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Steamtown

Die Fabrik

(5)
Auf den Stufen der Bakers Hall von Steamtown liegt eine bestialisch zugerichtete Leiche. Der junge Agent Eric van Valen wird zusammen mit dem abgehalfterten Pater und Ætheromanten Siberius Grand und dem seltsamen Forensiker Mister Ferret vom Ministerium Seiner Majestät beauftragt, den Mörder zu finden – oder wenigstens jemanden, der schuldig genug aussieht. Doch was als simple Mordermittlung in der Unterwelt der von Plasmalicht und Kohlefeuer erhellten Stadtmetropole beginnt, scheint tiefer zu gehen und konfrontiert sie mit ihren düstersten Albträumen. Albträume, in denen höllische Geschöpfe auf die drei Ermittler lauern, dunkle Vergangenheiten und eine Verschwörung, die die Stadt Steamtown in ihren Grundfesten erschüttert.
Portrait

Der Mönchengladbacher Autor Carsten Steenbergen mit niederländischen Wurzeln wurde 1973 in Düsseldorf geboren. Aufgewachsen am Niederrhein, blieb er der Gegend auch später verbunden und arbeitet dort heute als Softwarebetreuer und Programmierer. Seine Begeisterung für Literatur begann bereits als jugendlicher Vielleser. Jahre später kam schliesslich der unbändige Drang hinzu, selbst spannende Abenteuer zu verfassen. Seitdem publiziert er Romane und Hörspiele und bringt diese auch gerne multimedial auf die Bühne. Seine Leidenschaft gehört hierbei der Phantastik, der Retrofuturistik wie Steampunk und dem Thriller, sowie einigen anderen Genres. Carsten Steenbergen lebt mit Frau und Tochter nahe der niederländischen Grenze.
T. S. Orgel ist das gemeinsame Pseudonym der Brüder Tom und Stephan Orgel. Tom Orgel studierte Grafik-Design an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Er lebt im unterfränkischen Spessart und arbeitet als selbständiger Grafik-Designer und Texter. Stephan Orgel ist Verlagskaufmann und studierte Betriebswirtschaft. Er lebt und arbeitet in Hessen. Neben einer Reihe von Kurzgeschichten, die von Horror über Mystery und Fantasy bis Humor ein weites Feld abdecken, erscheint seit 2012 ihre High-Fantasy-Trilogie 'Orks vs. Zwerge' bei Heyne, für deren ersten Band sie im Oktober 2013 den Deutschen Phantastik Preis erhielten. STEAMTOWN war ihr erstes gemeinsames Projekt mit Carsten Steenbergen und ihr erster Ausflug in die Welt des Steampunk. Mit Sicherheit aber nicht der letzte.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Papierverzierer Verlag
Seitenzahl 500
Erscheinungsdatum 14.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944544-34-2
Verlag Papierverzierer Verlag
Maße (L/B/H) 200/120/35 mm
Gewicht 480
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Düster direkt und einfach nur gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 13.10.2016

Düster direkt und einfach nur gut Agent Eric van Halen, der Pater Siberius Grand und Mister Ferret werden mit einem Auftrag vom Ministerium seiner Majestät beauftragt. Sie sollen den bestialischen Mord an einem Bürger der Stadt Steamtown aufklären. Wie sich schnell herausstellt, geht es dem Ministerium nicht unbedingt darum den... Düster direkt und einfach nur gut Agent Eric van Halen, der Pater Siberius Grand und Mister Ferret werden mit einem Auftrag vom Ministerium seiner Majestät beauftragt. Sie sollen den bestialischen Mord an einem Bürger der Stadt Steamtown aufklären. Wie sich schnell herausstellt, geht es dem Ministerium nicht unbedingt darum den Schuldigen zu finden oder einen Schuldigen, damit die Bevölkerung nicht unnötig beunruhigt wird. Und auch wenn jeder der 3 Hauptcharaktere so seine eigenen Probleme mit sich rumschleppt, wollen die 3 den tatsächlichen Mörder finden und wenn es sein muss auch auf eigene Faust. So kommt es, dass die 3 auch im Untergrund der Stadt ermitteln werden. Dabei stoßen sie auf mehr wie erwartet. Voller Einsatz von Hab und Gut wird hier gefordert. Und nicht nur das. Es kommt auch zu schweren Kämpfen mit Opfern. Zum Glück erhält unser Team immer wieder Unterstützung und kann somit zur Lösung des Falls kommen. Auch wenn die eigentlich Leiche nicht das einzigste Opfer des Täters bleiben wird. Und die 3 werden in einen Strudel in der Unterwelt gezogen, der ihr Leben komplett verändern wird. Die Atmosphäre in diesem Buch ist sehr düster. Man hat sofort ein angenehm ungutes Gefühl in der Bauchgegend und kann das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen. Die Sprache in diesem Buch ist sehr direkt und deutlich. Die Geschehnisse sind hart und teilweise auch brutal. Aber ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Es ist einfach mal was anderes. Die Story ist wirklich gut und auch sehr gut umgesetzt. Bei den 3 Hauptcharakteren wird jeder einen Liebling für sich entdecken. Also auf nach Steamtown. Ich hinterlasse hier gerne 5 Sterne!

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Eine Stadt der besonderen Art
von einer Kundin/einem Kunden aus Merchweiler am 14.09.2016

Steamtown ist tatsächlich der erste Krimi überhaupt, den ich je gelesen habe. Es ist absolut nicht mein Genre, aber ich liebe Steampunk also führte kein Weg an diesem Buch vorbei. Ich habe diese Entscheidung auch absolut nicht bereut. Steamtown glänzt mit außergewöhnlichen Charakteren, einer ordentlichen Portion Humor und Sarkasmus... Steamtown ist tatsächlich der erste Krimi überhaupt, den ich je gelesen habe. Es ist absolut nicht mein Genre, aber ich liebe Steampunk also führte kein Weg an diesem Buch vorbei. Ich habe diese Entscheidung auch absolut nicht bereut. Steamtown glänzt mit außergewöhnlichen Charakteren, einer ordentlichen Portion Humor und Sarkasmus und natürlich dem Reiz des Dampfes. Das Autorengespann hat eine wunderbare Welt auf die Beine gestellt, in der man gänzlich versinken kann. Auch ohne tiefgründiges Wissen über Steampunk kann man dieser Geschichte folgen und seine Freude daran haben. Es ist daher nicht nur für Fans dieses Genre zu empfehlen. Die Fabrik trumpft auch mit vielen überraschenden Wendungen, die den Leser stellenweiße atemlos zurücklassen. Ich kann jedem, der auf gute Unterhaltung steht, dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Ein wahrer Glücksgriff!

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Rezension zu "Steamtown - Die Fabrik"
von Zsadista am 26.07.2015

Steamtown wird von einem unsagbar furchtbaren Mord erschüttert. Es wird die Leiche eines Mannes gefunden die extrem entstellt und ausgeweidet ist. Der Agent Eric von Valen wird mit der Aufklärung des Mordes betraut. Ihm zur Seite gestellt ist Mr. Ferret vom Ministerium Seiner Majestät. Zu dem Duo stolpert mehr... Steamtown wird von einem unsagbar furchtbaren Mord erschüttert. Es wird die Leiche eines Mannes gefunden die extrem entstellt und ausgeweidet ist. Der Agent Eric von Valen wird mit der Aufklärung des Mordes betraut. Ihm zur Seite gestellt ist Mr. Ferret vom Ministerium Seiner Majestät. Zu dem Duo stolpert mehr durch Zufall der Pater und Aetheromant Siberius Grand. Dieser deckt eine seltsame Plasma-Spur auf, der die drei in die Kanalisation folgen. Und somit beginnt die Verschwörung alle in ihren Sog zu ziehen. Notgedrungen schließt sich auch noch Whiggs der Truppe an. Sie ist die Nichte von Grand und lebt bei den Tunnlern in der Kanalisation. Die Jagd nach dem irren Mörder endet nicht in der Kanalisation. Die tödliche Spur zieht sich mitten durch die Stadt. Eric und seine Helfer sind immer knapp an der Lösung, aber sie ist nicht so leicht greifbar. „Steamtown – Die Fabrik“ ist ein Gemeinschaftswerk von C. Steenbergen und dem Team von T.S. Orgel. Die Idee ist im Internet gewachsen und wurde durch etliche Kurzgeschichten zu einer richtigen Story vereint. Der Schreibstil ist spannend bis zum Ende. Die Geheimnisse sind soweit bis zur Lösung auch im Dunkeln geblieben. Die Protagonisten sind von irre schräg, über schwarzhumorig bis hin zu nervig absolut genial gehalten. Die Mischung aus verschiedenen Charakteren besticht in diesem Roman absolut. Dem fertigen Buch ist auch nicht anzumerken, dass es aus mehreren Teilen zusammengesetzt wurde. Die Story ist flüssig und in sich passend. Vor allem mochte ich den schrägen Humor einiger der Figuren. Mit wem ich gar nicht warm wurde, war Whiggs. Für mich persönlich war sie einfach nur überflüssig und nervig. Aber wirklich durch den kompletten Roman hindurch, ich hätte sehr gut auf sie verzichten können. Ansonsten kann ich „Steamtown“ für jeden empfehlen, der gerne Steampunk-Krimis liest. Auch für Steampunk Anfänger ist der Roman sehr gut geeignet, da er nicht so tief in die Materie eintaucht und alles sehr gut verständlich geschildert wird.

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Interessante Idee mit einigen Mankos
von Janika Hoffmann aus Hamburg am 07.08.2016

In Steamtown geschehen Morde, bei denen die Opfer geradezu massakriert werden. Niemand kann sich einen Reim darauf machen, wer dahinter steckt. Genau das soll der junge Agent Eric van Valen jedoch herausfinden. Unterstützung erhält er dabei von Pater Grand, der ein Ætheromant ist, und Mister Ferret, der ziemlich anders... In Steamtown geschehen Morde, bei denen die Opfer geradezu massakriert werden. Niemand kann sich einen Reim darauf machen, wer dahinter steckt. Genau das soll der junge Agent Eric van Valen jedoch herausfinden. Unterstützung erhält er dabei von Pater Grand, der ein Ætheromant ist, und Mister Ferret, der ziemlich anders als andere Bewohner der Stadt ist und dem daher viel Misstrauen und Unbehagen zuteil wird. Die Spur führt sie nicht nur in die Unterwelt Steamtowns, sondern auch mitten in immer größere Turbulenzen und Gefahren. Und letztendlich ist nichts, wie es zuvor noch zu sein schien. „Steamtown“ ist aus einer Zusammenarbeit von Carsten Steenbergen mit dem Autorenduo Tom & Stephan Orgel entstanden und hat sich nach mehreren Jahren vom Webroman zum neu aufgelegten Print entwickelt. Drei Autoren, die gemeinsam einen einzelnen Roman geschrieben haben – das hat mich neugierig gemacht, aber auch ein wenig zögern lassen. Ich erfuhr jedoch, dass jeder der drei seine eigenen Figuren hatte, deren Parts er verfasst hat, und damit war für mich die Sache klar: „Steamtown“ gehört in mein Regal. Das Cover weckt auf jeden Fall die Neugier. Das halbe Zahnrad, vor dem eine grün beleuchtete Silhouette steht, und der Übergang des grünen Lichts zu grünem Plasma ist sehr gelungen, gerade auch durch die teils vorhandene Glanz-Oberfläche. Auch die Schriftzüge gefallen mir. Insgesamt ist das Cover alles andere als überladen und lässt sich gut in die Kategorie „weniger ist mehr“ einordnen. Inhaltlich hatte ich anfangs Probleme, in die Geschichte reinzukommen. Die Sprünge zwischen dem Mordopfer im Prolog, Mister Ferret, über dessen Situation ich mir noch kein Bild machen konnte, und Agent van Valen zogen sich ein bisschen dahin. Hinzu kam, dass der Buchsatz anders aussieht als bei anderen Büchern, was auf den ersten ca. 80 Seiten furchtbar irritierend war und vom Lesen durchaus ablenkte. Nach und nach kam ich jedoch in die Story rein und entwickelte immer mehr Interesse und Sympathie für die verschiedenen Figuren. Was es mit Mister Ferret auf sich hat, erfährt man erst verhältnismäßig spät, jedoch ist das im Nachhinein auch in Ordnung. Die Puzzleteile setzen sich im Rückblick betrachtet gut zusammen. Was sich leider nicht so gut zusammensetzt, sind die Perspektiven. Die recht langen Kapitel werden zwischendurch zwar durch sehr passende Zahnrad-Grafiken in Abschnitte unterteilt, jedoch wird auch innerhalb dieser Abschnitte immer wieder zwischen den Perspektiven gesprungen. Das zieht sich durch die komplette Geschichte und hat mich beim Lesen immer mehr gestört. So gerne ich auch der Handlung gefolgt bin, die ständigen, vorwarnungslosen Sprünge haben leider verhindert, dass ich wirklich vollständig in die Handlung abtauchen konnte. Ansonsten war die Sprache jedoch schön zu lesen, es klang stets ein sehr eigener, amüsanter Humor darin mit. Auch die verschiedenen Figuren sind abwechslungsreich und ansprechend gestaltet. Das beginnt mit Mister Ferret, dessen Herkunft erst nach einer Weile geklärt wird, und geht weiter mit Pater Grand, der im Laufe der Kapitel deutlich sympathischer wird, als er am Anfang noch wirkt. Beim Weltenbau hätte ich mich über ein wenig mehr Infos zum Drumherum sehr gefreut. Viel erfährt man nicht darüber, wo Steamtown liegt und wie es anderswo aussieht, nur von einem Krieg wird berichtet. Ebenso verhält es sich mit einigen Entwicklungen und Geschehnissen, bei denen bei mir das Gefühl zurückblieb, im Laufe der Geschichte seien den Autoren einige kleinere Fäden aus den Fingern gerutscht und liegengeblieben. Anderes war nicht direkt nachzuvollziehen, sodass ich noch einmal zurückspringen musste, um die Zusammenhänge doch noch zu begreifen. Auch tauchten mehrfach kursive Absätze in den Kapiteln auf, bei denen ich noch immer keine Ahnung habe, ob sie seltsame Gedanken darstellen sollen oder vielleicht doch etwas ganz Anderes. Trotz dieser Mankos sind Grundidee und Handlung interessant genug, um Lust auf mehr zu machen. Der Epilog macht diesbezüglich auch Hoffnung und lässt mehr als genug Potenzial für eine oder mehrere Fortsetzungen offen. Und da die Ursprungsversion von „Steamtown“ schon etwas älter ist und die Autoren sich in diesen Jahren ja ebenfalls weiterentwickelt haben, habe ich auch die Hoffnung, dass beispielsweise die Perspektivsprünge dann nicht mehr geschehen würden. Im Großen und Ganzen hat „Steamtown“ mir ein paar interessante Lesestunden beschert. Durch einige Mankos wird es jedoch schwer, richtig in die Handlung abzutauchen, was ich in Anbetracht der interessanten Ideen sehr schade finde. Dennoch habe ich es gern gelesen und würde mir eine Fortsetzung sofort zulegen. Damit hat das Buch sich drei Sterne verdient.

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skuriller Kriminalfall in einer Welt voller Plasma und Monsterviecher, mit einem sehr anspruchsvollen Schreibstil
von Buchwurm am 05.01.2016

"Steamtown Die Fabrik" ist ein Gemisch aus Sciencefiction, Fantasy und Krimi des Autorentrios Carsten Seenbergen, sowie der Brüder Tom und Stephan Orgel. Dies ist ihr erstes gemeinsames Werk und führt den Leser in die Welt des Steampunkt. Begriffserklärung: (lt. google, wikepedia) Steampunkt von engl. Steam "Dampf", am. punkt "mies", "wertlos" ist ein... "Steamtown Die Fabrik" ist ein Gemisch aus Sciencefiction, Fantasy und Krimi des Autorentrios Carsten Seenbergen, sowie der Brüder Tom und Stephan Orgel. Dies ist ihr erstes gemeinsames Werk und führt den Leser in die Welt des Steampunkt. Begriffserklärung: (lt. google, wikepedia) Steampunkt von engl. Steam "Dampf", am. punkt "mies", "wertlos" ist ein Phänomen das als literarische Srömung erstmals 1980 auftrat und sich zu einem Kunstgenre, einer kulturellen Bewegung, einem Stil und einer Subkultur entwickelte. Häufige Elemte sind hier dampf- und zahnradgetriebene Mechanik, viktorianischer Kleidungsstil, viktorianisches Wertemodel und eine gewisse Do-It-Yorself Mentalität Inhalt: Eine bestialisch zugerichtete Leiche wird in Steamtown gefunden. Eric von Valen wird mit den Worten "finden sie den Mörder oder wenigstens jemandem, der schuldig genug aussieht", mit den Ermittlungen betraut. Ihm zur Seite wird der abgehalfteret, verschrobene und ständig fluchende Pater Siberus Grand und der seltsam wirkende Forensiker Mister Ferret, ein Untoter, vom Ministerum seiner Majestät gestellt. Was zuerst nach einem simplen Mord aussihet und die drei in die Unterwelt der von Plasmalicht und Kohlefeuer erhellten Stadtmetropole führt entwickelt sich schnell zum Albtraum. Es wird deutlcih, das hinter dem Mord weit mehr steckt. So stoßen sie nicht nur auf eine Verschwörung enormen Ausmaßes, sondern sehen sich mit höllischen Monstergeschöpfen konfrontiert. Meinung: Der Roman konfrontiert den Leser mit einem sehr anspruchsvollen Schreibstil und vielen unbekannten Begriffen. So war der Einstieg sehr schwer, immer wieder mußte ich Stellen mehrmals lesen und es dauerte eine Weile bis ich hineinfand. Eine Begriffserklärung am Ende des Buches währe hier sehr schön gewesen. Der Inhalt ist gut durchdacht, allerdings muß sich der Leser darauf einlassen könnnen, was mir auf Grund des Schreibstils schon sehr schwer fiel. So fand ich einfach keinen Zugang zum Roman. Auch mit den ironischen, teilweise fluchenden und mit schwarzen Humor belegten Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden. Für Fans der Streampunktwelt ist dies sicherlich ein tolles Buch, mein Fall war es nicht. Schreibstil: sehr anspruchsvoll, gespickt mit vielen unbekannten Wörtern, beim Lesen ist man gezwungen sich zu konzentrieren und so musste ich mehrere Abschnitte mehrmals lesen um sie zu verstehen Charaktere: von unbeholfenen, unbedarften Charakteren bis hin zu skuriellen, fluchenden und schimpfenden ist hier alles vertreten. Sehr gut wurde die Entwicklung des Agenten Eric von einem etwas unbeholfenen und unbedarften Charakter beschreiben. Der Charakter des Paters mit seinem schwarzen Humor und öfters fluchend war mit Stellenweise schon etwas zu viel. Inhalt: Auch wenn das Lesen sehr schwer fällt konnte man sich die "altertümliche" Welt voller Plasma und Monstertiere gut vorstellen. Ständig passierte etwas in der Handlung, das zu keiner Zeit Langeweile aufkam, auch Wendepunkte gab es immer wieder. Im Großen und Ganzen muss sich der Leser auf den Inhalt und die Schreibweise einlassen können und so ist das Buch für Fans sicherlich eine Bereicherung. Mich konnte es allerdings nicht überzeugen. Fazit: skuriller Kriminalfall in einer Welt voller Plasma und Monsterviecher, mit einem sehr anspruchsvollen Schreibstil ... leider nicht mein Fall

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Machenschaften
von Claudia Stadler aus Bad Ischl am 12.11.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Der Roman "Steamtown - die Fabrik" erschien 2015 im Papierverzierer Verlag. Als Autoren für das Werk verantwortlich sind der Autor Carten Steenbergen und die Gebrüder Tom und Stephan Orgel, welche unter dem gemeinsamen Pseudonym T.S. Orgel ihre Bücher verfassen. Dies ist das erste Werk der drei Autoren, welches sie... Der Roman "Steamtown - die Fabrik" erschien 2015 im Papierverzierer Verlag. Als Autoren für das Werk verantwortlich sind der Autor Carten Steenbergen und die Gebrüder Tom und Stephan Orgel, welche unter dem gemeinsamen Pseudonym T.S. Orgel ihre Bücher verfassen. Dies ist das erste Werk der drei Autoren, welches sie gemeinsam verfassten. Es ist sehr schwierig, etwas über den Inhalt des Buches zu schreiben ohne irgendwie in irgendeine Richtung zu spoilern. Aber kurz gesagt: Es wird eine schrecklich zugerichtete Leiche gefunden. Sofort wird zur Aufklärung ein dreier Team eingesetzt, welches aus Pater Siberius Grand, Mister Ferret und Eric van Valen besteht. Diese drei versuchen sofort die Spur aufzunehmen, welche sie auch in den Untergrund führt. Der Roman startet gleich von 0 auf 100 und mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit bewegen wir uns schließlich durch das Buch. Immer wieder können wir neue Gestalten und Wesen entdecken, welche auch sehr bösartig sein können. Immer wieder stoßen unsere Hauptprotagonisten auf helfende aber auch auf gefährliche Lebewesen. Oft kann man ihnen nur durch Glück entkommen. Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit unserem lieben Pater, aber durch seinen trockenen Humor und seinen Sarkasmus ist er mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Eric kömpft sich tapfer als Hauptaufklärer des Mordfalles durch das Buch und hat auch schon mal seine liebe Not mit diversen Mitkämpfern und Wesen des Untergrundes. Dem Autorenteam ist ein atemberaubender, rasanter und toll geschriebenes Steampunkabenteuer gelungen, welches ausgezeichnet zum Lesen funktioniert. Durch die Dialoge und zeitweise sehr schwarzhumorige Sicht der handelnden Personen wurde es zu einer kurzweiligen, extrem spannenden Leseunterhaltung. Wer Steampunk liebt oder auch einmal in dieses Genre hineinschnuppern möchte, ist mit diesem Buch ausgezeichnet bedient. Lesen Sie es und begleiten Sie unsere Helden durch dieses Abenteuer. 5 Sterne und 100%ige Kaufempfehlung.

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witzig, rasant und kurzweilig - spannende Lesevergnügen für unterhaltungssüchtige Leser
von BÜCHERLESER aus Berlin am 08.11.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

INHALT Eric van Valen ist ein junger Agent des Ministeriums von Steamtown und wird überraschend mit der Aufklärung eines grausamen Mordes in den Straßen der Stadt beauftragt. Ihm zur Seite stehen der Plasmierte Mister Ferret sowie der SMAPabhängige Pater und Ætheromanten Siberius Grand, Schlächter von Arminton. Das Trio folgt den Spuren des... INHALT Eric van Valen ist ein junger Agent des Ministeriums von Steamtown und wird überraschend mit der Aufklärung eines grausamen Mordes in den Straßen der Stadt beauftragt. Ihm zur Seite stehen der Plasmierte Mister Ferret sowie der SMAPabhängige Pater und Ætheromanten Siberius Grand, Schlächter von Arminton. Das Trio folgt den Spuren des Mörders bis in die Tiefen der Kanalisation von Steamtown. Und spätestens, als das Ministerium noch vor den dreien einen (toten) Schuldigen präsentiert, wird deutlich, dass in Steamtown mehr los ist, als ein bestialischer Mörder. Eric, Pater Grand und Mister Ferret begeben sich der Obrigkeit zum Trotz auf die Suche nach dem wahren Schuldigen und stehen dabei nicht nur ihrer Vergangenheit gegenüber, sondern stecken dabei auf einmal in der größten Verschwörung Steamtowns…. FAZIT "Steamtown - Die Fabrik" von C. Steenbergen & T.S. Orgel war mein erster Roman aus dem Genre Steampunk. Anfangs skeptisch, ob mir das Genre, das mir zwar in Games zusagt, auch in der Literatur gefällt, war ich schnell überzeugt und habe gar nicht gemerkt, wie lange ich am Stück mit Eric durch die Straßen und die Kanalisation Steamtowns gestreift bin. (Ja, gestreift stimmt, ich habe es extra nachgeschaut^^) Das Autorenteam hat mich auf der ersten Seite mit ihrer lebhaften Atmosphäre gefangen genommen und ihren Protagonisten an die Hand gegeben. Okay, gefesselt. Eric van der Valen, Mister Ferret, Pater Grand und Wiggs sind lustige, unterhaltsame Charaktere, die mir verdammt gut gefallen haben. Detailverliebt, authentisch und teilweise etwas bissig treten die vier in Erscheinung und in Interaktion untereinander. Eine Mischung, die mir als sarkastischer Mensch durchaus liegt ;) Das gemeinsame Projekt von Carsten Steenbergen und T.S. Orgel ist aber mehr als nur ein Buch - im wahrsten Sinne des Wortes. Hinter dem gemeinsamen Projekt steht eine spannende multimediale Umsetzung. So begann Steamtown 2009 auf einer eigens dafür erstellten Website als Online-Roman, findet eine Umsetzung als Hörbuch und in -so sagt man eindrucksvollen- live Inszenierung. Videoausschnitte, Bilder und Berichte versprechen eine unterhaltsame Veranstaltung, die ich mir bei Gelegenheit auf jeden Fall ansehen werde. (Liebe Autoren - wie wäre also ein Date in Berlin inkl. Steamtown-Veranstaltung? :D ) Weiter unten habe sind zwei spannende Beiträge um das Projekt »Steamtown« für euch verlinkt. »Steamtown - Die Fabrik« von Carsten Steenbergen & T.S. Orgel ist witzig, rasant und kurzweilig. Wer sich gerne von spannenden Charakteren unterhalten lässt und sich nicht vor der Kanalisation, großen Ratten, Medusen oder Quexer scheut, sollte unbedingt einen Blick auf »Steamtown« werfen. Fortsetzung folgt? Hoffentlich...!

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Der Tod ist tatsächlich nicht das Ende
von Anneja aus Halle am 14.10.2016
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Vorab möchte ich mich bei Carsten Steenbergen und T.S. Orgel sowie dem papierverzierer Verlag für das Leseexemplar bedanken. Das Genre Steampunk war mir bis zu diesem Buch eigentlich völlig unbekannt. Doch bei der Lesung der Kurzbeschreibung und Leseprobe fand ich sofort Interesse an dieser doch sehr ungewöhnlichen Thematik. Es gibt nix... Vorab möchte ich mich bei Carsten Steenbergen und T.S. Orgel sowie dem papierverzierer Verlag für das Leseexemplar bedanken. Das Genre Steampunk war mir bis zu diesem Buch eigentlich völlig unbekannt. Doch bei der Lesung der Kurzbeschreibung und Leseprobe fand ich sofort Interesse an dieser doch sehr ungewöhnlichen Thematik. Es gibt nix schöneres als so gut in ein unbekanntes Gebiet vorzustoßen. Eine leichte zu lesende und doch fesselnde Geschichte bekommt nicht jeder hin. Die ersten 100 Seiten waren innerhalb kürzester Zeit verschlungen und hinterließen einen sehr spannenden Film im Kopf. Denn so gut wie alles was im Buch erzählte wurde, konnte ich mir, zumindest auf meine Weise, sehr gut vorstellen. Egal ob Wiedergänger oder Meduse, jedes Wesen konnte ich einem Bild zuweisen. Und doch hätte es mich sehr interessiert wie die Autoren jene Wesen sehen. Bildnisse am Ende des Buches wären sehr aufschlussreich gewesen und hätten zumindest meine Neugier gut versorgt. Was mich jedoch ansprach war das Gefühl im London zur Zeit Sherlock Holmes´ zu sein. Denn Droschken und die Untergliederung der Stadt mit dem Armenviertel erinnerte mich doch sehr an die englische Stadt und Whitechapel. Dies allerdings im positiven Sinne da ich ein großer Sherlock Holmes -Fan bin. Die Persönlichkeiten im Buch sind weit gestaffelt und reichen von Polizisten, Politikern, kuriosen Ärzten über Tunnler (im Tunnel lebende Menschen) und Wiedergänger( tote Menschen welche modifiziert wurden und erneut leben). Auch die Seite der Monster und Schreckenswesen ist gut gefüllt und hinterließ bei mir einen kalten Schauer wenn ich an einem Gullideckel vorbei ging, denn das Grauen kommt aus der Dunkelheit, der Dunkelheit der Abwasserkanäle. Mr. Eric van Valen kann ich nicht so recht zu ordnen. Er fiel mir keineswegs negativ auf aber auch nicht sonderlich positiv. Die wenigen Informationen zu seiner Person ließen ihn für mich als "Langweiler" einstufen. Er gehörte für mich einfach mit zur Geschichte und passte da auch sehr gut rein. Viel mehr interessierte ich mich für Mr. Ferret und Mr. Grand. Beiden hatten für mich unvergleichbare Charaktere, die man trotz Alkohol, Drogen oder der Tatsache das sie eigentlich schon tot sind, noch mehr mochte. Die später dazu stoßende Nichte von Pater Grand konnte erste im Laufe der Geschichte mein Vertrauen gewinnen, war dann allerdings herzlich willkommen. Die Gabe, das im Buch, oftmals beschriebene Plasma zu beeinflussen, fand ich sehr spannend umschrieben. Wie sie, genau wie ihr Onkel, dazu kam wurde nur teilweise beschrieben. Ich bin begeistert, einfach nur begeistert. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen eines für mich völlig fremden Gebiets. Und kann Steampunk-Anfängern, wie mir, dieses Buch nur empfehlen. Tolle Charaktere und eine mehr als spannende Geschichte hinter ließen bei mir einen positiven Eindruck. Ich hoffe es kommt eine Fortsetzung da das Ende doch sehr offen klang. Traut euch in eine Zeit, in der es noch keine Autos gab aber hochtechnitisierte Cyborgs bereits normal sind.

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Steamtown
von Karina Hofmann aus Fürth am 26.09.2016
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Wer mir kennt, weiß ich liebe Steampunk und genau das sagt dieses Cover und natürlich auch schon der Titel aus. Ein guter Grund für mich zu diesem Ebook zu greifen. Bzw. bei einem Gewinnspiel dafür mitzumachen. Und siehe da, ich habs gewonnen und durfte bei einer Leserunde mitmachen :) In... Wer mir kennt, weiß ich liebe Steampunk und genau das sagt dieses Cover und natürlich auch schon der Titel aus. Ein guter Grund für mich zu diesem Ebook zu greifen. Bzw. bei einem Gewinnspiel dafür mitzumachen. Und siehe da, ich habs gewonnen und durfte bei einer Leserunde mitmachen :) In diesem Buch gibt es gleich mehrere Protagonisten, die ich alle auf ihre weiße ins Herz geschlossen habe: Mr. Ferret: Bei ihm handelt es sich um einen sogenannten Wiedergänger. Er ist eigentlich schon seit ca. 50 Jahren tot, doch dank einiger Modifikationen kann er weiter leben, und das mit ein paar Boni, die ich sehr spannend fand. So ist er zum Beispiel viel kräftiger als ein Mensch, er kann Pfeile verschießen und ist an sich viel robuster. Auch seinen Sinn für Humor fand ich einfach super. Er hat sehr gut in die Geschichte gepasst und sie aufgepeppt. Eric van Valen ist unser Polizist, der den Fall der Morde lösen muss. Er ist sehr engagiert und voll bei der Sache. Er möchte seinen Job gut machen und geht dafür an seine Grenzen. Auf mich hat er sehr sympathisch gewirkt und ich finde er hat genau den richtigen Job für sich gefunden. Pater Siberius Grand war mir Anfangs doch etwas suspekt, ich musste mich mit dieser Figur erst ein wenig einig werden, aber im Laufe der Geschichte hat man gemerkt das ihm seine Kollegen doch am Herzen liegen und er ein guter Freund sein kann. Er hat spezielle Fähigkeiten, die während der Geschichte sehr hilfreich sein können. Der Schreibstil des Buches war nicht schlecht, jedoch sind mir einige Passagen doch etwas zu lang vorgekommen und das Buch hat sich dicker angefühlt als es eigentlich ist. Trotzdem war sie schön durchdacht, die Personen waren schön ausgearbeitet und das Umfeld der Steampunkgeschichte war sehr bildlich beschrieben, sodass man sich alles sehr gut vorstellen konnte. Ein wenig hat mir das Viktorianische gefehlt, das in anderen Geschichten dieses Genres doch etwas mehr raus kommt. Das ist jedoch zu verschmerzen, denn im großen und ganzen war die Geschichte sehr gut aufgebaut. Der Autor: Der Mönchengladbacher Autor Carsten Steenbergen wurde 1973 in Düsseldorf geboren. Nach dem Abitur absolvierte er das Studium zum Diplomverwaltungsfachwirt und arbeitet nun als Softwarebetreuer und Programmierer in Neuss. Seine Begeisterung für Literatur begann bereits als jugendlicher Vielleser. Tolkiens Herr der Ringe brachte ihn früh zur Phantastik, insbesondere der Fantasy, aber auch das Interesse an Altertum und Geschichtlichem ist seither ungebrochen. Kriminalgeschichten gehören ebenfalls zu seiner Leidenschaft und entfachten den unbändigen Drang, selbst spannende Abenteuer zu verfassen. Neben dem Broterwerb schreibt er Hörspiele bzw. Hörbücher und Romane aus der großen Bandbreite des phantastischen Genre sowie Krimi und Thriller. Carsten Steenbergen wurde in 2008, 2009 und 2010 für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. In 2012 nominiert für den Kurd-Laßwitz-Preis „Beste Erzählung“. Mein Fazit: Ein tolles Buch. Wenn man Steampunk mag, dann sollte man diese Geschichte nicht verpassen. Aber vorsicht, es handelt sich hier um eine Reihe ;)

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Ætheromant, Plasmalicht und Kohlefeuer -> Steampunk
von ZeilenZauber aus Hamburg am 03.04.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Auf der Suche nach einem bestialischen Mörder, lernt der Leser nach und nach die Protagonisten kennen und anschließen müssen die drei Figuren miteinander klarkommen. Dieses Zusammenraufen birgt genug Zündstoff für Streitereien und die Autoren haben nicht an feinen humoristischen, teilweise auch hübsch sarkastischen Akzenten gespart. Die... ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Auf der Suche nach einem bestialischen Mörder, lernt der Leser nach und nach die Protagonisten kennen und anschließen müssen die drei Figuren miteinander klarkommen. Dieses Zusammenraufen birgt genug Zündstoff für Streitereien und die Autoren haben nicht an feinen humoristischen, teilweise auch hübsch sarkastischen Akzenten gespart. Die Spannung baut sich sukzessive auf und ich konnte zwischendurch immer mal wieder Atemholen und mich für die nächste Spannungssteigerung vorbereiten. Die Steampunk-Aspekte werden geschickt in die Handlung eingearbeitet und ich war mittendrin. Es war durchaus interessant, in diese Welt einzutauchen - mit Æther hatte ich bisher wenig zu tun, aber das machte es für mich noch spannender. Der Schreibstil der Autoren ist flüssig und eine gute Mischung aus beschreibenden Passagen und Action-Szenen. So bekam ich als Leser einen großen Überblick, doch musste ich auf die Aufklärung des Verbrechens durch die Figuren warten, um das Große-Ganze zu erfahren. Mir hat die Danksagung echt gut gefallen und ließ mich häufig grinsen. Von mir gibt es 5 Æther-Sterne und ich hoffe, dass es noch mehr literarische Werke des Trios gibt. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Auf den Stufen der Bakers Hall von Steamtown liegt eine bestialisch zugerichtete Leiche. Der junge Agent Eric van Valen wird zusammen mit dem abgehalfterten Pater und Ætheromanten Siberius Grand und dem seltsamen Forensiker Mister Ferret vom Ministerium Seiner Majestät beauftragt, den Mörder zu finden oder wenigstens jemanden, der schuldig genug aussieht. Doch was als simple Mordermittlung in der Unterwelt der von Plasmalicht und Kohlefeuer erhellten Stadtmetropole beginnt, scheint tiefer zu gehen und konfrontiert sie mit ihren düstersten Albträumen. Albträume, in denen höllische Geschöpfe auf die drei Ermittler lauern, dunkle Vergangenheiten und eine Verschwörung, die die Stadt Steamtown in ihren Grundfesten erschüttert.

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Plasmastarker Steampunkroman
von StMoonlight am 15.09.2016
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Im ersten Kapitel lernen wir Pater Grand kennen. Auch wenn er einen religiösen Touch hat, so scheint er doch alles andere als nach diesen Werten zu leben. Einem guten Tröpfchen ist er nicht abgeneigt. Wie sich schnell herausstellt hat der Mann nicht nur Freunde, eher im Gegenteil und damit... Im ersten Kapitel lernen wir Pater Grand kennen. Auch wenn er einen religiösen Touch hat, so scheint er doch alles andere als nach diesen Werten zu leben. Einem guten Tröpfchen ist er nicht abgeneigt. Wie sich schnell herausstellt hat der Mann nicht nur Freunde, eher im Gegenteil und damit ist der Leser auch schon mitten im Geschehen. Das Abenteuer beginnt. Die Aktionen der Protagonisten sind wirklich sehr gut beschrieben, inklusive der Gerüche.  Das war schon fast, als würde ich direkt mitkämpfen – und die „aromatischen Düfte“ einatmen. Viele Fragen ergeben sich je weiter man fortschreitet. Sie bringen den Leser dazu schnell weiter zu lesen, um die Antworten zu finden. Die Gruppe der Protagonisten gefällt mir gut. Sie sind eine tolle Mischung aus Freund und Feind gleichermaßen. Auch der teils derbe Humor gefällt mir sehr gut. Es gibt sogar einen untoten Cyborg. Das ist wirklich mal eine ganz neue Idee. Mr. Ferret, so sein Namen, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Er wirkt mit jeder Seite die ich über ihn lese vertrauter, fast wie ein Freund. – Ich mag es, wenn Protagonisten genau diese Wirkung bei mir auslesen, denn das macht die Geschichte viel spannender und emotionaler. Richtig toll finde ich die bildliche Beschreibung wie z.B.: „ […] Begleitet von einem saugenden Geräusch löste sich das schwarze Auge aus der Höhle und fiel mit dumpfen Pochen auf den Boden.“ Herrlich! :D Und auch Lebensweisheiten gab es die eine oder andere. Besonders toll gefällt mir diese: „Ich habe die Feststellung gemacht, dass immer dann, wenn jemand im Brustton der Überzeugung verkündet, dass etwas unmöglich sei, etwas passiert, das schnell und mit angemessener Komik klarstellt, dass das, was unmöglich schien, soeben eingetroffen ist.“ Das Ende fand ich ein klein wenig verwirrend, aber durchaus in Ordnung. (Mich stört hier nicht das „DAS“, sondern das „WIE“.) Was in jedem Fall sicher scheint: Hier haben sich die Autoren ein Hintertürchen für eine Fortsetzung offen gelassen … Die Geschichte schreit förmlich nach einer Fortsetzung. ~°~ Fazit ~°~ Schon alleine durch den untoten Cyborg einfach mal etwas anderes. Im Gegensatz zu vielen anderen Zum Wörterbuch hinzufügen spielt dieser nicht in einer versnobten Oberschicht, sondern eher in der Unterschicht. Vielleicht macht u.a. dieses mir die Charaktere so synaptisch. Auch wenn das Ende nicht ganz so ist, wie ich mir gewünscht hätte, so ist die Geschichte durchaus Spannend.

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Zombie-Cyborgs und irre Wissenschaftler
von Archer Nowhere am 13.09.2016
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Als ein Mitarbeiter der Steamtown Power Transmission Ltd tot aufgefunden wird, muss der Mord schnell aufgeklärt werden, um Unruhe unter den Bürgern zu vermeiden. Fast könnte man dabei auf die Idee kommen, dass es eigentlich egal ist, wer dafür verurteilt wird, denn ausgerechnet ein junger, unerfahrener Agent, der seltsame... Als ein Mitarbeiter der Steamtown Power Transmission Ltd tot aufgefunden wird, muss der Mord schnell aufgeklärt werden, um Unruhe unter den Bürgern zu vermeiden. Fast könnte man dabei auf die Idee kommen, dass es eigentlich egal ist, wer dafür verurteilt wird, denn ausgerechnet ein junger, unerfahrener Agent, der seltsame Mister Ferret und ein fluchender und ständig unter Suff und Drogen stehender Pater werden mit der Aufklärung betraut. Mit diesem Trio ist allerdings ein Glücksgriff gelungen - vielleicht nicht so sehr im Sinne derjenigen, die den Mord dilettantisch behandelt sehen wollten als vielmehr für den Leser. Denn dieser begleitet die Männer, die etwas später noch tatkräftige weibliche Unterstützung bekommen bei ihren Ermittlungen. Dabei werden sie mit Monstern in den Abwässertunneln unter der Stadt konfrontiert, mit Zombie-Cyborgs, verrückten Wissenschaftlern, noch verrückteren Plänen, bei denen mal so nebenbei auch ein bisschen Welteroberung mitschwingt, mit Unterweltlern, einem wütenden Mob, undurchsichtigen Politikern und noch einigem mehr. Spannend ist es, das steht fest. Zugegeben, dass manchmal sogar während eines Absatzes die Perspektiven gewechselt werden, ist nicht optimal, aber wohl der Tatsache geschuldet, dass sich hier drei Autoren auf eine Art Fortsetzungsroman auf einem Blog eingelassen haben. Es gibt die ein oder andere Frage, die zumindest in meinen Augen nicht wirklich gelöst wurde, aber vieles von dem lässt Interpretationsspielraum. Es werden Begriffe verwendet, die unbekannt sind, aber nicht unerklärbar, wenn man sich ein bisschen dahinterklemmt, was ich zumindest recht spannend finde. Mir hat die Story, der Humor, und besonders die Personenbeschreibung gefallen und der Epilog, das muss klar gesagt werden, schreit geradezu nach einer Fortsetzung.

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Auf Mörderjagd unter mutierten Ratten, Riesenamphibien und Wiedergängern
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 15.10.2016
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Steamtown – ein Stadt in der giftige Nebelschwaden die Luft zum Atmen rauben, mutierte Ratten in Arenen zur Schau gestellt und Tote zu Wiedergängern erweckt werden. Wen wundert es, dass an einem solchen Ort bestialische Morde geschehen? Vor der Bakers Hall hat der Mörder von Mr. Hartlefield nicht viel... Steamtown – ein Stadt in der giftige Nebelschwaden die Luft zum Atmen rauben, mutierte Ratten in Arenen zur Schau gestellt und Tote zu Wiedergängern erweckt werden. Wen wundert es, dass an einem solchen Ort bestialische Morde geschehen? Vor der Bakers Hall hat der Mörder von Mr. Hartlefield nicht viel übrig gelassen. Eric Van Valen, ein junger Agent der Abteilung für innere Angelegenheiten, wird beauftragt, den Mörder, oder auch nur jemanden, der schuldig aussieht, zu fangen. Warum ihm ein saufender Pater und ein seltsam blasser und knochiger Typ mit tiefschwarzen Augen zur Seite gestellt werden, zeigt sich bald. Denn die Spur führt in den Untergrund Steamtowns und Pater Grand ist Ætheromant. Der Roman „Steamtown – Die Fabrik“ von T.S. Orgel und Carsten Steenbergen ist ursprünglich aus einem Online-Projekt entstanden und wurde auch als Hörbuch veröffentlicht. Es war sicherlich eine Herausforderung, diese episodenhafte Struktur aufzulösen und ein rundes Ganzes daraus zu machen. In Bezug auf die Storyführung ist das gelungen. Wie viele Steampunk-Romane ist „Steamtown“ wie ein klassischer Krimi geplottet. Der Roman beginnt mit einem abscheulichen Mord, ein Ermittlerteam nimmt die Arbeit auf und präsentiert im Finale eine unerwartete Auflösung. Der Spannungsbogen bietet überraschende Wendungen, die Steampunk-Kulisse das passend düstere Ambiente. In Steamtown mischen sich Armut und Dreck des viktorianischen Zeitalters mit mutierten Monstern, lebenden Toten, Plasma und technischen Raffinessen. Nicht allein die ausnehmende Brutalität des Mörders, sondern auch das sonderbare Agententeam lassen darauf schließen, dass es um mehr geht, als ein Gewaltverbrechen. Erzählt wird die Handlung jeweils aus der Sicht der vier Ermittler Eric van Valen, Pater Grand, Mr. Ferret und Eleonore Taversham, alias Whiggs. Die Perspektiven wechseln zwar recht häufig, doch überwiegend sind die Übergänge gut auf einander abgestimmt. Oft übernimmt die folgende Szene ein Detail aus der vorhergehenden und schafft so einen passenden Übergang. Nur manchmal erscheint eine Passage seltsam isoliert, wie zum Beispiel die mit Erics Kindheitserinnerungen. Das hier Erzählte wird zwar später noch einmal aufgegriffen, aber nicht wirklich aufgelöst. Was dagegen nicht so gut gelungen ist, ist die Vereinheitlichung der stilistischen Merkmale der verschiedenen Autoren. Einer von ihnen neigt zu Wiederholungen, ein anderer verwendet gern nachgeschobene, nicht immer sinnfällige Kurzsätze. Als störend fallen einige sprachliche Ausrutscher in dem überwiegend solide geschriebenen Text auf, beispielsweise Formulierungen wie „mehr als halbseiden“. Zudem wird des Paters Heim zwei Mal unterschiedlich beschrieben, aus einem nicht vorhandenen Vorgarten wird ein vernachlässigter. Mr. Ferret, der vierzig Jahre nach seinem Ableben wieder erweckte Agent, ist die interessanteste Figur in einem ohnehin originellen Ensemble. Eine Kombination aus Nüchternheit, Scharfsinn und trockenem Humor macht Mr. Ferret zu einem besonders sympathischen Charakter. Der Wiedergänger analysiert jede noch so chaotische Sachlage nüchtern und formuliert seine Erkenntnisse mit subtilem Sarkasmus. Als Ermittler gibt er wertvolle Impulse und sorgt mit seinem dünnen Lächeln für ein wenig Entspannung, gerade wenn es brenzlig wird. Sehr unterhaltsam sind auch die Frotzeleien, die sich Grand und Mr. Ferret besonders am Anfang des Romans zuwerfen und selbst der bärbeißige Pater mit einer starken Abneigung für Wiedergänger sorgt sich um den nur äußerlich blassen Kollegen. Pater Grand repräsentiert den Typ des abgewrackten Ermittlers aus einem Noir-Krimi; mit Schuldgefühlen überladen, dem Alkohol verfallen, unfreundlich und rücksichtslos. Die Rückschau auf seine dunkle Vergangenheit erklärt schlüssig, warum er so handelt, wie er es tut. Sein weibliches Pendant ist seine Nichte Eleonore, die in der Unterwelt lebt und ihren Onkel hasst. Ihr ist die bemerkenswerteste Entwicklung im Roman vorbehalten. In dieser illustren Runde wirkt der aus gutem Hause stammende Eric van Valen fast schon langweilig, doch auch er hat seine glanzvollen Momente. Insgesamt ist „Steamtown – die Fabrik“ ein spannender Steampunk-Krimi, der genau die geheimnisvolle und retrofuturistische Atmosphäre atmet, die der Fan des Genres erwartet. Witzige Szenen und sarkastische Dialoge lockern die düstere Atmosphäre angenehm auf, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Carsten Steenbergen und T.S. Orgel verstehen sich auf detaillierte Schauplatzzeichnungen, packende Handlungsabläufe und skurrile Charaktere. Diese Qualitäten gleichen die angemerkten Schwächen locker aus und machen „Steamtown-die Fabrik“ zu einem spannenden Leseerlebnis mit Erinnerungswert.

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