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Tod im Kirnitzschtal

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"Als sich die Kirnitzschtalbahn rumpelnd und quietschend um die 180-Grad-Kurve am Nassen Grund quälte, kippte der einzige Passagier im hinteren Teil der zwei Waggons zunächst zur Seite, dann auf den Boden. Von dem Mann kam kein Mucks, denn da war er bereits seit drei Minuten mausetot."
Ein Fall für den Neu-Dresdner Kriminalkommissar Leo Reisinger, der so auf unschöne Weise zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Lieblingswandergebiet seiner sächsischen Kollegen macht. Die Ermittlungen werfen jedoch immer mehr Fragen auf, beunruhigenderweise auch zu seinem eigenen Leben.

Portrait

Thea Lehmann erzählt mit charmantem Gespür für Stolpersteine eine packende Kriminalgeschichte aus der Sächsischen Schweiz. Als sich die bayrische Journalistin 1998 in einen Sachsen verliebte, tauchte sie in einen völlig neuen Kosmos ein: die sächsische Seele, die besondere Landschaft, die liebenswerte Sprache und eine Familiengeschichte, die eng mit dem Kirnitzschtal verbunden ist.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Thea Lehmann
Seitenzahl 190
Erscheinungsdatum 04.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-943444-47-6
Verlag Edition Sächsische Zeit.
Maße (L/B/H) 203/128/14 mm
Gewicht 205
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Amüsanter Krimi mit viel Lokalkolorit
von mabuerele am 13.10.2015

Die Straßenbahnfahrerin Adele Schuster verlässt am Mittwochabend an der Endhaltestelle in Bad Schandau die Kirnitzschtalbahn. Sie ist sich sicher, dass die Wagen leer sind. Am nächsten Morgen inspiziert Karl Kunath, da er vor Fahrtbeginn etwas Zeit hat, die Waggons und findet einen Toten. Der Fall landet auf dem Tisch der... Die Straßenbahnfahrerin Adele Schuster verlässt am Mittwochabend an der Endhaltestelle in Bad Schandau die Kirnitzschtalbahn. Sie ist sich sicher, dass die Wagen leer sind. Am nächsten Morgen inspiziert Karl Kunath, da er vor Fahrtbeginn etwas Zeit hat, die Waggons und findet einen Toten. Der Fall landet auf dem Tisch der Dresdner Kriminalinspektion bei Kriminaloberkommissar Leo Reisiger. Der wiederum stammt aus Bayern. Die Autorin hat einen spannenden Kriminalroman mit interessanten Protagonisten und viel Lokalkolorit geschrieben. Das Buch lässt sich flott lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Dazu trägt nicht zuletzt der teilweise humorvolle Schriftstil bei. Die Kriminalisten sind Menschen mit Stärken und Schwächen, die eine kurz angedeutete Vergangenheit und ein abwechslungsreiches Privatleben haben. Leo Reisiger muss sich gerade zwischen zwei Frauen entscheiden, während Sandra Kruse, seine Kollegin, ihr Äußeres dem jeweiligen Lebensabschnittspartner anpasst. Zur Zeit ist Schwarz angesagt. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Herbert Lauscher hat sich in der Sächsischen Schweiz nicht viel Freunde gemacht. Er war auf der Suche nach unbekannten Boofen, Höhlen im Sandstein, die illegal als Unterkünfte genutzt wurden. Die Autorin versteht es ausgezeichnet, die Befindlichkeiten eines Bayern in Sachsen wiederzugeben. Schon die Suche nach bekannten Nahrungsmitteln gestaltet sich schwierig. An vielen Stellen zauberte mir die Beschreibung ein Lächeln auf die Lippen. Der nächste Widerspruch tat sich für Leo auf, als er zu den Ermittlungen ins Elbsandsteingebirge musste. Gebirge waren für ihn die Alpen. Was er jetzt vor sich sah, waren Hügel. Leo wird von den Einheimischen auf der Suche nach Zeugen kreuz und quer, hoch und runter durch das Elbsandsteingebirge geführt. Dabei lerne ich als Leser nicht nur die Schönheit, die Rauheit und die Unverwechselbarkeit dieser Landschaft kennen, auch in Leo wächst die Ehrfurcht vor der Gegend. Mit passenden Metaphern werden die Wege beschrieben und die Gipfel betrachtet. Auch werden typisch lokale Ausdrücke verwendet. Höhenangst darf man beim Wandern durch das Elbsandsteingebirge nicht haben. Liebenswert werden die Einheimischen charakterisiert. Selbst manche Nebenrolle wird ausreichend charakterisiert. Der sächsische Dialekt kommt, teils in abgeschwächter Form, an einigen Stellen zu seinem Recht. Gut gefallen hat mir, wie das Team um Leo zusammenwächst und anfängliche Animositäten verschwinden. Wie ganz nebenbei gibt es in der Geschichte eine Menge interessanter Informationen, sei es zum Kriegsende oder zu speziellen Tierarten. Das Cover mit dem Zug vor den Felsen passt. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich durfte nicht nur in eine fesselnde Handlung eintauchen, sondern habe mich auch beim Lesen köstlich amüsiert.

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Ä Doder in dor Straßenbahn
von Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 02.07.2015

Für Karl Kunath beginnt der Arbeitstag alles andere als gut: Der langgediente Straßenbahnfahrer entdeckt bei Schichtbeginn einen Toten in der Kirnitzschtalbahn. Die zuckelt normalerweise beschaulich durch die Sächsische Schweiz. Kurz darauf ist die Dresdner Mordkommission vor Ort. Der bayerische Kommissar Leo Reisinger hat sich erst kürzlich nach Elbflorenz versetzen... Für Karl Kunath beginnt der Arbeitstag alles andere als gut: Der langgediente Straßenbahnfahrer entdeckt bei Schichtbeginn einen Toten in der Kirnitzschtalbahn. Die zuckelt normalerweise beschaulich durch die Sächsische Schweiz. Kurz darauf ist die Dresdner Mordkommission vor Ort. Der bayerische Kommissar Leo Reisinger hat sich erst kürzlich nach Elbflorenz versetzen lassen. Gemeinsam mit seinen Kollegen versucht er Licht ins Dunkel dieses mysteriösen Verbrechens zu bringen. Dass er bei den Ermittlungen höchstselbst auf den Felsformationen der Sächsischen Schweiz herumkraxeln muss, ahnt er zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Den Krimi “Tod im Kirnitzschtal”, erschienen am 4. Mai 2015 in der edition Sächsische Zeitung, hat die aus Oberbayern stammende Schriftstellerin Thea Lehmann verfasst. Eine Bayerin als Autorin eines sächsischen Regionalkrimis? Das hat mich neugierig gemacht! Wie hat sie die sächsische Mentalität und vor allem den für Außenstehende teilweise absonderlich wirkenden Dialekt in Worte gefasst? Die Antwort: Hervorragend und absolut authentisch! Dabei dürfte Thea Lehmann vor allem ihr sächsischer Ehemann zu Gute gekommen sein. Und so sächseln die Protagonisten, was das Zeug hält – aber nicht übertrieben, sodass es für Leser außerhalb der sächsischen Landesgrenzen wirklich zu keinerlei Verständigungsschwierigkeiten kommt. Die Brücke zu ihrer eigenen Biografie schlägt die Autorin durch den Einsatz der Hauptfigur Leo Reisinger, der, wie sie selbst, oberbayerische Wurzeln hat und so manches Mal über die (Ess-)Gewohnheiten der Sachsen staunt. Das Aufeinandertreffen der beiden Kulturen verleiht dem Buch das gewisse Etwas. Unter den Kollegen wird schon mal gegen den Leberkässemmel-Kommissar gestichelt, allerdings niemals bösartig. Humor ist ein wichtiger Bestandteil von “Tod im Kirnitzschtal”: Ein Krimi mit Schmunzelgarantie, der ohne Albernheiten auskommt und Spannung bis zum Schluss bietet. Es darf fleißig gerätselt und gemutmaßt werden, wer den toten Fahrgast aus der Kirnitzschtalbahn auf dem Gewissen hat. Thea Lehmann lüftet das Geheimnis erst am Ende. Ihre Liebe zur Sächsischen Schweiz merkt man der Autorin deutlich an. Manchmal meint sie es sogar ein wenig zu gut mit den detaillierten Beschreibungen der Örtlichkeiten. Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt, denn ansonsten hat “Tod im Kirnitzschtal” alles, was man für vergnügliche Lesestunden braucht: Einen gut durchdachten Plot mit schlüssiger Auflösung, viel Atmosphäre, unterhaltsame Darsteller, eine lebhafte Sprache und allerhand Kurzweil. Wer – wie ich – selbst schon keuchend den Lilienstein bestiegen hat, wird sich in der einzigartigen Landschaft der Sächsischen Schweiz in diesem Buch sofort wiederfinden. Leuten, die noch nicht da waren, macht Thea Lehmann mit ihrem Krimi-Debüt große Lust darauf.

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