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Sunset

Roman

(4)
Pacific Palisades, 1956. Weltberühmt und wohlhabend, aber argwöhnisch beschattet von den Schergen der McCarthy-Ära, lebt Lion Feuchtwanger im kalifornischen Exil. Als ihn an einem Augustmorgen die Nachricht vom Tod Bertolt Brechts erreicht, ist er tief erschüttert. Er hatte Brechts Genie entdeckt, hatte ihn gefördert, war ihm eng verbunden gewesen. In stummer Zwiesprache mit dem toten Freund ruft Feuchtwanger die Stationen dieser Freundschaft wach …
Portrait
Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger und arbeitete danach u.a. als Lehrbeauftragter und Werbetexter. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach einigen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Nicolas-Born-Preis und der Bettina-von-Arnim-Preis. Zudem war er Stipendiat der Villa Massimo. Er veröffentlichte eine Vielzahl von Romanen, darunter »Der kretische Gast«, »Die Schatten der Ideen« und »Sunset«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 191
Erscheinungsdatum 16.07.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-27418-0
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 189/121/20 mm
Gewicht 185
Verkaufsrang 33.289
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Im kalifornischen Exil
von einer Kundin/einem Kunden am 30.05.2013

Ein Tag im Leben des alten Lion Feuchtwangers, den im August 1956 in seinem kalifornischen Exil die Nachricht vom Tod seines Freundes Bertolt Brecht erreicht. Zwischen den immer schwerer zu bewältigenden Herausforderungen des Alltags hält der alternde Feuchtwanger inne und erinnert sich an die vielen anderen Exilanten. Wir begegnen... Ein Tag im Leben des alten Lion Feuchtwangers, den im August 1956 in seinem kalifornischen Exil die Nachricht vom Tod seines Freundes Bertolt Brecht erreicht. Zwischen den immer schwerer zu bewältigenden Herausforderungen des Alltags hält der alternde Feuchtwanger inne und erinnert sich an die vielen anderen Exilanten. Wir begegnen z.B. Hanns Eichler, Thomas Mann, Alfred Döblin, Heinrich Mann, Einstein – und vor allem Bertolt Brecht. Fakten werden hier interessant und einfühlsam verpackt, mit vielen privaten und familiären Details versehen, entsteht eine ganz besondere Atmosphäre. Klaus Modick zeichnet ein authentisches Bild des großen Lion Feuchtwangers; eines wohlhabenden, großzügigen Intellektuellen, der Willkür der Geschichte ausgeliefert und trotzdem nicht verbittert. Ein nur knapp 200 Seiten starkes Buch, das ganz viel beinhaltet, über Feuchtwanger, über Brecht und ihre Zeit, so dicht und kompetent geschrieben – sehr, sehr empfehlenswert.

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Erinnerung
von einer Kundin/einem Kunden am 27.11.2013

Pacific Palisades, eine schöne Adresse, auch wenn man, so wie Lion Feuchtwanger auch 1956 noch immer im Exil wohnt. Missträuisch beäugt von den Lemuren McCarthys. An diesem noblen Ort erreicht ihn die Nachricht vom Tode Bertolt Brechts.Feuchtwanger ist tief betroffen, er hat Brechts Genie entdeckt, er hat ihn gefördert,... Pacific Palisades, eine schöne Adresse, auch wenn man, so wie Lion Feuchtwanger auch 1956 noch immer im Exil wohnt. Missträuisch beäugt von den Lemuren McCarthys. An diesem noblen Ort erreicht ihn die Nachricht vom Tode Bertolt Brechts.Feuchtwanger ist tief betroffen, er hat Brechts Genie entdeckt, er hat ihn gefördert, er ist ihm Freund geworden. Feuchtwanger beginnt sich zu erinnern.

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Ein Tag im kalifornischen Exil
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 04.08.2012

Ein Tag im kalifornischen Exil. Es ist der Tag, an dem Lion Feuchtwanger die Nachricht von Bertolt Brechts Tod bekommt. In diesem kurzen Roman verbindet Modick die Leben von Brecht und Feuchtwanger. Rückblicke auf ihre Freundschaft in Deutschland, Frauengeschichten und literarische Rivalitäten verknüpft er mit der McCarthy-Überwachung und Verfolgung... Ein Tag im kalifornischen Exil. Es ist der Tag, an dem Lion Feuchtwanger die Nachricht von Bertolt Brechts Tod bekommt. In diesem kurzen Roman verbindet Modick die Leben von Brecht und Feuchtwanger. Rückblicke auf ihre Freundschaft in Deutschland, Frauengeschichten und literarische Rivalitäten verknüpft er mit der McCarthy-Überwachung und Verfolgung im Zuge der Einbürgerungsversuche. Auch der Zwiespalt zwischen den Heimkehrern nach Deutschland und den in Amerika Bleibenden zeigt der Roman gut. Dieses Buch macht Lust, wieder Brecht und Feuchtwanger zu lesen. Einige Stellen fand ich ein bißchen zu kühl den handelnden Personen gegenüber.

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Ein besonderer Tag im Leben Lion Feuchtwangers
von einer Kundin/einem Kunden am 09.06.2012

Lion Feuchtwanger, der letzte große deutsche Schriftsteller im amerikanischen Exil, erhält am Morgen eines Tages, den er alleine verbringt, seine Frau ist unterwegs, ein Telegramm, in dem er vom Ablebens Bertold Brechts informiert wird. Diese Nachricht erschüttert ihn, schließlich hat er Brecht entdeckt, gefördert und war mit ihm befreundet.... Lion Feuchtwanger, der letzte große deutsche Schriftsteller im amerikanischen Exil, erhält am Morgen eines Tages, den er alleine verbringt, seine Frau ist unterwegs, ein Telegramm, in dem er vom Ablebens Bertold Brechts informiert wird. Diese Nachricht erschüttert ihn, schließlich hat er Brecht entdeckt, gefördert und war mit ihm befreundet. Erinnerungen an viele Stationen und Geschehnisse dieser Beziehung werden wach, aber auch tiefe Einblicke in sein eigenes Innenleben, seine Motive, Ängste, Freuden und alles, was wichtig war in seinem Leben. Als die Sonne an diesem Tag untergeht, hat Feuchtwanger eine klare hellsichtige Lebensbilanz gezogen. Klaus Modick erzählt hier, zum Teil dokumentarisch, zum Teil fiktional in beeindruckend dichter Sprache vom Leben Lion Feuchtwangers und seines Umfelds und bietet spannende Einblicke, wie Literatur entsteht.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Im Exil in Californien treffen sich die Deutschen Exilautoren und versuchen irgendwie weiter zu machen, doch ihre Heimat ist nicht mehr dieselbe und ihre Literatur muss sich ändern

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Unterhaltsam und informativ erzählt Modick von der ungleichen langjährigen Freundschaft zwischen Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht. Nicht nur für Literaturinteressierte.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Beeindruckender Erinnerungstext: Feuchtwanger im amerikanischen Exil, L.A. McCarthy Ära. Brechts Tod ist Anstoß für eine emotionale und hellsichtige Bilanz. Eindringlich.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine kurze Episode aus Feuchtwangers Leben im Exil, mit einer unglaublichen Leichtigkeit und Eleganz erzählt.

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Ein Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

„Sunset“ ist ein Meisterwerk der Gegenwartsliteratur! Ausgehend vom Tode Brechts im Jahr 1956 beschreibt Klaus Modick die Beziehung zwischen den Schriftstellern Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht, deren Dreh- und Angelpunkt Feuchtwangers Villa Aurora gewesen zu sein scheint, in der auch Modick selbst ein Stipendium genossen hat. „In stummer Zwiesprache... „Sunset“ ist ein Meisterwerk der Gegenwartsliteratur! Ausgehend vom Tode Brechts im Jahr 1956 beschreibt Klaus Modick die Beziehung zwischen den Schriftstellern Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht, deren Dreh- und Angelpunkt Feuchtwangers Villa Aurora gewesen zu sein scheint, in der auch Modick selbst ein Stipendium genossen hat. „In stummer Zwiesprache mit dem toten Freund ruft Feuchtwanger die Stationen dieser Freundschaft wach, ihren Beginn im München der Räterepublik, die literarischen Triumphe der Zwanzigerjahre, die Flucht und das Leben im Exil.“ - Eine Beziehung zwischen Hassliebe und väterlicher Freundschaft, die geprägt war von politisch brisanten Zeiten, Vertreibung und Verrat. Modick, der sich schon seit Jahrzehnten mit Lion Feuchtwanger beschäftigt und auch über ihn promovierte, gewährt dem Leser einen Einblick in den Alltag der Schriftsteller im amerikanischen Exil. Nicht jedes Detail basiert auf der Wirklichkeit, dennoch hält der Autor sich eng an die Fakten. Trotz dieses zunächst trocken anmutenden Themas, ist „Sunset“ nicht nur ein Buch für eingeweihte Literaturwissenschaftler, sondern durchaus eines für die breite Masse der Literaturinteressierten, denn Modick erzählt mit einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. Nicht umsonst hat Klaus Modick es in diesem Jahr auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Deutsche Schriftsteller leben scheinbar sorglos im amerikanischen Exil. Modick zeigt aber das Fragile, den Zwang und die politischen Pressionen dieses unfreiwilligen Lebens. Lesen!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Nach diesem Roman bedauere ich es, dass ich nicht mehr Zeit zum Lesen habe. Denn jetzt möchte ich etwas von Lion Feuchtwanger lesen!

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Leise, nachdenklich und ambitioniert!
von einer Kundin/einem Kunden am 12.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Klaus Modick schafft es mit diesem Buch, einen leisen, nachdenklichen und sprachlich ansprechenden Rückblick auf die Freundschaft Lion Feuchtwangers mit Bertholt Brecht zu werfen. So wird man als Leser Zeuge banaler und auch tragischer Momente im Leben dieser beiden bedeutenden Persönlichkeiten. Dieses Buch ist absolut empfehlenswert!

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Das ist Literatur!
von Christina Buß aus Dorsten am 25.07.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Lion Feuchtwanger erhält in seinem amerikanischen Exil die Nachricht von seinem vielleicht einzigen Freund Berthold Brecht, er reflektiert und merkt, wie viel der Jüngere eigentlich für ihn war: nicht nur Schriftstellerkollege,Inspiration, schärfster Kritiker und Neider, sondern auch Sohn und Verbindung zu seiner einstigen Heimat Deutschland. So denkt Feuchtwanger über die... Lion Feuchtwanger erhält in seinem amerikanischen Exil die Nachricht von seinem vielleicht einzigen Freund Berthold Brecht, er reflektiert und merkt, wie viel der Jüngere eigentlich für ihn war: nicht nur Schriftstellerkollege,Inspiration, schärfster Kritiker und Neider, sondern auch Sohn und Verbindung zu seiner einstigen Heimat Deutschland. So denkt Feuchtwanger über die gemeinsamen Jahre mit Brecht nach, der Zeit in München, ihrer Liebe zu den Frauen, ihr schriftstellerisches Schaffen, bei dem er Brecht vor allem Mentor war. Für Feuchtwanger erscheint ein Beziehungsgeflecht, in dem er sein eigenes Schaffen, seinen beruflichen Ehrgeiz, seine Ehe und nicht zuletzt den Tod seiner Tochter reflektieren kann, das ihm hilft, die Phase des Abschieds, sein eigenes Altern und seine gewonnenen Erkenntnisse zu integrieren. Die sprachliche Umsetzung hat mich mit ihrer Symbolhaftigkeit und der Möglichkeit zur Interpretation begeistert!

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Sunset
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Bertholt Brecht ist tot. Lion Feuchtwanger erreicht diese Nachricht in seinem amerikanischen Exil. Er kann es kaum glauben und lässt sein Leben und das Leben mit Bert Brecht Revue passieren. Dieses Buch ist für alle Buchliebhaber und für alle, die sich für zwei große Schriftsteller der deutschen Literatur interessieren. Ein... Bertholt Brecht ist tot. Lion Feuchtwanger erreicht diese Nachricht in seinem amerikanischen Exil. Er kann es kaum glauben und lässt sein Leben und das Leben mit Bert Brecht Revue passieren. Dieses Buch ist für alle Buchliebhaber und für alle, die sich für zwei große Schriftsteller der deutschen Literatur interessieren. Ein großartiges Buch!

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Schnörkellos schöne Hommage an Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht
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Klaus Modick schreibt leise Bücher, die dennoch nachhallen. „Der Flügel“ war der erste Roman, den ich von ihm gelesen habe (leider nicht mehr lieferbar) und er beeindruckte mich sehr. Seither kamen einige nach – mal mehr mal weniger beeindruckend, aber lohnenswerte Lektüre allemal. Sein neuer Roman taucht ein in... Klaus Modick schreibt leise Bücher, die dennoch nachhallen. „Der Flügel“ war der erste Roman, den ich von ihm gelesen habe (leider nicht mehr lieferbar) und er beeindruckte mich sehr. Seither kamen einige nach – mal mehr mal weniger beeindruckend, aber lohnenswerte Lektüre allemal. Sein neuer Roman taucht ein in die Gedanken Lion Feuchtwangers kurz vor seinem Tod. Lässt revuepassieren, was er in Deutschland und im kalifornischen Exil erlebt hat: Eindrücke und Begegnungen, die sein Leben geprägt haben und die dieses Buch auch zu einem Stück Literaturgeschichte machen. Im Mittelpunkt des Romans steht seine langjährige Freundschaft mit Bertolt Brecht – jung, wild, (noch) unbekannt. Beinah zärtlich sind die Passagen, die von seiner tiefen Verbundenheit zu ihm erzählen – eine Vater-Sohn-ähnliche Beziehung. Modicks Sprache besticht einmal mehr durch schnörkellos schlichte Eleganz. Ein wunderbarer deutscher Autor, dessen Bücher unbedingt gelesen werden müssen!

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Abgesang auf eine Schriftstellerfreundschaft
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Es geht um Lion Feuchtwanger, Bert Brecht, beider Freundschaft und des einen Tod. Und das alles wird auf wunderbar poetische Weise im Licht der untergehenden Sonne eingefangen. Gewissermassen im Gegenlicht des kalifornischen Exiils entspinnt sich eine Reise in die vergangenheit, die wenig sentimal, doch sehr melancholisch daher kommt. Der... Es geht um Lion Feuchtwanger, Bert Brecht, beider Freundschaft und des einen Tod. Und das alles wird auf wunderbar poetische Weise im Licht der untergehenden Sonne eingefangen. Gewissermassen im Gegenlicht des kalifornischen Exiils entspinnt sich eine Reise in die vergangenheit, die wenig sentimal, doch sehr melancholisch daher kommt. Der Autor evoziert ein Bild einer ím 2. Weltkrieg untergegangenen Epoche und macht keinen Hahl daraus, dasss das fehlen jener für beide Schriftsteller von größter Tragik ist. Feuchtwanger zum einen der sich schwer tut mit der McCarthy Hetzjagd und dem damit verbundenen Klima voller Spannungen und drohenden Repressalien. Auf der anderen Seite Bert Brecht, der nie Fuß fassen lernt in einem Amerika, das sich zunehmend der Unterhaltung und des Kommerz' Untergeben hat. Interessant ist die Figurenzeichnung, in "Sunset" erscheint Feuchtwanger als der exilierte Dichterfürst, während Brecht wie ein reaktionärer Spinner wirkt, unfähig sich anzupassen und altbacken in seinen Moralvorstellungen.

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