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Schwarzer Schmetterling

Psychothriller

(5)
Bei eisiger Dezemberkälte schweben zwei Arbeiter in einer Seilbahn zu einem Wasserkraftwerk in 2000 Meter Höhe. An der Bergstation machen sie eine verstörende Entdeckung: Ein riesiger, bedrohlich schwarzer Schmetterling scheint sich von den schnee- und blutbedeckten Felsen abzuheben. Ein Tierkadaver, grauenvoll inszeniert. Das Werk eines Wahnsinnigen? Am Tatort werden DNA-Spuren des hochintelligenten Serienmörders Julian Hirtmann gefunden. Doch dieser sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt einer hermetisch abgeriegelten psychiatrischen Anstalt. Wie konnte der gefährlichste Serientäter Europas am Tatort seine Spuren hinterlassen, obwohl er nie seine Zelle verlassen hat? Noch während Commandant Servaz und die junge Anstaltspsychologin Diane Berg versuchen, das Rätsel um den schwarzen Schmetterling zu lösen, wird der kleine französische Ort von einer kaltblütig inszenierten Mordserie erschüttert, die die Ermittler an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit bringt …
Portrait
Bernard Minier, Jahrgang 1960, ist im Südwesten Frankreichs, in den Ausläufern der Pyrenäen, aufgewachsen. Für seine Thriller wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Neben dem Spannungsliteraturpreis Prix Polar de Cognac gewann er unter anderem den Prix polar pourpre sowie den Publikumsleserpreis der Zeitschrift Elle. Monatelang standen „Schwarzer Schmetterling“ und „Kindertotenlied“ in Frankreich auf der Bestsellerliste. Auch in Deutschland hat Bernard Minier erfolgreich den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe von Paris.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 680, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783426413777
Verlag Droemer eBook
Verkaufsrang 7.528
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Kundenbewertungen


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Ein Psychothriller, der seinen Namen verdient hat
von maleur aus Berlin am 16.08.2016

Martin Servaz muss in Saint Martin, einem Ort in den Pyrenäen, in einem Tötungsdelikt ermitteln. Der Schreibstil ist sehr lebendig. Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet. Die einzelnen Begebenheiten werden so anschaulich dargestellt, dass es einen schon dadurch schauert. Die Geschichte spielt im Dezember, ich habe das Buch im August... Martin Servaz muss in Saint Martin, einem Ort in den Pyrenäen, in einem Tötungsdelikt ermitteln. Der Schreibstil ist sehr lebendig. Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet. Die einzelnen Begebenheiten werden so anschaulich dargestellt, dass es einen schon dadurch schauert. Die Geschichte spielt im Dezember, ich habe das Buch im August gelesen und dabei manchmal gefroren, weil das Schneetreiben, der Nebel, der Matsch so bildhaft beschrieben werden. In diesem Thriller geht es nicht nur um die Ermittlungen, es wird auch ein realer Bezug zu Politik, Wirtschaft, Technologie und Zusammenleben hergestellt. Die Philosophischen Betrachtungen durchbrechen zwar zeitweise den Spannungsbogen, sind aber nie so langatmig, dass es stören wirkt und zum Punktabzug reicht. Das Buch hat ansonsten alles, was man von einem Psychothriller erwarten kann. Neben Manipulation und Täuschungen auch Action. Mein Fazit: Ein Psychothriller der seinen Namen verdient hat. Ich kann das Buch nur empfehlen und werde auf jeden Fall auch die nachfolgenden Bücher lesen.

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Schwarzer Schmetterling flieg
von Marion Olßon aus Reutlingen am 04.04.2013

Winter in den französischen Pyrenäen, ein abgeschiedenes Dorf, eine junge Psychologin, die ein Jahr in einer Anstalt für schwerst gestörte Serienmörder verbringen will , ein gekonnt geköpftes Pferd und ein Mörder der perfide Katz und Maus mit den Ermittlern spielt, hält die Menschen der Gegend in Atem. Wie kommt das... Winter in den französischen Pyrenäen, ein abgeschiedenes Dorf, eine junge Psychologin, die ein Jahr in einer Anstalt für schwerst gestörte Serienmörder verbringen will , ein gekonnt geköpftes Pferd und ein Mörder der perfide Katz und Maus mit den Ermittlern spielt, hält die Menschen der Gegend in Atem. Wie kommt das Pferd an die Felswand,wie die menschliche DNA an den Kadaver, warum schweigen die Arbeiter der Seibahn so stoisch, wovor haben sie Angst? Wie reagiert die Polizei und die Anstaltsleitung als ein Mensch ermordet wird? Hochspannend geschrieben, mit Gänsehautgarantie. Ein wahres Lesevergnügen für jeden Thrillerfan.

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klasse !!!
von Blacky am 13.10.2012

Inhalt: In einem düsteren Tal in den Pyrenäen machen zwei Arbeiter eine verstörende Entdeckung: Ein riesiger, bedrohlich schwarzer Schmetterling scheint sich von den schnee- und blutbefleckten Felsen abzuheben. Ein Tierkadaver, grauenvoll inszeniert. Das Werk eines Wahnsinnigen? Am Tatort werden DNA-Spuren des hochintelligenten Serienmörders Julian Hirtmann gefunden. Doch dieser sitzt seit... Inhalt: In einem düsteren Tal in den Pyrenäen machen zwei Arbeiter eine verstörende Entdeckung: Ein riesiger, bedrohlich schwarzer Schmetterling scheint sich von den schnee- und blutbefleckten Felsen abzuheben. Ein Tierkadaver, grauenvoll inszeniert. Das Werk eines Wahnsinnigen? Am Tatort werden DNA-Spuren des hochintelligenten Serienmörders Julian Hirtmann gefunden. Doch dieser sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt einer hermetisch abgeriegelten Anstalt. Wie konnte der einst meistgesuchte Täter Europas seine Spuren hinterlassen, obwohl er nie seine Zelle verlassen hat? Noch während Commandant Servaz und die junge Anstaltspsychologin Diane Berg versuchen, das Rätsel zu lösen, wird das Tal von einer kaltblütig inszenierten Mordserie erschüttert, die die Ermittler an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit bringt ... Ein "Psychothriller" der auch durch und durch einer ist. Verdächtige gibt es viele, die dann doch wieder ausgeschlossen werden können. Auch die Suche nach dem Motiv dieser Taten bzw. nach Zusammenhängen gestaltet sich äußerst schwierig. Es wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal aus Sicht der Ermittler und einmal aus Sicht der Psychologin Diane Berg. Es bleibt spannend bis zum Ende und auch erst am Ende wird klar, was hinter dem ganzen steckt. Klasse !!!

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Was für ein Debüt!
von Angelie Zamzow aus Essen am 19.07.2012

Ich muss ja gestehen, dass ich eigentlich kein großer Krimi-Fan bin und momentan erst meine Liebe zu Thrillern entdecke, aber dieses Buch sprang mich nahezu an und wollte gelesen werden. Bereut habe ich es keinen Augenblick, denn dieses großartige Erstlingswerk fesselt bis zum Schluss. Atemlos habe ich spekuliert, wer... Ich muss ja gestehen, dass ich eigentlich kein großer Krimi-Fan bin und momentan erst meine Liebe zu Thrillern entdecke, aber dieses Buch sprang mich nahezu an und wollte gelesen werden. Bereut habe ich es keinen Augenblick, denn dieses großartige Erstlingswerk fesselt bis zum Schluss. Atemlos habe ich spekuliert, wer denn nun hinter dem Ganzen stecken könnte...und lag mehrfach komplett daneben! Ich bin jetzt schon sehr auf Nachschub gespannt und kann dieses Roman nur jedem Thriller-Fan ans Herz legen!

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Spannend, aber nicht zu blutrünstig
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 19.03.2014

Die Handlung spielt in den verschneiten Bergen, was der generell düsteren Stimmung zuträglich ist. Es gibt zwei Handlungsstränge: zum einen aus Sicht des Ermittlers, zum anderen aus Sicht einer jungen Psychologin, die in der Klinik arbeitet, die auf verschiedene Weise in die Mordfälle verstrickt ist. Somit erhält der Leser... Die Handlung spielt in den verschneiten Bergen, was der generell düsteren Stimmung zuträglich ist. Es gibt zwei Handlungsstränge: zum einen aus Sicht des Ermittlers, zum anderen aus Sicht einer jungen Psychologin, die in der Klinik arbeitet, die auf verschiedene Weise in die Mordfälle verstrickt ist. Somit erhält der Leser Inneneinblicke in den Fall, den der Ermittler so noch nicht hat. Der Schreibstil gefällt mir, der Text liest sich sehr leicht. Es herrscht zwar eine düstere Stimmung, allerdings nicht zu bedrückend und auch nicht zu blutrünstig. Wie in den meisten Krimis / Thrillern hat auch hier der Ermittler ein zerrüttetes Familienverhältnis.

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WOW
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2012
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Was für ein Thriller. Von Seite zu Seite steigerte sich meine Gänsehaut. Spektakulär für ein Debüt. Ich hoffe es kommt noch viel von diesem Autor.

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Nichts für schwache Nerven
von einer Kundin/einem Kunden am 19.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein getötetes Pferd, grotesk installiert an der Bergstation einer Seilbahn mitten in den tiefverschneiten, eisigen Pyrenäen. Allein weil sein Besitzer der einflussreiche Großindustrielle Lombard ist, wird Commandant Servaz mit einer Ermittlung betraut. Schnell erkennt Servaz, dass diese Tat nur den Auftakt bildet zu einer Serie akribisch geplanter und grausig inszenierter... Ein getötetes Pferd, grotesk installiert an der Bergstation einer Seilbahn mitten in den tiefverschneiten, eisigen Pyrenäen. Allein weil sein Besitzer der einflussreiche Großindustrielle Lombard ist, wird Commandant Servaz mit einer Ermittlung betraut. Schnell erkennt Servaz, dass diese Tat nur den Auftakt bildet zu einer Serie akribisch geplanter und grausig inszenierter Morde. Die Indizien am Tatort legen eine Spur zum Serienmörder Julian Hirtmann, der in einer benachbarten Klinik im Hochsicherheitstrakt einsitzt. Gefesselt folgt man den brillant gezeichneten Ermittlern Commandant Martin Servaz und Capitaine Irène Ziegler. Gleichzeitig zittert man mit Psychologin Berg, die in der Klink versucht auf eigene Faust zu ermitteln. Die Gefahr lauert überall und erwartet ihr Opfer. Willkommen im Kreis meiner Lieblingsermittler ! Gespannt auf den nächsten Fall...

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Packender französischer Krimi. Mit atemberaubenden Tempo und voller überraschender Wendungen. Von der ersten Seite an spannend und unterhaltsam

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Dieser hochspannende Thriller schreit geradezu nach einer Verfilmung! Lassen Sie sich diese Lektüre nicht entgehen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Brennende Hochspannung in eiskalter Umgebung!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein grandioser Psychothiller in der Tradition von Jean-Christophe Grangé, der mit Psychoschocks nicht geizt und Spannung in Reinform bietet. Für jeden, der sich gerne gruselt.

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Schwarzer Schmetterling
von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

An einer Bergstation des kleinen verschneiten Dorfes Saint Martin wird eine Pferdeleiche gefunden. Das Tier ist grotesk verunstaltet, sodass es aussieht wie ein riesiger Schmetterling. In einer der Gondeln wird Blut mit der DNA eines bekannten Serienmörders gefunden, der sich in einer Anstalt befindet, die ganz in der Nähe... An einer Bergstation des kleinen verschneiten Dorfes Saint Martin wird eine Pferdeleiche gefunden. Das Tier ist grotesk verunstaltet, sodass es aussieht wie ein riesiger Schmetterling. In einer der Gondeln wird Blut mit der DNA eines bekannten Serienmörders gefunden, der sich in einer Anstalt befindet, die ganz in der Nähe liegt. Doch das Personal schwört, dass es den Insassen unmöglich ist, aus dem Institut auszubrechen. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Dieser Krimi wird aus 2 unterschiedlichen Sichten erzählt, erstens von Commandant Servaz, der bei der Polizei tätig ist und zweitens von der Psychologin Diane Berg, die ganz neu in der Anstalt arbeitet. So wird die Spannung auf den Höhepunkt getrieben, ich konnte den Krimi nachts kaum aus der Hand legen. Da die Morde während der Geschichte und auch so manche Vergangenheit der Instituts-Insassen sehr detailliert beschrieben werden, ist dieser Krimi nichts für schwache Nerven. Für alle anderen: Eine absolute Leseempfehlung.

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Schwarzer Schmetterling
von ZeilenZauber aus Hamburg am 22.05.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

*** Inhalt *** Eisiger Winter in den französischen Pyrenäen. Ein abgeschiedenes Dorf. Eine geschlossene Anstalt und ein hochintelligenter Psychopath mit einem teuflischen Plan. *** Meine Meinung *** Bei diesem Buch fällt es mir schwer eine Rezi zu schreiben, weil ich dem Buch unbedingt gerecht werden will. Fangen wir mal mit den Figuren... *** Inhalt *** Eisiger Winter in den französischen Pyrenäen. Ein abgeschiedenes Dorf. Eine geschlossene Anstalt und ein hochintelligenter Psychopath mit einem teuflischen Plan. *** Meine Meinung *** Bei diesem Buch fällt es mir schwer eine Rezi zu schreiben, weil ich dem Buch unbedingt gerecht werden will. Fangen wir mal mit den Figuren an. Die beiden Hauptcharaktere Commandant Servaz und die junge Anstaltspsychologin Diane Berg werden sehr authentisch dargestellt. Sie besitzen ihre Ecken und Kanten, Stärken, Schwächen und Ängste und man bekommt auch Einblicke in ihr Privatleben, was sie umso lebensnaher rüber kommen lässt. Auch die anderen Figuren werden lebensecht vom Autor präsentiert und man nimmt den Figuren ihre Rollen ab. Es gab keinen Moment, in dem ich „Was für ein Schmarrn, so was würde niemand tun“ dachte. Denn es passte zu dem Charakter, auch wenn ich die Handlung an sich nicht unbedingt verstand. Mit diesen lebendigen Charakteren lässt sich natürlich auch die Spannung sehr gut aufbauen. Diese beginnt sofort bei der Lektüre und es ist einfach unglaublich, sie wird im Laufe der über 680 Seiten nach und nach gesteigert. Ich dachte zu Beginn, dass es bestimmt Längen auf dieser Anzahl von Seiten geben wird, doch weit gefehlt. Zuerst werden immer mehr Puzzleteile „geliefert“, die aber nicht zusammen passen und die mich ziemlich ratlos stehen ließen, was meine Neugier immer mehr entfachte. Dann kamen diese ätzenden Commandant-Kommentare in der Art „Oh, jetzt habe ich einen Geistesblitz“ und der Leser bleibt mit einem Cliffhanger zurück, weil die Handlung nun wieder zum 2. Handlungsstrang wechselt. Das hat mich kirre gemacht, weil ich endlich wissen wollte, wer nun mit wem und warum und überhaupt. Der Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen ist sehr gelungen und ich fand es äußerst interessant, wie Minier diese beiden mit einander verwoben hat. Es ergab sich zum Schluss ein Gesamtbild, welches Überraschungen bot und stellenweise doch meine Vermutungen und Skepsis bestätigte. Aber da will ich jetzt nicht näher drauf eingehen, weil ich sonst zu viel verraten würde. Miniers Schreibweise ist sehr angenehm zu lesen und selbst schwierigere Zusammenhänge kann er auf Grund seiner detailreichen Schreibweise sehr plastisch und gut vorstellbar präsentieren. Das lässt auch ekligere Passagen für zartere Gemüter lesbar werden, denn in solchen Momenten ist Miniers Stil sachlich und nicht reißerisch. An anderen Stellen beschreibt er recht ausschweifend, was allerdings der Spannung keinen Abbruch tut, sondern diese eher noch steigert, weil der Leser tiefer in die Geschichte eintaucht. Was mich stellenweise ein wenig störte, waren die Fachbegriffe, die er verwandte - sei es bei einer Obduktion oder bei Szenen in der psychiatrischen Anstalt. Dies dürfte für Thriller-Anfänger und medizinisch uninteressierte schwieriger zu verstehen sein. Doch dies rechtfertigt keinen Sternabzug. Der eigentliche Fall wird in diesem Buch gelöst, was ich sehr begrüße, denn ich finde nichts schlimmer, als wenn ein Fall nicht abgeschlossen wird oder der Leser danach einfach stehen gelassen wird. Es gibt ein wirkliches Ende, doch die Handlung bietet auch noch Stoff für einen Nachfolgeband - sei es in persönlicher Hinsicht der Hauptcharaktere oder in Fall-tangierender Hinsicht.

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Schwarzer Schmetterling
von Kati Wascher aus Bad Zwischenahn am 26.04.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Eine Gruppe Arbeiter ist mit der Seilbahn unterwegs zu ihrem Einsatzort in einem Wasserwerk in etwa 2000 Metern Höhe, wo sie eine grausige Entdeckung machen: einen aufgehängten, regelrecht inszenierten Tierkadaver. Am Tatort werden Spuren eines Serienkillers endeckt, der aber schon seit Jahren im Hochsicherheitstrakt einer Psychiatrischen Anstalt in der... Eine Gruppe Arbeiter ist mit der Seilbahn unterwegs zu ihrem Einsatzort in einem Wasserwerk in etwa 2000 Metern Höhe, wo sie eine grausige Entdeckung machen: einen aufgehängten, regelrecht inszenierten Tierkadaver. Am Tatort werden Spuren eines Serienkillers endeckt, der aber schon seit Jahren im Hochsicherheitstrakt einer Psychiatrischen Anstalt in der Nähe einsitzt. Angeblich konnte dort noch nie ein Patient entkommen. Doch schon wird die nächste Leiche entdeckt... Der Ort und die Art der Handlung haben was von den purpurnen Flüssen und auch der Schreibstil vermag absolut zu fesseln. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf weitere Werke dieses Autoren!!

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Schwarzer Schmetterling
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2012
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Sind Sie ein Fan von Grange oder von Schweigen der Lämmer??? Dann ist dieses Hörbuch genau das Richtige für Sie!!!Der Sprecher Johannes Steck verstellt seine Stimme so wunderbar und bringt ihnen das Geschehen direkt ins Wohnzimmer. Ein unglaublich spannender, packender Thriller der Ihnen die Nerven rauben wird! Genial!!!!

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von Katharina Dammer aus Lutherstadt Wittenberg am 16.03.2016
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braucht ein wenig, um Spannung aufzubauen, liest sich danach aber umso schneller

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein blutiger und großartiger Krimi aus Frankre

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ein gelungenes Geschenk!
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Dieser Psychothriller ist von Anfang an spannend und diese Spannung wird auch gut gehalten. Besonders gut gelungen ist die Beschreibung der Gegend in der die Morde geschehen. So kann man sich gut in die Gegend hineinversetzen und man kann das „Schneetreiben“ förmlich spüren. Man kann sich alles sehr gut... Dieser Psychothriller ist von Anfang an spannend und diese Spannung wird auch gut gehalten. Besonders gut gelungen ist die Beschreibung der Gegend in der die Morde geschehen. So kann man sich gut in die Gegend hineinversetzen und man kann das „Schneetreiben“ förmlich spüren. Man kann sich alles sehr gut vorstellen. Allein die Vorstellung eine Klinik mit den übelsten Psychopaten und diese Klinik ist in so einer idyllischen Gegend. Wenn da was passiert, wenn da einer ausbricht, man will gar nicht dran denken was da alles passieren kann. Und auch die Tagebücher die Servaz finden, lasst einem den Schauer eiskalt über den Rücken laufen…….alles in allem ein gut gelungener Thriller. Was das lesen etwas schwieg macht, sind die vielen Beteiligten. Da muss man als Leser aufpassen, dass man nicht den Überblick verliert. Und auch die Ausläufe sind manchmal zu viel. Aber 688 Seiten müssen ja irgendwoher kommen. Mir hat der Thriller aber trotzdem gefallen. Ich habe das Buch geschenkt bekommen – ein gelungenes Geschenk!

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Buch spannend / Buchqualität katastrophal
von einer Kundin/einem Kunden aus Rheinau am 17.10.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Hallo, habe das Buch im Urlaub verschlungen. Superspannend. :-) Leider lösten sich schon am ersten Tag Seiten aus dem Buch, was sich natürlich über die folgenden Tage fortsetzte. Sehr ärgerlich sowas.

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Düstere Ereignisse
von Michael Lehmann-Pape am 08.05.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Wie kann es sein, dass der geköpfte Torso eines Rassepferdes mit einer Seilbahn hoch zu einem alten Eingang eines Wasserkraftwerkes gebracht wird, dort gehäutet und kunstvoll in Schmetterlingsform drapiert an die Seile der Seilbahn gehängt wird und die beiden Wachleute unten an der Talstation haben nichts gehört oder... Wie kann es sein, dass der geköpfte Torso eines Rassepferdes mit einer Seilbahn hoch zu einem alten Eingang eines Wasserkraftwerkes gebracht wird, dort gehäutet und kunstvoll in Schmetterlingsform drapiert an die Seile der Seilbahn gehängt wird und die beiden Wachleute unten an der Talstation haben nichts gehört oder gesehen? Wie kann es sein, dass ein isolierter Gewaltverbrecher (ehemals Staatsanwalt), der in der tiefsten Einöde Frankreichs in einem ebenso isolierten Gelände für hoch gefährliche Psychopathen einsitzt, dennoch seine DNA an der Seilbahn gefunden wird und er selbst sich ziemlich gut informiert über die Vorgänge zeigt? Was hat diese alte „Jugendgang“ mit all dem zu tun, deren Mitglieder in großer Gefahr für ihr Leben schweben? Und was hat es mit diesem alten, verlassenen, zerfallendem Ferienlager auf sich, das ebenfalls in der unmittelbaren Umgebung der Klinik und des Dorfes sich befindet ? Fragen, denen sich Kommissar Martin Servaz zu stellen hat. Und in deren Verlauf er stark darauf achten werden muss, sich seiner Kollegin Ziegler nicht zu romantisch zu nähern. Das wäre gleich aus mehreren Gründen mit schwierigen Folgen verbunden. Wobei die Sorge um die eigene Tochter ihn an sich bereits genügend beschäftigt. Mitsamt einer Verliebtheit in die hochschwangere Ehefrau seines liebsten Kollegen. Gefühle, die scheinbar sogar erwidert werden. Servaz ist somit innerlich ziemlich ausgebucht, als er sich an die Ermittlungsarbeiten des „Pferdemordes“ macht. Zeitgleich tritt die Psychologin Diane Berg ihre Arbeit in der gesicherten Anstalt an und stellt von der ersten Sekunde an fest, dass sie nicht sonderlich willkommen bei den Verantwortlichen ist. Und das jemand nachts durch die Gegend schleicht. Was eigentlich unmöglich ist. Es dauert eine Weile, bis Servaz auf seiner Seite und Diane Berg auf ihrer Seite feststellen, dass sie tief in der Vergangenheit suchen werden müssen, um Licht in die Ereignisse zu bekommen. Breit angelegt hat Minier seinen Thriller, der in den Strukturen des Falles an sich spannend in sich geschlossen angelegt ist und so manche überraschende Wendungen bereit hält. Die mögliche „düstere Seite“ des Thrillers, die Ereignisse um gefährliche Psychopathen mit dem grausamen und hoch intellektuellen Hirtmann an der Spitze (eine Art Hannibal Lecter ohne Kannibalismus) allerdings ergänzt den Thriller nicht in bester Weise, sondern wirkt über lange Strecken eher wie ein Fremdkörper in den Ermittlungen des Kommissars. Mit wenig konkreten Schilderungen im Übrigen. Und als Verbindungen offenkundig werden, wirken diese nicht sonderlich nötig oder passend eingebaut. Das mögliche Bedrohungspotential um die junge Diane Berg herum lässt der Thriller bei aller Bemühung doch deutlich vermissen. So verbleibt gut konstruierter Fall mit spannender Abfolge und überraschenden Wendungen um einen überzeugend und realistisch konzipierten Kommissar mit einer nicht weiter wichtigen und ebenso nicht unbedingt Schaudern erzeugenden „Nebenhandlung“ nur für das Buch wichtig scheinender „Psychopathen“.

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