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Tod im Schärengarten / Thomas Andreasson Bd.2

Thomas Andreassons zweiter Fall. Roman.

(20)
Der 2. Fall für den attraktiven Kommissar Thomas Andreasson
Konzentrierte Spannung vor dem Start zur berühmten Segelregatta vor den schwedischen Schäreninseln. Alle erwarten, dass das neue Boot von Oscar Juliander vorne liegen wird – doch fällt es gleich nach dem Startschuss zurück. Juliander, Rechtsanwalt und Vorsitzender der Königlich Schwedischen Seglergesellschaft, ist erschossen worden – zeitgleich mit dem Startschuss und vor den Augen des  Regattapublikums.Kommissar Thomas Andreasson hatte sich darauf gefreut, bei der bekannten Segelregatta hautnah dabei zu sein – doch nun ist er Zeuge eines Mordes. Die Ermittlungen führen ihn ins Milieu der Vornehmen und Reichen, der Yachtbesitzer und Adeligen. Warum musste Juliander sterben? Motive gibt es zuhauf: Juliander betrog seine Ehefrau, er düpierte seine Partner und spielte mit Mandanten Katz und Maus.  Während sich Thomas an der vornehmen Gesellschaft die Zähne ausbeisst und auch privat nicht alles rund läuft, hat Nora, seine Freundin aus Kindertagen,  andere Probleme: Sie möchte das gerade ererbte Haus auf Sandhamn behalten, das ihr Mann unbedingt verkaufen will. Während ihre Ehe zu zerbrechen droht, geschieht ein neuer Mord...Wie schon in Viveca Stens erstem Schärenroman Tödlicher Mittsommer folgt man Thomas und Nora wie guten Freunden nach Sandhamn und lässt sich verführen von der sehnsuchtsvollen Sommeridylle.
Rezension
"Viveca Sten hat ein eindrucksvolles Beispiel dafür geliefert, das es keiner brutalen Szenen bedarf, um einen spannenden Roman zu schreiben." Oberösterreichische Nachrichten 20110611
Portrait
Viveca Sten ist in Stockholm, Schweden, geboren und aufgewachsen. Nach der Schule entschied sie sich nach dem Vorbild ihrer Eltern, beide Juristen, für ein Jura-Studium an der Universität Stockholm und war lange Zeit Chefjuristin bei der dänischen und schwedischen Post. Vor dem Beginn ihrer Karriere als Krimiautorin hatte Sten bereits einige juristische Fachbücher publiziert. 2008 ist dann ihr erster Kriminalroman Tödlicher Mittsommer erschienen. 2011 kündigte Viveca Sten ihren Job und widmete sich fortan hauptberuflich dem Schreiben. Um ungestört schreiben zu können, zieht sich die Autorin ausserhalb der Reisesaison nach Sandhamn zurück. Dort verbrachte sie schon als kleines Kind die Sommer, weil ihre Familie seit mehreren Generationen ein Haus auf der Insel besitzt. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in der Nähe von Stockholm.
WerkViveca Stens Krimis handeln von den Ermittlungen des Kommissars Thomas Andreasson vor der Kulisse der schwedischen Insel Sandhamn. Zusammen mit seiner Jugendfreundin Nora Linde konnte er bereits acht Fälle lösen, von denen sieben bereits auf Deutsch vorliegen. Schon der erste Fall, Tödlicher Mittsommer, war ein grosser Erfolg. Seit 2008 wurden weltweit etwa 4 Millionen Bücher von ihrer Krimi-Reihe verkauft. Besonders grosse Fangemeinde hat Sten, nach Schweden, in Deutschland. Die Sandhamn-Krimis wurden weltweit verfilmt und erreichten bisher 40 Mio. Zuschauer. In Deutschland strahlte das ZDF die schwedisch-deutsche Koproduktion der Fälle von Kommissar Andreassonn aus. Zuletzt hat Viveca Sten ein schwedisches Kochbuch veröffentlicht, das im Frühjahr 2015 auch in Deutschland erschienen ist.
Publikationen• Tödlicher Mittsommer, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2010. (OT: I de lugnaste vatten, Bokförlaget Forum 2008)• Tod im Schärengarten, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2011. (OT: I den innersta krtesen, Bokförlaget Forum 2009)• Die Toten von Sandhamn, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2012. (OT: I grundan utan skuld, Bokförlaget Forum 2010)• Mörderische Schärennächte, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2013. (OT: I natt är du död, Bokförlaget Forum 2011) • Beim ersten Schärenlicht, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2014. (OT: I stundens hetta, Bokförlaget Forum 2012) • I farans riktning, Bokförlaget Forum 2013• I maktens skugga, Bokförlaget Forum 2014.• Schärensommer, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2015• Tödliche Nachbarschaft, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2016
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 363
Erscheinungsdatum 18.04.2011
Serie Thomas Andreasson 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04302-0
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 215/125/32 mm
Gewicht 440
Originaltitel I den innersta kretsen
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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11
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2
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Tod im Schärengarten 2
von Susanne am 25.05.2011

Der 2. Band mit dem sympathischen Kommissar Thomas Andreasson und seiner Jugendfreundin Nora Linde hat mir sehr gut gefallen, sogar noch besser, als „Tödlicher Mittsommer“, denn Viveca Sten hat sich hier noch steigern können und ihre beiden Helden weiterentwickelt. Doch worum geht es: Ein reicher Rechtsanwalt und Vorsitzender eines mondänen... Der 2. Band mit dem sympathischen Kommissar Thomas Andreasson und seiner Jugendfreundin Nora Linde hat mir sehr gut gefallen, sogar noch besser, als „Tödlicher Mittsommer“, denn Viveca Sten hat sich hier noch steigern können und ihre beiden Helden weiterentwickelt. Doch worum geht es: Ein reicher Rechtsanwalt und Vorsitzender eines mondänen Segelclubs wird beim Start einer bedeutenden Segelregatta an Bord seiner neuen Yacht erschossen. Er wird nicht der Einzige sein... Der Autorin ist erneut ein richtig schöner Schwedenkrimi gelungen. Da er wieder im Sommer spielt, ist er auch gar nicht düster, wie so viele andere Skandinavier, sondern macht Lust auf Sommer, Sonne, Urlaub und Meer. Solide Ermittlertätigkeit, statt Gewalt und Action. Teamarbeit, statt One-Man-Shows. Dennoch kommt die Spannung nicht zu kurz, durch eingestreute Kapitel, bei denen der Leser lange nicht weiß, um wen es geht. Auch das Motiv bleibt bis zum Schluss unklar. Tod im Schärengarten ist ein sehr empfehlenswerter, atmosphärisch dichter Kriminalroman, aus der Welt der Reichen und Schönen vor idyllischer Kulisse. Und so bin ich schon gespannt, wie es privat mit Nora und Thomas weitergeht...

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2. Fall von Andreasson
von einer Kundin/einem Kunden am 19.05.2011

Sten, Viveca Taschenbuch: 362Seiten Verlag: Kiepenhauer & Witsch (1. Auflage 2011) ISBN 978-3-462-043020 Kurzbeschreibung Tod am Start Der 2. Fall für Kommissar Thomas Andreasson. Staranwalt Oscar Juliander wird beim Startschuß zu Schwedens berühmter Segelregatta auf seiner neuen Luxusyacht mit dem Startschuss erschossen. Nach dem ersten Schärengarten-Krimi gibt es ein Wiedersehen... Sten, Viveca Taschenbuch: 362Seiten Verlag: Kiepenhauer & Witsch (1. Auflage 2011) ISBN 978-3-462-043020 Kurzbeschreibung Tod am Start Der 2. Fall für Kommissar Thomas Andreasson. Staranwalt Oscar Juliander wird beim Startschuß zu Schwedens berühmter Segelregatta auf seiner neuen Luxusyacht mit dem Startschuss erschossen. Nach dem ersten Schärengarten-Krimi gibt es ein Wiedersehen mit Sandhamn, Nora und Thomas. Über die Autorin Viveca Sten ist Chefjuristin bei der dänischen und schwedischen Post. Sie wohnt mit Mann und drei Kindern vor den Toren von Stockholm. Seit sie ein kleines Kind war, hat sie die Sommer auf Sandhamn verbracht, wo ihre Familie seit mehreren Generationen ein Haus besitzt. Die Übersetzerin: Dagmar Lendt ist Skandinavistin und übersetzt aus dem Norwegischen, Schwedischen und Dänischen. Bisher hat sie rund sechzig Bücher ins Deutsche übertragen, unter anderem Jon Fosse, Moris Kallentoft, Karin Alvtegen und Liza Marklund. Sie liebt und arbeitet in Berlin. Meine Meinung Der erfolgreiche Rechtsanwalt und Frauenkenner Oskar Juliander freut sich über sein neues Boot, Emerald Gin, welches er just für die Segelregatta „Gotland Runt“ gekauft hat. Er fährt mit seiner Crew zum Start – Tausende stehen am Ufer oder in Zuschauerboote um das Spektakel zu beobachten. Nachdem er sein Schiff in aussichtsreicher Position gebracht hat, fällt der Startschuss – und nicht nur dieser! Juliander sackt vor den Augen seiner Mannschaft tot zusammen! Die Ermittlungen laufen. Thomas Andreasson spricht auch mit seiner Jugendfreundin Nora Lind, die Juristin ist. Trotz ihrer eigenen Probleme, findet sie viele Stunden, um ihm zu helfen. Besonders gut gefällt mir auch, derjenige Abschnitt, wo Henrik mit seinen Söhnen zum Angeln geht und anschließend die Angelutensilien in das Bootshaus der Familie verstaut. Die Beschreibung passt sehr genau zu dem, welche auf dem Cover abgebildet ist. Durch die kurzen Kapitel ist das Buch noch spannender geschrieben. Die Schreibe ist flüssig und ich konnte das Buch – einmal begonnen – nicht mehr weglegen. Auch die kursiven Einfügungen zwischen einigen Kapiteln machen die Tätersuche für den geneigten Leser nicht einfacher. Die Einfügungen haben mir gut gefallen. Nur warte ich sehnsüchtig auf den 3. Fall von Thomas Andreasson und auch wie es mit seiner Jugendliebe Nora weitergeht. Fazit: 10 Punkte!

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Sehr zu empfehlen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bernburg (Saale) am 21.04.2011

Segelregatta in den Tod Für den Rechtsanwalt und Vizevorsitzenden der Königlich Schwedischen Seglergemeinschaft, KSSS, Oscar Juliander, endet der Startschuss zu einer Segelregatta tödlich. Zeitgleich hat ein unbekannter Schütze auf ihn geschossen. Der Kriminalkommissar Thomas Andreasson wollte der Regatta nur zuschauen und bekommt sofort Arbeit. Gemeinsam mit seiner Kollegin Margit... Segelregatta in den Tod Für den Rechtsanwalt und Vizevorsitzenden der Königlich Schwedischen Seglergemeinschaft, KSSS, Oscar Juliander, endet der Startschuss zu einer Segelregatta tödlich. Zeitgleich hat ein unbekannter Schütze auf ihn geschossen. Der Kriminalkommissar Thomas Andreasson wollte der Regatta nur zuschauen und bekommt sofort Arbeit. Gemeinsam mit seiner Kollegin Margit Grankvist beginnt er die Ermittlungen, die ihn in die Welt der Oberschicht führen. Schnell wird klar, dass Rechtsanwalt Juliander trotz seines beruflichen Erfolges ein unangenehmer Zeitgenosse war. Er hat gern Mandanten und Geschäftspartner übervorteilt und und illegale Deals durchgeführt. Zudem hatte er etliche außereheliche Affären. Mordmotive gibt es genügend, dennoch kommen die Ermittler nicht richtig weiter. Da geschieht ein zweiter Mord. Das Opfer ist wieder ein Vorstandsmitglied der KSSS. Die Ermittler beginnen von vorn und endlich kommen sie der tatverdächtigen Person auf die Spur. In einem Nebenstrang lernen wir Nora Linde und deren Familie kennen. Nora ist eine Jugenfreundin von Thomas und hat von ihrer Tante eine alte Villa geerbt. Dadurch kommt es zu Streitigkeiten mit ihrem Ehemann. Ein weiterer Handlungsstrang hat die nicht unproblematische Entwicklung eines siebenjährigen Jungen bis ins Erwachsenenalter zum Inhalt. Welche Rolle spielt diese nicht namentlich genannte Person in der Handlung? In dem zweiten Band der Reihe von Sandhamn-Krimis mit Kriminalkommissar Thomas Andreasson und Juristin Nora Linde entführt Viveca Sten ihre Leser in den Schärengartens vor Stockholm. Es handelt sich um einen durchaus fesselnden Krimi, eingebettet in die idyllische schwedische Inselwelt. Das Buch besticht durch einen flüssigen Schreibstil und sympathische Protagonisten, die ich gleich mag. Die Autorin vermittelt den Eindruck, dass Nora und Thomas alte Bekannte sind. Wir lernen beide nicht nur beruflich, sondern auch privat näher kennen. Diese Nebenhandlungen wirken sich beim Lesen nicht störend aus, sondern runden das Geschehen angenehm ab. Die Autorin hat es verstanden, die einzelnen Charaktere detailliert darzustellen. So kann sich der Leser eine genaue Vorstellung der handelnden Personen machen. Es hat mir gefallen, bei den Lagebesprechungen des Ermittlerteams dabei zu sein. Die Atmosphäre wirkte authentisch, es kam in dem Fall zu immer neuen Wendungen. Erst kurz vor Ende des Krimis kam ich auf die Lösung. Viveca Sten hat mit ihrem Buch ein eindrucksvolles Beispiel dafür geliefert, dass es keiner brutalen Szenen bedarf, um einen spannenden Krimi zu schreiben.

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Tod im Schärengarten
von linus63 am 02.09.2011

Gleichzeitig mit dem Startschuss zu der berühmten Segelregatta vor den schwedischen Schäreninseln wird der erste Vizevorsitzende der Königlich Schwedischen Segler­gesellschaft, Oscar Juliander erschossen, der in diesem Jahr unbedingt den Gesamtsieg der Regatta "Gotland Runt" gewinnen wollte. Thomas Andreasson ermittelt. Währenddessen schaut sich Nora Linde, seine Jugendfreundin, eine geerbte Villa... Gleichzeitig mit dem Startschuss zu der berühmten Segelregatta vor den schwedischen Schäreninseln wird der erste Vizevorsitzende der Königlich Schwedischen Segler­gesellschaft, Oscar Juliander erschossen, der in diesem Jahr unbedingt den Gesamtsieg der Regatta "Gotland Runt" gewinnen wollte. Thomas Andreasson ermittelt. Währenddessen schaut sich Nora Linde, seine Jugendfreundin, eine geerbte Villa an, mit der sie nicht nur angenehme Erinnerungen verbindet ... Das Cover spricht mich auf den ersten Blick an, ein klares Bild und ebenso klar und verständlich, flüssig und angenehm empfinde ich den Schreibstil der Autorin. Die Geschichte zieht mich direkt in ihren Bann, mein Lesefluss wird durch kurze Kapitel unterstützt und anfangs lediglich durch die für mich sehr ungewohnten schwedischen Namen gebremst. Obwohl der Mord sich direkt im ersten Kapitel auf den ersten beiden Seiten ereignet und Thema des Buches ist, dominiert nicht wie erwartet die Spannung um die Lösung des Kriminalfalls. Mich fesselt das Geschehen rund um die Protagonisten, die sehr sympathisch und sehr menschlich dargestellt werden mit all ihren Schwächen, Stärken, familiären Beziehungen und ihrer Vergangenheit. Häufige Perspektivenwechsel zwischen den Charakteren machen die Geschichte lebendig. Nebenbei begeistere ich mich während der Lektüre zusehends für die wunderbare Landschaft der Schären mit ihren falunroten Häusern, deren Beschreibung fast unbemerkt einfließt. Die Ermittlung durch Thomas und Kollegen plätschert langsam vor sich hin, wobei hier ein realistisches Beispiel für zähe Ermittlungsarbeit in viele, letztendlich auch einige falsche Richtungen vermittelt wird. Währenddessen ist Nora völlig mit ihrer Familie und ihrer Erbschaft beschäftigt und wird erst gegen Ende auf einem Nebenschauplatz Teil der Mordermittlung. Spannung kommt durch zwei weitere Handlungsstränge auf. Bei einem rätsele ich als Leser lange, wie er überhaupt mit dem Mord zusammen hängt, während der andere nicht nur optisch gegen die anderen abgesetzt ist, sondern bei dem ich bis zum Ende lediglich ahne, von welcher Person die Rede ist, bei der offensichtlich psychisch einiges gärt. Die drei Kapitel der "finalen Mörderjagd" wiederum sind im Präsens geschrieben und heben sich dadurch vom restlichen Buch ab. Viveca Sten fügt am Ende die einzelnen Stränge clever zusammen, so dass sich ein schlüssiges Bild ergibt. Im Zuge der Ermittlungen gewonnene Erkenntnisse, die nicht zum Täter führen, bleiben nicht einfach im Raum stehen, sondern werden geschickt in das Gesamtbild eingefügt bzw. zum Nutzen einzelner Personen weiterverarbeitet. Dennoch ist das Ende um die Protagonisten so gestaltet, dass sich ein weiterer Band problemlos anschließen kann. Unglücklich finde ich die Schilderung der Ereignisse des vergangenen Sommers. Die Autorin liefert mir nicht nur die Umstände der damaligen Morde, sondern präsentiert mir den Mörder gleich mit - schade, da ich den ersten Teil noch nicht kenne und mir so das Ende vorweg genommen wird. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und mir unterhaltsame Stunden geboten, auch wenn für einen Kriminalroman das Verbrechen etwas in den Hintergrund rückt. Jetzt freue ich mich auf die Lektüre des ersten Bandes und werde bei Ankündigung eines dritten direkt in den Startlöchern stehen :-)

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Tod im Schärengarten
von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge am 27.08.2011

Inhalt: Während des Start der Segelregatter Gotland Runt wird der Anwalt Oscar Juliander erschossen. Dies präzise mit dem Startschuss zusammenfallend. Durch einen Zufall ist Kommissar Thomas Andreasson unter den Zuschauern zu der Segelregatter und nimmt sofort zusammen mit seiner Partnerin Margit die Ermittlungen auf. Schnell stellt sich heraus, dass... Inhalt: Während des Start der Segelregatter Gotland Runt wird der Anwalt Oscar Juliander erschossen. Dies präzise mit dem Startschuss zusammenfallend. Durch einen Zufall ist Kommissar Thomas Andreasson unter den Zuschauern zu der Segelregatter und nimmt sofort zusammen mit seiner Partnerin Margit die Ermittlungen auf. Schnell stellt sich heraus, dass es für diesen Mord viele Motive geben könnte, denn Juliander betrog seine Frau mit großem Eifer und war zudem in manch nicht ganz legale Vorkommen verwickelt. Zudem sollte er zum neuen Vorsitzenden des Segelklubs KSSS gewählt werden. Während der Ermittlungen stoßen die Ermittler rund um Andreasson auf viele verschiedene Spuren, die alle ein großes Potential bergen, ihr jedoch größtes Problem, warum wurde er auf hoher See erschossen und von welchem der Boote, denn es war nur von einem solchen möglich, kam der Schuss. Während die Ermittlungen weiter gehen passiert ein neuer Mord und eine der Spuren wird am wahrscheinlichsten. Meinung: Das Buch hat mich auf eine Art ziemlich überrascht, da ich den Vorgänger nicht kannte und es sich eindeutig um einen sehr soliden Krimi handelte, bei dem man sich auch wirklich vorstellen kann, dass es so passieren könnte. Denn in vielen anderen Krimis oder ähnlichem wirken die Morde doch häufig sehr abgehoben, aber grade in diesem Fall war es eigentlich so simpel und trotzdem genial und daher durchaus realistisch. Ebenfalls muss ich sagen, dass mir die realistische Darstellung der Polizeiarbeit auch wieder sehr gut gefallen hat, denn auch wenn die an sich nicht ganz so spannend ist, wie man manchmal glaub, war das Buch doch durchaus sehr spannend und ganz sicher, wer wohl der Täter ist, konnte man sich auch nicht sein. Daher kann man eindeutig sagen, dass auch spannende Bücher daraus entstehen können, dass man realistisch bleibt und keine besonders brutalen Morde einfügt, was mal echt was angenehmes hatte. Also für Krimifans, insbesondere die des Tatorts, denn an den hat es mich irgendwie erinnert, denke ich ist das Buch auf jeden Fall was. Erwartet man jedoch in Krimis wie in Thrillern einen großen Haufen Leichen und die auch noch möglichst spektakulär getötet, dann ist man bei diesem Buch eindeutig falsch.

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Wieder gut gelungen
von MYTHOS aus Österreich am 29.07.2011

Auch der zweite Fall des sympathischen Kommissar Thomas Andreasson ist der Autorin hervorragend gelungen. Auch in diesem Buch kommt die Liebe zu ihrer Heimat sehr viel zur Geltung und macht die Handlung umso spannender.

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Gute Unterhaltung
von Spatzi79 am 26.07.2011

Zum Inhalt: Beim Start einer Regatta wird der bekannte Anwalt Oscar Juliander auf seiner Yacht erschossen. Keine leichte Aufgabe für die Polizei, denn zu diesem Ereignis wimmelte es nur so von Booten und Menschen rund herum. Woher kam also der tödliche Schuss? Wer hat ihn abgefeuert? Thomas Andreasson und sein... Zum Inhalt: Beim Start einer Regatta wird der bekannte Anwalt Oscar Juliander auf seiner Yacht erschossen. Keine leichte Aufgabe für die Polizei, denn zu diesem Ereignis wimmelte es nur so von Booten und Menschen rund herum. Woher kam also der tödliche Schuss? Wer hat ihn abgefeuert? Thomas Andreasson und sein Team finden im Leben des Anwalts einige Hinweise, Drogenkonsum, Frauengeschichten, Berufliches – doch was war das Motiv für den Mord? In der feinen Segler-Gesellschaft scheint jedenfalls trotz des vornehmen Getues einiges im Argen zu liegen! Thomas beste Freundin Nora muss unterdessen überlegen, was sie mit dem Haus anfangen soll, dass sie von ihrer Nachbarin und Freundin Signe geerbt hat. Noras Mann Henrik will es schnellstmöglich verkaufen, damit die Familie in eine wohlhabendere Wohngegend umziehen kann. Doch Nora zögert. Ist dieses Haus es wert, dass sie ihre Ehe aufs Spiel setzt? Meine Meinung: Der zweite Fall von Viveca Sten liest sich wie auch ihr erstes Buch angenehm leicht. Die schwedisch-sommerliche Atmosphäre, die mich bei Band 1 so begeistert hatte, wird hier allerdings nicht wieder so getroffen, das Buch ist düsterer. Trotzdem hat es mir wieder gut gefallen. Die Geschichten aus dem Privatleben der Ermittler machten das Buch zu guter Unterhaltung. Thomas, der über sein Verhältnis zu der deutlich jüngeren Carina nachgrübelt sowie die Handlung um Nora und ihre Entscheidungen fand ich interessanter als den eigentlichen Fall. Die Krimihandlung war teilweise etwas zu einfach gestrickt, die Hinweise für den geübten Leser doch zu leicht zu erkennen, das Ende dann recht routiniert abgewickelt, ohne große Überraschungen.

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Startschuss in den Tod
von allegra aus Stuttgart am 25.07.2011

Nach Viveca Stens Erstlingswerk “Tödlicher Mittsommer“ ist der vorliegende Krimi der zweite Teil der Reihe um Kommissar Thomas Andreasson. Es gibt auch ein Wiedersehen mit seiner Jugendfreundin Nora Linde, die eine Villa geerbt hat, die ihr Ehemann Henrik unbedingt verkaufen möchte. Darüber entbrennt ein Streit, unter dem ihre... Nach Viveca Stens Erstlingswerk “Tödlicher Mittsommer“ ist der vorliegende Krimi der zweite Teil der Reihe um Kommissar Thomas Andreasson. Es gibt auch ein Wiedersehen mit seiner Jugendfreundin Nora Linde, die eine Villa geerbt hat, die ihr Ehemann Henrik unbedingt verkaufen möchte. Darüber entbrennt ein Streit, unter dem ihre Beziehung sehr stark leidet. Die Aufklärung des Mordfalls von Oscar Juliander und die Entwicklung einer ausgewachsenen Ehekrise zwischen Nora und Henrik bilden die beiden Haupterzählstränge des Krimis. Dazwischen wird Martin Nyren, ein Vorstandskollege im KSSS von Juliander, vorgestellt, der alleinstehend ist, aber offensichtlich eine Affäre hat aus den vornehmeren Kreisen Sandhamns. Ein weiterer Strang bilden kurze eingeschobene Kapitel, in denen ein vorerst Unbekannter seinen Werdegang aus seiner ganz persönlichen Sicht schildert. Während den ersten 250 Seiten plätschert der Krimi vor sich hin, erfüllt mit solider Polizeiarbeit, familiärer Hintergrund von Thomas und Nora und wunderschönen Beschreibungen der sommerlich schwedischen Landschaft im Schärengarten. Erst gegen Ende gewinnt der Krimi noch mal richtig an Fahrt und die scheinbar zusammenhangslosen Enden fügen sich zu einem Ganzen zusammen. Die Kapitel sind teilweise sehr kurz gehalten, was die Spannung und Leseaufmerksamkeit zwar erhöht, aber mich teilweise auch etwas am Lesefluss gestört hat. In den ersten 50 Seiten wird sehr schnell Spannung aufgebaut und die einzelnen Personen und Schauplätze werden anschaulich eingeführt. Danach hat sich der Krimi für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge gezogen, um dann aber zu einem sehr angenehmen Ende mit unerwarteten Wendungen zu finden. Für mich hat dieser Krimi einen angenehmen Kontrapunkt zu anderen Skandinavienkrimis gebildet, die manchmal doch arg trübsinnig und düster sind. Die heitere und sommerliche Ferienstimmung hat mir gut gefallen. Die Sprache ist leicht lesbar aber trotzdem abwechslungsreich. Insgesamt hat mir „Tod im Schärengarten“ recht gut gefallen, ich ziehe aber einen Stern ab für den etwas langatmigen Zwischenteil und einen halben dafür, dass die Hauptpersonen zwar glaubwürdig dargestellt sind, aber keine Entwicklung durchgemacht haben. Die Ausgangslage für den dritten Teil hat sich kaum verändert.

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Ein neuer Fall im Schärengarten
von einer Kundin/einem Kunden am 20.07.2011

Eigentlich hatte sich Kommissar Thomas Andreasson gefreut die bekannte und beliebte Segelregatta als Zuschauer zu beobachten. Doch mit dem Startschuss gibt es einen Toten und Andreasson befindet sich schon mitten in seinem zweiten Fall. Wer trachtete dem berühmten Anwalt Oscar Juliander nach dem Leben? Geschah die Tat aus... Eigentlich hatte sich Kommissar Thomas Andreasson gefreut die bekannte und beliebte Segelregatta als Zuschauer zu beobachten. Doch mit dem Startschuss gibt es einen Toten und Andreasson befindet sich schon mitten in seinem zweiten Fall. Wer trachtete dem berühmten Anwalt Oscar Juliander nach dem Leben? Geschah die Tat aus beruflichen, politischen oder persönlichen Gründen? Oder war vielleicht doch die Eifersucht entscheidend? Während die Ermittlungen Thomas Andreasson wieder auf die Schäreninsel Sandhamn führen, muss sich auch dort seine Jugendfreundin Nora etlichen Problemen stellen. Auch mit ihrem zweiten Roman rund um den sympathischen Ermittler Thomas Andreasson, ist Viveca Sten wieder ein leichter und heller Sommerkrimi gelungen. In der idyllischen Landschaft des schwedischen Schärengartens, fühlt man sich dank ihrer schönen Beschreibungen schon fast wie zu Hause. Ich freu mich schon auf den nächsten Sommer und bin gespannt, wie es mit Thomas und Nora weitergeht…

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Zweiter Teil dieser wunderbaren Serie
von Krimihexe aus Hamm am 08.05.2011

Dies ist der zweite Fall von Thomas Andreasson, auch seine beste Freundin Nora Linde ist wieder dabei. Bei Beginn einer Segelregatter vor den Schäreninseln wird der bekannte Anwalt Oscar Juliander erschosssen, der Schuss fällt genau mit dem Startschuss der Regatter zusammen, was auf eine geplante Tat schließen läßt. Thomas... Dies ist der zweite Fall von Thomas Andreasson, auch seine beste Freundin Nora Linde ist wieder dabei. Bei Beginn einer Segelregatter vor den Schäreninseln wird der bekannte Anwalt Oscar Juliander erschosssen, der Schuss fällt genau mit dem Startschuss der Regatter zusammen, was auf eine geplante Tat schließen läßt. Thomas und seine Kollegin Margit ermitteln, praktisch alle Anwesenden zur Zeit des Startschusses kommen in Frage, da die Aufmerksamkeit zu dieser Zeit auf die Boote gerichtet war. Die Ermittlungen im versnobten Seglermilieu gestalten sich schwierig, da sich alle Verdächtigen gegenseitig ein Alibi geben und Juliander bei vielen Menschen verhaßt war. Als ein zweiter Mord geschieht, stehen Thomas und Margit wieder am Anfang. Auch im Privatleben läuft nicht alles rund, Thomas hat sich mit der jungen Tochter des Chefs eingelassen, die sehr in ihn verliebt ist, merkt aber dann doch, dass diese Beziehung keine Zukunft hat, was nicht nur am Altersunterschied liegt. Nora hat großen Stress mit ihrem Mann Henrik, da dieser das geerbete Haus in Sandham verkaufen will und für Noras Wünsche kein Ohr hat, sondern sich in die Richtung seiner versnobten Mutter entwickelt. Ein Streit droht zu eskalieren. Gut geschrieben, alle Elemente da, die ein Krimi haben muss. Mir hat allerdings der erste Teil um Längen besser gefallen, bin allerdings Dank der sympathischen Hauptpersonen längst Fan dieser Serie geworden und bin gespannt wie es weitergeht !!

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Idyllische Schäreninsel und tödliche Segelregatta
von coffee2go am 26.04.2011

Kurze Inhaltszusammenfassung: Auf der schwedischen Schäreninsel Sandhamn wird zu Beginn einer Segelregatta zeitgleich mit dem Startschuss auch der Todesschuss auf einen reichen Anwalt, der als Favorit für das Rennen galt, abgeschossen. Thomas Andreasson ermittelt mit seinem Team an dem mysteriösen Mordfall, von dem niemand etwas mitbekommen haben will, obwohl sich... Kurze Inhaltszusammenfassung: Auf der schwedischen Schäreninsel Sandhamn wird zu Beginn einer Segelregatta zeitgleich mit dem Startschuss auch der Todesschuss auf einen reichen Anwalt, der als Favorit für das Rennen galt, abgeschossen. Thomas Andreasson ermittelt mit seinem Team an dem mysteriösen Mordfall, von dem niemand etwas mitbekommen haben will, obwohl sich unzählige Teilnehmer der Segelregatta sowie Zuschauer in nächster Nähe befunden haben. Durch seine Nachforschungen treten mehrere angesehene, wohlhabende Familien ins Fadenkreuz der Ermittlungen. Meine Meinung zum Buch: Viveca Sten verweist im zweiten Krimiteil sehr häufig auf Geschehnisse aus dem ersten und beschreibt die einzelnen Charaktere auch in diesem Buch nochmals recht genau, sodass man auch direkt in den zweiten Krimi einsteigen könnte, ohne dass Informationen fehlen würden. Die sympathischen Charaktere vom ersten Teil findet man auch hier wieder, ebenfalls während der sommerlichen Urlaubszeit auf der idyllischen Schäreninsel Sandhamn. Viveca Sten hat es geschafft, einen guten Eindruck von den idyllischen Urlauben der schwedischen Familien in ihren Ferienhäusern zu vermitteln. Die Mordfälle und ihre Aufklärung nehmen nur in etwa die Hälfte des Buches in Anspruch, die andere Hälfte ist gefüllt mit den privaten und familiären Angelegenheiten der Hauptcharaktere. Für mich macht dies das Buch noch authentischer und lesenswerter. Nora Linde, die im Vorgängerbuch das Ferienhaus ihrer ehemaligen Nachbarin geerbt hat, ist in der emotionalen Zwickmühle, ob sie es verkaufen oder behalten soll, ihr Mann drängt sie zum Verkauf und ihre Beziehung zu ihrem Ehemann und seiner Familie wird immer kälter. Der nette Polizeibeamte Thomas, der im Vorgängerbuch sein Baby verloren und sich von seiner Frau getrennt hat, lässt sich auf eine Beziehung mit seiner viel jüngeren Kollegin ein, mit der er auch nicht sein Glück findet. In diesem Buch scheinen alle Beziehungen recht schwierig zu verlaufen. Hier würde ich mich über einen Fortsetzungskrimi freuen. Außerdem verleiten die relativ kurz und übersichtlich gehaltenen Kapitel zum raschen Weiterlesen. Die Aufklärung der Mordfälle am Ende des Buches hat sich allerdings etwas in die Länge gezogen. Ich hatte schon das Gefühl, die Zusammenhänge schneller zu durchschauen als das Ermittlungsteam. Dies war für mich der einzige Kritikpunkt, deshalb gibt es hierfür von mir einen Sterneabzug. Titel und Cover: Das Cover ist farblich ansprechend in Kontrastfarben und sehr ästhetisch gestaltet. Es lässt auch sofort einen Zusammenhang zum ersten Krimiteil erkennen. KiWi hat immer optisch besonders ansprechende Buchcover. Der Titel verrät, wo der Krimi spielt. Mein Fazit: Für LeserInnen, die den ersten Teil des Schwedenkrimis mit den sympathischen Charakteren gut gefunden haben, ist der zweite Teil ein pures Lesevergnügen und versetzt die LeserInnen wieder direkt in die Urlaubsidylle auf die Schäreninsel.

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Wieder einmal Urlaubsfeeling...
von einer Kundin/einem Kunden am 25.04.2011

...aber nicht so viel, wie im ersten Band! Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut und diese regelrecht verschlungen. Auch wenn es sich nicht um einen "typischen" Krimi handelt, denn die Nebenschauplätze - also Thomas Privatleben und das seiner besten Freundin Nora - nehmen einen sehr großen Platz... ...aber nicht so viel, wie im ersten Band! Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut und diese regelrecht verschlungen. Auch wenn es sich nicht um einen "typischen" Krimi handelt, denn die Nebenschauplätze - also Thomas Privatleben und das seiner besten Freundin Nora - nehmen einen sehr großen Platz im Buch ein. Das wirkt aber nicht störend, denn wer den ersten Band gelesen hat, freut sich wie auf alte Bekannte (außer vielleicht auf Noras Schwiegermutter). Man rätselt lange mit, wer und vor allem aus welchem Grund nun den Star-Insolvenzanwalt umgebracht hat und man kann richtig die Verzweiflung der Polizei von Nacka miterleben, als ein weiterer Mord geschieht und so gar kein wirklicher Zusammenhang erkennbar ist. Die Einschübe (auch gut in anderer Schrift erkennbar) waren im Vergleich zum Vorgänger neu und gut dosiert, so dass man immer ein bisschen mehr "angefixt" ist, herauszufinden, was denn nun hinter der Person, die dort beschrieben wird, steckt. Und die Auflösung an sich ist zwar fast banal, aber genauso logisch und stringent wie Viveca Stens Buch. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich auf Thomas Andreassons dritten Fall, auch wenn der zweite nicht ganz von Spannung und Wortwitz an den ersten heranreichen konnte.

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Der zweite Fall von Kommissar Thomas Andreasson
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 24.04.2011

Kommissar Thomas Andreasson ist eigentlich nur privat als Zuschauer bei der Segelregatta im Schärengarten, einer schwedischen Inselgruppe, anwesend. Beim Start der Regatta wird jedoch der renomierte Insolvenzverwalter Oscar Juliander, der mit seinem neuen Boot teilnimmt, vor aller Augen erschossen. Der Kommissar nimmt sich des Vorfalls an. Er und seine... Kommissar Thomas Andreasson ist eigentlich nur privat als Zuschauer bei der Segelregatta im Schärengarten, einer schwedischen Inselgruppe, anwesend. Beim Start der Regatta wird jedoch der renomierte Insolvenzverwalter Oscar Juliander, der mit seinem neuen Boot teilnimmt, vor aller Augen erschossen. Der Kommissar nimmt sich des Vorfalls an. Er und seine Kollegin beginnen mit den Ermittlungen. Sie arbeiten mit Hochdruck, um den Tod des Prominenten zu klären, kommen jedoch nur äußerst schleppend voran. Thomas bittet auch wieder seine alte Schulfreundin Nora, die den Sommer wie üblich mit ihrer Familie auf Sandhamn verbringt, um Mithilfe. Sie kann zwar ein wenig Licht in die beruflichen und finanziellen Belange des Toten bringen, aber dies treibt die Ermittlungen auch nicht wirklich voran. Dann wird ein weiterer Mann erschossen, ebenso wie Oscar Mitglied der Königlich Schwedischen Seglergesellschaft KSSS. War es derselbe Täter ? Wie hängen die beiden Fälle zusammen ? Neben dieser eher ruhigen Krimihandlung geht es in diesem Buch auch um zwischenmenschliche Beziehungen. Besonders viel erfährt man über die Persönlichkeiten der Hauptprotagonisten selbst. Thomas, dessen Ehe nach dem Tod seiner kleinen Tochter scheiterte, beginnt eine Affaire mit der deutlich jüngeren, in ihn verliebten Tochter seines Chefs. Er fühlt sich letztendlich jedoch nicht wohl dabei und weiß nicht so richtig, wie er damit umgehen soll. In Nora´s Ehe kriselt es immer stärker. Ihre Wünsche und Ansichten decken sich immer weniger mit denen ihres eher egoistischen Mannes Henrik. Dieser zweite Fall des Kommissars Thomas Andreasson ist in sich selbst abgeschlossen. Aber um die einzelnen Hauptprotagonisten und deren Situation richtig erfassen zu können, erscheint es mir angebracht, zunächst auch den ersten Fall " Tödlicher Mittsommer " zu lesen ( was ich zum Glück noch gemacht habe ). Stilmäßig entspricht dieses Buch auch dem ersten Teil . Auf rasante Action oder schockierende Details wird verzichtet; die Charaktere sind feinfühlig ( weiter ) entwickelt ; die Landschaftsbeschreibungen machen Lust auf Urlaub. Diese Fortsetzung hat mir gut gefallen und ich hoffe auf weiter Fälle des sympathischen Kommissars.

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Tod im Schärengarten
von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge am 22.04.2011

Inhalt: Während des Start der Segelregatter Gotland Runt wird der Anwalt Oscar Juliander erschossen. Dies präzise mit dem Startschuss zusammenfallend. Durch einen Zufall ist Kommissar Thomas Andreasson unter den Zuschauern zu der Segelregatter und nimmt sofort zusammen mit seiner Partnerin Margit die Ermittlungen auf. Schnell stellt sich heraus, dass... Inhalt: Während des Start der Segelregatter Gotland Runt wird der Anwalt Oscar Juliander erschossen. Dies präzise mit dem Startschuss zusammenfallend. Durch einen Zufall ist Kommissar Thomas Andreasson unter den Zuschauern zu der Segelregatter und nimmt sofort zusammen mit seiner Partnerin Margit die Ermittlungen auf. Schnell stellt sich heraus, dass es für diesen Mord viele Motive geben könnte, denn Juliander betrog seine Frau mit großem Eifer und war zudem in manch nicht ganz legale Vorkommen verwickelt. Zudem sollte er zum neuen Vorsitzenden des Segelklubs KSSS gewählt werden. Während der Ermittlungen stoßen die Ermittler rund um Andreasson auf viele verschiedene Spuren, die alle ein großes Potential bergen, ihr jedoch größtes Problem, warum wurde er auf hoher See erschossen und von welchem der Boote, denn es war nur von einem solchen möglich, kam der Schuss. Während die Ermittlungen weiter gehen passiert ein neuer Mord und eine der Spuren wird am wahrscheinlichsten. Meinung: Das Buch hat mich auf eine Art ziemlich überrascht, da ich den Vorgänger nicht kannte und es sich eindeutig um einen sehr soliden Krimi handelte, bei dem man sich auch wirklich vorstellen kann, dass es so passieren könnte. Denn in vielen anderen Krimis oder ähnlichem wirken die Morde doch häufig sehr abgehoben, aber grade in diesem Fall war es eigentlich so simpel und trotzdem genial und daher durchaus realistisch. Ebenfalls muss ich sagen, dass mir die realistische Darstellung der Polizeiarbeit auch wieder sehr gut gefallen hat, denn auch wenn die an sich nicht ganz so spannend ist, wie man manchmal glaub, war das Buch doch durchaus sehr spannend und ganz sicher, wer wohl der Täter ist, konnte man sich auch nicht sein. Daher kann man eindeutig sagen, dass auch spannende Bücher daraus entstehen können, dass man realistisch bleibt und keine besonders brutalen Morde einfügt, was mal echt was angenehmes hatte. Also für Krimifans, insbesondere die des Tatorts, denn an den hat es mich irgendwie erinnert, denke ich ist das Buch auf jeden Fall was. Erwartet man jedoch in Krimis wie in Thrillern einen großen Haufen Leichen und die auch noch möglichst spektakulär getötet, dann ist man bei diesem Buch eindeutig falsch.

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Tod im Schärengarten
von Nefret am 19.06.2011

Während der Startschuss zu einer Segelregatta vor den schwedischen Schäreninseln gegeben wird, wird einer der Teilnehmer, Oscar Juliander, erschossen. Thomas Andreasson ermittelt wieder und seine Jugendfreundin Nora unterstützt ihn dabei. "Tod im Schärengarten" ist der zweite Teil um den Kriminalisten Thomas Andreasson und er spielt ein Jahr nach "Tödlicher Mittsommer".... Während der Startschuss zu einer Segelregatta vor den schwedischen Schäreninseln gegeben wird, wird einer der Teilnehmer, Oscar Juliander, erschossen. Thomas Andreasson ermittelt wieder und seine Jugendfreundin Nora unterstützt ihn dabei. "Tod im Schärengarten" ist der zweite Teil um den Kriminalisten Thomas Andreasson und er spielt ein Jahr nach "Tödlicher Mittsommer". Viveca Sten ist ihrem Stil treu geblieben. Etwas langatmig entfaltig sich der Kriminalfall. Während ich damit beim ersten Teil keine Probleme hatte, schweiften hier meine Gedanken immer wieder ab. Interessant fand ich die Entwicklung von Noras Ehe, die so weiter geht, wie es sich bereits im vorherigen Buch angedeutet hatte. Dies ist auch ein Grund, warum ich wohl weitere Krimis dieser Reihe lesen werde.

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Durchschnittlicher Krimi mit überraschendem Ende
von J.G. aus Berlin am 28.04.2011

In Viveca Stens zweiten Teil der Krimireihe um die Jugendfreunde Thomas Andreasson und Nora Linde geht es um die Aufklärung eines Mordes unter den Reichen und Schönen. Der angesehene Anwalt und erste Vizevorsitzende der Königlich Schwedischen Seglergesellschaft (KSSS), Oscar Juliander, wird bei der alljährlich stattfindenden Segelregatta vor den schwedischen... In Viveca Stens zweiten Teil der Krimireihe um die Jugendfreunde Thomas Andreasson und Nora Linde geht es um die Aufklärung eines Mordes unter den Reichen und Schönen. Der angesehene Anwalt und erste Vizevorsitzende der Königlich Schwedischen Seglergesellschaft (KSSS), Oscar Juliander, wird bei der alljährlich stattfindenden Segelregatta vor den schwedischen Schäreninseln vor allen Zuschauern auf seinem Segelboot per Kopfschuss ermordet. Die laufenden, aber sehr schleppend vorankommenden Ermittlungen ergeben, dass Oscar Juliander als Frauenheld bekannt war und scheinbar über seine Verhältnisse gelebt hat. Einige Zeit später wird ein zweites Mitglied der KSSS vor seiner Wohnung ermordet aufgefunden. Thomas Andreasson und sein Ermittlerteam geraten immer mehr unter Druck den Mörder schnellstmöglich zu finden. Im zweiten Erzählstrang geht um die sich entwickelnde Ehekrise zwischen Nora und ihrem Ehemann Henrik. Gegenstand der Ehekrise ist ein Haus, welches Nora geerbt hat. Hier schließt das Buch an den ersten Teil an und auch ohne diesen gelesen zu haben, konnte man der Handlung sehr gut folgen. Ihr Mann drängt sie das Haus lukrativ zu verkaufen. Doch sie wehrt sich aus ideellen Gründen dagegen. Der Krimi besteht aus vielen kürzeren Kapiteln mit ständig wechselnden Handlungsorten. Das hat aber leider nicht ausgereicht die aus meiner Sicht erforderliche Spannung für einen Krimi zu halten, welche auf den ersten Seiten so gut aufgebaut wurde. Meist wird nur erwähnt, dass Befragungen stattfinden, aber der Leser nimmt an den gesamten Ermittlungen teilweise nicht richtig teil, sondern wird per Zusammenfassung darüber aufgeklärt. Für meinen Geschmack ein wenig zu oberflächlich und zu wenig raffiniert, trotz für mich überraschendem Ende. Thomas Andreasson ist aus meiner Sicht ein Kommissar ohne Ecken und Kanten. Ich habe ihn als eher langweilige Persönlichkeit empfunden. Viveca Sten lässt den Leser aber auch nicht vollkommen an seinem Privatleben teilhaben. Eigentlich weiß man nur zwei Dinge über ihn: Nachdem seine Tochter am plötzlichen Kindstod gestorben ist, haben seine damalige Frau und er sich getrennt und aktuell hat er ein Verhältnis mit der Tochter seines Chefs, mit der er aber nicht glücklich ist. Ich habe ein bißchen die tief greifende psychologische Seite vermisst, inwieweit diese Erfahrungen Einfluss auf seine Arbeit haben bzw. inwieweit die Arbeit Einfluss auf sein Privatleben hat. Die Geschichte um Nora Linde gewinnt mehr an Gewicht als eigentlich nötig. Dadurch entstanden zwei nebeneinander laufende Geschichten in einer. Meine Vermutung ist, dass Viveca Sten eine Liaison zwischen Thomas und Nora in weiteren Folgen plant. Ein besonders großes Lob für die wunderbaren landschaftlichen Beschreibungen, sie haben großes Fernweh geweckt. Fazit: Kein Krimi à la Mankell oder Nesser, ein durchschnittlicher Krimi mit überraschendem Ende.

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Alltag in Schweden
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 27.04.2011

Der Roman beginnt mit einem perfekten Mord: Genau zum Startschuss einer bedeutenden Segelregatta wird einer der Teilnehmer erschossen. Oscar Juliander, das Opfer, hatte mit seiner neuen Yacht gute Chancen, den Wettbewerb zu gewinnen. Doch nun wird gegrübelt. Wer hatte wohl ein Interesse daran, diesen Mann so medienwirksam umzubringen?... Der Roman beginnt mit einem perfekten Mord: Genau zum Startschuss einer bedeutenden Segelregatta wird einer der Teilnehmer erschossen. Oscar Juliander, das Opfer, hatte mit seiner neuen Yacht gute Chancen, den Wettbewerb zu gewinnen. Doch nun wird gegrübelt. Wer hatte wohl ein Interesse daran, diesen Mann so medienwirksam umzubringen? Oscar selbst ist eine schillernde Persönlichkeit, Geld, Frauen, Macht und auch Drogen spielen eine Rolle. Daher weitet sich die Schar jener, die ihn umgebracht haben könnten, aus. Leider fallen dabei die einzelnen Charaktere recht einfach gestrickt und klischeehaft aus. Man merkt dem Buch an, dass ihn eine Chefjuristin geschrieben hat. Mit juristischen Wissen und Begriffen wird nicht gegeizt. Ansonsten plätschert die Handlung so vor sich hin, man lernt nach und nach das Umfeld von dem Opfer kennen. Irgendwann fühlt man sich so familär eingebunden, als ob man im Wohnzimmer des Kriminalbeamten Thomas Anderssons zu Hause wäre. Es ist zwar angenehm, dass der Roman nicht von Blut trieft, allerdings ist in Sachen Spannung hier Fehlanzeige. Die Stelle, an der Thomas auf einem kleinen Boot über einen See rudert und plötzlich hinter sich einen Schatten bemerkt, der sich dann als Fischschwarm entpuppt, der freudig begrüßt wird, ist typisch für den nicht vorhandenen Schauderfaktor. Der Charme des Buches rührt eher aus der Beschreibung des schwedischen Alltages, der Urlauber, die diese Gegenden bevorzugen, ein bisschen wehmütig an den vergangenen Sommer denken lässt. Zum Ende kommt noch mal etwas Spannung auf und es geschehen sogar unvorhergesehene Wendungen. Wer es genauer wissen will und das Buch zum Relaxen nimmt, ist mit dem Buch gut bedient.

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Ich möchte lösen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 26.04.2011

"Ich möchte lösen!", rief ich, innerlich den Arm zur Antwort streckend und eifrig schnippend. Wäre dies ein Krimi-Quiz gewesen, bei dem es um Schnelligkeit ging, hätte ich gerne auf den Buzzer gehauen. Mööp! Jetzt musste Thomas Andreasson bloß auch noch dahinter kommen, und sein zweiter Fall wäre gerettet. Gut,... "Ich möchte lösen!", rief ich, innerlich den Arm zur Antwort streckend und eifrig schnippend. Wäre dies ein Krimi-Quiz gewesen, bei dem es um Schnelligkeit ging, hätte ich gerne auf den Buzzer gehauen. Mööp! Jetzt musste Thomas Andreasson bloß auch noch dahinter kommen, und sein zweiter Fall wäre gerettet. Gut, ich war im Vorteil. Ich wusste schließlich mehr als er und zog daraus so meine Schlüsse. Frau Sten war sehr großzügig gewesen mit dem Verteilen von Informationen an den aufmerksamen Leser, mit denen sie Spannung aufzubauen gedachte. Für meinen Geschmack hat sie sich dadurch ein wenig zu sehr in die Karten schauen lassen, auch, wenn sie die Brotkrumen eifrig und sehr gekonnt und schlüssig in verschiedenen Richtungen gestreut hat, um ihre Spuren zu verwischen, was den Krimi insgesamt zu einem netten Urlaubsbegleiter macht. Das Schöne ist, dass das Buch trotz einer gewissen Vorhersehbarkeit lesenswert ist. Thomas Andreassons zweiter Fall lebt von der Stammbesetzung der Krimireihe von Viveca Sten, die man einfach ins Herz schließen muss. Was mich an die Geschichte gefesselt hat, waren der Kommissar selbst, der in einer Beziehungskrise steckt, und seine Jugendfreundin Nora Linde, die auf Sandhamn einen dicken Krach wegen der Brand'schen Villa auszufechten hat, bei dem man dem Herrn Gatten gerne mal den Marsch geblasen hätte, so lebendig und spannend ist das alles beschrieben. Darüber wird der Mordfall Oscar Juliander fast schon hübsches Beiwerk, bei dem ich letztlich nur noch wissen wollte, ob ich Recht behalten sollte. Denn immerhin laden Krimis ja oft zu Mutmaßungen ein, die sich hinterher als völlig falsch erweisen. Hätte ich allerdings in diesem Fall die Möglichkeit zum buzzen gehabt, hätte es geheißen: "Der Kandidat hat 100 Punkte!"

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Es geht so...
von einer Kundin/einem Kunden am 14.04.2012

Der erste Teil "Tödlicher Mittsommer" ist ein schöner Schwedenkrimi mit allen beliebten Zutaten dieser Gattung. "Der Tod im Schärengarten" reicht an die Qualität des Vorgängers nicht heran. Die Kriminalgeschichte ist so durchschaubar, dass kaum Spannung bleibt. Kommissar Thomas Andreasson ist ein "blasser" Charakter, der nicht so recht zum Protagonisten... Der erste Teil "Tödlicher Mittsommer" ist ein schöner Schwedenkrimi mit allen beliebten Zutaten dieser Gattung. "Der Tod im Schärengarten" reicht an die Qualität des Vorgängers nicht heran. Die Kriminalgeschichte ist so durchschaubar, dass kaum Spannung bleibt. Kommissar Thomas Andreasson ist ein "blasser" Charakter, der nicht so recht zum Protagonisten taugt. Lebhafter ist Nora - ihre Eheprobleme verschaffen der lau dahin plätschernden Handlung noch etwas Würze und eigentlich würde man gern mehr über sie lesen. Mein Fazit: Man kann das Buch lesen, aber es gibt deutlich bessere Schwedenkrimis zum Zeitvertreib.

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Sommerlektüre für eingefleischte Schwedenkrimifans
von sendorra aus Köln am 23.08.2011

Das ansprechende Cover und der unprätentiöse Titel von Viveca Stens zweitem Schärenkrimi "Tod im Schärengarten" gefielen mir sehr gut. Und da schwedische Krimis als sichere Bank im Krimidickicht gelten, dachte ich mir, dass es bestimmt nett zu lesen wäre. Aber leider stellte sich dieser Gedanke als trügerisch heraus. Da ich... Das ansprechende Cover und der unprätentiöse Titel von Viveca Stens zweitem Schärenkrimi "Tod im Schärengarten" gefielen mir sehr gut. Und da schwedische Krimis als sichere Bank im Krimidickicht gelten, dachte ich mir, dass es bestimmt nett zu lesen wäre. Aber leider stellte sich dieser Gedanke als trügerisch heraus. Da ich wirklich keine Ahnung hatte, machte ich mich erstmal schlau, was denn Schären sind: kleine Inseln in Skandinavien. Stens Krimis spielen auf diesen Inseln. Und so ist "Tod im Schärengarten" auch schon ihr zweiter Schärenroman. Oder besser der zweite Fall von Thomas Andreassons. Der Erste war mir unbekannt. Aber das stellte sich als für das Verständnis des zweiten Bandes als nicht relevant heraus. === Die Geschichte === Der Mord am Vorsitzenden der Königlich Schwedischen Seglergesellschaft zu Beginn der größten Hochseeregatta Nordeuropas ist ein Skandal an dem Kommissar Thomas Andreasson und das Team der Kriminalpolizei schwer zu knabbern hat. Die Highsociety Schwedens lässt sich nicht gerne in die Karten schauen. Privat macht dem Cop die eingeschlafene Liebesbeziehung zur viel jüngeren Tochter seines Chefs zu schaffen. Auch seine beste Freundin Rechtsanwältin Nora Linde hat private Probleme. Hat sie doch letztes Jahr von einer guten, alten Nachbarin, die nebenbei auch ein paar Leichen im Keller hatte, ein Haus geerbt, dass ihr Ehemann nun so schnell wie möglich vergolden möchte. Geld oder Liebe - immer wieder eine schwere Entscheidung. Obwohl Nora ihren Kopf voll mit Sorgen hat, gelingt es ihr aber doch, ihrem besten Freund bei seinem Fall mit ihrem juristischen Know-hows unter die Arme zu greifen. === Meine Kritik === Sten presst 91 Kapitel auf 362 Seiten, das sind unter vier Seiten pro inhaltsschwachem Kapitel. Damit hat das Buch das perfekte Maß für die Klo-Bibliothek. Ein Kapitel pro Sitzung, oder - bei Bedarf - auch mal fünf. Die Story ist mau und an den Haaren herbeigezogen. Die Charaktere flach, dumm, unsympathisch. Der Schreibstil einfach bis simple. Die Protagonisten zerkauen alle Situationen und Sachverhalte bis der Leser das Geschehen auch mit einem Strohhalm aufsaugen könnte. Denken muss hier wirklich niemand. Und wer doch den Fehler macht, der ist der Erzählung immer schon einige Schritte voraus. "Tod im Schärengarten" taugt vielleicht als Sommerlektüre für eingefleischte Schwedenkrimifans, wenn sie wirklich mal den Kopf ausschalten möchten. Allen anderen kann ich dieses Buch definitiv nicht empfehlen.

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