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Tannöd

Roman

(5)
In der tiefsten bayerischen Einöde: Eine ganze Familie wird in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Jetzt heisst er nur noch Mordhof, der einsam gelegene Hof der Danners in Tannöd. Gemocht hat sie kaum jemand, mürrische, geizige Leute waren sie, und den ein oder anderen hat der alte Bauer wohl auch übers Ohr gehauen. Aber selbst die Kinder wurden grausam ermordet, und so geht die Angst um im Dorf, denn vom Mörder fehlt jede Spur …


Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis!



Portrait
Andrea Maria Schenkel, 1962 geboren, gilt als eine der renommiertesten Kriminalautorinnen Deutschlands. 2006 erschien ihr Debüt »Tannöd«, mit dem sie grosses Aufsehen erregte. Der Roman wurde 2007 mit dem Deutschen Krimi-Preis, dem Friedrich-Glauser-Preis und der Corine ausgezeichnet. 2008 folgte der renommierte Martin Beck Award für den besten internationalen Kriminalroman. Das Buch wurde in bislang 20 Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Auch für ihr zweites Buch »Kalteis« bekam sie begeisterte Kritiken und erhielt 2008 erneut den Deutschen Krimi-Preis. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Regensburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 171
Erscheinungsdatum 02.11.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74025-3
Verlag btb
Maße (L/B/H) 184/119/20 mm
Gewicht 183
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Tannöd.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 28.11.2010

Der Krimiroman "Tannod" von Andrea Maria Schenkel wurde mit dem deutschen Krimipreis 2007 ausgezeichnet und ich finde zu Recht. In der tiefen Einöde Bayerns lebt die Familie Danner. In einer einsamen Nacht wird die ganze Familie ausgelöscht, selbst die Kinder bleiben nicht verschont. Und zwar auf äußerst grausame Weise, sie... Der Krimiroman "Tannod" von Andrea Maria Schenkel wurde mit dem deutschen Krimipreis 2007 ausgezeichnet und ich finde zu Recht. In der tiefen Einöde Bayerns lebt die Familie Danner. In einer einsamen Nacht wird die ganze Familie ausgelöscht, selbst die Kinder bleiben nicht verschont. Und zwar auf äußerst grausame Weise, sie wurde alle mit einer Spitzhacke erschlagen. Großes Mitleid breitet sich nicht in der Dorfgemeinschaft aus, waren die Danners nicht sehr beliebt, es waren seltsame Leute, die auch mal den einen oder anderen übers Ohr gehauen haben. Auch hat das harte Leben in der Einöde die Menschen wortkarg gemacht. Schenkel beschreibt diese Emotion ganz hervorragend. Vom Mörder fehlt jedoch jede Spur. Die klare, einfache Sprache der Autorin macht für mich das Buch zu einem Kleinod. Jetzt zu Weihnachten ist es genau das kleine Geschenk für den Gabentisch.

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Einöde in Bayern
von einer Kundin/einem Kunden am 01.03.2010

Eine ganze Familie und deren Magd fällt äußerst brutalen Morden zum opfer. Ein angereister Ermittler begibt sich auf die Suche nach dem Mörder, lässt sich von den Bewohnern des nächsten Dorfes erzählen wie sie so waren die Erschlagenen. Der Leser selbst wird so direkt zum Ermittler, grübelt über... Eine ganze Familie und deren Magd fällt äußerst brutalen Morden zum opfer. Ein angereister Ermittler begibt sich auf die Suche nach dem Mörder, lässt sich von den Bewohnern des nächsten Dorfes erzählen wie sie so waren die Erschlagenen. Der Leser selbst wird so direkt zum Ermittler, grübelt über die Eigenbrödler und die Spitzhacke. Sehr feinfühlig trifft Frau Schenkel die Nuancen des bayrischen Landlebens und greift mit ihrem fiktiven Werk auf einen wahren Fall zurück.

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Düstere Krimireportage
von Xirxe aus Hannover am 07.03.2011

Die Bewohner eines Einödhofes werden tot aufgefunden, selbst vor den zwei- und achtjährigen Kindern und der Magd, die erst am Tag zuvor ihren Dienst antrat, machte der Mörder keinen Halt. Auf ungewöhnliche Art und Weise nähert sich der Krimi den Geschehnissen: Ein früherer, zeitweiliger Bewohner des Dorfes kehrt zurück... Die Bewohner eines Einödhofes werden tot aufgefunden, selbst vor den zwei- und achtjährigen Kindern und der Magd, die erst am Tag zuvor ihren Dienst antrat, machte der Mörder keinen Halt. Auf ungewöhnliche Art und Weise nähert sich der Krimi den Geschehnissen: Ein früherer, zeitweiliger Bewohner des Dorfes kehrt zurück und ihm, 'einem Fremden und doch Vertrauten', erzählen die Bewohner ihre Gedanken, Vermutungen, ihre Sicht der Ereignisse. Nachbarn, Bekannte, Freunde usw. kommen zu Wort, und so kristallisiert sich nach und nach das Bild einer Familie heraus, die manches zu verbergen hatte. Zwischen diesen Berichten fließen immer wieder die Beschreibungen ein, was genau kurz vor dem Tode der einzelnen Bewohner geschah, so dass man sich Schritt um Schritt der eigentlichen Tat nähert. Das Ganze ist eher eine Reportage als ein herkömmlicher Kriminalroman: Der Ton ist knapp und karg - entsprechend den Personen, meist bäuerlicher Herkunft, deren Sichtweise gerade vermittelt wird. Dennoch ist es spannend wie ein Krimi, der einen mit seiner düsteren Atmosphäre, die diese Gegend umgibt, voll und ganz gefangennimmt. Ungewöhnlich - aber gut!

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Tödliche Einöde
von Andrea Baumgartner aus Krems am 14.12.2010

Die Handlung - ein Mord in den 1950er Jahren.Eine Zeit, in der das Leben der Menschen auf dem Land sehr karg und von Arbeit bestimmt war.Die Opfer - eine Bauernfamilie - von den Kindern bis zum Großvater(welcher lt.Angaben der Nachbarn auch Vater seiner Enkel war)alle getötet.Erschlagen mit einer Spitzhacke.Zur... Die Handlung - ein Mord in den 1950er Jahren.Eine Zeit, in der das Leben der Menschen auf dem Land sehr karg und von Arbeit bestimmt war.Die Opfer - eine Bauernfamilie - von den Kindern bis zum Großvater(welcher lt.Angaben der Nachbarn auch Vater seiner Enkel war)alle getötet.Erschlagen mit einer Spitzhacke.Zur Lösung des Falls werden die Nachbarn im Dorf befragt.Richtiges Mitleid zeigt niemand , da das Oberhaupt der Familie ein hartherziger,geiziger Eigenbrötler war, der viele seiner Mitmenschen belogen und betrogen hat. Einige halten die Tat auch für die gerechte Strafe, die der alte Tanner für seine lebenslänglich begangenen Sünden von Luzifer persönlich erhalten hat.... Sobald man glaubt, den Täter zu kennen,fällt der Verdacht auf eine ganz andere Person. Während der gesamten Handlung herrscht eine düstere, an Horror grenzende Stimmung.

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Sehr enttäuschendes Buch
von Alfred Honegger aus Lamboing am 23.09.2010

Durch die grosse Presseaufregung um die Quereinsteigerin Andrea Maria Schenkel war mir die Handlung des Buches schon roh bekannt. Dieses Buch wurde zu Unrecht hochgejubelt - und wird hoffentlich mit Recht bald wieder vergessen sein. Von Elke Heidenreich bin ich ja schon gewohnt, das sie äusserst gehaltlose Bücher vorstellt... Durch die grosse Presseaufregung um die Quereinsteigerin Andrea Maria Schenkel war mir die Handlung des Buches schon roh bekannt. Dieses Buch wurde zu Unrecht hochgejubelt - und wird hoffentlich mit Recht bald wieder vergessen sein. Von Elke Heidenreich bin ich ja schon gewohnt, das sie äusserst gehaltlose Bücher vorstellt und bei ihrem "Krimitipp" Tannöd ist zu merken, das sie sonst keine Krimis liest. Sie hätte sonst bemerkt, wie lang-weilig Tannöd ist. Wer dieses Buch gut findet, der sollte lieber mal das "Original" lesen - nämlich das Buch «Hinterkaifeck von Peter Leuschner». Es ist ungleich spannender und ausführlicher, und leider eine wahre Geschichte. Die Autorin hat einfach die gesamte Handlung und die meisten Personen unglaublich frech abgeschrieben.

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Interessantes Krimi Experiment
von Thomas Zörner aus Lentia am 11.12.2007
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Andrea Maria Schenkels Debüt ist keinesfalls ein handelsüblicher Krimi und stößt gerade deshalb vielleicht auch auf so viel Kritik. Man sollte nicht mit der Erwartung an das Buch heran gehen, einem ermittelnden Kommisar über die Schulter sieht, denn dann wäre man maßlos enttäuscht, denn derartig baut sich der Roman... Andrea Maria Schenkels Debüt ist keinesfalls ein handelsüblicher Krimi und stößt gerade deshalb vielleicht auch auf so viel Kritik. Man sollte nicht mit der Erwartung an das Buch heran gehen, einem ermittelnden Kommisar über die Schulter sieht, denn dann wäre man maßlos enttäuscht, denn derartig baut sich der Roman in keinster Weise auf. Eigentlich wird der Roman aus dreifacher Sicht erzählt, zum einen die Sicht der Opfer in der Mordnacht, dann noch die des Täters bei der Verrichtung seiner Arbeit nach der Mordnacht und die, der anderen Dorfbewohner, die einem Unbekannten, der sich über den Mord informieren möchte, ihre Sicht der Dinge erzählen. Die Geschichte ist eigentlich eine klassische Krimigeschichte: eine Bauernfamilie wird tot aufgefunden und nun wird der Täter gesucht, dessen Motiv auch geradezu klassisch ist. Die Erzählweise ist äußerst interessant, wenn auch nicht neuartig, aber die Nähe zur ländlichen Sprache und diese Düsterniss, die vor allem bei der Tatvorgangsschilderung aus Sicht der Opfer, zum tragen kommt, ist extrem bedrückend. "Tannöd" ist ein sehr mutiges Debüt, das sich nicht an die Normen des Krimis hält und dennoch ein wirklich spannender Roman ist, der dem Leser selbst die Möglichkeit gibt, alle Teile der Geschichte, die er vorgesetzt kriegt, schlussendlich zusammen zu setzen.

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2 1
Das anti-unterhaltsamste Must have im Hörbuchregal. Zweifelhaftes Hörvergügen.
von Apicula aus Apiculis am 12.10.2007
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Um Gottes Willen, ich will Sie mit meiner abschreckenden Bewertung nicht vom Kauf abhalten, denn sicher gibt es viele Leute wie mich, die aus Neugierde erfahren wollen, WIE "Tannöd" in verhörbuchter Form ankommt. Da ich das Buch gelesen habe, wusste ich wenigstens worauf ich mich da einlasse. Und hab... Um Gottes Willen, ich will Sie mit meiner abschreckenden Bewertung nicht vom Kauf abhalten, denn sicher gibt es viele Leute wie mich, die aus Neugierde erfahren wollen, WIE "Tannöd" in verhörbuchter Form ankommt. Da ich das Buch gelesen habe, wusste ich wenigstens worauf ich mich da einlasse. Und hab mir dennoch irgendwie erhofft, dass beim Vorlesen mehr von dieser dustren Stimmung in dieser selten merkwürdigen Gestaltensammlung (Dorfbewohner, Nachbarn, etc.) bei mir ankommt. Wie gesagt, die Hoffnung bestand. Oder war es Erwartung? - Erwartung war auf jeden Fall da, und zwar in der Hinsicht, dass die vielen Menschen, aus deren Sicht der (Mord)fall geschildert wird angemessene ihrem Charakter entsprechende Stimmen erhalten. Das versucht die Vorleserin zumindest. Man kann das "bemüht" oder engagiert nennen. Meinetwegen ist das hohe Schauspielkunst. - Für mich war es eine Tortur. Ich bin nach dieser dreistündigen Pein (habe mich bis ans Ende durchgequält) lange mit mir in Klausur gegangen um für mich zu ergründen, warum für mich weder das Buch noch das Hörbuch "funktioniert" haben. Das Buch war kein Krimi. Ich hab's damals als "Milieustudie" angesehen, kann aber noch immer nicht ergründen, was "Tannöd" eigentlich sein soll oder sein will. Das Hörbuch ist weder unterhaltsam, noch hat es in Hinsicht "Mordfall" (von wegen "die Bestie steckt in jedem") "klick" gemacht. Hören Sie es sich an, ich bin schon sehr gespannt, wie ihr Urteil ausfällt. -------------------------------------------------------------- Hörbuch- /Hörspielbewertung: -------------------------------------------------------------- Inhalt: ** | Sprecher: * | Hardware: ** | Preis/ Leistung: *** -------------------------------------------------------------- auf meiner persönlichen Horchlatte: *(*) ------------------------------------ Apiculas Horchlatte: * - unerhört, ** - überhörbar, *** - eintönig, **** - hörenswert, ***** - hörrlich!

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1 0
Wieso der dt. Krimi-Preis?
von Carmina aus Gaimersheim am 04.02.2008
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Wer das Buch "Der Mordfall Hinterkaifeck" von Peter Leuschner gelesen hat und die wahre Geschichte kennt, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Wenn man dieses Buch liest, kommt es einem vor wie ein billiger Abklatsch jener Geschichte und man fragt sich wieso hier der dt. Krimipreis verliehen wurde. Mein... Wer das Buch "Der Mordfall Hinterkaifeck" von Peter Leuschner gelesen hat und die wahre Geschichte kennt, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Wenn man dieses Buch liest, kommt es einem vor wie ein billiger Abklatsch jener Geschichte und man fragt sich wieso hier der dt. Krimipreis verliehen wurde. Mein Vorschlag also: lieber das Original kaufen, das ist zwar dicker aber authentischer.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannender Kriminalroman aus Bayern.Mit psychologischer Spannung und interessanten Charakteren. Mit viel Lokalkolorit und in einer bildgewaltigen Sprache geschrieben.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Kurz, knapp und äußerst spannend. Dieser auf einem wahren Fall beruhende Krimi fesselt den Leser von Anfang an. Man kann ihn nicht mehr weglegen!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Beklemmend aufgrund einer wahren Geschichte. Sollte man nicht alleine lesen. Gruselig. Aber genial.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Nach wahren Begebenheiten mit großer erzählerischer Kraft ist Tannöd ein bemerkenswerter Kriminalroman, der unter die Haut geht.

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Perspektivenwechsel erhöht Spannung
von Estrella aus Zofingen am 29.11.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Krimi wird aus den Perspektiven von verschiedenen Protagonisten erzählt. Damit wird die Spannung erhöht. Und der Leser lange im Ungewissen gelassen. Und der Schluss.... nicht zu erwarten. Wie die Polizei ermittelt und ob, ist nicht klar. Ebenso nicht, ob der Mörder aufgedeckt wird oder nicht. Das Buch ist aber... Krimi wird aus den Perspektiven von verschiedenen Protagonisten erzählt. Damit wird die Spannung erhöht. Und der Leser lange im Ungewissen gelassen. Und der Schluss.... nicht zu erwarten. Wie die Polizei ermittelt und ob, ist nicht klar. Ebenso nicht, ob der Mörder aufgedeckt wird oder nicht. Das Buch ist aber - gerade wegen der eher ungewöhnlichen Erzählstruktur - sehr empfehlenswert. Leichte Lektüre.

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Unglaublich gut gelesen
von einer Kundin/einem Kunden am 20.10.2009
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Monica Bleibtreu erzeugt mit ihrer Stimme eine unglaubliche Dichte, die spürbar, die Enge und Verstrickung der Menschen rund um den Einödhof Tannöd greifbar macht. In der Familie Danner ist ein Mord geschehen und jeder, der mit ihnen zu schaffen hatte, erzählt seine ganz eigene Sicht der Dinge. Zwischen den Berichten wird... Monica Bleibtreu erzeugt mit ihrer Stimme eine unglaubliche Dichte, die spürbar, die Enge und Verstrickung der Menschen rund um den Einödhof Tannöd greifbar macht. In der Familie Danner ist ein Mord geschehen und jeder, der mit ihnen zu schaffen hatte, erzählt seine ganz eigene Sicht der Dinge. Zwischen den Berichten wird gebetet und da jagt mir die Stimme von Frau Bleibtreu jedesmal Schauer über den Rücken.

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SUPER
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2008
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen, da es spannend geschrieben ist. Durch die häufigen Perspektivenwechsel setzt sich langsam ein Bild zusammen. Selbst das Ende ist nicht zu erahnen und unglaublich erschreckend... Eine sehr verstrickte Geschichte,die auf einem historischen Mordfall beruht. Das Buch hat zwar nur 125 Seiten, ist... Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen, da es spannend geschrieben ist. Durch die häufigen Perspektivenwechsel setzt sich langsam ein Bild zusammen. Selbst das Ende ist nicht zu erahnen und unglaublich erschreckend... Eine sehr verstrickte Geschichte,die auf einem historischen Mordfall beruht. Das Buch hat zwar nur 125 Seiten, ist aber dennoch ein echter Knaller!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein grausames Verbrechen mitten im tiefsten Bayern. Was ist passiert? Warum geschah die Tat? Und warum wurde der Mörder nicht gefasst. All diesen Fragen folgt dieser Krimi. Toll!

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sehr ungewöhnlich
von Renate R aus Wien am 10.10.2014
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

aber trotzdem spannend! Die Lesung des ungekürzten Krimis der in der tiefsten Einöde im Jahre 1955 hat einen eigenen Reiz. Die Betlitaneien sind etwas langweilig, aber spiegeln wider wie es auf dem Lande zuging. Erstens schon eher bigott, zweitens aber alles andere als human und hilfsbereit, wenn es wirklich... aber trotzdem spannend! Die Lesung des ungekürzten Krimis der in der tiefsten Einöde im Jahre 1955 hat einen eigenen Reiz. Die Betlitaneien sind etwas langweilig, aber spiegeln wider wie es auf dem Lande zuging. Erstens schon eher bigott, zweitens aber alles andere als human und hilfsbereit, wenn es wirklich um echte Probleme ging. Ich sehe diese Geschichte als Mittelding zwischen Krimi und Milieustudie!

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Mal etwas neues
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Maria Schenkel ist ein beeindruckenter kleiner Krimi gelungen, der zu Recht die Aufmerksamkeit erfahren hat, den er vor einigen Jahren auslöste. Es ist die klassiche Tätergeschichte, allerdings in einer - nicht unbedingt neuen - aber sehr gelungenen und perfekt umgesetzten Art beschrieben. Sie hat auch ihre Fähigkeit in den Folgebüchern... Maria Schenkel ist ein beeindruckenter kleiner Krimi gelungen, der zu Recht die Aufmerksamkeit erfahren hat, den er vor einigen Jahren auslöste. Es ist die klassiche Tätergeschichte, allerdings in einer - nicht unbedingt neuen - aber sehr gelungenen und perfekt umgesetzten Art beschrieben. Sie hat auch ihre Fähigkeit in den Folgebüchern bewiesen. Ein großes Werk einer tollten Schriftstellerin, von der wir noch viel gutes hören - und lesen - werden.

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Es gelingt A. M. Schenkel, die Spannung zu steigern und die Lösung nach und nach von allen Seiten einzuschliessen - der aufmerksame Leser selbst erkennt den Mörder kurz vor Schluss selbständig und kann erschauern ob der unwiederbringlichen Tragik. Die Sprache passt und macht die Geschichte erst richtig glaubhaft.

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Ungewöhnliche Geschichte eines Mordes
von CaWa - die Leseratte aus Hilden am 07.09.2009
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Autorin beschreibt in ihrem Krimi die Ermordung einer ganzen Familie. Die Recherche nach dem Täter kommt völlig ohne ermittelnde Polizisten aus - in protokollartigen Abschriften, die sich wie Aussagen lesen, kommen nach und nach die Nachbarn des Dörfchens zu Wort. Es bleibt allein dem Leser überlassen,... Die Autorin beschreibt in ihrem Krimi die Ermordung einer ganzen Familie. Die Recherche nach dem Täter kommt völlig ohne ermittelnde Polizisten aus - in protokollartigen Abschriften, die sich wie Aussagen lesen, kommen nach und nach die Nachbarn des Dörfchens zu Wort. Es bleibt allein dem Leser überlassen, Rückschlüsse zu ziehen. Die Spannung wird äußerst subtil aufgebaut, am Ende ist man erschüttert, ob der Düsterheit der Atmosphäre einerseits, der Bestätigung der eigenen Vermutung andererseits. Ein Krimi auf hohem Niveau, Leseempfehlung!

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