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Shattered World

Schattenlicht

(2)
Sina Esche ist eine Aussenseiterin. Den Kopf voller Fantasien lebt sie ein überschaubares Leben, als eines Tages ihre Welt im wahrsten Sinne des Wortes zerbricht und sie erkennt, dass einige ihrer Fantasien mehr als blosse Hirngespinste sind. In der magischen Welt Elvastron, dem Zentrum des Weltengefüges, gerät sie zwischen die Fronten eines seit unzähligen Äonen tobenden und alles vernichtenden Krieges zwischen den Völkern der Alben und Elfen und muss dabei nicht nur um ihr eigenes Überleben kämpfen, sondern auch um die Existenz aller Welten. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge, und in Elvastrons düsterer Vergangenheit schlummern die Überreste einer verlorenen Zivilisation, mit deren Untergang der Krieg einst begann - und deren letzte und erste Nachfolgerin Sina ist, deren Name nun Shimounah - die Lichtlilie - lautet.
Portrait
Larissa Moritz, geb. im April 1996 nahe Hannover, begann bereits früh für sich selbst zu schreiben und zu zeichnen. Nach ihrem Abitur zog sie in den Ruhrpott und studiert Game Art & 3D Animation in Bochum.
"Shattered World - Schattenlicht" ist ihr öffentliches Debüt und Lebenswerk.
Aktuelle Infos rund um die "Shattered"-Saga und dem "Tales of Elvastron"-Universum findet ihr auf facebook.com/talesofelvastron.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 680
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 31.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8391-1334-9
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 216/134/48 mm
Gewicht 880
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Absolut EPIC!
von Caras Bookish Paradise am 22.01.2017

Miep. Nein, mal im Ernst, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. In Schattenlicht laufen so viele Handlungsstränge parallel und kreuzen sich hin und wieder, dass es meinen Gedanken auch noch zwei Tage nach Ende des Buches nicht anders geht. Es herrscht totales Chaos. Ich versuche, es zumindest einmal... Miep. Nein, mal im Ernst, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. In Schattenlicht laufen so viele Handlungsstränge parallel und kreuzen sich hin und wieder, dass es meinen Gedanken auch noch zwei Tage nach Ende des Buches nicht anders geht. Es herrscht totales Chaos. Ich versuche, es zumindest einmal halbwegs zu ordnen. Schattenlicht ist erst der Auftakt zu ich weiß gar nicht wie vielen Bänden der Shattered-Saga. Die Geschichte rund um Sina Esche alias Shimounah spielt zum großen Teil in Elvastron, nachdem die Erde wie wir sie kennen bereits im ersten Kapitel zerbricht und untergeht (nein, das ist kein Spoiler, das steht im Klappentext). Aber mal ehrlich, wir alle kennen Autoren, die in ihren Büchern für einige Tode sorgen (das beste Beispiel ist da wohl George R. R. Martin), aber ich hab noch nie erlebt, dass in einem Buch gleich im ersten Kapitel die komplette Weltbevölkerung minus eins dran glauben muss. Und dann auch noch so! Da wurden definitiv schon die ersten Tränen vergossen. Immerhin verliert Sina/Shim alles. Ab dann werden die Tränendrüsen mal einen Moment verschont und bekommen eine kleine Verschnaufspause. Allerdings läuft Shimounahs Eingewöhnung in Zi’kôràz (der Hauptstadt des albischen Reiches)gefühlt kurzen -faktisch aber viel längeren- Zeitraum. Ich will nicht sagen, dass ich die Stelle aufgrund der wenigen Handlung langweilig fand, aber im Vergleich zum restlichen Geschehen auf den folgenden 600 Seiten war es schon etwas schwächer. Vor allem wenn man sich vor Augen ruft, wie wenig in dem fast halben Zyklus (Zeit) passiert ist. Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären, von dem ich absolut begeistert bin: Das Tales of Elvastron-Universum. Es ist nicht nur eine komplett neue Welt, die den Leser in der Shattered-Saga erwartet und in der High Fantasy auf Science Fiction trifft. Es existiert eine komplett neue eigene Sprache und eine eigene Zeitrechnung (die am Anfang zugegeben etwas verwirrend sein kann, aber man gewöhnt sich daran). Die Textstellen auf Ni’sînskh werden immer direkt übersetzt und, auch wenn sich die Sprache durch das ganze Buch zieht, da es quasi die Landessprache ist, halten sich die fremdsprachigen Sätze in Grenzen. Auch wenn ich persönlich das richtig toll fand. Eigene Fantasysprachen in Büchern sind aber nicht immer unbedingt jedermanns Sache. Bei der Zeitrechnung kam ich hin und wieder kurz ins Stocken. Manch einer würde sich vermutlich im Lesefluss gestört fühlen, andere würden das einfach überlesen. Mir hat es nichts ausgemacht, aber jedesmal, wenn von Teilen und Augenblicken und Zyklen die Rede war, hab ich es grob in unsere Einheiten umgerechnet, ging einfach nicht anders, und ich war jedes Mal geschockt, wie viel Zeit eigentlich nach menschlichen Maßstäben vergangen ist. Ich muss sagen: Alben haben ein ganz schön seltsames Zeitverhältnis. Aber das geht wohl mit einer so langen Lebensdauer einher. Elvastron an sich ist einfach nur faszinierend. Ich hab im Vorfeld bereits mehrere Bilder und Grafiken der Autorin gesehen, wie sie sich alles dort vorstellt, und ich war davon schon begeistert. Im Buch selbst hat sich an der Begeisterung nichts geändert und ich will unbedingt in diese wahnsinnig tolle Welt reisen. Leider fehlt mir ein Portal oder die Kenntnisse, selbst eins zu schaffen wie gewisse Alben. Aber mal ehrlich: Hängende Wälder, schwebende Felsen, die Feuerpassagen, ein an der Decke hängender Ozean… Wer würde das nicht gern sehen und selbst erleben? Von den Feuerpassagen mal abgesehen, die sind ein bisschen heiß. Was den Schreibstil angeht, wird er für die meisten vermutlich gewöhnungsbedürftig sein. Auch für mich. Es ist einfach komplett anders als alles, was ich bisher gelesen hab. Aber anders bedeutet nicht schlecht. Es ist die meiste Zeit aus Shims Perspektive in der ersten Person geschrieben, zwischendurch bekommen auch andere Charaktere wie Tahîr, Kaitò oder Maurëa und noch ein paar andere. Allerdings sind das immer nur kürzere Abschnitte aus Sicht der dritten Person. Man kann relativ leicht erkennen, wer gerade redet oder denkt und zumindest ich hatte mit dem switchen zwischen den Sichten keine Probleme. Shims Sicht ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, wie bereits gesagt. Sie ist ein totaler Nerd (Anspielungen auf jegliche Filme, Serien und/oder Bücher sind also vorprogrammiert, Spoiler hab ich jedoch glücklicherweise nicht gefunden) und flucht viel. Also wirklich verdammt viel. Damit treibt sie gewisse Personen regelmäßig in den Wahnsinn, ich hingegen finde das lustig. Es ist nur sehr umgangssprachlich und so ziemlich genau das, was die meisten beim Schreiben vermeiden, aber Shim denkt eben auch wirklich wie sie redet und umgekehrt. Ich finde, dass das eins der Dinge ist, die sie zu einer interessanten Protagonistin machen. Was das Brechen von Herzen angeht, hat Larissa definitiv bewiesen, dass sie dazu mehr als nur ein bisschen in der Lage ist. Es gab Stellen, da hätte ich heulen können (okay, ich HAB geheult… Wie ein Wasserfall teilweise. Wie gut, dass es Tempos gibt). Mal ehrlich, wie kann man seine Leser 5% vor Schluss so dermaßen schocken?! Ich hätte ja eigentlich nichts anderes erwarten können, nach dem, was schon im Buch passiert ist, aber schlimm war es trotzdem. Wer etwas anderes als Mainstream High-Fantasy oder Science-Fiction lesen möchte, sollte sich Schattenlicht definitiv zur Hand nehmen. Ich finde mit der altertümlichen High-Tech-Welt hat Larissa eine super Mischung aus beidem geschaffen und wer Klischees sucht, wird außerdem kaum welche finden.

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Deine Bestimmung erwartet dich...
von Klaudia Szabo am 22.06.2016

Inhalt Mit viel Fantasie und Sarkasmus hat sich Sina Esche durch ihren Alltag geschlagen. Bis eines Tages dunkle Risse am Himmel erscheinen – die Erde ist nur einer der Planeten, die die vom Zerfall des Weltengefüges betroffen sind. Ohne zu ahnen, welch wichtiger Teil sie in einem dunklen, langen Krieg... Inhalt Mit viel Fantasie und Sarkasmus hat sich Sina Esche durch ihren Alltag geschlagen. Bis eines Tages dunkle Risse am Himmel erscheinen – die Erde ist nur einer der Planeten, die die vom Zerfall des Weltengefüges betroffen sind. Ohne zu ahnen, welch wichtiger Teil sie in einem dunklen, langen Krieg um Licht und Schatten sie ist, wird sie nach Elvastron gebracht – dem Ort, an dem ihre Bestimmung und wahre Herkunft auf sie wartet. Mit ihrem Halbbruder Tahîr und allerlei Gefährten macht sie sich auf, um die Fesseln der Gefangenschaft zu sprengen, die Elvastron beherrschen. Einzig die Lichtlilie kann ihr dabei helfen – das magische Gewächs, nach dem Shimounah, die ihre Zeit als Sina hinter sich lassen muss, selbst benannt ist… Meine Bewertung Schon bevor ich angefangen habe, „Shattered World – Schattenlicht“ von Larissa Moritz zu lesen, wusste ich, dass diese Saga einfach riesig wird. Mit knapp 700 Seiten hat schon das erste Buch der langen Reihe einen stolzen Umfang, doch als ich herausfand, dass der nächste Teil erst 2017 erscheint, war ich doch ziemlich niedergeschlagen. Denn mit dem ersten Band rund um die „Tales of Elvastron“, dem riesigen Universum, das die Autorin baut, hat sie mich auch schon in ihren Bann ziehen können. Shimounahs Story hat eine ganz besonders detailreiche Art, alle Neuigkeiten unterzubringen, und führt den Leser damit von Anfang an sehr tief in die Welt Elvastrons ein. Für einige dürfte das sicherlich schon zu detailliert sein, allerdings habe ich den ausführlichen, klangvollen Schreibstil an den meisten Stellen genossen. Etwa in der Hälfte des Buches würde es jedoch auch für mich etwas zu mühselig und beschreibungslastig, da hätte die Spannungskurve ruhig durch ein paar weitere Actionszenen aufrecht erhalten werden können, die gerade zum Ende hin jedoch sehr gut gestreut sind und für einiges an Herzrasen sorgen. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Sinas bzw. Shimounahs Sichtweise erzählt, ab und an findet man jedoch auch Kapitel in der dritten Person wieder, die die restlichen Ereignisse beschreiben und sich auf andere Charaktere wie ihren Halbbruder Tahîr, den Antagonisten Azhràk oder die Vampirin Lyssiria konzentrieren. Dadurch erhält man auch einen Einblick in die Nebenhandlungsstränge, die man sonst gar nicht wirklich mitbekommen würde, da das Universum, das hier erschaffen wurde, einfach zu groß ist. Die Charaktere sind ebenfalls liebevoll gezeichnet und besitzen alle ihre kleinen Eigenheiten, die ihnen besondere Tiefe geben. Die Protagonistin Shim kann man gerade durch ihre Anspielungen auf die irdische Popkultur ihres alten Lebens, das viele Gefluche, ohne das sie wohl oft vor Wut platzen würde, oder ihre besondere Bestimmung, die sie heraushebt, mit der sie jedoch nicht immer umzugehen weiß, schnell ins Herz schließen. Doch auch die anderen Charaktere, insbesondere Tahîr und die Skrill-Seherschülerin Maurëa wecken mit ihrer detailreich gestalteten Art schnell die Sympathien der Leser. Auch die Antagonisten wurden gut ausgewählt und mit glaubhaften Motiven versehen, die den Hauptstrang für die Buchreihe vorgeben und dadurch einen genau verfolgbaren roten Faden entstehen lassen, der dem Leser in dieser großen Welt etwas Orientierung bietet. Gerade die Kampfszenen in dem Buch bestechen jedoch mit einer Dynamik, die gleichzeitig emotional aufwühlend und haarsträubend spannend ist. Gerade zum Ende des Buches hin ist man gefesselt vom Geschehen, und dass so gut wie kein romantischer Subplot dabei ist, bringt ebenfalls frischen Wind in die Geschichte, die sich keinem richtigen Genre zuordnen lässt. Stattdessen punktet sie auch mit dem Aufzeigen der Wichtigkeit von Familie und einem Heim, auf die man sich verlassen kann, und rührt dabei so manches mal melancholisch an. Alles in allem hat mich das Buch gut in Atem gehalten, und trotz der kleinen Längen im Mittelteil konnte ich es schließlich nicht mehr aus der Hand legen. Der Grundstein für die Buchreihe wurde hiermit erfolgreich gelegt, und ich bin gespannt, wie es im nächsten Band von Larissa Moritz‘ Saga weitergehen wird.

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