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Teufelsgold

Thriller

(24)

Auf der Jagd nach dem Stein der Weisen - Wer sind die Alchemisten unserer heutigen Zeit?
Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann - gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchemist Gott verflucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren. Für alle Ewigkeit.
Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten, dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist ein Schlüssel - ein Schlüssel, der unser aller Leben zum Guten hin verändern könnte.
Oder öffnet er die Pforten der Hölle?
"Teufelsgold" - der spannende Thriller von Bestsellerautor Andreas Eschbach!
Portrait
Andreas Eschbach, geboren 1959, studierte Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler, bevor er sich ausschliesslich der Schriftstellerei widmete. Er lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau an der französischen Atlantikküste.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 511
Erscheinungsdatum 09.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7857-2568-9
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 221/146/45 mm
Gewicht 692
Auflage 1. Auflage 2016
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 31.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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von Gier und Neid
von Livres am 14.10.2016

Hendrik ist Investmentbanker, aber nicht sonderlich glücklich in seinem Job. Daher beschließt er, sich als Seminarleiter selbstständig zu machen. Als Thema wählt er das Streben nach Erfolg und Reichtum, indem der Teilnehmer seine innere Einstellung ändert und dadurch reich wird. Für ihn selbst scheint der Plan aufzugehen, denn endlich... Hendrik ist Investmentbanker, aber nicht sonderlich glücklich in seinem Job. Daher beschließt er, sich als Seminarleiter selbstständig zu machen. Als Thema wählt er das Streben nach Erfolg und Reichtum, indem der Teilnehmer seine innere Einstellung ändert und dadurch reich wird. Für ihn selbst scheint der Plan aufzugehen, denn endlich hat er den Erfolg, den er anderen reichen Leuten bisher immer geneidet hat. Dabei ist er sich auch nicht zu schade, eher fragwürdige Methoden anzuwenden. Privat könnte sein Glück mit Miriam und ihrer gemeinsamen Tochter Pia perfekt sein. Doch auch dort geht er immer wieder andere Wege. Hendrik bleibt beruflich und privat rastlos und unzufrieden, es scheint immer etwas zu geben, was er noch mehr begehrt, die Neid und Gier in ihm auslöst, die ihn nicht mehr loslässt. Durch ein altes Buch erfährt er vom Stein der Weisen, mit dem Mann Gold herstellen kann. Dieser Gedanke lässt ihn nicht mehr los und so nimmt er Kontakt zu seinem Bruder Adalbert auf, um zu versuchen, das Geheimnis zu lüften. Doch nicht nur diese beiden sind auf der Suche nach dem Stein der Weisen, sondern außerdem noch ganz andere, mächtigere Personen… Andreas Eschbach hat mit „Teufelsgold“ seinen neuesten Thriller veröffentlicht und ich bin von der Story nicht enttäuscht: Mit einem sehr gelungenen Mix aus Finanzthemen, Historie, ein wenig Mystery und Science Fiction versteht er es, den Leser zu fesseln und gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen. Dies ist typisch für Bücher von Eschbach und ist etwas, was mir persönlich an seinen Büchern sehr gut gefällt: Fundiert recherchiertes Wissen und gute Unterhaltung, die den Leser mitgrübeln lässt und auch nach der Lektüre noch nachdenklich stimmt. Die Protagonisten sind dabei keineswegs flach und „nur lieb und nett“, sondern haben deutliche Ecken und Kanten und sind auch mal unsympathisch. Allen voran der Hauptakteur Hendrik, dessen Handeln man als Leser an einigen Stellen nicht wirklich nachvollziehen kann. Er ist kein „typischer, sympathischer Held“, sondern er ist selbstsüchtig, ich-bezogen und generell unzufrieden, egal wie viel er erreicht hat. Er baut sein ganzes Leben auf Blendungen und Unwahrheiten auf. Doch dieses Verhalten macht ihn natürlich auch interessant, auch wenn man beim Lesen immer mal den Kopf schütteln muss und Hendrik gerne die Meinung sagen möchte. Die Handlungen der Vergangenheit werden meist in Form des alten Buches erzählt. Dabei ist besonders die optisch sehr ansprechende Gestaltung dieser Seiten hervorzuheben. Man hat dann den Eindruck, wirklich in einem alten, vergilbten Buch mit rissigen und porösen Seiten zu lesen.

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"Teufelsgold" von Andreas Eschbach
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwarzenbek am 19.09.2016

Ist Unsterblichkeit erstrebenswert ? Wenn ja, zu welchem Preis ? Inhalt: Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann - gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchemist Gott verflucht, und er zieht eine Spur... Ist Unsterblichkeit erstrebenswert ? Wenn ja, zu welchem Preis ? Inhalt: Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann - gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchemist Gott verflucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren. Für alle Ewigkeit. Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten, dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist ein Schlüssel - ein Schlüssel, der unser aller Leben zum Guten hin verändern könnte. Oder öffnet er die Pforten der Hölle? Eindruck: Andreas Eschbach hat in "Teufelsgold" den Leser mitgenommen auf eine fantastische Reise zwischen Raum und Zeit, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Auf der Suche nach Unsterblichkeit und Vollkommenheit stellte sich die Frage, wer sind die Alchemisten von heute. Wie weit ist ihr Wissen, wie weit die Wissenschaft, und welchen Preis sind sie bereit zu zahlen, um ihrem Ziel näher zu kommen oder es gar zu erreichen. Sehr geschickt wurden historische Texte und Handlungsorte eingeflochten, die der Gegenwart Sinn, Aufklärung und einige AHA-Effekte gegeben haben und wesentlich zur Spannung beigetragen haben. Den Hauptcharakter Hendrik fand ich sehr gut dargstellt, ein grundunzufriedener Mensch, der sein Heil in Karriere, Geld und Affären sucht - aber nie findet. Ich war hin- und hergerissen, zwischen Abneigung und Mitleid. Ausgerechnet er findet das Buch eines Alchemisten, der es vor mehreren hundert Jahren schrieb, stiehlt es und das Schicksal nimmt seinen Lauf, denn plötzlich scharren sich undurchsichtige und skurile Personen um ihn, um von ihm - diesem labilen, schnell verführbaren Charakter - das Buch und die Informationen zu bekommen, was er bereits herausgefunden hat. Das Ziel Jener - Unsterblichkeit und Vollkommenheit. Losgelöstheit von allen irdischen Gütern und Gefühlen und der irrsinnige Glaube, dass eine andere Bewußtseinsebene als die wir kennen, zu erreichen ist, auf der es sich besser leben lässt. Werden sie Hendrik endgültig in den Abgrund ziehen, werden sie ihrem Ziel näher kommen, oder ist das alles nur ein großer Wunsch von Verblendeten und Hendrik besinnt sich auf das Wesentliche und auf all das Gute, dass er in seinem Leben hat? Auf jeden Fall läßt das Ende Raum für viele Spekulationen und wer weiß, ob nicht auch für eine spannende Fortsetzung. Der historische Strang der Geschichte, in dem es um die Alchemisten Scoro und Mengedder geht, ist schon sehr bizarr und skurril, jedoch nicht wenig fesselnd und auch spannend zu lesen. Fazit: "Teufelsgold" - ein spannender historisch fantastischer Roman, der mich abgeholt und mitgenommen hat, als ich mir klar gemacht habe, dass es kein Thriller ist. Unter dem Genre wäre mir die Fantasie hier doch entschieden zu weit durchgegangen. Dieses Buch hat mir nicht nur tolle Lesestunden beschert, sondern auch einmal mehr gezeigt, dass die Suche nach immer mehr, die Lebensqualität für sich selbst und das Umfeld nicht nur auf der Strecke bleiben lässt, sondern zerstört. Und das einzige was der Vollkommenheit dieser Welt im Weg steht, der Mensch ist - in seiner Gier nach Geld und Macht und dem Streben danach, diese Welt zu verändern. Es war mein erstes Buch von Andreas Eschbach, aber mit Sicherheit nicht das Letzte.

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Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen...
von chipie2909 am 19.09.2016

Die Nachricht, dass ein neues Buch von Andreas Eschbach erscheint, hat bei mir eingeschlagen wie eine Bombe. Mir war sofort klar: Ich muss es so schnell wie möglich lesen, ist dieses Werk doch von einem meiner absoluten Lieblingsautoren! Allein das Cover von "Teufelsgold" hat mich schon total angesprochen. Es ist... Die Nachricht, dass ein neues Buch von Andreas Eschbach erscheint, hat bei mir eingeschlagen wie eine Bombe. Mir war sofort klar: Ich muss es so schnell wie möglich lesen, ist dieses Werk doch von einem meiner absoluten Lieblingsautoren! Allein das Cover von "Teufelsgold" hat mich schon total angesprochen. Es ist weitgehend in Schwarz-Weiß und in Grautönen gehalten, nur der Titel ist goldfarben unterlegt. Es sieht so aus, als würde eine Flüssigkeit über das Buch schwappen, was an ein Elixier denken lässt. Doch worum geht's in diesem Buch? Wir lernen Hendrik Busske kennen. Er ist ein junger Angestellter und nicht wirklich glücklich, weder in seinem Job noch in seinem Privatleben. Ständig sieht er sich mit Menschen konfrontiert, die reicher sind als er und damit kommt er überhaupt nicht klar. Im Gegenteil, sein Neid nagt jede einzelne Sekunde an ihm. Da trägt ihm seine Firma auf, ein Seminar in Zürich zu halten, was ihm anfangs so gar nicht in den Kram passt. Er hat in diesem Bereich keinerlei Erfahrungen, ist extrem nervös und hat Angst, die Seminarteilnehmer nicht dazu bewegen zu können, Aktien seiner Firma zu kaufen. Um sich ein bißchen abzulenken, stöbert er in einem Antiquariat und findet dort ein Büchlein mit einer spannenden Geschichte über einen Alchemisten namens John Scoro, die im Mittelalter spielt. Diese Story fesselt ihn so sehr, dass er das Werk sogar stiehlt. Als letztendlich das Seminar beginnt, kommt er nur stockend voran, doch plötzlich fallen ihm ein paar Auszüge aus dem Büchlein ein, die er in seinen Vortrag einbaut und siehe da: es funktioniert! Die Seminarteilnehmer sind begeistert! Hendrik ist durch dieses Erlebnis so euphorisch, dass er sich auf einen Seitensprung einlässt und am nächsten Morgen feststellt, die geheimnisvolle Frau hat ihm das Buch ebenso geklaut. Doch es macht ihm nichts aus, zum Glück hat er sich eine Kopie anfertigen lassen. Durch die Inspiration, die er durch die mittelalterliche Geschichte erhielt, werden seine Seminare immer beliebter, so dass er sich mit der Unterstützung seiner Frau Miriam selbständig machen kann und Hendrik fallen noch weitere Texte in die Hände, die Fortsetzungen seines ursprünglich gefundenen Büchleins. Eins kommt zum anderen, Hendrik wird immer erfolgreicher und Jahre später erhält Hendrik ein ungeheuerliches Angebot: Er soll mit seiner Familie auf ein Schloß ziehen und es als seinen Besitz ausgeben. Gesagt, getan, doch was ist der wirkliche Grund dieses Angebots? Und plötzlich deuten immer mehr Hinweise darauf hin, dass an dem Büchlein Wahres dran ist und Hendrik sucht die Unterstützung seines Bruders Adalbert, ein Experte auf dem Gebiet der Physik. Doch kann das wirklich sein? Gibt es tatsächlich den "Stein des Weisen"? Eine fantastischte Jagd beginnt... Mein Eindruck: Ich liebe den Schreibstil von Andreas Eschbach und schon die ersten Zeilen haben mich mitten in die Geschichte katapultiert, so dass ich alles um mich rum vergessen habe. Im Grunde nimmt uns der Autor sogar in zwei Geschichten mit... wir begegnen Hendrik in der heutigen Zeit und wir treffen immer wieder auf die Alchemisten Scoro und Mengedder im Mittelalter, die in den von Hendrik gefundenen Texten auftauchen. Für mich sind diese beiden Seiten des Buches perfekt verknüpft. Es gibt einen Abschnitt, der sich meiner Meinung nach etwas in die Länge zieht, doch selbst das bügelt Andreas Eschbach perfekt wieder aus und meine Begeisterung für das Buch ließ auf keiner Seite nach. Genial ebenso die Details, was Alchemie betrifft. Hier wird klar, wieviel Herzblut Andreas Eschbach in das Buch gesteckt haben muss, denn die Recherchen hierfür waren mit Sicherheit sehr aufwendig. Normalerweise interessieren mich Formeln und physikalische Hintergründe absolut nicht, im Gegenteil, in der Schule war ich eine ziemliche Niete im Fach Physik, aber Eschbach hat es geschafft, dass mir die kurzen Ausflüge in die Welt der Wissenschaft sogar richtig gut gefielen. Das will was heißen ;-) Nachdem ich öfter in Zürich und in Wien unterwegs bin und in München arbeite, fand ich es richtig toll, dass ich manche Schauplätze auch bildlich direkt vor mir hatte. Mehr noch, der Autor hat es mal wieder geschafft, dass ich mich als unsichtbare Beobachterin fühlte und genau das macht für mich einen guten Thriller aus: Dass ich ganz tief in die Geschichte eintauche, mich so fühle, als wäre ich live dabei und meine "reale Welt" ;-)) während des Lesens nicht mehr wahr nehme. Die Protagonisten finde ich toll gezeichnet. Da hätten wir natürlich als erstes Hendrik Busske, der es leider das ganze Buch über nicht schaffte, mir wirklich sympathisch zu werden. Dennoch ist er sehr menschlich dargestellt, mit all seinen Stärken (ein paar gibt's da dann doch) und Schwächen (da gibt es mehrere ;-)). Sein Bruder Adalbert war mir immer ein bißchen verschroben vorgekommen und bei Hendriks Frau Miriam merkt man sofort, dass sie Hendrik abgöttisch liebt. Aber auch die Figuren, die nicht komplett im Vordergrund stehen wie zum Beispiel der Schlüsselbewahrer, finde ich klasse dargestellt. Wer Eschbachs Werke kennt, den wundert es wahrscheinlich nicht, dass dieses Buch ins Fantastische übergreift. Ich liebe solche Verbindungen und auch diesmal hat mich der Autor nicht enttäuscht. Ebenso war der Schluß für mich absoluter Eschbach-Stil und ließ nichts zu wünschen übrig. Zum Schluß meiner Rezension möchte ich noch einen Punkt aufgreifen, der mich an den vorherigen Werken Eschbachs schon faszinierte und der auch wieder bei "Teufelsgold" auftrat: der Leser wird in den Geschichten mit ethischen Fragen konfrontiert, die sehr tief gehen und einen auch nach Beenden des Buches noch lange nicht los lassen. Auch deshalb sind die Bücher Eschbachs für mich etwas ganz Besonderes. Mein Fazit: Hier hält man erneut ein Meisterwerk aus der Feder eines grandiosen Autors in den Händen und von meiner Seite gibt es eine glasklare Leseempfehlung und volle Punktezahl!

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Die Gier des Menschen nach Reichtum und Unsterblichkeit
von Tina Bauer aus Essingen am 19.09.2016

Ein antikes Buch mit rätselhaften handschriftlichen Bemerkungen hat es Hendrick, dem Börsenmakler angetan. Sein Leben war bisher eher langweilig und er riskiert mit dem kleinen Diebstahl des Büchleins das erste Mal in seinem Leben scheinbar etwas. Das dies allerdings der Anfang einer unglaublichen Entwicklung sein wird, wagt er nicht... Ein antikes Buch mit rätselhaften handschriftlichen Bemerkungen hat es Hendrick, dem Börsenmakler angetan. Sein Leben war bisher eher langweilig und er riskiert mit dem kleinen Diebstahl des Büchleins das erste Mal in seinem Leben scheinbar etwas. Das dies allerdings der Anfang einer unglaublichen Entwicklung sein wird, wagt er nicht zu träumen. Seine Karriere beginnt von diesem Tag an steil nach oben zu schießen und dank seiner nunmehr ungebrochenen Liebe zur Alchemie, welche er diesem kleinen Büchlein verdankt, gelingt ihm fast jeder Handgriff mit Leichtigkeit. Doch die Jagd auf dieses Büchlein ist eröffnet und seinen Gegenspieler sind reich und mächtig. Erst als Hendrick den wahren Sinn des Büchleins begreift, überschlagen sich die Ereignisse um den Stein der Weisen, den es nun zu finden gilt. Ein wirklich ausgezeichnetes Buch über ein Abenteuer, welches im tiefsten Mittelalter beginnt und erstaunlicherweise auch heute noch als tiefster Trieb in jedem Menschen steckt, denn wer begeht nicht Reichtum und ewiges Leben?

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Wir wandern zwischen den Welten…
von Catherine Oertel am 16.09.2016

In „Teufelsgold“ nimmt Andreas Eschbach uns mit auf eine unerwartete Reise. Eine Wanderung zwischen den Welten, ein schmaler Grat zwischen Thriller und phantastischem Roman. Ungewöhnlich, aber dennoch berauschend… faszinierend… Ich bin sofort mittendrin in der Geschichte und kann mich Dank des flüssig, bildlichen Erzählstiels, kaum von den Zeilen lösen.... In „Teufelsgold“ nimmt Andreas Eschbach uns mit auf eine unerwartete Reise. Eine Wanderung zwischen den Welten, ein schmaler Grat zwischen Thriller und phantastischem Roman. Ungewöhnlich, aber dennoch berauschend… faszinierend… Ich bin sofort mittendrin in der Geschichte und kann mich Dank des flüssig, bildlichen Erzählstiels, kaum von den Zeilen lösen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell Herr Eschbach es schafft mich mit wenigen Sätzen in seinen Bann zu ziehen. Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeitlinien. Im hier und jetzt, in dem Hendrik Busske in das größte Abenteuer seines Lebens schlittert, als er einer plötzlichen Eingebung folgend ein altes Buch aus einem Antiquariat entwendet. Und vor circa 700 Jahren. Die uralten Mythen und Legenden, in denen Alchimisten mit Hilfe des Steins der Weisen Teufelsgold herstellten, wurden geschickt vom Autor in die Story eingewebt. Gerade diese gelungenen Zeitsprünge machen den Roman äußerst lebendig und spannend. Fazit: „Teufelsgold“ ist ein phantastischer Roman im Gewand eines Thrillers. Spannend, faszinierend überrascht er den Leser mit seinem Facettenreichtum. Dafür gibt’s Daumen hoch und eine klare Kaufempfehlung von mir.

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Das Streben nach mehr
von leseratte1310 am 13.10.2016

Hendrik Busske ist in Zürich, um ein Seminar über Finanzen zu halten. Weil ein kleines Buch in einem Antiquariat ihn auf den ersten Blick angesprochen hat, aber nicht zum Verkauf stand, hat er es kurzerhand geklaut. Doch schon bald wird ihm das Buch gestohlen, glücklicherweise hat er eine Kopie... Hendrik Busske ist in Zürich, um ein Seminar über Finanzen zu halten. Weil ein kleines Buch in einem Antiquariat ihn auf den ersten Blick angesprochen hat, aber nicht zum Verkauf stand, hat er es kurzerhand geklaut. Doch schon bald wird ihm das Buch gestohlen, glücklicherweise hat er eine Kopie davon. Eine der Geschichten in dem Buch handelt von dem Alchemisten John Scoro, der mit dem „Stein der Weisen“ unterwegs ist. Seine schwere Fracht macht ihn verdächtig und schon befindet er sich auf einer Burg, wo er gezwungen wird, Gold herzustellen. Seine Warnungen, es sei „Teufelsgold“, werden in den Wind geschlagen. Doch alle, die mit dem Gold in Berührung kommen, sterben kurz darauf. Henrik will seine Stelle aufzugeben und sich selbständig machen. Seine Frau Miriam bestärkt ihn in der Entscheidung. Seine Seminare laufen gut, so dass er sich einiges leisten kann. Doch bei den Hotelaufenthalten sieht er auch immer wieder wirkliche reiche Menschen und er ist nie zufrieden. Als dann die goldene Rüstung, die mit Scoros Gold geschmiedet wurde, bei Bauarbeiten auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse, den die verschiedensten Interessenten sind aus unterschiedlichen Gründen auf diesen Fund aus. Dieses Buch ist als Thriller ausgezeichnet, aber auch Sience-Fiction- und Fantasy-Elemente spielen eine Rolle. Es lässt sich gut lesen und ist auch spannend, aber streckenweise könnte es etwas straffer vorangehen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass mir Hendrik wirklich unsympathisch war. Er hat so viel Glück im Leben und ist dennoch ständig unzufrieden. Er will mehr und weiß eigentlich gar nicht, was er will. Dass er Menschen nach Gutdünken ausnutzt, wenn es genehm ist, aber nie einen Gedanken daran verschwendet, etwas zurückzugeben, hat mir nicht gefallen. Auch sein Bruder, der als Wissenschaftler beim CERN beschäftigt ist, ist ein sehr kauziger Mensch. Mich haben die Geschichten aus dem antiquarischen Buch am meisten angesprochen. Auch die alchemistischen Perspektiven sind interessant. Ist man wirklich glücklicher, wenn man reich ist? Ist es erstrebenswert ewig zu leben? Muss man unbedingt Erfolg haben? Einigen der beteiligten Personen scheint Erfolg, Reichtum und ewiges Leben so wichtig, dass sie in ihrer Gier jede Grenze überschreiten würden. So zeigt sich auch Hendrik über weite Strecken, daher finde ich Henriks Läuterung am Ende nicht so recht passend. Ein spannender Genre-Mix, aber mir dann doch ein wenig der Thrill gefehlt.

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Gier nach Gold und Leben
von melange aus Bonn am 30.09.2016

Zum Inhalt: Hendrik stiehlt ein Buch über Alchemie in einem Schweizer Laden, um später festzustellen, dass mehr als ein Körnchen Wahrheit in den Erzählungen steckt. Um in den Genuss des versprochenen Reichtums zu kommen, setzt er alles aufs Spiel, was ihm lieb und teuer sein sollte. Mein Eindruck: Dieses Buch erstreckt... Zum Inhalt: Hendrik stiehlt ein Buch über Alchemie in einem Schweizer Laden, um später festzustellen, dass mehr als ein Körnchen Wahrheit in den Erzählungen steckt. Um in den Genuss des versprochenen Reichtums zu kommen, setzt er alles aufs Spiel, was ihm lieb und teuer sein sollte. Mein Eindruck: Dieses Buch erstreckt sich in beiden Erzählungen - der Sage aus "alter Zeit" und die heutigen Vorkommnisse - über jeweils mehrere Jahre, in denen der Autor kontinuierlich den Spannungsbogen hält. Besonders gefällt dabei die Verzahnung von alter Mär und moderner Wissenschaft. Dabei hat sich Herr Eschbach in den Mittelalter-Teilen viel Mühe gegeben, die richtige Ausdrucksweise zu finden, um diese Stücke authentisch wirken zu lassen. Ritter und einfache Menschen agieren sehr lebensnah und ihrem Stande angemessen. Bei den Personen der heutigen Zeit verhalten sich die Männer ambivalent und wirken deshalb - wenn auch nicht sympathisch - doch oft sehr lebensecht. Die weiblichen Protagonisten sind jedoch eine Spur schablonenhaft geraten und entweder verständnisvoll, willig oder beides und damit mehr einem männlichen Wunschdenken entsprungen als in der Wirklichkeit verdrahtet. Der Schreibstil des Autors ist wunderbar flüssig und eingängig, die Beschreibungen der Umgebungen bildhaft und einprägsam, die vielfältigen "fantastischen" Einfälle ein Genuss. Einzig das Ende wirkt ein bisschen überhastet und lässt einige Fragen offen, - das kann gefallen, muss aber nicht. Mein Fazit: Gute Unterhaltung mit Fantasy-Touch 4 Sterne

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spannender Fantasy-Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 28.09.2016

Teufelsgold lautet der Titel des neuen Thrillers von Andreas Eschbach. Thriller trifft es nicht ganz; aber dem Autor ist ein sehr spannendes Buch gelungen, welches in der jüngeren Vergangenheit spielt (zur Jahrtausendwende), von dort aber ziemlich schnell zur Gegenwart überwechselt. Teilweise sind 'Einblendungen' aus dem Mittelalter, als die Alchemie... Teufelsgold lautet der Titel des neuen Thrillers von Andreas Eschbach. Thriller trifft es nicht ganz; aber dem Autor ist ein sehr spannendes Buch gelungen, welches in der jüngeren Vergangenheit spielt (zur Jahrtausendwende), von dort aber ziemlich schnell zur Gegenwart überwechselt. Teilweise sind 'Einblendungen' aus dem Mittelalter, als die Alchemie ihre Glanzzeit erlebte, zu finden. Alles im gewohnt flüssigem, spannendem Schreibstil von Herrn Eschbach verfaßt. Hendrik Busske, Mitarbeiter einer Investmentbank, soll sein erstes Seminar leiten. Er fühlt sich noch etwas überfordert und sucht ein Antiquariat auf, um dort eventuell unterstützende Literatur zu finden; stößt aber auf ein kleines, sehr altes Büchlein. Dort wird eine Geschichte erzählt, die sich rund um den Stein der Weisen dreht und somit auch um Goldgewinnung aus Quecksilber. Hendrik ist ganz begeistert, doch als er es kaufen möchte, wird ihm das verweigert. Also stiehlt er es kurzerhand. Sein Seminar verläuft sehr gut, nachdem er sein altes Konzept verwirft und seine Kursteilnehmer ebenfalls mit der Alchemie begeistert. Hier entstehen Beziehungen zu Kursteilnehmern, die ihm im späteren Leben noch sehr große Dienste erweisen werden. Und auch seine erste Geliebte hat er an diesem Wochenende. Es werden noch viele Verhältnisse folgen. Dummerweise wird ihm sein gestohlenes Büchlein selbst entwendet. Im Laufe der Jahre gefällt ihm das Leben als Seminarleiter so gut, dass er sich selbstständig macht. Obwohl einige seine Teilnehmer sehr erfolgreich werden, kommt er selbst auf keinen grünen Zweig. Und die Jagd nach dem Stein der Weisen, bzw. nach weiteren antiquarischen Schriften zu diesem Thema treiben ihn um. Ein tolles Buch, bei dem man zum Schluß ins Grübeln kommt, ob man den Stein der Weisen überhaupt besitzen möchte, um das ewige Leben zu bekommen.

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Die Gier nach Gold, Reichtum und dem ewigen jungen Leben
von vielleser18 aus Hessen am 21.09.2016

Thriller steht vorne auf dem Buchdeckel - aber es ist kein Thriller, das vorweg. Es ist ein gelungener Genremix aus Teilen eines modernen Romans mit Fantasyanteilen, mit eingestreuten sagenhaften historischen Geschichten, gespickt mit dem Thema Alchemie und der Suche nach dem Glück. Das Glück und wann und wo man... Thriller steht vorne auf dem Buchdeckel - aber es ist kein Thriller, das vorweg. Es ist ein gelungener Genremix aus Teilen eines modernen Romans mit Fantasyanteilen, mit eingestreuten sagenhaften historischen Geschichten, gespickt mit dem Thema Alchemie und der Suche nach dem Glück. Das Glück und wann und wo man es findet. Es geht um das Streben nach Gold, der Gier nach Gold, nach Reichtum und vor allem um eine ewigliches junges Leben. Es geht um Glück und wie man es definiert. Kann ich jemals glücklich sein, wenn ich mir ein so hohes Ziel gesetzt habe ? Hauptperson ist Hendrik Busse. Ehemals Angestellter in einer Investmentfirma, der bei einem Vortrag, den er in Zürich halten muss, in einem Antiquariat ein altes Buch entdeckt. MIt einer sagenhaften Geschichte, die von John Scoro erzählt, der den Stein des Weisen gefunden hat und es dadurch geschafft hat Gold zu machen. Doch die Geschichte, die kein gutes Ende nimmt, ist keine Warnruf für Hendrik, sondern Anreiz. Er möchte auch mehr aus seinem Leben machen. Glück ist für ihn nicht seine Frau, seine Tochter, sondern er will mehr. Reich sein. Das bedeutet für ihn Glück. So setzt dieses Buch, diese Geschichte, bei ihm eine Lawine los, die ihn langsam, dann immer schneller verändern wird.....und nicht zu seinem besseren. Immer wieder sind es die alten Geschichten um John Scoro ode seinem Gehilfen Mengedder, die im Leben von Hendrik auftauchen. Obwohl alle zeigen, dass Gold/Reichtum seinen Besitzern nicht glücklich machen, hat Hendrik Scheuklappen auf. die Gier ist geweckt und lässt ihm keine Ruhe. Die (alten ) Geschichten im Buch lassen sich lesen wie alte Märchen der Gebrüder Grimm. Hier ist alle stimmig, der Ton, die Erzählart, die Faszination. In der neueren Geschichte kann man gebannt verfolgen, wie Hendrik sich im Laufe der Geschichte immer mehr verändert, wie ihn die Gier packt, wie er - statt glücklich zu werden - immer mehr seinem Untergang entgegen rennt. Anfangs ein symphatischer Kerl, wird er dem Leser immer unsymphatischer, aber das macht auch den Reiz aus. Im Laufe der Geschichte fragt man sich selber, was bedeutet Glück für einen ? Ewig jung zu sein, hoffen auf neueste wissenschaftliche Entdeckungen wie Hendriks Bruder Adalbert oder die reiche Laureen Turner ? Einen Haufen Geld zu besitzen ? Im Schloß zu wohnen ? Wie gewohnt von Andreas Eschbach, ließ sich das Buch sehr leicht lesen, es hat mich gepackt, dieses Buch, das kein Thriller ist, auch wenn es ein paar (kleine) Längen hatte und der fantastische Teil mich nicht ganz überzeugen konnte. Aber es war trotzdem sein sehr gutes Buch, spannend geschrieben, das mich noch lange beschäftigt hat und bei dem mich Hendriks Verhalten, seine Entwicklung, überzeugt hat. Die Gier verändert den Menschen. Wenn man nie zufrieden ist, ist man unglücklich. Es ist wie eine Spirale, die den Protagonisten immer tiefer hinab zieht. Bis an den Abgrund..... Fazit: Wenn die Gier größer und größer wird.....ein gelungenes Buch über die Abgründe der menschlichen Gier nach Gold, Geld und Reichtum. Facettenreich durch den Mix aus moderner Geschichte mit historischen märchenhaften Elementen und überzeugend in der Entwicklung des Protagonisten. Ein spannendes Buch, das zum Nachdenken anregt.

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typischer Eschbach
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 20.09.2016

Was wusste ich bis dato über Alchemisten? Ich hielt sie für eine Mischung aus altertümlichen Wissenschaftlern und verkappten Magiern. (Mit dieser Vorstellung lag ich gar nicht so falsch.) Was wusste ich vom Stein der Weisen? Als leidenschaftlicher Harry-Potter-Leser nahm ich an, er habe auf jeden Fall jede Menge magische Macht... Was wusste ich bis dato über Alchemisten? Ich hielt sie für eine Mischung aus altertümlichen Wissenschaftlern und verkappten Magiern. (Mit dieser Vorstellung lag ich gar nicht so falsch.) Was wusste ich vom Stein der Weisen? Als leidenschaftlicher Harry-Potter-Leser nahm ich an, er habe auf jeden Fall jede Menge magische Macht und in den falschen Händen könnte er furchtbares Anrichten. (Da sind sich Rowling und Eschbach weitgehend einig.) Was wäre, wenn es den Stein tatsächlich geben würde? Dieser Frage widmet sich das neue Buch von Andreas Eschbach und er gibt einige Antworten auf meine Fragen, ergänzt mein Halbwissen, eröffnet neue Gedankenansätze was sein könnte, wenn... Der Stein der Weisen ist ein geheimnisvolles Ding aus einem fernen Jahrhundert und vielleicht auch aus einer fernen Galaxy. Auf der Welt scheint er irgendwie fehl am Platze, denn er vernichtet Mensch und Tier mit einer unfassbar tödlichen Strahlung und sprengt die bestehenden Grenzen von Chemie, Physik, Zeit und Raum. Er schickt seine Hauptdarsteller auf eine abenteuerliche Jagd. Uralte Alchemisten, gottesfürchtige Ritter, ahnungslose Glücksjäger, Egomanen und Wissenschaftler, eine Frau, die nach der ewigen Jugend sucht… Eschbach lässt die ganze Palette der menschlichen Darsteller mit unterschiedlichsten Motivationen um den machtvollen Stein ringen und das Ende ist überraschend und unvorhersehbar. Wagemutig erzählt Eschbach hier eine Geschichte, die zwischen Realität und Fiktion, zwischen Gegenwart und Vergangenheit, pendelt und einen aufgeschlossenen, aufmerksamen Leser braucht. Einen, der an das Übersinnliche und die Ewigkeit glauben, einen, der seiner Phantasie ebenso freien Lauf lassen kann, wie der Autor. Sicherlich hätte man die Story an mancher Stelle etwas straffen können und das Ende ist auch nicht jedermanns Geschmack. Viele neue Fragen werden aufgeworfen und dass der Held oft ziemlich egoistisch und wenig heldenhaft agiert, stört wahrscheinlich auch den ein oder anderen. Ich fühlte mich gut unterhalten, mir fehlte aber das letzte Quentchen Spannung deshalb 4 Sterne.

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Ein spannender und fantasievoller Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Melle am 19.09.2016

Inhalt: Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann - gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchimist Gott verflucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu... Inhalt: Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann - gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchimist Gott verflucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren. Für alle Ewigkeit. Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten, dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist ein Schlüssel - ein Schlüssel, der unser aller Leben zum Guten hin verändern könnte. Oder öffnet er die Pforten der Hölle? Meine Meinung: "Teufelsgold" von Andreas Eschbach ist ein spannender und fantasievoller Thriller, der mich des Öfteren überrascht hat. Das Buch ist unglaublich gut, angenehm und flüssig zu lesen. Der Schreibstil hat mich sofort mitgerissen und die Spannung baut sich von Seite zu Seite immer mehr auf. Einerseits spielt die Geschichte in der heutigen Zeit (mit einem Zeitraffer), sodass es zum Teil sehr aktuell ist, andererseits tauchen aber auch immer wieder jahrhundertealte Schriften auf, die sich schon allein vom Schreibstil stark von der eigentlichen Geschichte abheben und somit sehr authentisch wirken. Dafür muss man dem Autor schonmal ein großes Lob aussprechen. Man kommt an diesen Stellen in eine ganz andere Stimmung hinein und kann sich alles richtig gut vorstellen. Allgemein lässt sich auch sagen, dass "Teufelsgold" durch bildhafte Beschreibungen besticht und den Leser völlig in den Bann zieht. Man wird aus der jetzigen Welt abgeholt und taucht völlig in die Welt der Alchemie ein. Das ist richtig klasse gemacht. Die zwei Brüder, die dem Geheimnis der Alchemie auf die Schliche kommen wollen und den Stein der Weisen suchen sind Hendrik und Adalbert. Sie sind unterschiedlich wie Tag und Nacht, ergänzen sich bei ihrer Suche aber zum Teil perfekt. Zudem kann man sich die beiden sowohl charakterlich als auch äußerlich sehr gut vorstellen. Für mich war das Buch definitiv lesenswert. Allein das Ende kam mir dann etwas zu schnell. Da hätte ich gerne noch ein wenig mehr gelesen oder auf eine Fortsetzung gehofft, die aber nicht geplant ist. Fazit: "Teufelsgold" von Andreas Eschbach ist ein absolut lesenswertes Buch, das mich des Öfteren überraschen konnte und mich völlig in seinen Bann gezogen hat.

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Ein spannender, fantasievoller Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Melle am 19.09.2016

Inhalt: Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann - gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchimist Gott verflucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu... Inhalt: Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann - gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchimist Gott verflucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren. Für alle Ewigkeit. Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten, dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist ein Schlüssel - ein Schlüssel, der unser aller Leben zum Guten hin verändern könnte. Oder öffnet er die Pforten der Hölle? Meine Meinung: Dieses Buch ist ein spannender und fantasievoller Roman, aber leider nicht ein Thriller, wie es das Cover vermuten lässt. Aber trotzdem fand ich den Roman sehr spannend und auch gut zu lesen. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Die Geschichte wird aus Sicht von Hendrik, einem der zwei Brüder, erzählt. Der andere heißt Adalbert. Die Protagonisten sind meiner Meinung nach sehr gut dargestellt. Allerdings fand ich, dass zu viel auf Hendriks Privatleben eingegangen wurde, was nicht unbedingt mit der Geschichte zu tun hatte. Da schon 1000nde von Jahren immer versucht wurde, Gold selber herzustellen, war es für mich ein interessantes Thema und ich war gespannt darauf, ob es den Protagonisten gelingen wird. Die Geschichte an sich, wie sie aufgebaut war, hat mir sehr gut gefallen und mich mitgerissen. Das Ende war für mich sehr überraschend. Das habe ich so nicht erwartet. Fazit: Insgesamt fand ich das Buch spannend und gut zu lesen, da es mich überraschen konnte. Allerdings wurde zum Teil zu viel auf den einen Protagonisten eingegangen.

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Fantasy-Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 19.09.2016

Andreas Eschbach gehört für mich zu den Autoren, die im deutschsprachigen Raum ein eigenes Genre kreiert haben. Den fantastischen Thriller – also einen Thriller in dem, mal mehr mal weniger, Fantasy- oder Science-Fiction-Elemente vorkommen. Bekannt sind vor allem das „Jesus-Video“ und der „Jesus-Deal“, die mir beide ausgesprochen gut... Andreas Eschbach gehört für mich zu den Autoren, die im deutschsprachigen Raum ein eigenes Genre kreiert haben. Den fantastischen Thriller – also einen Thriller in dem, mal mehr mal weniger, Fantasy- oder Science-Fiction-Elemente vorkommen. Bekannt sind vor allem das „Jesus-Video“ und der „Jesus-Deal“, die mir beide ausgesprochen gut gefallen haben. Ähnlich ist es auch im neuesten Roman „Teufelsgold“. Eine Hauptrolle in diesem Roman spielt der „Stein der Weisen“. Mit den Rittern der Kreuzzügen kam aus dem Heiligen Land die Geschichte eines geheimnisvollen Steines zurück, mit dessen Hilfe kundige Alchemisten angeblich aus minderem Metall Gold machen könnten und der vielleicht noch ganz andere magische Fähigkeiten freisetzten würde. Mehr zufällig gelangt Hendrik Busske, Investmentmanager, an ein kleines Büchlein, in welchem er zum ersten Mal von der Existenz des Steines liest. Es scheint, als würde seine chronische Unzufriedenheit mit Job und Karriere dadurch eine neue Richtung bekommen, denn bald ist er auf der Suche nach neuen Möglichkeiten für sich und sein Leben und als tatsächlich eine goldene Rüstung gefunden wird, die in eben jenem Buch als Erzeugnis eines Alchemisten erwähnt wird, sinnt er auf eine Möglichkeit, des Goldes oder des Steines habhaft zu werden. Aber natürlich ist er nicht der Einzige, der Jagd macht auf den Stein der Weisen. Neben seinem Bruder, einem erfolgreichen Wissenschaftler, sind auch ein alter Ritterorden und ein noch viel älterer Alchemist daran interessiert das Geheimnis zu lösen und Hendrik gerät erst zwischen alle Fronten um sich dann doch für eine der Seiten zu entscheiden. Nach einem gelungenen Beginn wird das Tempo der Story um Hendrik ziemlich gedrosselt und die Unzufriedenheit des Hauptdarstellers warteilweise etwas anstrengend, denn obwohl er bald viel Geld und jede Menge Erfolg bekommt ist es ihm nie genug. Damit wurde er mir zusehends unsympathischer. Aber auch das ist natürlich ein Qualitätsbeweis, wenn der Leser starke Animositäten gegen die Figuren entwickelt. Viele suchen nach dem Stein und dem gefährlichen Gold. Und alle sind von einer inneren Gier und einer erschreckenden Rücksichtslosigkeit beseelt, die erkennen lässt, dass hier wirklich eine Art „Teufel“ am Werke ist. Gefallen haben mir alle wissenschaftlichen Aspekte des Buches. Also der Bruder von Hendrik, Adalbert, ist ein leicht autistischer Charakter, der vollkommen verkopft und logisch an die Sache herangeht. Ein bisschen so, wie es Spock aus dem Raumschiff Enterprise tut. Humorlos und mit einer erschreckenden Intelligenz. Dabei erfährt man noch einiges über Atome und chemische Vorgänge und andere wissenschaftliche Details. So etwas schätze ich sehr. Gefallen hat mir auch die prinzipielle Frage danach, was der Sinn und die Quintessenz des Lebens ist und ob Gold und Unsterblichkeit wirklich das Wichtigste in der menschlichen Existenz sein sollten. Das eine Geschichte, in der „der Stein der Weisen“ als tatsächlich existent behandelt wird, natürlich eine fantastische sein würde, war mir klar. Allerdings hat mich die Dimension der Special-Effekt-Szenen im letzten Dritteln doch etwas erdrückt. Es war eine Mischung aus esotherisch und magisch mit einem Hauch SF und nicht jede Szene war in meinem Kopfkino wirklich klar zu sehen. Die für mich nicht ganz nachvollziebare Sinneswandlung Hendriks und der finale Höhepunkt, der für den Leser einige dicke Fragen offen lässt, haben mir nicht so gut gefallen. Von mir gibt es 3,5 Sterne (aufgerundet 4) für einen Roman, der unterhaltsam zu lesen war, der aber nicht an die Jesus-Bücher von Andreas Eschbach heranreichen kann.

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Ein Stein der Alles verändert
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 19.09.2016

Hendrik Busske hat es gründlich satt. Sein Job als Investmentberater erfüllt ihn schon lange nicht mehr. Er möchte endlich nicht mehr die zweite Geige spielen. Er sehnt sich nach Erfolg, Reichtum, Berühmtheit. In seinem tiefsten Innern brodelt eine nicht genau benennbare aber stetig wachsende Unzufriedenheit. Wie ein Wink höherer... Hendrik Busske hat es gründlich satt. Sein Job als Investmentberater erfüllt ihn schon lange nicht mehr. Er möchte endlich nicht mehr die zweite Geige spielen. Er sehnt sich nach Erfolg, Reichtum, Berühmtheit. In seinem tiefsten Innern brodelt eine nicht genau benennbare aber stetig wachsende Unzufriedenheit. Wie ein Wink höherer Mächte erscheint es ihm, als er ein kleines Buch mitgehen lässt und darin eine seltsame Geschichte über den „Stein der Weisen“ findet. Durch dieses Erlebnis wird eine kleine Lawine bei Hendrik losgetreten und er kündigt seinen Job und versucht sich damit, andere Menschen durch Motivationsseminare zu einem Umdenken in ihren grundsätzlichen Lebenseinstellungen zu bringen, weil er glaubt, dass das der richtige Weg zu ungeahntem Erfolg sein kann. Er selbst scheint das beste Beispiel dafür zu sein, denn er beginnt Karriere zu machen und mithilfe einiger Tricks und Halbwahrheiten erschleicht er sich immer mehr Kunden und zieht schließlich sogar in ein Schloss. Nach außen hin scheint er erfolgreich aber tief drinnen hat sich noch nichts geändert an seinem Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit. Er findet weitere Berichte über die Existenz des seltsamen Steines. Über seine Gefährlichkeit, die Menschen töten kann, aber auch über die erstaunlichen Fähigkeiten, die er zu haben scheint. Er versucht mit seinem Bruder Adalbert herauszufinden, was dran ist an der Sache. Der ist ein introvertierter etwas weltfremder Wissenschaftler und glaubt zuerst nicht, dass an den ganzen Geschichten auch nur ein Körnchen Wahrheit dran wäre. Aber dann treffen die beiden auf einen uralten Alchemisten und mit dessen Hilfe scheint alles möglich. Die Geschichte gewinnt nach und nach an Fahrt. Eschbach erschafft durch Rückblicke in die Vergangenheit des Steines eine glaubwürdige, wenn auch ziemlich phantastische Geschichte über ein Artefakt, welches wohl nicht von dieser Welt ist und so sind auch seine Fähigkeiten überraschend, unheimlich und schier grenzenlos. Man muss sich auf diese Geschichte einlassen, denn gerade dem Ende zu geschehen viele Dinge, die mit normalen Maßstäben selbst für Adalbert, den Wissenschaftler, nicht mehr erklärbar sind. Und man fragt sich als Leser ziemlich bald, wie dieser Thriller nur enden soll und wer wohl am Ende das Finale überleben wird. Mir kam das Ende fast zu schnell und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass nicht alles auserzählt wäre. Ein bisschen lässt Andreas Eschbach den Leser schon alleine, denn es ist der Phantasie jedes Einzelnen überlassen, was da wirklich am Schluss passiert ist. Man sollte wirklich ein Fantasy-Leser sein, sonst könnte man sich daran stören. Für Eschbach-Kenner ist das Buch aber auf jeden Fall ein Muss.

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Perfekte Mischung zwischen Fantasy, Abenteuer und Spannung!
von rainbowly aus Durchhausen am 19.09.2016

Erster Satz "Ich sehe, dass Ihnen eine wichtige Reise bevorsteht", sagte die Frau im Zigeunerkleid.   Fakten Autor: Andreas Eschbach Verlag: Lübbe Erscheinungsdatum: 09.09.2016 Genre: Thriller Seiten: 510   Inhalt Hendrik Busske ist nie zufrieden mit seinem Leben er strebt immer nach mehr, mehr Geld, mehr Anerkennung, immer auf der Suche nach etwas Größerem. Durch einen Zufall stößt er auf eine... Erster Satz "Ich sehe, dass Ihnen eine wichtige Reise bevorsteht", sagte die Frau im Zigeunerkleid.   Fakten Autor: Andreas Eschbach Verlag: Lübbe Erscheinungsdatum: 09.09.2016 Genre: Thriller Seiten: 510   Inhalt Hendrik Busske ist nie zufrieden mit seinem Leben er strebt immer nach mehr, mehr Geld, mehr Anerkennung, immer auf der Suche nach etwas Größerem. Durch einen Zufall stößt er auf eine Erzählung über einen Alchemisten, der eine Rüstung aus Gold, Teufelsgold, geschaffen hat, die nie gefunden wurde. So richtig lässt in diese Geschichte nie los. Als diese Rüstung dann Jahre später auftaucht, möchte er unbedingt herausfinden was dahinter steckt, koste es was es wolle. Ob er damit wohl zu viel riskiert?   Gestaltung Titel und Coverbild finde ich gut gewählt. Es dreht sich in der Geschichte viel um die alchemistischen Werke, mit ihren Tränken und Mischungen die irgendwie leuchten oder strahlen. Daher finde ich die wabernde Flüssigkeit und die Farbgestaltung in Gold und Silber sehr gelungen. Nicht ganz passend finde ich die Genreeinteilung als Thriller. Die Geschichte ist zwar sehr spannend und auch immer wieder schaurig, doch gibt es auch viele Elemente eines Abenteuerromans und ebenso phantastische Elemente. Deshalb würde aber auch kein anderes Genre hundertprozentig passen.   Sprache Andreas Eschbach Schreibstil fesselt einen von der ersten Seite an. Besonders gut gefielen mir die eingeflochtenen historischen Texte, die man mit Hendrik gemeinsam lesen konnte. Auch große Zeitsprünge in der Geschichte überbrückt er gekonnt mit kleinen geschichtlichen Details an denen man sich orientieren kann wieviel Zeit vergangen ist.   Charaktere Für mich war Hendrik von Anfang an kein Sympathieträger. Er ist geldgierig, stiehlt und betrügt. Doch trotzdem habe ich mit gefiebert, wollte mit ihm gemeinsam das Rätsel um die goldene Rüstung lüften und ihn schütteln, wenn er mal wieder die falschen Entscheidungen trifft. Auch die Nebencharaktere sind alle sehr interessant. Jeder hat seine gut gehüteten Geheimnisse und verfolgt seine eigenen Ziele.   Fazit Mir hat die ganze Story sehr gut gefallen. Sie ist packend, abwechslungsreich und lässt sich nur schwer aus der Hand legen. Die Mischung aus Abenteuer, Thriller und Fantasy ist perfekt abgestimmt und hat mich sehr gut unterhalten. Die nächsten Bücher von Andreas Eschbach warten schon auf meinem SuB!

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Perfekte Mischung zwischen Fantasy, Abenteuer und Spannung!
von rainbowly aus Durchhausen am 19.09.2016

Erster Satz "Ich sehe, dass Ihnen eine wichtige Reise bevorsteht", sagte die Frau im Zigeunerkleid.   Fakten Autor: Andreas Eschbach Verlag: Lübbe Erscheinungsdatum: 09.09.2016 Genre: Thriller Seiten: 510   Inhalt Hendrik Busske ist nie zufrieden mit seinem Leben er strebt immer nach mehr, mehr Geld, mehr Anerkennung, immer auf der Suche nach etwas Größerem. Durch einen Zufall stößt er auf eine... Erster Satz "Ich sehe, dass Ihnen eine wichtige Reise bevorsteht", sagte die Frau im Zigeunerkleid.   Fakten Autor: Andreas Eschbach Verlag: Lübbe Erscheinungsdatum: 09.09.2016 Genre: Thriller Seiten: 510   Inhalt Hendrik Busske ist nie zufrieden mit seinem Leben er strebt immer nach mehr, mehr Geld, mehr Anerkennung, immer auf der Suche nach etwas Größerem. Durch einen Zufall stößt er auf eine Erzählung über einen Alchemisten, der eine Rüstung aus Gold, Teufelsgold, geschaffen hat, die nie gefunden wurde. So richtig lässt in diese Geschichte nie los. Als diese Rüstung dann Jahre später auftaucht, möchte er unbedingt herausfinden was dahinter steckt, koste es was es wolle. Ob er damit wohl zu viel riskiert?   Gestaltung Titel und Coverbild finde ich gut gewählt. Es dreht sich in der Geschichte viel um die alchemistischen Werke, mit ihren Tränken und Mischungen die irgendwie leuchten oder strahlen. Daher finde ich die wabernde Flüssigkeit und die Farbgestaltung in Gold und Silber sehr gelungen. Nicht ganz passend finde ich die Genreeinteilung als Thriller. Die Geschichte ist zwar sehr spannend und auch immer wieder schaurig, doch gibt es auch viele Elemente eines Abenteuerromans und ebenso phantastische Elemente. Deshalb würde aber auch kein anderes Genre hundertprozentig passen.   Sprache Andreas Eschbach Schreibstil fesselt einen von der ersten Seite an. Besonders gut gefielen mir die eingeflochtenen historischen Texte, die man mit Hendrik gemeinsam lesen konnte. Auch große Zeitsprünge in der Geschichte überbrückt er gekonnt mit kleinen geschichtlichen Details an denen man sich orientieren kann wieviel Zeit vergangen ist.   Charaktere Für mich war Hendrik von Anfang an kein Sympathieträger. Er ist geldgierig, stiehlt und betrügt. Doch trotzdem habe ich mit gefiebert, wollte mit ihm gemeinsam das Rätsel um die goldene Rüstung lüften und ihn schütteln, wenn er mal wieder die falschen Entscheidungen trifft. Auch die Nebencharaktere sind alle sehr interessant. Jeder hat seine gut gehüteten Geheimnisse und verfolgt seine eigenen Ziele.   Fazit Mir hat die ganze Story sehr gut gefallen. Sie ist packend, abwechslungsreich und lässt sich nur schwer aus der Hand legen. Die Mischung aus Abenteuer, Thriller und Fantasy ist perfekt abgestimmt und hat mich sehr gut unterhalten. Die nächsten Bücher von Andreas Eschbach warten schon auf meinem SuB!

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Spannung pur - wie man Eschbach kennt
von einer Kundin/einem Kunden aus Erfurt am 16.09.2016

Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem eine Wahrsagerin auf dem Jahrmarkt einem Kunden prophezeit, dass zwei Brüder durch ein Geheimnis verbunden sind, aber nur einer überleben wird. Ein spannender Beginn, denn man lernt schnell die beiden Brüder kennen und hat dann das ganze Buch über Zeit zu... Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem eine Wahrsagerin auf dem Jahrmarkt einem Kunden prophezeit, dass zwei Brüder durch ein Geheimnis verbunden sind, aber nur einer überleben wird. Ein spannender Beginn, denn man lernt schnell die beiden Brüder kennen und hat dann das ganze Buch über Zeit zu mutmaßen, wer denn sein Leben lassen muss. Danach gibt es erstmal einen Sprung in die Vergangenheit und das Geheimnis um das „Teufelsgold“ wird gelüftet. Dies geschieht immer wieder durch historische Texte, die geschickt in die Gesamtgeschichte eingebunden werden – die Hauptfigur Hendrik liest diese nämlich. Hier hat Andreas Eschbach wirklich Geschick bewiesen. Durch die historischen Passagen wird der Leser nämlich nicht nur über die Hintergründe aufgeklärt. Sie unterscheiden sich nämlich so in der Sprache, dass man sie für authentisch halten könnte. Das löst dann doch mal Gänsehaut aus – denn er weiß schon, was Wahrheit und Fiktion ist... Und obwohl dem Schreibstil hier ein Hauch von Historik anhaftet, lassen sie sich sehr gut lesen und sind verständlich. Ich las Germanistin habe mich immer sehr über die alten, heute nicht mehr gebräuchlichen Verbformen wie „frug“ statt „fragte“ gefreut. Außerdem verursachen diese Textteile auch immer kleine Cliffhanger. Wie der Protagonist bekommt auch der Leser nur nach und nach kleine Bröckchen hingeworfen, sodass sich erst am Ende ein richtiges Gesamtbild ergibt. Ich gebe aber zu: Gerade am Anfang hat mir der Thrill etwas gefehlt. Es war eine spannende Erzählung, aber so richtig zur Sache geht es erst ab der Hälfte des Buches. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Alchemie, die Gier nach Gold, Reichtum und Macht sowie alte, schon lang in Vergessenheit geratene Ritterorden treffen aufeinander. Unerklärliche Geschehnisse treffen auf Rationalität, aber auch dem Leser fällt es schwer, den Unterschied zu erkennen. Schwer gefallen ist mir auch, mit dem Protagnisten Hendrik zu sympathisieren. Während er am Anfang noch Mr. Charming ist, wird er doch mit Kapitel zu Kapitel zu einem selbstsüchtigen Idioten, dem ich sicher nichts Gutes mehr gewünscht habe. Normalerweise ist es für mich ja ein No-Go, wenn ich die Hauptperson nicht mag. Hier ging es erstaunlicherweise trotzdem ganz gut, denn ich habe den Spieß einfach umgedreht und mitgefiebert, dass er auf die Nase fällt... Auch mal nicht schlecht. Nur mit dem Ende konnte ich mich dann nicht anfreunden. Denn es wird immer mystischer und phantastischer, es zieht es auch etwas hin. Die Aufklärung an sich macht zwar Sinn, trotzdem bleiben für mich einfach noch Fragen offen – und das bin ich von den Eschbach-Büchern, die ich bisher gelesen habe, ehrlich gesagt nicht gewohnt. Insgesamt war es trotzdem ein tolles Buch. Der Autor hat es geschafft, die Alchemie in das 21. Jahrhundert zu bringen und mich damit gut unterhalten. Von mir gibt’s 4 Sterne!

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Vielschichtige Geschichte
von Everett am 15.09.2016

Eine Prophezeiung, dass einer von zwei Brüdern sein Leben verliert, eine alte Geschichte um „Teufelsgold“ und dem Stein der Weisen in alten, kleinen Büchern. Es geht um Alchemie und dem Streben nach Vollkommenheit. Hendrik Busske ist ein mittelmäßiger Investmentbanker eines kleinen Unternehmens. Er stößt auf eines der alten Bücher... Eine Prophezeiung, dass einer von zwei Brüdern sein Leben verliert, eine alte Geschichte um „Teufelsgold“ und dem Stein der Weisen in alten, kleinen Büchern. Es geht um Alchemie und dem Streben nach Vollkommenheit. Hendrik Busske ist ein mittelmäßiger Investmentbanker eines kleinen Unternehmens. Er stößt auf eines der alten Bücher und interessiert sich immer mehr für Alchemie. Er ist mit seinem Leben unzufrieden, will mehr und mehr, trotz seiner Fähigkeiten Seminare zu halten, Leute zu begeistern. Wie auch immer er das macht. Sein Interesse an alten Bücher und Alchemie bleibt nicht unbemerkt und so wird er immer mehr in eine unwirkliche, phantastische Geschichte verwickelt. In diesem Roman werden unheimlich viele Themen angesprochen, die mir erst nach und nach bewusst geworden sind. Denn die Geschichte hat sich unheimlich gut lesen lassen und deshalb habe ich das Buch auch recht zügig gelesen. Dazu kommt, dass der Schreibstil dem Ganzen sehr entgegen kommt. Mir hat die Geschichte um das Teufelsgold gut gefallen, und es lässt noch Raum eigene Gedanken weiter zu spinnen. Das Cover finde ich sehr passend, Quecksilber, was zu Gold wird. Allerdings ist die Bezeichnung Thriller etwas irreführend, denn hier wird historisches, phantastisches und die persönliche Geschichte Hendriks, und die vielen Nebenfiguren angesprochen. Einfach Roman wäre passend, der in kein einzelnes Genre passt. Mir hat dieser Roman auf jeden Fall gut gefallen, tolle Geschichte, sehr gut umgesetzt.

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"Erkennen was die Welt, im Innersten zusammenhält"
von einer Kundin/einem Kunden am 25.09.2016

Die Suche nach dem Stein der Weisen ist fast so alt wie die Geschichte des Mittelalters. In vielen Medien wird das Thema aufgenommen, so auch in Eschbachs neuem Roman "Teufelsgold". Ich mochte die historischen Einspielungen zu Beginn des Buches, obschon ich gestehen muss, dass sie manchmal den Lesefluss etwas... Die Suche nach dem Stein der Weisen ist fast so alt wie die Geschichte des Mittelalters. In vielen Medien wird das Thema aufgenommen, so auch in Eschbachs neuem Roman "Teufelsgold". Ich mochte die historischen Einspielungen zu Beginn des Buches, obschon ich gestehen muss, dass sie manchmal den Lesefluss etwas wüst unterbrochen haben. Seine Idee zur Verwandlung von Metall (Quecksilber) in Gold war interessant und auch die Suche nach dem Stein der Weisen nahm ordentlich Fahrt in der Geschichte auf. Wohingegen das Ende mit nicht so sehr zusagte. Es wurde der Geschichte nicht sehr gerecht. Hierbei handelt es sich nicht um Eschbachs bestes Werk, aber gut ist es denoch! Empfehlenswert für alle Alchemisten, Stein-der-Weisen-Sucher, Thrillerfreunde und Schatzsucher.

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Zu spannungsarm, zu viele Längen
von PMelittaM aus Köln am 19.09.2016

Hendrik Busske ist in Zürich, um ein Seminar über Finanzanlagen zu halten. In einem Antiquariat fällt ihm ein Buch ins Auge, das er nachdem er hineingelesen hat, gerne kaufen würde, es ist aber, laut Händler, bereits reserviert. Kurzerhand nimmt Hendrik es einfach heimlich mit. Fasziniert liest er die Geschichte,... Hendrik Busske ist in Zürich, um ein Seminar über Finanzanlagen zu halten. In einem Antiquariat fällt ihm ein Buch ins Auge, das er nachdem er hineingelesen hat, gerne kaufen würde, es ist aber, laut Händler, bereits reserviert. Kurzerhand nimmt Hendrik es einfach heimlich mit. Fasziniert liest er die Geschichte, die vom Alchimisten John Scoro handelt, dem es gelungen ist, Gold zu erschaffen. Das erschaffene Gold ist allerdings sehr gefährlich, und erhält schnell den Ruf „Teufelsgold“ zu sein. Hendrik hat nicht lange Freude an dem Buch, denn nur wenig später wird es ihm selbst gestohlen. Bei ihm wurde aber eine Saat gelegt, er baut Erkenntnisse, die er aus diesem und anderen Büchern geschöpft hat, in sein Seminar ein und hat damit großen Erfolg. Im Laufe der nächsten Jahre erhält er immer einmal wieder die Gelegenheit, weitere Dokumente über das Teufelsgold zu lesen. Aber nicht nur er hat Interesse an diesen Schriften und dem möglichen wahren Hintergrund. Alchemie ist eine faszinierende Sache, die seit Jahrhunderten das Interesse der Menschen weckt, wer möchte nicht gerne Edles aus Unedlem erschaffen. Dass damit nicht nur die Umwandlung von unedlen Metallen in Gold gemeint sein muss, erfährt der Leser im Laufe des Romans. Mit dem Thema Alchemie könnte ein spannender Roman zu lesen sein, vor allem wenn, wie hier, „Thriller“ auf dem Cover steht. Leider ist es hier nicht gelungen, der Roman ist in weiten Teilen weder spannend, noch bietet er Thrill, im Gegenteil, er hat sehr viele Längen. Das liegt u. a. daran, dass Hendriks Leben umfänglich geschildert wird, über Jahre erlebt man seine Entwicklung mit, vor allem seine berufliche. Leider ist Hendrik ein recht unsympathischer Zeitgenosse, so dass man als Leser kaum positive Gefühle für ihn entwickeln kann. Außerdem ist Hendrik auch noch eher langweilig, so dass es auch am Interesse fehlt. Da der Roman weitgehend aus Hendriks Perspektive erzählt wird, lernt man ihn recht gut kennen, die weiteren Charaktere jedoch weniger, sie bleiben relativ blass. Interessant sind nur wenige, dazu gehört für mich vor allem Adalbert, Hendriks Bruder, der am CERN forscht. Erzählt wird, wie bereits erwähnt, vorwiegend aus Hendriks Perspektive, hin und wieder unterbrochen von Rückblicken in die Vergangenheit, dargestellt durch die verschiedenen Dokumente, auf die Hendrik trifft. Sehr gut gelungen ist Andreas Eschbach dabei die sprachliche Differenzierung, so dass tatsächlich der Eindruck entsteht, als würde man altertümliche Schriften lesen. Weitere, eher kurze Szenen, erzählen aus dem Blickwinkel zunächst geheimnisvoller Anderer. Trotz der oben erwähnten Längen lässt sich der Roman recht zügig lesen, steht man ihn bis zum Schluss durch erhält man ein Ende, das zumindest ich so nicht erwartet hätte, dass mich aber schnell doch überzeugt hat. Wer einen klassischen Thriller erwartet, wird sicher enttäuscht sein, man muss sich nicht nur auf historische und phantastische Elemente einlassen, sondern auch mit einer weitgehend spannungs- und actionarmen Geschichte vorlieb nehmen. Historisch und phantastisch mag ich, so dass mich diese Bestandteile kaum schrecken konnten, im Gegenteil, mein Interesse weckten. Doch der Längen sind zu viele, etliche Seiten weniger hätten dem Roman womöglich gut getan – wer hätte gedacht, dass ich so etwas einmal schreiben würde. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte Fahrt auf, leider zu spät. Zudem krankt sie meiner Meinung nach – in allen Zeitebenen – an den Charakteren, für die ich wenig Gefühle entwickeln konnte und die mir daher relativ egal waren. Kein Mitzittern also, wodurch die Spannung noch mehr gedrückt wird. Wäre der Roman kein Pflichtbuch gewesen, hätte ich ihn womöglich vor dem Ende abgebrochen. Insgesamt hat mich der Roman nicht überzeugen können, es gibt zwar interessante Szenen und die Genremischung finde ich gut, auch regt er zum Nachdenken an (was würde man alles für Reichtum tun, ist ewiges Leben erstrebenswert …), aber das reicht leider nicht aus. Mehr Spannung und eine gerafftere Handlung hätten der Geschichte gutgetan. So vergebe ich knappe 3 Sterne und eine Leseempfehlung allenfalls für Fans des Autors.

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