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Teufelsfrucht / Xavier Kieffers Bd. 1

Ein kulinarischer Krimi. Xavier Kieffers erster Fall

(38)
Ein Krimi zum Geniessen!Der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer  hat der Haute Cuisine abgeschworen und betreibt in der Luxemburger Unterstadt ein kleines Restaurant, wo er seinen Gästen Huesenziwwi, Bouneschlupp und Rieslingpaschtéit serviert. Doch dann bricht eines Tages ein renommierter Pariser Gastro-Kritiker tot in seinem Restaurant zusammen – und plötzlich steht Kieffer unter Mordverdacht. Als dann noch sein alter Lehrmeister spurlos verschwindet, beschliesst der Luxemburger, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen; sie führen ihn bis nach Paris und Genf. Dabei stösst er auf eine mysteriöse, aussergewöhnlich schmackhafte Frucht, auf gewissenlose Lebensmittelkonzerne und egomanische Fernsehköche. Immer tiefer taucht Kieffer in die von Konkurrenzkampf und Qualitätsdruck beherrschte Gourmetszene ein – und erkennt, was auf dem Spiel steht.   
Rezension
"Die Story ist glaubwürdig, die Geschichte flüssig erzählt und das Grande Finale ein Leckerbissen - im Sinne des Wortes, serviert in mehreren Gängen." Paul Imhof Tagesanzeiger 20110911
Portrait
Tom Hillenbrand, geboren 1972, studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Redakteur bei SPIEGEL ONLINE. Seine Sachbücher und Romane – darunter die kulinarischen Krimis mit dem Luxemburger Koch Xavier Kieffer als Ermittler – haben sich bereits Hunderttausende Male verkauft, sind in mehrere Sprachen übersetzt und standen auf der SPIEGEL-Bestseller- sowie der Zeit-Bestenliste. Für seinen Roman »Drohnenland« wurde er u.a. mit dem Friedrich-Glauser-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 303
Erscheinungsdatum 18.04.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04287-0
Reihe Xavier Kieffer ermittelt
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 191/125/23 mm
Gewicht 235
Auflage 14. Auflage
Verkaufsrang 21.503
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
38 Bewertungen
Übersicht
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Teufelsfrucht – Eine kulinarische Offenbarung
von MsBookeria am 10.12.2011

Xavier Kieffer ist leidenschaftlicher Koch und betreibt in der Luxemburger Unterstadt ein kleines beschauliches Restaurant mit dem schillernden Namen Deux Eglises. Der Haute Cuisine hat dieser schon lange abgeschworen und daher besteht seine Speißekarte auch aus relativ schlichten Klassikern wie Huesenziwwi, Bouneschlupp oder Rieslingpaschtéit. Doch als Kieffer eines Abends... Xavier Kieffer ist leidenschaftlicher Koch und betreibt in der Luxemburger Unterstadt ein kleines beschauliches Restaurant mit dem schillernden Namen Deux Eglises. Der Haute Cuisine hat dieser schon lange abgeschworen und daher besteht seine Speißekarte auch aus relativ schlichten Klassikern wie Huesenziwwi, Bouneschlupp oder Rieslingpaschtéit. Doch als Kieffer eines Abends unerwarteten Besuch von einem Gastro-Kritiker bekommt, der kurz darauf in seinem Restaurant tot aufgefunden wird, ist es mit der Beschaulichkeit vorbei. Denn Xavier steht plötzlich unter Mordverdacht. Und wie sich herausstellt, hat der Tote auch noch für den hoch renommierten Guide Gabin gearbeitet, der unter den Gourmets als das blaue Buch der guten Küche gilt. Alles nur Zufall oder hat jemand den Restaurant-Tester bewusst in Kieffers Restaurant bestellt? Xavier beschließt in eigener Sache Nachforschungen anzustellen und diese führen ihn nach Paris zur Gabin-Chefin höchstpersönlich und zu seinem ehemaligen Lehrmeister und Maître Paul Boudier. Kurz darauf findet eine zeitlich nah aneinander liegende Brandserie von Spitzenrestaurants statt, die alle samt im Guide aufgelistet waren. Zu diesen gehörte auch Boudier's Restaurant das Renard Noir, dem der Gastro-Kritiker ein Tag vor seinem Tot einen Besuch abgestattet hat. Daraufhin verschwindet Boudier spurlos. Ist Paul tot? Untergetaucht? Hatte er etwas mit dem Tot an Ricard zu tun? Oder war er selbst einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Und welches Geheimnis hütet die mysteriöse Frucht, die Xavier darauf in Boudier's Experimentierküche findet und die sich als wahre Geschmacksexplosion offenbart? Kieffer beschließt an dem Fall dranzubleiben. Und so führt ihn seine Reise weiter nach Hohenheim bei Stuttgart an das Max-Planck-Institut für Lebensmitteltechnologie. Nach Bitburg bei Trier zu seinem ehemaligen egomanischen Kollegen Leonardo Esteban, der mittlerweile zu einem weltberühmten Fernsehkoch avanciert ist. Aber auch nach Genf zu einem äußerst berechnenden Lebensmittelchemiker, der für einen großen bekannten Lebensmittelkonzern arbeitet. Bis er sich schließlich in der Schweiz wiederfindet. Spitzenküche ist ein harter Wettbewerb und das muss auch Xavier im Laufe des Romans am eigenen Leibe feststellen. Zum Schreibstil kann ich sagen, dass sich Teufelsfrucht in 33 sehr kurzen aber dennoch überschaubaren Kapiteln, durch seinen gehobenen aber dennoch gut zu lesenden Stil auszeichnet. Das Buch ist äußerst bildlich und ausführlich geschrieben, da es immer wieder kleine Abstecher in die Gourmetwelt macht. Äußerst hilfreich hierfür ist auch das Küchenlatein, welches als Glossar auf den letzten drei Seiten abgedruckt ist. Auch behält das Buch seine Spannung bis zur letzten Seite bei. Teufelsfrucht ist ein kulinarischer Krimi, der sich im doppeldeutigen Sinne genießen lässt. Und daher gebe ich diesem Buch für seine gesamte Leistung auch volle fünf Sterne!

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Teufelsfrucht
von Ines vom Blog Grüsse vom See aus Konstanz am 12.03.2015

Inhalt: Der ehemalige Koch auf Sterneniveau Xavier Kieffer führt ein kleines Restaurant in der Luxemburger Unterstadt, wo er die regionale Küche auf den Tisch bringt. Mit dem Stress der Haute Cuisine will er nichts mehr zu tun haben. Wichtiger ist ihm mit seinem Kumpel Pekka, einem EU-Beamten, ein gutes Glas... Inhalt: Der ehemalige Koch auf Sterneniveau Xavier Kieffer führt ein kleines Restaurant in der Luxemburger Unterstadt, wo er die regionale Küche auf den Tisch bringt. Mit dem Stress der Haute Cuisine will er nichts mehr zu tun haben. Wichtiger ist ihm mit seinem Kumpel Pekka, einem EU-Beamten, ein gutes Glas Wein zu trinken oder in seinem Garten zu arbeiten. Doch mit der Ruhe ist es vorbei als ein Gastro-Kritiker in seinem Restaurant tot zusammenbricht. Kieffer erfährt, dass sein alter Lehrmeister Boudier diesen zu ihm geschickt hatte. Doch als Kieffer an seinem Lehrort ankommt, muss er erfahren, dass das Restaurant abgebrannt und Boudier verschwunden ist. Zwei weitere Restaurants brennen ab, ihre Chefköche werden tot aufgefunden. Kieffer findet in der geheimen Testküche von Boudier eine seltsame Frucht, die er nicht kennt und die ganz seltsame Geschmackseigenschaften hat. Plötzlich stehen zwei finstere Gestalten in Kieffers Haus und er kann sich nur durch eine Flucht durch halb Luxemburg-Stadt retten… Was hat es mit der Frucht auf sich? Wer ist hinter Kieffer her und was hat ein großer, weltweit operierender Lebensmittelkonzern mit der Sache zu tun? Persönliche Meinung: Huiuiui! Da denkt man, man liest einen netten, entspannten Krimi mit ein paar guten Rezepten und dann wird´s noch richtig lebensgefährlich für die Hauptfiguren. Die ermittelnden Hauptpersonen sind sympathisch und sehr originell geschaffen, man könnte ihnen so sicher begegnen und würde sich wohlfühlen mit ihnen. Die Gegenspieler hingegen sind auch richtig böse und nur auf ihren Vorteil bedacht. Eine super Mischung. Die Polizei bleibt recht blass und außenvor, denn die Ermittler sind Kieffer und seine sehr praktischen Verbindungsleute Pekka und Gabin, die Chefin der Restaurant-Kritiker. Die Gegenspieler bleiben lange im Dunkeln und geheimnisvoll, obwohl man schon früh weiß, dass es um die Lebensmittelindustrie gehen muss. Die Geschichte spielt im Umwelt der Spitzengastronomie, aus der sich Kieffer zurückgezogen hat, aber über die er natürlich immer noch informiert ist und Einblicke und Kontakte hat. Sehr schön wird der Druck herausgearbeitet, unter dem Sterneköche stehen. Dauernd müssen sie etwas Neues kreieren um ihre Sterne halten zu können. Dass der eine oder andere da abdriftet, ist schon nachvollziehbar. Wenn es allerdings wirklich so in den Sterneküchen dieser Welt zugeht wie hier beschrieben, dann tun mir alle Sterneköche sehr leid. Ich hoffe für sie, dass der Autor hier doch ein bisschen übertrieben hat und die ganze Sache doch für den Krimi nochmal zugespitzt hat. Man bekommt Einblick in EU-Verfahren um Pflanzen und Sortenschutz, wie Lebensmittelchemiker und Lebensmittelfirmen das Essen mit irgendwelchen Zutaten strecken, um ihren Gewinn zu maximieren. Die Kunden werden so ans Produkt gebunden, weil die Kunden den Geschmack durch die Verstärker eben lieben. Ein bisschen schwierig waren für mich die Luxemburger Sprach-Einschübe, weil mir nicht immer klar war, was damit gemeint ist und das Glossar am Ende sich hauptsächlich mit Wörtern aus der Küche beschäftigt. Aber den Krimi in Luxemburg anzusiedeln, fand ich großartig. Ich war jetzt noch nie in Luxemburg, aber es scheint eine hübsche Stadt zu sein und eignet sich für den Krimi super, da es ein recht weißer Fleck auf der Krimilandkarte ist. Cover & Titel: Vor einer schönen Holztür mit Glaseinsätzen steht ein mit rotem Samt bezogener Hocker, auf dem eine Tafel steht wie man sie aus Restaurants kennt. Statt den heutigen Spezialitäten des Hauses sind Titel und Autor draufgeschrieben. Ein sehr schlichtes und wunderbar passendes Cover für die Geschichte. So könnte der Eingang von Kieffers Restaurants aussehen. Der Titel Teufelsfrucht ist schon der erste Hinweis auf die Lösung des Falls und bleibt trotzdem geheimnisvoll bis man die Geschichte gelesen hat. Denn diese seltsame Frucht, die Kieffer findet, ist wahrlich eine Teufelsfrucht…

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Lecker
von Simi159 am 08.05.2014

Teufelsfrucht von Tom Hillenbrand ist der erste Krimi mit dem kauzigen Luxemburger Koch Xavier Kieffer, der der Haute Cuisine den Rücken gekehrt hat und in seinem kleinen Lokal Deux Eglies die Gaumen seiner Gäste mit lokalen Spezialitäten verwöhnt. Bis eines Tages der französische Gastro Kritiker Agathon Richard tot... Teufelsfrucht von Tom Hillenbrand ist der erste Krimi mit dem kauzigen Luxemburger Koch Xavier Kieffer, der der Haute Cuisine den Rücken gekehrt hat und in seinem kleinen Lokal Deux Eglies die Gaumen seiner Gäste mit lokalen Spezialitäten verwöhnt. Bis eines Tages der französische Gastro Kritiker Agathon Richard tot in Kieffers Lokal zusammenbricht. Von da an überschlagen sich die Ereignisse: Kieffer beginnt zu recherchieren und startet dafür bei seinem ehemaligen Lehrmeister. Doch dieser ist wie vom Erdboden verschluckt und sein Restaurant ist abgebrannt. Xavier besitzt ein ausgezeichnetes Netzwerk und mit Hilfe seiner Freunde und Weggefährten wird er zum Kommissar, der den echten Polizisten stets mehr als eine Nasenlänge voraus ist. Es gibt mehr Brände und sine Ziehvater Boudier stirbt. Kieffer muss um sein Leben fürchten, entkommt den Verfolgern und setzt Stück für Stück das Puzzle zusammen. Das ist mal ein toller Krimi, ein Ermittler der anderen Sorte und dann noch so gut recherchiert, dass man nicht aufhören kann zu lesen und traurig ist, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Nie ist man allein mit den zum Teil komplexen Zusammenhängen, die dann nebenbei erklärt werden. So bekommt man bei der Lektüre von Teufelsfrucht Einblick in die Kochkunst und das Know How von Spitzenköchen und erfährt fundiert wie Europapolitik, Barcodes, Lebensmittelchemie funktionieren. Letzteres nicht ohne Kritik an der gewissenlosen wie unappetitlichen Vorgehensweise der Lebensmittelindustrie. Für alle denen das nicht genug ist, gibt es nicht einen Glossar, das dem Küchenlaien den Rest verständlich macht. Tom Hillenbrand hat einen spannenden, aber auch zugleich lehrreichen und amüsanten kulinarischen Krimi geschrieben. Eine ganz geniale Mischung!!! Ich kann es kaum erwarten weitere kulinarische Fälle mit Xavier Kieffer zu lösen.

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Kulinarischer Leckerbissen
von Melanie Enns aus L. am 30.04.2012

Dieser Krimi hat bei weitem meine Erwartungen übertroffen. An manchen Stellen läuft dir wirklich das Wasser im Mund zusammen, wenn du davon liest, was in manchen Küchen für Leckerbissen regelrecht kredenzt werden und dann wiederum bedenkst du deine eigenen Essgewohnheiten, wenn es darum geht was Glutamat in unserem Körper... Dieser Krimi hat bei weitem meine Erwartungen übertroffen. An manchen Stellen läuft dir wirklich das Wasser im Mund zusammen, wenn du davon liest, was in manchen Küchen für Leckerbissen regelrecht kredenzt werden und dann wiederum bedenkst du deine eigenen Essgewohnheiten, wenn es darum geht was Glutamat in unserem Körper anstellt. Die Teufelsfrucht ist eine Neuentdeckung, die dem Menschen, der sie zu sich nimmt, das Gefühl vorgaukelt, ein äußerst geschmackvolles Essen zu essen. Dabei ist sie nicht ganz ungefährlich und soll dennoch auf den Markt kommen um noch mehr Sägemehl oder Käse, der keiner ist zu ersetzen. Egal, das ist nicht das Haupthema des Buches, sondern hier wird die Geschichte eines Kochs erzählt, der ohne es zu wollen in einen Komplott will ich es mal nennen gerät. Ein Gastro - Kritiker bricht tot in seinem Restaurant zusammen und er selbst gerät nun unter Mordverdacht. Eine verzwickte Situation, die man nur lösen kann, wenn man sich selbst auf Spurensuche begibt und sich dabei natürlich selbst in Gefahr bringt. Xavier Kieffer entwickelt sich schlicht und einfach zum Superhero der Restaurantgeschichte und ist dabei wirklich sympathisch. Er kann also nicht nur gut kochen, sondern ist auch noch so schlau und gewitzt, seine Verfolger immer wieder abzuwehren. Besonders attraktiv scheint er nicht zu sein, zumindest lese ich es so heraus, aber das macht nix, denn er fällt dennoch auf, denn er kann kochen und was noch besser ist, er kann seinen Hals das eine oder andere Mal selbst retten. Es ist wie es ist und auch ein Superhero kann nicht alles voraussehen und wir lernen die Gefahren kennen, die sie Teufelsfrucht in sich birgt, die die Industrie sich zunutze machen will um den Verbraucher noch mehr zu schädigen. Kieffer muss es am eigenen Leib erfahren und es ist schon sehr erschreckend. Dies könnte nicht nur eine fiktive Geschichte sein, sondern eine Tatsache und das ist das was mich eher beängstigt als dieser Krimi, der sich mitunter schon recht schwer lesen lässt, da ich der französischen Sprache nicht mächtig bin und auch viele dieser edlen Speisen noch nie gegessen habe oder davon gehört. Wenn ich allerdings davon lese, wie qualvoll ein Hummer zu Tode kommt, bevor er auf dem Teller eines Gastes liegt, verzichte ich auch weiterhin gern auf den Genuss dieser armen Kreatur. Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen und ich freue mich schon sehr mir "Rotes Gold" als Abendlektüre vorzunehmen. Dieser Krimi ist einfach anders und vielleicht nicht einzigartig, dennoch möchte ich ihn sehr gerne weiterempfehlen. Die 320 Seiten lassen sich zwar nicht durchweg leicht und flüssig lesen, aber für alle diejenigen, die sich schwer tun mit der Sprache der Haute Cuisine umzugehen werden einen Glossar hinten im Buch finden, der übersetzt, was wir bis dahin nicht verstanden haben und das ist auch sehr gut, sonst würden sicherlich einige (allen voran natürlich ich!) das Buch mit einem großen Fragezeichen im Gesicht zuklappen. Der Autor es geschafft seine wenigen Seiten so vollzupacken, das wir gesättigt und rundum zufrieden das Buch zuklappen können.

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Teufelsfrucht
von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald) am 20.02.2012

Tom Hillenbrand entführt seine Leser in die bizarre Welt der haut cuisine. Stress, Panik, Anspannung dominieren die Welt der Kochtöpfe. Der ständige Druck, immer der Beste zu sein, wirkt erst leicht paranoid, dann aber doch nachvollziehbar. Eine Spirale, die sich ins Unendliche dreht, da jeder auf seinem Gebiet Einzigartigkeit... Tom Hillenbrand entführt seine Leser in die bizarre Welt der haut cuisine. Stress, Panik, Anspannung dominieren die Welt der Kochtöpfe. Der ständige Druck, immer der Beste zu sein, wirkt erst leicht paranoid, dann aber doch nachvollziehbar. Eine Spirale, die sich ins Unendliche dreht, da jeder auf seinem Gebiet Einzigartigkeit kreieren will und leider auch muss, um den Ansprüchen der noblen Gäste Herr zu werden. Dies schildert der Autor zwar authentisch, aber auch mit einem Hang zum schwarzen Humor, den dieses Buch auszeichnet und zu einem Lesegenuss der besonderen Art werden lässt. Die Handlung ist durchweg spannend und interessant zu lesen und die Protagonisten schillernde, nervig, sympathisch und liebevoll. Mit seinem Charakter Xavier Kieffer hat Tom Hillenbrand eine sehr interessanten Protagonisten geschaffen. Der Leser merkt, dass der Autor in diese Figur wirkliches Herzblut gesteckt hat, da sie wirklich einmalig gut ausgearbeitet wurde. Durch die Einteilung in viele, kleine Kapitel war das Buch zum einen sehr übersichtlich eingeteilt, zum anderen viel es sehr schwer, es überhaupt aus der Hand zu legen, da ich immer dachte: Ach, noch das kleine Kapitel. Mich persönlich haben eigentlich nur die vielen Sprünge durch diverse Sprachen gestört. Spanisch und Englisch sind kein Problem, aber an den vielen französischen und luxemburgerischen Fachausdrücken habe ich mir fast die Zunge gebrochen. Hinten im Buch stehen zwar Erläuterungen, aber es war doch umständlich, immer wieder dorthin zu blättern. Mein Fazit: Ein sehr gelungener Krimi, der mehr als lesenswert ist! Liebenswert!

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ein Leckerbissen
von einer Kundin/einem Kunden aus Walzbachtal am 25.07.2011

das war purer Lesegenuss gerade habe ich das Buch aus den Händen gelegt und bleibe etwas verunsichert zurück. Habe ich wirklich einen Krimi gelesen? Für Liebhaber guten Essens, für Fans omnipräsenten Kochshows, für Köche und für Leute, die sich für alles interessieren, was so auf den Teller kommt, ist... das war purer Lesegenuss gerade habe ich das Buch aus den Händen gelegt und bleibe etwas verunsichert zurück. Habe ich wirklich einen Krimi gelesen? Für Liebhaber guten Essens, für Fans omnipräsenten Kochshows, für Köche und für Leute, die sich für alles interessieren, was so auf den Teller kommt, ist dieses Buch ein MUST. Das Buch ist eine Fundgrube an Informationen über Lebensmittel, die man eigentlich nie wissen wollte. CIA ist ein Geheimdienst in America? Weit gefehlt. CIA bedeutet Culinary Insitute of America, das wurde uns bisher nur vorenthalten :) Wir lernen, dass das erste Kochbuch in französischer Sprache im 14 Jahrhundert geschrieben wurde. Wir lernen, dass der Leibkoch Talleyrands als erster Starkoch bezeichnet wird und wir lernen, dass die französische Haute Cuisine von einem Koch Namens Georges Auguste Escoffiers erfunden wurde. Daneben werden die negativen Eigenschaften des Natriumglutamat aufgezählt, das ein japanischer Forscher Anfang des 20. Jahrhunderts aus Algen isoliert hat und das bei hohen Verzehr zu Migräne, Herzklopfen und Übelkeit führen kann. Meine Besuche in einem Chinarestaurant werde ich unverzüglich reduzieren. Wir lernen, dass man in der EU ein Sortenrecht für neu entdeckte Pflanzen beantragen kann, was einem Patent gleichkommt. Wir lernen, dass es Foodscouts gibt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, unbekannte und wohlschmeckende Pflanzen zu entdecken um somit das Speisenangebot zu erweitern. Wir lernen, dass es einen ewigen Kampf zwischen Fast-Food Verfechtern und Slow- Food Verfechtern gibt. Dieser Kampf führt dann zu der Handlung dieses außergwöhnlichen Krimis. Ja..doch..es handelte sich tatsächlich um einen Krimi und nicht um einen Exkurs in Lebenmittelkunde bzw. Kulinalogie Xavier Kieffer besitzt in Luxemburg ein kleines Restaurant Namens *deux eglises*. Obwohl er das Zeug zu einem Spitzenkoch hat, bevorzugt er es, diesen kleinen Gasthof im Herzen der Altsdtadt zu betreiben und er versucht, die lokale, moselfränkische Küche lebendig zu erhalten. Um so verwunderter ist er, als eines Tages ein Gastrokritiker sein unscheinbares Lokal betritt und eine Menue bestellt. Leider verstirbt dieser Gastrokritiker im Laufe des Menues unerwartet und Xavier muß um den guten Ruf seines Lokals fürchten, dass bei den Einheimischen sehr beliebt ist und als Geheimtipp gilt. Zusammen mit seinem finnischen Freund Pekka, der mehr trinkt und raucht als Bogart in seinen besten Zeiten, macht sich Xavier auf um herauszufinden, warum der Kritiker ausgerechnet sein Lokal ausgesucht hat. Die Suche führt ihn zurück in seine Vergangenheit und in verschiedene europäische Länder wie der Schweiz, Österreich, Deutschland und Frankreich, die alle eins gemeinsam haben: Ihre Liebe zu gutem und außergewöhnlichen Essen. Den Rest lesen Sie bitte selbst. Dieses Buch ist ein Genuss für Augen und Gehirn, wenn schon nicht für den Gaumen, da Papier ja bekanntlich nicht so gut schmeckt. Obwohl es mit Chatwa gwürzt (der Frucht um die es in diesem Krimi geht) durchaus zu einer Leckerei werden könnte.

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Teufelsfrucht – Eine kulinarische Offenbarung
von MsBookeria am 21.06.2011

Xavier Kieffer ist leidenschaftlicher Koch und betreibt in der Luxemburger Unterstadt ein kleines beschauliches Restaurant mit dem schillernden Namen Deux Eglises. Der Haute Cuisine hat dieser schon lange abgeschworen und daher besteht seine Speißekarte auch aus relativ schlichten Klassikern wie Huesenziwwi, Bouneschlupp oder Rieslingpaschtéit. Doch als Kieffer eines Abends... Xavier Kieffer ist leidenschaftlicher Koch und betreibt in der Luxemburger Unterstadt ein kleines beschauliches Restaurant mit dem schillernden Namen Deux Eglises. Der Haute Cuisine hat dieser schon lange abgeschworen und daher besteht seine Speißekarte auch aus relativ schlichten Klassikern wie Huesenziwwi, Bouneschlupp oder Rieslingpaschtéit. Doch als Kieffer eines Abends unerwarteten Besuch von einem Gastro-Kritiker bekommt, der kurz darauf in seinem Restaurant tot aufgefunden wird, ist es mit der Beschaulichkeit vorbei. Denn Xavier steht plötzlich unter Mordverdacht. Und wie sich herausstellt, hat der Tote auch noch für den hoch renommierten Guide Gabin gearbeitet, der unter den Gourmets als das blaue Buch der guten Küche gilt. Alles nur Zufall oder hat jemand den Restaurant-Tester bewusst in Kieffers Restaurant bestellt? Xavier beschließt in eigener Sache Nachforschungen anzustellen und diese führen ihn nach Paris zur Gabin-Chefin höchstpersönlich und zu seinem ehemaligen Lehrmeister und Maître Paul Boudier. Kurz darauf findet eine zeitlich nah aneinander liegende Brandserie von Spitzenrestaurants statt, die alle samt im Guide aufgelistet waren. Zu diesen gehörte auch Boudier's Restaurant das Renard Noir, dem der Gastro-Kritiker ein Tag vor seinem Tot einen Besuch abgestattet hat. Daraufhin verschwindet Boudier spurlos. Ist Paul tot? Untergetaucht? Hatte er etwas mit dem Tot an Ricard zu tun? Oder war er selbst einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Und welches Geheimnis hütet die mysteriöse Frucht, die Xavier darauf in Boudier's Experimentierküche findet und die sich als wahre Geschmacksexplosion offenbart? Kieffer beschließt an dem Fall dranzubleiben. Und so führt ihn seine Reise weiter nach Hohenheim bei Stuttgart an das Max-Planck-Institut für Lebensmitteltechnologie. Nach Bitburg bei Trier zu seinem ehemaligen egomanischen Kollegen Leonardo Esteban, der mittlerweile zu einem weltberühmten Fernsehkoch avanciert ist. Aber auch nach Genf zu einem äußerst berechnenden Lebensmittelchemiker, der für einen großen bekannten Lebensmittelkonzern arbeitet. Bis er sich schließlich in der Schweiz wiederfindet. Spitzenküche ist ein harter Wettbewerb und das muss auch Xavier im Laufe des Romans am eigenen Leibe feststellen. Zum Schreibstil kann ich sagen, dass sich Teufelsfrucht in 33 sehr kurzen aber dennoch überschaubaren Kapiteln, durch seinen gehobenen aber dennoch gut zu lesenden Stil auszeichnet. Das Buch ist äußerst bildlich und ausführlich geschrieben, da es immer wieder kleine Abstecher in die Gourmetwelt macht. Äußerst hilfreich hierfür ist auch das Küchenlatein, welches als Glossar auf den letzten drei Seiten abgedruckt ist. Auch behält das Buch seine Spannung bis zur letzten Seite bei. Teufelsfrucht ist ein kulinarischer Krimi, der sich im doppeldeutigen Sinne genießen lässt. Und daher gebe ich diesem Buch für seine gesamte Leistung auch volle fünf Sterne!

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Ein absoluter Genuss!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2011

Hillenbrands Roman-Debüt Teufelsfrucht" erzählt mit viel Liebe zum Detail vom kauzigen Luxemburger Koch Xavier Kieffer, der sich aus der feinen Haute Cuisine nichts mehr macht und in seinem kleinen Restaurant Deux Eglises" lieber die Gaumen seiner Kundschaft mit lokalen Spezialitäten verwöhnt. Dem Autor gelingt es auf fantastische Art und... Hillenbrands Roman-Debüt Teufelsfrucht" erzählt mit viel Liebe zum Detail vom kauzigen Luxemburger Koch Xavier Kieffer, der sich aus der feinen Haute Cuisine nichts mehr macht und in seinem kleinen Restaurant Deux Eglises" lieber die Gaumen seiner Kundschaft mit lokalen Spezialitäten verwöhnt. Dem Autor gelingt es auf fantastische Art und Weise, seinen Figuren Leben einzuhauchen und daraus eine lebendige Geschichte zu machen. Hillebrand ist ein wunderbarer Gourmetkrimi gelungen.

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liebevoll gezauberte Regionalküche vs. Nahrungsmittelindustrie..
von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2011

Im Dschungel einer Pazifik-Insel findet ein Nahrungsmittelscout eine unbekannte Frucht, die ihm ein unglaubliches Geschmackserlebnis beschert. Der luxemburger Koch Xavier Kieffer führt ein beschauliches Leben, bis ein seinem Lokal ein toter Restaurantkritiker liegt. Er bginnt mit eigenen Recherchen und stößt bald auf einen kulinarischen Skandal, der ihm seinen Appetit... Im Dschungel einer Pazifik-Insel findet ein Nahrungsmittelscout eine unbekannte Frucht, die ihm ein unglaubliches Geschmackserlebnis beschert. Der luxemburger Koch Xavier Kieffer führt ein beschauliches Leben, bis ein seinem Lokal ein toter Restaurantkritiker liegt. Er bginnt mit eigenen Recherchen und stößt bald auf einen kulinarischen Skandal, der ihm seinen Appetit gründlich verdirbt... Ein spannendes Buch für alle Freunde des kulinarischen Krimis!!

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BioProduktWerbung
von einer Kundin/einem Kunden am 02.05.2011

Sosehr der Reiz auf einen Besuch von Luxemburg geweckt wird, sowenig auf ein Essen in asiatischen Lokalen. Wer Analogkäse und Schummelschinken nicht kennt, wird dieses Buch als Fiktion ansehen. Ähnlichkeiten mit bekannten Lebensmittelfirmen sind natürlich auch nur rein zufällig...

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Lecker !
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2011

Für alle Freunde des kochens, trinkens und vor allem des essens ! Einfach herrlich, lassen Sie uns dieses Restaurant in Luxemburg finden.... Ein absolut gelungener Erstling.

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Eine echte Überraschung!
von Tina Bauer aus Essingen am 27.04.2011

Xavier hat ein kleines bescheidenes Restaurant in Luxemburg. Eines Abends nach dem Trubel des Tages erscheint ein älterer Franzose, den Xavier und sein Team sogleich als Restauranttester und Gourmetsternchenverteiler enttarnen. Doch zum Hauptgang kommt es erst gar nicht, das der Feinschmecker bereits vorher stirbt. Das alles will Xavier nicht... Xavier hat ein kleines bescheidenes Restaurant in Luxemburg. Eines Abends nach dem Trubel des Tages erscheint ein älterer Franzose, den Xavier und sein Team sogleich als Restauranttester und Gourmetsternchenverteiler enttarnen. Doch zum Hauptgang kommt es erst gar nicht, das der Feinschmecker bereits vorher stirbt. Das alles will Xavier nicht auf sich sitzen lassen, denn er ist sich keiner Schuld bewusst. Er recherchiert mit seinem finnischen Kumpanen Pekka, einem EU-Beamten, der es mit seiner Arbeitsmoral nicht so genau nimmt und stößt dabei auf eine zwielichtige Frucht, die es im wahrsten Sinne in sich hat! Klasse geschrieben, eine echte Überraschung! Wahnsinns Stil! Sprachtechnisch interessant gestaltet.

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Möderisches Menu
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2011

Der Koch Xavier führt ein kleines Restaurant in Luxemburg.In dem stirbt ein Restaurant-Tester während des Essens.Xavier wird verdächtigt. Da stellt er selbst Nachforschungen an.Skurile Typen, fantastische Gerichte, aber auch Einblick in die Machenschaften der Industrie, geschmacksverstärkende Mittel unserer Nahrung hinzuzufügen.Echt spannend, was Xavier da aufdeckt.

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Die kleinen und die großen Gaumenfreuden
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 07.04.2011

Xavier Kieffer, ehemaliger Koch der haute cuisine, betreibt ein kleines, anheimelndes Restaurant in Luxemburg mit regionaler Küche. Sein Leben ist recht unspektakulär – keine Frau, keine Kinder, keine Sterneküche. Umso erstaunter ist er als sich ein Restaurantkritiker des renommierten Guide Gabin bei ihm einfindet. Doch der Besuch währt nicht... Xavier Kieffer, ehemaliger Koch der haute cuisine, betreibt ein kleines, anheimelndes Restaurant in Luxemburg mit regionaler Küche. Sein Leben ist recht unspektakulär – keine Frau, keine Kinder, keine Sterneküche. Umso erstaunter ist er als sich ein Restaurantkritiker des renommierten Guide Gabin bei ihm einfindet. Doch der Besuch währt nicht lange: nach der Vorspeise bricht der Kritiker tot zusammen. Kieffer begibt sich nun auf die Spur von Sterneköchen, unmoralischen Lebensmittelkonzernen und einer geheimnisvollen Frucht… Ich bin ein Freund von ungewöhnlichen Geschichten. Krimis à la „Leiche wird gefunden, Polizei ermitteln“ finde ich nett, aber nicht umwerfend. Umso spannender fand ich die Idee von einem „kulinarischen Krimi“. Das Buch hat für mich gehalten, was es auf den ersten Blick versprach. Es war eine sehr angenehme Lektüre mit Würze und Schärfe. Den Exkurs in die Küchenwelt fand ich erfrischend und inspirierend. Eine willkommene Beilage hätte noch das ein oder andere luxemburgische Rezept geboten. Auch etwas länger hätte das Buch sein können, denn das Lesen hat mir großen Spaß gemacht. Tom Hillenbrand hält sich nicht lange an Details auf, sondern treibt die Geschichte voran. Ich persönlich habe manchmal Probleme mit allzu umschweifenden Beschreibungen und habe die Lektüre der „Teufelsfrucht“ desto mehr genossen. Dies führt jedoch auch dazu, dass keine ausufernden Liebesgeschichten etc. erzählt werden. Das Buch war sehr gut zu lesen und hat neben der interessanten Story auch hilfreiche Informationen z.B. über Lebensmittelchemie oder die perfekte Organisation in der Küche (mise en place, wie ich gelernt habe) geboten. Da denkt man über einen eigenen Garten doch noch einmal viel intensiver nach. Alles in allem ein gelungenes Werk, das fünf Sterne verdient.

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Slow Food gegen Lebensmittelindustrie
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2013

Ein kulinarischer Krimi, der neben den Köstlichkeiten der Luxemburger Küche wie Huesenziwwi auch mit Infos über die Stadt nicht spart. Xavier Kieffer könnte in den berühmtesten Feinschmeckerlokalen kochen, hat sich aber für gute regionale Küche, weit weg von Sternen und Restaurantguides entschieden. Als doch ein Restaurantkritiker in seinem Lokal... Ein kulinarischer Krimi, der neben den Köstlichkeiten der Luxemburger Küche wie Huesenziwwi auch mit Infos über die Stadt nicht spart. Xavier Kieffer könnte in den berühmtesten Feinschmeckerlokalen kochen, hat sich aber für gute regionale Küche, weit weg von Sternen und Restaurantguides entschieden. Als doch ein Restaurantkritiker in seinem Lokal auftaucht und nach der Vorspeise tot umfällt, entpuppt sich der "Dicke dumme Koch" als begabter Hobbydetektiv. Hat mir sehr gut gefallen, muss die anderen Fälle unbedingt auch lesen!!!

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Teufelsfrucht
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 22.07.2012

Das war einmal ein Krimi nach meinem Geschmack. Nicht nur wegen der "Bouneschlupp" und "Mummentaart" oder "Quetscheflued mat Vanilleglace". Spannend geschrieben und leicht zu lesen, mochte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Xavier Kieffer, ein Meisterkoch, hat viele Jahre in den besten Restaurants gekocht und sehnt... Das war einmal ein Krimi nach meinem Geschmack. Nicht nur wegen der "Bouneschlupp" und "Mummentaart" oder "Quetscheflued mat Vanilleglace". Spannend geschrieben und leicht zu lesen, mochte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Xavier Kieffer, ein Meisterkoch, hat viele Jahre in den besten Restaurants gekocht und sehnt sich nun nach etwas mehr Ruhe und Gemütlichkeit. Er eröffnet sein eigenes kleines Restaurant das "Deux eglises" in Luxemburg und kocht dort für seine Stammgäste regionale Gerichte. Die Abende verbringt er gerne mit seinem Freund Pekka im Garten seines Häuschens bei anregenden Gesprächen und einem guten Tropfen Moselwein. Als ein Restaurantkritiker bei einem Besuch in Kieffers Lokal tot zusammenbricht, ist es mit Kieffers beschaulichem Leben zu Ende. Schnell gerät er in Verdacht, den Restaurantkritiker umgebracht zu haben und steht ab sofort unter Beobachtung von Kommissar Manderscheid. Kieffer bleibt nichts anderes übrig, als auf eigene Faust zu ermitteln, was ihn selbst in größte Gefahr bringt. Er bekommt es mit einem großen Lebensmittelkonzern zu tun, der mit einer in Neuguinea gefundenen (Teufels-)Frucht versucht, die Lebensmittelindustrie und vor allem die Gastronomie zu revolutionieren. Man kann nur hoffen, daß solche Machenschaften sich niemals durchsetzen werden. Hasenpfeffer aus Hühnerabfällen ist einfach eklig. Wer die französische Sprache, wer Luxemburg und Paris kennt, hat Monsieur Kieffer gerne durch dieses Buch begleitet und erfahren, wie er sich letztendlich aus den ganzen Verwicklungen dieses Kriminalfalles befreien konnte. Ein sehr lesenswertes und spannendes Buch, das ich gerne weiterempfehlen möchte.

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Genuss für den Gaumen!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.07.2012

Im wahrsten Sinne ein kulinarischer Krimi - beim Lesen laüft einem das Wasser im Munde zusammen! Spannender Plot, nette Protagonisten, luxemburgische/französiche Lebensart - ein Krimi mit Gefühl, Geschmack und Herz!

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Lecker!!
von Xirxe aus Hannover am 26.03.2012

Regionalkrimis aus allen Ecken Deutschlands schießen ja wie Pilze aus dem Boden: Bayern, Eifel, Ostfriesland... Doch nun wird dieses Genre noch um eine Spielart erweitert. Angesiedelt in Luxemburg, spielt sich die Handlung von 'Teufelsfrucht' überwiegend im 'Haut-Cuisine-Milieu' ab.Die Krimihandlung ist solide Hausmannskost: Eine Frucht mit unglaublichen Fähigkeiten wird entdeckt,... Regionalkrimis aus allen Ecken Deutschlands schießen ja wie Pilze aus dem Boden: Bayern, Eifel, Ostfriesland... Doch nun wird dieses Genre noch um eine Spielart erweitert. Angesiedelt in Luxemburg, spielt sich die Handlung von 'Teufelsfrucht' überwiegend im 'Haut-Cuisine-Milieu' ab.Die Krimihandlung ist solide Hausmannskost: Eine Frucht mit unglaublichen Fähigkeiten wird entdeckt, für die sich auch bald die Industrie interessiert. Doch die Öffentlichkeit soll davon nichts erfahren. Die Hauptfigur Xavier Kieffer, ein Koch aus Luxemburg mit Vorliebe für bodenständiges, regionales Essen, wird wider Willen in diese Angelegenheit mit hineingezogen, als in seinem Restaurant ein Gastrokritiker tot umfällt. Er beginnt zu recherchieren und stellt fest, dass sein ehemaliger Lehrmeister Boudiers mit in diese Sache verwickelt ist. Ein Besuch bei ihm bleibt leider ohne Erfolg, da er verschwunden und sein Sterne-Restaurant abgebrannt ist - Brandstiftung? Xavier ermittelt weiter und begibt sich in Lebensgefahr...Was das Buch über die Durchschnittsware heraushebt, sind die überaus gelungenen Beschreibungen Luxemburgs #muss ich wirklich mal hinfahren ;-#) und die sehr anschaulichen Schilderungen von Trinken, Essen und dessen Zubereitung. Da läuft einem nicht nur einmal das Wasser im Munde zusammen und man möchte sich am liebsten gleich selbst an den Herd stellen #Vorschlag: Vielleicht ein kleiner Rezepteanhang in einem der nächsten Bücher?#. Daneben wird auch ausführlich das 'Treiben' der Lebensmittelindustrie dargestellt, ohne allerdings zu vergessen darauf hinzuweisen, dass bestimmte Produkte bei der großen Zahl an Konsumenten nicht anders zur Verfügung gestellt werden können.Schöner Krimi mit viel Lokalkolorit und jeder Menge Informatives zum Thema Essen und Trinken. Macht Appetit auf mehr!

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Feinschmecker
von Bücherzeit am 11.01.2012

Nährwertangaben, Inhaltsstoffe, Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, funktionelle Lebensmittel, Austauschstoffe und weitere entfremdenden Begriffe bestimmen unsere moderne Esskultur? Welche Inhaltsstoffe sind natürlich? Welche Aromen sind echt? Welche Lebensmittel sind gesund? Die Lebensmittelkette ist oft nicht mehr für den Verbraucher nachzuvollziehen, und doch wünscht der heutige Verbraucher Information, Sicherheit, hervorragende Qualität zum... Nährwertangaben, Inhaltsstoffe, Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, funktionelle Lebensmittel, Austauschstoffe und weitere entfremdenden Begriffe bestimmen unsere moderne Esskultur? Welche Inhaltsstoffe sind natürlich? Welche Aromen sind echt? Welche Lebensmittel sind gesund? Die Lebensmittelkette ist oft nicht mehr für den Verbraucher nachzuvollziehen, und doch wünscht der heutige Verbraucher Information, Sicherheit, hervorragende Qualität zum superniedrigen Preis. Doch mit welchen Risiken? Und wo bleibt am Ende der Genuss? Tom Hillenbrand hat für seinen ersten Roman "Teufelsfrucht - Ein kulinarischer Krimi" ein heikles und doch überaus wichtiges Thema gewählt: Xavier Kieffer, ambitionierter Jungkoch mit besten Aussichten in der Welt der Haute Cuisine, entscheidet sich für ein Leben in der Luxemburger Unterstadt und einem kleinen, eigenen Restaurant mit wenig Glamour, aber authentischer Luxemburger Küche aus ausgewählten Zutaten. Sein Erfolg ist die Zufriedenheit seiner Gäste und nicht die Möglichkeit eines Gabin-Sterns. Seine kleine Welt ist in Ordnung, bis ein Gabin-Gastro-Kritiker plötzlich tot in seinem Restaurant zusammenbricht und er unter Mordverdacht steht - Hat er ihn vergiftet? Wollte er eine möglicherweise schlechte Kritik im renommierten Gastro-Ranking verhindern? Seine eigenen Ermittlungen führen ihn im Rahmen einer kulinarischen Reise durch Luxemburg, Frankreich, Deutschland und die Schweiz auf die heiße Spur eines großen Lebensmittelskandals um eine ominöse Teufelsfrucht und bringen ihn selbst in tödlich-leckere Gefahr. "Teufelsfrucht" verbindet einen spannenden Krimi mit einer guten Portion an Hintergrundwissen und schärft das Bewusstsein für unser Essverhalten ohne den Genuss zu vergessen. Kleine inhaltliche Lücken (ohne Geld ein Taxi nehmen - interessant) werden vor dem Hintergrund der ansonsten gut durchdachten Handlung gerne verziehen. Die Hauptfigur wirkt als angenehmer Sympathieträger, mit dem man gerne einmal zusammen kochen oder ein Glas Rivaner trinken möchte. Die liebevollen Passagen über Luxemburg sorgen sicherlich für einen raschen Anstieg der Besucherzahlen, inklusive Gourmettour durch die heimische Küche. Und schließlich ist die Botschaft eindeutig: Mit unserem Heißhunger nach dem Exotischen, dem Besonderen, dem Exklusiven überall, jederzeit und möglichst zum Nulltarif sind wir, jeder einzelne Verbraucher, mitverantwortlich für die Entwicklungen auf dem Lebensmittelmarkt. Tom Hillenbrand macht mit seinem Debütroman definitiv Appetit auf mehr - mehr Essen mit Genuss, mehr Essen mit Verstand, mehr Interesse für EU-politische Fragen, mehr Interesse für Luxemburg und natürlich auch mehr Lesestoff dieses jungen Autors. Angesichts dieser Informationslage würde selbst der Gabin vier wertvolle Sterne vergeben. So kann ich abschließend nur guten Appetit beim Lesen wünschen!

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nie wieder fertigpizza
von Daniela aus Berlin am 23.08.2011

endlich mal ´was Neues! sehr entspannte location,noch nicht so abgedroschen und ein aufregendes spezialthema, vielen dank und bitte weiter so

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