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So bin ich nicht

(Gretas Storys)

(7)

Wie weit muss man gehen, um neu beginnen zu können?
Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margaret Atwood und endlich einen echten Orgasmus. Aber vor allem möchte sie ihren Vater zurück, mit dem Trinken aufhören und einmal mit der gutaussehenden Frau mithalten, die immer neben ihr auf dem Laufband läuft und T-Shirts trägt mit Schriftzügen wie »Gut ist das Gegenteil von Grossartig«. Sie wünscht sich ein normales Verhältnis zu ihrer Mutter und dass ihre Schwester aufhört zu versuchen, sich umzubringen. Sie würde am liebsten nie mehr Kleidung tragen, nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken und für radikale politische Ideen kämpfen. Sie würde gern mehr sie selbst sein. Sie würde gern weniger wollen. Denn immer wenn sie etwas erreicht, wird ihr etwas anderes genommen.
"Eines der traurigsten und tröstlichsten Bücher, die ich seit Ewigkeiten gelesen habe. Ich musste weinen. Mackintosh ist ein unglaubliches Talent, und So bin ich nicht ist ein grossartiges Debüt." Doug Johnstone
"Mackintoshs Sätze triefen von Schweiss, Tränen und Rotz. Und doch liegt ein Zauber über all der Verzweiflung, der einen zwischen die Zeilen zieht und zum Verbündeten macht. Im bitteren Kampf gegen das läppische Selbst." Simon Strauss
"Anneliese Mackintosh entlarvt liebevoll die Geschichten, die sich jeder von uns über sich selbst erzählt. Wenn Sie gute Bücher mögen, lesen Sie dieses!" Dana Buchzik
"Hinter dem Schmerz ist Komik, hinter dem zweiten Glas Wein ein Abgrund. Eine klare, rhythmische, plötzlich funkelnde Sprache und eine Protagonistin, die selten in die Richtung abbiegt, die man erwarten würde. Ich mag dieses Buch sehr." Elisabeth Dietz,

Rezension
" Das Buch geht unter die Haut [...] " Freundin, 20.04.2016 " [...] "So bin ich nicht" [erzählt] auf so tragische wie komische Weise von der grossen Kunst des Glücklichseins [...] " Claire Beermann, Zeit Magazin, 21.04.2016 " Mackintosh zeigt die Doppelbödigkeit des Lebens, sie entlarvt Anständigkeit als Unanständigkeit [...] und Unglück als Glück. " Wolfgang Scheidt, Mannheimer Morgen, 26.04.2016 " Mackintosh schafft es, eine Beziehung zu ihren Leser innen aufzubauen und ganz viel Freude, Wärme und Liebe in ihre Geschichten zu verpacken. " Nicole Hoffmann, Missy Magazine, 01.05.2016 " [...] [ein] intelligente[s], ausgefeilte[s] Konzept, das den besonderen Charme von Anneliese Mackintoshs Roman ausmacht. " Isabel Metzger, SPIEGEL Online, 19.05.2016 " [...] Mackintosh [...] lässt den Leser staunen oder gar laut auflachen. " Emily Walton, Buchkultur, 01.06.2016 " Es sind keine 'Heile-Welt-Storys', die Anneliese Mackintosh erzählt, hier schlägt die Realität gnadenlos zu, und sie zieht alle Register, um dem Leben Paroli zu bieten. " Eva Prase, Freie Presse, 08.07.2016 " Trotzig, schnoddrig und bei aller Deftigkeit sehr verletzlich. " Öko-Test, August 2016
Portrait
Gesine Schröder, geboren 1976, studierte in Kiel und Berlin. Sie ist Übersetzerin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 18.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03628-7
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 222/134/25 mm
Gewicht 386
Originaltitel Any Other Mouth
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
3
0
1
2
1

Genial!
von Julia Lotz aus Aßlar am 31.05.2016

Inhalt: Wie weit muss man gehen, um neu beginnen zu können? Anneliese Mackintosh erzählt direkt und offen vom Leben einer jungen Frau, deren unschlagbarer Humor nichts weniger ist als ein Überlebensmittel. Miranda July und Lena Dunham haben eine neue Gefährtin: Anneliese Mackintosh, die frischeste und vielversprechendste Stimme Großbritanniens. Greta... Inhalt: Wie weit muss man gehen, um neu beginnen zu können? Anneliese Mackintosh erzählt direkt und offen vom Leben einer jungen Frau, deren unschlagbarer Humor nichts weniger ist als ein Überlebensmittel. Miranda July und Lena Dunham haben eine neue Gefährtin: Anneliese Mackintosh, die frischeste und vielversprechendste Stimme Großbritanniens. Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margaret Atwood, einen echten Orgasmus und summa cum laude für ihre Doktorarbeit, die nur aus Worten besteht, die mit 'C' anfangen. Aber vor allem möchte sie ihren Vater zurück, mit dem Trinken aufhören und einmal mit der gutaussehenden Frau mithalten, die immer neben ihr auf dem Laufband läuft und T-Shirts trägt mit Schriftzügen wie 'Good is the enemy of great'. Sie wünscht sich ein normales Verhältnis zu ihrer Mutter und dass ihre Schwester aufhört zu versuchen, sich umzubringen. Sie würde am liebsten nie mehr Kleidung tragen, nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken und für radikale politische Ideen kämpfen. Sie würde gern mehr sie selbst sein. Sie würde gern weniger wollen. Denn immer wenn sie etwas erreicht, wird ihr etwas anderes genommen. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Lange bevor ich dieses Buch in den Händen halten konnte, gab es auf lovelybooks eine Vorableserunde, an der ich zwar nicht teilgenommen habe, deren Rezensionen ich aber gespannt gelesen habe. So bin ich nicht gehörte zu den Most Wanted Neuerscheinungen aus dem Aufbau Verlag und ich musste einfach wissen, wie dieses Werk von andere begeisterten Lesern aufgenommen wird. Die Rezensionen waren bunt gemischt und reichten von hochgelobt bis abgrundtief schlecht. Als ich dann einige Zeit später das Buch selbst in den Händen hielt und begann es zu lesen, wusste ich sofort, wieso sich die Meinungen hier spalteten. So bin ich nicht. Genau das würde ich antworten, wenn man mich fragen würde, ob ich mich in Greta erkennen würde. Eine ganz spontane Antwort und doch glaube ich nicht, dass sie dem gerecht wird. Ich glaube, in Greta steckt eine komplexe Person, in der sich jede Frau nicht komplett aber zu Teilen wiederfindet. Das war auch das interessante und faszinierende an Greta. Das, was sie mich hat mögen lassen, egal, wie anstößig sie ist. Interessant ist hier natürlich auch die Anmerkung der Autorin, dass 68% der Geschichten im Buch tatsächlich passiert wurden, sie aber nicht verrät, welche das sind. Das lässt den Leser natürlich sehr rätseln darüber, wie Anneliese Mackintosh. Außerdem hat diese mich sehr an Lena Dunham erinnert, deren Buch ?Not a kind of Girl? ich sehr geliebt habe. Ähnlich wie dieses besteht So bin ich nicht auch aus vielen einzelnen Geschichten, die anachronistisch angeordnet sind. Erst habe ich mir das sehr problematisch vorgestellt, denn die Geschichte einer fiktiven Frau, Greta, wird erzählt und ich war mir nicht sicher, ob dieser Weg funktionieren würde. Aber das hat er tatsächlich! Am Ende hatte ich ein umfassendes Bild von Gretas leben, das keiner chronologischen Handlung bedurfte und auf keinen Fall das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Vielmehr hat man dadurch mehr auf die kleinen Feinheiten geachtet und ist bedachter ans Lesen gegangen, als es vielleicht anders passiert wäre. Ich bin absolut überzeugt von Annelise Mackintoshs Schreibstil. Wüsste ich es nicht besser, würde ich behaupten, dass es gut war, dass sie Kreatives Schreiben studiert hat. Ich weiß es aber besser und kann sagen, dass es nicht reicht Kreatives Schreiben zu studieren, um Autorin zu werden. Genauso, wie die wenigsten Journalisten werden, die Journalismus studiert haben. Man braucht Talent und davon hat sie eine ganze Menge. Man wird ganz vbezaubert von den leichten Worten, mit denen sie tonnenschwere Themen anspricht und darüber hinaus gab es in den Texten noch mehr zu entdecken. Viele Texte sind nicht einfach nur Essays sondern haben ein ?mehr?, was sie besonders macht. Kleine Einschübe, Gedichte, Dinge, die von normalen Essays weggehen und sie im Gedächtnis bleiben lassen. Jede Geschichte beinhaltet eine kleine Besonderheit und macht das Buch vielfältig und bemerkenswert. Bewertung: Mit So bin ich nicht hat Anneliese Mackintosh einen bemerkenswerten Essayroman geschaffen, der sehr wohl anstößig ist, gleichzeitig aber auch wunderschön. Obwohl die Protagonistin Greta dem Leser sehr befremdlich erscheint, schlummert ? wie ich glaube ? in jedem ein bisschen Greta. Ein sehr zu empfehlendes Werk.

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Ein Schmetterling im Sturm
von einer Kundin/einem Kunden aus Eichwalde am 21.04.2016

Greta sucht die Liebe und sich selbst und sie ist nicht zimperlich, was Abenteuer angeht. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Die Geschichte wird in Episoden erzählt, nicht chronologisch sondern eher so, wie wenn man jemanden kennenlernt: erst mal erzählt man sich die netten Dinge und je näher man sich... Greta sucht die Liebe und sich selbst und sie ist nicht zimperlich, was Abenteuer angeht. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Die Geschichte wird in Episoden erzählt, nicht chronologisch sondern eher so, wie wenn man jemanden kennenlernt: erst mal erzählt man sich die netten Dinge und je näher man sich kommt, desto dunkler werden die Geheimnisse, die offenbart werden. Doch Mackintosh hört nicht da auf, wo die natürliche Zensur einsetzen würde. Sie öffnet auch die ganz dunklen Türen, die man eigentlich eher vor anderen verbirgt. Ihre Sprache ist berauschend, schockierend und lebendig. Dieses Buch hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht. Es ist schwer zu beschreiben, wie sehr es mich bewegt hat. Ich bewundere den Mut von Anneliese Mackintosh so viel intimes von sich preiszugeben und danke ihr gleichzeitig für dieses wunderbare Stückchen Kunst!

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Wer bin ich?
von einer Kundin/einem Kunden aus Bitz am 18.04.2016

Greta…. Wer ist Greta? So wirklich weiß sie es selbst nicht und ist auf der Suche nach sich selbst. Sie sucht immer wieder was neues, nach etwas, was sie definieren könnte. Sie hängt sehr an ihrem Vater und ist dem Alkohol und dem Sex nicht wirklich abgeneigt, so dass... Greta…. Wer ist Greta? So wirklich weiß sie es selbst nicht und ist auf der Suche nach sich selbst. Sie sucht immer wieder was neues, nach etwas, was sie definieren könnte. Sie hängt sehr an ihrem Vater und ist dem Alkohol und dem Sex nicht wirklich abgeneigt, so dass es immer wieder zu heftigen Szenen kommt. Ob Greta am Ende dann doch noch zu sich selbst und zu ihrem Glück findet? Die Autorin lässt 68% wahre Geschichte in das Buch mit einfließen und beim Lesen stellt man sich des Öfteren die Frage, was aus diesem Buch ist nun wirklich passiert und was erfunden. Das Buch ist herrlich geschrieben, der Schreibstil ist einfach fesselnd, erfrischend und sehr gut zum lesen. Ein sehr schönes Buch, das ich jedem nur ans Herz legen kann. Allerdings sollte man wissen, dass es kein 0815 Buch ist. Bis jetzt das außergewöhnlichste Buch, das ich gelesen habe und einfach einzigartig. Es ist zeitlich nicht fortlaufend, was am Anfang etwas irritieren kann. Man springt im Gretchens Leben immer wieder hin und her. Nach jedem Kapitel ist man schon gespannt in welchen Teil von Gretas Leben es nun weiter geht. Allerdings denke ich, ist es auch ein Buch, das auf Grund der ab und an vorkommenden vulgären Sprache und der Szenen nur Erwachsene lesen sollten, da es teilweise ziemlich heftig zur Sache geht. Es ist ein spannendes, lustiges, aber auch trauriges und teilweise schockierendes Buch über Gretchens Leben, das man, wenn man mal angefangen hat, gar nicht aus der Hand geben mag.

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Autobiografische Kurzgeschichten
von einer Kundin/einem Kunden am 26.04.2016

1. 68 % sind wirklich passiert. 2. 32 % sind es nicht. 3. Ich werde es nie verraten. "So bin ich nicht" ist Anneliese Mackintoshs erstes Buch, das ins Deutsche übersetzt wurde. Es besteht aus mehreren Kurzgeschichten, die verschiedene Szenen aus Gretas Leben erzählen - aus Kindertagen und dem Erwachsenendasein. Wie Mackintosh... 1. 68 % sind wirklich passiert. 2. 32 % sind es nicht. 3. Ich werde es nie verraten. "So bin ich nicht" ist Anneliese Mackintoshs erstes Buch, das ins Deutsche übersetzt wurde. Es besteht aus mehreren Kurzgeschichten, die verschiedene Szenen aus Gretas Leben erzählen - aus Kindertagen und dem Erwachsenendasein. Wie Mackintosh selbst sagt, ist ein Großteil der Geschichten autobiografisch. Themen, die in der Kurzgeschichtensammlung angesprochen werden sind Trauer, Sex, Missbrauch, Alkoholismus und psychische Krankheiten - um nur einige zu nennen. Da ist es wenig überraschend, dass das Buch etwas deprimierend auf mich wirkte. Insgesamt ist "So bin ich nicht" trotz, oder vielleicht auch aufgrund, der komplexen Themen sehr interessant zu lesen. Was mich dennoch nur drei Sterne vergeben lässt, ist die Sprache, die die Autorin verwendet - diese ist mir persönlich stellenweise zu obszön.

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So bin ich nicht - und ich auch nicht!
von Nina W. aus Eppelborn am 08.05.2016

Als ich den Klappentext gelesen habe, war mir klar, dass es kein Buch wie jedes andere ist. Und ja, ich habe mich auch aufs Lesen gefreut, nur wusste ich bis dahin nicht, was genau mich erwarten sollte! Der Schreibstil der Autorin ist kompromisslos, authentisch (in einigen Details zu authentisch) und... Als ich den Klappentext gelesen habe, war mir klar, dass es kein Buch wie jedes andere ist. Und ja, ich habe mich auch aufs Lesen gefreut, nur wusste ich bis dahin nicht, was genau mich erwarten sollte! Der Schreibstil der Autorin ist kompromisslos, authentisch (in einigen Details zu authentisch) und geradeheraus. Wenn man den Klappentext liest denkt man sich "Oh ja, wir steigen also in das Leben von Greta ein, lernen mit ihr leben, lieben und lachen" - oder so in der Art. Schaut man dann noch das Cover an merkt man, dass es wirklich aufs Wesentliche reduziert wurde. Kein großartiges Farbchaos, keine versteckten Hinweise auf die Geschichte, nicht wirklich viel zum hineininterpretieren. Eben minimalistisch und doch ansprechend. Vielleicht hätte ich da schon ahnen können, was auf mich zukommt. Greta erzählt aus ihren einzelnen Kapiteln im Leben und die sind randvoll mit Geschichten über Sex (oder ihre Anfänge darüber), Alkohol(exzesse), ihre Freunde, Liebschaften und ihre Trauer über den zu frühen Tod ihres Vaters. Die Trauerbewältigung ist bei ihr in vielen Kapiteln vorhanden. Auf unterschiedlichste Art und Weise nähert sie sich ihr, lässt sich von ihr umarmen, wehrt sich, denkt zurück an die Zeiten mit ihrem Vater, aber lässt auch nicht die dunklen Kapitel aus dem letzten Lebensabschnitt ihres Vaters aus. Nicht alles ist rosig. Sterben ist nicht schön. Schon gar nicht, wenn man von Paranoia heimgesucht wird und hinter allem und jedem das Schlechte vermutet. Natürlich hat sie diese Zeit stark mitgenommen und wohl auch in ihrem weiteren Leben geprägt. In meinen Augen nicht zum Positiven. Ich war mehr als geschockt über einige (nicht nur) literarische Ausgüsse von ihr - vielleicht, weil ich einfach nicht so bin? Und so kommen wir auch auf den Titel des Buches "So bin ich nicht" - ich kann mit Bestimmtheit sagen: ich habe das Buch gelesen, habe die Gedanken der Protagonistin (und auch der Autorin) und deren Geschichte kennen gelernt und ich kann gewiss behaupten: so bin ich nicht! Und das mag wohl auch einer der Gründe sein, weswegen mir das Buch nicht sonderlich gut gefallen hat. Als es sich dem Ende näherte, war ich wirklich sehr froh drum. Klar, einige witzige oder einfach nur geistreiche Szenen waren vertreten, doch nicht solche, die mich als Leser dazu bewegen könnten, das Buch erneut in die Hand zu nehmen oder es weiter zu empfehlen. Am Ende musste ich mich wirklich zwingen, die restlichen Kapitel zu lesen.

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So bin ich nicht - und ich auch nicht!
von Nina W. aus Eppelborn am 08.05.2016

Als ich den Klappentext gelesen habe, war mir klar, dass es kein Buch wie jedes andere ist. Und ja, ich habe mich auch aufs Lesen gefreut, nur wusste ich bis dahin nicht, was genau mich erwarten sollte! Der Schreibstil der Autorin ist kompromisslos, authentisch (in einigen Details zu authentisch) und... Als ich den Klappentext gelesen habe, war mir klar, dass es kein Buch wie jedes andere ist. Und ja, ich habe mich auch aufs Lesen gefreut, nur wusste ich bis dahin nicht, was genau mich erwarten sollte! Der Schreibstil der Autorin ist kompromisslos, authentisch (in einigen Details zu authentisch) und geradeheraus. Wenn man den Klappentext liest denkt man sich "Oh ja, wir steigen also in das Leben von Greta ein, lernen mit ihr leben, lieben und lachen" - oder so in der Art. Schaut man dann noch das Cover an merkt man, dass es wirklich aufs Wesentliche reduziert wurde. Kein großartiges Farbchaos, keine versteckten Hinweise auf die Geschichte, nicht wirklich viel zum hineininterpretieren. Eben minimalistisch und doch ansprechend. Vielleicht hätte ich da schon ahnen können, was auf mich zukommt. Greta erzählt aus ihren einzelnen Kapiteln im Leben und die sind randvoll mit Geschichten über Sex (oder ihre Anfänge darüber), Alkohol(exzesse), ihre Freunde, Liebschaften und ihre Trauer über den zu frühen Tod ihres Vaters. Die Trauerbewältigung ist bei ihr in vielen Kapiteln vorhanden. Auf unterschiedlichste Art und Weise nähert sie sich ihr, lässt sich von ihr umarmen, wehrt sich, denkt zurück an die Zeiten mit ihrem Vater, aber lässt auch nicht die dunklen Kapitel aus dem letzten Lebensabschnitt ihres Vaters aus. Nicht alles ist rosig. Sterben ist nicht schön. Schon gar nicht, wenn man von Paranoia heimgesucht wird und hinter allem und jedem das Schlechte vermutet. Natürlich hat sie diese Zeit stark mitgenommen und wohl auch in ihrem weiteren Leben geprägt. In meinen Augen nicht zum Positiven. Ich war mehr als geschockt über einige (nicht nur) literarische Ausgüsse von ihr - vielleicht, weil ich einfach nicht so bin? Und so kommen wir auch auf den Titel des Buches "So bin ich nicht" - ich kann mit Bestimmtheit sagen: ich habe das Buch gelesen, habe die Gedanken der Protagonistin (und auch der Autorin) und deren Geschichte kennen gelernt und ich kann gewiss behaupten: so bin ich nicht! Und das mag wohl auch einer der Gründe sein, weswegen mir das Buch nicht sonderlich gut gefallen hat. Als es sich dem Ende näherte, war ich wirklich sehr froh drum. Klar, einige witzige oder einfach nur geistreiche Szenen waren vertreten, doch nicht solche, die mich als Leser dazu bewegen könnten, das Buch erneut in die Hand zu nehmen oder es weiter zu empfehlen. Am Ende musste ich mich wirklich zwingen, die restlichen Kapitel zu lesen.

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Schwere Kost
von Jennifer aus Stadtroda am 30.04.2016

INHALT Gretas Leben ist alles andere außer gewöhnlich. Sie leidet an Borderline und versucht ihre innere Leere täglich mit Alkohol und Sex zu bekämpfen. Es ist ein hektisches Leben auf der Überholspur. MEINUNG Anneliese Mackintoshs Buch ist eine schockierende, schonungslos offene und zugleich unchronologische Lektüre. Leider konnten mich Gretas oberflächliche und ungeordnete... INHALT Gretas Leben ist alles andere außer gewöhnlich. Sie leidet an Borderline und versucht ihre innere Leere täglich mit Alkohol und Sex zu bekämpfen. Es ist ein hektisches Leben auf der Überholspur. MEINUNG Anneliese Mackintoshs Buch ist eine schockierende, schonungslos offene und zugleich unchronologische Lektüre. Leider konnten mich Gretas oberflächliche und ungeordnete Sammlung aus Kurzgeschichten bzw. Tagebucheinträgen nicht berühren bzw. von sich überzeugen. Greta als Person geriet mir zu kaputt und zu zerstörerisch. Ihr Leben ist exzessiv und Momente zum Luftholen kommen darin nicht vor. Ihr Scheitern ist auch das Scheitern ihrer eigenen Familie. Der Vater stirbt an Krebs, die Mutter trinkt und die Schwester ist schwer depressiv. Persönliche Lichtblicke, wie z.B. der brillante Uniabschluss, nehmen nur eine Randnotiz ein. Die dunkle, selbstzerstörerische Endlosspirale von Gretas Leben war mir ehrlich gesagt zu viel des Guten. Hinzu kam die oft ins schroffe und vulgäre abrutschende Sprache, die mich am Ende nur noch nervte. Fragt sich bloß noch: Wie viel Anneliese Mackintosh steckt in Greta? FAZIT Nicht mein Fall und nur bedingt zu empfehlen.

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