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Solothurn trägt Schwarz

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Ein Zürcher Journalist wird tot am Aare-Ufer aufgefunden. Chefermittler Dominik Dornach von der Solothurner Kantonspolizei und Staatsanwältin Angela Casagrande stehen vor einem Rätsel. Steckt die Balkan-Mafia, über die der Reporter recherchiert hatte, hinter dem Anschlag? Bevor die Ermittler die brisanten Zusammenhänge aufdecken können, geschieht ein weiterer Mord und Dornachs Tochter Pia gerät in tödliche Gefahr ...
Portrait
Christof Gasser, geboren 1960, war lange in leitender Funktion in der Uhrenindustrie tätig und arbeitete viele Jahre als Betriebsleiter in Asien. Heute ist er selbstständig und unterrichtet nebenamtlich als Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Vor einem Jahr hat er sich entschlossen, seinen Jugendtraum zu verwirklichen und als Autor tätig zu sein. Er lebt mit seiner Ehefrau in der Nähe von Solothurn, Schweiz.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 17.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-783-1
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 203/134/30 mm
Gewicht 417
Verkaufsrang 3.049
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Nemesis - die Rache vergißt nie
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 29.05.2016

Ein spannender und temporeicher Kriminalroman aus der Schweiz mit Tiefgang. Am Aare-Ufer wird ein schrecklich entstellter Journalist aufgefunden. Ihm wurden beide Hände und die Zunge entfernt, kurz nach dem Auffinden verstirbt der Mann. Der Kantonspolizist Dominik Dornach und die Staatsanwältin Angela Casagrande übernehmen die Ermittlungen. Die Tötungsart deutet auf einen... Ein spannender und temporeicher Kriminalroman aus der Schweiz mit Tiefgang. Am Aare-Ufer wird ein schrecklich entstellter Journalist aufgefunden. Ihm wurden beide Hände und die Zunge entfernt, kurz nach dem Auffinden verstirbt der Mann. Der Kantonspolizist Dominik Dornach und die Staatsanwältin Angela Casagrande übernehmen die Ermittlungen. Die Tötungsart deutet auf einen professionellen Mörder aus der Mafia-Szene hin, das Motiv ist aber zunächst nicht ersichtlich. Hat der Journalist etwas herausgefunden und wollte es veröffentlichen? Kurz darauf wird ein weiterer Toter gefunden. Stehen die Morde in Verbindung? Für Kommissar Dornach wird der Fall immer heikler, da seine Tochter Pia sich auf der Suche nach ihrer Freundin in höchste Gefahr begibt, ein Wettlauf mit der Zeit beginnt... "Solothurn trägt schwarz" ist das Krimidebüt von Christof Gasser, und es ist ihm außerordentlich gut gelungen. Er hat mit Dominik Dornach und seiner Tochter Pia zwei tolle Hauptprotagonisten geschaffen, die die Geschichte zusätzlich beleben. Der Schreibstil von Christof Gasser liest sich sehr flüssig, er arbeitet dabei mit einer sehr bildreichen und lebendigen Sprache, die es mir als Leser leicht gemacht hat, die Orte und das Geschehen mitzuverfolgen. Die Spannung wird klassisch zu Beginn mit dem ersten Mord aufgebaut und im Verlauf der Geschichte immer wieder durch neue Wendungen und Ereignisse weiter aufgebaut, um dann in einem fulminanten Finale zu enden. In seinem Buch spricht der Autor mit Organhandel und den Bosnien-Krieg zwei sensible Themen an, ohne diese aber zu klischeehafte erscheinen zu lassen. Die verarbeiteten Informationen wirken sehr gut recherchiert. Das Geschehen ist teilweise sehr hart aber passend für die jeweilige Situation. Christof Gasser hat das Ende so gestaltet, dass ein zweiter Teil durchaus sinnvoll erscheint, ich würde mich auf jeden Fall sehr darauf freuen und begeistert weiterlesen. Insgesamt ist Christof Gasser ein richtig guter, spannender und temporeicher Kriminalroman gelungen, den ich sehr gerne weiterempfehle und mit voll verdienten5 von 5 Sternen bewerte!!!

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Solothurn im Brennpunkt - toller Krimi
von thora01 am 23.05.2016

Inhalt/Klappentext: Ein Zürcher Journalist wird tot am Aare-Ufer aufgefunden. Chefermittler Dominik Dornach von der Solothurner Kantonspolizei und Staatsanwältin Angela Casagrande stehen vor einem Rätsel. Steckt die Balkan-Mafia, über die der Reporter recherchiert hatte, hinter dem Anschlag? Bevor die Ermittler die brisanten Zusammenhänge aufdecken können, geschieht ein weiterer Mord – und... Inhalt/Klappentext: Ein Zürcher Journalist wird tot am Aare-Ufer aufgefunden. Chefermittler Dominik Dornach von der Solothurner Kantonspolizei und Staatsanwältin Angela Casagrande stehen vor einem Rätsel. Steckt die Balkan-Mafia, über die der Reporter recherchiert hatte, hinter dem Anschlag? Bevor die Ermittler die brisanten Zusammenhänge aufdecken können, geschieht ein weiterer Mord – und Dornachs Tochter Pia gerät in tödliche Gefahr. Meine Meinung: Sehr spannender und rasantes Debüt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und lässt den Leser sofort in Gedanken nach Solothurn reisen. Die Protagonisten sind sehr detaliert geschrieben und haben Tiefe. Ganz besonders mochte ich Dornach. Er ist wirklich ein besonderer Beamte. Sehr schön fand ich das auch Dornach als Privatperson eine Rolle in diesem Buch gespielt hat. Ich konnte mich sofort in die Rolle der Protas hineinversetzen. Mir haben sehr gut die verschieden Handlungsstränge gefallen die der Autor geführt hat. Dadurch wurde ich wirklich in die Irre geführt und erst gegen Schluss bekam ich einen Hauch von einer Idee wer wirklich hinter allem gesteckt hat. Der Abschluss war sehr rasant, spannungsgeladen und überraschend.

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Spannung pur
von Mercado am 23.05.2016

Ein Zürcher Journalist wird tot am Aare-Ufer aufgefunden. Chefermittler Dominik Dornach von der Solothurner Kantonspolizei und Staatsanwältin Angela Casagrande stehen vor einem Rätsel. Steckt die Balkan-Mafia, über die der Reporter recherchiert hatte, hinter dem Anschlag? Bevor die Ermittler die brisanten Zusammenhänge aufdecken können, geschieht ein weiterer Mord – und... Ein Zürcher Journalist wird tot am Aare-Ufer aufgefunden. Chefermittler Dominik Dornach von der Solothurner Kantonspolizei und Staatsanwältin Angela Casagrande stehen vor einem Rätsel. Steckt die Balkan-Mafia, über die der Reporter recherchiert hatte, hinter dem Anschlag? Bevor die Ermittler die brisanten Zusammenhänge aufdecken können, geschieht ein weiterer Mord – und Dornachs Tochter Pia gerät in tödliche Gefahr. Der Prolog beginnt schon erschreckend und fesselnd. Der kleine Luca verunglückt an seinem 8. Geburtstag mit seinem neuen Fahrrad und man fragt sich, was dies mit der folgenden Geschichte wohl zu tun hat. Ein Journalist wird grausam verstümmelt am Aare-Ufer gefunden. Ein weiterer Mann, Petar, wird in seinem Hotelzimmer ermordet. Eine unbekannte rothaarige Frau taucht in Bezug auf die Morde immer wieder auf. Dominik Dornach und sein Team sind damit beschäftigt, Licht ins Dunkel zu bringen. Bis sie herausfinden, dass der Journalist an einer Story über Organtransplantationen gearbeitet hat. Dabei hatte er auch Kontakt zu Frau Dr. Bürki, einer Chirurgin, welche ausgerechnet die Mutter von Manuela, der besten Freundin von Pia, Dornachs Tochter ist. Dornach und sein Team bekommen Unterstützung von Jana Cranach, einer ausgebildeten Kämpferin wie man den Eindruck hat, die einem auf Anhieb sympathisch ist. Sie ist sehr hart und gefühlskalt, wenn es um ihre Arbeit geht. Hauptsächlich versucht sie seit längerem, Slavko Vukovic, genannt „der Wolf", den Chef einer Balkan-Mafia-Bande dingfest zu machen. Man hat nach einiger Zeit den Eindruck, dass sie eine persönliche Rechnung mit ihm offen hat. Das Privatleben von Dominik Dornach war sehr gut dargestellt und er war mir sofort sympathisch. Er ist Single, seine 18-jährige Tochter Pia lebt mit ihm in der Villa Dornach, und er kommt sehr gut bei den Frauen an. Sein herzliches und gutes Verhältnis zu seiner Tochter sowie der Umgang mit seinem Team machte ihn mir noch sympathischer. Doch auch die Staatsanwältin Angela Casagrande sowie Jana Cranach waren mit schnell ans Herz gewachsen. Der Krimi spielt, wie schon der Titel verrät, in der Schweiz. Als Norddeutsche hatte ich aber keine Probleme mit schweizerischen Ausdrücken, da am Ende des Buches ein Glossar aufgeführt ist mit „Übersetzungen", was mir super gefallen hat. Christof Gasser hat mit seinem ersten Krimi einen Volltreffer gelandet. Der Schreibstil ist klar und locker, wodurch man sofort in einen guten Lesefluss geriet. Die von Beginn an vorhandene Spannung, steigerte sich von Kapitel zu Kapitel permanent, bis ich dann das Ende voller Hochspannung lesen musste. Hochinteressant war das Thema Organtransplantationen. Viele Informationen, die man hier gewinnen konnte, waren für mich neu und sehr interessant. Dann folgten die Aktionen der Balkan-Mafia, der grausame und brutale Anführer Slavko, der so viele Menschen auf dem Gewissen hatte und so viele schreckliche und unmenschliche Dinge getan hatte. Dieser Krimi hat mich gefesselt und begeistert und ist ein wahrer Lesegenuss, deshalb jedem Krimiliebhaber wärmstens zu empfehlen.

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Fesselnder Krimi
von mabuerele am 21.05.2016

An seinem Geburtstag holt der 8jährige Luca das neue Fahrrad aus dem Versteck und fährt die Straße lang, weil es ihm zu lange dauert, bis die Eltern aufstehen. An der Kreuzung übersieht er ein Auto. Ein Jahr später nimmt der Serbe Petar in Wien eine Frau mit ins Hotelzimmer.... An seinem Geburtstag holt der 8jährige Luca das neue Fahrrad aus dem Versteck und fährt die Straße lang, weil es ihm zu lange dauert, bis die Eltern aufstehen. An der Kreuzung übersieht er ein Auto. Ein Jahr später nimmt der Serbe Petar in Wien eine Frau mit ins Hotelzimmer. Am nächsten Morgen findet man seine Leiche. Eine Woche danach verlässt in Solothurn in der Schweiz der Journalist Lötscher betrunken eine Bar. Am nächsten Tag wird er schwerverletzt am Ufer der Aare gefunden. Der Fall landet auf dem Tisch von Dominik Dornach. Der Autor hat einen fesselnden und vielschichtigen Kriminalroman geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Das lag zum einen anderem angenehmen Schriftstil, zum anderen an den unterschiedlichen Themen, die berührt werden. Erst nach und nach erschließt sich, wie die Themen des Anfangs mit dem gesamten Geschehen zusammenhängen. Die Personen wurden gut charakterisiert. Dominik Dornach lebt nach seiner Scheidung mit der 18jährigen Tochter Pia zusammen. Geduld gehört nicht zu Pias vorherrschenden Eigenschaften. Dafür hat sie Mut und Zivilcourage. Pias beste Freundin ist Manuela, Tochter der türkischen Ärztin Bürki. Staatsanwältin Casagrande hält ihr Privatleben nicht ohne Grund geheim. Auch die Chefetage der Polizei wird mit passenden Worten gleich auf den ersten Seiten vorgestellt. Die Zusammenarbeit funktioniert ohne Probleme. Da es Befürchtungen gibt, dass eine kriminelle Organisation in Solothun Fuß fassen möchte, wird aus Österreich Major Cranach erwartet. Man nimmt an, dass Lötscher dazu recherchiert hat. Der Schriftstil ist abwechslungsreich. Wenn Pia sich mit ihrer Freundin unterhält, dann klingt ein feiner Humor mit an. Pia kann aber auch heftig werden, so in der Auseinandersetzung mit dem Tüken Kemal, der seine Schwester bedroht. Die Gespräche zwischen Pia und ihrem Vater dagegen sind eher sachlich. Ein besonderes Stilmittel sind vier Briefe, die kursiv in die Geschichte eingebunden wurden. Ein Kind schreibt sie an ihre Mutter Vlada. Sie sind berührend und tiefgründig und drücken eine starke Liebe aus. Gleichzeitig spürt man als Leser von der ersten Zeile an, dass die Briefe nach einem einschneidenden Erlebnis geschrieben wurden. Sehr intensiv wird das Thema Organspende diskutiert. Das macht sich notwendig, weil Frau Dr. Bürki, die selbst Organtransplantationen durchführt, bedroht wird. Die Handlungsorte werden ausführlich beschrieben. Ab und an erlaubt mir der Autor Einblicke in die Gedankenwelt von Slavko, dem Chef der Wölfe, auf deren Spur sich Major Cranach begeben hat. Eindrucksvoll wiedergeben werden die Emotionen des Protagonisten. Pias Angst um ihre Freundin, Slavkos Grausamkeit und Menschenverachtung, die Eiseskälte eines nur noch auf Rache sinnenden Vaters sind Beispiele dafür. Der Autor versteht es, die Spannung immer wieder auf die Spitze zu treiben. Das liegt auch daran, dass unterschiedliche Interessen im Spiel sind. Als Leser muss man häufig umdenken. Gleichzeitig kommt Rettung oft erst in letzter Minute. Das Cover mit dem Blick auf die Berge im Morgenrot ist für einen Krimi eher ungewöhnlich. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Das lag an den sympathischen Ermittlern, die auch einmal heftige Gefühle zeigen durften, an der geschickten Verquickung unterschiedlicher Motivlagen und an den interessanten Themen, die wie nebenbei berührt wurden.

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Grauenhafte Verbrechen in der Idylle
von leseratte1310 am 19.05.2016

An der Aare wird ein toter Journalist gefunden. Zuletzt recherchierte Lötscher in Sachen Balkan-Mafia. Hat er etwas herausgefunden und musste deshalb sterben? Ein rätselhafter Fall für Dominik Dornach von der Solothurner Kantonspolizei und Staatsanwältin Angela Casagrande. Bereits der Prolog ist ziemlich grauenhaft und es geht sehr spannend weiter. Der Schreibstil... An der Aare wird ein toter Journalist gefunden. Zuletzt recherchierte Lötscher in Sachen Balkan-Mafia. Hat er etwas herausgefunden und musste deshalb sterben? Ein rätselhafter Fall für Dominik Dornach von der Solothurner Kantonspolizei und Staatsanwältin Angela Casagrande. Bereits der Prolog ist ziemlich grauenhaft und es geht sehr spannend weiter. Der Schreibstil ist gut zu lesen und sehr fesselnd. Die Charaktere sind gut und authentisch herausgearbeitet. Dominik Dornach ist ein sympathischer und engagierter Polizist. Als alleinerziehender Vater einer 18jährigen Tochter hat er es auch nicht immer leicht. Dann bringt die junge österreichische Kollegin Cranach sein Gefühlsleben durcheinander, so dass er doch ziemlich abgelenkt ist. Schon bald fordert der Fall ihn mehr, als ihm lieb ist, denn seine Tochter Pia gerät in tödliche Gefahr. Pia ist jung und geht entsprechend unbedarft und leichtsinnig vor. Staatsanwältin Angela Casagrande arbeitet gerne und gut mit Dornach zusammen. Hin und wieder schlägt ihr südländisches Blut durch. Zunächst konnte ich nicht erkennen, wohin mich die verschiedenen Handlungsstränge führen, doch mit der Zeit erkennt man Zusammenhänge. Trotzdem bleibt es bis zum rasanten Ende sehr spannend. Man erfährt Grauenhaftes aus dem Bosnienkrieg und Erschreckendes in Sachen Organhandel. Durch diese Geschichte wird man sehr nachdenklich gestimmt, da alles sehr realistisch geschildert ist. Ein sehr spannender Krimi aus der Schweiz.

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Wölfe in der Schweiz?
von peedee am 14.05.2016

Ein Zürcher Journalist wird schwer verletzt am Aare-Ufer in Solothurn aufgefunden: ihm wurden beide Arme amputiert und die Zunge herausgerissen! Ein schwieriger Auftrag für Dominik Dornach, Chefermittler der Kantonspolizei Solothurn, und sein Team. Gleichzeitig wird Besuch von der Polizei Österreich angekündigt: Major Cranach soll die Solothurner in puncto Balkan-Mafia... Ein Zürcher Journalist wird schwer verletzt am Aare-Ufer in Solothurn aufgefunden: ihm wurden beide Arme amputiert und die Zunge herausgerissen! Ein schwieriger Auftrag für Dominik Dornach, Chefermittler der Kantonspolizei Solothurn, und sein Team. Gleichzeitig wird Besuch von der Polizei Österreich angekündigt: Major Cranach soll die Solothurner in puncto Balkan-Mafia unterstützen. Ist die Balkan-Mafia in der Schweiz tätig? Bevor dies herausgefunden werden kann, gibt es weitere Zwischenfälle, u.a. ein Mord an einer jungen Frau. Und plötzlich gerät Pia, Dornachs Tochter, in tödliche Gefahr… Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut, schöne Farbkompositionen, guter Titel. Der Krimi spielt in der Barockstadt Solothurn (Schweiz), hat aber auch Schauplätze in Wien und Belgrad. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, so dass ich ein gutes Bild vor Augen hatte: Dominik Dornach, Polizist mit Leib und Seele, ist alleinerziehender Vater von Pia. Sie ist 18 Jahre alt, geht gerne mit Freunden in Clubs feiern und weiss ihren Vater geschickt um den Finger zu wickeln. Angela Casagrande, Staatsanwältin, arbeitet häufig mit Dornach. Er ist stets froh, wenn Casagrande seinen Fällen zugeteilt wird, da sich die Zusammenarbeit jeweils sehr angenehm und unkompliziert gestaltet. Major Cranach aus Österreich, eine Koryphäe in Sachen „Wölfe“, hat Überraschendes im Reisegepäck… Der Prolog ist schon ein heftiger Auftakt in diese Geschichte. Der Autor schafft es von der ersten Seite an, mich mit der Geschichte zu fesseln. Nach diversen, für mich ziemlich brutalen Stellen musste ich dann eine kurze Lesepause einlegen. Die dauerte aber nicht lange, da ich so in der Story drin war und unbedingt mehr erfahren wollte. Es gibt übrigens ein sehr interessantes Element, nämlich die „Briefe an Vlada“. Zuerst tappte ich völlig im Dunkeln, was es damit auf sich hat, aber von Brief zu Brief wurde es klarer (und auch grausamer!). Brutale Überfälle, Sexualdelikt, Organhandel, Drogen, Geldgier, Rache… innert sehr kurzer Zeit gibt es viel Action, sehr viel Spannung, aber auch viele Emotionen. Ich liebe Regionalkrimis, insbesondere, wenn ich die Örtlichkeiten kenne. Ich bin eigentlich jede Woche in Solothurn, aber ich denke, beim nächsten Besuch werde ich Solothurn ein bisschen mit anderen Augen ansehen… Ein gelungenes Debüt – bravo! Das Ende bietet sich förmlich für eine Fortsetzung an; ich würde mich darüber freuen.

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Nemesis
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 13.05.2016

Der Krimi beginnt mit einem derart ergreifenden, schockierenden Prolog, dass ich gar nicht anders konnte, als sofort weiter zu lesen. Dann geht es erst einmal ein Jahr später in Wien weiter, wo Petar, ein Angehöriger einer Balkan Mafia Bande in einem Hotelzimmer ermordet wird. Wie hängt das mit dem... Der Krimi beginnt mit einem derart ergreifenden, schockierenden Prolog, dass ich gar nicht anders konnte, als sofort weiter zu lesen. Dann geht es erst einmal ein Jahr später in Wien weiter, wo Petar, ein Angehöriger einer Balkan Mafia Bande in einem Hotelzimmer ermordet wird. Wie hängt das mit dem toten Zürcher Journalist Lötscher im Schweizer Solothurn, dem beide Arme abgeschnitten und die Zunge herausgerissen wurden, eine Woche später zusammen? Ans Aare-Ufer, wo dieser gefunden wurde, wird Chefermittler Dominik Dornach und sein Team gerufen. Wem ist der Journalist auf die Füße getreten, sodass er auf solch grausame Art sterben musste? Steckt die Balkan Mafia dahinter, die sich in der Schweiz breit machen will? Dornach steht vor einem Rätsel. Licht ins Dunkel soll Major Cranach bringen, der der bosnisch-serbischen Organisation in Österreich bereits erfolgreich die Stirn geboten hat. Rasante und vielschichtige Ermittlungen stehen an. Dem Autor ist es von Anfang an gelungen mich an seine Story zu fesseln. Mit dem schockierenden Prolog und dem brutalen Mord hat er mich sofort emotional angesprochen. Man darf nicht zu sehr zartbesaitet sein, um diese Grausamkeiten und auch die später folgenden wegstecken zu können. Ich musste wirklich ab und an schwer schlucken, aber damit hat mich der Autor auch gefangen genommen. Der Krimi an sich ist sehr vielschichtig und anfangs hatte ich Probleme einen Überblick über die Fülle an Charakteren und deren Namen zu behalten, die eingeführt werden. Dies hat sich dann aber recht schnell gelegt und ich war nur noch am Rätseln. Es gibt einen Handlungsstrang um den Serben Slavko und seine Mafia Bande. Mit seinem rücksichtslosen, hasserfüllten Vorgehen hat er der Story ganz viel Spannung verliehen. Privat ist Dornach über seine Tochter Pia mit der Ärztin Nadine Bürki verbandelt. Kann diese das Angebot für eine illegale Organtransplantation ausschlagen, vor allem, wenn sie damit den Tod des jungen Mädchens, das so dringend eine neue Leber braucht, verhindern kann? Warum bekommt sie wenig später Drohbriefe? In Solothurn wird ein neuer Club eröffnet, hier laufen eindeutig Drogengeschichten und Dornachs Tochter Pia will im Partyleben nicht fehlen, wird das gut gehen? Wer schreibt an eine unbekannte Vlada Briefe? Ja und nicht zuletzt gibt es ja auch den toten Journalisten, der etwas enthüllt haben muss, dass der Täter unbedingt haben will und dabei sogar Maja, eine Ermittlerin, schwer verletzt um an das Geheimnis zu kommen. Die schnellen, gekonnten Perspektivwechsel verleihen der Story derart viel Fahrt, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte und mich im Rekordtempo durch die Seiten lesen musste. Der Autor hat mir bis zur letzten Seite durch zahlreiche Wendungen und neue Erkenntnisse Hochspannung geboten. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass man Einblick in Dornachs Privatleben bekommt. Dies macht ihn menschlich und mit Tochter Pia, die sich in die Ermittlungen mehr oder weniger einmischt, nimmt dies der Spannung absolut nichts, sondern bereichert die Story. Themen wie Selbstjustiz, Organtransplantationen, Rache und Gerechtigkeit durch Behörden, sowie das Strafrecht werden hier sehr ergreifend, spannend und interessant dargestellt. Ich will an der Stelle aber nicht mehr verraten, nur so viel, mir hat es wirklich hervorragend gefallen. Die Charaktere sind großartig dargestellt. Hauptperson ist sicherlich Chefermittler Dominik Dornach. Der attraktive Frauenschwarm war mir von Anfang an sympathisch. Er ist die Art Chef, die man sich wünscht. Mit seiner menschlichen Art schafft er ein tolles Klima unter den Ermittlern. Er ist auch ein toller Papa für seine 18-jährige Tochter Pia. Hier zeigt er sehr viel Geduld und man merkt deutlich, wie wichtig sie ihm ist. Geduld ist bei Pia aber auch vonnöten. Das Mädchen hat ihren eigenen Kopf und ihre tolle Zivilcourage bringt sie nicht nur einmal in ernsthafte Gefahr. Staatsanwältin Angela Casagrande passt auch super zur Truppe. Sie ist eine Staatsanwältin, die ihren Ermittlern keine Steine in den Weg legt und bei der das Herz am richtigen Fleck sitzt. Wiener Schmäh hat Major Cranach in die Geschichte gebracht, hier mag ich aber nicht mehr verraten, sonst nehme ich dem Krimi eine gelungene Überraschung. Ganz furchtbar fand ich Slavko, den Wolf und damit das Oberhaupt der serbischen Bande. So viel Grausamkeit, wie dieser Mann in sich trägt, habe ich selten erlebt und das hat mich teilweise sprachlos werden lassen. Der Krimi spielt in der Schweiz, was man auch immer wieder an Begriffen wie parkiert, Velo oder Töff merkt. Dies war nicht mein erster Schweizer Krimi, ich hatte daher keine Verständnisprobleme, aber es gäbe im Anhang auch ein Glossar. Ein klasse neues Wort habe ich mit „Weichschnäbeler“ gelernt. Alles in allem ein vielschichtiger, rasanter Krimi, der Höchstspannung verspricht und von Autor Christof Gasser in einem locker, spritzigen Sprachstil ergreifend verfasst ist.

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