orellfuessli.ch

Sturmläuten

Nordsee-Krimi

(7)
Von Holnis nach Amrum und zur sturmumtosten Hallig Hooge - John Benthien ermittelt in seinem persönlichsten Fall



Schleswig-Holstein, kurz vor Weihnachten. Auf der Halbinsel Holnis wird in einem hohlen Baumstamm eine verweste Frauenleiche gefunden. Für Hauptkommissar John Benthien, den ermittelnden Beamten, ist dieser Fall besonders, denn der Baum mit der Leiche steht im Garten der Eltern seiner Exfreundin Karin. Und es kommt noch schlimmer: Ein paar Tage später wird Karin im selben Garten erschlagen, und alle Hinweise deuten ausgerechnet auf Benthien als Täter. Für den Kommissar stehen zwei Dinge fest. Erstens: Er ist unschuldig. Zweitens: Er wird den wahren Mörder finden.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 510, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783732530595
Verlag Bastei Entertainment
Verkaufsrang 80
eBook
Fr. 11.50
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Premium Card
Fr. 11.50 Umsatz sammeln
Weitere Informationen

Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
5
2
0
0
0

Spannend und aufwühlend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Arbon am 05.03.2017

Es ist kurz vor Weihnachten , aber für Benthien und sein Team kein Grund besinnlich zu werden, denn der nächste Fall wartet schon und bringt viel Verwirrung. Auf der Insel Holnis wir in einem hohlen Baumstamm die verweste Leiche einer Frau gefunden. Für John Benthien ist dieser Fall besonders,... Es ist kurz vor Weihnachten , aber für Benthien und sein Team kein Grund besinnlich zu werden, denn der nächste Fall wartet schon und bringt viel Verwirrung. Auf der Insel Holnis wir in einem hohlen Baumstamm die verweste Leiche einer Frau gefunden. Für John Benthien ist dieser Fall besonders, denn der Baum mit der Leiche steht im Garten der Eltern seiner Ex-Freundin Karin. Auch Karins Tochter manövriert sich in eine höchst heikle Situation und hofft auf Johns Hilfe. Als ob das nicht genug wäre, wird John wieder heimlich beobachtet und diesmal hat seine Stalkerin böses im Sinn , sie will John vernichten. Und schliesslich geschieht das Unfassbare, auch Karin wird ermordet und John gerät in Verdacht. Diese Handlungsstränge werden geschickt ineinander gewoben und ergeben einen spannenden und aufwühlenden Kriminalfall , der den Leser in Atem hält und ihm keine Ruhe gönnt. Dabei werden die Schauplätze ganz eindrücklich beschrieben und sogar ein Sturmtief , dass die Hallig Hooge bedroht, versetzt die ganze Szenerie in ein atemberaubendes Naturspektakel, dass man miterleben darf. Mir hat dieser Band noch besser gefallen als seine Vorgänger und Benthien mit seinem Team ist mir richtig ans Herz gewachsen. Hoffentlich geht es mit diesem Ermittlungsteam weiter!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Sturmläuten
von dorli am 14.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

Holnis/Flensburg. Der 11-jährge Paddy entdeckt beim Herumklettern in den Ästen eines alten Ahorns in dem hohlen Stamm des Baumes eine verweste Leiche. Hauptkommissar John Benthien und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Dann geschieht unweit des Leichenfundorts ein zweiter Mord – Johns Exfreundin Karin wird erschlagen im Garten ihrer... Holnis/Flensburg. Der 11-jährge Paddy entdeckt beim Herumklettern in den Ästen eines alten Ahorns in dem hohlen Stamm des Baumes eine verweste Leiche. Hauptkommissar John Benthien und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Dann geschieht unweit des Leichenfundorts ein zweiter Mord – Johns Exfreundin Karin wird erschlagen im Garten ihrer Eltern gefunden und ehe John sich’s versieht, gerät er als möglicher Täter in das Visier eines übereifrigen Kollegen… „Sturmläuten“ ist bereits der vierte Fall für Hauptkommissar John Benthien, für mich war dieser Einsatz in Flensburg und Umgebung der erste, den ich mit dem sympathischen Ermittler und seinem Team erleben durfte. Auch ohne Kenntnis der vorhergehenden Bände war ich schnell mittendrin im Geschehen und hatte schon nach kurzer Zeit das Gefühl, mit allen Figuren gut vertraut zu sein. Für John Benthien kommt es diesmal knüppeldick. Nicht nur, dass er es gleich mit zwei schwierigen, undurchsichtigen Fällen zu tun hat, er muss sich gegen Mordvorwürfe wehren und wird zudem massiv von einer hinterhältigen Stalkerin verfolgt. Die Akteure werden alle sehr lebhaft dargestellt, ihr Verhalten und Handeln ist nachvollziehbar und glaubwürdig. So schwört sich zum Beispiel der kleine Paddy nach seiner gruseligen Entdeckung, niemals jemandem zu erzählen, was sich im Baum verbirgt, kann aber, wie von so einem Knirps nicht anders zu erwarten, das Geheimnis nicht lange für sich behalten. Die 15-jährige Celina und ihre Freundin Mirja geraten in eine brenzlige Situation, weil sie wie typische Teenager nicht wirklich über ihr Tun und etwaige Folgen nachdenken. Und auch die demenzkranke Iris wirkt während der gesamten Handlung sehr authentisch auf mich. Äußerst gelungen sind auch die Beschreibungen der Handlungsorte – Holnis, Flensburg, Amrum und auch die Hallig Hooge werden von Nina Ohlandt prima in Szene gesetzt, so dass man sich die Schauplätze alle sehr gut vorstellen kann und Wind und Wetter inklusive einer Sturmflut auf Hooge spüren und miterleben kann. „Sturmläuten“ hat mich durchweg begeistert. Die spannende, abwechslungsreiche Handlung hat mich nicht nur sehr gut unterhalten, sondern hat mir auch viel Platz zum Mitgrübeln und Miträtseln über Täter, Motive, Zusammenhänge und Hintergründe gegeben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spannender Krimi
von mabuerele am 11.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

„...Wussten sie, dass Bernstein als ein Stein gilt, der das Sonnenlicht eingefangen hat? Er soll auch Traurigkeit und Depression lindern, wenn man ihn in Kontakt mit der Haut trägt...“ Es ist Winter und kalt. Paddy, ein 15jähriger Junge, überlegt sich, wie er seine Zeit verbringen könnte. Er klettert zu einem... „...Wussten sie, dass Bernstein als ein Stein gilt, der das Sonnenlicht eingefangen hat? Er soll auch Traurigkeit und Depression lindern, wenn man ihn in Kontakt mit der Haut trägt...“ Es ist Winter und kalt. Paddy, ein 15jähriger Junge, überlegt sich, wie er seine Zeit verbringen könnte. Er klettert zu einem Elsternest. In der Nähe glaubt er, ein zweites Nest zu sehen – und findet eine Tote. Die 15jährige Celina und ihre Freundin Mirja werden auf dem Weihnachtsmarkt von einem älteren Mann angesprochen und in sein Haus eingeladen. Sie sagen zu, haben aber ganz eigene Pläne. Im Hause Fahrenhorst sorgt sich Frieder um seine Frau. Sie zeigt erste Anzeichen von Demenz. Karin denkt über eine Heimunterbringung der Eltern nach. Doch sie wird keine Entscheidung mehr fällen können. Sue, ihre Schwester, ist aus den USA gekommen, und weiß nicht, ob sie in Deutschland bleiben will. Das sind nur einige der Episoden, mit denen der fesselnde Krimi beginnt. Gekonnt verknüpft sie die Autorin nach und nach. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Hauptkommissar John Benthien hat alle Hände voll zu tun. Der Leichenfund im Baum ist aufzuklären, Karin erwartet eine Hilfe für Celina und im Team gibt es Ärger. Smutje-Fluege, ein neuer Hauptkommissar aus Hannover kann sich nicht einordnen. Dabei sind die eigentlichen Probleme noch gar nicht richtig losgegangen. Es ist mein erstes Buch von der Autorin. Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne, war ich schnell in der Geschichte drin. Die wichtigsten Fakten, die ich wissen muss, bekomme ich nebenbei während der Handlung mitgeteilt. Der Schriftstil des Buches ist abwechslungsreich. Kurze Kapitel und häufig wechselnde Handlungsorte sorgen mit für einen hohen Spannungsbogen. Die Personen werden nicht nur durch Worte, sondern insbesondere durch ihre Taten gut charakterisiert. Karin, die ich anfangs als fürsorgliche Tochter empfand, verliert schnell an Sympathie, als deutlich wird, dass allein ihr Wille zählt. Bei Iris lässt sich nur schwer feststellen, was Erinnerung und was Phantasie ist.John Benthien hat viel Rückhalt in seinem Team, ist ein gefragter Ansprechpartner und gerade dabei, mit Lilly eine Beziehung aufzubauen. Beide kennen sich schon länger. Sehr behutsam geht die Autorin mit dem Thema Demenz um. Sie lässt Iris ihre Würde und zeigt, dass sie von ihren Ausfällen weiß, aber das Leben noch bewusst wahrnimmt. Als der Boden für John zu heiß wird, weil Smutje-Fluege ihm ein Vergehen anhängen will, weicht er auf die Insel Amrum aus. Auch dort kann er weiter ermitteln. Sehr detailgenau wird die Sturmflut auf der Hallig beschrieben, die John erlebt, als er Iris und Frieder im Weihnachtsurlaub besucht. Während die Erwachsenen um die Gefahren wissen, ist es für die Kinder ein unverhofftes Abenteuer. Im Norden trifft John am Strand eine Frau, die Bernstein sammelt. Obiges Zitat stammt aus dieser Szene. Damit will ich zeigen, dass die Autorin nicht nur fesselnd erzählen kann, sondern vielfältige Informationen passend in die Geschichte integriert. Gut ausgearbeitete Dialoge bringen die Handlung voran. Dazwischen gibt es kurze Abschnitte, in denen ein Jugendlicher seine Folterphantasien dem Psychiater schildert. Logischerweise ist dort der Schriftstil hart und beklemmend. Zwischen den Protagonisten hat die Autorin ein komplexes Beziehungsgeflecht aufgebaut. Es führt zu Spannungen und zusätzlichen Handlungsabschnitten. Gekonnt werde ich beim Mitdenken über die Täter auf Umwege geführt. Das Cover mit dem Dorf am Strand, über dem die Möwe schwebt, wirkt fast idyllisch. Nach dem Lesen des Buches weiß man, wie sehr die Idylle trügt. Ein Personenregister ist dem Roman vorangestellt. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich hoffe auf weitere spannende Fälle mit John Benthien.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Stürmische Zeiten für John Benthien
von Ladybella911 aus Besancon am 08.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

Der sympathische John Benthien ein Mörder? Er ist doch einer der besten Ermittler der Mordkommission, das darf doch nicht wahr sein!! Und doch führen alle Spuren zu ihm und er sieht sich auf einmal in der Täterrolle in einem unglaublich verzwickten Fall. In einem hohlen Baum wird eine Frauenleiche gefunden... Der sympathische John Benthien ein Mörder? Er ist doch einer der besten Ermittler der Mordkommission, das darf doch nicht wahr sein!! Und doch führen alle Spuren zu ihm und er sieht sich auf einmal in der Täterrolle in einem unglaublich verzwickten Fall. In einem hohlen Baum wird eine Frauenleiche gefunden und dann gibt es sogar eine weitere Tote aus seinem persönlichen Umkreis. Wieder einmal ein unglaublich spannender Plot um diesen Ermittler, mit einem Fall, der weit in sein eigenes Leben hineingreift. Ex-Freundinnen, und eine Stalkerin, die in ein Geheimnis verwickelt sind und ihre eigenen Interessen verfolgen, bis hin zu den Spuren, die den Kommissar selbst belasten, wie gut, dass ihm treue und ergebene Kollegen zur Seite stehen. Diese Geschichte ist an Spannung kaum zu überbieten, es sind so viele verschiedene Handlungsstränge, die gekonnt mit einander verflochten werden, die allerdings den Leser auch gehörig in die Irre führen und man weiß bis zum Ende nicht, wer denn nun als Täter in Frage kommt. Dazu kommt noch das perfide Spiel eines Psychopathen, dessen grausame Gewaltfantasien zusätzlich für Gänsehautfeeling sorgen. Aber Johns eigene ruhige und besonnene Art führt schließlich dazu, dass alle Fragen geklärt werden. Es ist einfach ein Genuss, diesen Krimi zu lesen, denn der Schreibstil der Autorin Nina Ohlandt hat es in sich. So erfrischend und trotzdem detailreich, so authentisch in den Beschreibungen der Protagonisten und so unglaublich beeindruckend stimmungsvoll und atmosphärisch dicht in der Zeichnung der Umwelt und der Naturschauspiele, zum Beispiel das sturmumtoste Meer beim Herannahen eines Sturmtiefs. Immer im Fluss und man hat das Gefühl, sich dort, jetzt, mitten in der Geschichte zu befinden. Und das macht für mich das Können eines Autors aus, den Leser so mitzunehmen, dass er völlig vom Geschehen gefangen ist. Und das ist Nina mit diesem Fall um Benthien hervorragend gelungen. Es ist mit Sicherheit eines meiner Krimihighlights des Jahres. Mein Fazit: Unbedingt lesen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Erneut ein in sich runder, sehr spannender und in seinen Wendungen überraschender Benthien-Krimi
von smartie11 am 06.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

Meine Meinung: „Sturmläuten“ ist nach „Küstenmorde“ (1), „Möwenschrei“ (2) und „Nebeltod“ (3) der vierte Band der deutschen Autorin Nina Ohlandt um den nordfriesischen Hauptkommissar John Benthien. Obgleich es einige Anknüpfungspunkte zu den vorangegangenen Büchern gibt, kann man „Sturmläuten“ m.E. durchaus auch ohne Vorkenntnis der ersten drei Bücher lesen, verstehen... Meine Meinung: „Sturmläuten“ ist nach „Küstenmorde“ (1), „Möwenschrei“ (2) und „Nebeltod“ (3) der vierte Band der deutschen Autorin Nina Ohlandt um den nordfriesischen Hauptkommissar John Benthien. Obgleich es einige Anknüpfungspunkte zu den vorangegangenen Büchern gibt, kann man „Sturmläuten“ m.E. durchaus auch ohne Vorkenntnis der ersten drei Bücher lesen, verstehen und genießen. Viel mehr Spaß macht es aber mit Sicherheit, wenn man die ersten Bände bereits kennt! Bereits der Start in die Geschichte ist sehr stimmungsvoll und spannend, denn der Fund der ersten Leiche ereignet sich gleich im ersten Kapitel und bereits zu Beginn des Buches legt Nina Ohlandt gekonnt den Grundstein für zwei weitere Handlungsstränge. Genau dies macht für mich die Besonderheit der John-Benthien-Krimis aus: Eine Vielzahl an unterschiedlichsten Handlungssträngen, die nach und nach eingeführt werden und die den Leser sich ständig fragen lassen, wie dies alles zusammenpassen soll. Die hohe Kunst des Schreibens ist dabei, sich nicht zu verzetteln und alle Handlungsstränge zu Ende hin aufzulösen und (in verschiedenen Weisen) zusammenkommen zu lassen. Genau dies gelingt der Autorin mal wieder mit Bravour, denn diese Story verläuft nicht linear, sondern wartet mit immer neuen Überraschungen, unvorhergesehenen Wendungen und einer finalen Auflösung auf, auf die ich niemals selbst gekommen wäre, die aber dennoch nachvollziehbar und in sich rund ist. Mit dieser Eigenschaft ist „Sturmläuten“ für mich ein perfekter „who-dun-it“-Krimi. Eine weitere Stärke der Benthien-Krimis ist der wie gewohnt bunte Strauß an Charakteren. Neben den bereits aus den Vorgängerbänden bekannten Personen (inklusive meiner beiden persönlichen Lieblinge Tommy Fitzen und Ben Benthien) gibt es auch zahlreiche neue, schillernde Charaktere, wie beispielsweise den schmierigen „Heiler“ und Investor Gideon Andres oder auch die liebenswerte, aber verwirrte Iris Fahrenhost. Durch die stets sehr prägnante Zeichnung der Charaktere, gepaart mit meist eher außergewöhnlichen Vornamen hatte ich an keiner Stelle ein Problem, die Figuren auseinanderzuhalten. Darüber hinaus ist dem Buch noch ein nützliches Personenregister vorangestellt. Dazu gesellen sich ein frischer und stimmiger Schreibstil mit stellenweise angemessen humorvoller Note ("Mentale Einzeller") sowie eine oftmals sehr atmosphärische Beschreibung der Schauplätze, sei es die Halbinsel Holnis nordöstlich von Flensburg, die Nordseeinsel Amrum mit ihrem Traumstrand oder die latent bedrohliche Situation auf der Hallig Hooge während einer tobenden Sturmflut. Mit ihren Beschreibungen der oft wild-romantischen Nordseeküste macht Nina Ohlandt richtig Lust auf einen Urlaub an der See! FAZIT: Erneut ein Krimi, der es in sich hat: Viele schillernde Charaktere mit schwierigen Beziehungsgeflechten und gleich mehrere, unterschiedliche und sehr spannende Handlungsstränge. Super!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
John Benthien räumt auf!
von Sinsa am 12.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

John Benthiens vierter Fall geht an die Substanz. Einige Kinder finden eine Leiche in einem hohlen Baum. Doch damit nicht genug, steht der Baum im Garten von Karins Eltern, Benthiens ungeliebter Ex. Wer die vorangegangenen Bände gelesen hat, kennt Karins einnehmendes Wesen bereits. Leider liegt Karin bald darauf selbst... John Benthiens vierter Fall geht an die Substanz. Einige Kinder finden eine Leiche in einem hohlen Baum. Doch damit nicht genug, steht der Baum im Garten von Karins Eltern, Benthiens ungeliebter Ex. Wer die vorangegangenen Bände gelesen hat, kennt Karins einnehmendes Wesen bereits. Leider liegt Karin bald darauf selbst tot im Gartenteich und Benthien gerät unter Verdacht. Als währe das noch nicht schlimm genug, taucht auch Silke Jablonski wieder auf und verkompliziert die Lage zusätzlich. Einige lose Enden (Karin und Silke) werden mit diesem Band verknotet und schaffen Platz für neues (Lilly). Der Schreibstil ist wie gewohnt fesselnd und die Auflösung kommt wie immer überraschend - im Leben wäre ich nicht auf diesen Täter gekommen. Man kann der Story meiner Meinung nach auch gut folgen, wenn man die Vorgänger nicht gelesen hat, obwohl das natürlich, insbesondere was die Beziehungen zwischen den Hauptpersonen angeht, zu empfehlen ist. Das einzige große Manko an dem Roman ist die Sache mit Jablonski. Da würde über mehrere Bände etwas aufgebaut, was jetzt ziemlich verpufft. An der Stelle hätte ich mir mehr erwartet, die Geschichte hatte mehr Potential.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Benthien in Erklärungsnot
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 12.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

John Benthien, der sympathische Bulle von der Küste ist auch in seinem 4. Band persönlich betroffen. Spielende Kinder haben im hohlen Stamm eines alten Ahorns eine fast schon mumifizierte Frauenleiche gefunden. Der Baum steht im Garten der Eltern seiner Exfreundin Karin. Aber damit nicht genug, auch Karins Tochter Celina,... John Benthien, der sympathische Bulle von der Küste ist auch in seinem 4. Band persönlich betroffen. Spielende Kinder haben im hohlen Stamm eines alten Ahorns eine fast schon mumifizierte Frauenleiche gefunden. Der Baum steht im Garten der Eltern seiner Exfreundin Karin. Aber damit nicht genug, auch Karins Tochter Celina, für die John Benthien sich immer noch verantwortlich fühlt, hat sich an einer üblen Sache beteiligt. Natürlich möchte er ihr eine Vernehmung ersparen und versucht zu vermitteln. Als dann einige Tage später auch noch seine Ex im Garten erschlagen wird, kommt Benthien als Verdächtiger in Teufels Küche. Die Küstenkrimis von Nina Ohlandt beginnen immer sehr komplex. Zu Beginn des Buches legt sie all die Fährten, die sich im Lauf des Krimis zu einem spannenden Handlungsbogen verflechten. Fortlaufende Geschichten aus den vorherigen Bänden werden weitergesponnen, sind aber immer selbsterklärend und können auch von Erstlesern problemlos verstanden werden. Aber gerade die vielschichtigen Handlungsstränge machen den Krimi so spannend. Als Leser achte ich auf kleine Spuren, versuche mitzuraten und den Täter zu entlarven. Aber auch wenn mir das gelingen sollte, gibt es immer wieder eine ganz gewitzte Wendung, die den Schluss zu einem Höhepunkt führt. Die Kapitel sind kurz und mit schnellen Tempo- und Szenenwechseln. Ganz besonders hat mir eine Sturmnacht auf der Hallig Hooge gefallen, da spürte ich direkt den Wind und die Salzgischt der Nordsee. Im Kriminalteam um Benthien gibt es viele witzige Charaktere, die dem Buch noch einen Schuss Ironie mitgeben. Auch die anderen Figuren sind sehr interessant charakterisiert und sehr lebensecht beschrieben. Ich hatte jedenfalls die einzelnen Personen immer sehr deutlich vor Augen. Ein spannender und sehr flüssig geschriebener Krimi, der aber besonders am Anfang aufmerksam gelesen werden sollte. Ein Personenregister ist dabei sehr hilfreich.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Sturmläuten

Sturmläuten

von Nina Ohlandt

(7)
eBook
Fr. 11.50
+
=
Ostfriesentod / Ann Kathrin Klaasen Bd.11

Ostfriesentod / Ann Kathrin Klaasen Bd.11

von Klaus-Peter Wolf

(9)
eBook
Fr. 11.50
+
=

für

Fr. 23.00

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen