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Staubige Hölle

Thriller

(1)
Robert Dell ist auf der Flucht. Seine Frau und Kinder sind auf grausame Weise umgebracht worden, er selbst steht plötzlich unter Mordverdacht.Dells einziger Verbündeter ist sein verhasster Vater, ein ehemaliger CIA-Killer und überzeugter Rassist, der gerade aus dem Gefängnis entlassen ist. Auf einem blutigen Roadtrip, der sie tief ins Landesinnere führt, machen Dell und sein Vater Jagd auf den wirklichen Mörder – und decken dabei eine Verschwörung auf, die bis in die höchsten Regierungskreise reicht. Immer weiter eskalieren Gewalt und Vergeltung, denn im Zeitalter der Post-Apartheid scheint ein Menschenleben nicht mehr viel wert zu sein.
Portrait
Roger Smith, 1960 in Johannesburg geboren, ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Während der südafrikanischen Apartheidjahre hat er das erste hautfarbenübergreifende Filmkollektiv gegründet. Daraus ist eine Reihe von wichtigen, international erfolgreichen Protestfilmen hervorgegangen. Sein Debüt »Kap der Finsternis« aus dem Jahr 2009 war ein grosser internationaler Erfolg und wird in Hollywood verfilmt. 2010 erschien »Blutiges Erwachen«, beide Bücher standen wochenlang auf Platz 1 der KrimiWelt-Bestenliste.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 331, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.06.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783608101799
Verlag Tropen
Originaltitel Dust Devils
Verkaufsrang 9.029
eBook (ePUB)
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Ein Maschinengewehr in einer Welt aus Knallerbsen! (eBook)
von einer Kundin/einem Kunden am 29.10.2011

Schlachtfeld Südafrika. Apokalyptische Landschaften aus Asche, blutgetränkter Erde, Staub der sich wie ein Leichentuch über alles legt. Flirrende gottverdammte Hitze. Faulender Müll, Armut, Alkohol. Das Zwitschern der Alarmanlage wie ein städtischer Vogelruf, aufheulende Motoren, Fetzen von Gebrüll. Rosie, die Geliebte, war in der Nacht bei Baker, als er umgelegt... Schlachtfeld Südafrika. Apokalyptische Landschaften aus Asche, blutgetränkter Erde, Staub der sich wie ein Leichentuch über alles legt. Flirrende gottverdammte Hitze. Faulender Müll, Armut, Alkohol. Das Zwitschern der Alarmanlage wie ein städtischer Vogelruf, aufheulende Motoren, Fetzen von Gebrüll. Rosie, die Geliebte, war in der Nacht bei Baker, als er umgelegt wurde. Einer der reichsten Unternehmer des Landes, der wendig nach den Trommeln der Korruption tanzte. Sie hat gesehen, wer es getan hat. Ist irgendwie entkommen. Wenig später wird sie und ihre Kinder getötet. Inja, der Killer, hat seine Arbeit allerdings schlampig erledigt und Dell, den gehörnten Ehemann versehentlich am Leben gelassen. Die unschuldigen Kinder lediglich Kollateralschaden. Seine Befehle erhält er vom ehrenwerten Justizminister. In wenigen Tagen wird Inja seine vierte Frau Sunday heiraten. Sunday führt kitschige Stammesriten für zahlende Touristen in einem Museumsdorf auf. Sie, als sechzehnjährige Jungfrau, spielt die wesentliche Rolle für das Heilverfahren um Inja vom AIDS zu heilen. Zondi hat es trotz seiner Hautfarbe zu etwas gebracht und will diese Hochzeit mit allen Mitteln verhindern. Dell, Inja, Sunday, Zondi, Variablen im unbarmherzigen Spiel Jäger und Gejagter. "Er drehte das Wasser an ... und ... spritzte das Blut des Mädchens von Vordersitz und Boden, vertrieb die Schmeißfliegen." STAUBIGE HÖLLE ist wie schwarze, wasserdichte Plastikfolie, die man an einer Ecke, in einer routinierten Bewegung zurückschlägt. Blitzender Edelstahltisch, summende Neonröhren, Surren und Klappern des Ventitalors. Atme, sieh hin! Roger Smith gibt Gewalt und Barbarei ein Gesicht. Seine Themen sind Kriminalität und Korruption, Geld, politische Macht, die Sitten der Wilden, implodierende Armut und Verbrechen und Verfall. Nach KAP DER FINSTERNIS und BLUTIGES ERWACHEN nun STAUBIGE HÖLLE. Dieses Buch ist ein Maschinengewehr in einer Welt aus Knallerbsen. Besonders schnell, radikal, mit fast halluzinogener Wucht. Übertourig an Testosteron und Blutrünstigkeit. Kehlig knurrend. In seiner unbarmherzigen Grausamkeit fast biblischer Dimension. Was bleibt ist ein ruiniertes Nervenkostüm, staubig und blutbefleckt. Für alljene, die stets auf der Suche nach (Krimi-) Delikatessen jenseits des Mainstreams sind. Ich empfehle (Tropen) Klett-Cotta. Einzigartig in typografischer und gestalterischer Aufmachung und inhaltlicher Qualität. Greifen Sie wahllos zu, vorrangig natürlich Roger Smith. Nach diesem Buch wünsche ich mir, nur einmal, neunzehn Uhr neunundfünfzig DAS ERSTE Programm einzuschalten, um zu erfahren, dass DIE TAGESSCHAU ausfalle, da es nichts zu berichten gäbe. Schöne heile Welt.

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2 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Knallharter Südafrika-Thriller, hochspannend, brutal - legt man nicht aus der Hand.

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Treffer
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 10.03.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nicht ohne Grund ist dieses Buch bei "vorablesen" unter Literatur eingeordnet. Als solche habe ich auch empfunden, auch wenn vordergründig ein Thriller erwartet wird. Mich hat das Buch in seiner kühlen und schonungslosen Art an die Bücher von McCarthy erinnert (Kein Land für alte Männer). Vor allem Inja... Nicht ohne Grund ist dieses Buch bei "vorablesen" unter Literatur eingeordnet. Als solche habe ich auch empfunden, auch wenn vordergründig ein Thriller erwartet wird. Mich hat das Buch in seiner kühlen und schonungslosen Art an die Bücher von McCarthy erinnert (Kein Land für alte Männer). Vor allem Inja mit seiner gnadenlosen und emotionslosen Art zu töten. Gründlich und ohne zu zögern. Diese Gewalt prägt das Buch und wie ich aus Erzählungen von Freunden weiß, auch heute noch Südafrika und seine Menschen. Ja, es hat sich wohl tatsächlich noch nicht so viel getan im Verhältnis und Verständnis zwischen Schwarz und Weiß und dieses Buch fühlt dem Ganzen so deutlich auf den Zahn, dass es beim Lesen schmerzt. Wie schon nach der Leseprobe vermutet, fesselte mich die Geschichte von Anfang an und auch wenn nicht alles so lief, wie ich es mir gewünscht hätte, so war ich doch sehr zufrieden, da ich gut unterhalten wurde und keine Langeweile aufkam. Außerdem gab das Buch Stoff zum Nachdenken und hat mich dazu animiert, mich gleich nach den anderen Büchern des Autors umzusehen. Der Titel ist gut gewählt und der Sprachstil spiegelt sich darin wieder. Man fühlte sich manchmal wie in der menschlichen Hölle und die Hitze des Landes und des Hasses brennen in den Seiten und machen Staubige Hölle zu einem spannenden Stück Literatur, das aber gerne auch als Thriller genossen werden darf.

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afrikanische Hölle
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 11.11.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Da ich den Schauplatz Afrika in Thrillern sehr interessant finde, hat es mich sofort zu diesem Buch hingezogen. Außerdem bin ich hart im nehmen, was Gewalt in Büchern betrifft und dies konnte mich also auch nicht schrecken. Der Autor versteht es durch eine kraftvolle und doch kühle Sprache und... Da ich den Schauplatz Afrika in Thrillern sehr interessant finde, hat es mich sofort zu diesem Buch hingezogen. Außerdem bin ich hart im nehmen, was Gewalt in Büchern betrifft und dies konnte mich also auch nicht schrecken. Der Autor versteht es durch eine kraftvolle und doch kühle Sprache und kurze knappe Kapitel mit ständig wechselnden Perspektiven den Leser sofort an ein hohes Tempo zu gewöhnen und den Lesefluss zu steigern. Dazu kommt noch die Handlung, die stetig voranschreitet und trotz ihrer Verwicklungen nie unübersichtlich oder verwirrend ist. Die Brutalität ist wirklich hervorzuheben, da in jedem zweiten oder dritten Kapitel, also ungefähr alle 10 Seiten mindestens ein Mensch zu Tode kommt. Dies geschieht mit Härte und meist auf eine schnelle direkte Art, die überrascht und durch ihre Konsequenz schockiert. Dabei wird auch vor Babys und Kleinkindern nicht Halt gemacht, dieses Buch ist also tatsächlich nichts für zarte Gemüter. Frustrierend sind die politischen und sozialen Gegebenheiten und die Tatsäche, dass sich im Verhältnis zwischen Schwarz und Weiß nichts gebessert hat und selbst die dunkelhäutigen Afrikaner sich untereinander bekriegen, verachten und massakrieren. Dazu kommt AIDS und abergläubische Riten, die beispielsweise durch den Verkehr mit einer Jungfrau von Heilung aller Krankheiten sprechen. Als Deon-Meyer-Fan, bei dem Südafrika auf einem guten Weg zu Frieden und Einheit scheint, ist bei Smith davon nichts zu spüren. Hier wird dem europäischen Leser ein grausames und gewalttätiges Land vorgeführt, in dem Korruption und Unterdrückung sämtlicher Schwachen an der Tagesordnung sind. Dennoch schafft Smith es zu fesseln und nicht abzustoßen, spanennd zu erzählen und zum Nachdenken anzuregen. Er verpackt große Gefühle in kurze Sätze, schafft es mit nüchternen Beschreibungen eine unter die Haut gehende Atmosphäre zu zeichnen, die einen gefangen nimmt und ungeduldig durch das Buch hetzen lässt, um zu erfahren, wie es weiter geht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl es wohl eher für Männer was ist und für Frauen die Bücher wie "Kein Land für alte Männer" lesen. Daran erinnert es tatsächlich ein wenig. Ich werde jetzt auf jeden Fall auch die ersten zwei dieses Autors ins Auge fassen. Danke für die Chance einen neuen Autor für mich zu finden.

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Staubige Hölle
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 12.02.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein wahrhaft gelungenes und spannendes Buch. Ganz schnell ist man mitten drin im Geschehen und wird gefesselt von den Ereignissen. Die Geschichte beginnt in Kapstadt. Eine wunderschöne Landschaft, aber eine äußerst gefährliche Stadt, um dort zu leben. Dies muß Dell erfahren, dessen Frau und seine zwei Kinder brutal ermordet... Ein wahrhaft gelungenes und spannendes Buch. Ganz schnell ist man mitten drin im Geschehen und wird gefesselt von den Ereignissen. Die Geschichte beginnt in Kapstadt. Eine wunderschöne Landschaft, aber eine äußerst gefährliche Stadt, um dort zu leben. Dies muß Dell erfahren, dessen Frau und seine zwei Kinder brutal ermordet werden, weil seine Frau den Mörder erkannt hat, als dieser den Geschäftsmann Ben Barker erschossen hat. Dell, der den Anschlag überlebt, und zunächst selbst verdächtigt wird, seine Familie umgebracht zu haben, begibt sich auf die Verfolgung von Inja, deem Mörder, der im Auftrag des Ministers alles aus dem Weg räumt, was sich diesem in seiner Gier nach Macht entgegenstellt. Roger Smith erzählt eindringlich, mit welcher Brutalität und skrupellos Inka mordet, um seinem Auftraggeber gerecht zu werden. Hier herrschen auf der einen Seite Machtgier und Korruption und auf der anderen Seite Aberglaube und Angst. Noch immer werden junge schwarze Mädchen an reiche alte Männer verkauft. Ein Alptraum. Die Kluft zwischen arm und reich und schwarz und weiß ist groß. Ich hoffe, daß viele dieses Buch lesen. 5 Sterne für ein besonderes Leseereignis.

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Erbarmungslos!
von Melanie Enns aus L. am 12.10.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Mord, Hass, Gewalt, das ist was uns in diesem Thriller begegnet. Es reißt mit, es stößt ab und es ist mir echt schwergefallen das Buch wieder aus den Händen zu legen. Am liebsten hätte ich es in einem Rutsch gelesen. Das Schicksal von Sunday hat mich am meisten bewegt und... Mord, Hass, Gewalt, das ist was uns in diesem Thriller begegnet. Es reißt mit, es stößt ab und es ist mir echt schwergefallen das Buch wieder aus den Händen zu legen. Am liebsten hätte ich es in einem Rutsch gelesen. Das Schicksal von Sunday hat mich am meisten bewegt und ich hätte mir hier ein anderes Ende gewünscht für sie. Eine mutige und starke junge Frau, die sich gegen das Leben was sie zu führen gezwungen ist auflehnt. Normalerweise nicht meine Genre, aber ein Buch welches wirklich gut geschrieben ist, obwohl sehr blutig und mordend ohne mit der Wimper zu zucken. Eiskalt werden Menschen getötet um sie aus dem Weg zu räumen, weil sie unbequem geworden sind oder um Dinge aus ihnen herauszupressen. Ganz klar steht auch der Hass der Völker im Vordergrund und zeigt uns ganz klar die Rassentrennung auf, auch wenn die Apartheid zuende sein soll, ist es scheinbar noch nicht überall hingedrungen. Um sein Ziel zu verfolgen, wird alles was hindert einfach beiseite geräumt. Manches Mal muss man wirklich schwer schlucken und kann kaum glauben, daß solche schlimmen Dinge tagtäglich immer noch in dieser Welt passieren und es genügend Menschen gibt, die sich an der Armut der anderen bereichern und damit sogar große Erfolge verbuchen! Im Prinzip dreht sich alles um Inja (den Hund), denn er ist der, mit dem alles seinen Anfang nimmt. Ein erbarmungsloser Mörder, der im Auftrag des Ministers Menschenleben aushaucht. Ein Zulu, der an Aids erkrankt ist und sich schon im Endstadium befindet. Dell war leider am falschen Ort als seine Frau und seine beiden Kinder bei dem Autounfall ums Leben kam. Nun macht Inja Jagd auf ihn. Eine echte Hetzjagd beginnt! Was mich am meisten bewegt hat, ist der Aberglaube der Zulus. Einer davon besagt, daß nur eine Jungfrau einen an Aids Erkrankten heilen kann. Das die Frauen dabei auch angesteckt werden ist völlig egal! Um eine Jungfäulichkeit der jungen Mädchen zu bestätigen, müssen sie zur Inspektion und dort wird geprüft ob das Häutchen noch intakt ist. Wenn es so ist, brechen alle Frauen die dabei sind in großen Jubel aus und dem Mädchen wird ein weißer Ring auf die Stirn gemalt, der die Jungfräulichkeit symbolisiert. Ich fand diese Aktion wirklich sehr entwürdigend, aber das ist nicht das Schlimmste, sondern nur der Anfang. Lest am besten selbst und ich denke es wird auch ebenso empören. Uns begegnen einige Charaktere, die alle miteinander verknüpft werden und das Buch zu einem Ganzen machen. Es lässt sich wirklich leicht und flüssig Lesen und über den Tipfehler auf Seite 327 im ersten Absatz kann man gut hinwegesehen! Ich war wirklich gefesselt und das Buch wird seinem Titel "Staubige Hölle" wirklich gerecht! Von mir eine echte Leseempfehlung! Für mich der erste Thriller des Autors, aber bestimmt nicht der letzte!

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Top - Thriller
von Kayla am 29.06.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein Krimi der Extraklasse!"Staubige Hölle" ist ein rasanter Roman. In wenigen Tagen hatte ich den Roman ausgelesen,so spannend und gut geschrieben ist er! Darüber hinaus ist er auch sprachlich gut! Der Autor jongliert geschickt mit Metaphern,Vergleichen und Bildern, und dieses Können resultiert in einem literarisch wertvollen Buch . Es dominieren... Ein Krimi der Extraklasse!"Staubige Hölle" ist ein rasanter Roman. In wenigen Tagen hatte ich den Roman ausgelesen,so spannend und gut geschrieben ist er! Darüber hinaus ist er auch sprachlich gut! Der Autor jongliert geschickt mit Metaphern,Vergleichen und Bildern, und dieses Können resultiert in einem literarisch wertvollen Buch . Es dominieren parataktische Wendungen, aber Smith gelingt es, diese kunstvoll zu verwenden,und auch die Kürze der Kapitel macht Sinn. Smith' Figuren sind keine Typen und wirken "echt". Inhaltlich zeichnet Smith ein düsteres Bild von einem korrupten Südafrika zwischen überkommenen Traditionen und moderner Verrohung. Dies geschieht sehr plastisch, zuweilen arg drastisch, doch ohne plumpe Effekthascherei Zum Inhalt: Die Frau eines Politaktivisten -Robert Dell- betrügt diesen mit einem Geschäftsmann, von welchem sie indirekt finanziell abhängig ist. Der Geschäftsmann wird ermordet , und da Rosie Mitwisserin ist, wird die ganze Dell - Familie bis auf den Protagonisten getötet. Dieser wird Opfer einer Intrige und zum Hauptverdächtigen - ausgerechnet sein verhasster Vater eilt ihm zu Hilfe. Ausserdem ist da noch ein junges Mädchen, welches zwangsverheiratet werden soll... Roger Smith' Roman ist packend, aber auch ein wenig bedrückend. Über einen Krimi geht das Buch hinaus, da es auch die Wunden einer postkolonialen, post-Apartheidsgesellschaft thematisiert. Dies ist starker Tobak und lässt den Leser nachdenklich zurück.Von Safariromantik keine Spur. Diesen Pageturner kann ich nur empfehlen,obschon er düster und brutal ist.

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Staubige Hölle
von einer Kundin/einem Kunden am 25.06.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein neuer Südafrika-Thriller von Roger Smith! Der Autor entführt den Leser in eine Welt, in der ein Menschenleben nicht allzuviel zählt, in der HIV-infizierte Männer glauben, die Hochzeit mit einer Jungfrau könne sie heilen, in der weiße Rassisten der Apartheid nachtrauern und in der die Polizei schon lange keine Autorität... Ein neuer Südafrika-Thriller von Roger Smith! Der Autor entführt den Leser in eine Welt, in der ein Menschenleben nicht allzuviel zählt, in der HIV-infizierte Männer glauben, die Hochzeit mit einer Jungfrau könne sie heilen, in der weiße Rassisten der Apartheid nachtrauern und in der die Polizei schon lange keine Autorität mehr ist. Außerdem begegnen wir einem alten Bekannten: Disaster Zondi ist auch wieder mit von der Partie. "Staubige Hölle" ist knallhart und sehr ernüchternd - aber dabei sehr beeindruckend!

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Blutiger Roadtrip durch Südafrika
von Michael Lehmann-Pape am 20.06.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Kurze, knapp, Sätze in kantiger Form, nicht nur der äußere Stil, in dem Roger Smith seine desillusionierenden Geschichten erzählt ist das Markenzeichen seiner Bücher, sondern diesem äußeren Stil korrespondiert ebenso seine innere Ausformung der Geschichte. Da, wo Smith ein (fast) Familienidyll in einem fahrenden Auto beschreibt (nur getrübt durch das... Kurze, knapp, Sätze in kantiger Form, nicht nur der äußere Stil, in dem Roger Smith seine desillusionierenden Geschichten erzählt ist das Markenzeichen seiner Bücher, sondern diesem äußeren Stil korrespondiert ebenso seine innere Ausformung der Geschichte. Da, wo Smith ein (fast) Familienidyll in einem fahrenden Auto beschreibt (nur getrübt durch das Wissen des Lesers, dass die am Steuer sitzende Ehefrau nicht nur ihrem Mann auf dem Beifahrersitz zugewendet ist im Leben, sondern quasi noch bettwarm von einem anderen Mann kommt), wo er in wenigen Zeilen die beiden Kindern auf dem Rücksitz und den Ehemann Robert Dell sympathisch zu skizzieren versteht und einige Zeilen später dieser Ehemann, durch die Windschutzscheibe des Wagens herauskatapultiert, nur mehr ohnmächtig mit ansehen kann, wie der Wagen mit seiner Familie im tiefen Abgrund zerschellt. Da wird deutlich, dass Roger Smith keine Rücksicht zu nehmen gedenkt, weder auf seine Protagonisten, noch auf seine Leser. Die Ehefrau Dells hatte eine intensive Affäre mit Ben Baker, einem der reichsten Männer Südafrikas und erlebt dessen Ermordung mit. Die Täter verfolgen Rosie Dell, drängen den Wagen der Familie von der Strasse ab und werden auch weiterhin nicht locker lassen, nachdem sie erfahren haben, dass Robert Dell den Unfall überlebt habt. Nicht irgendwelche Einbrecher stecken hinter dem Mord und dem Anschlag auf die Familie, der Haupttäter besitzt einen Polizeiausweis. Ein erster Hinweis darauf, dass die Hintergründe der Tat bis in höchste Regierungsstellen reichen könnten. Umgehend wird dafür gesorgt, dass Robert Dell des Mordes an seiner Familie verdächtigt wird. Er kann fliehen und macht sich auf, die Mörder seiner Frau und seiner Kinder zu stellen. Nur einer kann ihm dabei helfen. Sein Vater. Den er hasst. Der als CIA Killer und überzeugter Rassist 16 Jahre im Gefängnis zubrachte, selbst dessen Namen Robert abgelegt hat. Und so wird sich das ungleiche Vater-Sohn Paar aufmachen. Durch die Realität des modernen Südafrika, durch Korruption und Skrupellosigkeit, offene Grausamkeit und Gier. Von den hektischen Strassen der Metropolen des Landes bis zu den urwüchsigen Dörfern, auf deren Marktplatz die Jungfräulichkeit junger Frauen immer noch wie zu uralten Zeiten bestätigt und geprüft wird, um diese gegen das entsprechende Geld an potentielle Ehemänner zu verkaufen. Kein Blatt vor den Mund nimmt Smith, wenn er die ausufernden Zustände in Südafrika , den noch tief sitzenden Rassismus und die um sich greifende Grausamkeit der lange unterdrückten Einwohner des Landes beschreibt. Nicht nur staubig ist das Land zu weiten Teilen, sondern auch eine innere Hölle für viele, die versuchen, zurecht zu kommen, in manchen Fällen einfach nur zu überleben. Recht schnell im Buch führt Smith auf die Fährte der Hintermänner, knisternde Spannung und überraschende Wendungen sind daher nicht das tragende Element des Buches, wohl aber eine spannungsreiche Schilderung der Jagd auf die Mörder und zugleich der ständig drohenden Gefährdung der Jäger. Ein Buch, dass ebenso die Realität Südafrikas ungeschminkt in den Raum zu setzen versteht.

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Staubige Hölle
von Daniela Ullrich aus Iserlohn am 13.06.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Roger Smith’ dritter Südafrika-Roman führt den Leser dieses Mal weg von den Cape Flats hinein ins Landesinnere. Zwischen Touristenattraktionen, Zulu – Tradition, Drogen, Bandenkriegen und Aids tobt die Handlung gewohnt rasant und blutig. Die junge Zulu Sunday versucht der Zwangsheirat mit dem verhassten Inja zu entgehen, der einst... Roger Smith’ dritter Südafrika-Roman führt den Leser dieses Mal weg von den Cape Flats hinein ins Landesinnere. Zwischen Touristenattraktionen, Zulu – Tradition, Drogen, Bandenkriegen und Aids tobt die Handlung gewohnt rasant und blutig. Die junge Zulu Sunday versucht der Zwangsheirat mit dem verhassten Inja zu entgehen, der einst ihre Familie tötete. Robert Dell ist auf der Flucht vor der Polizei und auf der Jagd nach dem wahren Mörder seiner Frau und seiner Kinder. Und dann ist da noch Disaster Zondi, der eine Hochzeit vereiteln will. Drei Handlungsstränge, die auf ein explosives Finale hinsteuern. Smith ist ein Roadmovie der Extraklasse gelungen. Ungeheuer spannend! Lesen Sie auch seine anderen Roman: „Kap der Finsternis“ und „Blutiges Erwachen“.

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staubige Hölle
von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald) am 26.05.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Staubige Hölle erzählt die Geschichte einer unglaublichen Jagd. Robert Dell sitzt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern im Auto, als dieses plötzlich von der Straße abgedrängt wirde. Schon auf den ersten Blick war Dell bewusst, dass dies kein Unfall, sondern ein brutaler Mordanschlag war, der seiner Frau galt.... Staubige Hölle erzählt die Geschichte einer unglaublichen Jagd. Robert Dell sitzt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern im Auto, als dieses plötzlich von der Straße abgedrängt wirde. Schon auf den ersten Blick war Dell bewusst, dass dies kein Unfall, sondern ein brutaler Mordanschlag war, der seiner Frau galt. Er und die Kinder waren nur Kollateralschäden. Auf der Suche nach dem Mörder gerät er immer tiefer in das hinter den Kulissen herrschende Regime aus Hass, Angst und Gewalt. Unerwartet Hilfe wird ihm zu teil, Freunde verraten ihn. Wem, außer sich selbst kann er noch trauen und vorallem, wohin wird ihn seine Jagd bringen? Nicht nur örtlich, sondern auch seelisch? Das Cover zeigt ein Sturmgewehr mit zwei Patronen. Es liegt im Dreck und spricht von unbändiger Gewalt, Leid, aber auch von dem Mut zur Veränderung. Den Titel und das Cover finde ich sehr gut gewählt, da es sowohl die Missstände, als auch eine kleine, verborgene Hoffnung symbolisiert. Der Schreibtsil von Roger Smith ist ungewohnt hart, kraftvoll und schonungslos. Er zeigt mit einem ausgestreckten Finger auf die Missstände in Afrika. Neid, Habgier, Rassenhass, Drogensucht, Aids, aber auch auf die Unterschiede, wenn die westliche Welt auf Stammesmentalität trifft. Es scheint, als wären diese beiden einfach nicht miteinander vereinbar, da jede Seite für sich nur die Vorteile rausziehen, aber keinen Schritt auf die Gegenseite zu gehen möchte; keine Kompromisse eingehen will oder kann. Besonders gut hat mir die Ausarbeitung der Landschaft und der Menschen gefallen. Kein fiktiver Roman, sondern aus dem Leben gegriffen. Die Menschen werden dem Leser nah gebracht und man bekommt einen sehr guten Einblick in deren Lebensumstände, in ihre Sitten und Gebräuche. Die Handlungen sind nicht immer nachvollziehbar, da mir die Mentalität völlig fremd ist, aber sehr interessant und mitreißend geschildert. Dies liegt nicht zu letzt an den unterschiedlichen Protagonisten, die in ihrer Differenz spannend zu lesen sind. Mein Fazit: Ein erbarmungsloser Roman über die Wahrheit. Ein starkes Werk über Liebe und Hass. Absolut zu empfehlen!

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Rassismus in den Zeiten der Post-Apartheid
von sabatayn76 am 18.05.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt: Nachdem Rosie Dell Augenzeugin des Mordes an ihrem Liebhaber und Chef Ben Baker wird, steht sie im Fadenkreuz der Täter und wird kurz darauf bei einem von Inja Mazibuko initiierten Autounfall getötet. Ihr Ehemann Robert überlebt den Unfall, wird schließlich verhaftet und des Mordes an seiner Frau und... Inhalt: Nachdem Rosie Dell Augenzeugin des Mordes an ihrem Liebhaber und Chef Ben Baker wird, steht sie im Fadenkreuz der Täter und wird kurz darauf bei einem von Inja Mazibuko initiierten Autounfall getötet. Ihr Ehemann Robert überlebt den Unfall, wird schließlich verhaftet und des Mordes an seiner Frau und seinen beiden Kindern angeklagt. Ausgerechnet Robert Dells verhasster Vater hilft ihm, dem Gefängnis zu entfliehen, sich zu verstecken, Inja Mazibuko aufzuspüren und sich an ihm zu rächen. Mein Eindruck: Ich habe bereits die ersten beiden Bücher von Roger Smith gelesen und habe mich beim Lesen von 'Staubige Hölle' des Öfteren an 'Kap der Finsternis' und 'Blutiges Erwachen' erinnert gefühlt. Auch in seinem dritten Buch geht es um Mord, um Flucht und um Rache - und Smith erzählt seine Geschichte in harter, direkter und wenig beschönigender Sprache. In 'Staubige Hölle' verlassen die Protagonisten jedoch Kapstadt und nehmen die Leser mit auf eine Reise durch Südafrika. Smith thematisiert erneut Gewalt, Drogen, den geringen Wert von Menschenleben, bietet in 'Staubige Hölle' jedoch auch einen Blick auf andere Probleme Afrikas im Allgemeinen und Südafrikas im Besonderen: Zwangsheirat, Polygamie, HIV/AIDS, Folter und Zustände in Gefängnissen. Der Leser erhält zudem spannende Einblicke in ein Afrika der Magie, der abergläubischen Überzeugungen und der Ahnenkulte. Hier gelingt dem Autor eine hervorragende Verwebung von Magie und Realität, die überzeugend und authentisch wirkt. Mein Resümee: Der dritte Thriller von Roger Smith hat mir sehr gut gefallen und bietet nicht nur einen spannenden Thriller, sondern auch Einblicke ins heutige Afrika mit all seinen Problemen. Sehr empfehlenswert!

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Rassismus in den Zeiten der Post-Apartheid
von sabatayn76 aus Deutschland am 18.05.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt: Nachdem Rosie Dell Augenzeugin des Mordes an ihrem Liebhaber und Chef Ben Baker wird, steht sie im Fadenkreuz der Täter und wird kurz darauf bei einem von Inja Mazibuko initiierten Autounfall getötet. Ihr Ehemann Robert überlebt den Unfall, wird schließlich verhaftet und des Mordes an seiner Frau und... Inhalt: Nachdem Rosie Dell Augenzeugin des Mordes an ihrem Liebhaber und Chef Ben Baker wird, steht sie im Fadenkreuz der Täter und wird kurz darauf bei einem von Inja Mazibuko initiierten Autounfall getötet. Ihr Ehemann Robert überlebt den Unfall, wird schließlich verhaftet und des Mordes an seiner Frau und seinen beiden Kindern angeklagt. Ausgerechnet Robert Dells verhasster Vater hilft ihm, dem Gefängnis zu entfliehen, sich zu verstecken, Inja Mazibuko aufzuspüren und sich an ihm zu rächen. Mein Eindruck: Ich habe bereits die ersten beiden Bücher von Roger Smith gelesen und habe mich beim Lesen von 'Staubige Hölle' des Öfteren an 'Kap der Finsternis' und 'Blutiges Erwachen' erinnert gefühlt. Auch in seinem dritten Buch geht es um Mord, um Flucht und um Rache - und Smith erzählt seine Geschichte in harter, direkter und wenig beschönigender Sprache. In 'Staubige Hölle' verlassen die Protagonisten jedoch Kapstadt und nehmen die Leser mit auf eine Reise durch Südafrika. Smith thematisiert erneut Gewalt, Drogen, den geringen Wert von Menschenleben, bietet in 'Staubige Hölle' jedoch auch einen Blick auf andere Probleme Afrikas im Allgemeinen und Südafrikas im Besonderen: Zwangsheirat, Polygamie, HIV/AIDS, Folter und Zustände in Gefängnissen. Der Leser erhält zudem spannende Einblicke in ein Afrika der Magie, der abergläubischen Überzeugungen und der Ahnenkulte. Hier gelingt dem Autor eine hervorragende Verwebung von Magie und Realität, die überzeugend und authentisch wirkt. Mein Resümee: Der dritte Thriller von Roger Smith hat mir sehr gut gefallen und bietet nicht nur einen spannenden Thriller, sondern auch Einblicke ins heutige Afrika mit all seinen Problemen. Sehr empfehlenswert!

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Hölle 3
von Susanne am 11.05.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

„Staubige Hölle“ ist nach „Kap der Finsternis“ und „Blutiges Erwachen“ der dritte Roman von Roger Smith. Und wie schon in den beiden Vorgängern inszeniert der Autor erneut und gnadenlos das Jagen und Gejagt werden in Südafrika. Die Geschichte beginnt wieder in Kapstadt: Rosie Dell, eine Farbige, verheiratet mit einem Weißen,... „Staubige Hölle“ ist nach „Kap der Finsternis“ und „Blutiges Erwachen“ der dritte Roman von Roger Smith. Und wie schon in den beiden Vorgängern inszeniert der Autor erneut und gnadenlos das Jagen und Gejagt werden in Südafrika. Die Geschichte beginnt wieder in Kapstadt: Rosie Dell, eine Farbige, verheiratet mit einem Weißen, kann zunächst fliehen, als ihr weißer Chef und Lover, Ben Baker, von zwei Schwarzen in seinem Haus erschossen wird. Kurze Zeit später wird ihr Auto jedoch von der Straße gedrängt und sie und ihre beiden Kinder sterben. Nur ihr Mann Robert überlebt. Ihr Mörder, Moses Mazibuko, genannt Inja, ist ein Zulu-Krieger, derselbe, der bereits Ben Baker ermordet hatte und sich nun auch noch seines Helfers durch Genickschuss entledigt. Wie sich herausstellt, ist er sogar Polizist! Erbarmungslos jagt Dell, selbst auf der Flucht, den Mörder seiner Familie. Unterstützt wird er zunächst von seinem Vater, einem alten Rassisten aus den Zeiten der Apartheid. Nach dessen Tod hilft ihm Zondi. Er ist der Vater eines jungen Zulu-Mädchens, welches Inja, „der Hund“, heiraten will. Blut und Staub säumen ihren Weg, bis zum Schluss eigentlich alle tot sind. Bei Roger Smith gibt es kein Happy End. Der Autor zeichnet in seinem neuen Roman wiederum ein düsteres Bild seiner Heimat Südafrika: Sex und Drogen, Gewalt und Korruption, Rache und Vergeltung, Aberglaube und alte Traditionen. Für Touristen mag es das Paradies sein, für die Protagonisten seiner Romane ist es die Hölle... Dennoch hat sich der Schreibstil von Herrn Smith gewandelt: inhaltlich immer noch brutal, aber seine kurzen, abgehackten Sätze sind runder, weicher geworden. Die Sprache früher oft roh, geprägt von Slang-Ausdrücken, hat sich angepasst und gemäßigt. „Staubige Hölle“ ist sicher nichts für zart besaitete Gemüter. Durch das hohe Tempo und die filmreife Action habe ich mich jedoch nie gelangweilt. Unbedingt empfehlenswert!

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Staubige Hölle
von HK1951/trucks am 29.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Roger Smith beschreibt in seinem Roman „Staubige Hölle“ die Geschichte des Robert Dell, 48, der durch einen Autounfall seine gesamte Familie – Frau und Zwillinge im Alter von 5 Jahren – verliert. Zu der Trauer muss er sich dann auch noch mit seinem Vater auseinandersetzen, der ihm vermeintlich helfen soll,... Roger Smith beschreibt in seinem Roman „Staubige Hölle“ die Geschichte des Robert Dell, 48, der durch einen Autounfall seine gesamte Familie – Frau und Zwillinge im Alter von 5 Jahren – verliert. Zu der Trauer muss er sich dann auch noch mit seinem Vater auseinandersetzen, der ihm vermeintlich helfen soll, als er selbst verhaftet wird wegen dem Mord an seiner Familie und mit dem er aufgrund des Rassismusses des Vaters so gar nicht zurechtkommt. Behörden scheinen verwickelt zu sein... Menschen sind nicht das, für das man sie gehalten hat... Dass Roger Smith selbst vor Ort lebt, merkt man dem Buch meiner Meinung nach auch deutlich an. Stammesfehden, Hetzjagden, Aids, Korruption – nichts lässt Smith in seinem packenden dritten Buch aus. Er schreibt so rasant, dass man sich als Leser fast festhalten möchte/muss und schont ihn auch nicht mit den brutalsten/blutigsten Details, um die Verzweiflung und Wut genauer zu beleuchten und aufzuzeigen. Nicht immer schön, aber immer ehrlich wie ich denke. Das Leben ist nunmal nicht immer rosarot und gerade diese Härte machte für mich die Grundstimmung des Buches aus. Der Leser erfährt viel über Afrika, die Menschen und die (politische und auch sehr persönliche) Stimmung in dem Land - viel mehr als es aus einem Bildband oder einer Dokumentation möglich wäre. Ich denke, dass Roger Smith diverse eigene Erfahrungen mitverarbeitet hat. Dies ermöglichte ihm diesen interessanten, spannenden und beeindruckenden Roman, der mich dazu veranlasst hat, nicht immer nur am festgefahrenen Genre festzuhalten und auch mal solche Bücher zu lesen, über Themen, bei denen man zuerst vielleicht oft denkt „Das geht mich nichts an, ist zu weit weg“ oder Ähnliches, denn das lohnt sich..!

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Staubige Hölle
von eine Kundin aus Frankfurt aus Frankfurt am Main am 28.02.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein wahrhaft gelungenes und spannendes Buch. Ganz schnell ist man mitten drin im Geschehen und wird gefesselt von den Ereignissen. Die Geschichte beginnt in Kapstadt. Eine wunderschöne Landschaft, aber eine äußerst gefährliche Stadt, um dort zu leben. Dies muß Dell erfahren, dessen Frau und seine zwei Kinder brutal ermordet... Ein wahrhaft gelungenes und spannendes Buch. Ganz schnell ist man mitten drin im Geschehen und wird gefesselt von den Ereignissen. Die Geschichte beginnt in Kapstadt. Eine wunderschöne Landschaft, aber eine äußerst gefährliche Stadt, um dort zu leben. Dies muß Dell erfahren, dessen Frau und seine zwei Kinder brutal ermordet werden, weil seine Frau den Mörder erkannt hat, als dieser den Geschäftsmann Ben Barker erschossen hat. Dell, der den Anschlag überlebt, und zunächst selbst verdächtigt wird, seine Familie umgebracht zu haben, begibt sich auf die Verfolgung von Inja, deem Mörder, der im Auftrag des Ministers alles aus dem Weg räumt, was sich diesem in seiner Gier nach Macht entgegenstellt. Roger Smith erzählt eindringlich, mit welcher Brutalität und skrupellos Inka mordet, um seinem Auftraggeber gerecht zu werden. Hier herrschen auf der einen Seite Machtgier und Korruption und auf der anderen Seite Aberglaube und Angst. Noch immer werden junge schwarze Mädchen an reiche alte Männer verkauft. Ein Alptraum. Die Kluft zwischen arm und reich und schwarz und weiß ist groß. Ich hoffe, daß viele dieses Buch lesen. 5 Sterne für ein besonderes Leseereignis.

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Verlorenes Südafrika?
von Spatzi79 am 24.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nach „Kap der Finsternis“ und „Blutiges Erwachen“ ist dies nun der dritte Südafrika Thriller von Roger Smith. Wie schon in den beiden Vorgängern wird hier nichts beschönigt, sondern knallhart vom Alltag in Südafrika erzählt. In kurzen, knappen Kapiteln wird geschildert, wie Robert Dells Familie umgebracht wird und ihm die Schuld daran... Nach „Kap der Finsternis“ und „Blutiges Erwachen“ ist dies nun der dritte Südafrika Thriller von Roger Smith. Wie schon in den beiden Vorgängern wird hier nichts beschönigt, sondern knallhart vom Alltag in Südafrika erzählt. In kurzen, knappen Kapiteln wird geschildert, wie Robert Dells Familie umgebracht wird und ihm die Schuld daran in die Schuhe geschoben wird. All das, weil seine Frau eine Affäre mit einem Gegner des Justizministers hatte und der wiederum hat seinen Handlanger Inja Mazibuko, genannt der „Hund“ daraufhin angewiesen, die Dells auszulöschen. Doch Robert überlebt den Anschlag und ist mithilfe seines verhassten Vaters, einem Rassisten und ehemaligen Auftragskiller, auf der Flucht. Sie wollen Rache für Dells Familie nehmen und wissen, dass sie Inja bei seiner bevorstehenden Hochzeit mit seiner vierten Frau in seiner Heimat im tiefsten Zulu-Land, finden werden. Parallel dazu wird die Geschichte des 16jährigen Mädchens Sunday erzählt, der zukünftigen Braut des Hundes. Ihr Schicksal scheint völlig hoffnungslos, sie ist dem alten Mann versprochen, ohne Rücksicht auf ihre Wünsche oder gar auf die Tatsache, dass der Hund an Aids erkrankt ist. Im Gegensatz zu den Vorgängern findet man hier mit Sunday und Dell wenigstens zwei Charaktere, die nicht durch und durch schlecht sind. Roger Smith ist nichts für schwache Nerven. Menschen sterben in seinen Büchern wie die Fliegen - Mord und Anschläge sind an der Tagesordnung, die Seuche Aids hat das Land fest im Griff, ebenso wie die Armut der meisten Einwohner ihnen jede Chance auf ein langes gesundes Leben nimmt. Der Rassismus ist noch lange nicht überwunden. Aberglaube beherrscht noch viele Einwohner, wie zum Beispiel die grauenvolle Idee, Aids ließe sich durch Sex mit einer Jungfrau heilen. Die Reichen und Politiker sind quasi alle skrupellos und korrupt, die Polizei hat an vielen Stellen völlig aufgegeben und überlässt manche Landstriche sogenannten Warlords. Das alles wird durch eine meist recht drastische Wortwahl und die unumwundenen Beschreibungen der brutalen Gewalttaten zu einer fesselnden, aber nicht angenehmen Lektüre. Mehr als einmal lief es mir kalt den Rücken herunter und man fragt sich unwillkürlich, wie ein Land sich aus so einem Zustand jemals herauskommen soll? Eine bedrückende Lektüre – aber ungemein spannend dargestellt!

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Hölle auf Erden
von Nefret am 15.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Bei einem Unfall mit Fahrerflucht sterben Robert Dells Frau und seine beiden Kinder in Südafrika. Dell selbst überlebt, steht aber plötzlich selbst unter Mordverdacht. Er flieht vor der Polizei, wobei er von seinem verhassten Vater, einem verurteilten Rassisten, unterstützt wird. Beide Männer machen sich auf die Suche nach dem... Bei einem Unfall mit Fahrerflucht sterben Robert Dells Frau und seine beiden Kinder in Südafrika. Dell selbst überlebt, steht aber plötzlich selbst unter Mordverdacht. Er flieht vor der Polizei, wobei er von seinem verhassten Vater, einem verurteilten Rassisten, unterstützt wird. Beide Männer machen sich auf die Suche nach dem wahren Mörder. Wäre "Staubige Hölle" ein Film, würde man ihn als Roadmovie bezeichnen. Als ein äußerst brutales und blutiges Roadmovie. Wer noch keinen Roman von von Roger Smith gelesen hat, dem würde ich empfehlen, vorher eine Leseprobe zu lesen. Diese gibt einen sehr guten Eindruck, wie der Stil des Autors ist. Generell dürften wohl eher Männer zur Zielgruppe von Roger Smith gehören. "Staubige Hölle" ist nichts für Weicheier. Es geht um Gewalt, Mord, Gier, Aids, Trostlosigkeit und Rassismus. Alle Horrorgeschichten, die über Südafrika erzählt werden, werden hier verarbeitet. Jeder kämpft gegen jeden, egal ob Schwarz oder Weiß. Nur kurz vor Ende des Romas zeigt sich ein kleiner Funken Menschlichkeit. Das bedrückende und verstörden an "Staubige Hölle" ist, dass der Roman die Realität in Südafrika und anderen Staaten beschreibt, wenn auch möglicherweise überspitzt. Ich wusste schon vorher, dass dort der Aberglaube herrscht, gegen Aids würde der Geschlechtsverkehr mit einer Jungfrau helfen. Dass aber auch der jetzige Staatführer falsche und gefährliche Informationen über die Krankheit verbreitet, lässt einen fast verzweifeln. Nach "Staubige Hölle" musste ich erst einmal einen leichten Trivialroman lesen um auf andere Gedanken zu kommen.

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Rasanter Thriller
von einer Kundin/einem Kunden am 13.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

"Staubige Hölle" ist ein rasanter Thriller, der gleich zur Sache kommt und einen schonungslos in die Hölle Südafrikas katapultiert. Glaubhaft und brutal wird man mit dem brutalen südafrikanische Leben in Berührung gebracht, erfährt vieles über das Leben und Leid des schwarzen Kontinentes. Für meinen Geschmack war jedoch alles etwas überladen... "Staubige Hölle" ist ein rasanter Thriller, der gleich zur Sache kommt und einen schonungslos in die Hölle Südafrikas katapultiert. Glaubhaft und brutal wird man mit dem brutalen südafrikanische Leben in Berührung gebracht, erfährt vieles über das Leben und Leid des schwarzen Kontinentes. Für meinen Geschmack war jedoch alles etwas überladen mit Schießereien. Es wimmelt nur von Toten. Etwas weniger wäre für mich besser gewesen. Trotzdem ein lesenswerter Thriller mit afrikanischem Hintergrund.

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Staubiges, gefährliches Afrika
von CabotCove aus Lemgo am 17.05.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Rosie Dell ist bei ihrem Geliebten und Chef Ben Baker, als dieser von Inspektor Moses Mazibuko erschossen wird, sie kann fliehen. Kurze Zeit später jedoch wird sie in einen Autounfall verwickelt, den nur ihr Mann Robert überlebt. Sie und die fünfjährigen Zwillingen werden getötet. Diesen Unfall hat ebenfalls Moses Mazibuko... Rosie Dell ist bei ihrem Geliebten und Chef Ben Baker, als dieser von Inspektor Moses Mazibuko erschossen wird, sie kann fliehen. Kurze Zeit später jedoch wird sie in einen Autounfall verwickelt, den nur ihr Mann Robert überlebt. Sie und die fünfjährigen Zwillingen werden getötet. Diesen Unfall hat ebenfalls Moses Mazibuko initiiert bzw. ausgeführt. Dann wird Robert Dell wegen Mordes an seiner Familie verhaftet... Robert Dell schwört Rache und bekommt es dabei mit seinem rassistischen Vater zu tun (Rosie war schwarz bzw. gemischt-rassig, Robert ist weiß). Dann geht es noch um die junge Zulu Sunday, die an den viel älteren Moses Mazibuko verkauft wurde, ihn heiraten und zu Willen sein soll gegen ihren Willen. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen an dieser Stelle, das könnte zuviel vom Buch verraten und ich möchte niemandem den Spass am Lesen verderben. Schon das Cover macht deutlich, dass es in diesem Buch packend und wohl kaum zimperlich zugeht. Roger Smith ist Drehbuchautor und mir kam recht bald beim Lesen auch wirklich der Gedanke, dass das Buch einen guten Filmstoff abgeben würde. Smith lebt selbst in Kapstadt und schreibt sehr authentisch, zieht den Leser förmlich in diese Geschichte hinein, die eigentlich eine Mischung aus Krimi, Familiendrama und Landesgeschichte ist. Gerade das fand ich sehr interessant. Man bekommt nicht nur die Wut von Robert Dell mit, der seine Familie rächen möchte, auch die Konflikte zwischen ihm und seinem Vater kommen sehr stark zur Geltung und geben der Geschichte noch mehr Tiefgang. Ich war noch nie in Afrika, hatte aber nach diesem Buch das unbestimmte Gefühl, ich sei schon mal dort gewesen, so eindringlich und schonungslos schreibt Smith. Vieles bleibt regelrecht im Gedächtnis des Lesers kleben und lässt ihn erschrocken oder auch beeindruckt zurück. Einige Probleme Afrikas kennt man aus dem Fernsehen, aber Roger Smith ist eben ganz nah dran und das merkt man dem Buch auch an. Es gibt irgendwann kaum noch eine Distanz mehr vom Leser zu der Geschichte/den Figuren, was mich beeindruckt hat. Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund – eine Eigenart, die ich selbst mag und an Autoren auch schätze, denn das versorgt die meisten betroffenen Bücher wie dieses mit mehr Tiefgang/Struktur. Seinen anderen beiden Bücher „Kap der Finsterns“ und „Blutiges Erwachen“ kenne ich bis dato nicht, aber die werde ich mir jetzt auch mal näher anschauen. Ein Buch, das es wirklich zu lesen lohnt, wenn man Bücher mit verschiedenen Facetten mag, die sich nicht ohne Weiteres einem bestimmten Genre zuordnen lassen und die den Leser nicht ratlos, aber dennoch beeindruckt und ob des Themas ein wenig nachdenklich zurücklassen.

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