl hört. Aber gerade weil Tino Dühnfort kein sturrer Paragraphenreiter oder Obrigkeitshöriger ist, sowie immerzu von der Sorge getrieben ist, ein entscheidendes Detail bei seinen Ermittlungen zu übersehen, geht er auch mal anderen Wegen und Ermittlungsansätzen nach. Eine weitere Facette, welche diesen Charakter so sympathtisch macht, ist in meinen Augen, dass er seitens der Autorin nicht als der "Überermittler" präsentiert wird, sondern ihm auch ein Privatleben gegeben wurde. In der Vergangenheit durfte der Leser oftmals an seiner Einsamkeit, seinen menschlichen Schwächen und seinen Lebensträumen teilhaben. Nachdem es sich in den vorherigen Bänden immer mal wieder ankündigte, ist es daher besonders erfreulich, dass aus dem Kommissar und seiner Kollgerin Gina Angelucci nun ein Paar geworden ist. Interessiert habe ich zur Kenntnis genommen, dass der Leser nun zum ersten Mal die Gelegenheit erhält den dritten im Bunde, Alois Fünfanger, besser kennzenzulernen. Ein weiterer Erzählstrang dreht sich um den Frührentner Eugen Voigt. Ein Anwohner / Nachbar, wie ihn wohl jeder Leser auch aus seinem eigenen Umfeld kennt. Ein Besserwisser, ein Kontrolleur, einer der mit seinem eigenen Leben unzufrieden ist, die Ursache dieser Unzufriedenheit jedoch nicht im Ansatz bei sich selber sucht, sondern lieber alle anderen dafür verantwortlich macht, es ist ja auch der einfachere Weg. Nachdem er aus gesundheitlichen Gründen in Vorruhestand geschickt wurde, hat er sich als tagesfüllende Aufgabe ein Hobby ausgesucht, bei dem er seine Mitmenschen in gewisser Weise nicht nur kontrolliert, sondern auch denunziert, damit verschafft er sich offenbar seine Art von Befriedigung und Gerechtigkeit. In einem Fall allerdings hat er eine grundlegend falsche Auffassung von Rechtsverständnis und die wird ihm zum Verhängnis. Rechtsverständnis, Gerechtigkeit, Schuld - die zentrale Frage und Thematik dieses Buches, die Autroin nennt im Verlauf des Buches eine Vielzahl Besipiele dafür, wie schuldlose Schuld am Tod eines Menschen aussehen kann. Die behördliche Maschinerie die sich nach einem solchen Unfall mit Todesfolge in Gang setzt, polizeiliche Ermitltungen, von der Einleitung bis zur Einstellung eines Ermittungsverfahrens. Das ist aber immer nur eine Seite eines solchen Unglücks, die Kehrseite; die Hinterbliebenen, der vermeintliche Schuldige, dem jedoch keinerlei schuldhaftes Handeln vorgeworfen werden kann. Die Projektion von Schuld auf andere. Eine spannende Frage, die sich jeder einmal selbst stellen sollte, wie er denn mit dieser Problematik umgeht, wenn das Schicksal zuschlägt ein geliebter Mensch aus dem Leben gerissen wird und es objektiv gesehen keinen gibt, denn man dafür verantwortlich machen oder zur Rechenschaft ziehen kann.

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Ein neues Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 28.12.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In gewohnter Weise hat Frau Löhnig wieder mehrere Erzählstränge aufgebaut, aus Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere. Da wäre zum einen Susanne "Sanne" Möbus, eine junge Frau, die ein relativ zurückgezogenes Leben führt, keine großartigen sozialen Kontakte pflegt und sich jeglichen Spaß am Leben verbietet. Diese Lebensweise hat sich Sanne in gewisser... In gewohnter Weise hat Frau Löhnig wieder mehrere Erzählstränge aufgebaut, aus Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere. Da wäre zum einen Susanne "Sanne" Möbus, eine junge Frau, die ein relativ zurückgezogenes Leben führt, keine großartigen sozialen Kontakte pflegt und sich jeglichen Spaß am Leben verbietet. Diese Lebensweise hat sich Sanne in gewisser Weise selbst auferlegt, da sie in ihren Augen unendlich große Schuld auf sich geladen hat. Im November 2005, sie war als Babysitterin beschäftigt, kam es zu einem verhängnisvollen Unglücksfall bei dem ihr "Schützling" Ludwig starb. Zum anderen natürlich um den spitzfindigen Kommissar Dühnfort, der in seinen Ermittlungen gerne auch auf sein Bauchgefühl hört. Aber gerade weil Tino Dühnfort kein sturrer Paragraphenreiter oder Obrigkeitshöriger ist, sowie immerzu von der Sorge getrieben ist, ein entscheidendes Detail bei seinen Ermittlungen zu übersehen, geht er auch mal anderen Wegen und Ermittlungsansätzen nach. Eine weitere Facette, welche diesen Charakter so sympathtisch macht, ist in meinen Augen, dass er seitens der Autorin nicht als der "Überermittler" präsentiert wird, sondern ihm auch ein Privatleben gegeben wurde. In der Vergangenheit durfte der Leser oftmals an seiner Einsamkeit, seinen menschlichen Schwächen und seinen Lebensträumen teilhaben. Nachdem es sich in den vorherigen Bänden immer mal wieder ankündigte, ist es daher besonders erfreulich, dass aus dem Kommissar und seiner Kollgerin Gina Angelucci nun ein Paar geworden ist. Interessiert habe ich zur Kenntnis genommen, dass der Leser nun zum ersten Mal die Gelegenheit erhält den dritten im Bunde, Alois Fünfanger, besser kennzenzulernen. Die Frage die sich mir stellt, ob das seitens der Autorin bereits eine zaghafte Weichenstellung für den fünften Band gewesen ist, denn dort werden den Leser Veränderungen erwarten. Ein weiterer Erzählstrang dreht sich um den Frührentner Eugen Voigt. Ein Anwohner / Nachbar, wie ihn wohl jeder Leser auch aus seinem eigenen Umfeld kennt. Ein Besserwisser, ein Kontrolleur, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen in Vorruhestand geschickt wurde, hat er sich als tagesfüllende Aufgabe ein Hobby ausgesucht, bei dem er seine Mitmenschen in gewisser Weise nicht nur kontrolliert, sondern auch denunziert, damit verschafft er sich offenbar seine Art von Befriedigung und Gerechtigkeit. In einem Fall allerdings hat er eine grundlegend falsche Auffassung von Rechtsverständnis und die wird ihm zum Verhängnis. Rechtsverständnis, Gerechtigkeit, Schuld - die zentrale Frage und Thematik dieses Buches, die Autroin nennt im Verlauf des Buches eine Vielzahl Besipiele dafür, wie schuldlose Schuld am Tod eines Menschen aussehen kann. Die behördliche Maschinerie die sich nach einem solchen Unfall mit Todesfolge in Gang setzt, polizeiliche Ermitltungen, von der Einleitung bis zur Einstellung eines Ermittungsverfahrens. Das ist aber immer nur eine Seite eines solchen Unglücks, die Kehrseite; die Hinterbliebenen, der vermeintliche Schuldige, dem jedoch keinerlei schuldhaftes Handeln vorgeworfen werden kann. Die Projektion von Schuld auf andere. Eine spannende Frage, die sich jeder einmal selbst stellen sollte, wie er denn mit dieser Problematik umgeht, wenn das Schicksal zuschlägt ein geliebter Mensch aus dem Leben gerissen wird und es objektiv gesehen keinen gibt, denn man dafür verantwortlich machen oder zur Rechenschaft ziehen kann.

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Die Sache mit der Schuld!
von Melanie Enns aus L. am 26.12.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dieser Roman ist der 4. Teil um Kommissar Dühnford und sein Team, wobei ich gestehen muss, obwohl ich mittlerweile alle 4 Teile in meinem Bücherregal stehen habe, habe ich bisher nur die Bände 3 + 4 gelesen. Mir ist aufgefallen, daß die ersten 3 Romane im Ullstein Verlag... Dieser Roman ist der 4. Teil um Kommissar Dühnford und sein Team, wobei ich gestehen muss, obwohl ich mittlerweile alle 4 Teile in meinem Bücherregal stehen habe, habe ich bisher nur die Bände 3 + 4 gelesen. Mir ist aufgefallen, daß die ersten 3 Romane im Ullstein Verlag erschienen sind und der 4. Band im List Verlag, daher passen die Bücher leider optisch nicht mehr zusammen. Das Cover des 4. Bandes ist zwar auch sehr schön gemacht, mit dem Schmetterling auf dem Messer, aber die vorherigen haben mich ehrlich gesagt mehr beeindruckt. Ich war tatsächlich baff, als ich das Buch zu den anderen stellte und den Unterschied sah.Vielleicht muss man als Autorin den Verlag wechseln, wenn die Dinge nicht mehr passen? Aber davon habe ich natürlich keine Ahnung und deshalb lasse ich das jetzt hier einfach so stehen. Vom Schreibstil hat sich natürlich nichts verändert und der Fall ist wirklich schonungslos und nimmt uns mit in einiges an Spannung, Gewalt, Hass und eben Schuld. Schuld ist etwas, was einen innerlich zerfressen kann, so geschieht es zumindest bei Susanne, die schuld daran ist, daß der kleine Ludwig gestorben ist. Wieso? Weshalb? Warum? Das wird erst hinterher aufgeklärt. Als ich vor einigen Monaten die Leseprobe zu dem Buch verfasst habe, war ich der Meinung, daß Susanne die Mutter von Ludwig ist und war jetzt doch sehr erstaunt, daß keine Blutsbande vorhanden sind. Susanne hat lediglich auf ihn aufgepasst, aber scheinbar nicht gut genug, denn Ludwig ist tot und Susanne wird damit nicht fertig und plagt sich mit Schuldvorwürfen extremster Art. Sie untersagt sich alle Lebensfreuden, ihre Beziehung geht kaputt und sie ändert vieles in ihrem Leben um sich ihrem eigenen Leid völlig hinzugeben. Dann geschieht etwas furchtbares, ein Mitglied der Selbsthilfegruppe wird überfahren und scheinbar war es ein geplanter Mord und kein Unfall. Die Kommissare kommen sehr ins Schwitzen als noch weitere Morde geschehen und ein wichtiger Zeuge verschwindet. Mehr zur Handlung will ich nicht preisgeben, sondern nur als gegeben hinstellen, daß der Autorin hier ein wirklich super Krimi gelungen, der von Anfang an bestehen kann und seinen Leser in den Bann zu ziehen versteht. Von mir eine eindeutige Leseempfehlung!

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