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Spreewaldgrab

Kriminalroman

(9)
Polizistin Klaudia Wagner lässt sich vom hektischen Ruhrgebiet in den idyllischen Spreewald versetzen. In Lübbenau ist es allerdings wenig beschaulich. Zwischen den Kanälen und Fliessen verbergen sich Geheimnisse und nie vergessene Schicksale. So auch in ihrem erstem Fall: Ein Unternehmer wird tot aufgefunden, seine Geliebte ist verschwunden. Dann findet Klaudia tief im Wald vergraben das Skelett einer jungen Frau. Regen und Nebel ziehen im Spreewald auf und Klaudia droht, sich bei den Ermittlungen selbst zu verlieren. Sie muss erkennen, dass die Idylle nicht nur trügt, sondern eine teuflische Kehrseite hat.
Portrait
Christiane Dieckerhoff, Jahrgang 1960, machte zunächst eine Berufsausbildung zur Kinderkrankenschwester, ist Mutter zweier erwachsener Kinder und lebt in Datteln. Sie schreibt vor allem aktuelle und historische Krimis.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 280, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.01.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783843712064
Verlag Ullstein eBooks
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Mord im Spreewald
von mabuerele am 11.03.2016

„...Echt zum Kotzen, wenn das Hirn wegen Umbau geschlossen ist...“ Nach der Trennung von ihrem langjährigen Lebensgefährten hat bei Kommissarin Klaudia Wagner das Ruhrgebiet verlassen und eine Stelle in Lübbenau im Spreewald angenommen. Sie hofft, durch den Abstand auch ihre körperlichen Probleme in den Griff zu bekommen. Im Spreewald findet... „...Echt zum Kotzen, wenn das Hirn wegen Umbau geschlossen ist...“ Nach der Trennung von ihrem langjährigen Lebensgefährten hat bei Kommissarin Klaudia Wagner das Ruhrgebiet verlassen und eine Stelle in Lübbenau im Spreewald angenommen. Sie hofft, durch den Abstand auch ihre körperlichen Probleme in den Griff zu bekommen. Im Spreewald findet sie jeden Morgen eine Rose unter dem Scheibenwischer ihres Autos. Und dann landen gleich drei Fälle auf ihren Tisch. Herr König wurde in seiner Datsche ermordet und seine Sekretärin ist verschwunden. Beim Suchen nach der Waffe finden sie außerdem ein Skelett, dessen Todeszeitpunkt etwa in die Zeit der Wende datiert wird. Die Autorin hat einen spannenden Krimi im beschaulichen Spreewald geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen. Das liegt auch an den relativ kurzen Kapiteln. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Jeder im Team der Polizei hat sein Päckchen zu tragen. Klaudia leidet unter den Folgen eines Hörsturzes. Thang, Halbvietnamese, bekommt pausenlos Anrufe seiner Frau. Uwe, in dessen Haus Klaudia untergekommen ist, wird von der erneuten Schwangerschaft seiner Frau überrascht. Seine älteste Tochter befindet sich gerade in der Pubertät. Obiges Zitat stammt von Klaudia und bezieht sich auf dieses Mädchen. Auch der Rest des Teams hat so seine Macken. Hinzu kommt, dass der Chef Klaudias Ermittlungen versucht auszubremsen. Der Schriftstil des Buches ist abwechslungsreich. Mit passenden Metaphern werden die Landschaft und die Besonderheiten des Spreewalds beschrieben. Die Dialoge sind gut ausgearbeitet und bringen häufig die Handlung voran. Schön finde ich, dass die älteren Protagonisten ab und an ein sorbisches Wort herausrutschen darf. Als besonderes Stilmittel ist in der eigentlichen Handlung ein zweites Geschehen eingebettet. Eine Frau befindet sich in einem dunklen abgeschlossenen Raum. Auf Grund eines Schlages leidet sie an einer Amnesie. Düster und bedrückend wird ihr Kampf um ein Zurück in die eigene Identität und der zunehmende Verfall erzählt. Dieser Teil hebt sich sprachlich völlig von der eigentlichen Handlung ab. Die Suche nach dem Täter gestaltet sich schwierig. In den Fokus gelangt ein politische Motiv. Doch auch das Verhalten der Ehefrau ist eigenartig. Die Kriminalisten erscheinen häufig als Einzelkämpfer. Teamarbeit gibt es nur sporadisch. Ab und an werden einige Ereignisse aus der Vergangenheit der Protagonisten aufgedeckt. Das Cover mit dem Blick aufs Wasser und dem Bruchholz am Rande passt in die Gegend. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Bruchstücke der Handlung werden am Ende auf eine überraschende und logisch nachvollziehbare Weise zusammengeführt.

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Die dunkle Seite des Spreewalds
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 31.01.2016

Inhalt: Polizistin Klaudia Wagner lässt sich vom hektischen Ruhrgebiet in den idyllischen Spreewald versetzen. In Lübbenau ist es allerdings wenig beschaulich. Zwischen den Kanälen und Fließen verbergen sich Geheimnisse und nie vergessene Schicksale. Und so bekommt Klaudia gleich drei schwierige Fälle auf den Tisch: Ein toter Unternehmer, eine verschwundene... Inhalt: Polizistin Klaudia Wagner lässt sich vom hektischen Ruhrgebiet in den idyllischen Spreewald versetzen. In Lübbenau ist es allerdings wenig beschaulich. Zwischen den Kanälen und Fließen verbergen sich Geheimnisse und nie vergessene Schicksale. Und so bekommt Klaudia gleich drei schwierige Fälle auf den Tisch: Ein toter Unternehmer, eine verschwundene Geliebte und, tief im Wald vergraben, das mumifizierte Skelett einer jungen Frau. Regen und Nebel ziehen im Spreewald auf, und Klaudia droht, sich bei den Ermittlungen selbst zu verlieren. Bald muss sie erkennen, dass die Idylle nicht nur trügt, sondern eine mörderische Kehrseite hat … Meinung: Ein wirklich gelungenes Erstlingswerk von Christiane Dieckerhoff. Während ich das Buch gelesen habe, musste ich einfach „Spreewald“ googeln, um mir mal die Landschaft genauer anzuschauen. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählerperspektive immer wieder wechselt. Auch lässt die Autorin gleich zu Anfang in die Gefühlswelt der einzelnen Protagonisten blicken. Während des Buches werden Stück für Stück die Geschichten der Figuren erzählt. Das führt natürlich dazu, dass der Leser auch unbedingt wissen will, warum Klaudia sich in den Spreewald versetzen hat lassen. Doch nicht nur über die private Situation der Figuren möchte man mehr erfahren. Auch den Kriminalfall an sich finde ich spannend. Dem Leser werden verschiedene mögliche Täter präsentiert und es war sehr unterhaltsam zu erfahren, wer letztendlich der Täter war. Christiane Dieckerhoff schreibt flüssig und ich konnte ihr während des gesamten Buches gut folgen. Auf das Buch wurde ich, vor allen Dingen, durch das Cover aufmerksam. Ich muss sagen, es ist meiner Meinung nach wirklich sehr gelungen. Hier wurden die schöne Landschaft des Spreewalds und die düstere Stimmung eines Krimis perfekt miteinander kombiniert. Fazit: Ein wirklich tolles Buch, welches ich gerne an Regionalkrimifans weiterempfehle. Für mich wird dieses Erstlingswerk auf keinen Fall das letzte Buch der Autorin bleiben. Ich hoffe, dass ich nicht allzu lange auf eine Fortsetzung warten muss.

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Im schönen Spreewald
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterwald am 13.03.2016

Kurz nachdem Polizistin Klaudia Wagner ihren neuen Job im Spreewald angetreten hat, wartet auch schon die erste Leiche auf sie: ein Unternehmer wurde ermordet und seine Geliebte ist verschwunden. Im Zuge der Ermittlungen findet die Polizei dann auch noch eine verscharrte skelettierte Leiche. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den... Kurz nachdem Polizistin Klaudia Wagner ihren neuen Job im Spreewald angetreten hat, wartet auch schon die erste Leiche auf sie: ein Unternehmer wurde ermordet und seine Geliebte ist verschwunden. Im Zuge der Ermittlungen findet die Polizei dann auch noch eine verscharrte skelettierte Leiche. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen? Klaudia Wagner ermittelt trotz körperlicher Beschwerden fieberhaft. Doch in ihrer neuen Dienststelle scheinen ihr nicht alle Kollegen wohl gesonnen, und auch mit ihrer deprimierenden letzten Beziehung hat sie noch nicht abgeschlossen. Christiane Dieckerhoff ist es gelungen, diesen Krimi bis zum überraschenden Schluss spannend zu halten. Sie erzählt einerseits in einem flüssigen, schnell lesbaren Schreibstil von den Ermittlungen der Polizei, andererseits in einem etwas abgehackten, zum Befinden der eingesperrten Frau passenden Stil von deren Qualen und Suchen nach Erinnerung. Diese Wechsel finde ich sehr gut geglückt. Klaudia Wagner ist eine sympathische Protagonistin, mit der man schon mal mit leidet. Mit ihren neuen Kollegen muss sie sich wohl erst zusammen raufen, was nicht immer leicht fällt, der eine oder andere legt schon mal ein etwas seltsames Verhalten an den Tag. Einige scheinen sich, ebenso wie Klaudia, mit schwerwiegenden privaten Problemen herum zu schlagen, die vielleicht ab und zu von der eigentlichen Handlung ablenken. Die Autorin bringt uns in ihrer Geschichte den schönen Spreewald näher, das gefällt mir sehr gut, es gelingt ihr, eine ganz besondere Atmosphäre zu vermitteln, diese große Ruhe, die dort abseits der Touristenrouten herrscht. Dazu passt auch das Cover des Buches bestens, diese etwas mystische Stimmung ist förmlich greifbar. Der Titel "Spreewaldgrab" lässt außer auf den Ort des Geschehens keine weiteren Schlüsse zu, aber das ist ganz gut so. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, ich empfehle es gerne weiter!

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Tödliche Abgründe
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 02.02.2016

Klappentext: Polizistin Klaudia Wagner lässt sich vom hektischen Ruhrgebiet in den idyllischen Spreewald versetzen. In Lübbenau ist es allerdings wenig beschaulich. Zwischen den Kanälen und Fließen verbergen sich Geheimnisse und nie vergessene Schicksale. So auch in ihrem erstem Fall: Ein Unternehmer wird tot aufgefunden, seine Geliebte ist verschwunden. Dann findet... Klappentext: Polizistin Klaudia Wagner lässt sich vom hektischen Ruhrgebiet in den idyllischen Spreewald versetzen. In Lübbenau ist es allerdings wenig beschaulich. Zwischen den Kanälen und Fließen verbergen sich Geheimnisse und nie vergessene Schicksale. So auch in ihrem erstem Fall: Ein Unternehmer wird tot aufgefunden, seine Geliebte ist verschwunden. Dann findet Klaudia tief im Wald vergraben das Skelett einer jungen Frau. Regen und Nebel ziehen im Spreewald auf und Klaudia droht, sich bei den Ermittlungen selbst zu verlieren. Sie muss erkennen, dass die Idylle nicht nur trügt, sondern eine teuflische Kehrseite hat. Leseeindruck: Mit diesen Krimi "Spreewaldgrab" liegt uns Band 1 der "Ein-Fall-Für-Klaudia-Wagner"-Reihe vor. Da ich gerade im letzten Sommer meinen Urlaub im Spreewald verbrachte und dort auch in Lübbenau weilte, war ich gleich fasziniert vom Cover mit dem unheimlichen Spreewaldfliess und dem im Buch mit dem Fall verbundenen Lokalkolorit dieser Gegend. Wir lernen die Polizisten Klaudia Wagner kennen, die sich nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten nach Lübbenau versetzen ließ. Bald bekommt sie es mit ihrem ersten Fall zu tun, eigentlich sogar drei Fälle: Ein toter Unternehmer, dessen verschwundene Geliebte und ein mumifiziertes Skelett im Wald vergraben. Sie hat alle Hände voll zu tun und vllt. laufen die Fäden dieser Fälle ja doch irgendwie zusammen!? Viele Seiten des Krimis beschäftigen sich mehr mit dem Privatleben der Polizistin und ihrer Erkrankung. Aber bei einem ersten Band denke ich, ist das evtl. noch vertretbar, da man die Ermittlerin ja erst einmal gründlich kennenlernen muss. Dadurch rücken die eigentlichen Taten ein wenig in den Hintergrund. Dennoch liest sich dieser Regionalkrim nett, aber nicht mega-spannend. Für 4 Sterne aber reicht es dennoch. Die 70 Kapitel verteilen sich auf 345 Seiten und waren angenehm kurz und auch augenfreundlich in großer Schrift verfasst. Das Cover - ich erwähnte es bereits - ist unheimlich unheimlich und auch ein wenig gruselig.

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Klaudia Wagners erster Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 31.01.2016

Das Cover wirkt sehr unheimlich und düster. Die sonst so wunderbare Natur des Spreewaldes ist dieses Mal Schauplatz von mehreren Verbrechen. Mit diesen Verbrechen wird die Kommissarin Klaudia Wagner konfrontiert, die sich aus Berlin in den Spreewald hat versetzen lassen. Leicht wird ihr der Anfang nicht gemacht Sie wird... Das Cover wirkt sehr unheimlich und düster. Die sonst so wunderbare Natur des Spreewaldes ist dieses Mal Schauplatz von mehreren Verbrechen. Mit diesen Verbrechen wird die Kommissarin Klaudia Wagner konfrontiert, die sich aus Berlin in den Spreewald hat versetzen lassen. Leicht wird ihr der Anfang nicht gemacht Sie wird von den Kollegen genau beobachtet und insbesondere der Dienststellenleiter in Lübbenau findet immer wieder Anlaß zur Kritik. Dabei hatte Klaudia gehofft, an ihrer neuen Wirkungsstätte nach langer psychiatrischer Behandlung wieder zu Ruhe und Gelassenheit zu finden. Ihr Ex Arno hat sie Knall auf Fall wegen einer Jüngeren verlassen, die nun ein Kind von ihm erwartet. Aber von Geruhsamkeit kann keine Rede sein. Der Unternehmer König wird in seinem Ferienhaus erschossen aufgefunden. Wer ist der Täter und wo ist das Motiv? Die Wege führen zu Königs Familie, und als Frau König sich das Leben nimmt, scheint die Täterin festzustehen. Allerdings werden bei der Spurensuche auf Königs Grundstück Knochen einer weiblichen Leiche gefunden. Wer ist die Tote und wie hängen die beiden Morde miteinander zusammen? Die Ermittlungen sind nicht einfach für Klaudia. Außerdem ist sie auch auf der Suche nach Königs Seketärin, die ein Kind von ihrem Chef erwartet und seit einigen Tagen nicht auffindbar ist. Der Autorin gelingt es sehr gut, durch ihren Schreibstil Spannung aufzubauen. Insbsondere lassen die immer wiederkehrenden kurzen Kapitel, in denen eine Frau in einem dunklen Verließ eingesperrt ist, den Leser frösteln. Die Frau kann sich an nichts erinnern. Sie kennt ihren Namen nicht und weiß nicht, wie sie in das Verließ gekommen ist, in dem sie sich auf dem Boden kriechend zurechtzufinden versucht. Das Buch liest sich sehr gut. Die Protagonisten werden sehr gut charakterisiert und insbesondere die Gedanken vn Klaudia, die sie nicht ausspricht, sind treffend und machen das Lesen zu einem Vergnügen. Ein empfehlenswerter Krimi. Es bleibt zu wünschen, daß Klaudia sich in Lübbenau etabliert und dort zukünftig weitere Fälle lösen wird.

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Vom Ruhpott in den Spreewald
von c-bird am 31.01.2016

Nach der Trennung von ihrem Freund hat sich die Polizistin Klaudia Wagner vom Ruhrgebiet in den beschaulichen Spreewald versetzen lassen. Doch die Idylle von bewaldeten Kanälen und Fließen trügt. Schon bald hat Klaudia den Mord an einem Unternehmer aufzuklären. Zudem ist dessen Geliebte verschwunden. Auf der Suche nach ihr... Nach der Trennung von ihrem Freund hat sich die Polizistin Klaudia Wagner vom Ruhrgebiet in den beschaulichen Spreewald versetzen lassen. Doch die Idylle von bewaldeten Kanälen und Fließen trügt. Schon bald hat Klaudia den Mord an einem Unternehmer aufzuklären. Zudem ist dessen Geliebte verschwunden. Auf der Suche nach ihr stoßen Klaudia und ihre Kollegen auf das Skelett einer jungen Frau, die schon viele Jahre im Wald vergraben war. „Spreewaldgrab“ ist der Auftakt zu einer Serie rund um Klaudia Wagner. Dabei verläuft der Einstieg Klaudias bei den neuen Kollegen alles andere als optimal. Die „Neue“ wird erstmal gehörig auf die Schippe genommen. Dazu gesellt sich noch ein Rosenkavalier, denn allmorgendlich findet Klaudia eine Rose unter dem Scheibenwischerblatt ihres Autos. Wer ist der unbekannte Verehrer? Klaudia selbst ist mit gesundheitlichen Problemen behaftet, ein Hörsturz, den sie vor ihren Kollegen zu verbergen versucht. Doch auch die Kollegen schleppen ihren Ballast mit sich herum. Uwe, der Revierpolizist und gleichzeitige Vermieter Klaudias hat Stress mit seiner schwangeren Frau und auch Polizist Thang der Halbvietnamese, der täglich mehrmals von seiner Frau angerufen wird. Überhaupt haben die meisten Figuren irgendein Beziehungsproblem. Die Handlung selbst ist recht spannend erzählt. Dazu gibt es immer wieder eingeschobene Kapitel einer Frau die in Gefangenschaft lebt. Hier ist die Sprache sehr eindringlich. Die Frau lebt in völliger Dunkelheit, man kann ihre Ängste und Verzweiflung deutlich spüren. Ihren Namen hat sie vergessen und es spuken ständig Kinderreime durch ihren Kopf. Diese Abschnitte empfand ich fast spannender als die Haupthandlung. Zum Ende hin gibt es nochmal einen richtigen Showdown Die Autorin hat es gut verstanden falsche Fährten auszulegen, denen man als Leser bereitwillig gefolgt ist. Das Ende ist sehr schlüssig und man wundert sich, warum man die ganze Zeit nicht schon von selbst draufgekommen ist. Einiges bleibt zwar noch ungeklärt, aber dafür ist das Buch ja der Auftakt zu einer Serie. Insgesamt ein recht spannender Krimi. Meiner Meinung nach wurde ein wenig zu viel auf dem Hörsturz herumgeritten. Dem Folgeband gebe ich jedenfalls eine Chance.

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Regionalkrimi Spreewald
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck am 28.02.2016

Das Cover zeigt eine wunderschöne, verträumt aussehende Flusslandschaft. Die farbige Gestaltung ist sehr intensiv und wirkt daher etwas mysteriös und märchenhaft. In einem Buchladen würden Cover und Titel sofort mein Interesse erwecken und mich einen neugierigen Blick auf die Rückseite werfen lassen. Und auch die Kurzbeschreibung weckt das Herz... Das Cover zeigt eine wunderschöne, verträumt aussehende Flusslandschaft. Die farbige Gestaltung ist sehr intensiv und wirkt daher etwas mysteriös und märchenhaft. In einem Buchladen würden Cover und Titel sofort mein Interesse erwecken und mich einen neugierigen Blick auf die Rückseite werfen lassen. Und auch die Kurzbeschreibung weckt das Herz von Krimi- und Thrillerfans. Kurz zum Inhalt: Klaudia ist Kommissarin bei der Polizei. Jedoch beginnt ihr Freund (nun Ex-Freund) und damit leider auch ihr ehemaliger Chef eine Beziehung mit einer anderen Frau. Daraufhin wird Klaudia „die „Wessitante“ in den „tiefsten Osten“, in eine Region kurz vor Berlin, versetzt. Und hier muss sie sich als neue Mitarbeiterin und auch als Frau erst einmal behaupten. Und kurze Zeit später hat sie auch schon die perfekte Gelegenheit dafür: eine Leiche wird in einem Wochenendhaus entdeckt. Doch das ist leider noch nicht alles, an dieser nicht so ungewöhnlich wirkenden Geschichte: denn mehr aus Zufall trifft Klaudia auf eine weitere Leiche und nun scheint auch noch ein Stalker sein Unwesen zu treiben…. Nun zu meiner Meinung: Es spielt zwar in dem Roman keine große Rolle, dennoch finde ich dieses „Ossi/Wessi“ Denken nach über 25 Jahren Einheit langsam nicht mehr ganz zeitgemäß. Aber mit meinen 29 Jahren kann ich damit leider auch nicht wirklich etwas anfangen. Die Autorin schreibt eine ausführlich gestaltete, bildhafte Geschichte, der man leicht folgen kann. Auch die einzelnen Charaktere sind ausgeprägt und bekommen in meiner Gedankenwelt nach und nach ihr Eigenleben. Die taffe Kommissarin nimmt kein Blatt vor den Mund und bekommt damit meine ganze Sympathie. Sie hat es gerade nicht leicht, beißt sich aber durch und „lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen“. Zwischenzeitlich ist die Geschichte etwas zäh und langatmig. Diese einzelnen Situationen ergeben aber erst am Ende ein Gesamtbild und der Leser erfährt, warum diese Schilderungen für den Verlauf der Geschichte wichtig waren. Die Geschichte ist zwar sehr interessant, hätte an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Spannung vertragen können. Und ob letztendlich alle Leser am Ball bleiben, kann ich leider auch nicht sagen. Nach und nach wird das Ende absehbar und birgt leider keine großen Überraschungen mehr. Mein Fazit: Eine klare Leseempfehlung für Krimifans der Region.

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Spreewaldgrab
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 12.02.2016

Klaudia kommt aus dem Ruhrgebiet in den Spreewald. Nach dem Scheitern ihrer langjährigen Beziehung hat sie starke gesundheitliche Probleme und will in ihrem Beruf als Polizistin dringend kürzer treten. In Lübbenau glaubt sie, eher eine ruhige Ecke zu finden. Doch alles kommt anders. Sie wird von einem unbekannten Verehrer... Klaudia kommt aus dem Ruhrgebiet in den Spreewald. Nach dem Scheitern ihrer langjährigen Beziehung hat sie starke gesundheitliche Probleme und will in ihrem Beruf als Polizistin dringend kürzer treten. In Lübbenau glaubt sie, eher eine ruhige Ecke zu finden. Doch alles kommt anders. Sie wird von einem unbekannten Verehrer verfolgt und ihre Untermiete bei einem Kollegen verschärft diesen damit die familiären Probleme noch. Dazu ist ihr direkter Chef unmöglich und auch einige Kollegen sind sehr eigen. Gleich zu Anfang findet sie einen Toten. Der Berliner Unternehmer hat auch eine Geliebte, die vermisst wird. Bei der Suche nach der Tatwaffe finden sie aber stattdessen ein altes Skelett und so hat Klaudia gleich zwei Mordfälle und noch eine Menge anderer Probleme am Hals... Das Buch hat mich nicht restlos überzeugt. Da ist zum einen der Wechsel zwischen dem laufenden Geschehen und der gefangenen Frau. Letzterer Teil war mir zu lang bzw. zu oft und erzeugte nur anfangs Spannung. Ich kam auch keiner der Figuren irgendwie nah. Alle wirkten total überzeichnet auf mich, hatten zu viele Macken. Anfangs dachte ich noch, das Buch geht eher in Richtung witziger Krimi und daher die komischen Eigenarten. Aber das war nicht so gedacht. Und während sich fast alles um irgendwelche privaten Probleme dreht, ist das Ende dann derartig schnell abgehandelt und zum Teil auch nicht glaubwürdig, als sich alle auf einmal "lieb haben", obwohl sie sich die ganze Zeit vorher nicht ausstehen konnten. Hier war einfach zu viel gewollt. Positiv anzumerken ist, dass das Buch trotzdem gut lesbar war und zumindest. nicht langweilig. Die Beschreibung des Spreewaldes ist ebenfalls gut getroffen, floss aber doch zu wenig in die Handlung ein.

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Spreewaldgrab
von raschke64 aus Dresden am 12.02.2016

Klaudia kommt aus dem Ruhrgebiet in den Spreewald. Nach dem Scheitern ihrer langjährigen Beziehung hat sie starke gesundheitliche Probleme und will in ihrem Beruf als Polizistin dringend kürzer treten. In Lübbenau glaubt sie, eher eine ruhige Ecke zu finden. Doch alles kommt anders. Sie wird von einem unbekannten Verehrer... Klaudia kommt aus dem Ruhrgebiet in den Spreewald. Nach dem Scheitern ihrer langjährigen Beziehung hat sie starke gesundheitliche Probleme und will in ihrem Beruf als Polizistin dringend kürzer treten. In Lübbenau glaubt sie, eher eine ruhige Ecke zu finden. Doch alles kommt anders. Sie wird von einem unbekannten Verehrer verfolgt und ihre Untermiete bei einem Kollegen verschärft diesen damit die familiären Probleme noch. Dazu ist ihr direkter Chef unmöglich und auch einige Kollegen sind sehr eigen. Gleich zu Anfang findet sie einen Toten. Der Berliner Unternehmer hat auch eine Geliebte, die vermisst wird. Bei der Suche nach der Tatwaffe finden sie aber stattdessen ein altes Skelett und so hat Klaudia gleich zwei Mordfälle und noch eine Menge anderer Probleme am Hals... Das Buch hat mich nicht restlos überzeugt. Da ist zum einen der Wechsel zwischen dem laufenden Geschehen und der gefangenen Frau. Letzterer Teil war mir zu lang bzw. zu oft und erzeugte nur anfangs Spannung. Ich kam auch keiner der Figuren irgendwie nah. Alle wirkten total überzeichnet auf mich, hatten zu viele Macken. Anfangs dachte ich noch, das Buch geht eher in Richtung witziger Krimi und daher die komischen Eigenarten. Aber das war nicht so gedacht. Und während sich fast alles um irgendwelche privaten Probleme dreht, ist das Ende dann derartig schnell abgehandelt und zum Teil auch nicht glaubwürdig, als sich alle auf einmal "lieb haben", obwohl sie sich die ganze Zeit vorher nicht ausstehen konnten. Hier war einfach zu viel gewollt. Positiv anzumerken ist, dass das Buch trotzdem gut lesbar war und zumindest. nicht langweilig. Die Beschreibung des Spreewaldes ist ebenfalls gut getroffen, floss aber doch zu wenig in die Handlung ein.

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Viele Probleme, viele Verdächtige
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 18.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich mache das sonst eigentlich nicht, aber an dieser Stelle muss ich zitieren, was auf dem Buchumschlag steht. Arno Strobel wird dort wiederum, dieses Buch betreffend, zitiert: „Die Sprache: Außergewöhnlich. Die Handlung: Verstörend. Die Figuren: Undurchsichtig. Alles an diesem Buch macht Lust auf mehr.“ Es wäre eine sehr kurze... Ich mache das sonst eigentlich nicht, aber an dieser Stelle muss ich zitieren, was auf dem Buchumschlag steht. Arno Strobel wird dort wiederum, dieses Buch betreffend, zitiert: „Die Sprache: Außergewöhnlich. Die Handlung: Verstörend. Die Figuren: Undurchsichtig. Alles an diesem Buch macht Lust auf mehr.“ Es wäre eine sehr kurze Rezension, wenn ich nun nur mehr schreiben würde, wie sehr Strobel nicht recht habe und dass ich alles genauso sähe. Aber im Grunde ist es so. Die Handlung wechselt hier zwischen Szenen in einem dunklen Verließ, in dem eine Frau darum kämpft, am Leben zu bleiben, und dem schwierigen Alltag von Klaudia Wagner. Klaudia ist Polizistin und aufgrund der Trennung von ihrem Langzeitfreund, ebenfalls Polizist, vom Westen in den Osten Deutschlands umgezogen. Während sie mit ihrer Gesundheit, dem Chef, den Kollegen und den Leichen zu kämpfen hat, bekommt der Leser immer wieder Eindrücke davon, was es heißt, wirklich zu kämpfen. Die Abschnitte über die unbekannte Frau führen einem doch vor Augen, wie banal Klaudias Probleme sind. Zusätzlich sind sie in einer eigenen Dynamik, in einem anderen Stil verfasst, sodass man immer wieder das Gefühl hat, hier wären zwei Autoren am Werk gewesen. Die Autorin schafft es außerdem, nahezu jede auftretende Person mit einer speziellen Aura zu umgeben, so intensiv, dass man nach und nach merkt, dass jeder etwas zu verbergen hat und sich zahlreiche mögliche Motive ergeben. Alle kleinen und großen Wendungen fügen sich wunderbar in den Krimi ein und die Geschichte entwickelt so eine Dynamik, dass man zwischendurch immer wieder Personen vergisst, so dass man überrascht ist, wenn sie wieder auftauchen. Auch wo der Prolog denn dazugehört, erschließt sich dann später. Da dies Wagners erster Fall ist, freue ich mich ebenso wie Arno Strobel auf weitere Werke mit ihr, der Beginn einer möglichen Serie ist jedenfalls sehr vielversprechend.

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Spreewaldgrab
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Polizistin Klaudia Wagner hat sich aus persönlichen Gründen vom hektischen Ruhrgebiet in den idyllischen Spreewald versetzen lassen: Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Kaum angekommen, muss sie in einem Mordfall ermitteln, im weiteren Verlauf der Ermittlungen stößt sie auf eine weitere Leiche und muss einen Vermisstenfall klären. Ihr zur... Die Polizistin Klaudia Wagner hat sich aus persönlichen Gründen vom hektischen Ruhrgebiet in den idyllischen Spreewald versetzen lassen: Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Kaum angekommen, muss sie in einem Mordfall ermitteln, im weiteren Verlauf der Ermittlungen stößt sie auf eine weitere Leiche und muss einen Vermisstenfall klären. Ihr zur Seite steht der vietnamesische Kollege Thang. Beide eint, das sie persönliche Geheimnisse verschweigen, welche erst im Verlauf der Handlung aufgedeckt werden. Während der Ermittlungen wird desöfteren das Klischee Wessi gegen Ossi bedient, und auch das Thema Frauen und Ausländer bei der Polizei wird eingebracht. Die Autorin zeichnet ein vielschichtiges Bild der Kollegen von Klaudia, jeder trägt dabei an seinem persönlichen Schicksal, was ein wenig dick aufgetragen ist. Ein bisschen Normalität würde den Personen guttun. Ganz zum Schluss überzieht die Autorin endgültig mit dem Schicksal von Silke. Nichts destotrotz ist der Autorin ein sehr spannender Krimi gelungen, welcher nach einer etwas langen Einleitung zusehends an Schwung gewinnt und dessen Ende nicht vorhersehbar ist. Gewöhnngsbedürftig waren zuerst die Einschübe der eingesperrten Frau, hier legt die Autorin direkt zu Beginn gekonnt eine falsche Fährte. Sprachlich war der Krimi sehr angenehm zu lesen, und auch das Cover passt gut zu Inhalt und Ort der Handlung. Ich wünsche mir weitere Fälle mit Klaudia Wagner, würde mir aber mehr Normalität bei den Polizisten und weniger tragische Familenschicksale wünschen. Die Handlung als solche mit den unerwarteten Wendungen dagegen erhoffe ich mir auch in den nächsten Kimis um Klaudia Wagner.

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Spreewaldgrab
von saika84 am 10.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nachdem ihr Lebensgefährte Arno sie wegen einer anderen Verlassen hat zieht die Polizistin Klaudia Wagner vom Ruhrgebiet in den Spreewald. Doch so Idyllisch wie man meint ist es im Spreewald für Klaudia gar nicht. Ein Unternehmer wird in seinem Wochenendhaus tot aufgefunden, seine Geliebte ist spurlos verschwunden und auf... Nachdem ihr Lebensgefährte Arno sie wegen einer anderen Verlassen hat zieht die Polizistin Klaudia Wagner vom Ruhrgebiet in den Spreewald. Doch so Idyllisch wie man meint ist es im Spreewald für Klaudia gar nicht. Ein Unternehmer wird in seinem Wochenendhaus tot aufgefunden, seine Geliebte ist spurlos verschwunden und auf der Suche nach der Tatwaffe stoßen Klaudia und ihr Team auch noch auf Knochen eines Menschlichen Skeletts. Wie hängt das alles zusammen und kann die Geliebte noch lebend gefunden werden? Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist sehr fesselnd. Die kurzen Kapitel empfinde ich persönlich als sehr angenehm. So bekommt man wechselnd eine Sicht aus sämtlichen Perspektiven und die Spannung geht nicht verloren. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die losen Fäden wurden erst am Schluss zusammen geführt so das bis zum Schluss Rätselraten angesagt war. Von mir gibt's eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Spreewaldgrab
von einer Kundin/einem Kunden am 01.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Polizistin Klaudia Wagner wird vom Ruhrgebiet in den Spreewald versetzt. Sie möchte noch mal von vorne anfangen, ihr Lebensgefährte hat sie verlassen und ihr Körper zeigt ihr in Form eines Tinitus Grenzen auf. Gerade erst angekommen hat sie auch schon ihren ersten Fall. In einem Wochenendhaus wird die Leiche eines... Polizistin Klaudia Wagner wird vom Ruhrgebiet in den Spreewald versetzt. Sie möchte noch mal von vorne anfangen, ihr Lebensgefährte hat sie verlassen und ihr Körper zeigt ihr in Form eines Tinitus Grenzen auf. Gerade erst angekommen hat sie auch schon ihren ersten Fall. In einem Wochenendhaus wird die Leiche eines reichen Unternehmers gefunden. Seine junge Freundin ist spurlos verschwunden. Klaudia und ihr neuer Kollege Thang, ein Halbvietnamese, beginnen mit den Ermittlungen. Ein solider Krimi, der auf einen guten 2.Fall hoffen lässt.

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Christiane Dieckerhoff – Spreewaldgrab
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 03.03.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Christiane Dieckerhoff – Spreewaldgrab Verlag: Ullstein Taschenbuch Klaudia Wagner „flüchtet“ aus dem Ruhrgebiet vor ihrem Exfreund und Chef Arno in das beschauliche und ruhige Umland des Spreewaldes. Doch weit gefehlt, die ersten Tage bei der neuen Dienststelle lassen von Ruhe und Beschaulichkeit nichts erahnen. Ein Mordfall wird zu einer fast unlösbaren Aufgabe, die... Christiane Dieckerhoff – Spreewaldgrab Verlag: Ullstein Taschenbuch Klaudia Wagner „flüchtet“ aus dem Ruhrgebiet vor ihrem Exfreund und Chef Arno in das beschauliche und ruhige Umland des Spreewaldes. Doch weit gefehlt, die ersten Tage bei der neuen Dienststelle lassen von Ruhe und Beschaulichkeit nichts erahnen. Ein Mordfall wird zu einer fast unlösbaren Aufgabe, die Kollegen haben es auf die „Neue“ abgesehen und ein Stalker verfolgt Klaudia. Als ihr dann auch noch eine Affäre mit einem verheirateten Kollegen nachgesagt, eskaliert Klaudias Leben und sie gerät in Lebensgefahr. Der Roman ist flüssig, beklemmend, spannend, temporeich und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Die Handlung ist komplex, spannend, überraschend undurchsichtig und gut durchdacht. Dieses Buch hat mich in die komplette Palette der Emotionen entführt. Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht erhalten, eine temporeiche Erzählung führte dazu, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt von Klaudia rein versetzen, die mir sofort sympathisch, temperamentvoll, schlagfertig aber auch stellenweise zerbrechlich und gut ausgearbeitet erschien. Viel erfahren wir nicht über ihre Vergangenheit, was sie geheimnisvoll macht. Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/ unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet. Alle Charaktere sind gut beschrieben, glaubhaft dargestellt und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. Die Handlung war abwechslungsreich, spannend, größtenteils emotional und überraschend. Dieses Buch bereitete mir Freude beim Lesen. Aber ich muss auch ein bisschen Kritik üben: Ständige Wortwiederholungen und Kinderreime machten das Buch kurzfristig etwas weniger spannend, was die Autorin aber in den darauffolgenden Kapiteln mehr als wett macht. Christiane Dieckerhoff verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge und lässt keine weiteren Fragen offen. Eine Fortsetzung zu diesem Buch bzw eine Fortsetzung mit der Polizistin Klaudia Wagner kann ich mir sehr gut vorstellen. Ein Krimi, der die Langeweile vertreibt und ein paar spannende Lesestunden garantiert. Das Cover ist ansprechend, idyllisch (wenn auch nicht gerade was neues: ein Wald mit See im Nebel) und aufwendig gestaltet. Das Cover und auch der Titel stehen im Einklang mit dem Buch. Fazit: Spannend. Emotional. Clever. Fesselnd. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

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Geheimnisvoller Spreewald
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Vom Ruhrgebiet in den Spreewald, für die Polizistin Klaudia Wagner ein befreiender Schritt. Allerdings beginnt ihr Dienst gleich mit einem Mord und dem Verschwinden einer Frau. Auch privat ist der Neubeginn mit schwierigen und merkwürdigen Dingen verbunden, zum Beispiel liegt jeden Morgen eine Rose auf ihrem Auto. Bei ihren... Vom Ruhrgebiet in den Spreewald, für die Polizistin Klaudia Wagner ein befreiender Schritt. Allerdings beginnt ihr Dienst gleich mit einem Mord und dem Verschwinden einer Frau. Auch privat ist der Neubeginn mit schwierigen und merkwürdigen Dingen verbunden, zum Beispiel liegt jeden Morgen eine Rose auf ihrem Auto. Bei ihren Ermittlungen gerät auch Klaudia immer mehr in Gefahr! Ein gut zu lesender, spannender Krimi mit überraschenden Wendungen.

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Falsche Beschaulichkeit des Spreewalds
von einer Kundin/einem Kunden aus Berchtesgaden am 19.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Polizistin Klaudia Wagner verlässt nach der Trennung von ihrem Lebensgefährte das hektische und erinnerungsbehaftende Ruhrgebiet. Sie hofft in der Beschaulichkeit und Ruhe des Spreewalds ein neues Leben beginnen zu können. Doch diese Hoffnung wird je zerstört, denn kaum setzt Claudia einen Fuß in ihre neue Arbeitsstelle, da gibt es... Polizistin Klaudia Wagner verlässt nach der Trennung von ihrem Lebensgefährte das hektische und erinnerungsbehaftende Ruhrgebiet. Sie hofft in der Beschaulichkeit und Ruhe des Spreewalds ein neues Leben beginnen zu können. Doch diese Hoffnung wird je zerstört, denn kaum setzt Claudia einen Fuß in ihre neue Arbeitsstelle, da gibt es auch schon den ersten Toten. Es handelt sich um einen einflussreichen Geschäftsmann, dem viele den Tod gewünscht haben, dann verschwindet auch noch seine Lebensgefährtin spurlos und während Klaudia sich im Spreewald einlebt , findet die Polizei im Wald ein mumifiziertes Skelett. Wie passt das alles zusammen und wer steckt dahinter. Klaudia muss ihrer Spürnase folgen und gut, dass ihr ihre neuen Kollegen zur Seite stehen. Aber der Spreewald hält noch viele Überraschungen für Klaudia bereit. Die Handlung des Krimis konnte mich sehr schnell in ihren Bann ziehen , so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Charaktere allen voran Klaudia sind sehr schön und natürlich dargestellte Personen, die nicht nur ihren Job erledigen, sondern auch noch ein Privatleben haben, das Höhen und Tiefen bereit hält. Nach Klaudias Trennung möchte sie nur noch Ruhe und vergessen, aber da ist auch ein früherer Fall, der ihr noch immer zu schaffen macht und sie in Angst versetzt. Ihr Kollege Uwe, der auch gleichzeitig ihr Vermieter ist, hat so seine Probleme mit seiner Frau und seinen heranwachsenden Töchtern. Auch Thang kann ein Lied von Frauen singen, denn er wird aus dem Präsidium ständig von seiner Frau angerufen. Die Anfänge zwischen den drei Polizisten ist nicht immer ganz einfach und jeder geht anders mit Problemen, Überlegungen und Beweisen um. Diese facettenreiche Palette hat die Autorin herrlich herausgearbeitet, denn es gibt keinen Charakter in dem Roman, in dem sich der Leser nicht mal, auch wenn es nur kurze Momente sind, wiederfindet. Die Geschichte ist in sich sehr schlüssig und dank Wortspielen, sowie vielen Indizien , die scheinbar zum Mörder führen, wird der Leser immer wieder auf verschiedene Fährten gelockt, bis ganz zum Schluss die Wahrheit ans Licht kommt. Auch der Schreibstil , die lockeren und teilweise recht lustigen Dialoge, Gedanken oder Geschehnisse tragen dazu bei, dass ich als Leser völlig in den Krimi hinab tauchen konnte und eine Freundin in Klaudia gefunden habe, die ich gerne auf weitere Fälle begleiten würde.

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Undurchsichtig und spannend bis zur letzten Seite
von manu63 aus Oberhausen am 09.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Spreewaldgrab von der Autorin Christina Diekerhoff ist ein Kriminalroman der bis zur letzten Seite spannend bleibt. Der eigentliche Täter bleibt bis kurz vor Schluss unbekannt und erst im Nachhinein erkennt man als Leser die leichten Spuren die zum Täter führen. Verstörende Kapitel über eine unbekannte Frau die gefangen gehalten... Spreewaldgrab von der Autorin Christina Diekerhoff ist ein Kriminalroman der bis zur letzten Seite spannend bleibt. Der eigentliche Täter bleibt bis kurz vor Schluss unbekannt und erst im Nachhinein erkennt man als Leser die leichten Spuren die zum Täter führen. Verstörende Kapitel über eine unbekannte Frau die gefangen gehalten wird wechseln sich ab mit der eigentlichen Geschichte. Wer ist die Frau die sich selber nicht mehr kennt und die versucht ihre Welt zusammen zu halten? Weder von Täter noch vom Opfer erhält man wesentliche Informationen, so dass ich mich gefragt habe wie beide Stränge zusammen gehören, bis es die überraschende Aufklärung gibt. Die Charaktere sind gut angelegt und man erfährt durch die Gedankenwelt von Klaudia Wagner warum sie in die Provinz gezogen ist. Die Lösung des ersten Mordfalles in dem es um den Unternehmer geht ist mir zum Schluss etwas zu kurz gekommen, dafür wird gut auf die Geschichte der toten jungen Frau, die im Wald gefunden wird,eingegangen. Insgesamt spannend und gut lesbar mit schlüssigen Charakteren.

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spannender Auftakt
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiben am 23.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Polizistin Klaudia Wagner lässt sich vom hektischen Ruhrgebiet in den idyllischen Spreewald versetzen. In Lübbenau ist es allerdings wenig beschaulich. Zwischen den Kanälen und Fließen verbergen sich Geheimnisse und nie vergessene Schicksale. So auch in ihrem erstem Fall: Ein Unternehmer wird tot aufgefunden, seine Geliebte ist verschwunden. Dann findet... Polizistin Klaudia Wagner lässt sich vom hektischen Ruhrgebiet in den idyllischen Spreewald versetzen. In Lübbenau ist es allerdings wenig beschaulich. Zwischen den Kanälen und Fließen verbergen sich Geheimnisse und nie vergessene Schicksale. So auch in ihrem erstem Fall: Ein Unternehmer wird tot aufgefunden, seine Geliebte ist verschwunden. Dann findet Klaudia tief im Wald vergraben das Skelett einer jungen Frau. Regen und Nebel ziehen im Spreewald auf und Klaudia droht, sich bei den Ermittlungen selbst zu verlieren. Sie muss erkennen, dass die Idylle nicht nur trügt, sondern eine teuflische Kehrseite hat. Das Cover ist sehr gut gemacht, die Relief-Optik macht es noch besser. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, sie beschreibt die Protagonisten und die Landschaften so, dass man sie sich gut vor seinem inneren Auge vorstellen kann. Ich brauchte zwar einige Seiten bis ich reinkam (der Anfang war für mich etwas schwierig), dennoch führte es zu einer spannenden Geschichte mit 2 verschiedenen Morden, wobei beide durch geschickte Hinweise der Autorin schon vor dem Showdown der Geschichte zu lösen waren. Mir fiel auch etwas Unlogisches auf: Klaudia unterhält sich mit Familie König über Fr. Heise (die immer so genannt wird), doch plötzlich fragt, Klaudia etwas über "Tanja Heise". Woher sie wohl den Vornamen plötzlich weiß? Außerdem steckt ziemlich viel "Familiengeschichte" in diesem Roman, was aber wahrscheinlich dazu dient die Protagonisten (allen voran Klaudia) für eine Buchreihe einzuführen. Nichtsdestotrotz gefiel mir dieses Buch sehr gut. Fazit: Für Krimifans, die noch gerne Lokalkrimis (Spreewald) lesen, ein absolutes Muss.

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Gestörte Spreewaldidylle
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 12.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der Spreewald ist eine idyllische Landschaft voller Ruhe und fernab von Hektik. Genau der richtige Ort für Klaudia Wagner, die sich aus dem Ruhrgebiet hierher versetzen liess. Es ist die alte Geschichte, ihr Lebensgefährte hat eine Jüngere und da ihr Lebensgefährte auch ihr Chef bei der Kripo war, bekommt... Der Spreewald ist eine idyllische Landschaft voller Ruhe und fernab von Hektik. Genau der richtige Ort für Klaudia Wagner, die sich aus dem Ruhrgebiet hierher versetzen liess. Es ist die alte Geschichte, ihr Lebensgefährte hat eine Jüngere und da ihr Lebensgefährte auch ihr Chef bei der Kripo war, bekommt auch ihre berufliche Laufbahn einen Knick. Zudem scheint die Trennung recht schmutzig abgelaufen zu sein. Allerdings ist es im schönen Lübbenau auch nicht allzu golden. Die uralten Wenderessentiments Ossis gegen Wessis haben immer noch Gewicht, die Kollegen sind mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, sie findet kaum Zugang, ja man könnte es Mobbing nennen. Außerdem ist da noch ein Stalker, der zunehmend Klaudias Leben schwer macht. Ein Mord bringt ziemlich Unruhe, ein Immobilienmakler wird tot in seinem Wochenendhaus aufgefunden, die Ehefrau ist schwere Alkoholikerin, der Sohn und sein Ehemann mauert und kaum will Klaudia ermitteln, wird sie ausgebremst. Dann taucht bei der Spurensuche noch eine altes Skelett auf dem Grundstück aus und schon bekommt der Fall noch eine historische Dimension. Der erste Fall, so steht es auf dem Klappentext, ist ein gelungener Auftakt. Der Plot ist ausgezeichnet komponiert, die Spannung durchgehend hoch. Der zweite Handlungsstrang bringt noch eine Extraportion Psychothrill in den Roman. Die mythisch-geheimnisvolle Landschaft Spreewald mit den vielen Wasserwegen und verschwiegenen Orten sind ein stimmungsvoller Hintergrund. Es gibt für mich allerdings eine Einschränkung, alle handelnden Personen sind mit Sozialdramen überladen, da gibt es Gewalt gegen Frauen, ungewollte Schwangerschaften, Ehekrisen, Gesundheitskrisen, Familientragödien und vieles mehr. Auch wenn ich berücksichtige, dass hier für die weiteren Folgen ein Grundstock gelegt werden sollte, damit die Handlungsstränge weitergeführt werden können, war es des Guten zuviel. Davon abgesehen, ist „Spreewaldgrab“ ein absolut empfehlenswerter Kriminalroman.

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Ein solider Krimi mit Ausbaupotential
von janaka aus Rendsburg am 29.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kommissarin Klaudia Wagner lässt sich nach der Trennung von ihrem Mann Arno vom Ruhrgebiet in den Spreewald versetzen. Gleich muss sie in einem Mordfall ermitteln, ein reicher Unternehmer wird tot in seinem Wochenendhaus an der Spree gefunden und von seiner Geliebten fehlt jede Spur. Während der Ermittlungen entdeckt das... Kommissarin Klaudia Wagner lässt sich nach der Trennung von ihrem Mann Arno vom Ruhrgebiet in den Spreewald versetzen. Gleich muss sie in einem Mordfall ermitteln, ein reicher Unternehmer wird tot in seinem Wochenendhaus an der Spree gefunden und von seiner Geliebten fehlt jede Spur. Während der Ermittlungen entdeckt das Team rund um Frau Wagner eine skelettierte Frauenleiche. Gehören die beiden Fälle zusammen? Auch wenn Klaudia Wagner erst kurz im Spreewald ist, hat sie schon einen heimlichen Verehrer. Wer ist der Unbekannte, der ihr tägliche eine rote Rose zukommen lässt? In einem zweiten Handlungsstrang wird dem Leser das Leid einer unbekannten Frau beschrieben. Sie wird völlig isoliert gefangen gehalten und weiß mittlerweile gar nicht mehr, wie sie heißt. Sie sieht Kinder und hört sie singen. Echt verstörend!!! Das Krimi-Debüt „Spreewaldgrab“ von Christiane Dieckerhoff ist ein spannendes Buch mit interessanten Charakteren. Die Spannung steigt nur langsam an, trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist locker und flüssig, spannend und fesselnd. Kurze Kapitel steigern zusätzlich meinen Lesefluss. Die Charaktere sind authentisch und lebendig beschrieben, jeder einzelne hat sein Säcklein zu tragen. Klaudia wurde gegen einen jüngere ausgetauscht, leidet nun unter einem Tinnitus mit Übelkeit und Schwindelanfällen. Kollege Uwe wird zum dritten Mal Vater und ist ganz und gar nicht begeistert und dann ist da noch der Kollege Thang, seine Frau verlässt anscheinend das Haus nicht mehr, ruft ihn ständig an und hat massive Fressattacken. Gerade am Anfang des Buches erfährt der Leser sehr viel Privates und meiner Meinung nach kommt der Krimi etwas zu kurz. Im zweiten Handlungsstrang bringt die Autorin mir die Verzweiflung der jungen Frau und die Dunkelheit des Ortes sehr gut rüber. Hier hatte ich beim Lesen oft eine Gänsehaut. Das Ende ist richtig spannend aber auch erschreckend, die Autorin schafft es gekonnt, beide Handlungsstränge zusammen zu führen. Fazit: Ein solider Krimi mit Ausbaupotential, ich freue mich auf eine Fortsetzung mit Klaudia Wagner und Co.

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