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Sieben Jahre

Roman

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Sonja ist schön und intelligent und lebt mit Alex. Eine vorbildliche Ehe, er müsste glücklich sein. Aber wann ist die Liebe schon einfach? Und wie funktioniert das Glück? Iwona wäre neben Sonja fast unsichtbar, sie ist spröde und grau. Aber Alex fühlt sich lebendig bei ihr – und weiss nicht, warum. Sie liebt ihn. Er trifft sie immer wieder, und als sie von ihm schwanger wird und das Kind kriegt, das Sonja sich wünscht, setzt er alles aufs Spiel.
Peter Stamm erzählt so lakonisch und leidenschaftlich wie kein anderer von widerstreitenden Gefühlen und der Sehnsucht nach dem Leben. ›Sieben Jahre‹ ist ein grosser Roman über die Zumutung des Glücks, geliebt zu werden.

Portrait

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt ›Agnes‹ 1998 erschienen fünf weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane ›Nacht ist der Tag‹ und ›Weit über das Land‹ sowie unter dem Titel ›Die Vertreibung aus dem Paradies‹ seine Bamberger Poetikvorlesungen.

Literaturpreise:

Bodensee-Literaturpreis 2012
Friedrich-Hölderlin-Preis 2014

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 11.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17384-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 220/126/24 mm
Gewicht 295
Auflage 4. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Sieben Jahre!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.12.2011

Als ich das Buch gekauft habe, erwartete ich einen vollkommen anderen Handlungsverlauf. Jedoch war ich ganz und gar nicht enttäuscht. Die Anziehungskraft von Alex zu den beiden Frauen ist ziemlich interessant. Er war hat eine wunderschöne Frau und es läuft alles gut. Natürlich gibt es ab und zu Höhen... Als ich das Buch gekauft habe, erwartete ich einen vollkommen anderen Handlungsverlauf. Jedoch war ich ganz und gar nicht enttäuscht. Die Anziehungskraft von Alex zu den beiden Frauen ist ziemlich interessant. Er war hat eine wunderschöne Frau und es läuft alles gut. Natürlich gibt es ab und zu Höhen und Tiefen,die aber normal sind. Aber da ist die andere Frau, die er nicht begehrenswert findet, bei der er jedoch sich stärker und überlegener fühlt. Wer die "Faust" von Gothe und "Der Sandmann" gelesen hat und sich mit der Frauenrolle auseinander gesetzt hat, wird bei dem Buch einige Charaktermerkmale wieder finden. Das Buch kann ich denjenigen empfehlen, die etwas lesen möchten, wobei man nicht nur entspannt, sondern auch gründlich über die Handlungen und Psyche der Darsteller nachdenken möchte.

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Einfach und eindringlich
von Mag. Miriam Mairgünther aus Salzburg am 02.06.2014

Peter Stamm ist ein Meister des Understatements: Seine Sätze sind einfach und kurz, er verwendet kein überflüssiges Wort, gerade deshalb wirken seine Texte so eindringlich. Alex ist glücklich verheiratet mit der hübschen, intelligenten Sonja und führt mit ihr ein erfolgreiches Architekturbüro. Aber er hat jahrelang eine Affäre mit der... Peter Stamm ist ein Meister des Understatements: Seine Sätze sind einfach und kurz, er verwendet kein überflüssiges Wort, gerade deshalb wirken seine Texte so eindringlich. Alex ist glücklich verheiratet mit der hübschen, intelligenten Sonja und führt mit ihr ein erfolgreiches Architekturbüro. Aber er hat jahrelang eine Affäre mit der unscheinbaren Polin Iwona und kommt buchstäblich nicht von ihr los. Auf den ersten Blick wirkt diese Beziehung sehr ungleich, ja ungerecht, denn er nutzt Iwona aus, versucht nie, sie als Mensch kennenzulernen, und bestimmt in weitreichenden Entscheidungen über ihr Leben. Doch obwohl sie ihm gegenüber im Nachteil und oft fast klischeehaft unterwürfig scheint, hat sie etwas, das ihm sein ganzes Leben lang fehlt und das er vielleicht nur bei ihr für kurze Momente erfahren kann. Ich fand bisher alle Bücher von Peter Stamm sehr beeindruckend, dies erscheint mir allerdings aufgrund der kontrovers geschilderten Beziehungen als das spannendste.

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Dazwischen
von einer Kundin/einem Kunden am 05.03.2011

Sonja, seine Frau ist hübsch und begehrenswert und sie hat einen tollen Job. Iwona ist das Gegenteil von Allem und trotzdem fühlt Alex sich bei geborgen. Doch so ganz schwarz weiß ist es dann doch nicht. Ich habe Alex auf der Suche erlebt, gefangen in sich selbst. Ein Roman der sich... Sonja, seine Frau ist hübsch und begehrenswert und sie hat einen tollen Job. Iwona ist das Gegenteil von Allem und trotzdem fühlt Alex sich bei geborgen. Doch so ganz schwarz weiß ist es dann doch nicht. Ich habe Alex auf der Suche erlebt, gefangen in sich selbst. Ein Roman der sich nicht ganz einfach und schnell liest und doch interessant ist, da man eben nicht Sonja in die Schwarze und Iwona in die weiße Schublade schieben kann, es gibt immer ein Dazwischen

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zum Nachdenken
von einer Kundin/einem Kunden am 11.01.2012

Das Buch finde ich gar nicht amüsant und schon gar nicht für Singles die eine Partnerschaft suchen. Es ist die Geschichte eines Mannes der seine Ehe in Gefahr bringt wegen seiner Affäre mit einer anderen. Da find ich gar nichts witziges oder amüsantes dabei. Nichts desto trotz hat Peter Stamm ein... Das Buch finde ich gar nicht amüsant und schon gar nicht für Singles die eine Partnerschaft suchen. Es ist die Geschichte eines Mannes der seine Ehe in Gefahr bringt wegen seiner Affäre mit einer anderen. Da find ich gar nichts witziges oder amüsantes dabei. Nichts desto trotz hat Peter Stamm ein gutes Buch geschrieben, dass zum nachdenken anregt

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Sieben Jahre
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2011

Ein Mann steht zwischen zwei höchst unterschiedlichen Frauen. Eine ist gebildet, kultiviert und schön, die andere wird als farblos und in jeder Hinsicht als unattraktiv beschrieben. Mir selbst ist nicht klar, warum diese konturenlose Frau zur literarischen Figur werden musste. Im Stil gekonnt, auf das Wesentliche reduziert, unsentimental und... Ein Mann steht zwischen zwei höchst unterschiedlichen Frauen. Eine ist gebildet, kultiviert und schön, die andere wird als farblos und in jeder Hinsicht als unattraktiv beschrieben. Mir selbst ist nicht klar, warum diese konturenlose Frau zur literarischen Figur werden musste. Im Stil gekonnt, auf das Wesentliche reduziert, unsentimental und schnörkellos durchleuchtet der Autor als Ich-Erzähler ein Leben. Herausgekommen dabei ist keine glatt erzählte Geschichte, sondern eine, die mich bewegt, zu der ich mich aber zeitweise im Widerspruch befinde. Aber oft sind es doch genau diese Bücher, die lange in uns nachwirken.

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Ein Mann zwischen zwei Frauen
von Dr. Christian Rößner aus Göttingen am 17.07.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die eher unansehnliche, schüchterne und biedere Polin Iwona liebt Alexander, den Helden in Peter Stamms neuen Roman, mit größter Hingabe. Anstatt seine schöne, selbstbewusste Frau Sonja zu lieben und ein Leben als erfolgreicher Architekt in der Münchener Schickeria zu führen, kann Alexander nicht von Iwona lassen. Aus einer einfachen,... Die eher unansehnliche, schüchterne und biedere Polin Iwona liebt Alexander, den Helden in Peter Stamms neuen Roman, mit größter Hingabe. Anstatt seine schöne, selbstbewusste Frau Sonja zu lieben und ein Leben als erfolgreicher Architekt in der Münchener Schickeria zu führen, kann Alexander nicht von Iwona lassen. Aus einer einfachen, harmlosen Liebschaft entwickelt sich eine verhängnisvolle und dauerhafte Amour fou. In konsequent gradlinigen und sprachlich prägnanten Sätzen beleuchtet Peter Stamm die 18 Jahre dauernde Liebes- und Leidensgeschichte um Iwona, Sonja und Alexander. Peter Stamms außergewöhnlich intensiver Roman ist ein Musterstück über die unendliche Facettenhaftigkeit der Liebe und die Unmöglichkeit, diese zu verstehen. Meisterhaft!

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Sieben Jahre
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"Du bist, was du liebst, nicht wer dich liebt." "Von der Zumutung des Glücks, geliebt zu werden"" - als ich diesen Satz auf dem Buchrücken las, wusste ich, ich würde dieses Buch kaufen. Inwiefern kann es einerseits eine Zumutung sein, geliebt zu werden? Ist es andererseits wirklich Glück, geliebt zu werden oder... "Du bist, was du liebst, nicht wer dich liebt." "Von der Zumutung des Glücks, geliebt zu werden"" - als ich diesen Satz auf dem Buchrücken las, wusste ich, ich würde dieses Buch kaufen. Inwiefern kann es einerseits eine Zumutung sein, geliebt zu werden? Ist es andererseits wirklich Glück, geliebt zu werden oder ist es nicht ein viel größeres Glück, zu lieben? Peter Stamm vermittelt Antworten auf diese Fragen durch das Lebensmodell seines Protagonisten, Alex. Dieser verbringt sein Leben nicht zwischen zwei Frauen, sondern viel mehr mit zwei Frauen. Die eine von ihnen, Sonja, ist begabt, belastbar, begehrenswert, aber letztlich immer distanziert, vielleicht sogar gegenüber sich selbst und ihren wahren Bedürfnissen. Die andere der beiden, Iwona, ist ungebildet, ohne Urteilskraft und Interesse. Dies macht Alex in seinem Verhältnis zu ihr allerdings auch frei von jedem Gefühl, sich beweisen und sie zufriedenstellen zu müssen. Iwona hatte sich in dem einen Moment entschieden, Alex zu lieben und dabei blieb es. Ihr Glück hing nicht von Alex und seinem Verhalten ihr gegenüber ab. In dem Moment, als sie begann zu lieben, hatte sie gewonnen, denn wer liebt, der hat gewonnen, ganz gleichgültig, ob sich seine Liebe erfüllt. Liebe verleiht Gelassenheit, weil sie von Bestand ist, und diese Sicherheit glücklich macht. Das Innenleben der Akteure wird hauptsächlich durch ihre Handlungen beschrieben, wodurch sie relativ unbestimmt bleiben und Peter Stamm es unterlässt, den moralischen Zeigefinger zu erheben. Weder das stupide Gefühl der Schuldlosigkeit, das Alex sich angesichts seines Lebensmodells bewahrt, möchte man ihm zum Vorwurf machen, noch möchte man Iwona als einer bedürftigen Frau, der ihr Kind genommen wurde, Mitleid entgegenbringen, vielmehr ertappt man sich dabei, sie als Glücklichste der Drei - weil wohl einzig Liebende - einzustufen. Peter Stamm macht keine großen Worte: er erzählt klar, strukturiert, kühl, distanziert und gestaltet hierdurch eine elegante und bildmächtige Erzählung - klare Konturen, reduzierte Sprache Die zurückhaltende Art der Personenzeichnung bietet eine persönliche Projektionsfläche und macht dadurch die Lektüre zu einer sehr intimen und nachhaltigen."

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Liebe und Architektur
von Martin Gaiser aus Ulm am 24.08.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Am meisten hat mich an Stamms neuem Buch begeistert, dass es wieder sein bestes ist. Jedes neue Buch dieses großartigen Schriftstellers ist für den Moment (für mich) sein bestes. Das war schon bei "Ungefähre Landschaft" so, später dann bei "An einem Tag wie diesem" usw. Wieder hat er es... Am meisten hat mich an Stamms neuem Buch begeistert, dass es wieder sein bestes ist. Jedes neue Buch dieses großartigen Schriftstellers ist für den Moment (für mich) sein bestes. Das war schon bei "Ungefähre Landschaft" so, später dann bei "An einem Tag wie diesem" usw. Wieder hat er es geschafft, mich mit seiner leichten, vermeintlich einfachen Art sofort zu begeistern, mit größtem Genuss bin ich ihm und seinen Protagonisten gefolgt und habe es sehr bedauert, als das Buch, das sehr gute Buch zu Ende war. Mein Tipp: lassen Sie sich auch begeistern, Sie werden Ihre Freude haben. PS: Das Cover passt super zum Inhalt des Buches!

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Über Liebe, Leben, Macht und Schuld
von Michelle Rößner aus Göttingen am 11.08.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Alex freundet sich während seines Architekturstudiums mit seiner hübschen und ehrgeizigen Kommilitonin Sonja an. Aus Freundschaft wird Liebe – oder das, was beide für Liebe halten. Dann ist da noch Iwona, eine illegal in München lebende Polin, die Alex gegen Ende seines Studiums kennen lernt und von der er,... Alex freundet sich während seines Architekturstudiums mit seiner hübschen und ehrgeizigen Kommilitonin Sonja an. Aus Freundschaft wird Liebe – oder das, was beide für Liebe halten. Dann ist da noch Iwona, eine illegal in München lebende Polin, die Alex gegen Ende seines Studiums kennen lernt und von der er, ohne eigentlich recht zu wissen warum, sein Leben lang nicht loskommen wird. Iwona ist das genaue Gegenteil von Sonja: unscheinbar, unsicher und ambitionslos. Während Alex später Sonja heiratet und mit ihr ein anscheinend erfolgreiches und perfektes Leben aufbaut, bleibt Iwona alleine und wartet. Sie liebt Alex bedingungslos und gibt sich ihm hin, ohne je etwas dafür einzufordern. Genau diese Bedingungslosigkeit und Schicksalsergebenheit zieht Alex immer wieder an und übt eine Macht auf ihn aus, von der er sich nicht lösen kann. Obwohl, oder gerade weil, er mit Iwona nichts gemeinsam hat, fühlt er sich nur bei ihr wirklich frei. Peter Stamm erzählt mit schlichter und nahezu emotionsloser Sprache die Lebensgeschichte eines Mannes zwischen zwei Frauen und schildert dabei brillant die gesamte Gefühlspalette: Zerrissenheit, Unverständnis und Misstrauen gegenüber den eigenen Gefühlen, Ungerechtigkeit, Aggressivität, Zuneigung, Besessenheit und Schuld. Ein Buch, das einem den Zugang zunächst nicht ganz einfach macht, dass einen dann aber auch nicht mehr loslässt

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine Liebesgeschichte, ja, aber eine traurige, mitunter tragische. Wie das Leben (und die Liebe) eben so spielt. Sehr berührend.

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Guter Lesestoff!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.05.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Alexander ist erfolgreich, glücklich verheiratet und hat sein eigenes Architekturbüro. Trotzdem kann er die sehr unscheinbare und verschüchterte Polin nicht vergessen, welche er als Student in einem Biergarten kennengelernt hat. Sie ist äusserst religiös und unterwürfig. Man weiss nicht genau was ihn genau an dieser Frau reizt, dass er... Alexander ist erfolgreich, glücklich verheiratet und hat sein eigenes Architekturbüro. Trotzdem kann er die sehr unscheinbare und verschüchterte Polin nicht vergessen, welche er als Student in einem Biergarten kennengelernt hat. Sie ist äusserst religiös und unterwürfig. Man weiss nicht genau was ihn genau an dieser Frau reizt, dass er sie immer wieder treffen muss. Es scheint eine Art Sucht zu sein, obwohl er sie als uninteressant und unattraktiv bezeichnet. Obwohl, oder vielleicht genau weil ich dieses Verhalten nicht nachvollziehen kann, hat mich dieses Buch gepackt und ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Wirklich sehr empfehlenswert! Meiner Meinung nach interessanter als Agnes und einiges besser als "an einem Tag wie diesem".

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" Der Schein trügt..."
von einer Kundin/einem Kunden am 14.11.2010
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Sonja und Alex haben alles was sie sich wünschen. Beide sind mit einem hervorragenden Aussehen gesegnet, sind erfolgreich in ihren Berufen und führen nach außen hin eine harmonische Ehe. Doch der Schein trügt. Alex fehlt die Wärme, die körperliche Nähe, welche Sonja ihm einfach nicht geben kann. So trifft... Sonja und Alex haben alles was sie sich wünschen. Beide sind mit einem hervorragenden Aussehen gesegnet, sind erfolgreich in ihren Berufen und führen nach außen hin eine harmonische Ehe. Doch der Schein trügt. Alex fehlt die Wärme, die körperliche Nähe, welche Sonja ihm einfach nicht geben kann. So trifft er sich über Jahre hinweg mit Iwona, dem genauen Gegenteil von Sonja. Iwona gleicht einer grauen Maus, die weder hübsch ist, noch sonst etwas zu bieten hat... außer ihrer bedingungslosen Liebe! Dieser Roman berührt die Leser und zeigt, dass Äußerlichkeiten, finanzielle Mittel und Ansehen in der Gesellschaft nicht Alles sind. Was nutzen einem all diese Dinge, wenn man nicht glücklich ist??? Für mich ist dieser Roman eine Aufforderung sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren, die inneren Werte der Menschen!

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Triebe? Liebe?
von Dorothea Rose aus Frankfurt am 28.02.2010
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Der Roman führt uns detailreich vor Augen wie hingezogen man sein kann, wie hilflos im Wollen und wie offen das Ende im Leben bleiben kann, obwohl man ein Happy-End verdient hätte! Liebe? Triebe? Stimme und Ton des Vorlesers sind ein Genuss!! Unbedingt hören! Auch Peter Stamms Kurzgeschichten!

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Raffinierte Dreiecksgeschichte
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Ein Roman über einen Mann zwischen zwei Frauen... Man könnte meinen, schon oft von diesem Thema gehört und gelesen zu haben.Peter Stamm schafft es jedoch diese Konstellation von verschiedensten Seiten zu betrachten. Der Protagonist Alex liebt die begehrenswerte und intelligente Sonja.Fast aus dem Nichts taucht die spröde und graue Iwona auf. Alex... Ein Roman über einen Mann zwischen zwei Frauen... Man könnte meinen, schon oft von diesem Thema gehört und gelesen zu haben.Peter Stamm schafft es jedoch diese Konstellation von verschiedensten Seiten zu betrachten. Der Protagonist Alex liebt die begehrenswerte und intelligente Sonja.Fast aus dem Nichts taucht die spröde und graue Iwona auf. Alex fühlt sich bei ihr sehr lebendig, wobei ihn nicht so sehr körperliche Anziehung, sondern bedingungslose Hingabe an diese Frau binden. Zwei Frauen haben unterschiedlichste Bedürfnisse, die er zu erfüllen hat. Irgendwann im Buch sagt er, er habe das Gefühl, es gehe gar nicht um ihn... Sieben Jahre ist ein grandioser Roman über Macht, Hingabe, Besitz und Abhängigkeit in der Liebe.

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Absolut brilliant!!!
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Wie fühlt es sich an, zwischen zwei Frauen hin und hergerissen zu sein? Peter Stamm geht diesem Gefühl in seinem neuen Roman „Siebe Jahre“ auf den Grund. Eindrucksvoll und sprachlich hervorragend schildert er die Lebensgeschichte von Alex mit sämtlichen Höhen und Tiefen und nimmt dabei kein Blatt vor den... Wie fühlt es sich an, zwischen zwei Frauen hin und hergerissen zu sein? Peter Stamm geht diesem Gefühl in seinem neuen Roman „Siebe Jahre“ auf den Grund. Eindrucksvoll und sprachlich hervorragend schildert er die Lebensgeschichte von Alex mit sämtlichen Höhen und Tiefen und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Ein absolutes Muss.

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Peter Stamm "Sieben Jahre"
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Ich habe alles von Peter Stamm gerne gelesen und kann meine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Dieser Roman „Sieben Jahre“ allerdings ist sein (bisheriges) Meisterstück und steht völlig verdient auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2009. Das Thema ist alt: ein Mann zwischen zwei Frauen. Wider jeder Vernunft fühlt sich der... Ich habe alles von Peter Stamm gerne gelesen und kann meine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Dieser Roman „Sieben Jahre“ allerdings ist sein (bisheriges) Meisterstück und steht völlig verdient auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2009. Das Thema ist alt: ein Mann zwischen zwei Frauen. Wider jeder Vernunft fühlt sich der Architekt Alex zu einer Frau hingezogen, die in keiner Weise das ist oder werden kann, was seinen Vorstellungen entspricht. Gleichzeitig gefährdet er damit seine Ehe, die zweckmäßig etabliert ist und zu keinen großen Liebesgefühlen taugt. Peter Stamm lässt seinen Protagonisten wanken zwischen zwei Möglichkeiten, verwehrt ihm aber eine erwachsene Entscheidung. Rückblickend dürfen wir uns ansehen, wie unfähig Alex mit „der Zumutung des Glücks, geliebt zu werden" umgeht und schließlich scheitert. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, auch wenn man sich wünscht, man könne ihm eine andere Wendung geben. Nichts für Romantiker, aber für Realisten. Ein Buch mit Tragweite. Sprachlich ist der Roman bemerkenswert reduziert und das ist der Geschichte wahrhaftig angemessen.

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In diesem Roman geht es um zwei unterschiedliche Frauen und einen Mann, zwei unterschiedliche Lebens- und Liebesentwürfe, die so gar nichts miteinander zu tun haben. Sprachlich, wie immer bei Peter Stamm, exzellent, brillant. Peter Stamm gehört wohl zu den bedeutendsten Gegenwartsautoren, ein Meister im Beschreiben von "kleinen Dingen".

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