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Tagebuch

Autorisiert vom Anne Frank Fonds Basel. Die weltweit gültige und verbindliche Ausgabe mit umfangreichem Zusatzmaterial

(18)

Die weltweit gültige und verbindliche Fassung des Tagebuchs der Anne Frank, autorisiert vom Anne Frank Fonds Basel.

Das Tagebuch von Anne Frank ist Symbol und Dokument zugleich. Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nazi-Verbrecher und Dokument der Lebenswelt einer einzigartig begabten jungen Schriftstellerin.
Die vorliegende Ausgabe ist die weltweit verbindliche und einzige vom Anne Frank Fonds autorisierte Fassung des Tagebuchs, von dem es eine erste und eine zweite, spätere Version gibt, die beide von Anne Frank selbst stammen. Sie hatte das von ihr über mehr als zwei Jahre geführte Tagebuch zu einem späteren Zeitpunkt überarbeitet, weil die erste Fassung ihren schriftstellerischen Ansprüchen nicht mehr genügte.
Diese Ausgabe enthält den von Anne Frank überarbeiteten Tagebuchtext samt den unverändert aus der ersten Fassung übernommenen Teilen, ohne jene Auslassungen, die Annes Vater Otto Frank aus Diskretion vorgenommen hatte. Mirjam Pressler hat dafür eine neue, dem ungekünstelten Stil des Originals adäquate Übersetzung erarbeitet.
Dieser vollständige Text, dessen Authentizität seit der kompletten Wiedergabe aller Werkfassungen in der kritischen Ausgabe der ›Tagebücher der Anne Frank‹ (S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1988) unbestritten ist, vermittelt ein eindrucksvolles Bild von Anne Franks Gefühls- und Gedankenwelt und nicht zuletzt von ihren Fortschritten als Schriftstellerin.

Mit kenntnisreichen Einführungen in die Lebens- und Familiengeschichte Anne Franks (Mirjam Pressler), in den historischen Kontext (Gerhard Hirschfeld) sowie in die Wirkungsgeschichte des Tagebuchs (Francine Prose).

»…werde ich jemals Journalistin und Schriftstellerin werden? Ich hoffe es, ich hoffe es so sehr! Mit Schreiben kann ich alles ausdrücken, meine Gedanken, meine Ideale und meine Phantasien.« Anne Frank, 5. April 1944

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 28.12.09
Das Tagebuch der Anne Frank wird als eines der bewegendsten Dokumente der Judenverfolgung im Nationalsozialismus angesehen. Und wer dieses Hörbuch eindringlich gehört hat, der wird wissen, warum das so ist. Man lebt mit Anne Frank in ihrem kleinen Versteck, spürt ihre Ängste, ihre Sehnsüchte, Ihr Leid, ist unheimlich traurig und verbittert. Und plötzlich ist es dann zu Ende. Wenn man könnte, würde man auch jetzt noch helfen wollen wo es nur geht.
Portrait
Anne Frank, am 12. Juni 1929 als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren, flüchtete 1933 mit ihren Eltern nach Amsterdam. Nachdem die deutsche Wehrmacht 1940 die Niederlande überfiel und besetzte, 1942 ausserdem Massnahmen gegen die jüdische Bevölkerung in Kraft traten, versteckte sich die Familie Frank in einem Hinterhaus an der Prinsengracht. Die Familie und ihre Mitbewohner wurden im August 1944 verraten und nach Auschwitz verschleppt. Anne Frank und ihre Schwester Margot starben infolge von Entkräftung und Typhus im März 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Ihr genauer Todestag ist nicht bekannt.

Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, besuchte die Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main und lebt heute als Übersetzerin und Schriftstellerin in der Nähe von München. Sie ist die Übersetzerin des Tagebuchs der Anne Frank, hat eine Biographie Anne Franks veröffentlicht (›Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anne Frank‹) und mit grossem Erfolg insgesamt fast vierzig Bücher publiziert. Mirjam Pressler ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, so u.a. 1995 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für ›Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen‹, 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache, 2002 mit dem Deutschen Bücherpreis (Kinderbuch) für ›Malka Mai‹, 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk, 2010 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis Sonderpreis Gesamtwerk und 2015 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse sowie dem Internationalen Literaturpreis in der Kategorie Übersetzung.

Literaturpreise:

Shortlist Hans Christian-Andersen-Preis 2016

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 14.05.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-15277-3
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 191/125/29 mm
Gewicht 323
Originaltitel De Dagboeken van Anne Frank
Abbildungen mit Abbildungen 19 cm
Auflage 25
Verkaufsrang 249
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
12
3
3
0
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Beklemmend und berührend
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2010

Anne Frank bekam, kurz bevor sie und ihre Familie wegen den Nazis untertauchen müssen, ein Tagebuch geschenkt. Hierin hielt sie ihre Erlebnisse und Gedanken der folgenden zwei Jahre fest und schrieb damit eine ergreifende Dokumentation über das Heranwachsen eines Mädchens, über den Krieg und insbesondere über das Leben von... Anne Frank bekam, kurz bevor sie und ihre Familie wegen den Nazis untertauchen müssen, ein Tagebuch geschenkt. Hierin hielt sie ihre Erlebnisse und Gedanken der folgenden zwei Jahre fest und schrieb damit eine ergreifende Dokumentation über das Heranwachsen eines Mädchens, über den Krieg und insbesondere über das Leben von versteckten Juden. Sie selbst beschloss, ihre Tagebücher nach dem Krieg zu veröffentlichen. Obwohl Anne viel über ihre persönlichen Beziehungen zu ihrer Familie und den anderen Untergetauchten schreibt, fesselt dieses Buch. Es entsteht ein anschauliches Bild über das Zusammenleben der versteckten Familien, man spürt nahezu, wie beengt und angsteinflößend ihre Situation war und wie groß die Sehnsucht nach Frieden und Freiheit. Anne Franks Schreibstil hat mich sehr beeindruckt, schließlich war sie zwischen 13 und 15 Jahren alt, als sie ihre Aufzeichnungen machte. Natürlich erkennt man ihr Alter an vielen Passagen, aber immer wieder finden sich Zeilen und ganze Eintragungen, die ein ganz anderes Bild von Anne geben. Sie schreibt so klar und eindrucksvoll über den Krieg, von ihren Ängsten und von den Sorgen über die Situation ihrer Helfer, dass man beim Lesen oft vergisst, dass hier ein junges Mädchen schreibt. Was mich besonders berührt hat: Gerade die letzten Einträge sind voller Hoffnung auf ein Kriegsende, dann enden sie abrupt und der Leser erfährt im Nachwort vom weiteren Schicksal der Familien. Ich finde, man sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben. Es berührt, es macht nachdenklich und es führt einem ein schreckliches, aber wichtiges Kapitel der Geschichte vor Augen.

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2 0
Großartige Leistung
von Ampelmännchen am 21.06.2005

Das Tagebuch des wohl bekanntesten jüdischen Kriegsopfers ist ein wahres Meisterwerk. In allen Einzelheiten schildert Anne das Leben der Untergetauchten im Hinterhaus. Es ist beeindruckend, wie ein junges Mädchen so etwas schreiben kann, noch dazu während es in Lebensgefahr schwebt.

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2 0
..ein bezauberndes Mädchen
von Natascha aus Oldenburg am 26.07.2007

Ich würde mehr als 5 Sterne geben wenn ich könnte. Dieses junge Mädchen beweist schriftstellerisches Talent und beschreibt das einzigartige Leben im Hinterhaus, was für alle schlimm gewesen sein muss...immer diese Angst, verraten zu werden, nie raus dürfen, trotzdem versucht Anne, das Beste aus der Situation zu machen. Das... Ich würde mehr als 5 Sterne geben wenn ich könnte. Dieses junge Mädchen beweist schriftstellerisches Talent und beschreibt das einzigartige Leben im Hinterhaus, was für alle schlimm gewesen sein muss...immer diese Angst, verraten zu werden, nie raus dürfen, trotzdem versucht Anne, das Beste aus der Situation zu machen. Das Buch ist eine Pflichtlektüre für jeden, der sich mit dem Thema beschäftigt.

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1 0
Sie hat Gedanken wie jeder in dem Alter
von einer Kundin/einem Kunden am 10.10.2006

Ich muss sagen, dass ich das Buch nicht auf die Seite legen konnte. Mit 14 jahren habe ich es gelesen. Aus reinem Interesse an der Judenverfolgung. Doch es erstaunte mich, dass sie auch in der üblen Zeit viel über sich selbst und ihre Pubertät geschrieben hat, was das Buch auch lesenswert... Ich muss sagen, dass ich das Buch nicht auf die Seite legen konnte. Mit 14 jahren habe ich es gelesen. Aus reinem Interesse an der Judenverfolgung. Doch es erstaunte mich, dass sie auch in der üblen Zeit viel über sich selbst und ihre Pubertät geschrieben hat, was das Buch auch lesenswert für Jugendliche macht.

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Ein sehr lesenswertes Buch
von Michael Richter aus Radeberg am 23.07.2006

Dieses Tagebuch der Anne Frank ist mehr als lesenswert. Es ist ein Dokument einer einzigartig begabten jungen Schriftstellerin, die leider die Nazi-Zeit nicht überlebt hat. Durch ihr Dokument, kann die Zeit und das denken eines damals gerade mal 13-15 Jährigen Mädchens nähe gebracht werden, das Denken eines Mädchens, welches... Dieses Tagebuch der Anne Frank ist mehr als lesenswert. Es ist ein Dokument einer einzigartig begabten jungen Schriftstellerin, die leider die Nazi-Zeit nicht überlebt hat. Durch ihr Dokument, kann die Zeit und das denken eines damals gerade mal 13-15 Jährigen Mädchens nähe gebracht werden, das Denken eines Mädchens, welches ihrer Zeit weit voraus war und einen Kräftigen Geist hatte, den sie auch wollte (Tagebucheintrag vom 5.2.1943)

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Anne's Erbe
von einer Kundin/einem Kunden aus TG, Schweiz am 08.06.2016

Wie kann man ein Tagebuch bewerten, dass Geschichte geschrieben hat? Lest es. Erfährt von der wahren Geschichte eines jüdischen Mädchens während des zweiten Weltkrieges. Sie erzählt euch ihr Leben, davor und im Versteck. Lest es.

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einfach nur Herzergreifend
von einer Kundin/einem Kunden aus Cammin am 22.11.2015

Obwohl man die Geschichte schon oft genug gehört und gelesen hat, packt sie einen doch immer wieder. Schlimm was dieser Menschen damals alles durchmachen mussten.

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Lebensnah und bedrückend
von M. Koppauer aus Erlangen am 19.03.2012

"Liebe Kitty!...[E]s muss ... nach dem Krieg schon seltsam erscheinen, wenn erzählt wird, wie wir Juden hier gelebt, gegessen und gesprochen haben. Auch wenn ich dir viel von uns erzähle, weißt du trotzdem nur ein kleines bisschen von unserem Leben." (S. 233) Die Tagebuchaufzeichnungen, die die junge Jüdin Anne Frank,... "Liebe Kitty!...[E]s muss ... nach dem Krieg schon seltsam erscheinen, wenn erzählt wird, wie wir Juden hier gelebt, gegessen und gesprochen haben. Auch wenn ich dir viel von uns erzähle, weißt du trotzdem nur ein kleines bisschen von unserem Leben." (S. 233) Die Tagebuchaufzeichnungen, die die junge Jüdin Anne Frank, die zusammen mit ihren Eltern, ihrer Schwester, einer weiteren Familie und einem Junggesellen im Hinterhaus einer Firma in den Niederlanden versteckt wird, an ihre imaginäre Brieffeundin Kitty schreibt, sind so lebensnah und bedrückend wie es ein Buch nur sein kann. Wie der Alltag in dieser Zweckgemeinschaft aussah, wieviel die Versteckten von der Welt draußen mitbekamen und wie mutig ihre Helfer sie bis zur Erschöpfung in den zwei Jahren unterstützten wird berichtet Anne aus der Perspektive einer 13-Jährigen, die viel zu schnell Erwachsen werden muss. Ebenfalls empfehlenswert: "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne und "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" von Judith Kerr.

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Haarsträubend
von Naturejoghurt am 07.10.2011

Dieses Buch ist etwas vom Eindrücklichsten was es gibt! Ich habe es schon als Kind gelesen und kann mich noch an jedes Detail erinnern. Unglaublich wie dieses Buch einfährt! Das MUSS man einfach gelesen haben!

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0 0
ein sehr interessantes buch
von einer Kundin/einem Kunden am 29.09.2011

Ich finde dass, das Buch sehr interessant zum lesen ist. Es beschreibt das Leben von Anne Frank sehr gut und man kann sich in die Situationen hineinversetzen. Es ist einfach faszinierend zu sehen das ein Kind soviel durchmachen musste. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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Muss man gelesen haben!!!!!!!
von Cathleen am 27.08.2006

Anne Franks Tagebuch, ist ein Buch was man einfach gelesen haben muss!!! Anne beschreibt, in ihrer selbstkritischen Art, das Leben im Hinterhaus, als Versteckte, mit der täglichen Angst entdeckt zu werden. Jedes Fenster muss verdunkelt sein und Nachts darf keine Klospühlung zu hören sein!!!! Anne Frank ist eine sehr... Anne Franks Tagebuch, ist ein Buch was man einfach gelesen haben muss!!! Anne beschreibt, in ihrer selbstkritischen Art, das Leben im Hinterhaus, als Versteckte, mit der täglichen Angst entdeckt zu werden. Jedes Fenster muss verdunkelt sein und Nachts darf keine Klospühlung zu hören sein!!!! Anne Frank ist eine sehr begabte Schriftstellerin, die Geschichten von Menschen mit denen sie versteckt leben musste, auf eine lebendige Weise erzählt und wiedergibt. Dieses Buch, über den 2. Weltkrieg, ist ein wahres Muss, für Leute die mehr über das schreckliche Leben anderer erfahren wollen.

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1 1
Schreiben als Überlebensnotwendigkeit
von Janine2610 am 16.07.2016

Das Tagebuch der Anne Frank zählt zur Weltliteratur und wird als eines der eindringlichsten Dokumente über die Judenverfolgung während des 2. Weltkrieges beschrieben. Alleine durch diese Beschreibung wollte ich zu dem Buch greifen und mir selbst ein Bild von den Gedanken eines jungen jüdischen Mädchens über ihr Leben im... Das Tagebuch der Anne Frank zählt zur Weltliteratur und wird als eines der eindringlichsten Dokumente über die Judenverfolgung während des 2. Weltkrieges beschrieben. Alleine durch diese Beschreibung wollte ich zu dem Buch greifen und mir selbst ein Bild von den Gedanken eines jungen jüdischen Mädchens über ihr Leben im Amsterdamer Hinterhaus-Versteck machen. Gelesen habe ich das Buch schlussendlich mit zwei Bloggerinnen in einer gemeinsamen Leserunde, denn dass es zu der Thematik viel zu besprechen gibt, davon war auszugehen ... ~ Es ist für jemanden wie mich ein eigenartiges Gefühl, Tagebuch zu schreiben. Nicht nur, dass ich noch nie geschrieben habe, sondern ich denke auch, dass sich später keiner, weder ich noch ein anderer, für die Herzensergüsse eines dreizehnjährigen Schulmädchens interessieren wird. ~ (S. 18) Als ich dieses Zitat gelesen habe, habe ich mir gedacht: Anne, wenn du damals nur gewusst hättest, dass dein Tagebuch eines Tages millionenfach verkauft und gelesen wird ... Das Schicksal der Anne Frank dürfte vielen wahrscheinlich schon bekannt sein: Sie starb im Frühjahr 1945 im KZ Bergen-Belsen, nachdem das Versteck, in dem sie und die anderen sieben Untergetauchten lebten, im Jahr davor von einem Lagerarbeiter an die Nazis verraten wurde. Diese Tatsache, die mir während dem Lesen natürlich ständig bewusst war, macht es schwer zu lesen, dass sich Anne Gedanken über die Zeit nach dem Krieg macht, Hoffnung hat und versucht, das beste aus der Situation im Hinterhaus zu machen. Wenn man weiß, dass sie nicht überleben wird, hinterlässt das einen trüben und traurigen Beigeschmack ... ~ Der Krieg stört sich nicht an unseren Streitereien, an unserer Sehnsucht nach Freiheit und Luft, und darum müssen wir versuchen, das Beste aus unserem Aufenthalt hier zu machen. ~ (S. 169) Jedoch muss man sagen, dass derartige Gedanken nicht vorherrschend sind. Anne schreibt zwar hin und wieder in ihr Tagebuch, dass sie alle Angst haben und besorgt sind wegen dem, was draußen vor sich geht, aber die grundsätzlichen Themen sind eher die alltäglichen Probleme eines 13 bis 15-jährigen Mädchens mit ihrer Mutter, ihrer Schwester Margot oder den anderen im Hinterhaus lebenden Menschen. Anne verwendet auch viel Raum, um den ewig ähnlichen Tagesablauf zu beschreiben, über ihre Helfer zu sprechen, oder dass sie oft still sein mussten, wenig abwechslungsreiches Essen zur Verfügung hatten und dergleichen. Das habe ich so nicht ganz erwartet und fand ich manchmal etwas trocken zu lesen. Generell hätte es mich mehr interessiert, wenn Anne mehr über die derzeitige politische Lage, die derzeitige Kriegssituation bzw. das, was das in ihr ausgelöst hat, geschrieben hätte. ~ Aber das Lachen haben wir fast verlernt. Manchmal habe ich Angst, dass ich vor lauter Ernst ein starres Gesicht und Falten um den Mund bekommen werde. ~ (S. 137) Anne ist ein charakterstarkes, lebensmutiges Mädchen mit ausgedehnter Energie. Sie kann ihren Willen durchsetzen und ist unbeeinflussbar, weswegen sie im Hinterhaus auch immer wieder angeeckt hat. Und da genau das das war, was sie am meisten beschäftigt hat, wurde es auch lang und breit thematisiert. In meiner Taschenbuchausgabe kam durch die vielen Fotos, die immer wieder zwischendrin abgebildet waren, aber glücklicherweise etwas Abwechslung zustande. Und dann gab es von Zeit zu Zeit auch mal Situationen, in denen es für Anne und ihre Familie brenzlig wurde, weil sie beispielsweise unvorsichtig im Hinblick auf die Lautstärke waren - also, es war auch Spannung und Aufregung beim Lesen vorhanden, keine Frage! ~ Dieses Gerede höre ich den ganzen Tag. Invasion vorne, Invasion hinten. Dispute über Hungern, Sterben, Bomben, Feuerspritzen, Schlafsäcke, Judenausweise, Giftgase und so weiter. Alles nicht erheiternd. ~ (S. 179) Es ist am Ende des Buches erschreckend, dass die Tagebucheinträge so plötzlich aufhören, ohne Vorwarnung. Man weiß zwar, dass die acht Hinterhäusler nun gefasst wurden, aber es lässt einen doch irgendwie fassungslos zurück, weil es von Anne ja nun keine Einträge mehr gibt und von ihr nicht mehr erfährt, wie es ihr weiterhin ergangen ist, was sie persönlich noch alles bis zu ihrem Tod durchstehen musste ... Ich war aber trotzdem sehr dankbar für das Nachwort in dieser Ausgabe, das zwei Seiten umfasst und die Schicksale von den acht Untergetauchten thematisiert - die wirklich alles andere als rosig sind! Besonders lesenswert empfand ich im Anschluss darauf dann noch Mirjam Presslers Text über Anne Franks Leben und die Geschichte der Familie von Anne Frank, der insgesamt etwa 24 Seiten lang war. Ein äußerst interessanter Abschluss, wie ich finde!

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Interessant
von einer Kundin/einem Kunden am 30.04.2012

Das Buch ist wahnsinnig interessant und zum empfehlen. Doch da es halt ein Tagebuch ist, geschieht manchmal nichts. Doch dies ist ja eigentlich normal, doch für ein Buch nicht immer praktisch. Trotzdem ist es sehr zu empfehlen!!

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Teilweise sehr trocken...
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 24.07.2007

Ich habe das Tagebuch von Anne Frank innerhalb des Deutschunterrichts gelesen. Die Geschichte hat mich sehr berührt, obwohl das Buch stellenweise sehr trocken war und ich sehr mit mir zu ringen hatte weiterzulesen. Tolle Darstellung der Charakterwandlung eines verwöhnten, leicht egoistischen Mädchens zu einer jungen, bedachten "Frau".

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1 1
Fantastisch!!!
von linovi aus Ellwangen am 10.09.2007

Dieses Buch hat 5 Sterne mehr als nur verdient. Zum einen ist es unglaublich, wie ein junges Mädchen in solch einer Situation in der Lage ist, Texte dieser Art zu Verfassen, und zum anderen, ist die (wahre) Geschichte an sich sehr interessant. Ein äußerst fesselndes und auch sehr ergreifendes... Dieses Buch hat 5 Sterne mehr als nur verdient. Zum einen ist es unglaublich, wie ein junges Mädchen in solch einer Situation in der Lage ist, Texte dieser Art zu Verfassen, und zum anderen, ist die (wahre) Geschichte an sich sehr interessant. Ein äußerst fesselndes und auch sehr ergreifendes Buch. Nur zu empfehlen...

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1 2
Nicht ganz das, was ich erwartet hatte
von einer Kundin/einem Kunden am 25.11.2006

Das Tagebuch der Anne Frank liest sich sehr flüssig. Doch die Spannung fehlt zum Teil. 40 Seiten kann gar nichts Interessantes stattfinden, was schon sehr an den Nerven zehrt. Das Buch gibt dafür aber Aufschluss über die Pubertät eines Mädchens, was widerum ein Plusspunkt ist. Ein großes Manko ist... Das Tagebuch der Anne Frank liest sich sehr flüssig. Doch die Spannung fehlt zum Teil. 40 Seiten kann gar nichts Interessantes stattfinden, was schon sehr an den Nerven zehrt. Das Buch gibt dafür aber Aufschluss über die Pubertät eines Mädchens, was widerum ein Plusspunkt ist. Ein großes Manko ist dagegen, dass sich Anne Frank oft wiederholt. Sie mag diese nicht und ihn mag sie auch nicht u.s.w. Anne schreibt wie eine Erwachsene, obwohl sie erst im zarten Alter von 13-15 ist. Sie schildert ihren Tagesablauf, was zum Teil spannend ausfällt, eher aber langweilig ist (siehe oben). Ein Buch, dass für Leute, die sich sehr mit dem 2. Weltkrieg auseinander setzen, eine Pflichlektüre ist.

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0 2
Naja
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 17.04.2006

Also ich finde, dass nur der Anfang und das Ende des Buches spannend ist... In der Mitte wird es oft sehr langweilig, so dass ich fast aufhören wollte es weiter zu lesen. Obwohl ich mich sehr für die Probleme der Menschen im Nazizeit intressiere, find ich dieses Buch... Also ich finde, dass nur der Anfang und das Ende des Buches spannend ist... In der Mitte wird es oft sehr langweilig, so dass ich fast aufhören wollte es weiter zu lesen. Obwohl ich mich sehr für die Probleme der Menschen im Nazizeit intressiere, find ich dieses Buch nicht so toll...

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1 3
Nicht ohne Grund Unterrichtsmaterial...
von Silke aus Erfurt am 20.10.2008

Wie ich dieses Buch bewerten soll beziehungsweise was ich schreiben soll, muss ich mir echt genau überlegen, denn und das will ich gleich zu Anfang sagen: Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Ich finde dieses Buch echt toll, nicht wegen der Dinge um die es geht, mir wird auch ganz... Wie ich dieses Buch bewerten soll beziehungsweise was ich schreiben soll, muss ich mir echt genau überlegen, denn und das will ich gleich zu Anfang sagen: Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Ich finde dieses Buch echt toll, nicht wegen der Dinge um die es geht, mir wird auch ganz schlecht wenn ich daran denke. Ich habe mir nur vor Augen geführt, dass dieses interessante Buch ja von einem Teenager oder viel mehr einem Kind geschrieben wurde und da ist es echt super... Wenn ich da so an meine Tagebuchzeiten denke... Es ist ja auch nicht ohne Grund in den Lehrplan aufgenommen wurden. Anfangs hatte ich ein paar Probleme beim lesen. Ich musste mich erst rein finden, aber danach ging es richtig schnell mit dem Lesen. Dieses Buch ist nur zu empfehlen... Wie soll Anne groß vom Krieg schreiben? Sie hat doch nun mal im Hinterhaus gelebt und hat von der Welt und dem Krieg ja nun nur aus dem Radio was mitbekommen und von ein paar Erzählungen der Helfer. Man darf auch nicht vergessen das Anne dieses Tagebuch im Alter von circa 13 bis 15 Jahren geschrieben hat und da waren auch früher schon manchmal andere Dinge wichtiger...

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3 6
Es wird immer dicker ...
von Cora Lein aus Berlin am 27.11.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Eine Autobiografie mit 2 Sternen zu bewerten ist schon recht arg, nun möchte ich auch gerne erklären warum: Ich erinnere mich an meine Schulzeit, dort habe ich das Tagebuch der Anne Frank auch gelesen. Damals im Jahr 1996 kam mir das Buch viel dünner und nicht künstlich aufgebläht vor. Natürlich... Eine Autobiografie mit 2 Sternen zu bewerten ist schon recht arg, nun möchte ich auch gerne erklären warum: Ich erinnere mich an meine Schulzeit, dort habe ich das Tagebuch der Anne Frank auch gelesen. Damals im Jahr 1996 kam mir das Buch viel dünner und nicht künstlich aufgebläht vor. Natürlich wurden in der neuesten Auflage auch noch Bilder von Anne und ihrer Familie abgedruckt ? was ich gut finde ? aber der Rest?! 1950* wurde das Tagebuch zum ersten Mal veröffentlicht, damals (angeblich) gekürzt, da gewisse Themen als unschicklich galten und nicht in ein Tagebuch einer 13-jährigen gehörten. 1986* erfolgte dann eine Ausgabe die durch das Niederländische Staatliche Institut für Kriegsdokumentation herausgebracht wurde, natürlich neu und vollständig überarbeitet. 1991* erfolgte dann durch den Anne-Frank-Fonds (dieser wurde von Annes Vater gegründet) eine erneute autorisierte Fassung. 1998* fand man dann bisher noch unbekannte Seiten des Tagebuches und schon musste eine neue Fassung mit neuen Erkenntnissen und Nachbemerkungen entstehen. Nun frage ich mich als Leser: Was hat das noch mit einer Autobiografie zu tun?! Ann Frank schrieb ihr Tagebuch selbst und als sie hörte das ein niederländischer Minister im Exil nach dem Krieg alle Dokumente sammeln und veröffentlichen wollte, schrieb sie ihr Buch um. Sie erfand Namen ? Pseudonyme ? und veränderte ihr eigenes Werk, bis sie damit zufrieden war. Also warum hat man es nicht so gelassen?! Diese Fassung hat wenig mit dem bewegenden und erschütternden Berichten von Anne Frank zu tun, die ich noch in Erinnerung hatte. Hier geht es um eine 13-jährige die ihr Tagebuch füttert und sich ihre Probleme (mit ihrer Mutter, ihren Klassenkameraden und Mitmenschen) von der Seele schreibt, nicht immer ist eine Neuauflage einen Kauf wert. Meine Leseempfehlung geht daher an die alten Auflagen, die ungeschönt und auf wesentliche reduziert sind. 2 Sterne für ein zu stark verändertes, in meinen Augen, nicht authentisches Buch.

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2 0
von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein eindrucksvolles Zeugnis über die Zeit des Zweiten Weltkrieges und was er mit den Menschen gemacht hat. Ein Buch, das jeder gelesen haben sollte.

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