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Sungs Laden

Roman

(9)

Am Anfang ist es nur eine alte vietnamesische Holzpuppe, die in der Aula einer Grundschule Kinder und Lehrer bezaubert. Noch ahnt keiner, dass binnen eines Jahres der Prenzlauer Berg auf den Kopf gestellt werden wird: Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und belebt seine anarchisch-kreative Seele neu. Brücken aus Bambus spannen sich zwischen den Häusern, Parkraumwächter tragen Kegelhüte, auf Brachflächen grünt exotisches Gemüse, und ein Zahnarzt macht Sonntagsdienst für Patienten aus Fernost. Nachdem auf dem Dach des Bezirksamts kurzzeitig auch noch die Ho-Chi-Minh-Flagge wehte, münden die Aktionen in ein Fest, wie der Kiez noch keines erlebt hat: grosses vietnamesisches Wassermarionettentheater in einem Ententeich! Vom Gemischtwarenladen des studierten Archäologen Sung nimmt all dies seinen Ausgang. Hier treffen die Schicksale ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter mit den Lebensgeschichten früherer DDR-Bürger zusammen, von hier aus wird der Kiez nicht nur mit Obst und Gemüse, sondern auch mit dem guten Geist der Improvisation versorgt. Und siehe da: Gute Laune ist auch in Berlin möglich! Eine Utopie, natürlich. Aber eine hochgradig ansteckende.

Rezension
"Für mich das schönste Buch des Jahres."
Christiane Pfau, Münchner Feuilleton, Dezember 2015
"Ein beeindruckender Debütroman, poetisch wie pragmatisch, detailreich und tiefgründig ausgearbeitet, fest in der Wirklichkeit verankert und dennoch von visionären Traumbildern durchsetzt."
Rowena Körber, Buchkultur, Oktober 2015
"Karin Kalisa beschreibt mit Charme, Witz und ganz ohne erhobenen Zeigefinger, wie bereichernd das Miteinander der Kulturen ist."
Stefan Kühner, Neues Deutschland, 2. September 2015
"Ein Buch, das Sie mit einem Lächeln zurück lässt."
Katrin Schmidt, Badische Zeitung, 21. August 2015
"Nicht nur ein äusserst unterhaltsamer, sondern zudem ein ungemein wichtiges Buch."
Joachim Leitner, Tiroler Zeitung, 7. August 2015
"So leicht und beschwingt erzählt; so wohltuend warmherzig, dass man sich fragt, warum es eigentlich nicht häufiger solche wunderbaren kleinen Bücher gibt."
Jan Ehlert, NDR Kultur, 23. Juli 2015
Portrait

Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins. Sowohl als Wissenschaftlerin als auch mit dem Blick einer Literatin forscht sie in den Feldern asiatischer Sprachen, philosophischer Denkfiguren und ethnologischer Beschreibungen. „Sungs Laden" ist ihr erster Roman.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 255
Erscheinungsdatum 26.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-68188-2
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 211/128/27 mm
Gewicht 380
Auflage 7. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Sungs Laden
von Ulrike Seine aus Rheine am 16.07.2016

Die erzählte Geschichte spielt in Berlin. Sie thematisiert fremde Kulturen mit einer Leichtigkeit, die dem Leser Freude bereiten. Im Mittelpunkt stehen vietnamesische Familien die als Arbeitskräfte in ein kommunistisches Bruderland (DDR) kamen um dort zu arbeiten oder als Boatpeople in den Westen Deutschlands flohen. Sie kamen mit ihrer eigenen... Die erzählte Geschichte spielt in Berlin. Sie thematisiert fremde Kulturen mit einer Leichtigkeit, die dem Leser Freude bereiten. Im Mittelpunkt stehen vietnamesische Familien die als Arbeitskräfte in ein kommunistisches Bruderland (DDR) kamen um dort zu arbeiten oder als Boatpeople in den Westen Deutschlands flohen. Sie kamen mit ihrer eigenen Geschichte. In diesem Fall einer alten Puppe des Wasserpuppentheathers in Hanoi. Nur die alte Großmutter weiß um diese Geschichte, nicht ihr Sohn und seine Familie, die am Prenzlauer Berg in Berlin einen der vielen Läden betreiben. Erst der Enkel schafft es, daß die Großmutter ihre Geschichte erzählt. Und diese treibt Wellen, immer stärker, die auf immer mehr Menschen übergreifen. Es macht Freude zu lesen, wie Menschen aufeinander zugehen, voneinander lernen und sich respektieren und lieben lernen.

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Vietnamesisch-berlinerisches Märchen
von einer Kundin/einem Kunden am 25.01.2016

Ein Schulamtsleiter, der einen Berliner Grundschuldirektor zu mehr Völkerverständigung verdonnert, ein kleiner asiatischstämmiger Junge, der seine Großmutter bittet, ihre alte Wasserspiel-Marionette aus Vietnam für ihn wieder auszupacken,ehemalige DDR-Zeitvertragsarbeiter aus Hanoi, die nach der Wende geblieben sind und in kleinen Läden/Schneidereien u.ä. ihr Auskommen suchen und pfiffige Berliner, die sich... Ein Schulamtsleiter, der einen Berliner Grundschuldirektor zu mehr Völkerverständigung verdonnert, ein kleiner asiatischstämmiger Junge, der seine Großmutter bittet, ihre alte Wasserspiel-Marionette aus Vietnam für ihn wieder auszupacken,ehemalige DDR-Zeitvertragsarbeiter aus Hanoi, die nach der Wende geblieben sind und in kleinen Läden/Schneidereien u.ä. ihr Auskommen suchen und pfiffige Berliner, die sich mit diesen scheuen Fremdlingen zusammentun,um Wassermarionetten, Bambusbrücken und Vertrauen bzw.Freundschaften(aufzu)bauen, das ist der Inhalt dieses kleinen Romans. Er ist liebenswürdig, bezaubernd und lässt den staunenden Leser immer wieder lächeln und wünschen, das genau diese Dinge auch im realen Prenzlauer Berg möglich würden- eine wunderbare Utopie mit Anleitungscharakter.....

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...zaubert ein Lächeln auf Ihr Gesicht !
von einer Kundin/einem Kunden am 08.12.2015

Es könnte so einfach sein: Leben und leben lassen, voneinander lernen und glücklich sein oder werden! Eine wunderbar gelungene, kleine Geschichte. Voller Überraschungen, Magie und Lebensweisheit. Ansteckend warmherzig und positiv.

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Herzerwärmend schön
von ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg am 17.08.2015

Willkommen in Ostberlin! Ein Teil der multikulturellen Hauptstadt Deutschlands. Einem Teil, in dem sich kleine Geschäfte aus dem Nichts hochgestanzt haben und noch immer in der quirligen Atmosphäre halten. Hier ist auch Sungs Laden. Ein kleiner Handel, der alles beherbergt, was das Herz begehrt und noch viel mehr! Als der... Willkommen in Ostberlin! Ein Teil der multikulturellen Hauptstadt Deutschlands. Einem Teil, in dem sich kleine Geschäfte aus dem Nichts hochgestanzt haben und noch immer in der quirligen Atmosphäre halten. Hier ist auch Sungs Laden. Ein kleiner Handel, der alles beherbergt, was das Herz begehrt und noch viel mehr! Als der Direktor einer Schule kurz vor Weihnachten einen längst vergessenen Zettel vom Schulamtsleiter entdeckt, bei dem er angehalten wird die Kinder eine multikulturelle Erfahrung machen zu lassen, beschließt er, dass die Schüler der verschiedenen Nationen etwas aus ihrer Kultur vorstellen sollen. Der kleine vietnamesische Junge Minh geht daraufhin zu seiner Großmutter Hien und bittet sie um ein Kulturgut aus ihrer Heimat. Gemeinsam mit ihrem Enkel geht Hien drauf hin in die Schule und stellt in einem kleinen Theaterstück ihre Wassertheaterpuppe vor, die sie einst von ihrem Großvater geerbt hatte. Während Hien und ihre Wasserpuppe wieder in Sungs Laden verschwinden, bleibt das Theaterstück aber unvergessen und es setzen sich Zahnräder in Gang, die die Ostberliner Welt immer mehr verändern sollen. Die Lehrerin Jana beginnt für eine Demonstration für die die Schule Wasserpuppen zu bauen und bekommt unverhofft Hilfe von dem Schreiner Ly. Zeitungen interessieren sich immer mehr für die Wasserpuppen. Stoffe werden gekauft, typisch vietnamesische Hüte gegen die Sonnenstrahlen getragen. Und mitten drin immer wieder Sungs Laden. Er ist Anlaufpunkt für die Lehrerinnen, die mit ihren Kindern Wasserpuppen bauen wollen. Er ist Anlaufpunkt für die Beamten, die sich gern Obstschälchen abholen. Er ist Anlaufpunkt, wenn es darum geht mehr über die Kultur der Besitzer zu erfahren. Und ganz nebenbei erzählt die Autorin die Geschichte, wie Sungs Laden überhaupt entstanden ist. Es ist die Geschichte der Betreiber. Der Großmutter Hien, die nach Ostdeutschland kam, um dort als Vertragsarbeiterin zu arbeiten und die mit ihrem Mann blieb, um einen Laden zu betreiben. Es ist die Geschichte ihres Sohnes Sung, der aus seinen Grenzen ausbrechen wollte und einfach anders sein wollte, als seine Landsleute. Und es ist die Geschichte des kleinen Minh, der erst durch die Wasserpuppe einen Teil seiner Herkunft zu greifen bekommt, während sich das Stadtbild immer mehr um ihn herum verändert. Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen: Danke, dass ich dieses wundervolle Buch mit lesen durfte! Es ist eine herzerwärmende Geschichte, die aber auch die Schicksale der Protagonisten ungeschönt beleuchtet. Die Schicksalsschläge mit denen die Protagonisten zu leben haben sind nicht immer ohne bitteren Beigeschmack. Da sind Kinder die zurück gelassen werden müssen, damit man in der DDR arbeiten weiter arbeiten kann. Es gilt Kriegserlebnisse zu verarbeiten und eine Existenz aufzubauen. Es gilt sich in einer Welt zu integrieren, die von der eigenen Kultur rein gar nichts wissen möchte. Es gilt Identitäten zu entwickeln und Lebensweisen zu ordnen. Dieses Buch öffnet die Augen für andere Kulturen und zeigt auch auf, dass nicht alles, was anders ist unbedingt schlecht ist. Es zeigt, dass es auch gut sein kann, wenn man sich für andere Dinge öffnet und auch wenn das Buch Fiktion ist, zeigt es auf, was man aus diesen neuen Erfahrungen alles schaffen kann. Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Ich habe gelacht, ich habe mich gewundert – und gegoogelt – und ich habe sogar ein bisschen geweint, weil es so schön war. Das Buch ist sehr gut recherchiert, man kann also so einige Dinge aus diesem Buch lernen. Ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen, wenn ihr euch für die asiatische Kultur interessiert oder für die DDR und deren Folgen für die Gastarbeiter. Aber es ist auch zwischenmenschlich einfach schön geschrieben und lädt dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und zu träumen.

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Sie kamen als Fremde und bleiben als Freunde.
von einer Kundin/einem Kunden am 14.08.2015

Ein wunderschöner Roman wie Integration funktionieren kann. Der kindliche Gedanke, was man den Mitmenschen mal über seine Kultur mitteilen will, wird zu einem Selbstläufer für groß und klein. Ein modernes Märchen.

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Karin Kalisa - Sungs Laden
von einer Kundin/einem Kunden aus Wilhelmshaven am 09.08.2015

Sungs Laden ist ein unbeschreibliches Buch, das jedem Versuch es inhaltlich zu erfassen trotzt, denn es erzählt von so vielen kleinen Helden und sagenhaften Erlebnissen, von schicksalhaften Begebenheiten - reich ist es, dieses Buch! Reich an Inhalt, Herz und dem Gedanken der Solidarität. Ein schönes Wort. Ein neues altes... Sungs Laden ist ein unbeschreibliches Buch, das jedem Versuch es inhaltlich zu erfassen trotzt, denn es erzählt von so vielen kleinen Helden und sagenhaften Erlebnissen, von schicksalhaften Begebenheiten - reich ist es, dieses Buch! Reich an Inhalt, Herz und dem Gedanken der Solidarität. Ein schönes Wort. Ein neues altes Lieblingswort! Kalisa erzählt in einem fast märchenhaften Ezählstil von den Vietnamesen vom Prenzlauer Berg. Von ihren Anfängen, wie sie als Vertragsarbeiter kamen, wie sie blieben oder nicht, Kinder bekamen oder nicht, und wie diese Kinder dann groß wurden, als Deutsche, obwohl sie Vietnamesen sind. Mit einem Auftritt zum Thema "Kulturen der Welt" in einer Schulaula setzt sich eine Welle in Bewegung, die den ganzen Prenzl Berg erfasst. Keiner bleibt von dieser Welle verschont und Kalisa schafft es in so viele Köpfe zu schauen und uns so viele Menschen und ihre Leben vorzustellen, ohne das man sich als Leser von diesem Hin und Her gestört fühlt. Ich war an mehr als einer Stelle zu Tränen gerührt und werde die vielen sagenhaft schönen Bilder dieses Buches nie vergessen. Wer einen einfachen Multikulti-Großstadtroman erwartet wird enttäuscht. Das hier, dass ist ein Märchen, dass uns alle dazu bringen sollte, jeden intoleranten Gedanken durch einen solidarischen zu ersetzen, und "Brücken" zu sehen, zwischen den Häuserschluchten.

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... Oh, wenn es doch wahr würde, dann würden wir die Integration schaffen
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 31.03.2016

Ein wunderbares Buch, dessen Inhalt man kaum nacherzählen kann, es ist herzerwärmend in seiner pragmatischen Menschlichkeit, nachahmenswert in unserer so anderen Realität, lebenswert in einem kleinen Versuch an jedem Tag in unserem eigenen Leben. Wenn es denn so leicht ist, Brücken zu bauen, warum tun wir es nicht? Kaufen, lesen, wundern,... Ein wunderbares Buch, dessen Inhalt man kaum nacherzählen kann, es ist herzerwärmend in seiner pragmatischen Menschlichkeit, nachahmenswert in unserer so anderen Realität, lebenswert in einem kleinen Versuch an jedem Tag in unserem eigenen Leben. Wenn es denn so leicht ist, Brücken zu bauen, warum tun wir es nicht? Kaufen, lesen, wundern, verschenken und lächeln

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Multikulti - märchenhaft erzählt
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 26.08.2015

Berlin-Prenzlauer Berg. Ein buntes, gentrifiziertes Stadtviertel im ehemaligen Osten der Stadt, das von Menschen unterschiedlicher Mentalitäten und unterschiedlicher Nationalitäten bewohnt wird. Allerdings wohnen diese Menschen anscheinend eher nebeneinander her als miteinander. Das ändert sich, als ein Grundschuldirektor eine Woche der Begegnung veranstaltet. Jedes Kind soll ein "Kulturgut" aus seiner Herkunftskultur... Berlin-Prenzlauer Berg. Ein buntes, gentrifiziertes Stadtviertel im ehemaligen Osten der Stadt, das von Menschen unterschiedlicher Mentalitäten und unterschiedlicher Nationalitäten bewohnt wird. Allerdings wohnen diese Menschen anscheinend eher nebeneinander her als miteinander. Das ändert sich, als ein Grundschuldirektor eine Woche der Begegnung veranstaltet. Jedes Kind soll ein "Kulturgut" aus seiner Herkunftskultur mitbringen. Sung, der Inhaber des Titelgebenden Ladens, ist in Deutschland geboren und aufgewachsen und schickt seinen Sohn Minh zur Großmutter, als die Frage nach dem Kulturgut aufkommt. Sung selbst sieht sich kaum in der vietnamesischen Kultur verhaftet, obwohl mit einer Vietnamesin verheiratet. Seine Mutter ist als Gastarbeiterin aus Vietnam in die damalige DDR gekommen. Und sie geht mit Minh und einer Wassertheaterpuppe in die Schule, erzählt mit Hilfe der Puppe eine sehr berührende Geschichte und bringt damit eine Lawine ins Rollen. Die Menschen interessieren sich plötzlich für die vietnamesische Kultur und für die vielen kleinen vietnamesischen Läden und Schneidereien im Viertel. Und Sung beginnt, sich für seine Herkunft zu interessieren. Und seine Mutter beginnt, sich mit der Vergangenheit zu versöhnen und wieder in die Zukunft zu schauen. Es ist der Beginn von schönen und traurigen Begegnungen - von einem neuen Miteinander, von binationalen Ehen und Freundschaften, von neuen Sprachkursen, neuen Hobbies und von der Auseinandersetzung mit den harten Bedingungen, unter denen die vietnamesischen Gastarbeiter in der DDR leben mussten. Und so langsam wird das ganze Stadtviertel vietnamesischer, dann die ganze Stadt und dann geht die Begeisterung sogar Europa- und weltweit weiter. Dies ist dann der eher "märchenhafte" Teil der Geschichte, die asiatischen Brücken, die über Nacht in vielen Städten wie von Zauberhand geschaffen auftauchen, die Polizisten, die plötzlich alle vietnamesische Hüte tragen. Ein schönes Märchen. Eindrücklicher bleiben für mich jedoch die kleinen zwischenmenschlichen Geschichten in diesem Buch. Diese Freundschaften, die entstehen, wenn sich Menschen füreinander interessieren, sich "auf dem kleinen Dienstweg" um Lösungen bemühen, Wenn die Menschen nicht wegsehen sondern hinsehen - und die Besitzer der kleinen Läden und Schneidereien und überhaupt jeden als liebenswerten und interessanten Menschen entdecken. Dies wird auch als eine Art Märchen erzählt - aber als eins, das durchaus Wirklichkeit werden könnte. Und es wäre schön, wenn es Wirklichkeit werden könnte.

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Hat mich nicht gefesselt
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 25.11.2015

Ein modernes Märchen als Integrationsbeitrag? Viele vietnamesische Läden gibt es inzwischen am Prenzlauer Berg und einer der Ladenbesitzer ist Sung. Er hat einen kleinen Gemüse und Obstladen und jede menge Ladenhüter, die aber bleiben dürfen bis sie doch mal jemand kauft. Die Läden leben von Laufkundschaft und die vietnamesischen Betreiber... Ein modernes Märchen als Integrationsbeitrag? Viele vietnamesische Läden gibt es inzwischen am Prenzlauer Berg und einer der Ladenbesitzer ist Sung. Er hat einen kleinen Gemüse und Obstladen und jede menge Ladenhüter, die aber bleiben dürfen bis sie doch mal jemand kauft. Die Läden leben von Laufkundschaft und die vietnamesischen Betreiber verdienen ganz gut, aber richtig Reich wird man mit so einem Laden nicht. Die Kinder der Vietnamesen wachsen hier auf und sprechen fast nur Deutsch und sind eigentlich integriert, aber sie bleiben doch nur unter sich! "Sungs Laden" kommt bei einer weltoffenen Woche in der Schule ins Gespräch und allmählich ändert sich das Verhalten der deutschen und sie gehen langsam auf die Vietnamesen zu. Die Idee war von Karin Kalisa ja eigentlich gut, nur mich konnte die Geschichte nicht richtig erreichen. Der Schreibstil und die inhaltliche Verarbeitung fand ich sehr holprig und manche Sätze waren so verschachtelt mit so vielen Einzelheiten, die für die Geschichte selbst nicht wichtig waren und ich diese Dinge auch nicht vermisst hätte. Die eigentliche Geschichte verzögert sich und man liest sich durch langwierige Seiten, die manchmal keinen richtigen Sinn ergaben und haben zu sehr von der wirklichen Geschichte abgelenkt. Die Charaktere selbst waren mir zu Farblos und die Protagonisten waren eigentlich nur Randfiguren, die mich mit ihrer Geschichte nicht wirklich fesseln konnte. Vielleicht muss man für so ein Buch in Stimmung sein, bei mir hat es trotz vieler guter Bewertungen leider nicht geklappt und ich habe es sehr langatmig empfunden und habe manchmal ganze Seiten überblättert. Die Story selbst hätte schon Potenzial gehabt, aber Karin Kalisa hat es leider nicht geschafft, die Geschichte so zu schreiben, das mir das Buch wirklich gefallen hätte. Aber jeder Leser ist anders.

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von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2016
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Eine Geschichte darüber, wie es sein könnte, wenn Menschen, egal welcher Herkunft, aufeinander zugehen und das Fremde bei und in uns umarmen würden! Leicht und doch nachdenklich!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wunderbar feinsinnig und mit einem großartigen Humor versteht es die Autorin das Zusammenleben von Vietnamesen und Deutschen mitten in Berlin zu beschreiben.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
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Dieser Titel bietet sehr viel! Sie dürfen lachen, weinen, staunen und den Kopf schütteln.Vor allem aber dürfen Sie sich wundern. Dieses Buch ist auch ein Plädoyer für mehr Tolreanz

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine wundervolle Geschichte über vietnamesische Gastarbeiter in Berlin, über den Mut, Dinge verändern zu wollen, über Liebe, Verlust und Hoffnung. All das und noch viel mehr. Toll!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine kleine Geschichte über Integration, Verständnis, dem Zueinanderfinden von Kulturen und Individuen. All das eingebettet in einer tollen Sprache, die dich schmunzeln lässt!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wunderschöner Roman über die Möglichkeit, sich in der Fremde seine Kultur zu bewahren - aber auch darüber, auf andere zuzugehen und zu akzeptieren, dass es Unterschiede geben muss.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
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Ein fernöstliches Märchen inmitten von Berlin - sehr Überraschung und fesselnd!

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Feinste Unterhaltung
von einer Kundin/einem Kunden am 13.10.2015
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Auch wenn es "nur" ein Märchen ist: vielleicht hilft es doch dem einen oder anderen Inländer, sich mit einer anderen Kultur und oder den Fremden auseinanderzusetzen. Wunderbar zu lesen!

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Perfekter Lesegenuss!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 11.09.2015
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Rundum schön - dieser Roman gehört auf die Bestsellerlisten. Ich genieße jede Seite und bin schon ein wenig traurig, dass nur noch 30 Seiten zu lesen sind ...

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Ein seltenes Kunststück
von einer Kundin/einem Kunden aus Berndorf am 20.08.2015
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Viel möchte ich gar nicht schreiben, weil es - zu der Hardcover-Version - schon (bisher) drei sehr aussagekräftige und gute Rezensionen gibt. Was es vielleicht noch zu ergänzen gibt: Dieses Buch läßt sich eventuell mit dem Wassermarionettentheater vergleichen, von dem uns erzählt wird: Es ist hohe Kunst, die... Viel möchte ich gar nicht schreiben, weil es - zu der Hardcover-Version - schon (bisher) drei sehr aussagekräftige und gute Rezensionen gibt. Was es vielleicht noch zu ergänzen gibt: Dieses Buch läßt sich eventuell mit dem Wassermarionettentheater vergleichen, von dem uns erzählt wird: Es ist hohe Kunst, die sehr viel Wissen und Fertigkeiten verlangt, aber in einer Eleganz und Leichtigkeit daherkommt, dass man als Publikum einfach nur staunt und genießt, in eine andere Welt entrücken darf und am Ende fast ein bisschen traurig ist, dass die Geschichte schon zu Ende ist. Ich lese wirklich viel, aber selten war ich von einem Buch so begeistert wie von diesem.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Charmanter und witziger Roman über einen Vietnamesen in Berlin.

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