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Sick City

Ein legendärer Sexfilm . . . zwei durchgeknallte Drogenfreaks . . . drei Millionen Dollar . . .. Roman

(2)
Willkommen in Sick City!


»Sie sahen einander an. Jeffrey, offene Wunden an beiden Armen; Randal, zahnlos und abgebrannt, von Meth und Alk zerfressen. Einen Moment lächelten sie. Bei all den reichen Perverslingen, kranken Kerlen und Freaks in L.A. gab es überall Gelegenheiten, endlich zu Geld zu kommen. Man musste nur den Blick dafür haben, dann sah man sie, wie sie in düsteren Hauseingängen lauerten wie opportunistische Crackheads. Mist, manchmal war ein Hauch des Schicksals alles, was man brauchte.«


Jeffrey schlägt sich als Junkie in L.A. durch. Sein Liebhaber Bill sorgt dabei für das nötige Kleingeld. Doch plötzlich stirbt Jeffreys Gönner. Jeffrey weiss nicht, wohin, aber er ahnt, dass ein Neustart nur gelingen kann, wenn er endlich clean wird. Also weist er sich selbst in das Therapiezentrum des verlogenen Fernseh-Therapeuten Dr. Mike ein. Dort lernt er Randal kennen, einen unverbesserlichen Drogenfreak und Spross einer der einflussreichsten Familien Hollywoods. Beide wollen ihr Leben in den Griff kriegen, beide brauchen Geld. Sie beschliessen, den grössten Schatz aus Bills Nachlass an den Mann zu bringen: ein Video-Tape, das einige legendäre Filmstars Hollywoods bei einer wüsten Sexorgie zeigt. Für Jeffrey und Randal beginnt eine chaotische Odyssee durch die Unterwelt von Sick City ...


»Ein abgefahrener Trip - genial!« Slash























Portrait
Tony O'Neill, 1978 geboren, ist Autor und Musiker. Er war Keyboarder bei Marc Almond und spielte in diversen Szene-Punk-Bands. Sein von der Kritik gefeierter Debütroman »Digging the Vein« basiert auf O'Neills eigenen Erfahrungen im Musikbusiness, die Romane »Sick City« und »Black Neon« kreisen um die anarchischen Lebenskünstler Jeffrey und Randal, die sich zusammen durch die absurde Welt Hollywoods schlagen. Tony O'Neill lebt in New York City.

Stephan Pörtner, Bruder von Milena Moser, wurde 1965 in Zürich geboren. Er verliess in den frühen achtziger Jahren die Schule und sein Elternhaus, um sein Leben dem Punkrock und der Politik zu widmen. Ausserdem betrieb er zehn Jahre lang erfolgreich ein Getränkeunternehmen. Danach wandte er sich der Schriftstellerei zu und wurde mit der Ehrengabe des Kanton Zürich Literatur 2000 ausgezeichnet und 2001 für den Glauser Kurzkrimipreis nominiert. Stephan Pörtner lebt als freier Schriftsteller in Zürich. »Köbi der Held« ist der erste Roman einer Trilogie mit dem Privatdetektiv Köbi Robert.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 397
Erscheinungsdatum 13.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-67623-7
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 189/120/30 mm
Gewicht 323
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Geheimtip
von einer Kundin/einem Kunden am 19.04.2014

Wunderbar zynisch, sehr kritisch, zum Brüllen komisch, extrem hart, wirklich gut

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They tried to make me go to rehab. But i said no, no, no.
von einer Kundin/einem Kunden am 21.04.2013

Jeffreys Leben ist kaputt. Sein Gönner und Liebhaber stirbt bei einem letzten Ausritt ... mit seinem Toyboy. Lumpiges Erbe des Junkie und Strichers ist ein Schmuddelfilm. Die Schnauze voll begibt er sich in Entzug. Dort lernt er Randal kennen. Randal, Sproß eines Filmstudio-Magnaten Hollywoods, muss sich nicht prostituieren, um seine... Jeffreys Leben ist kaputt. Sein Gönner und Liebhaber stirbt bei einem letzten Ausritt ... mit seinem Toyboy. Lumpiges Erbe des Junkie und Strichers ist ein Schmuddelfilm. Die Schnauze voll begibt er sich in Entzug. Dort lernt er Randal kennen. Randal, Sproß eines Filmstudio-Magnaten Hollywoods, muss sich nicht prostituieren, um seine Drogensucht zu finanzieren. Alle paar Jahre nötigt ihn seine Familie in eine Entzugsklinik, sonst droht die Enterbung. Gemeinsam hecken Jeffrey und Randal einen Plan aus, so viel Geld zu verdienen, um endlich aussteigen zu können. Freiheit. Unabhängigkeit. Ein sauberer Bruch, die Chance neu zu beginnen. Das Geld soll vom Verkauf des Films kommen. Denn der Sexfilm ist mitnichten nur schnöder Porno, sondern Millionen Dollar schweres Zelluloid. Der Streifen, den noch niemand gesehen hatte, seit er gedreht wurde, zeigt die von der Manson-Familie abgeschlachtete Filmlegende Sharon Tate. Alles andere als rehabilitiert beginnt ihr Streifzug durch Los Angeles, auf der Suche nach dem richtigen Käufer. SICK CITY ist ein halluzinierender Wahnsinn, entlarvend und zynisch. Tony O'Neill zerfleddert das glitzernde, traumhaft schöne Reisebüro-Katalog-L.A. und Touristenideal und collagiert daraus ein ödes, rauch-gilbes Vereinszimmer degenerierter Freaks. Dealer, Huren und Junkies. Chronischer Missbrauch. Klausel für alles - glühend und glorreich - ist Gott. Und das Fernsehen. Sollten Sie nicht nur auf rastloser Suche nach guten Büchern sein, sondern auch eine hochwertige Ausstattung zu schätzen wissen, legen Sie sich die gebundene und illustrierte Ausgabe des Walde+Graf-Verlages zu. Die Damen und Herren Verleger verstehen es, mit ihrem Programm, dem Leser das Bibliophilen-Herz bis zum Halse schlagen zu lassen. "Halle-fucking-lujah."

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Ein Trip, von dem man nicht mehr herunter will ...
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 22.03.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"Sick City" bietet ein Gesamtpaket, bei dem einfach alles stimmt. Von der äußeren Aufmachung (grandiose Illustrationen, klasse Textbild, perfekt getimte Übersetzung und hervorragende Bindung) des Walde + Graf Verlags bis hin zum Inhalt zwischen den Buchdeckeln - Neils rasante und herrlich politisch unkorrekte Achterbahnfahrt durch die düsteren Drogensümpfe L.A.s... "Sick City" bietet ein Gesamtpaket, bei dem einfach alles stimmt. Von der äußeren Aufmachung (grandiose Illustrationen, klasse Textbild, perfekt getimte Übersetzung und hervorragende Bindung) des Walde + Graf Verlags bis hin zum Inhalt zwischen den Buchdeckeln - Neils rasante und herrlich politisch unkorrekte Achterbahnfahrt durch die düsteren Drogensümpfe L.A.s lässt Buchliebhaberherzen höher schlagen. Ich kann mich nicht erinnern, so oft bei einer Lektüre derart schallend gelacht zu haben. Mein ständiges "Hier, lies mal" hat meine Lebensgefährtin schier zur Verzweiflung getrieben. Was der Autor, selbst Kenner der Drogenszene, hier abfackelt, bockt einfach, macht Laune, ist schlichtweg saugeil. Hier wird gevögelt, geballert und gekokst, bis die Schwarte kracht - und trotzdem balanciert die Handlung stets am Trash vorbei. Mehr noch: Mit viel Feinsinn und noch mehr Witz enttarnt er die Doppelmoral, derjenigen, die "doch nur helfen wollen" und malt damit ein hoffnungsloses, pechschwarzes Bild für alle Drogensüchtigen. Selbst ein Millionengewinn ist kein Ticket zum Glück, sondern nur eine Freifahrtschein für noch mehr Meth, Crack und Speed. Ein temporeicher Trip, der süchtig macht und der sich den moralischen Zeigefinger dorthin steckt, wo die Sonne nicht scheint. Ganz großes Kino

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Rasantes Drogenspektakel
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 05.01.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Im Umfeld der Drogenszene in LA versuchen zwei mehr oder weniger gescheiterte Junkies ihr Glück. Klar lernen Sie sich in einer Entzugsklinik kennen. Auf der einen Seite der mittellose Strichjunge, der im Entzug ist, um einen klaren Kopf zu bekommen (er möchte einen alten Celebrity-Sexfilm gewinnbringend verkaufen) und auf... Im Umfeld der Drogenszene in LA versuchen zwei mehr oder weniger gescheiterte Junkies ihr Glück. Klar lernen Sie sich in einer Entzugsklinik kennen. Auf der einen Seite der mittellose Strichjunge, der im Entzug ist, um einen klaren Kopf zu bekommen (er möchte einen alten Celebrity-Sexfilm gewinnbringend verkaufen) und auf der anderen Seite der verzogene Produzentensohn mit Kontakten zu potentiellen Abenehmern.

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