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Sonnensegeln

Roman

(8)
»Private Pflegerin für schwerkranken Unternehmer nach Südfrankreich gesucht. Sprachkenntnisse von Vorteil, aber nicht Bedingung.«
Als die Krankenschwester Marita diese Annonce in der Zeitung liest, ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben von Grund auf ändern wird. Schon lange hadert sie mit sich und den eingefahrenen Gleisen ihrer Existenz. Doch erst ihre achtzehnjährige Tochter bewegt Marita dazu, auf die Anzeige zu antworten. So landet sie auf dem von Blütenduft und Sonnenglut durchtränkten Gut der Lafleurs in der Nähe der Parfümstadt Grasse. Hier blühen die Rosen und der Jasmin, die die Grundlage für wunderbare Düfte und den Reichtum der Lafleurs bilden. Der schwerkranke Unternehmer entpuppt sich als schwieriger Patient, und Lucien, sein Sohn, ist offenbar auch nicht viel besser. Marita könnte verzweifeln, wären da nicht die herzensgute Haushälterin Segolène und der charmante Filou François, der Marita die zauberhafte Côte d’Azur von ihrer schönsten Seite zeigt …
Rezension
"Echte Sommerlektüre - heiter und beschwingt." Meins, 01.06.2016
Portrait
Marie Matisek führt einen chaotischen Haushalt mit Mann, Kindern und Tieren im idyllischen Umland von München. Neben dem Muttersein und dem Schreiben pflegt sie ihre Hobbys: kochen, ihren Acker umgraben und Kröten über die Strasse helfen. Ihre grosse Leidenschaft allerdings gehört der schönsten aller Inseln: Heisterhoog (die in Wirklichkeit Amrum heisst, aber das ist geheim).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 01.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51739-0
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 189/126/24 mm
Gewicht 283
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Sommer, Sonne, Frankreich
von Gisela Simak aus Landshut am 06.05.2016

Meine Meinung Von der ersten Seite an war mir die Krankenschwester Marita sehr sympathisch. Ihre Menschlichkeit scheint schier unerschöpflich. Sie spielt mit schwerkranken alten Männern Karten und fängt sich damit den Zorn des Klinikmanagers ein. Privat ist Marita glücklicher Single und hat eine wunderbare Tochter. Das achtzehnjährige Mädchen möchte die... Meine Meinung Von der ersten Seite an war mir die Krankenschwester Marita sehr sympathisch. Ihre Menschlichkeit scheint schier unerschöpflich. Sie spielt mit schwerkranken alten Männern Karten und fängt sich damit den Zorn des Klinikmanagers ein. Privat ist Marita glücklicher Single und hat eine wunderbare Tochter. Das achtzehnjährige Mädchen möchte die weite Welt erkunden. Sie gibt ihr Geld überwiegend für Fernreisen aus. Marita kann sich nicht vorstellen, die ostfriesische Insel Amrum jemals zu verlassen. Sie hat dort ihre Wohnung, Freundinnen und ihren Arbeitsplatz. Doch, wäre es nicht auch mal schön einen kompletten Neuanfang zu wagen? Sie beantwortet eine Annonce aus Frankreich. In Grasse wird eine Pflegerin für einen alten, halbseitig gelähmten Mann gesucht. Tatsächlich bekommt sie eine Zusage. Ihre Tochter überredet sie, es für drei Monate zu versuchen.. Und so beginnt eine wunderschöne Reise in die französische Provence. Ich habe Marita um Mut- und Ausdauer sehr bewundert. Das Gut der Lafleurs ist wunderschön. Ein Haus der Düfte. Ihre schlechten Französisch Kenntnisse bereiten ihr eigentlich keine Schwierigkeiten. Mit dem eisigen Verhalten der Gutsherren hat Marita jedoch nicht gerechnet. Der alte Georges Lafleur zeigt mehr als deutlich, wie sinnlos er Maritas Gegenwart empfindet. Für ihn ist sie nur ein Störenfried.Dass er nur mit einem Tablet Konversation betreiben kann, macht das Ganze nicht leichter. Sein Sohn Lucien redet nur das Nötigste mit Marita. Ganz ehrlich, ich wäre sofort wieder heimgefahren. Marita hat tapfer durchgehalten. Somit hat sie das wunderschöne Nizza und Grasse kennengelernt. Mit der Haushälterin hat sich Marita angefreundet. Durch die warmherzige Ségoline verbringt sie wunderschöne Stunden auf dem Gut. Ségoline ist eine begnadete Köchin. Davon kann sich Marita jeden Tag überzeugen. Sie lernt den attraktiven Charmeur Francois kennen und somit die herrlichsten Plätze in Nizza und Grasse. Verborgene Gassen, wunderbares Essen und das beste Eis von Frankreich, versetzen Marita und mich in Urlaubsstimmung. Die lässige Art von Francois und sein Talent als Fremdenführer, lassen Maritas Herz höher schlagen. Fazit Das Cover passt hervorragend zur Geschichte. Beim lesen hatte ich stets den Duft von Lavendel und Jasmin in der Nase. Die Spaziergänge, am Meer und Umgebung, konnte ich mir bildlich vorstellen. Gerne hätte ich an den Mahlzeiten teilgenommen. Mir die Sonne Nizzas ins Gesicht scheinen lassen. Ich war sehr gespannt, ob Marita die drei Monate aushält. Warum ihr Patient so unleidlich und dessen Sohn unglaublich wortkarg war, habe ich erfahren, nachdem ich ziemlich weit in die Geschichte eintauchte. Die Menschen die in Maritas Leben eingetreten sind, haben mit ihren Freunden in Amrum nur wenig gemein. Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft werden bei den Einheimischen und Zugereisten großgeschrieben. Natürlich war auch Liebe mit ihm Spiel. Aber, an wen Marita ihr Herz verlieren würde, kam für mich nicht überraschend. In diesem wunderschönen Frankreichurlaub ist vieles nicht so, wie es scheint. Diese Unstimmigkeiten verpassen der Geschichte eine kriminalistische Note. Viel Herz, Humor, gutes Essen, Mentalität und die Sonne, die einem beim Lesen mitten ins Herz scheint, haben mich durch die Seiten fliegen lassen. Ich darf die Liebe nicht vergessen. Die gibt es ja in der Geschichte auch noch! Ja, und Überraschungen mit George Lafleur. Ihr werdet staunen .... Ich vergebe jetzt erstmal 5 Sterne und dann packe ich meine Koffer aus. Ich war in Südfrankreich. Habe mir Nizza und Grasse angesehen. Und das alles 300 Seiten lang .... Danke Marie Matisek.

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La vie est belle!
von Caren Lückel aus Bad Berleburg am 12.06.2016

Inhalt: Marita ist Krankenschwester mit Leib und Seele. Eben deswegen ist sie mehr und mehr unzufrieden mit ihrem Job im Krankenhaus. Es bleibt einfach zu wenig Zeit für den persönlichen Umgang mit den Patienten. Nach einem Streit mit dem Klinikleiter hat die sie Nase voll und bewirbt sich - ohne... Inhalt: Marita ist Krankenschwester mit Leib und Seele. Eben deswegen ist sie mehr und mehr unzufrieden mit ihrem Job im Krankenhaus. Es bleibt einfach zu wenig Zeit für den persönlichen Umgang mit den Patienten. Nach einem Streit mit dem Klinikleiter hat die sie Nase voll und bewirbt sich - ohne allzu große Hoffnung auf Erfolg - auf eine Stellenanzeige. In der Nähe von Nizza wird eine Pflegerin für einen Schlaganfallpatienten gesucht. Da die Stelle auf drei Monate befristet ist, sieht Marita eine willkommene Chance auf eine Auszeit. Wider Erwarten bekommt sie den Job und krempelt mit 40 Jahren ihr Leben um. Mit rudimentären Französischkenntnissen macht sie sich auf den Weg von Husum nach Grasse. Ihr Patient ist ein alter, etwas eigensinniger Mann. Sein Sohn wohnt auch im selben Haus, oder besser Anwesen. Marita meistert die drei Monate mit einigen Hürden. Hilfe erfährt sie von Ségolène, der Haushälterin der Familie. Wird sie ihre Zeit dort verlängern oder zurück nach Deutschland gehen? Meine Meinung: Das Buch liest sich herrlich leicht und flüssig. Man ist sofort mitten im Geschehen und kann sich Südfrankreich bildlich vorstellen, ja, man meint sogar manchmal, Jasmin und Lavendel zu riechen. Die Personen sind wunderbar beschrieben, vor allem die diversen Verehrer von Marita. Die Handlung selber ist manchmal etwas holprig und unglaubwürdig, was dem Lesespaß aber keinen Abbruch tut. Am Ende geht es noch einmal hoch her und irgendwie geht manches auch zu schnell. Zwischendurch gibt es kurze Ausflüge in die Vergangenheit. Bo Rickleffs ist Seemann. Von Amrum aus (die Insel ist auch Maritas Heimat) kommt er eines Tages nach Grasse, bleibt dort und findet sein Glück. Das spielt dich um die Zeit der französischen Revolution ab. Die Verbindung zu der Geschichte um Marita ist mir aber etwas zu dünn. Die Einschübe sind nach meinem Geschmack überflüssig. Fazit: Ein sommerlich leichtes Lesevergnügen, das Lust auf Südfrankreich macht.

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Nicht ganz überzeugender Roman, der aber mit seinen wunderbaren Bildern alle Sinne anregt
von PMelittaM aus Köln am 11.06.2016

Die Krankenschwester Marita fühlt sich in ihrem Job nicht mehr richtig wohl, sie würde gerne mehr Zeit mit den Patienten der onkologischen Station, auf der sie arbeitet, verbringen, aber mittlerweile sind die „Patientenverweildauern“ streng reglementiert. Als sie in der Zeitung ein Jobangebot im südfranzösischen Grasse entdeckt, schlägt sie nach... Die Krankenschwester Marita fühlt sich in ihrem Job nicht mehr richtig wohl, sie würde gerne mehr Zeit mit den Patienten der onkologischen Station, auf der sie arbeitet, verbringen, aber mittlerweile sind die „Patientenverweildauern“ streng reglementiert. Als sie in der Zeitung ein Jobangebot im südfranzösischen Grasse entdeckt, schlägt sie nach kurzer Bedenkzeit zu, zunächst für drei Monate. Der neue Job ist eine große Herausforderung für Marita, sie ist kaum der Landessprache mächtig und ihr Patient erweist sich als etwas schwierig. Doch Grasse, eine Stadt, in der seit Jahrhunderten Parfüm hergestellt wird, landschaftlich schön liegt und umgeben ist von Rosen-, Lavendel- und Jasminfeldern, hat Marita schnell für sich erobert und so muss sie sich schließlich entscheiden: zurück nach Hause oder in Grasse bleiben. Schon das Cover stimmt den Leser sommerlich ein und auch im Inneren weiß das Buch zu gefallen, die Buchdeckel sind innen farbig bedruckt, vorne mit Bildern aus Grasse, hinten mit einem Rezept, und die erste Seite eines jeden Kapitels wird von einem Zweig geschmückt. Mit dem Lesen werden weitere Sinne angeregt, die Autorin schafft es, dem Leser das Gefühl zu vermitteln, mitten in den Sonnenstrahlen der sommerlichen Provence zu stehen, man kann Rosen, Lavendel und Jasmin förmlich riechen, die beschriebenen Gerichte schmecken. Die Geschichte ist leicht und flott zu lesen, hat mich selbst aber nicht ganz so überzeugt wie die wunderbaren Beschreibungen der Autorin. Marita erschien mir oft sehr naiv, ihre Kompetenz als Krankenschwester mehr als einmal zweifelhaft, Dinge, die für sie schnell offensichtlich hätten sein müssen, hat sie nicht erkannt. Ärgerlich fand ich, dass die offensichtliche Spielsucht eines Charakters heruntergespielt und gegen Ende sogar für eine recht unnötige Aktion benutzt wird. In mehreren Einschüben wird aus dem 18. Jahrhundert berichtet, von einem Amrumer Seemann, der sich als Kaufmann in Grasse niederlässt. Man fragt sich schnell, was die Verbindung zu Maritas Geschichte sein könnte, wird aber am Ende ziemlich enttäuscht sein. Im Nachhinein finde ich diese Einschübe unnötig. Ansonsten gefielen mir die verschiedenen Charaktere sehr gut, seien es Maritas Patient und sein Sohn, sei es die Haushälterin Ségolène und ihre Familie, sei es der von der Elfenbeinküste stammende Obst- und Gemüsehändler und seine Frau, sie alle sind liebevoll gezeichnet und ebenso wunderbar beschrieben wie Grasse und seine Umgebung. Gefallen hat mir auch, dass man ein paar Hintergrundinformationen über die Welt des Parfüms erhält Am Ende ließ mich der Roman ein wenig zwiegespalten zurück, wäre nur die Geschichte, hätte er mich ein bisschen enttäuscht. Aber Marie Matisek hat es geschafft, mich mitten in die Provence zu bringen und fast alle meine Sinne angesprochen, und schon alleine deswegen bin ich froh, den Roman gelesen zu haben. Ich vergebe daher knappe 4 Sterne und eine Leseempfehlung: Lasst euch in die Provence entführen.

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