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Sommer in Maine

Roman

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Ein Sommer in Maine, vier Frauen und ihre Abgründe: Alice, die oft streng und unnahbar wirkt, würde alles dafür geben, eine einzige tragische Nacht in ihrem Leben ungeschehen zu machen, aber auch Tochter Kathleen, Enkelin Maggie und die scheinbar so perfekte Schwiegertochter Ann Marie, die am liebsten Puppenhäuser bastelt, haben panische Angst davor, dass ihre dunklen Geheimnisse ans Licht kommen könnten. Doch die Wogen gehen hoch zwischen den ungleichen Frauen, und die Fassaden bröckeln … Eine meisterhaft erzählte Familiengeschichte in der Tradition der grossen amerikanischen Romanciers.
Portrait
J. Courtney Sullivan, Autorin und Journalistin, lebt in New York und schreibt u.a. für New York Times, Chicago Tribune, Elle und Men's Vogue. Ihr Roman Maine, der 2013 unter dem Titel Sommer in Maine bei Deuticke erscheint, war in den TOP 10 der besten Bücher 2011 des Time-Magazines.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 512, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.01.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783552062184
Verlag Paul Zsolnay Verlag
Originaltitel Maine
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verlorenes Paradies...
von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2014

Vier Frauen und damit vier Generationen stehen im Mittelpunkt dieser großen irisch-amerikanischen Familiegeschichte : Alice, die kühle scharfzüngige Großmutter, deren genaues Alter niemand kennt, Kathleen ihre rebellische und sensible Tochter, die eigentlich nur mit ihren Tieren glücklich ist. Ann Marie, die es allen recht machen möchte und Maggie, die... Vier Frauen und damit vier Generationen stehen im Mittelpunkt dieser großen irisch-amerikanischen Familiegeschichte : Alice, die kühle scharfzüngige Großmutter, deren genaues Alter niemand kennt, Kathleen ihre rebellische und sensible Tochter, die eigentlich nur mit ihren Tieren glücklich ist. Ann Marie, die es allen recht machen möchte und Maggie, die nach einer unglücklichen Liebe ihr erstes Kind erwartet ! Allen gemeinsam sind tiefe Geheimnisse, die ihr Leben prägen, ihr schwieriges und doch inniges Verhältnis zur katholischen Kirche und der ständige Alkohol - außer Maggie sind sie alle mehr oder weniger trockene Alkoholiker- die Männer der Familie im übrigen auch, nur spielt das nicht so eine wesentliche Rolle...In diesem explosivem Spannungsbogen bewegt sich diese scheinbare Idylle, die nach vielen Ferienjahrzehnten nur noch diesen Sommer überdauern kann, denn Alice hat das mittlerweile millionenschwere Grundstück, was ihr Mann Daniel bei einer Wette gewann, heimlich der Kirche vermacht.... Ich habe mich an diesem Buch regelrecht festgelesen .... so spannend und vielschichtig ist die Psychologie, die dahinter steckt - unbedingt lesen !

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Sommer in Maine
von einer Kundin/einem Kunden am 15.03.2013

Alice, das 83-jährige herrische und kalte Oberhaupt der Kellehers, hat beschlossen, nach ihrem Tod das Sommerhaus mit Grundstück direkt am Strand von Maine, der Katholischen Kirche vor Ort zu vererben. Ihren drei Kindern Kathleen, Clare und Patrick hat sie davon keinen Ton gesagt. Als sich alle in diesem Sommer... Alice, das 83-jährige herrische und kalte Oberhaupt der Kellehers, hat beschlossen, nach ihrem Tod das Sommerhaus mit Grundstück direkt am Strand von Maine, der Katholischen Kirche vor Ort zu vererben. Ihren drei Kindern Kathleen, Clare und Patrick hat sie davon keinen Ton gesagt. Als sich alle in diesem Sommer dort nacheinander versammeln, kommt es durch Zufall heraus und jeder ist entsetzt: Maggie, die schwangere Enkelin, verlassen vom kindlichen Kindsvater und auf der Suche nach einem neuen Leben, ist immer gerne nach Maine gekommen. Auch ihre Mutter Kathleen, die sich nie mit Alice vertragen hat, kommt nach Maine um Maggie bei ihrer Entscheidung beizustehen. Am schlimmsten gertoffen hat es Alice Sohn Patrick und dessen Frau Ann, die sich schon als neue Besitzer des wunderbar gelegenen Grundstückes gesehen haben und Alices Entscheidung maßlos ärgert. Eine mitreissende Familiengeschichte mit starken Charakteren und immer neuen Erlebnissen. Psychogramm einer Familie

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Eine (schrecklich) nette Familie
von einer Kundin/einem Kunden am 12.03.2013

J. Courtney Sullivan ist mit diesem Roman gelungen, was nur wenigen Autoren/Autorinnen gelingt: einen Familienroman zu schreiben, der sich nicht nur literarisch auf höchtsem Niveau befindet, sondern auch äußerst unterhaltsam erzählt ist und stets die perfekte Balance zwischen Tragik und Komik, zwischen Ironie und Melancholie hält. Man muss sie... J. Courtney Sullivan ist mit diesem Roman gelungen, was nur wenigen Autoren/Autorinnen gelingt: einen Familienroman zu schreiben, der sich nicht nur literarisch auf höchtsem Niveau befindet, sondern auch äußerst unterhaltsam erzählt ist und stets die perfekte Balance zwischen Tragik und Komik, zwischen Ironie und Melancholie hält. Man muss sie lieben, die so unterschiedlichen Frauen dieser Familie. Jede für sich hadern sie mit dem Konflikt zwischen Selbstbild und Selbsterfüllung- und der Leser könnte ihnen stundenlang dabei zusehen. Am Ende des Buches wünscht man sich nichts mehr, als noch länger bei diesen wunderbaren, verrückten Frauen in ihrem Sommerhaus in Maine bleiben zu können.

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Sommer in Maine. Eine Familiengeschichte.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 07.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

J. Courtney Sulllivan ist eine meisterhafte, großartige amerikanischen Erzählerin. In ihrem zauberhaften Roman „Sommer in Maine“ erzählt sie die Geschichte der Familie Kelleher und es war einfach herrlich, die eigenen Familien-Problemchen hinter sich zu lassen und den Kelleher einen ganzen heißen Sommermonat zuzuschauen, wie sie sich in... J. Courtney Sulllivan ist eine meisterhafte, großartige amerikanischen Erzählerin. In ihrem zauberhaften Roman „Sommer in Maine“ erzählt sie die Geschichte der Familie Kelleher und es war einfach herrlich, die eigenen Familien-Problemchen hinter sich zu lassen und den Kelleher einen ganzen heißen Sommermonat zuzuschauen, wie sie sich in die Haare kriegten und jeder versuchte mehr oder weniger ihre kleinen und großen Geheimnisse vor den anderen zu verbergen. Drei Frauengenerationen bewohnen das Urlaubsdomizil und es herrscht nicht immer Harmonie und Verständnis. Das strenge, oft unnahbare Familienoberhaupt Alice macht den anderen Frauen und auch der übrigen Familie während des Urlaubs das Leben nicht immer leicht. Da ist ihre Tochter Kathleen, zu ihr hat die alte Dame kein besonders liebevolles Verhältnis. Schwiegertochter Ann Marie versucht krampfhaft das Bild einer eigenen glücklichen Familie aufrecht zu erhalten. Und Maggie, die schwanger von dem Kindsvater verlassen worden ist. Alices Sohn Patrick und deren Frau Anne wähnen sich schon als Erbe des wunderschönen Anwesens am Meer. Was alle nicht wissen, Alice hat bereits testamentarisch alles der Kirche vermacht. Es ist ein ganz besonderes Lesevergnügen langsam aber sicher hinter alle Geheimnisse der Protagonisten zu kommen. Die richtig Lektüre für den kommenden Urlaub. Und was gibt es schöneres als das man beim Leben den Wunsch verspürt, dass die Geschichte nicht so schnell enden dürfte. Die Autorin und Journalistin J.Courtney Sullivan lebt in New-York und arbeitet unter anderem für The New York Times.

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Psychogramm einer Familie
von Ulrike Seine aus Rheine am 06.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Vier Frauen einer Familie und unterschiedlicher Generationen verbringen den Sommer im Ferienhaus der Familie. Zum letzten Mal wie sich herausstellt, denn die Großmutter hat das Haus samt Grundstück der Kirche vermacht. Vier Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, eine jede bemüht ihre Geheimnisse vor den anderen zu verbergen. Und... Vier Frauen einer Familie und unterschiedlicher Generationen verbringen den Sommer im Ferienhaus der Familie. Zum letzten Mal wie sich herausstellt, denn die Großmutter hat das Haus samt Grundstück der Kirche vermacht. Vier Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, eine jede bemüht ihre Geheimnisse vor den anderen zu verbergen. Und dennoch tun sich Abgründe auf. Lesegenuß vom Feinsten!

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Absolut lesenwert!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Welche Auswirkungen auf das eigene Leben und die nachfolgenden Generationen hat der Verzicht auf Selbstverwirklichung in Verbindung mit dem katholischen Glauben... Das könnte auch der Titel des Buches sein. Klingt natürlich nicht so einladend wie "Sommer in Maine". Alice, die Großmutter, Mutter, Schwiegermutter ist die Hauptfigur dieses wirkich tollen Romans.... Welche Auswirkungen auf das eigene Leben und die nachfolgenden Generationen hat der Verzicht auf Selbstverwirklichung in Verbindung mit dem katholischen Glauben... Das könnte auch der Titel des Buches sein. Klingt natürlich nicht so einladend wie "Sommer in Maine". Alice, die Großmutter, Mutter, Schwiegermutter ist die Hauptfigur dieses wirkich tollen Romans. Unnahbar und doch sehr bestimmend prägt sie die Geschicke der weitverzweigten irischen Familie aus Boston. Immer für eine Überaschung gut. Das von allen geliebte Sommerhaus am Strand vermacht sie der örtlichen Kirchengemeinde. Alles kommt durch Zufall heraus, als Ende Juni die ersten Familienmitglieder zur Somemrfrische eintreffen. Maggi, schwanger und frisch getrennt, Kathleen, ihre Mutter,die sie von der Schwangerschaft abbringen will, Ann Mary die in Ruhe ein Puppenhaus einrichten will. J.Courtney Sullivan ist ein ganz toller Familienroman mit Sogwirkung gelungen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine wirklich schöne Urlaubs Lektüre!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein schönes und packendes Familienfrauenporträt!!!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Ferienhaus in Maine und das Zusammentreffen unterschiedlicher Familienmitglieder, die alle ihre Geheimnis mitbringen. Spannende Unterhaltung!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Schöner Sommerroman, der hilft einfach mal abzuschalten. Jedes Schicksal der 4 Frauen ist für sich einzigartig und wirklich interessant.

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Familie kann man sich nicht aussuchen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Sommer in Maine erzählt eine irisch-amerikanische Familiengeschichte anhand von vier Frauen verschiedener Generationen. Jede der Damen hat ihre Geheimnisse, Laster und Schwächen die dem Leser schonungslos offenbart werden. Spannend wird auch die ständige Konkurrenz der Frauen untereinander beschrieben unter der alle Familienmitglieder leiden. Neben all diesen doch ernsten Themen,... Sommer in Maine erzählt eine irisch-amerikanische Familiengeschichte anhand von vier Frauen verschiedener Generationen. Jede der Damen hat ihre Geheimnisse, Laster und Schwächen die dem Leser schonungslos offenbart werden. Spannend wird auch die ständige Konkurrenz der Frauen untereinander beschrieben unter der alle Familienmitglieder leiden. Neben all diesen doch ernsten Themen, gib es auch wunderschöne Momente die die Familie in ihren Ferienhaus in Maine gemeinsam verbringt. Jede der Figuren ist auf ihre Weise fesselnd und als Leser erwischt man sich ständig dabei für den einen oder anderen Position zu beziehen . Alles in allem ist Sullivan eine grandiose Studie einer Großfamilie gelungen die ich wirklich sehr gern gelesen habe.

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Lektüre für den Strand I
von einer Kundin/einem Kunden am 04.07.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Strand, Grillen und Cocktails ... die Geschichte beginnt im Sommer '45 und einem Grundstücks-Gewinn. Viele Jahre verbringt die Familie dort anschließend ihre Ferien. Schließlich spekulieren die Kinder auf das Erbe und werden bitterlich enttäuscht. Ein unglaublich witziges Buch.

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von einer Kundin/einem Kunden am 17.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wer Romane mit echten Menschen mag, Charaktere, die anecken, Persönlichkeiten, die lieben und leiden, der liegt hier goldrichtig. Eine feine Familiengeschichte mit Tiefgang.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine typische amerikanische Familiensaga. Ein absoluter Page-Turner!

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Familie und andere Probleme
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 06.09.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

„Umgeben von glücklichen Menschen, die dankbar waren, hier sein zu dürfen, konnte Alice in Cape Neddick vergessen. Die Kinder rannten mit ihren Cousins in Rudeln durch die Gegend und brauchten nichts. Abends beobachtete sie, wie sich der Himmel über dem Meer rot färbte. Es brachte ihr in Erinnerung, dass... „Umgeben von glücklichen Menschen, die dankbar waren, hier sein zu dürfen, konnte Alice in Cape Neddick vergessen. Die Kinder rannten mit ihren Cousins in Rudeln durch die Gegend und brauchten nichts. Abends beobachtete sie, wie sich der Himmel über dem Meer rot färbte. Es brachte ihr in Erinnerung, dass Gott nicht nur Schmerz, sondern auch Schönheit geschaffen hatte. Im Sommer in Maine war sie ein anderer Mensch.“ Seit Jahrzehnten treffen sich in jedem Sommer die Mitglieder der Familie Kellerher in ihrem Ferienhaus in Maine. Dort, in dem Haus, das Alice und ihr Mann Daniel einst erworben hatten, wimmelte es jahrelang von Geschwistern, Cousins und Cousinen, Nichten und Neffen. Nun ist Alice alt und das Leben hat für viele unschöne Erinnerungen gesorgt. An nicht wenigen davon ist Alice beteiligt und zwischen einigen Familienmitgliedern klaffen enorme Gräben. Auch in diesem Jahr hat jeder seine ganz eigenen Sorgen im Gepäck – und zudem Neid, Eifersucht und besagte unschöne Erinnerungen… „Laut Arlo sollte man sein kurzes Leben mit Menschen verbringen, die einen glücklich machten. Außerdem war er davon überzeugt, dass ein Gefühl der Zugehörigkeit durch Taten entstand. Man war sich nicht nah, nur weil man demselben Stammbaum erwachsen war.“ Beim Lesen dieses Buches hatte ich das, was man wohl ein Wechselbad der Gefühle nennt. Zunächst tendierte ich stark zu den Charakteren, die sich bemühten, einen Kontakt mit den ungeliebten Familienmitgliedern auf ein nicht zu vermeidendes Ausmaß zu beschränken. Andererseits weiß ich auch, dass es mit den Gefühlen für die Familie nicht immer so leicht ist. Da gibt es Verantwortlichkeiten, da gibt es Gefühle von Schuld, da gibt es Zweifel, ob man nicht selbst auch so manches Zerwürfnis verursacht hat und zudem gibt es meistens nicht nur schlechte Erinnerungen, sondern auch schöne Momente, gibt es nicht nur Dinge, die einen trennen, sondern auch Gemeinsamkeiten. Im „Sommer in Maine“ schlüpft der Leser mal in die Haut von Alice, mal in die ihrer Tochter Kathleen, der Schwiegertochter Ann Marie oder der Enkelin Maggie. Die Kapitel werden wechselweise aus der Sicht dieser Charaktere erzählt, es mischen sich Erinnerungen und Gegenwart. Besonders interessant fand ich dabei, wie total verschieden manche Erlebnisse von den einzelnen Personen empfunden wurden, wie anders sich eine Begebenheit anhörte, wenn sie aus der Sicht eines anderen Charakters erzählt wurde. Eigentlich – wenn man das so liest – denkt man sich: Na klar, verschiedene Personen, verschiedene Einstellungen. Aber die vielen Gefühle, die da reinspielen, machen das Miteinander so kompliziert… „Sie fuhren ja nicht nur zum Spaß nach Maine, sondern sie hatten eine Verantwortung, und die sollten sie teilen.“ Eine Gemeinsamkeit, die fast alle weiblichen Mitglieder der Familie Kellerher haben, ist ihr Problem mit Alkohol. In der Art, wie sie mit diesem Problem umgehen, zeigt sich wieder ihre Verschiedenheit. Die Schilderungen, wie sich der Alkoholismus durch die Generationen zog, wirkten sehr glaubwürdig und erschütterten mich sehr. Und natürlich sind da auch noch die berühmten Geister der Vergangenheit. Sehr schnell ahnt man, dass Alice in ihrer Jugend ein traumatisches Erlebnis hatte. Immer wieder gibt es Andeutungen, kommt man der Wahrheit langsam näher und merkt, wie sehr ein einziges Erlebnis ein ganzes Leben verändern und beeinflussen kann. Im Rückblick würde ich sagen, hat mich die Lektüre wirklich gefesselt, allein schon weil die Frauen, jede für sich, sehr interessante und vielschichtige Charaktere sind. Sehr entspannend war das Lesen aber nicht immer. Dafür waren hier ständig viel zu viele Emotionen im Spiel, manches Mal hab ich noch lange, nachdem ich das Buch zugeklappt hatte, über das gerade Gelesene nachgedacht. In der Leserunde las ich in einem Beitrag, dass dieses Buch „ein Paradies für Hobbypsychologen“ wäre. In der Tat, das sehe ich ganz genauso. Wenn wir mit einem Charakter in seine Vergangenheit reisen und lesen, was da ursprünglich für Träume und Lebenspläne waren und dann sehen, was daraus geworden ist, dann lässt uns das manches mit anderen Augen betrachten. „Und dann war da das Schuldgefühl, die Hausmarke der Religion, in die sie hineingeboren war. Als Kathleen ihrem Vater versprach, auf Alice aufzupassen, hatte sie nicht bedacht, wie schwer das sein würde. Ihr war klar, dass Frauen in ihrer Situation nicht so weit weggehen sollten. Es wurde von einem erwartet, dass man in der Nähe der Kinder und der alternden Eltern blieb und die mittleren Lebensjahre ihrem Wohlergehen opferte, egal, was sie einem früher angetan hatten. Ganz egal.“ Fazit: Reichlich starke Emotionen und interessante Charaktere sorgen für ein fesselndes Leseerlebnis.

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Vier Frauen
von einer Kundin/einem Kunden am 24.05.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Früher glaubte ich immer, Maine nur im Zusammenhang mit John Irvings "Cider House Rules" sehen zu können, aber das hat J.Courtney Sullivan geändert. Ihr Roman "Sommer in Maine" ist eine mehr als unterhaltsame Lektüre,nein: die zwei Sommerhäuser an der Küste von Maine und deren temporäre Bewohner(innen) erscheinen dem Leser... Früher glaubte ich immer, Maine nur im Zusammenhang mit John Irvings "Cider House Rules" sehen zu können, aber das hat J.Courtney Sullivan geändert. Ihr Roman "Sommer in Maine" ist eine mehr als unterhaltsame Lektüre,nein: die zwei Sommerhäuser an der Küste von Maine und deren temporäre Bewohner(innen) erscheinen dem Leser unglaublich real. Vier Frauen einer irisch-amerikanischen Familie mit streng katholischen Wurzeln: Alice, über achtzig,kühl und nach dem Tod ihres Mannes erneut mit einem Alkoholproblem,ihre ergebene Schwiegertochter Ann Marie, die für alle die Fassade der glücklichen amerikanischen Mittelschichtsfamilie aufrecht zu erhalten versucht, Kathleen, Alice`s Älteste, trockene ,wütende Alkoholikerin und endlich glücklich mit Lebensgefährten und Hunden auf einer Würmerfarm und ihre Tochter Maggie, immer auf die falschen Männer hereinfallend und zwar schwanger, aber nun doch alleine ; sie alle treffen in diesem für sie letzten Sommer in Maine im alten und neuen Strandhaus aufeinander. Denn Alice will eine alte Schuld tilgen und hat das millionenschwere Strandgrundstück plus Häusern der katholischen Ferienortgemeinde vermacht. Für sie alle wird nach diesen Sommermonaten dort nichts mehr so sein, wie es sonst immer war, aber davon lesen Sie lieber selbst: es lohnt sich !!!

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Sommer in Maine
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Sie ist 84 Jahre alt sehr auf ihr Äußeres bedacht und verbringt die Sommer in ihrem Haus am Strand von Maine, wo sich auch die weitere Familie planmäßig einfindet.Abwechselnd aus der Sicht der Frauen mehrerer Generationen wird die Geschichte der Familie erzählt , wobei das Haus in Maine den... Sie ist 84 Jahre alt sehr auf ihr Äußeres bedacht und verbringt die Sommer in ihrem Haus am Strand von Maine, wo sich auch die weitere Familie planmäßig einfindet.Abwechselnd aus der Sicht der Frauen mehrerer Generationen wird die Geschichte der Familie erzählt , wobei das Haus in Maine den Angelpunkt darstellt. Die verschiedenen Charaktere dieser Frauen machen das Buch zu einer psychologischen Fallstudie einer amerikanischen Familie.

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Ja, es gibt sie noch...
von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ja, es gibt sie noch, diese herrlich unprätentiösen Romane über die amerikanische Mittelklasseschicht. Über die Familie Kellehers aus Boston z.B., irisch, und logischerweise erzkatholisch. Die Damenwelt der Kellehers ist es, welche das Buch so bereichert. Die Herren sind da eher farb- und harmlos. Vom Frust zur Bösartigkeit ist... Ja, es gibt sie noch, diese herrlich unprätentiösen Romane über die amerikanische Mittelklasseschicht. Über die Familie Kellehers aus Boston z.B., irisch, und logischerweise erzkatholisch. Die Damenwelt der Kellehers ist es, welche das Buch so bereichert. Die Herren sind da eher farb- und harmlos. Vom Frust zur Bösartigkeit ist es nur ein ganz kleiner Sprung. Schwanger werden, ohne dazu gehörigen Erzeuger? Ein absolutes no-go. Äußerst amüsant das Ganze!

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Ereignissreiches Familientreffen in Maine
von einer Kundin/einem Kunden am 26.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Sommer in Maine Wie alle Sommer im Juni trifft sich die Familie Kellehr in in wunderschönen und romantischen Ferienhäuschen in Maine am Meer. Um dort ihre Sommerferien zu verbringen , so ist es Tradition, auch wenn der Vater David tot ist . Mutter Alice mit ihren 83 Jahren ist jetzt der... Sommer in Maine Wie alle Sommer im Juni trifft sich die Familie Kellehr in in wunderschönen und romantischen Ferienhäuschen in Maine am Meer. Um dort ihre Sommerferien zu verbringen , so ist es Tradition, auch wenn der Vater David tot ist . Mutter Alice mit ihren 83 Jahren ist jetzt der Familien Patriarch, nicht immer einfach mit ihr , sie ist eine sehr schwierige Frau . Nur ihre Schwiegertochter Ann Marie , ist ihr auserkorener Liebling. Ihre Töchter und Enkel haben es nicht Leicht mit ihr. Keine Vorzeige Mutter oder Oma...... Alice plagt sich seit Jahren mit Schuldgefühlen herum , wegen ihrer Toten Schwester Mary. Es war damals als sie noch junge Teenager waren , und ihre Schwester bei einem Brand in einer Bar ums Leben kam …. Es ist danach nichts mehr wie vorher , Alice wird zur Alkoholikerin..... In der Familie brodelt es gewaltig , Maggi die Enkelin ist unglücklich und Schwanger . Auch bei den Töchtern von Alice läuft es nicht so , wie geplant. Alle haben dunkle Geheimnisse auch ihr Liebling Ann Marie , hat Angst das es Publik werden könnte. Die ganze Familie hat so ihre Macken , Probleme und Angst das alles ans Tageslicht kommen könnte. Doch ob es diesen Sommer zu den ersehnten harmonischen Ferien geben wird ? Dafür müssten sie sich alle endlich offenbaren und reinen Tisch machen , ihre Karten offenlegen. So könnte es zu dem schönen Sommer kommen in dem endlich alle wieder zusammen finden und sich gegenseitig Akzeptieren würden... Die Autorin J. Courtney Sulliran , erzählt in einer klaren , schnörkellosen Sprache ohne zu beschönigen . Es geht um drei Frauengenerationen , die sich weit von einander entfernt haben. Von Schuld Zuweisungen , Eifersucht , Neid und Misstrauen. Sorgen und Ängsten. Die aber in diesem Sommer alles versuchen wollen wieder zueinanderzufinden. Das ganze Familiendrama ist behutsam und mit viel Fingerspitzengefühl erzählt. Jeder Frau widmet sie ein eigenes Kapitel , lässt sie zu Wort kommen. Beschreibt die einzelnen Charaktere , klar und deutlich mit all ihren Ecken , Kanten, Positivem und Negativem. Verknüpft mit Rückblicken die Vergangenheit und Gegenwart , mit all ihren Ereignissen und Konflikten , mit einem sehr spannenden Ende.

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