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Teufelsbrut

Die Kinderhexen von Bärenbrück

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Bärenbrück, eine mittelgrosse deutsche Stadt, im Frühjahr 1669:
Die fünfjährige Marie Schaffner erzählt, sie fahre nachts mit ihrer Grossmutter auf Besen oder Böcken zum Hexentanz hinaus und entfacht damit ein Lauffeuer, das bis zu Pfarrer Gottlob Lammer dringt. Der befragt das Kind und zeigt die Grossmutter wegen des Verdachts auf Hexerei an. Ermutigt durch Marie, behauptet die zehnjährige Anna Wagner, der Teufel komme nachts zu ihr und beschlafe sie. Vergeblich hat sie sich bisher von ihrer Mutter Unterstützung erhofft.
Dann springt auch noch ein Funke des von Marie entfachten Lauffeuers auf den zwölfjährigen Martin Heiliger über, ein vernachlässigtes Tagelöhnerkind, das heimlich die Barbara Bickler aus der Nachbarschaft verehrt. Als Barbara schwanger wird und sich vermählt, fühlt Martin sich von ihr verraten und bezichtigt sie sowie sich selbst während der Hochzeitsfeier der Teufelsbuhlerei.
Spitalpfarrer Gernot Weiss will ihn vor der Inhaftierung im Verlies des Hexenturms bewahren. Doch nicht nur Martin ist bedroht. Während Barbara sich künftig umgeben sieht von insgeheimen Anschuldigungen und schwelendem Misstrauen, kommt der „Teufel“ nachts weiterhin zu Anna.
Portrait
Michael Endes "Die unendliche Geschichte" und Tolkiens "Der Herr der Ringe" stehen beispielhaft für Bücher, die mich seit meiner Jugend begeistern. Insbesondere bei der Lektüre ihrer "Shirley" fühlte ich mich Charlotte Brontë sehr nah, mag das soziale Engagement und die Liebe zur Natur, die sich in ihrem sowie in den Werken ihrer Schwestern widerspiegeln. Büchern gilt meine Liebe, seitdem ich lesen kann. Sobald ich eines aufschlage, das mich anspricht, bin in seiner Welt. Wenn ich nicht schre
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 283, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.12.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783738005660
Verlag Neobooks
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Eine Reise in eine dunkle Zeit
von thora01 am 30.01.2015

Durch die Erzählungen ihrer Großmutter, die in ihrer Kindheit Hexenverbrennungen erleben musste, wird die kleine Marie geprägt. Sie erzählt während sie mit den anderen Kindern das Vieh hütet von Hexen. Dadurch flammt die Hexenjagd in diesem kleinen Ort wieder auf. Dieses Buch berührt eine dunkle Seite unsere Geschichte. Mir... Durch die Erzählungen ihrer Großmutter, die in ihrer Kindheit Hexenverbrennungen erleben musste, wird die kleine Marie geprägt. Sie erzählt während sie mit den anderen Kindern das Vieh hütet von Hexen. Dadurch flammt die Hexenjagd in diesem kleinen Ort wieder auf. Dieses Buch berührt eine dunkle Seite unsere Geschichte. Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Ganz besonders die althergebrachten Wörter. Das gib dem Buch seinen Flair. Die Akteure sind sehr gut beschrieben. Ich konnte mich sofort in die Zeit und in die jeweilige Person hinein versetzten. Ich hätte mir bei dieser Fülle an Personen ein kurzes Verzeichnis zu Beginn gewünscht. Es sind sehr viele Personen und Perspektivenwechsel eingebaut. Aus diesem Grund lässt sich dieses Buch nicht so einfach lesen. Es hat mich sehr verwundert wie eine Geschichte eines kleinen Mädchens so weite Kreise ziehen kann. Auch gefällt es mir sehr gut wie vieles durch die Blume gesagt wurde. Ich kann dieses Buch sicher weiterempfehlen.

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Kinderwort wird zur Gefahr
von mabuerele am 19.01.2015

Die Großmutter hat als Kind die Verbrennung ihrer Tante als Hexe erlebt. Dieser Vorgang hat sie so geprägt, dass sie ihrer Enkelin Marie immer wieder davon erzählt. Es ist das Jahr 1669. Marie muss mit auf die Weide, um das Vieh zu hüten. Dort berichtet sie den anderen Kindern,... Die Großmutter hat als Kind die Verbrennung ihrer Tante als Hexe erlebt. Dieser Vorgang hat sie so geprägt, dass sie ihrer Enkelin Marie immer wieder davon erzählt. Es ist das Jahr 1669. Marie muss mit auf die Weide, um das Vieh zu hüten. Dort berichtet sie den anderen Kindern, dass ihre Großmutter eine Zaubersalbe habe und mit dem Besen fliegen könne. Barbara, die Älteste der Kinder, warnt sie vor ihren Phantasien. Doch der Schaden ist schon angerichtet. Auch Anna berichtet, dass sie nachts der Teufel besuche, obwohl sie das nicht möchte. Die Autorin hat ein dunkles Kapitel der Geschichte aufgearbeitet. Aberglaube und Angst lassen die Situation schnell eskalieren. Das Buch ist nicht einfach zu lesen. Der Sprachstil gibt die düstere Geschichte auf beeindruckende Weise wieder. Die Autorin lotet die psychischen Tiefen ihrer Protagonisten aus. Allerdings wäre bei den Phantasien etwas weniger mehr gewesen. Hier konnte ich als Leser nicht jedem Gedankengang logisch folgen. Hinzu kommt, dass vieles nur angedeutet wird. Es fehlt das Vordringen zu den Ursachen. Im Gegensatz zu vielen anderen Romanen zu diesem Thema spielt die Handlung in einem evangelischen Ort. Es gibt keine objektiven Gründe für das plötzliche massive Auftreten des Hexenglaubens im Ort. Das ändert aber nichts am sprachlichen Können der Autorin. Gekonnte Sprachbilder wechseln mit sachlichen Beschreibungen. Die Personen werden gut charakterisiert. Marie ist ein lebhaftes fünfjähriges Kind, dass bei den Älteren um Aufmerksamkeit ringt. Annas Phantasien haben ganz konkrete Ursachen. Das Schweigen und Wegsehen der Mutter rächt sich bitter. Pfarrer Lammer hat zwar dafür gesorgt, dass es im Ort eine Elementarschule gibt, steht aber dem Geschehen hilflos gegenüber. Seine Entwicklung ist eine der interessantesten im Buch. Hospitalpfarrer Weiß stellt sich als einziger gegen die öffentliche Meinung. Sehr genau werden die historischen Verhältnisse beschrieben. Das betrifft unter anderem den Schulunterricht und das Leben im Hospital. Das Buch hat mir gut gefallen. Der Autorin ist es gelungen, ein konkretes historisches Ereignis in einer größtenteils spannenden Geschichte zu erzählen.

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