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Schwarzbuch Hund

Die Menschen und ihr bester Freund

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"Schwarzbuch Hund" analysiert nüchtern die Lage des Hundes früher und heute. Man muss nicht auf Mallorca schauen, um das Elend der Hunde zu sehen. Zwar sind unsere Hunde gesättigt und geniessen medizinische Versorgung. Aber jede Freiheit wurde ihnen genommen und auch die Ehre. Politiker drücken den Hund an den Rand der Gesellschaft. Seine grossen Fähigkeiten werden nicht mehr gefordert. Seine Gesundheit liegt am Boden. Manche Rassen können sich nicht mehr fortpflanzen ohne die Hilfe des Menschen. Doch an seinem Elend verdient das Kartell der Hundewirtschaft.Dem Hund ging es noch nie so schlecht ging wie gerade heute. An seinem Elend verdient das mächtige Kartell der Hundewirtschaft. "Schwarzbuch Hund" gibt einen spannenden Einblick in die Evolution von Mensch und Hund von der frühen Steinzeit bis heute. Es wird deutlich, dass es eine gemeinsame Geschichte gibt und der Mensch seinem besten Freund vieles zu verdanken hat."Schwarzbuch Hund" gibt aber auch eine neue Definition der Rolle des Hundes in unserer Gesellschaft. Es wird deutlich, dass unsere eigene Zukunft eine Zukunft für unsere Hunde braucht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 280
Erscheinungsdatum 08.03.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8370-3063-1
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 221/156/25 mm
Gewicht 455
Auflage 3. Auflage.
Buch (Taschenbuch)
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Da ist der Hund begraben
von Karl-Heinz List am 21.12.2010

Jeder darf Hunde züchten. Man braucht weder eine staatliche Zulassung noch einen Fachkundenachweis. Bei der Zucht liegt viel im Argen. Hauptursache der Erbkrankheiten ist die Inzucht, die bekanntlich nicht verboten, aber trotzdem Tierquälerei ist, so der Autor. Auch prämierte Hunde sind Träger schädlicher Gene. Die Schweizer Tiermedizinerin Susi Arnold... Jeder darf Hunde züchten. Man braucht weder eine staatliche Zulassung noch einen Fachkundenachweis. Bei der Zucht liegt viel im Argen. Hauptursache der Erbkrankheiten ist die Inzucht, die bekanntlich nicht verboten, aber trotzdem Tierquälerei ist, so der Autor. Auch prämierte Hunde sind Träger schädlicher Gene. Die Schweizer Tiermedizinerin Susi Arnold fürchtet um die Hunderassen Berner Sennenhund, Bernhardiner und Entlebucher, Jeder zweite Berner Sennenhund leidet unter abgenutzen Hüftgelenken. Viele haben zudem Tumore, Arthrose und defekte Nieren. Auch erblich bedingte Herzkrankheiten sind weit verbreitet, schreibt Christoph Jung. Golden Retriever oder Dobermann haben Veranlagung zu Missbildungen am Herzen. Hüftgelenkdysplasie (HD) ist die Krankheit der Rassehunde. Vererbte Anlagen sind die wesentlichen Faktoren für das Auftreten von HD, außerdem Magendrehung und Epilepsie. Wenn es um Profit geht, ist die Tierliebe schnell vergessen, meint er Autor. Im größten deutschen Hundeverein, dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), bei dem hauptsächlich Züchter und Hundesportfreunde über ihre Vereine Mitglied sind, ist die Zucht lediglich aus Liebhaberei erlaubt. Eine Zucht außerhalb seiner Reihen wird per Definition als "unkontrolliert" bezeichnet. Doch die wichtigste Einnahmequelle der meisten Züchter ist der Verkauf von Welpen, ein merkwürdiger Widerspruch. Ein zweiter Schwerpunkt des Schwarzbuchs ist die Hundefutter-Industrie, die gut vernetzt ist. Die größten Hundefutter-Hersteller sind Mars, Nestle, Procter und Gamble, Colgate Palmolive. Die Nummer 1 ist MARS mit den Marken Chappi, Frolic, Cesar, Pedigree, Royal Canin. MARS unterstützt den Deutschen Tierschutzbund (Dachverband der Tierheime) seit zwanzig Jahren. Auch der VDH und der Bundesverband praktizierender Tierärzte sind Partner von MARS. In den Tierarztpraxen liegen die Prospekte aus mit Werbung für Royal Canin, Hill`s und andere Marken. Professor Ellen Kienzle, Inhaberin des Lehrstuhls für Tierernährung an der Ludwig-Maximillian-Universität München arbeitet seit Jahren eng mit dem Mars-Konzern zusammen. Sie ist Mit-Autorin der Royal Canin Enzyklopädie des Hundes. Ihre Kollegen in Hannover, Berlin und Wien halten es kaum anders. Der Autor zitiert den Hamburger Tierarzt Dirk Schrader: "Die Professoren sind vollkommen abhängig von der Industrie, Papageien und Knechte der Futtermittelindustrie." Die Pedigree-Studie 2007 behandelt der Autor leider nur beiläufig. Die Ergebnisse der Studie (repräsentative Umfrage und Tiefeninterviews) sind alarmierend: Hundegesetze (Leinenzwang, Sachkundenachweis, Wesenstest) erschweren das Leben mit dem Hund. Zwei Drittel der befragten Hundehalter fühlt sich durch die Hundegesetze schikaniert und von Politik und Medien an den Pranger gestellt .Die Auflagen des Gesetzgebers sollen die Bürger abschrecken, einen Hund zu halten. In unserer Gesellschaft sind Hunde ganz offensichtlich unerwünscht. Wir sind bereits auf dem Weg in eine hundefeindliche Gesellschaft. Der Autor kommt in seinem Schwarzbuch zu folgenden Schlussfolgerungen: 1) Es dürfen keine Hunde mit Merkmalen gezüchtet werden, die sie beim Sehen, Laufen und Atmen behindern können 2) Der Inzucht muss der Kampf angesagt werden 3) Es muss ein TÜV für die Zucht eingeführt werden. 4) Verbot des Handels mit Hunden 5) Hunde und Hundehalter brauchen eine Lobby. 6) Der Hund hat in Recht auf Gesundheit, Sozialisation und artgerechtes Leben.

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