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Sterne über der Alster

Roman

(8)
Inmitten der Revolution 1918 bedroht die Hamburger Reederfamilie Dornhain ein Skandal. Klara, das Hausmädchen, soll die illegitime Tochter des kürzlich verstorbenen Familienoberhaupts sein. Eine schnelle Heirat wäre die Lösung, doch Klaras Verlobter ist in der Kriegsgefangenschaft in Sibirien verschollen. Die Furcht, von der alten Patriarchin ausgerechnet zu Weihnachten vor die Tür gesetzt zu werden, ist gross. Klara hofft auf die Hilfe von Ellinor Dornhain, der ältesten Tochter. Doch die muss um das wirtschaftliche Überleben der Reederei kämpfen, deren Zukunft in den Sternen über der Alster geschrieben steht ...
Portrait
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Nach einem Sprachenstudium absolvierte sie ein Zeitungsvolontariat und arbeitete viele Jahre als Redakteurin, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Geschichte und Geografie sind ihre liebsten Themen, ihre Faszination gilt dabei vor allem Süd- und Ostafrika. Sie hat eine erwachsene Tochter und lebt nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris heute mit Mann und Hund in München und Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30697-3
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 187/120/30 mm
Gewicht 311
Buch (Taschenbuch)
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Wunderbare Fortsetzung
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 09.02.2016

Als der Vater der Dornhain-Töchter stirbt, weiß nur Ellinor, die älteste Tochter, dass ihr Vater sich das Leben genommen hat. Ihre Großmutter Charlotte wies sie an, es Nele und Lavinia nicht zu sagen. Auch von dem Wissen, dass der Reeder Victor erpresst wurde und einen Abschiedsbrief hinterlassen hatte, sollten... Als der Vater der Dornhain-Töchter stirbt, weiß nur Ellinor, die älteste Tochter, dass ihr Vater sich das Leben genommen hat. Ihre Großmutter Charlotte wies sie an, es Nele und Lavinia nicht zu sagen. Auch von dem Wissen, dass der Reeder Victor erpresst wurde und einen Abschiedsbrief hinterlassen hatte, sollten diese keine Kenntnis erhalten. Es ist eine harte Zeit, aus dem 1. Weltkrieg ist gerade erst Deutschland als Verlierer hervorgegangen, der Kaiser hat abgedankt, Unruhen und Chaos in Deutschland und demzufolge auch in Hamburg sind an der Tagesordnung. Nele und Livi können nicht rechtzeitig vom Tode des Vaters benachrichtigt werden, da gestreikt wird. Nele befindet sich mit Konrad, Livis Mann, in der Schweiz, wo dieser sich noch in der Genesungsphase befindet und Livi arbeitet als Telefonistin an der Westfront, wo sie auch die Abdankung des Kaisers hautnah miterlebt. Nele und Konrad kommen zurück nach Hamburg. Sie hoffen, dass Livi es wahr macht und in die Scheidung einwilligt, wie sie hat verkünden lassen, denn die beiden erwarten ein Kind. Als jedoch Livi anreist, wirft sie sich sofort Konrad wieder an den Hals, ist ihr doch gerade erst wieder ein Mann "abhanden" gekommen, so dass sie lieber festhält, was sie hat, ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer. Ellinor, als Nachfolgerin ihres Vaters in der Reederei, hat derweil ganz andere Sorgen. Die Testamentseröffnung kann aufgrund der ungesicherten Verhältnisse und Unruhen noch nicht erfolgen und ein Zugang zu den Räumlichkeiten der Reederei wird ihr verwährt. Ein alter Feind hat sich dort breit gemacht. Zudem sollen alle großen Schiffe an die Siegermächte gehen, so dass der Fortbestand der Reederei Dornhain erst einmal unsicher ist. Mit diesem Roman legt die Autorin Micaela Jary den 2. Teil der Saga um die Reedereifamilie Dornhain vor. Die Protagonisten sind die Dornhain-Schwestern, ihr Großmutter Charlotte und Klara, eines der Dienstmädchen im Haus. Nach dem Tod des Vaters ändert sich das Leben aller Betroffenen. Hinzu kommen die politischen Unruhen und Begleiterscheinungen, die ein Machtwechsel mit sich bringt. Es ist auch eine Zeit des Hungerns, die nicht nur die arme Bevölkerung betrifft, sondern auch die etwas Betuchteren zu Sparmaßnahmen zwingen. Vieles im Umfeld der Dornhains ändert sich, aber Charlotte kann mit diesen Änderungen nicht gut umgehen. Contenance bewahren, das zählt und so tun, als ob. Nicht auffallen, nicht zum Gerede der anderen werden. Stillschweigen bewahren. Eine Großmutter, die mir nicht unsympathischer sein konnte. Es interessierte sie nicht, wie es ihren Enkelinnen geht. Noch immer hat sie das Sagen im Haus und niemand macht ihr die Position streitig. Lavinia passt sich ihre Welt an, ist unglaublich ich-bezogen und noch immer wie ein verwöhntes kleines Kind, das sich nimmt, was es möchte. Was sie anderen damit antut, ist ihr relativ egal, Hauptsache es dreht sich alles um sie. Nachdem für mich im 1. Teil der Saga eine positive Entwicklung bei Livi festzustellen war, fällt sie nun wieder ins andere Extrem. Ich hätte sie am liebsten geschüttelt, damit sie zur Besinnung kommt und sich einmal ansieht, was sie anderen antut. Ellinor und Klara haben in diesem Band meine Sympathiepunkte eingeheimst. Diese beiden Frauen tun etwas, sie verändern etwas und nehmen nicht alles als gegeben hin. Sicher brauchen beide jeweils Anstöße von Außenstehenden, aber sie wollen etwas ändern und tun alles dafür. Micaela Jary nimmt den Leser mit in die Zeit der Anfänge des 20. Jh. Die politische Lage und die Auswirkungen auf die Menschen hat sie hervorragend recherchiert. Als Leser fühlte ich mich in die Zeit zurückversetzt und habe die brisante Lage förmlich selbst miterlebt. Dass sie diese explosive Zeit in eine Familiensaga integriert hat, macht dieses Buch lesenswert. Man erlebt mit der Familie nicht nur deren persönliche Krisen und Belange, sondern auch hautnah einen Teil deutscher Geschichte. Für mich ist Micaela Jary eine Autorin, die schreiben kann, was sie will. Es ist immer gut recherchiert und in eine Story eingebettet, die man als Leser auch lesen möchte. Auch diesen 2. Band empfehle ich sehr gern weiter und bin schon gespannt auf Teil 3.

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Eine Geschichte voller Liebe, Verzweiflung und Verlangen!
von Monika Schulte aus Hagen am 12.12.2015

Eine Geschichte voller Liebe, Verzweiflung und Verlangen! Endlich ist er da, der zweite Teil der Saga über die Reedersfamilie Dornhain! Als Victor Dornhain erpresst wird, nimmt er sich das Leben. Er hinterlässt einen Brief mit einigen Anweisungen. Charlotte Dornhain weist ihre Enkelin Ellinor an, niemanden, auch nicht dem Rest der... Eine Geschichte voller Liebe, Verzweiflung und Verlangen! Endlich ist er da, der zweite Teil der Saga über die Reedersfamilie Dornhain! Als Victor Dornhain erpresst wird, nimmt er sich das Leben. Er hinterlässt einen Brief mit einigen Anweisungen. Charlotte Dornhain weist ihre Enkelin Ellinor an, niemanden, auch nicht dem Rest der Familie, von dem Selbstmord des Familienoberhauptes zu erzählen. Nun muss sich Ellinor, die Älteste der drei Dornhain-Töchter behaupten. Der Kaiser hat abgedankt. Der Vater hat sich das Leben genommen. Krieg, Hunger, Streiks, Proteste, doch Ellinor ist stark. Sie geht ihren Weg. Als dann auch noch der Chauffeur unter Mordverdacht gerät, Schwester Nele mit dem geliebten Mann ihrer Schwester Lavinia aus der Schweiz eintrifft und die verwöhnte Lavinia selbst aus dem Kriegsdienst nach Hause kommt, ja, da ist das Chaos perfekt. Und Ellinor, sie kämpft nicht nur ums Familienunternehmen, sondern sie ist auch auf der Suche nach dem eigenen Glück. Erzählkunst bis zur höchsten Vollendung! So und nicht anders kann ich immer wieder Micaela Jarys Romane beschreiben! Mit „Sterne über der Alster“ ist ihr eine gelungene Fortsetzung des Romans „Das Haus am Alsterufer“ gelungen. Der Roman ist spannend und authentisch. Eine Welt im Umbruch. Man nimmt förmlich daran teil. Charlotte, die über alles erhabene Großmutter im Hause der Dornhains. Immer schön Haltung bewahren, komme, was wolle! Die Menschen streiken, sie haben Hunger. Auch im Hause Dornhain wird gespart. Diesmal lernen wir die Bediensteten noch ein bisschen besser kennen. Ihr Leben, ihre Wünsche, ihre Träume. Vor allen Dingen geht es um Klara, das zweite Hausmädchen. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Ob Lavinia ihren Mann Konrad endlich frei gibt, ob Ellinor ihren Jugendfreund Christian ehelicht und ob das Geheimnis um Klara gelöst wird, das wird hier nicht verraten. Micaela Jary schafft es wieder einmal hervorragend, den Leser am Geschehen teilhaben zu lassen. Mit ihren Geschichten kann ich eintauchen in vergangene Zeiten. Es ist eine Geschichte voller Liebe, Verzweiflung und Verlangen, wunderschön und bewegend. Unbedingt lesen!

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Teil 2 der Familiensaga rund um die Familie Dornhain
von einer Kundin/einem Kunden am 03.12.2015

Dies ist der 2. Teil der Familiensaga rund um die Hamburger Reederfamilie Dornhain. Das Buch knüpft direkt an Teil 1 "Das Haus am Alsterufer" an. Man kann es auch lesen, wenn man das Vorgängerbuch nicht kennt, da alle nötigen Informationen zum Verständnis der Familienverhältnisse vorhanden sind. Wie immer... Dies ist der 2. Teil der Familiensaga rund um die Hamburger Reederfamilie Dornhain. Das Buch knüpft direkt an Teil 1 "Das Haus am Alsterufer" an. Man kann es auch lesen, wenn man das Vorgängerbuch nicht kennt, da alle nötigen Informationen zum Verständnis der Familienverhältnisse vorhanden sind. Wie immer bei solchen Fortsetzungsromanen ist das natürlich Geschmackssache. "Das Haus am Alsterufer" hatte mit einem Brief von Victor Dornhain an seine Familie geendet und genau mit diesem Brief und Victors Selbstmord beginnen "Sterne über der Alster". Die Last des Familiengeheimnisses um Klara und das Erbe liegen nun alleine in Ellinors Hand. Ihre Schwestern sind weit weg von Hamburg und durch die Einwirkungen des 1. Weltkrieges nicht erreichbar. Ihre Großmutter Charlotte ist ihr keine Hilfe, da in ihren Augen das Ansehen der Familie im Vordergrund steht und Ellinor alle Geschehnisse nur auf sich ruhen lassen soll. Nach einiger Zeit gibt es ein Wiedersehen der Schwestern in Hamburg und die Familie muss sich mit ihren Problemen auseinandersetzen. Nele und Konrad lieben sich, Livinia ist jedoch immer noch mit Konrad verheiratet und ihre Zustimmung zur Scheidung ist ungewiss. Klara vermisst immer noch ihren Verlobten Gabriel und welche Rolle spielt der gute Geist des Hauses, Herr Richter? Dieses Buch hat mich genauso begeistert, wie "Das Haus am Alsterufer". Den Schreibstil finde ich einfach und gut zu lesen. Der Leser erhält die notwendigsten Infos zu der aktuellen Zeit und den politischen Geschehnissen, allerdings wird nicht intensiv auf die Details eingegangen. Mir gefällt das gut, da ich unterhalten werden möchte und nicht nach einer Dokumentation gesucht habe. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Nele war in Teil 1 mein Liebling. Sie fand ich hier etwas schwierig, dafür ist mir dieses Mal Ellinor näher gekommen. Livi ist nach wie vor herzlich erfrischend, naiv und unterhaltsam. Klara hat in diesem Buch nicht so eine große Rolle gespielt, wie ich es erwartet hatte. Aber ich hoffe doch, dass die Autorin bei der Fortsetzung Klara in den Fokus zieht. Ihr Charakter ist es absolut Wert für mindestens ein Buch im Mittelpunkt zu stehen. Mein Fazit: Wer Familiensagas mag dem lege ich Familie Dornhain absolut ans Herz! Ich hatte eine sehr schöne Lesezeit und hoffe unbedingt auf eine Fortsetzung!

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Eine sensationalle Fortsetzung
von zauberblume am 30.11.2015

„Sterne über der Alster“ von Micaela Jary ist eine hervorragend gelungene Fortsetzung des Bestsellers „Das Haus am Alterufer“. Voller Neugierde habe ich schon auf dieses Buch gewartet. Und ich muß sagen, das Warten hat sich mehr als gelohnt, denn meine Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Wir sind wieder zurückgekehrt nach... „Sterne über der Alster“ von Micaela Jary ist eine hervorragend gelungene Fortsetzung des Bestsellers „Das Haus am Alterufer“. Voller Neugierde habe ich schon auf dieses Buch gewartet. Und ich muß sagen, das Warten hat sich mehr als gelohnt, denn meine Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Wir sind wieder zurückgekehrt nach Hamburg. Hier habe ich wieder Einzug gehalten im Haus der Reederfamilie Dornhain. Die Revolution von 1918/19 bringt nicht nur Chaos in das geordnete Leben der Hamburger Reederfamilie, sondern auch in das Leben der Dienstboten. Ein schwerer Schicksalsschlag für die Familie. Gerade in dieser harten Zeit nimmt sich der Patriach das Leben. Und seine Tochter Ellionor soll die Leitung der Reederei übernehmen. Sie soll zwischen all den Aufständen von denen das Land nun heimgesucht wird, ihren Mann stehen. Dann gerät auch noch der langjährige Diener Richter unter Mordverdacht. Nele erwartet ein Kind vom Mann ihrer kleinen Schwester. Und dann stellt Ellionor auch noch ihre Verlobung mit Christian in Frage. Soll sie eine Vernunftehe eingehen nur um das Familienunternehmen zu retten oder steht die Zukunft doch in den Sternen? Ein unglaubliches Buch. Die Autorin bringt uns die Geschichte dieser Zeit so nahe, man meint, selbst dabei zu sein. Ihr Schreibstil hat mich wieder von Anfang an begeistert. Und es ist schön auf altbekannte Protagonisten zu treffen, auch wenn die Geschichte mit einem traurigen Ereignis beginnt. Charlotte ist immer noch die Herrscherin in der Villa am Alsterufer. Ich finde sie unmöglich, will sie doch wichtige Dinge einfach unter den Tisch kehren. Aber ist gibt immer eine Gerechtigkeit. Ich bewundere Ellionors Mut, wie sie ihren Mann steht, auch wenn ihr von allen Seiten Steine in den Weg gelegt werden. Die Autorin hat manch vergessene Ereignisse wieder zum Leben erweckt. Ich finde alles hochinteressant. Man kann sich auch die für mich etwas oberflächliche Lavinia gut vorstellen. Und auch Nele, der ich immer Glück wünsche und Klara, die hoffentlich ihren Verlobten Gabriel findet, erwachen für meinem inneren Auge zum Leben. Ein absolutes Traumbuch, das sicher wieder ein Bestseller wird. Ich hoffe, es gibt noch eine Fortsetzung, denn man würde doch gerne wissen, wie es den Protagonisten weiter ergeht. Das Cover ist ein echter Hingucker, der einfach neugierig auf das Buch macht. Selbstverständlich

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Und weiter geht es mit der Familie Dornhain und ihren Bediensteten
von einer Kundin/einem Kunden am 11.11.2015

Das passiert mir wirklich selten, dass ich Ihnen innerhalb von 3 Monaten zwei Bücher von der gleichen Autorin vorstellen kann, und auch noch beide für sehr gut empfunden habe. Im August durfte ich Ihnen „Wie ein fernes Lied“ von Micaela Jary vorstellen und jetzt folgt „Sterne über der Alster“.... Das passiert mir wirklich selten, dass ich Ihnen innerhalb von 3 Monaten zwei Bücher von der gleichen Autorin vorstellen kann, und auch noch beide für sehr gut empfunden habe. Im August durfte ich Ihnen „Wie ein fernes Lied“ von Micaela Jary vorstellen und jetzt folgt „Sterne über der Alster“. „Sterne über der Alster“ ist die Fortsetzung des Titels „Das Haus am Alsterufer“, welches im Sommer 2014 im Goldmann Verlag erschienen ist. Ursprünglich war dieser Titel eigentlich als eine Art Weihnachtsspecial gedacht, aber zu unserem Glück wurde daraus doch ein ganzer Roman. Im ersten Band haben wir die Familie Dornhain (Großmutter Charlotte, Vater Victor und die 3 Töchter Ellinor, Nele und Lavinia) sowie die Dienstboten (Köchin Ida, die Zimmermädchen Frieda und Klara und den Chauffeur/Kontorboten und Morgenmann Richter) kennengelernt. Der 1. Band spielte in dem Zeitrahmen vom September 1911 bis zum 09. November 1918. Und der 2. Band beginnt just an dem 09. November 1918, allerdings kurz vor dem Epilog des 1. Bandes, was mich persönlich kurzzeitig verwirrt hat. Aber die Verwirrung hat sich sehr schnell gelegt. Der Krieg ist so gut wie zu Ende, stattdessen herrschen in Deutschland und der Schweiz Bürgerkriegsähnliche Zustände. Der Kaiser wurde zum Abdanken gezwungen, und nicht jeder kommt mit der neuen Situation zurecht. Victor Dornhain nimmt sich das Leben und hinterlässt in dieser schwierigen Zeit ein schweres Erbe für seine Schwiegermutter Charlotte und seine älteste Tochter Ellinor, die seine erkorene Nachfolgerin ist. Ellinor muss versuchen ihre beiden Schwestern zurück nach Hamburg zu holen, denn Nele lebt mit ihrer großen Liebe Konrad in der Schweiz und Lavinia ist als Etappenhelferin in Spa in Belgien stationiert. Dazu kommt noch, dass ihre Großmutter ein pikantes Detail aus dem Abschiedsbrief von Victor Dornhain unter den Teppich kehren möchte. Und auch bei der Dienerschaft läuft nicht alles glatt. Der Chauffeur Richter wird plötzlich verhaftet, weil er einen Mord begangen haben soll. Was hat es damit auf sich? Die Handlung des 2. Romans spielt nur in einer relativ kurzen Zeitspanne – nämlich zwischen dem 09. November 1918 bis zum 21. Juli 1919. Aber diese Zeitspanne hat es geschichtlich in sich. Ganz Deutschland ist im Aufruhr. Die Soldaten haben gemeutert, die Bolschewiken haben die Macht übernommen, überall herrschen Räte. Das normale Leben ist zum Erliegen gekommen. Auch bei den reichen Familien herrschen Hunger und Kälte, wenn auch in weitaus geringerem Maße als bei den armen Menschen. Es steht noch nicht fest, was Deutschland als Kriegsverlierer alles ertragen muss. Es herrschen Kriminalität und Willkür auf den Straßen. Und in dieser schwierigen Zeit hat Micaela Jary ihre Geschichte angesiedelt. Es geht eine Epoche zu Ende, eine neue hat aber noch nicht begonnen. Wie wird es für die Familie weitergehen? Und kommt das für uns Leser gelüftete Geheimnis um das Dienstmädchen Klare jetzt auch bei der ganzen Familie ans Licht? Mir hat dieser Roman wieder sehr viel Spaß gemacht. Ich habe viel über diese Zeitspanne erfahren, was mir bisher noch nicht bekannt war, u.a. auch so eine entzückende Kleinigkeit wie das Schwanenhaus auf der Aussenalster. Dieser Roman ist spannend erzählte Geschichte und Unterhaltung in einem. Ich hoffe doch sehr, dass die Autorin die Möglichkeit erhält noch weiterhin von den Geschicken der Familie zu erzählen. Immerhin sind noch einige Handlungsstränge offen! Im wahrsten Sinne ein Hamburgisches Downton Abbey und die ideale Lektüre für Leserinnen, die diese Serie oder gut gemachte Familiengeschichten lieben.

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Gelungene Fortsetzung
von Cornelia aus Mandelbachtal am 16.12.2015

Sterne über der Alster Die Familiensaga über eine deutsche Reederfamilie , die im Haus am Alsterufer begonnen hat, findet mit diesem Buch eine Fortsetzung. Die Handlung geht nahezu lückenlos weiter. Nach dem Tod des Vater muss Ellinor versuchen, in den noch wirren Zeiten nach dem ersten Weltkrieg die Firma weiterzuführen, Nele... Sterne über der Alster Die Familiensaga über eine deutsche Reederfamilie , die im Haus am Alsterufer begonnen hat, findet mit diesem Buch eine Fortsetzung. Die Handlung geht nahezu lückenlos weiter. Nach dem Tod des Vater muss Ellinor versuchen, in den noch wirren Zeiten nach dem ersten Weltkrieg die Firma weiterzuführen, Nele erwartet vom Mann ihrer Schwester ein Kind und Lavinia scheint ihren Platz noch zu suchen. Klara , das Hausmädchen, wartet auf Nachricht von ihrem Verlobten, der nach dem Krieg noch in Russland vermutet wird. Mein Leseeindruck Ich habe mich sehr gefreut, wieder von der drei Schwestern der Familie Dornhain und auch der Dienerschaft zu lesen. Besonders interessant ist die Schilderung der Situation im Nachkriegsdeutschland nach dem ersten Weltkrieg, wenn auch vor allem Charlotte noch immer an den alten Vorkriegszuständen festzuhalten versucht, spürt man sowohl bei den Enkelinnen und als auch bei der Dienerschaft, dass eine neue Zeit anbricht. Alles scheint im Aufruhr und im Umbruch. Der Schreibstil der Autorin lässt sich schnell und flüssig lesen, die Personen und die Zustände in Hamburg sind sehr lebendig und plastisch geschildert. Ich hätte mir gewünscht, dass einige Erzählstränge fertig erzählt worden wären , ich mag eigentlich lieber , wenn es ein richtiges Ende gibt, so bliebt mir nur die Hoffnung, dass es einen dritten Teil geben wird und die noch offenen Fragen Antworten finden werden. Ich würde auch empfehlen, den ersten Band „ Das Haus am Alsterufer“ zuerst zu lesen , da sonst wichtige Hintergründe doch fehlen könnten. Beide zusammen sind aber eine absolute Leseempfehlung wert.

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Gelungene Fortsetzung
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 15.12.2015

Mit "Sterne über der Alster" hat die Autorin Micaela Jary einen gelungenen Nachfolger von "Das Haus am Alsterufer" geschrieben. Die Handlung dieser Fortsetzung knüpft genau dort an, wo der Vorgänger endete. Man begegnet vielen Figuren, die bereits aus dem 1. Band bekannt sind. Sehr schnell sind dem Leser die Charaktereigenschaften... Mit "Sterne über der Alster" hat die Autorin Micaela Jary einen gelungenen Nachfolger von "Das Haus am Alsterufer" geschrieben. Die Handlung dieser Fortsetzung knüpft genau dort an, wo der Vorgänger endete. Man begegnet vielen Figuren, die bereits aus dem 1. Band bekannt sind. Sehr schnell sind dem Leser die Charaktereigenschaften der jeweiligen Figuren wieder vertraut. Der Leser braucht keine Angst vor Erinnerungslücken an Band 1 zu haben. An den notwendigen Stellen gibt Micaela Jary eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse, so dass die beschriebenen Ereignisse sehr schnell wieder präsent sind und man mitten im aktuellen Geschehen ist. Micaela Jary schreibt wieder sehr flüssig, unterhaltsam und fesselnd. Wie bereits in ihren anderen Romanen, gelingt es ihr auch in "Sterne über der Alster" wieder sehr gut und detailliert das politische Geschehen in ihre Geschichte einzubetten. So ist Politik auch für mich sehr interessant und lebhaft dargestellt. Neben der Politik beschreibt Jary aber auch die tlw. schwierigen Lebensumstände aller Bevölkerungsschichten kurz nach dem Ende des 1. Weltkriegs sehr detailliert und anschaulich. Wieder fühlte ich mich teilweise direkt selbst am Ort der Handlung anwesend. Die Figuren stellt die Autorin sehr authentisch und lebhaft, aber vor allem sehr liebevoll dar. Man kann sie sich sehr gut vorstellen und entwickelt auch Gefühle für einzelne Personen. So konnte ich selbst z.B. über Lavinias Art immer wieder genervt den Kopf schütteln. Mit anderen Figuren leidet man, oder fiebert mit. Insgesamt hat mir der 1. Band etwas besser gefallen. Am Ende von "Sterne über der Alster" ging es mir doch etwas zu schnell bzw. fehlte mir etwas Handlung. Das Ende lässt dem Leser noch sehr viel Raum für Spekulationen, da doch recht viele Fragen ungeklärt bleiben. Da ich persönlich es nicht so gerne mag, mit offenen Fragen und Spekulationen ein Buch zu beenden, habe ich eine große Bitte: Es muss noch eine weitere Fortsetzung um die Reedersfamilie Dornhain geben :-) Ich ziehe eine halben Stern ab, weil es mir wie bereits erwähnt am Ende alles etwas zu schnell ging und mir zu viele Fragen ungeklärt bleiben. Insgesamt vergebe ich also 4,5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung :-)

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Durchschnittliche Fortsetzung der Familiensaga
von Dodo am 13.12.2015

Am Ende des ersten Weltkriegs erschießt sich der Hamburger Reeder Victor Dornhain in seinem Arbeitszimmer. Seine älteste Tochter Ellinor muss nun in dieser unsicheren Zeit um das Überleben des Familienunternehmens kämpfen und gleichzeitig ein großes Geheimnis wahren. Micaela Jary legt hier den Nachfolgeband ihres Familienromans „Das Haus am Alsterufer“ vor.... Am Ende des ersten Weltkriegs erschießt sich der Hamburger Reeder Victor Dornhain in seinem Arbeitszimmer. Seine älteste Tochter Ellinor muss nun in dieser unsicheren Zeit um das Überleben des Familienunternehmens kämpfen und gleichzeitig ein großes Geheimnis wahren. Micaela Jary legt hier den Nachfolgeband ihres Familienromans „Das Haus am Alsterufer“ vor. Die Fortsetzung kann sehr gut eigenständig gelesen werden, die Kenntnis des ersten Buchs hilft aber natürlich beim Verständnis der verschiedenen Charaktere. Leider konnte mich dieser Roman nicht begeistern. Zu seifenopernartig verlief die Geschichte. Der Hauptaugenmerk lag an den persönlichen Befindlichkeiten der weiblichen Protagonistinnen, eine charakterliche Weiterentwicklung auch in Bezug auf den ersten Band gesehen fehlt vollkommen. Anstatt sich auf den wirtschaftlichen Überlebenskampf und die politischen Unruhen zu konzentrieren, wird ein stereotypischer Feind der Familie bemüht, um einen Spannungsbogen zu kreieren. Der Roman liest sich flott und weiß zu unterhalten, meine Erwartungen gingen allerdings in eine andere Richtung und wurden nicht getroffen. Nicht einmal das Finale wusste zu überzeugen. Die zwei Problemfelder – das große Geheimnis der Familie und eine uneheliche Schwangerschaft – wurden groß aufgebaut und dann abrupt fallen gelassen. Die Reaktionen der betroffenen Charaktere konnte man sich bestenfalls vorstellen – erfahren hat man sie nicht. Das offene Ende lässt auf eine Fortsetzung schließen. Ob ich der Familie Dornhain noch einen weiteren Besuch abstatten werde, bleibt allerdings fraglich.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine Familiengeschichte, die zum Lesen einlädt. Das Leben in Hamburg und der Personen wird greifbar.

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