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Tausend Nächte aus Sand und Feuer

(5)
Fantasy meets Orient
Lo-Melkhinn hat schon dreihundert Mädchen auf dem Gewissen, bevor er in ihr Dorf kommt, um sich eine neue Braut zu suchen. Als sie die Staubwolke am Horizont sieht, weiss sie, dass er das hübscheste Mädchen im Dorf mitnehmen wird: ihre Schwester. Aber das wird sie nicht zulassen. Stattdessen kehrt sie selbst mit dem geheimnisvollen Wüstenherrscher in seinen Palast zurück. Der Tod scheint ihr sicher, doch am nächsten Morgen ist sie immer noch am Leben. Von nun an erzählt sie Lo-Melkhinn jede Nacht eine neue Geschichte und jeden Morgen erwacht sie mit einem magischen Funken in sich, der von Tag zu Tag mächtiger wird ...
Rezension
"Wer offen ist für eine phantastische, spannende Geschichte, die sich durch und durch wie eine Märchenerzählung anfühlt, wird dem Zauber von diesem Roman verfallen!" fantasy-news.com
Portrait
Emily Kate Johnston hat eine Ausbildung zur forensischen Archäologin, ist von Beruf Buchhändlerin und liebt von Natur aus Grammatik. Sie ist sich sicher, dass sie die „reale Welt“ eines Tages verstehen wird, aber bis dahin verbringt sie so viel Zeit wie möglich in anderen Welten. Wenn sie nicht gerade auf tumblr unterwegs ist, träumt sie vom Reisen und von Tolkien. Oder sie schreibt Bücher. Kommt ganz auf das Wetter an.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 24.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-16406-8
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 221/139/38 mm
Gewicht 554
Originaltitel A Thousand Nights
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Stilistisch sehr stark
von Julia Lotz aus Aßlar am 16.07.2016

Inhalt: Lo-Melkhinn hat schon dreihundert Mädchen auf dem Gewissen, bevor er in ihr Dorf kommt, um sich eine neue Braut zu suchen. Als sie die Staubwolke am Horizont sieht, weiß sie, dass er das hübscheste Mädchen im Dorf mitnehmen wird: ihre Schwester. Aber das wird sie nicht zulassen. Stattdessen... Inhalt: Lo-Melkhinn hat schon dreihundert Mädchen auf dem Gewissen, bevor er in ihr Dorf kommt, um sich eine neue Braut zu suchen. Als sie die Staubwolke am Horizont sieht, weiß sie, dass er das hübscheste Mädchen im Dorf mitnehmen wird: ihre Schwester. Aber das wird sie nicht zulassen. Stattdessen kehrt sie selbst mit dem geheimnisvollen Wüstenherrscher in seinen Palast zurück. Der Tod scheint ihr sicher, doch am nächsten Morgen ist sie immer noch am Leben. Von nun an erzählt sie Lo-Melkhinn jede Nacht eine neue Geschichte und jeden Morgen erwacht sie mit einem magischen Funken in sich, der von Tag zu Tag mächtiger wird ... (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Nachdem ich Zorn & Morgenröte gelesen und sehr geliebt habe, habe ich mich noch im selben Monat an Tausend Nächte aus Sand und Feuer herangewagt. Sehr mutig, denn nachdem ich von Zorn & Morgenröte so begeistert war, hatte dieses Buch es dann natürlich deutlich schwerer. Es ist ein Retelling der gleichen Geschichte und doch so anders, dass mir letztendlich der Vergleich jedoch glücklicherweise nicht geglückt ist und ich so jedes Buch für sich selbst betrachten konnte. Für mich ist Tausend Nächte aus Sand und Feuer besonders auch sprachlich eine Besonderheit und konnte mich damit auch überzeugen und kann aus der Masse herausstechen. Die Sprache klingt märchenhaft und ist altertümlich anmutend und hat so sehr zur Atmosphäre des Buches beigetragen. Ich finde immer, es ist ein sehr mutiger Schritt, vom Mainstream-Schreibstil wegzugehen und etwas Neues zu wagen. Das kann sehr leicht auch mal schief gehen, aber hier hat es glücklicherweise funktioniert. Auch viele andere stilistische Mittel der Autorin tragen sehr zur Atmosphäre und so ist diese im Buch generell sehr stark und präsent. Sie konnte häufig über längere Passagen, in denen nicht so viel passierte hinweghelfen und ist für mich sehr gelungen. Was damit jedoch auch einhergeht ist eine gewisse Distanz, die man zu allen Personen der Geschichte, vor allem eben auch zur Protagonistin aufbaut. Sie waren keinesfalls blass und ungeschliffen sondern erschienen eher ständig in weiter Ferne und blieben so sehr distanziert vom Leser. Mir hat oft die Nähe zu ihnen gefehlt. Was da auch mit hineinspielt ist, dass Namen im Buch, ausgenommen der von Lo-Melkhiin, im Buch keine Rolle spielen. Statt des Namens benutzt Emily Kate Johnston Begriffe wie Mutter meiner Schwester, Schwester etc. und schafft dadurch auch eine gewisse Distanz, die mit dem Schreibstil zusammenspielt und so eine eher geheimnisvolle, distanzierte und märchenhafte Atmosphäre schafft, bei der ich mir jedoch manchmal mehr Nähe gewünscht hätte, die stilistisch aber sehr treffend ist. Bezüglich der Geschichte und ihrer Entwicklung bin cih ebenfalls sehr unentschlossen. Es ist allgemein ein sehr schönes Retelling, das zwar wenig Spannung hat, diese war jedoch auch nicht unbedingt notwendig. Das Buch lebt sehr von der Atmosphäre und dem eher ruhigen Charakter und so hat diese mir auch nicht gefehlt. Viele besondere Elemente, wie Kleingötter und Dämonen wurden passend in die Geschichte eingewoben und blieben lange Zeit über geheimnisvoll, sodass man immer wieder ins rätseln kam. Auf der anderen Seite muss ich jedoch sagen, dass schon sehr zu Beginn vieles vorweg genommen wird. An dieser Stelle hätte ich es schöner und wohl auch spannender gefunden, wenn wir auch hier etwas länger im Dunkeln geblieben wären, denn ich muss schon sagen, dass es mir ein Stück weit wirklich den Spaß an der Geschichte genommen hat. Fazit: Obwohl Tausend Nächte aus Sand und Feuer einige kleine Schwächen hat, konnte mich das Buch vor allem durch die erzeugte Atmosphäre sehr begeistern. Auch stilistisch muss man Emily Kate Johnstons Werk hervorheben. Es ist ein gelungenes Retelling und sehr ausdrucksstark. Vielen herzlichen Dank an cbt für das schöne *Rezensionsexemplar.

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Auf jeden Fall ungewöhnlich
von Marysol Fuega am 13.06.2016

Ufff, diese Rezension schiebe ich schon eine Weile vor mir her. Was vor allem daran liegt, dass ich ewig nicht wusste, wie und ob ich dieses Buch bewerte. Aber dazu jetzt mehr. Was dieses Buch auf jeden Fall auszeichnet, ist ein technisch perfekter Schreibstil, der so poetisch, anmutig und bezaubernd... Ufff, diese Rezension schiebe ich schon eine Weile vor mir her. Was vor allem daran liegt, dass ich ewig nicht wusste, wie und ob ich dieses Buch bewerte. Aber dazu jetzt mehr. Was dieses Buch auf jeden Fall auszeichnet, ist ein technisch perfekter Schreibstil, der so poetisch, anmutig und bezaubernd ist und damit genau zum Setting passt, ohne zu hochtrabend oder unverständlich zu sein. Während des Lesens haben mich ja die fehlenden Namen (Yep! Eigentlich hat niemand einen Namen, sondern ist eben die Mutter der Mutter) ziemlich irritiert, wenn nicht sogar gestört. Im Nachhinein würde ich aber sagen, dass das das Buch nicht nur Einzigartig macht, sondern diese mysteriöse Atmosphäre aufrecht erhält. Es klingt schon nach einem ABER und das kommt auch jetzt: So perfekt das Buch technisch auch war, konnte es mich nicht berühren, nicht verzaubern, nicht mitreißen. Da war eine Distanz zu Handlung und Personen. Zwar habe ich mit unserer namenlosen Protagonistin gefiebert, sie für ihren Mut, ihre Stärke und ihr großes Herz bewundert, aber mehr irgendwie auch nicht. Ein bisschen lag das aber auch an meinen falschen Erwartungen. Ich hatte nämlich wieder eine romantisch- zauberhafte Geschichte erwartet und keinen so harten Kampf gegen, um und mit der Männerwelt. Die Protagonistin gelingt ein Spagat zwischen gesellschaftlicher Unterordnung und gleichzeitig Aufbegehren für Selbstbestimmung. Auch hier wieder, technisch perfekt, denn eine Umwälzung etablierter Normen wäre unrealistisch gewesen, aber ein bloßes Akzeptieren bzw. Nichtberühren hätte der Protagonistin ihre Stärke genommen. Und trotzdem, mein Herz berühren konnte ihr Kampf nicht. Leider. Ausgezeichnet hat das Buch auch der magische Anteil, der ja zum Orient irgendwie dazugehört. Hier aber spielte er eine viel größere Rolle, vermischt sich mit Spirituellem und der Wissenschaft. Nach und nach wird einem die Kraft bewusst, die in der Protagonistin und Lo- Melkhiin schlummert. Gegen Ende nimmt der Fantasyanteil fast schon überhand und bleibt doch nebensächlich. Denn es geht vielmehr um das Wasder Kraft und nicht das Wie. Passend zu der unglaublich mysteriösen und geheimnisvollen Welt gibt es keine Regeln, keine Grenzen und keine Geschichte dieser Magie. Sie existiert oder wird ins Leben gerufen. Muss man mögen, aber wenn man sich darauf einlassen kann und nicht zu verbissen darauf wartet, warum alles so ist wie es ist und sich auch nicht zu sehr den Kopf darüber zerbricht, wie das alle möglich sein kann, der wird fasziniert sein von den unendlichen Möglichkeiten. Ihr seht, wie schwierig das Buch für mich war und ist. Einerseits liebe ich den Schreibstil, bin begeistert vom Plot und überwältigt vom Setting, und andererseits war ich nach dem Lesen auch ernüchtert, dass der Funke einfach nicht übergesprungen ist. Und vor allem weiß ich ja noch nicht mal, warum. Denn eigentlich hat das Buch alles, was es braucht und ich liebe. Gut ja, die Romantik hat gefehlt und für ein Orient- Feeling wäre sie schön gewesen, aber daran allein kann es doch nicht gelegen haben...?! Fazit: Dieses Buch ist etwas ganz besonderes, etwas neues und etwas ungewöhnliches. Man muss sich auf diese Welt voller Farben, Düfte und Magie einlassen können, alle Barrieren fallen lassen und sich verzaubern lassen. Am besten ist es wohl, nichts zu erwarten und alles zu erlauben, denn dieses phantastische Märchen ist auch Fantasy und Kampf einer Frau um Selbstbestimmung, darum lieben zu können, es aber nicht zu müssen. Darum sollten Romantiker vielleicht die Finger von dem Buch lassen und stattdessen zu "Zorn und Morgenröte" greifen.

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Ein richtiges Märchen im orientalischen Kleid...
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 04.06.2016

In einem Dorf mitten in der Wüste herrscht große Aufregung, denn der König kommt und sucht sich eine neue Frau aus. Was eigentlich ein Grund zur Freude sein sollte, ist ein Tatbestand des Schreckens, denn jeder weiß, dass es des Mädchens Todesurteil ist. Noch hat keine der über 300... In einem Dorf mitten in der Wüste herrscht große Aufregung, denn der König kommt und sucht sich eine neue Frau aus. Was eigentlich ein Grund zur Freude sein sollte, ist ein Tatbestand des Schreckens, denn jeder weiß, dass es des Mädchens Todesurteil ist. Noch hat keine der über 300 Frauen die ersten Nächte als Königin überlebt und Lo-Melkhiins Suche nicht beendet. Nun hat er sich das Wüstendörfchen ausgesucht und dort leben zwei Schwestern, eine ist so wunderschön, dass sie der Aufmerksamkeit der Männer sicher ist und die andere ist etwas stiller, aber besitzt das Talent der Weitsicht. So kommt es, dass sich die Stillere für ihre Schwester opfert und mit dem König geht. Aber was wird sie dort erwarten? Wird sie in der ersten Nacht sterben? Warum bringt der König seine Frauen um? Und was wird die zurückgelassene Schwester unternehmen? Momentan herrscht auf dem Büchermarkt ja ein richtiger Boom nach orientalischen Geschichten und zu fast jeder davon steht die Erzählung von Scheherazade Patin dafür. Also ist die Grundgeschichte, junges Mädchen im Palast des Königs und mit der Angst vor dem Tod, immer dieselbe, aber jede Autorin macht was ganz eigenes daraus. So auch Emily Kate Johnston, und diese Geschichte hat mich wirklich sehr überrascht. Zu allererst kommt die Autorin ohne Namen aus, bis auf den König Lo-Melkhiin, hat keine Figur einen eigenen Namen, so wird unsere Hauptprotagonistin, Schwester, gepriesene Herrin, Stern meiner Himmel und so weiter benannt. Es ist etwas befremdlich, das keine Figur so richtig angesprochen wird, schafft aber dafür eine ganz besondere Stimmung und man hat nie das Gefühl, nicht zu wissen, um wen es sich dreht. Außerdem wird man so auch automatisch in die orientalische Atmosphäre gezogen, denn die Autorin verwendet sonst kaum passende Begriffe oder Beschreibungen. Wir haben also ein Mädchen, was sich opfert, um ihre Schwester zu retten, weil sie glaubt, dass diese ein erfüllteres Leben zu erwarten hat. Dabei unterschätzt sie sich und ihren Wert enorm, denn sie ist mutig, klug und hat einen unglaublichen Lebenswillen. So nimmt sie ihr Schicksal an und kämpft auf ganz ungeahnten Pfaden. Lo-Melkhiin ist fasziniert von seiner neuen Frau und spürt, dass er endlich einen Gegner vor sich hat, bei dem es sich lohnt, noch abzuwarten. So geschieht das Unglaubliche, eine Königin lebt mal länger. Natürlich ahnen wir es, beziehungsweise, ist ja schon im Prolog zu lesen, das im König nicht der Mann steckt, der eigentlich, das Sagen haben sollte und durch seine immer mal wieder erscheinenden eigenen Worte, können wir miterleben, wie es ihn lüstet, die Kraft dieses Mädchen besitzen zu wollen. Denn diese Geschichte wird von Magie beherrscht, von der dunklen, bösen, alles verzehrend wollenden und der saubern, hoffenden und guten Magie. Es ist ein Kampf von Gut gegen Böse, von der unglaublichen Kraft der Liebe zu Geschwistern und den Glauben doch noch einen Weg zum Licht finden zu können. Was allerdings ein bisschen irreführend ist, ist die Beschreibung auf dem Klappentext, denn von Romantik ist nicht wirklich die Rede. Zumindest nicht die Romantik, die wir uns vorstellen, denn von verliebten Pärchen ist hier keine Spur, denn nicht von dieser Liebe ist hier die Rede. Wer sich also auf eine Liebesgeschichte gefreut hat, wird bitter enttäuscht werden. Allerdings hat mir das gerade gefallen, so hebt sich die Geschichte tatsächlich von anderen ab und schafft was ganz Eigenes, es ist für mich märchenhafter und irgendwie authentischer, wie in alten Märchenbüchern, da spielt die Liebe ja auch nicht immer in romantischem Sinne eine Rolle. Außerdem fand ich die Beschreibungen der Wüste einfach atemberaubend klasse, man merkt das sie dort mal gearbeitet und gelebt hat und so hat sie uns diese Welt wunderbar in Worte eingefangen. Wer also Mal wieder so ein richtiges Märchen lesen möchte, wo Gut gegen Böse kämpfen und das vor einer unglaublich greifbaren Kulisse, der sollte zu diesem Buch greifen, denn so gern, wie ich auch Liebesgeschichten habe, war ich schnell verzaubert und habe diese Geschichte verschlungen.

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Die Magie der Liebe
von Glacyneyla am 22.06.2016

Inhalt: Der grausame Wüstenkönig Lo-Melkhiin ist auf der Suche nach seiner 301. Braut. Er kommt in ihr Dorf, um ihre Schwester zu holen, da diese das schönste aller Mädchen ist. Doch das Dorf braucht ihre Priesterin, deshalb beschließt sie sich statt ihrer zu opfern, obwohl sie weiß, dass Lo-Melhiin jede... Inhalt: Der grausame Wüstenkönig Lo-Melkhiin ist auf der Suche nach seiner 301. Braut. Er kommt in ihr Dorf, um ihre Schwester zu holen, da diese das schönste aller Mädchen ist. Doch das Dorf braucht ihre Priesterin, deshalb beschließt sie sich statt ihrer zu opfern, obwohl sie weiß, dass Lo-Melhiin jede seiner 300 Bräute getötet hat. Doch sie überlebt, indem sie Lo-Melkhiin Geschichten aus ihrer Vergangenheit und von ihrer Schwester erzählt. Dabei spürt sie, wie mit jedem weiteren Sonnenaufgang der feurige Funke in ihrem Inneren heranwächst... Meine Meinung: Beim Einzelband "Tausend Nächte aus Sand und Feuer" handelt es sich nicht um einen spannenden Fantasy-Roman, wie man erwarten könnte, sondern um ein ruhiges Märchen aus Tausendundeiner Nacht über eine starke Frau, die ihr Leben zum Wohl anderer opfert und mit all ihrer Macht für das Gute kämpft. Der Klappentext verspricht "Eine Geschichte...voller Magie und Romantik", jedoch kam die Magie erst im letzten Drittel des Buches und die Romantik beinahe gar nicht zum Vorschein, weshalb ich ich dem leider nicht zustimmen kann. Dennoch Spielt die Liebe in Form von Geschwisterliebe eine bedeutende Rolle. Wer das Originalmärchen um Scheherazade kennt, der erwartet natürlich, genau wie ich, dass das Mädchen dem König jede Nacht ein spannendes Märchen erzählt, doch dem ist ebenfalls nicht so. Die meisten Nächte werden einfach ausgelassen und bei den Geschichten handelt es sich nicht um Märchen, sondern ausschließlich um Geschichten aus dem Alltag der beiden Schwestern, sowie um ihre Erlebnisse in der Kindheit, was sie für den Leser zwar interessant, aber alles andere als spannend macht. Was mich ebenfalls sehr gestört hat war, dass außer dem König und zwei seiner wichtigsten Diener keiner der Protagonisten einen Namen erhalten hat. Das ist wohl der Hauptgrund dafür, dass ich kaum emotionale Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte, was ich wirklich sehr schade finde. Auch, wenn das Ende des Märchens recht spannend war, ist es ärgerlich, dass die beiden Höhepunkte am Anfang, und zwar die Brautwahl und die Hochzeit, übersprungen wurden und somit die ersten beiden Drittel des Buches recht trocken und langezogen ausfielen. Bemerkenswert sind allerdings der edle und farbenfrohe Schreibstil, sowie die Beachtung der zeitgemäßen Förmlichkeiten und Bräuche des Orients, wovon sich der Leser fantastisch in die Welt aus Tausenduneiner Nacht entführen lassen kann. Fazit: Wer sich in die edle Welt des Orients entführen lassen und eine starke Protagonistin bei ihrem Kampf um das Gute in der Welt begleiten möchte, es dabei aber ruhig angehen lassen und einen farbenfrohen Schreibstil genießen möchte, der ist bei diesem Märchen goldrichtig. Wer jedoch einen romantischen und spannenden Fantasy-Roman sucht, dem würde ich von "Tausend Nächte aus Sand und Feuer" ganz klar abraten.

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Leider habe ich den Charme aus 1001 Nacht vermisst.
von büchersalat am 22.07.2016

Ich habe nach einem Blick auf das Cover und den Klappentext direkt beschlossen, dass ich das Buch haben muss. Ich mag 1001 Nacht, die Geschichten, vor allem die mit Liebe. Ich wollte wissen, was in dieser Geschichte steckt und das konnte ich ja dann auch heraus finden. Lo-Melkhinn, der... Ich habe nach einem Blick auf das Cover und den Klappentext direkt beschlossen, dass ich das Buch haben muss. Ich mag 1001 Nacht, die Geschichten, vor allem die mit Liebe. Ich wollte wissen, was in dieser Geschichte steckt und das konnte ich ja dann auch heraus finden. Lo-Melkhinn, der Wüstenherrscher, zieht regelmäßig durchs Land um sich eine neue Braut zu suchen. Doch dieses Jahr würde er sich nicht die Schönste aussuchen, sondern er würde Sie mitnehmen. Sie wird nicht zulassen, dass er Ihre Schwester mitnimmt. Denn alle wissen, dass die Bräute des Herrschers nicht lange leben und sie weiß, dass ihre Familie Ihre Schwester braucht. Völlig selbstlos begibt sie sich in die Fänge von Lo-Melkhinn und lebt plötzlich in einer ihr völlig fremden Welt. Also erstmal, wie kann man seiner Protagonistin keinen Namen geben? Ich bin selbst auch kein Mega Namensgeber, aber Hallo? Das ist doch für eine Rezension oder ein Gespräch über das Buch völlig unerlässlich. Und mal ganz davon ab, dass der Name der toten Braut geehrt werden soll. Wie das ohne Namen? Ich habe bisher kein Buch gelesen von den bisher erschienenen aus dem 1001 Nacht Stil. Daher kann ich keinen Vergleich anstellen, aber ich muss sagen, ich fand es die meiste Zeit langatmig und wenig mitreißend. Die Grundidee ist toll, ich mag Geschichten und Gleichnisse auch in einer Story, aber mir fehlte total der Charme den 1001 Nacht ausmacht. Die Musik, die Gewänder, die Tänze und die Liebe, das geheimnisvolle. Mir fehlte es von allem einfach grundsätzlich. Die Protagonistin ist sehr klug. Ihre Eltern haben sie alles gelehrt und den Rest hat sie in der Wüste im Laufe des Lebens zwangsweise lernen müssen. Sie opfert sich nicht, sie nimmt einfach den Platz ein, den die Götter ihr zugestehen. Sie trägt das alles mit Fassung und bemerkt erst nach und nach, wie viel "Magie" sie auf die Menschen um sich herum ausübt. Sie ist etwas besonderes, und auch der Herrscher ist magisch. Wie genau, das müsst Ihr schon selbst herausfinden. Ich hätte mir einfach von allem etwas mehr gewünscht, so lässt sich die Geschichte gut lesen, aber man ist halt nicht total von den Socken. Schaaaaade, ich wäre 1001 so gerne verfallen.

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