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Souvenirs

Roman

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Der junge Held dieses Romans lebt in einem Zustand «permanenter Unschlüssigkeit», als kurz hintereinander sein Grossvater stirbt, seine Grossmutter nicht nur ins Altenheim, sondern auch wieder in die Schule, sein Vater in Rente und seine Mutter nach Russland geht. Irgendetwas ist in seine Familie gefahren. Was bleibt ihm anderes übrig, als in den Tiefen der Pariser Nacht seine ruhmreiche Zukunft als Schriftsteller hinter der Rezeption eines kleinen Hotels vorzubereiten? Wenn sich alles verändert, was bisher unverrückbar schien, braucht man schliesslich etwas, was einem Halt gibt. Eine Frau zum Beispiel. Doch wo finden? Auf einer Beerdigung etwa? Wohl kaum. Am Ende kommt doch wieder alles anders.
David Foenkinos' neuer Roman ist ein anrührendes, packendes und komisches Buch über das Altern und die alles überdauernde Kraft der Liebe und des Lebens. Dem Anschein einer sich immer stärker verändernden Welt hält der Autor die wesentlichen Dinge unseres Lebens entgegen, die sich wohl nie ändern werden. Manchmal erkennt man das aber erst im Nachhinein. Deswegen ist «Souvenirs» auch eine kleine Schatztruhe der Erinnerungen, die, wenn man sie öffnet, Erinnerungsbilder von Serge Gainsbourg, Marcello Mastroianni, Vincent van Gogh und vielen anderen enthält.
Portrait
David Foenkinos, 1974 geboren, Schriftsteller und Drehbuchautor, studierte Literaturwissenschaften an der Sorbonne und Jazz am CIM. «Souvenirs» ist sein neunter Roman, der in Frankreich erneut ein grosser Erfolg wurde. Seine Bücher sind weltweit in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Bei C.H.Beck sind bereits seine Romane «Das erotische Potential meiner Frau» (2005), «Grösster anzunehmender Glücksfall» (2006), «Unsere schönste Trennung» (2010) und zuletzt «Nathalie küsst» (11. Auflage 2012) erschienen. Der Roman wurde von ihm und seinem Bruder Stéphane Foenkinos mit Audrey Tautou in der Rolle der Nathalie verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 333, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783406639487
Verlag C.H.Beck
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Kundenbewertungen


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Für Ihren eReader!
von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2012

Eigentlich will der junge Mann der uns hier sein Leben erzählt nur eins: Schriftsteller werden! Dazu nimmt er eine Stelle in einem kleinen Hotel in Paris als Nachtportier an. Doch wie immer im Leben kommt alles ganz anders... Ein großartiger Familienroman mit ergreifenden Ereignissen! Ein idealer Download!

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Poetischer Familienroman
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2012

David Foenkinos, Autor von "Nathalie küsst" erfreut uns mit einem neuen Roman. Der Ich-Erzähler will unbedingt Schriftsteller werden und nimmt deswegen einen Job als Nachportier in einem Hotel an. Erinnerungen an den Großvater durchziehen das Buch und die Geschichte der Großmutter, die eines Tages aus dem Altersheim flüchtet und... David Foenkinos, Autor von "Nathalie küsst" erfreut uns mit einem neuen Roman. Der Ich-Erzähler will unbedingt Schriftsteller werden und nimmt deswegen einen Job als Nachportier in einem Hotel an. Erinnerungen an den Großvater durchziehen das Buch und die Geschichte der Großmutter, die eines Tages aus dem Altersheim flüchtet und sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit macht. Wuderbar poetisch und leichtfüßig erzählt Foenkinos die Geschichte dieser Familie.

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Poetischer Familienroman
von einer Kundin/einem Kunden am 15.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Held des Romans scheint einem abgeschmackten Klischee zu entspringen und ist es gottlob am Ende nur ein ganz kleines bisschen. Er möchte Schriftsteller werden und sucht sich darum einen Job als Nachtportier in einem kleinen Pariser Hotel. Die nächtliche Arbeit und die vermeintlich inspirierende Stille sollen für den... Der Held des Romans scheint einem abgeschmackten Klischee zu entspringen und ist es gottlob am Ende nur ein ganz kleines bisschen. Er möchte Schriftsteller werden und sucht sich darum einen Job als Nachtportier in einem kleinen Pariser Hotel. Die nächtliche Arbeit und die vermeintlich inspirierende Stille sollen für den nötigen Auftrieb sorgen, um endlich den ersten Satz seines Romans zu ersinnen… soweit der Plan. Doch das Leben hält sich nicht an Pläne und seine Familie schon gar nicht: Als die Großmutter aus dem Altenheim flieht, beginnt sein Leben erst richtig und damit der Stoff für diesen wunderbaren Roman. David Foenkinos beschreibt auf unsagbar komische und melancholische Weise die Geschichte einer Familie und deren Suche nach dem Leben, der Liebe, dem Abenteuer und letztlich dem Stoff für einen Roman, der im Gedächtnis bleibt. Absolut lesenswert!

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Jede Erinnerung ist ein kleines Souvenir
von Johanna Radke aus Hamburg am 03.04.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der junge Held dieses Romans lebt in einem Zustand permanenter Unschlüssigkeit und versucht trotzdem sein Leben halbwegs zu meistern. Als Nachtportier in einem Pariser Hotel, erhofft er sich eine Zukunft als Schriftsteller. Doch als sich in seiner Familie viele Veränderungen kurz hintereinander ereignen, wird er zum handeln gezwungen. Sein... Der junge Held dieses Romans lebt in einem Zustand permanenter Unschlüssigkeit und versucht trotzdem sein Leben halbwegs zu meistern. Als Nachtportier in einem Pariser Hotel, erhofft er sich eine Zukunft als Schriftsteller. Doch als sich in seiner Familie viele Veränderungen kurz hintereinander ereignen, wird er zum handeln gezwungen. Sein Großvater stirbt, seine Großmutter flüchtet aus dem Altenheim, sein Vater geht in Rente und seine Mutter reist daraufhin nach Russland. Der Familiäre Halt beginnt zu wackeln und sich zu verändern und wo soll er nun die unverrückbare Konstante finden, die er in seinem Leben durch die Familie erhalten hat? In einer Frau? Doch wie findet man diese? Ein wunderschöner, anrührender und origineller Familienroman, über das Älter werden, alt sein und den Weg zu lieben und geliebt zu werden. Das besondere an diesem Buch ist, das jedes Kapitel mit Erinnerungen von Persönlichkeiten, wie Serge Gainsbourg, Vincent van Gogh und Figuren aus diesem Roman gefüllt ist. Eine kleine Schatztruhe voller Souvenirs.

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Sehr komisch und sehr originell
von Querleserin am 24.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

...finde ich den "Familienroman" von Foenkinos welcher überraschenderweise auch noch eine Liebesgeschichte wurde. Denn zu Beginn der Geschichte sucht er eine Frau auf einem Friedhof?! - leider erfolglos - so ist auch seine Schriftstellerei, welche er als Nachtportier eines Pariser Hotels an der Rezeption mehr oder weniger betreibt. Lange findet er... ...finde ich den "Familienroman" von Foenkinos welcher überraschenderweise auch noch eine Liebesgeschichte wurde. Denn zu Beginn der Geschichte sucht er eine Frau auf einem Friedhof?! - leider erfolglos - so ist auch seine Schriftstellerei, welche er als Nachtportier eines Pariser Hotels an der Rezeption mehr oder weniger betreibt. Lange findet er keine Frau, erlebt aber viele komische Situationen mit seiner Grossmutter, beschreibt seine Beziehung zu den Eltern und bespickt das ganze Buch mit sehr originellen Erinnerungsbildern. Diese stehem immer mehr oder weniger im Zusammenhang mit den gerade erzählten Episoden und gehen von Nietzsches Erinnerungen über Marcello Mastroianni zu "Erinnerungen des Mannes, der an einem Rasthof an der A13 nachts an der Kasse arbeitete". Der ganze Erzählstil ist einfach und unterhaltend, leicht selbstironisch, knackig und doch gefühlvoll und oft mit einem speziellen Humor durchwoben, so zum Beispiel: Beim Besuch seiner Mutter in einem Rehabilitationszentrum für psychisch Erkrankte vor dem Kaffeeautomaten mit dem Vater - "Ich sagte Ja und trank den scheusslichen Kaffee. Er schmeckte irgendwie nach Persönlichkeitsstörung; seinem Aroma nach zu urteilen, wäre er lieber einen Tomatensaft geworden. Mit der Krankheit fertig zu werden, war an sich schwer genug, warum musste man mit diesem dubiosen Gesöff doppelt bestraft werden?" Einfach ein Buch zum Schmunzeln und GENIESSEN!

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Souvenirs. So oder so ist das Leben!
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 14.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der junge Held des Romans „Souvenirs“ von dem französischen Schriftsteller David Foenkinos lebt sein Leben in permanenter Unschlüssigkeit. Während das Leben um ihn herum gelebt wird ist er auf der Suche seines Sinns in dieser Welt. Den sieht er in der ruhmreichen Karriere eines Schriftstellers. Doch der... Der junge Held des Romans „Souvenirs“ von dem französischen Schriftsteller David Foenkinos lebt sein Leben in permanenter Unschlüssigkeit. Während das Leben um ihn herum gelebt wird ist er auf der Suche seines Sinns in dieser Welt. Den sieht er in der ruhmreichen Karriere eines Schriftstellers. Doch der Mensch lebt nicht vom Wort allein, so verdingt er sich als Nachtportier in einem mittelmäßigen Pariser Hotel. Zeit genug sich in seinen Träumen und Wünschen zu verlieren. Mit anrührender, packender und recht komischer Art und Weise erzählt er von den Dingen, die um ihn herum geschehen. Liebevoll schildert er die Zeit mit seinem verstorbenen Großvater. Als seine Großmutter in ein Altenheim abgeschoben wird ist er oft mehr oder weniger freiwillig an ihrer Seite. Die Mutter entflieht der Mittelmäßigkeit des Alltags, in dem sie immer wieder Reisen ins Ausland macht, vor allem nach Russland. Das Verhältnis zu seinem Vater ist mehr als unterkühlt. So ist unser junger Held auf der Suche nach einem Halt in seinem Leben, am besten in der Gestalt einer hübschen Frau nach der er sich vor Liebe verzehren kann und die ihn bedingungslos annimmt, aber wo findet er diese? Dieser originelle Familienroman erzählt dem Leser etwas über das Altern, die Ehe und über den Wunsch einfach geliebt zu werden. Die Freude über diese schöne Geschichte klingt noch lange nach. David Foenkinos studierte Literaturwissenschaften an der Sorbonne und Jazz am CIM. In Frankreich ist er ein gefragter erfolgreicher Autor. Seine Bücher wurden weltweit in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

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Souvenirs
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Nach „Nathalie küsst“ hat es David Foenkinos erneut geschafft mich völlig zu begeistern. In seinem neuen Roman „Souvenirs“ begleitet er seinen Protagonisten in eine Welt voller rührender Erinnerungen. Vom Verlust eines geliebten Menschen, den stetigen Veränderungen des Lebens ,über die Entdeckung der ersten wahrhaftigen Liebe. Poetisch, bewegend und dabei gleichzeitig... Nach „Nathalie küsst“ hat es David Foenkinos erneut geschafft mich völlig zu begeistern. In seinem neuen Roman „Souvenirs“ begleitet er seinen Protagonisten in eine Welt voller rührender Erinnerungen. Vom Verlust eines geliebten Menschen, den stetigen Veränderungen des Lebens ,über die Entdeckung der ersten wahrhaftigen Liebe. Poetisch, bewegend und dabei gleichzeitig komisch verarbeitet hier Foenkinos eine Geschichte die jedem zu empfehlen ist! Großartig!

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""Also, ich bin begeistert!"
von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

"Ich habe einen Sonntag lang mit Foenkinos Helden geweint und gelacht und dafür das Haus nicht verlassen.... Mehr will ich gar nicht schreiben - lesen Sie selbst."

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Souvenirs - eine "andere" Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Ich-Erzähler in Foenkinos Roman "Souvenirs" arbeitet als Nachtportier in einem kleinen Pariser Hotel, damit er seiner Bestimmung, einen Roman zu schreiben, nachkommen kann: hier findet er Zeit, Muße und Inspiration durch die Gäste, die kommen und gehen. Jedoch noch während er auf der Suche nach dem richtigen "Stoff"... Der Ich-Erzähler in Foenkinos Roman "Souvenirs" arbeitet als Nachtportier in einem kleinen Pariser Hotel, damit er seiner Bestimmung, einen Roman zu schreiben, nachkommen kann: hier findet er Zeit, Muße und Inspiration durch die Gäste, die kommen und gehen. Jedoch noch während er auf der Suche nach dem richtigen "Stoff" für sein Buch ist passiert ihm das richtige Leben: sein Großvater, für ihn ein Held seiner Zeit, rutscht auf einem Stück Seife aus und verstirbt an den Folgen des Sturzes. Auf einmal kann auch seine Großmutter nicht mehr allein für sich sorgen und wird in ein Heim gesteckt, wo sich die immer noch geistig rege Dame nicht so recht einleben will. Und auch seine Eltern wollen sich nach zahlreichen Ehejahren trennen, nun gerade im Ruhestand, können sie scheinbar miteinander nichts mehr anfangen, die verschiedenen Erwartungen an das Leben laufen voneinander weg, nicht aufeinander zu. Und da trifft er die eigene große Liebe, wo er sie nicht erwartet oder gesucht hat... Ein liebevoller Roman, in dem jede Person der ganzen Familie seine eigene Würde und auch Liebenswürdigkeit hat. Jedes Alter und jede jeweilige Lebenssituation mit allen Ängsten, Hoffnungen und Erwartungen und dem Wunsch, die Erwartungen der anderen nicht zu sehr zu enttäuschen und sich selbst treu zu bleiben wird dem Leser nahegebracht. Souvenirs sind Erinnerungen, schöne und manchmal weniger schöne, die ein Leben ausmachen.

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Erinnerungsstücke
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Souvenier (frz.), "sich erinnern", auch "Erinnerungsstück". Und um eben jene Erinnerungsstücke des Lebens, die von einem besonderen Moment in die eigene Zukunft mitgenommen werden und einen fortwährend prägen, handelt der neue Roman des französischen Romanicers David Foenkinos. Erzählt wird er von einem namenlos bleibenden Ich-Erzähler, der auf der Suche nach... Souvenier (frz.), "sich erinnern", auch "Erinnerungsstück". Und um eben jene Erinnerungsstücke des Lebens, die von einem besonderen Moment in die eigene Zukunft mitgenommen werden und einen fortwährend prägen, handelt der neue Roman des französischen Romanicers David Foenkinos. Erzählt wird er von einem namenlos bleibenden Ich-Erzähler, der auf der Suche nach der passenden Inspiration für seine Schriftstellerkarriere die Arbeit als Nachtportier in einem Pariser Hotel annimmt. Während die Geschehnisse vor Ort sich jedoch eher in Grenzen halten, entwickelt sich seine Familiensituation in kurzer Zeit auf rasante Weise fort: Einige Zeit nach dem Tod seiner Großvaters wird seine widerwillige Großmutter von ihren Söhnen in ein Pensionistenheim verfrachtet und nach der Pensionierung seiner Mutter, müssen auch seine Eltern neue Formen des funktionierenden Zusammenlebens finden. All das bildet den Hintergrund für die Suche des Erzählers nach seiner eigenen Position im Leben. Wie weit ist er noch der Sohn, um den sich seine Eltern kümmern und wo beginnt seine Rolle als selbsttätig kümmernden Enkel seiner zu unrecht bevormundeten Großmutter? Der Roman wird zusätzlich bereichert durch eine besondere Form von Souvenirs: So unterbrechen kurze Erinnerungsstücke von in etwa einer Seite Länge die Haupterzählung. Darin wird ein Blick in die Vergangenheit von Figuren geworfen, die im Roman eigentlich nur am Rande erwähnt werden und in diesen kurzen Erinnerungspassagen ins Rampenlicht gerückt werden und Themen aus dem Leben des Erzählers aufnehmen und indirekt kommentieren. Die große Stärke dieses Buchs liegt in der Fähigkeit des Autors, für die Gefühle seiner Figuren eine Sprache und sprachliche Bilder sowie Vergleiche zu finden, die den LeserInnen diese Emotionen unmittelbar verständlich und greifbar machen. Auf diese Weise entsteht ein über weite Strecken sehr berührender Roman um die tragende Bedeutung von Erinnerungen und ihrem unentwegten Fortwirken in unserem Leben, die Frage nach den Rollen, die man für andere Menschen im Leben einnimmt und die sich scheinbar beständig im Kreis drehende Suche nach der einen, erfüllenden Liebe.

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So spielt das Leben.
von Nina Brennecke aus Bielefeld am 26.07.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Tod des Großvaters bringt eine Kette von Geschehnissen in Gang von denen der Hauptprotoganist und Enkel des Verstorbenen nicht verschont bleibt. Seine Großmutter zieht widerwillig in ein Pflegeheim ein, bis sie von dort verschwindet. Und genau durch diese Anreihung von Schicksalsschlägen soll der Hauptcharakter seine Traumfrau kennenlernen. Mit einer... Der Tod des Großvaters bringt eine Kette von Geschehnissen in Gang von denen der Hauptprotoganist und Enkel des Verstorbenen nicht verschont bleibt. Seine Großmutter zieht widerwillig in ein Pflegeheim ein, bis sie von dort verschwindet. Und genau durch diese Anreihung von Schicksalsschlägen soll der Hauptcharakter seine Traumfrau kennenlernen. Mit einer Leichtigkeit verbindet Foenkinos die Geschehnisse miteinander. Er geleitet uns von einem Szenario ins Nächste und zeigt uns wie das Leben spielen kann. Ein Buch für jede Altersgruppe, da vordergründig die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen ist. Ein tolle Geschenkidee!

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Familiengeschichte leicht gemacht
von Chariklia Agelidou aus Brühl am 19.07.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Foenkinos gleitet in seinem neuen Buch von einer Familiengeschichte in die andere und bearbeitet heikle Themen unserer heutigen Zeit ganz locker und leicht nebenher. Dabei kommt ihm sicherlich sein französischer Esprit zu gute. Ein Buch für alle Lebenslagen und ein schönes Buch zum Verschenken - ohne Altersbeschränkung, denn hier... Foenkinos gleitet in seinem neuen Buch von einer Familiengeschichte in die andere und bearbeitet heikle Themen unserer heutigen Zeit ganz locker und leicht nebenher. Dabei kommt ihm sicherlich sein französischer Esprit zu gute. Ein Buch für alle Lebenslagen und ein schönes Buch zum Verschenken - ohne Altersbeschränkung, denn hier kommen alle Generationen dran!

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Wie das Leben so spielt
von einer Kundin/einem Kunden am 18.07.2012
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Der Protagonist der Geschichte ist Nachtportier in einem pariser Hotel. Das passt, meint er, zu seinem eigentlichen Berufswunsch, nämlich Schriftsteller. Nur, dass er nichts zu erzählen hat, bis es in seiner Familie drunter und drüber geht. Sein Großvater stirbt, seine Oma wird in ein Altenheim geschoben, sein Vater... Der Protagonist der Geschichte ist Nachtportier in einem pariser Hotel. Das passt, meint er, zu seinem eigentlichen Berufswunsch, nämlich Schriftsteller. Nur, dass er nichts zu erzählen hat, bis es in seiner Familie drunter und drüber geht. Sein Großvater stirbt, seine Oma wird in ein Altenheim geschoben, sein Vater verkraftet seine Rente nicht und seine Mutter muss in die Geschlossene. Was tun um Halt zu bekommen? Eine Frau wäre gut aber woher nehmen wenn man Nachtportier ist? Die Geschichte kommt leichtfüssig daher und alle Erzählsprengel bilden nach und nach eine spannende und anrührende Familiengeschichte. Zwischen den Kapiteln sind viele Erinnerungen ( Souvenirs) verschiedensten Personen, bekannte Größen aus Film und Musik oder Personen aus dem Roman, eingestreut. Wunderbare Sommerlektüre die zum Nachdenken und zum Schmunzeln einläd!

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Autobiografisch
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte beginnt mit dem Tod des Großvaters. Für den Enkel als Erzähler der Geschichte zeichnet sich damit der Beginn von vielen großen und kleinen Brüchen in seiner Familie ab: Die Großmutter kommt nicht mehr allein zurecht und wird von ihren Söhnen in ein Altenheim verfrachtet, der Vater geht... Die Geschichte beginnt mit dem Tod des Großvaters. Für den Enkel als Erzähler der Geschichte zeichnet sich damit der Beginn von vielen großen und kleinen Brüchen in seiner Familie ab: Die Großmutter kommt nicht mehr allein zurecht und wird von ihren Söhnen in ein Altenheim verfrachtet, der Vater geht in Rente hat außer Schuldgefühlen keinen Lebensinhalt mehr, die Mutter scheint mit dem Ruhestand ruhelos zu werden und macht eine Reise nach der anderen und der Erzähler schließlich versucht sich erfolglos in seiner Rolle als werdender Schriftsteller. Stück für Stück tauchen wir in die Geschichten ein und was zusammenlos erscheint, hat spätestens am Ende des Buches, als sich vieles geändert und manches zurück in seine Bahnen gefunden hat, seinen tieferen Sinn. Schön zu lesen – wie das Leben so spielt- ohne Plan und dann scheinbar doch vorherbestimmt

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