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Tokio Kill

Thriller

(9)
Töte die Vergangenheit
Jim Brodie, feingeistiger Experte für asiatische Kultur und zugleich in den Kampfkünsten bewandert, hat in Tokio die Ermittleragentur seines Vaters übernommen. Eines Tages suchen ihn der alte Akira Miura, ehemaliger Geschäftsmann und Soldat im Zweiten Weltkrieg, sowie sein dubioser Sohn auf. Miura fürchtet, dass ihm Feinde aus der Vergangenheit nach dem Leben trachten. Die Spur deutet auf die Triaden und auf ein schreckliches Kriegsverbrechen hin, dessen Ausläufer in die Gegenwart zu reichen scheinen. 12 Stunden später wird Miuras Sohn im Vergnügungsviertel Tokios ermordet aufgefunden, grausam verstümmelt. Brodie muss in die Welt der Geheimbünde und der Mächtigen eintauchen in einem Kampf um Schuld und Sühne, in dem ein Menschenleben nichts zählt ...
Rezension
»Eine brillante, gnadenlos fesselnde Mischung aus Action, Abenteuer und politischer Intrige.«
Portrait
Barry Lancets grosse Liebe zu Japan nahm vor über 30 Jahren ihren Anfang. Nach einer ersten Asienreise beschloss Lancet, seine Heimat Kalifornien zu verlassen und für längere Zeit in Tokio zu leben. Er blieb über 20 Jahre in Japan, arbeitete bei einem grossen Verlag und entwickelte zahlreiche Bücher vor allem über die japanische Kunst und Kultur. Als Lancet eines Tages aufgrund eines Missverständnisses stundenlang von der Tokio Metropolitan Police verhört wurde, beschloss er, einen Thriller zu schreiben: Sein Debüt Japantown war geboren.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 496, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.05.2015
Serie Jim Brodie 2
Sprache Deutsch
EAN 9783641158286
Verlag Heyne
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Cooler Unterhaltungs-Thriller mit guter Idee
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 23.05.2015

Ein weiterer Fall für Jim Brodie, einem Kunsthändler und Chef einer Security Firma in Tokio/Japan. Das mit dem weiteren Fall sollte man wissen, denn es erspart einem die Verwunderung, die ich durchmachte, da ich völlig unbehelligt an das Buch heranging und vor allem in den anfänglichen Kapitel, aber auch... Ein weiterer Fall für Jim Brodie, einem Kunsthändler und Chef einer Security Firma in Tokio/Japan. Das mit dem weiteren Fall sollte man wissen, denn es erspart einem die Verwunderung, die ich durchmachte, da ich völlig unbehelligt an das Buch heranging und vor allem in den anfänglichen Kapitel, aber auch später noch, einige Andeutungen auf den vergangen Fall aus Buch Eins gemacht werden. Es ist also, wie gesagt, der zweite Fall für Jim Brodie als neuer Chef der Security Firma und Barry Lancet zweites Buch dazu. Ich persönlich hätte das erste Buch vorher gelesen, hätte ich es gewusst, da ich spätestens nach den Anspielungen gerne mehr über Brodies Vergangenheit erfahren hätte. So im Nachhinein lesen ist da nicht so mein Ding. Aber es ist eine Überlegung wert, da mir der Schreibstil und die Aufmachung des Romans sehr gut gefällt. Eine weitere kleine Vorwarnung ist, dass das Buch in der Ich-Perspektive verfasst wurde und somit aus Brodies Sicht der Dinge. Ich persönlich fand das sehr charmant so auch gewisse Gedankengänge mit zubekommen und mag Brodies Art. Aber das ist wohl auch Geschmackssache. Zum Inhalt: Brodie gerät in einen Fall, der an seine Security Firma herangetragen wird, der nicht ganz ohne ist. Es geht um die Vergangenheit von Japan und China, was ein wirklich gefährliches und sensibles Thema ist. Als alleinerziehender Vater kommt einem das Ganze noch zehn Mal gefährlicher vor, da man immer wieder an seine kleine Tochter Jenny erinnert wird, die dann gänzlich allein zurück bliebe. Eigentlich war Brodie ja ein Kunsthändler, der mit asiatischer/japanischer Kunst handelt, aber die Security Firma von seinem Vater geerbt hat. Nun macht er also Beides und riskiert erneut Kopf und Kragen. Mehr will ich zum Inhalt gar nicht sagen, um keine Spannung vorweg zu nehmen und hier eine reine Inhaltsangabe zu schreiben. Wie es in einem Thriller üblich ist, gibt es mehrere Parteien, die mit hineinspielen und es ist schwer sich selbst einen Verdächtigen auszumachen. Vor allem, da in dieser Geschichte viele Puzzleteile zunächst überhaupt nicht zusammen passen. Das hat Lancet sehr schön gemacht. Man versteht erst am Ende wirklich alles und kann davor noch etwas grübeln und Verdächtigungen anstellen. Wirklich ein komplizierter Fall, der aber bei der Aufdröselung plötzlich logisch und klar vor einem liegt. Wie bereits erwähnt, gefällt mir Lancets Schreibstil sehr gut. Er ist flüssig und mit Andeutungen für spätere Kapitel gespickt, die einen dazu verleiten, gleich weiter lesen zu wollen, um herauszufinden, was mit dieser und jener Andeutung gemeint ist. Allgemein haben die nach Tagen aufgebauten Kapitel gerne Cliffhanger und so kam es bei mir oft vor, dass ich mir dachte: Okay, ein Kapitel noch. Dann aber Schluss. Die Erklärungen japanischer Begriffe lässt Lancet sehr angenehm und ebenfalls flüssig einfließen, so brauchen Leser, die der japanischen Sprache nicht fähig sind auch keine Angst haben. Wobei ich persönlich da so wieso keine Probleme hatte, da mir die meisten Begriffe geläufig waren. Daher kann dieses Urteil auch etwas zu hoch gegriffen sein. Die Figuren und die Geschichte sind sehr schön aufgebaut und man gewinnt die meisten Charaktere lieb oder akzeptiert sie zumindest schnell. So würde ich mich auch über eine Fortsetzung mit dem Team (und der Romanze) freuen. Toll fand ich auch die angehängten Erklärungen des Autors zu einzelnen Teilen der Geschichte bzw. Orten und Gebäuden. Alles in allem ein schöner gut geschriebener Thriller mit Spannung, Gefühl und interessanter Geschichte. Nicht das beste Buch des Jahres, da auch ein paar Klischees vorkommen, aber schon ein Buch, das man gerne und schnell bis zum Ende liest, um endlich alles zu erfahren und aufzuklären.

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Solide Unterhaltung
von einer Kundin/einem Kunden aus Warstein am 19.05.2015

"Tokio Kill" ist scheinbar der zweite Roman von Barry Lancet. Das erste Buch habe ich nicht gelesen, was mich aber nicht gestört hat. Der Thriller beginnt direkt rasant, geht dann aber etwas schleppend weiter. Gut gefallen hat mir der Einblick in die japanische Kultur und Mentalität. Mit zunehmender Entwicklung... "Tokio Kill" ist scheinbar der zweite Roman von Barry Lancet. Das erste Buch habe ich nicht gelesen, was mich aber nicht gestört hat. Der Thriller beginnt direkt rasant, geht dann aber etwas schleppend weiter. Gut gefallen hat mir der Einblick in die japanische Kultur und Mentalität. Mit zunehmender Entwicklung der Handlung nimmt der Roman Fahrt auf (leider erst im letzten Drittel) und einige überraschende Wendungen. Die Charaktere sind etwas wenig ausgearbeitet (Hauptdarsteller Jim Brodie, alleinerziehender Vater einer 6 jährigen Tochter, eigentlich Kunsthändler, aber auch zur Hälfte Besitzer einer Sicherheitsfirma in Tokio...warum ist er alleinerziehend und nur zur Hälfte Besitzer der Firma????) Da hätte ich mir mehr Information gewünscht, aber vielleicht geschieht das im ersten Roman? Das Buch hat sich etwas in die Länge gezogen und war dadurch eher mäßig spannend. Für einen wirklich guten Thriller fehlt mir einiges, deshalb auch nur 3,5 Sterne

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Gute Unterhaltung ? mitunter etwas fernab von Realität
von einer Kundin/einem Kunden aus Römerberg am 16.05.2015

?Tokio Kill? ist nach ?Japantown? der zweite Thriller von Barry Lancet mit dem Privatermittler und Kunsthändler Jim Brodie in der Hauptrolle. Wie auch der erste Roman spielt er (nicht nur, aber hauptsächlich) in Japan ? dem Land, das vor vielen Jahren zu Barry Lancets zweiter Heimat wurde. Mit anderen... ?Tokio Kill? ist nach ?Japantown? der zweite Thriller von Barry Lancet mit dem Privatermittler und Kunsthändler Jim Brodie in der Hauptrolle. Wie auch der erste Roman spielt er (nicht nur, aber hauptsächlich) in Japan ? dem Land, das vor vielen Jahren zu Barry Lancets zweiter Heimat wurde. Mit anderen Worten: die Infos über das Land Japan und seine Kultur (und davon gibt es reichlich in diesem Buch) stammen sozusagen ?aus erster Hand?. Grob gesehen, geht es darum, dass ein alter japanischer Veteran aus dem zweiten Weltkrieg, der mit seinen Kameraden schreckliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der Besatzungszeit in China bzw. der Mandschurei begangen hat, den Privatermittler Brodie mit der Klärung von Einbrüchen und Morden beauftragt, die ebenfalls japanische Veteranen betreffen. Es wird vermutet, dass chinesische Triaden nun, nachdem das Land sich langsam öffnet, Rache üben wollen. Sehr viel tiefer will ich nicht in die Handlung einsteigen, weil sonst die Spoilergefahr zu groß würde. Insgesamt hat mir dieser Roman sehr gut gefallen, er lässt sich gut lesen und man erfährt einiges über die japanische Kultur und Mentalität. An manchen Stellen wäre es allerdings gut gewesen, wenn der Autor nicht ganz so deutlich den ?Erklärbären? gegeben hätte. :) Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, waren zwei Dinge: zum einen wird im ganzen Buch sehr oft auf die Handlung in ?Japantown? Bezug genommen. Es ist nicht so, dass man eine Wissenslücke hat, wenn man das Buch nicht gelesen hat ? allerdings kam ich (ich habe es nicht gelesen) mir oft irgendwie ?ausgeschlossen? vor. So nach dem Motto: ?Hättest du mal das Buch gelesen, dann wüsstest du jetzt genau, worum es geht?. Zum zweiten fand ich manche Sequenzen im Buch schon arg übertrieben. Der Protagonist mutiert mehr als einmal zu einer Mischung aus James Bond, MacGyver und Superman ? er nimmt es gleich mit drei ausgebildeten Kämpfern der japanischen Kampfkunst auf, ?besiegt? sie (mehr oder weniger) und steht bereits am nächsten Tag wieder auf, als sei nichts gewesen. Zudem passieren doch ein paar ziemlich kuriose Zufälle, die zwar für die Handlung vorteilhaft sind, die aber dann doch ein wenig zuviel des Guten darstellen (meiner Meinung nach). Insgesamt fühlte ich mich bei der Lektüre des Buches, gut unterhalten, aber die oben erwähnten Sachen bewegen mich doch dazu, ?nur? zwischen drei und vier Sternen zu schwanken. Da es am Ende wohl 3,5 werden, runde ich kaufmännisch auf vier. :)

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Interessante Japaneinblicke und gute Unterhaltung
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 16.05.2015

Barry Lancets "Tokio Kill" ist nach "Japantown" der 2. Fall für den Japankenner und Sicherheitsfirmeninhaber Jim Brodie. Auf Erreignisse aus dem ersten Roman wird immer wieder Bezug genommen, man muss diesen aber nicht zwingend vorher gelesen haben. Es geht zu Beginn um Kriegsverbrechen, deren Ausläufer bis in die Gegenwart... Barry Lancets "Tokio Kill" ist nach "Japantown" der 2. Fall für den Japankenner und Sicherheitsfirmeninhaber Jim Brodie. Auf Erreignisse aus dem ersten Roman wird immer wieder Bezug genommen, man muss diesen aber nicht zwingend vorher gelesen haben. Es geht zu Beginn um Kriegsverbrechen, deren Ausläufer bis in die Gegenwart reichen und einige alte japanische Soldaten, die im 2. Weltkrieg in China stationiert waren, mit dem Tod bedrohen. Jim Brodie übernimmt den Fall im Namen eines dieser Soldaten und arbeitet bei der Aufklärung Hand in Hand mit der Polizei Tokios. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive des Hauptcharakters geschrieben. Die Story ist sehr actionreich und teilweise brutal, Jim Brodie schafft es regelmäßig sich gegen meist drei immer gut bewaffnete und kampfkunstgeschulte Gegner durchzusetzen und ist trotz schwerer Blessuren meist am gleichen oder Folgetag wieder einsatzfähig. Superhelden mit Kampfkunstausbildung sind eben keine Jammerlappen. Sowohl Gegner als auch Verbündete sind in undurchsichtigen Organisationen mit unzähligen Mitgliedern und Helfern aufgestellt, in denen ein Menschenleben nichts gilt. Hierdurch wird die unterschwellige Atmosphäre der ständigen Bedrohung aufrechterhalten. Die Actionszenen werden meist in typischer James-Bond-Manier von Jim Brodie alleine bewältigt, Polizei und Kollegen sind zum fraglichen Zeitpunkt immer irgendwie verhindert, versorgen den Helden aber mit weitergehenden Informationen für seinen Weg zur nächsten Actionszene. Die Themen Liebe und Familie werden dadurch angedeutet, dass die Hauptfigur alleinerziehender Vater einer pfiffigen 6jährige Tochter ist und er privaten Kontakt zu einer am aktuellen Fall beteiligten natürlich ebenso pfiffigen Polizistin sucht. Die Charaktere bleiben allesamt etwas blass, im Vordergrund stehen eindeutig die Action, die überraschenden Wendungen und Auflösung des Handlungsstranges. Handlung und Actionszenen kommen ein wenig "bekannt" und kommerziell rüber, wohl dadurch bedingt, dass eine Verfilmung der Jim-Brodie-Serie fürs Fernsehen in Planung ist. Mir gefielen die sehr gut recherchierten und ausführlichen Informationen zu japanischer Kunst und Kultur, gesellschaftlichen Gepflogenheiten und Teilen der Geschichte Japans, z.B. der Besetzung Chinas im 2. Weltkrieg. Für die sehr interessanten Japaneinblicke und gute Unterhaltung vergebe ich 4 Sterne.

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Mörderische Jagd in Japan
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 15.05.2015

„Tokio Kill“ ist der zweite Roman mit dem Protagonisten Jim Brodie und das erste Buch, welches ich von Barry Lance gelesen habe. Die Handlung ist spannend, gut recherchiert mit ein paar überraschenden Wendungen, auch wenn es für meinen Lesegeschmack ruhig etwas weniger blutig hätte sein dürfen. Es handelt sich bei... „Tokio Kill“ ist der zweite Roman mit dem Protagonisten Jim Brodie und das erste Buch, welches ich von Barry Lance gelesen habe. Die Handlung ist spannend, gut recherchiert mit ein paar überraschenden Wendungen, auch wenn es für meinen Lesegeschmack ruhig etwas weniger blutig hätte sein dürfen. Es handelt sich bei „ Tokio Kill“ zwar nicht um eine direkte Fortsetzung des ersten Titels um Jim Brodie, dennoch wird häufig Bezug darauf genommen und „Japantown“ mehrfach erwähnt. Mich hat das beim Lesen ein wenig gestört, da es für die Geschichte, die in diesem Roman erzählt wird, nicht unbedingt relevant ist. Gut gefallen hat mir der Einblick in die japanische Kunst und Kultur, den man beim Lesen erhält, denn Jim Brodie wird vom Autor, der lange in Japan gelebt hat, ja nicht nur als ein in allen Kampfkünsten ausgebildeter Detektiv, sondern auch als anerkannter Kunstkenner und Antiquitätenhändler beschrieben. Leider bleibt der Protagonist dabei recht eindimensional und klischeehaft und dass er so viele Kämpfe gegen schier übermächtige, gut ausgebildete Gegner siegreich besteht mag zwar für den Fortgang der Handlung notwendig sein, ist für mich aber ziemlich unglaubwürdig. Etwas weniger „ James-Bond“ Attitude hätte mir persönlich besser gefallen. Dennoch liest sich dieser Roman rasant, vermittelt einen Einblick in Kapitel japanischer Geschichte, die vielleicht nicht jedem bekannt sind und bietet spannende Unterhaltung.

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Solider, temporeich geschriebener Action-Krimi...
von einer Kundin/einem Kunden aus Laschen am 06.06.2015

Das Buch ?Tokio Kill? ist ein kurzweiliger Thriller, der rasant geschrieben ist, aber daher auch einiges an Tiefe vermissen lässt. Das Buch war für mich sehr kurzweilig zu lesen, auch wenn das erste Viertel sich etwas hinzieht, danach nimmt das Tempo deutlich zu. Es liest sich häufig wie ein Drehbuch... Das Buch ?Tokio Kill? ist ein kurzweiliger Thriller, der rasant geschrieben ist, aber daher auch einiges an Tiefe vermissen lässt. Das Buch war für mich sehr kurzweilig zu lesen, auch wenn das erste Viertel sich etwas hinzieht, danach nimmt das Tempo deutlich zu. Es liest sich häufig wie ein Drehbuch zu einem Action-Film / Krimi-Mix und ist auch, vor allem am Ende, recht blutig. Tiefgründige Literatur sollte man hier nicht erwarten, man wird aber ganz gut unterhalten. Bis zum Ende war mir allerdings nicht klar, wie Jim Brodie, der eigentlich Kunsthändler und (nebenher?) Detektiv ist, alsbald zum Actionhelden mutiert, der es locker mit drei Gegnern aufnimmt.

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...
von YBAG am 02.06.2015

Der Roman ist aus der Ich-Perspektive des Hauptakteurs Jim Brodie geschrieben. Brodie ist seines Zeichens Fachmann im Bereich japanische Kunst und Antiquitäten sowie Erbe einer Detektei mit Sitz in der japanischen Hauptstadt Tokio. Darüber hinaus beherrscht er verschiedene Kampfsportarten, die ihm in verschiedenen Situationen während des Geschehens öfters gute... Der Roman ist aus der Ich-Perspektive des Hauptakteurs Jim Brodie geschrieben. Brodie ist seines Zeichens Fachmann im Bereich japanische Kunst und Antiquitäten sowie Erbe einer Detektei mit Sitz in der japanischen Hauptstadt Tokio. Darüber hinaus beherrscht er verschiedene Kampfsportarten, die ihm in verschiedenen Situationen während des Geschehens öfters gute Dienste erweisen. Last but not least ist Brodie auch noch allein erziehender Vater seiner 6-jährigen Tochter Jenny. Der Einstieg in das Geschehen gestaltete sich für mich zunächst nicht so ?flüssig? ? lag es an den vielen Querverweisen auf den ersten Titel ?Japantown? ? obwohl es sich im Nachhinein betrachtet bei ?Tokio Kill? nicht um eine unmittelbare Fortsetzung der ?Brodie-Story? handelt ? und dieses Buch auch losgelöst ohne detailliertes Vorwissen gelesen werden kann. Der/die Leser/In durchwandert verschiedene Schauplätze verbunden mit sehr viel Abenteuer, Action, Man-Power, wenig Frauen-Power, Mord und Totschlag bis hin zu überraschenden Wendungen in der Geschichte. Abgerundet wird das Ganze durch Einblicke in das Land sowie die japanische Kunst und Kultur.

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Ein amerikanischer Prachtkerl in Japan
von PischtiHu am 28.05.2015

Nachdem ich nun Barry Lancets "Tokio Kill" gelesen hab kann ich nur sagen, hier geht die Post ab! Hier geht es mit viel Action unterhaltsam zur Sache. Des Weiteren wird versucht die Japanische Kultur und die Eigenheiten der Japaner, auch vor dem Hintergrund ihrer Geschichte nahe zu bringen. Dies... Nachdem ich nun Barry Lancets "Tokio Kill" gelesen hab kann ich nur sagen, hier geht die Post ab! Hier geht es mit viel Action unterhaltsam zur Sache. Des Weiteren wird versucht die Japanische Kultur und die Eigenheiten der Japaner, auch vor dem Hintergrund ihrer Geschichte nahe zu bringen. Dies wird durch relativ viele Erklärungen untermauert. Der Realitätsbezug wird sogar in einem Nachwort erläutert. Der Hauptakteur Jim Brodie, der sowohl Kunstexperte und Kunsthändler als auch Chef einer japanischen Ermittleragentur ist, kämpft sich in der allseits bekannten "ein Mann" - Manier durch alles Ungemach des Romanlebens. Nebenher ist er auch noch Alleinerziehender Vater einer sechsjährigen Tochter. Oft nimmt er es bei seinen Abenteuern mit mehreren Profigegnern auf und ist dabei bestimmt nicht der Verliere. Für meinen Geschmack wurde zu oft und was die Handlung betrifft auch unnötig auf Lancets Vorgängerwerk " Japantown" verwiesen. Einige Handlungsstränge wirkten auf mich recht konstruiert. So war zum Beispiel die Tatsache das alle anderen Akteure sowohl aus seiner Firma als auch die im gleichen Fall mitreisenden Polizisten nach der Landung am Flughafen aus dem Verkehr gezogen wurden, für mich der eindeutige Hinweis, dass jetzt der Finale Countdown beginnt. Das Buch war recht unterhaltsam jedoch nicht so fesselnd, dass ich es gerne in einem Rutsch hätte lesen wollen.

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Ein Amerikaner in Japan ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.05.2015

Der Amerikanische Kunsthändler Jim Brodie hat von seinem Vater eine Sicherheitsfirma geerbt. Schön, dass man als Kunsthändler körperlich Fit ist und auch noch gut in Kapfkünsten ist. Prinzipiell ein spannender Thriller. Die Geschichte enthält mehrere Wendungen, die nicht aufgesetzt wirken. Was mich allerdings gestört hat: Der Anfang ergeht sich in Erklärungen... Der Amerikanische Kunsthändler Jim Brodie hat von seinem Vater eine Sicherheitsfirma geerbt. Schön, dass man als Kunsthändler körperlich Fit ist und auch noch gut in Kapfkünsten ist. Prinzipiell ein spannender Thriller. Die Geschichte enthält mehrere Wendungen, die nicht aufgesetzt wirken. Was mich allerdings gestört hat: Der Anfang ergeht sich in Erklärungen und las sich für mich etwas anstrengend. Nachdem dann alles wichtige erklärt wurde, wurde der Stil angenehmer. Schade allerdings, dass das Buch zwar bezüglich des japanischen Hintergrundes gut recherchiert ist. Der Kunsthänder, der die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, scheint aber ein echter Supermann zu sein. Nachdem er von drei Kendo-Kämpfern bearbeitet und krankenhausreif geschlagen wurde, entläst er sich mal eben, um einen Tag später über eine Fähre zu turnen, als wäre nichts gewesen. Schade. Auch dort hätte man besser recherchieren können, so etwas ist nun wirklich nicht überzeugend. Alles in allem war es ein spannender Thriller, der mich nicht gelangweilt oder geärgert hat. Allerdings konnte er mich nicht dazu bringen, den Vorgänger-Roman "Japantown" oder andere Romane des Autors zu lesen. Deshalb eine durchschnittliche Bewertung von 3 Sternen.

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Absolut spannend - unbedingt lesen
von ReadingBooks aus Nieder-Olm am 27.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Dieses Buch hat mich direkt fasziniert. Schon das Cover ist wie ich finde unglaublich ausdrucksstark und versprach Spannung auf hohem Niveau. Ich muss gestehen, dass ich den Vorgänger von Barry Lancet nicht gelesen habe und so vollkommen unbefangen an diesen Thriller gehen konnte. Im Nachhinein kann ich zudem sagen,... Dieses Buch hat mich direkt fasziniert. Schon das Cover ist wie ich finde unglaublich ausdrucksstark und versprach Spannung auf hohem Niveau. Ich muss gestehen, dass ich den Vorgänger von Barry Lancet nicht gelesen habe und so vollkommen unbefangen an diesen Thriller gehen konnte. Im Nachhinein kann ich zudem sagen, dass dies nicht von Nachteil gewesen ist und ich der Handlung auch so sehr gut folgen konnte ohne das vorherige Buch zu kennen. Der Einstieg ins Buch ist gut, nicht zu abrupt und dennoch geheimnisvoll genug um gleich ins Geschehen eintauchen zu können. Natürlich muss man als Leser auch die Hauptfigur kennenlernen, der Thriller beginnt jedoch mit einer Art Erklärung der Ist-Situation. Die Vorstellung Brodies erfolgt während der weiteren Erzählung und über die Seiten hinweg lernt man ihn immer besser kennen. Ab und an gibt es eine kleine Erwähnung des vorherigen Buches, diese sind jedoch für den weiteren Handlungsverlauf uninterressant. Sie schüren allerdings ausreichend Neugier um mir zu verdeutlichen, dass ich wohl auch “Japan Town” unbedingt lesen sollte. "Ich rief die findige Lady selbst an, um ihr mitzuteilen, dass wir eine Verabredung mit einem Mann hatten, der mir vier mal angedroht hatte, mich umzubringen. Sie war begeistert." Zitat S. 250 Der Schreibstil Lancets ist einmalig. Er ist neutral mit der richtigen Würze an Nähe zum passenden Zeitpunkt. Dadurch wurde ich beim Lesen fast unmerklich an die Seite Brodies gezwungen und habe fieberhaft versucht den Killer zu identifizieren. Ein echtes Highlight ist der immer wieder einfließende trockene Humor, der dieses Buch zu einem echten Highlight für mich werden lässt. Kein anderer lässt Leichen und Attentate so gekonnt eiskalt und dabei fast amüsant erscheinen. An mehreren Stellen sind die Beschreibungen derart detailliert, dass das Blut fast von den Seiten tropfen könnte. Doch glücklicherweise ist dem nicht so. Insgesamt vergebe ich daher für “Tokio Kill” die vollen 5 Sterne. Dieses Buch ist kein Pageturner. Es ist ein gekonnt geschriebener Thriller, der Nervenkitzel und Gänsehaut gepaart mit trockenem Humor bietet. Barry Lancet bietet mit diesem Buch die perfekte Basis für spannende Lesestunden.

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solider spannender Thriller
von Thomas Jessen aus Frankfurt am Main am 31.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Schon auf den ersten Seiten gelang es dem Autor mich abzuholen. Von Beginn an ist das Spannungslevel recht hoch was auch bis zum Ende beibehalten wurde. Es ist kein Buch für zarter besaitete Leser, weil es halt doch recht blutig zugeht. Es ist ein Buch wo alle Aktionfans zu ihrem... Schon auf den ersten Seiten gelang es dem Autor mich abzuholen. Von Beginn an ist das Spannungslevel recht hoch was auch bis zum Ende beibehalten wurde. Es ist kein Buch für zarter besaitete Leser, weil es halt doch recht blutig zugeht. Es ist ein Buch wo alle Aktionfans zu ihrem Recht kommen. Für mich persönlich war es besonders interessant hier viele über die Japanische Kunst und Kultur zu erfahren. Denn damit habe ich bei der Lektüre des Klappentextes so nicht gerechnet. Die Figuren erschienen mir alle recht glaubhaft, wenn auch teilweise leicht überzogen dargestellt. Der Schauplatz wurde so interessant beschrieben dass es mich neugierig machte dieses wunderschöne Land zu bereisen. Auch wenn es zwischendurch die eine oder andere Länge gab, war es nicht so dass das Buch dadurch langweilig wurde. Sicherlich zog es sich stellenweise, jedoch nicht so, dass es dem Lesevergnügen abträglich wurde. Ich fühlte mich zu jeder Zeit wirklich sehr gut unterhalten und ich werde mir wohl auch den ersten Fall des Protagonisten (Japantown) besorgen. Das Buch ist für mich für 4 von 5 Sternen gut.

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Nette Unterhaltung für zwischendurch
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 16.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Jim Brodie ist ein eigentlich ein amerikanischer Experte für asiatische, insbesondere japanische Kunst. Da er jedoch von seinem Vater die Hälfte eines erfolgreichen Detektivbüros in der japanischen Hauptstadt Tokio geerbt hat, ist er nun hauptberuflich als Ermittler tätig. Dabei helfen ihm vor allem seine Fähigkeiten in verschiedenen Kampfsportarten, die... Jim Brodie ist ein eigentlich ein amerikanischer Experte für asiatische, insbesondere japanische Kunst. Da er jedoch von seinem Vater die Hälfte eines erfolgreichen Detektivbüros in der japanischen Hauptstadt Tokio geerbt hat, ist er nun hauptberuflich als Ermittler tätig. Dabei helfen ihm vor allem seine Fähigkeiten in verschiedenen Kampfsportarten, die er sich im Laufe der Jahre angeeignet hat. Eines Tages taucht der 96-jährige Akira Miura zuammen mit seinem Sohn in Brodies Detektivbüro auf und erzählt, dass er von alten Feinden, die er sich in der Vergangenheit gemacht hat, bedroht wird. Miura war nämlich im Zweiten Weltkrieg ein Offizier der japanischen Armee. Obwohl alle Ermittler des Detektivbüros den alten Mann belächeln und dessen Sohn sogar meint, sein Vater leide an Paranoia, nimmt Brodie den Auftrag an, hofft er doch, leicht verdientes Geld zu bekommen. Als keine 12 Stunden später die Leiche des Sohns gefoltert und schwer verstümmelt aufgefunden wurde, hadert Brodie mit sich, dass er dem Auftrag nicht mit dem nötigen Ernst begegnet ist und schwört sich, das Verbrechen aufzudecken. Wird er es schaffen den Mörder zu finden, oder wird ihm das Wespennest, in das er durch seine Ermittlungen sticht, zum Verhängnis? Das Cover ist auf alle Fälle einmal ein Eye-Catcher, denn nicht viele Bücher haben Rot als Grundfarbe. Die Farbgebung ist recht düster gehalten, was sich für einen Thriller sehr gut eignet. Der Großteil des Covers wird von einem schwarzen Kreis eingenommen, der ein Einschlussloch darstellen soll, in dem sich auch der Titel des Buches befindet. Im unteren Drittel sieht man noch einen Teil der Skyline von Tokio, was den Handlungsort der Geschichte vorgibt. Das Cover ist meiner Meinung nach gut gewählt. Obwohl der Mord in Tokio, dem das Buch seinen Titel zu verdanken hat im Laufe der Geschichte zur Nebensache wird, ist er doch die Motivation des Protagonisten, sich allen Gefahren zu stellen und hat sich deshalb seinen Platz auf dem Cover verdient. Der Protagonist Jim Brodie ist ein Amerikaner, der seine Kindheit in Japan verbracht hat, dann in seine Heimat zurückgekehrt ist, um dort als Experte für asiatische Kunstgegenstände zu arbeiten und schließlich das Detektivbüro seines Vaters geerbt hat. Obwohl er sich selbst nicht als den besten Ermittler seines Teams sieht, beweist er dennoch ein ziemlich großes Geschick in seinem neuen Beruf. Allerdings bringt er sich durch seine Ungeduld und vielleicht auch fehlenden Erfahrungen immer wieder in äußerst brenzligen Situationen. Zwar schafft er es durch seine körperliche Überlegenheit gegenüber den meisten Asiaten und seinen Fähigkeiten in verschiedenen Kampfsportarten, die meisten Situationen zu entschärfen, aber ab und zu muss er auch gehörig einstecken und die Konsequenzen tragen. Da er am Anfang auf leicht verdientes Geld hofft, gibt er sich selbst die Schuld am Tod des Sohnes seines Mandaten und schwört dass er den Täter finden und zu Strecke bringen würde. Neben seinem Beruf ist er auch noch alleinerziehender Vater seiner sechsjährigen Tochter. Hier möchte ich auch gleich eine Kritik anbringen. Zwar spielt das Mädchen in der gesamten Handlung nur eine Nebenrolle, aber ich muss sagen dass sie für eine Sechsjährige viel zu erwachsen wirkt. Zwar versucht ihr Vater sie von allem fern zu halten, aber die Aussagen, die sie trifft passen doch eher zu einem Mädchen das gute zehn Jahre älter ist, denn wie bloßes Nachplappern von Gesagtem wirkt das nicht. Die Idee hinter der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, vor allem die beiden unerwarteten Wendungen kurz von Ende des Buches. Trotzdem muss ich sagen, dass sich das Buch teilweise etwas in die Länge gezogen hat und deshalb war auch die Spannung war eher mäßig. Es ist oft ohne wirklich Hoch- und Tiefpunkte dahin geplätschert. Was ich auch schade fand, war der Schauplatz an dem sich das Ende des Buches abgespielt hat, aber das ist wohl Geschmackssache. Für Leser, die der japanischen Kultur nicht abgeneigt sind und in einem Kontext einer Mordermittlung noch etwas darüber lernen wollen, kann ich das Buch empfehlen. Diese Dinge haben mir sehr gefallen, ebenso der Stil in dem das Buch geschrieben wurde, denn es ließ sich trotz der hohen Seitenzahl enorm schnell weglesen. Für einen Thriller war es mir wie gesagt stellenweise etwas zu fade war und deshalb gibt es auch nur 3.5 von 5 Punkten

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Solider Krimi aus dem Land der untergehenden Sonne
von Petra Donatz am 03.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Gastrezension Karl Klappentext Jim Brodie, feingeistiger Experte für asiatische Kultur und zugleich in den Kampfkünsten bewandert, hat in Tokio die Ermittleragentur seines Vaters übernommen. Eines Tages suchen ihn der alte Akira Miura, ehemaliger Geschäftsmann und Soldat im Zweiten Weltkrieg, sowie sein dubioser Sohn auf. Miura fürchtet, dass ihm Feinde aus der... Gastrezension Karl Klappentext Jim Brodie, feingeistiger Experte für asiatische Kultur und zugleich in den Kampfkünsten bewandert, hat in Tokio die Ermittleragentur seines Vaters übernommen. Eines Tages suchen ihn der alte Akira Miura, ehemaliger Geschäftsmann und Soldat im Zweiten Weltkrieg, sowie sein dubioser Sohn auf. Miura fürchtet, dass ihm Feinde aus der Vergangenheit nach dem Leben trachten. Die Spur deutet auf die Triaden und auf ein schreckliches Kriegsverbrechen hin, dessen Ausläufer in die Gegenwart zu reichen scheinen. 12 Stunden später wird Miuras Sohn im Vergnügungsviertel Tokios ermordet aufgefunden, grausam verstümmelt. Brodie muss in die Welt der Geheimbünde und der Mächtigen eintauchen in einem Kampf um Schuld und Sühne, in dem ein Menschenleben nichts zählt … Über den Autor Barry Lancets große Liebe zu Japan nahm vor über 30 Jahren ihren Anfang. Nach einer ersten Asienreise beschloss Lancet, seine Heimat Kalifornien zu verlassen und für längere Zeit in Tokio zu leben. Er blieb über 20 Jahre in Japan, arbeitete bei einem großen Verlag und entwickelte zahlreiche Bücher vor allem über die japanische Kunst und Kultur. Als Lancet eines Tages aufgrund eines Missverständnisses stundenlang von der Tokio Metropolitan Police verhört wurde, beschloss er, einen Thriller zu schreiben: Sein Debüt Japantown war geboren. Meine Meinung Story Tokio Kill ist der zweite Teil einer Krimi Reihe um den in Tokio lebenden Kunsthändler und Detektiv Jim Brodie. Als der Sohn eines Klienten auf brutalste Weise ermordet wird, versucht Brodie in einem Geflecht aus chinesischen Geheimdiensten, japanischer und chinesischer Mafia Banden und Kunsträubern, den Täter zu finden. Die Spur reicht bis in den Anfang des 20. Jahrhunderts, zum japanisch/chinesischen Krieg. Die eigentliche Geschichte ist ein ziemlicher Routine Krimi. Was das Buch ausmacht sind die vielen japanischen Begriffe, Orte und Bräuche, die alle schön und einfach erklärt werden. Schreibstil Das Buch ist einfach zu lesen. B.Lancet schreibt aus der Sicht von Jim Brodie. Caraktere Die Figuren werden lebhaft beschrieben und man kann sich gut in sie hinein versetzten, insbesondere in Jim Brodie . Mein Fazit Man merkt dem Buch an, dass Barry Lancet schon lange in Japan lebt. Er beschreibt das Leben, die Städte, die Menschen und ihre Kultur sehr lebendig und unterhaltsam ohne dabei weit abzuschweifen. Das ganze raubt der Geschichte nicht die Spannung. Der „Krimi“ Teil an sich, ist eher Durchschnitt mit den üblichen Zutaten. Von mir gibt es drei von fünf Sternen.

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Temporeiche Unterhaltung, aber...
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 27.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Was Barry Lancets »Tokio Kill« angeht, bin ich zwiegespalten. Die Story ist professionell bis gut geschrieben und bietet temporeiche Action-Unterhaltung, aber sowie der Autor den Fuß ein wenig vom Gaspedal nimmt bzw. der Leser das Buch einen Augenblick sinken lässt, um ein wenig nachzudenken, kommen Zweifel an der Geschichte... Was Barry Lancets »Tokio Kill« angeht, bin ich zwiegespalten. Die Story ist professionell bis gut geschrieben und bietet temporeiche Action-Unterhaltung, aber sowie der Autor den Fuß ein wenig vom Gaspedal nimmt bzw. der Leser das Buch einen Augenblick sinken lässt, um ein wenig nachzudenken, kommen Zweifel an der Geschichte auf. Das beginnt schon bei der Vita des Protagonisten Brodie, der gleichzeitig eine Detektei und ein Geschäft für asiatische Kunst und Antiquitäten leitet. Da merkt man doch stark die Ähnlichkeit zu einem anderen Gelehrten, der sich gern durch die Weltgeschichte prügelt, zu Professor Indiana Jones. Und Brodies Abenteuer sind ähnlich plausibel wie die des berühmtesten Archäologen der Welt: Brodie wird beauftragt, in Tokio einige Einbrüche und Morde zu untersuchen, die offenbar mit vor vielen Jahren begangenen Kriegsverbrechen und den Triaden in Zusammenhang stehen. Kaum wird der Sohn des Auftraggebers ermordet, wirft der Detektiv seinen Kunstsinn über Bord und mutiert zum Actionhelden, der die härtesten kämpferischen Auseinandersetzungen, die einen Marvel-Superhelden aufs Krankenlager gezwungen hätten, mit ein paar Schrammen übersteht. Dass damit die für einen Thriller (so wird die Story vermarktet) eigentlich essentielle Authentizität und Plausibilität verloren geht, hat der Autor selber gemerkt und tief in Ian Flemings Trick-Kiste gegriffen: Wenn der Plot zu hanebüchen wird, puffer die Unwahrscheinlichkeiten mit hieb- und stichfesten Infos über fremde Kulturen ab. Und so erfährt der Leser wirklich sehr viel über Japan und China, über Kultur, Geschichte und landsmannschaftliche Eigenschaften. Wobei Lancet gelegentlich ein wenig lehrerhaft daherkommt, die Nonchalance, mit der Fleming z. B. In »Man lebt nur zweimal« seine Japan-Expertise an den Leser bringt, hat er (noch?) nicht drauf. Dem erfahrenen Thriller-Aficionado mag ich »Tokio Kill« daher nicht empfehlen. Wer hingegen temporeiche Action goutiert und sich an dem ein oder anderen Schlenker ins Kulturgeschichtliche nicht stört, wird bestens bedient. Also etwas für, sagen wir, feinsinnige Matthew-Reilly-Fans. Wenn es denn solche gibt.

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