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Totenhaus

Thriller

(2)
Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Schnell wird klar, dass es sich um ein Verbrechen handeln muss, dass hier die Leichenteile eines vor einem Jahr spurlos verschwundenen Schauspielers liegen. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin, die die Verstorbene damals versorgt und eingebettet hat. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Brünhilde Blum den Schauspieler getötet hat. Doch die ist wie vom Erdboden verschluckt …


Rezension
„Bernhard Aichner schreibt rasant. Sein atemloser Stil mit kurzen, prägnanten Sätzen sorgt für Tempo und Spannung.“
Portrait
Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Für seinen Thriller Totenfrau erntete er begeisterte Kritiken, er stand damit sowohl in Österreich als auch in Deutschland auf der Bestsellerliste, der Roman wurde in zwölf Länder verkauft, eine Fernsehserie ist in Vorbereitung.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641155728
Verlag btb
Verkaufsrang 16.193
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Buchhändler-Empfehlungen

„Blums Flucht“

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Flucht vor sich selbst und Flucht vor den anderen. Damit wird Blum im zweiten Band konfrontiert.
Es beginnt mit einer Zeitschrift,in der für eine Kunstausstellung geworben wird und Blum ein Bild von ihrer Doppelgängerin entdeckt.
Die Idee gefiel mir gut,allerdings hat mir der weitere Verlauf nicht so gut gefallen. Ich hätte mir eine
Flucht vor sich selbst und Flucht vor den anderen. Damit wird Blum im zweiten Band konfrontiert.
Es beginnt mit einer Zeitschrift,in der für eine Kunstausstellung geworben wird und Blum ein Bild von ihrer Doppelgängerin entdeckt.
Die Idee gefiel mir gut,allerdings hat mir der weitere Verlauf nicht so gut gefallen. Ich hätte mir eine andere,spannendere Erklärung für all das gewünscht,auch die Figur Leo und Ingmar waren unausgegoren, teils unglaubwürdig und ihr Handeln zum Teil befremdlich.
Eine intensivere Verknüpfung zum ersten Band und den alten Toten hätte mich viel mehr überzeugt und abgeholt (haben Leo und Ingmar etwa etwas mit den toten Männern zu tun?).
Schade eigentlich,denn die Figur Blum reizt mich immernoch und ist nach wie vor spannend.
Sprachlich gut und zackig geschrieben,kann man gut am einem Tag weglesen :)

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
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Starker zweiter Band
von Stern007 am 08.09.2015

Zum Inhalt : Bestatterin Blum,so scheint es, hat wieder Ruhe und Zufriedenheit gefunden, welche jedoch jäh unterbrochen wird, durch die Entdeckung einer Zwillingsschwester welche als Leiche zu einem Kunstobjekt hergerichtet wurde. Blum geht der Sache auf den Grund und lernt in einem nahezu verlassenem Luxushotelkomplex namens Solveig den Adoptivvater... Zum Inhalt : Bestatterin Blum,so scheint es, hat wieder Ruhe und Zufriedenheit gefunden, welche jedoch jäh unterbrochen wird, durch die Entdeckung einer Zwillingsschwester welche als Leiche zu einem Kunstobjekt hergerichtet wurde. Blum geht der Sache auf den Grund und lernt in einem nahezu verlassenem Luxushotelkomplex namens Solveig den Adoptivvater und Bruder Ihrer Schwester kennen. Zeitgleich werden bei einer Exhumierung auf dem Friedhof Ihres Heimatortes nicht zur Leiche gehörende Leichenteile entdeckt. Die Spur führt zu Blum, welche zunächst im Solveig untertaucht, bizarre Dinge erfährt und erlebt und dann beschließt Ihre Kinder zu holen um mit ihnen zu fliehen. Meine Meinung: Der Schreibstil des Autors ist außergewöhnlich. Kurze prägnante Sätze und Dialoge mit Bindestrich nehmen den Leser mit auf eine ganz eigene, rasante Lesereise, die mich zumindest bis zum Ende mitgerissen hat. Auch wenn man hierbei keinen Thriller mit massig Blutvergießen und brisanten Ermittlungen erwarten darf, reiht sich dieses Werk, bei mir persönlich zu meinen Favoriten ein. Die Thriller Elemente zeichnen sich hier jedoch vor allem durch die ganz eigenen unheimlichen Charaktere und durch die Achterbahnfahrt der Gefühle aus, auf welche der Leser mitgenommen wird. Was aber keinesfalls heißt, dass es in dieser Story völlig unblutig zugeht. Und über allem thront die Frage, wer ist jetzt gut und wer ist böse. Zu diesem Aspekt finde ich auch das schlicht gestaltete Cover in den Farben Schwarz und Weiß sehr gelungen. Auch erwähnenswert ist, dass der Autor aufmerksam macht auf den Umgang mit Tod und Leichenkörpern. Einerseits wird durch die Bestatterin sehr würde- und respektvoll damit umgegangen, allerdings zeigt sich auch eine völlig andere, erschreckende Seite, welche durch die zur Schau Stellung von abstrus bearbeiteten Leichen als Kunstobjekte und dem hieraus gewonnenen Profit mehr als Gänsehaut bereitet. In Zeiten von bestimmten Welten Ausstellungen ein durchaus zu überdenkendes gesellschaftliches Thema. Man sollte sich im Klaren sein, dass dieses Buch eine Fortsetzung ist zu Totenfrau und es sich in jedem Fall empfiehlt Totenfrau vorher zu lesen. Zwar erfährt der Leser in diesem Buch wichtige Dinge aus Band 1 jedoch ist es unmöglich alles unterzubringen. Gerade auch in Hinsicht darauf die Protagonistin Blum kennenzulernen, sie zu verstehen und mit ihr mitzufühlen, ist das Kennen des Vorgängers aus meiner Sicht unumgänglich. Hieran knüpft sich auch mein einziger Kritikpunkt an Totenhaus. Ich finde in diesem Buch wird etwas zu häufig an Blums schwere Kindheit erinnert. Es macht vielleicht Sinn für Leser, welche Band 1 nicht kennen, für mich allerdings war es zu viel. Fazit: Alles in allem ein wärmstens zu empfehlendes Buch für alle Leser, die Lust haben auf ein rasantes, spannendes Leseerlebnis und mehr über die Serienmörderin Blum, ihre Familie und ihr Leben nach Ihren Morden erfahren möchten.

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Blum. So geht es weiter..................
von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2015

Nach dem ersten Teil "Totenfrau" war natürlich "Totenhaus" ein absolutes Muss für mich. Im aktuellen Thriller wird Blum zur Gejagten. Blum und immer wieder Blum. Blum und ihre Toten. Blum und ihre Familie. Blum und die nächsten durchgedrehten Gestalten. Das fiese ist, dass ich beim Lesen dieses Thrillers ambivalente... Nach dem ersten Teil "Totenfrau" war natürlich "Totenhaus" ein absolutes Muss für mich. Im aktuellen Thriller wird Blum zur Gejagten. Blum und immer wieder Blum. Blum und ihre Toten. Blum und ihre Familie. Blum und die nächsten durchgedrehten Gestalten. Das fiese ist, dass ich beim Lesen dieses Thrillers ambivalente Gefühle hatte, nicht so recht wusste was ich von diesem Thriller halten soll, aber dennoch nicht davon loskam und in zwei Nächten ausgelesen habe.............Blum. Ich warte gespannt auf die Vorsetzung.

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Welch grandioser zweiter Band!!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.11.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Österreicher B. Aichner hat mit Totenhaus eine außergewöhnliche grandiose Fortsetzung zu Totenfrau geschaffen. In diesem Band will die Bestatterin Blum eigentlich nur Ruhe und Zeit für ihre Kinder haben. Durch Zufall stößt sie auf ein Foto einer „Kunstobjektleiche“. Ist es eventuell sogar ihre Schwester? Blum begibt sich auf Spurensuche... Der Österreicher B. Aichner hat mit Totenhaus eine außergewöhnliche grandiose Fortsetzung zu Totenfrau geschaffen. In diesem Band will die Bestatterin Blum eigentlich nur Ruhe und Zeit für ihre Kinder haben. Durch Zufall stößt sie auf ein Foto einer „Kunstobjektleiche“. Ist es eventuell sogar ihre Schwester? Blum begibt sich auf Spurensuche und bricht in eine abartige Welt ein. Zur selben Zeit werden Leichenteile gefunden die Blum zur Hauptverdächtigen machen. Sie taucht unter und versucht mit allen Mitteln mit ihren Kindern zu fliehen. Ich mag den Schreibstil des Autors. Kurze Kapitel die zum „Mehr-Lesen“ animieren. Nur noch eins, und eins,.....! so schafft man dieses Buch leicht am Wochenende. Klare prägnate Sätze, sehr nüchtern, rasant, abartig, schräg, abstoßend und zugleich auch faszinierend. Teilweise etwas schwächer als der erste Band geschrieben aber absolut lesenswert. Empfehlenswert ist vorher den ersten Band zu lesen, damit man in die spezielle Figur Blum hineinkommt. Das ideale Weihnachtsgeschenk für Thriller Fans weiblich und männlich, weil es von Anfang an faszinierd und fesselt

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 03.12.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wie immer genial! Sehr spannend und raffiniert! Man kann gar nicht anders und muss dieses Buch in einem Rutsch lesen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Mit Brünhilde Blum betritt eine höchst individuelle Persönlichkeit die Bühne, zu Recht Krimipreis würdig!

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Starker zweiter Band
von Stern007 am 08.09.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Zum Inhalt : Bestatterin Blum,so scheint es, hat wieder Ruhe und Zufriedenheit gefunden, welche jedoch jäh unterbrochen wird, durch die Entdeckung einer Zwillingsschwester welche als Leiche zu einem Kunstobjekt hergerichtet wurde. Blum geht der Sache auf den Grund und lernt in einem nahezu verlassenem Luxushotelkomplex namens Solveig den Adoptivvater... Zum Inhalt : Bestatterin Blum,so scheint es, hat wieder Ruhe und Zufriedenheit gefunden, welche jedoch jäh unterbrochen wird, durch die Entdeckung einer Zwillingsschwester welche als Leiche zu einem Kunstobjekt hergerichtet wurde. Blum geht der Sache auf den Grund und lernt in einem nahezu verlassenem Luxushotelkomplex namens Solveig den Adoptivvater und Bruder Ihrer Schwester kennen. Zeitgleich werden bei einer Exhumierung auf dem Friedhof Ihres Heimatortes nicht zur Leiche gehörende Leichenteile entdeckt. Die Spur führt zu Blum, welche zunächst im Solveig untertaucht, bizarre Dinge erfährt und erlebt und dann beschließt Ihre Kinder zu holen um mit ihnen zu fliehen. Meine Meinung: Der Schreibstil des Autors ist außergewöhnlich. Kurze prägnante Sätze und Dialoge mit Bindestrich nehmen den Leser mit auf eine ganz eigene, rasante Lesereise, die mich zumindest bis zum Ende mitgerissen hat. Auch wenn man hierbei keinen Thriller mit massig Blutvergießen und brisanten Ermittlungen erwarten darf, reiht sich dieses Werk, bei mir persönlich zu meinen Favoriten ein. Die Thriller Elemente zeichnen sich hier jedoch vor allem durch die ganz eigenen unheimlichen Charaktere und durch die Achterbahnfahrt der Gefühle aus, auf welche der Leser mitgenommen wird. Was aber keinesfalls heißt, dass es in dieser Story völlig unblutig zugeht. Und über allem thront die Frage, wer ist jetzt gut und wer ist böse. Zu diesem Aspekt finde ich auch das schlicht gestaltete Cover in den Farben Schwarz und Weiß sehr gelungen. Auch erwähnenswert ist, dass der Autor aufmerksam macht auf den Umgang mit Tod und Leichenkörpern. Einerseits wird durch die Bestatterin sehr würde- und respektvoll damit umgegangen, allerdings zeigt sich auch eine völlig andere, erschreckende Seite, welche durch die zur Schau Stellung von abstrus bearbeiteten Leichen als Kunstobjekte und dem hieraus gewonnenen Profit mehr als Gänsehaut bereitet. In Zeiten von bestimmten Welten Ausstellungen ein durchaus zu überdenkendes gesellschaftliches Thema. Man sollte sich im Klaren sein, dass dieses Buch eine Fortsetzung ist zu Totenfrau und es sich in jedem Fall empfiehlt Totenfrau vorher zu lesen. Zwar erfährt der Leser in diesem Buch wichtige Dinge aus Band 1 jedoch ist es unmöglich alles unterzubringen. Gerade auch in Hinsicht darauf die Protagonistin Blum kennenzulernen, sie zu verstehen und mit ihr mitzufühlen, ist das Kennen des Vorgängers aus meiner Sicht unumgänglich. Hieran knüpft sich auch mein einziger Kritikpunkt an Totenhaus. Ich finde in diesem Buch wird etwas zu häufig an Blums schwere Kindheit erinnert. Es macht vielleicht Sinn für Leser, welche Band 1 nicht kennen, für mich allerdings war es zu viel. Fazit: Alles in allem ein wärmstens zu empfehlendes Buch für alle Leser, die Lust haben auf ein rasantes, spannendes Leseerlebnis und mehr über die Serienmörderin Blum, ihre Familie und ihr Leben nach Ihren Morden erfahren möchten.

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Unkonventioneller Thriller mit Sogwirkung
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 07.09.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

"Totenhaus“ ist der zweite Band der Trilogie rund um die Bestatterin Blum. Es empfiehlt sich, den Vorgänger „Totenfrau“ zuvor zu lesen, da der 2. Band an das Geschehen dort anknüpft. Wesentliches wird zwar zusammengefasst, aber es fällt sicher leichter, sich in Blum hineinzudenken, wenn man die Vorgeschichte kennt. Ohne... "Totenhaus“ ist der zweite Band der Trilogie rund um die Bestatterin Blum. Es empfiehlt sich, den Vorgänger „Totenfrau“ zuvor zu lesen, da der 2. Band an das Geschehen dort anknüpft. Wesentliches wird zwar zusammengefasst, aber es fällt sicher leichter, sich in Blum hineinzudenken, wenn man die Vorgeschichte kennt. Ohne Kenntnis derselben könnte die Protagonistin etwas blass, der Plot vielleicht etwas dünn erscheinen. Nachdem ich schon von „Totenfrau“ begeistert war, hat mich auch der zweite Band aus Aichners Feder wieder fasziniert. Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, doch genau dies gefällt mir ausgesprochen gut. Ich war gleich in der Geschichte drin. Der Prolog beschreibt eine scheinbar aussichtslose Situation Blums und ich hatte gleich richtig vermutet, dass die Geister der Vergangenheit dahinter stecken. Blum hat nämlich 5 Menschen auf dem Gewissen, deren sterbliche Überreste sie Särgen Verstorbener beigelegt hat. Bei einer Exhuminierung auf dem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg 2 Köpfe und 4 Beine gefunden. Nach Blum wird gefahndet und sie sucht Unterschlupf in einem Hotel, das seine ganz eigene Geschichte hat. Mehr möchte ich hier gar nicht verraten, da die Gefahr besteht, zu viel preiszugeben – gerade auch wenn der 1. Band nicht bekannt ist. Ich kann nur sagen, dass mich Aichners Thriller wieder einmal restlos begeistert hat und ich nun dem Erscheinen des dritten Bandes ungeduldig entgegen hibbel. Die Spannung baut sich etwas langsamer auf als gewohnt, dennoch konnte ich das Buch kaum zur Seite legen. Das Geschehen hat mich ganz in seinen Bann gezogen. Mit der Bestatterin Blum hat Aichner einen eigenwilligen und recht schrägen Charakter geschaffen, der gleichzeitig fasziniert und abstößt. Gerne empfehle ich das Buch weiter, an dem Thrillerfans mit einer gewissen Offenheit für Unkonventionelle sicher ihre wahre Freude haben werden.

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Aussergewöhnlicher Schreibstil, aussergewöhnliche Frau, aussergewöhnliches Buch !!!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Das Buch: Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Schnell wird klar, dass es sich um ein Verbrechen handeln muss, dass hier die Leichenteile eines vor einem Jahr spurlos verschwundenen Schauspielers liegen. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage:... Das Buch: Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Schnell wird klar, dass es sich um ein Verbrechen handeln muss, dass hier die Leichenteile eines vor einem Jahr spurlos verschwundenen Schauspielers liegen. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin, die die Verstorbene damals versorgt und eingebettet hat. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Brünhilde Blum den Schauspieler getötet hat. Doch die ist wie vom Erdboden verschluckt … Der Autor: Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. "Totenhaus" ist die Fortsetzung des Thrillers "Totenfrau", für den er begeisterte Kritiken erntete, er stand damit sowohl in Österreich als auch in Deutschland auf der Bestsellerliste, der Roman wurde in elf Länder verkauft, eine sechsteilige Fernsehserie ist in Vorbereitung. Meine Meinung: Bereits in „Totenfrau“ durfte ich die sehr ungewöhnliche Blum kennenlernen und war begeistert von diesem Buch. Deshalb konnte ich es kaum erwarten bis ich „Totenhaus“ lesen durfte. Das Cover, für meinen Geschmack perfekt gelungen, passt ideal zum Vorgängerband, der hauptsächlich schwarz gehalten ist und die beiden ergänzen sich wunderbar in meinem Bücherregal. Auch dieses Buch ist wieder geprägt von dem aussergewöhnlichen und für manche Leser sicher auch gewöhnungsbedürftigen Schreibstil des Autors. Schafft man es als Leser sich auf diesen Stil einzulassen fühlt man sich von Berhard Aichner regelrecht durchs Buch getragen. Bereits nach wenigen Worten war die Protagonistin Blum für mich wieder präsent und vertraut, also hat der Autor für mich alles richtig gemacht. Auf dem Cover wird mit dem Wort „Thriller“ geworben. Da bin ich noch unschlüssig, ob es für mich einer ist. Über eine lange Strecke hätte ich eher gesagt es ist eine Psychostudie über eine unglückliche Mutter, die von einem Unglück ins andere stolpert und sich eigentlich nichts sehnlicher wünscht als mit ihren beiden Töchtern in Ruhe und Frieden leben zu können. So richtig spannend und nervenaufreibend wurde es im letzten Drittel. Auch sind für mich einige Fragen offen geblieben, aber da bereits der dritte Band angekündigt wurde habe ich die Hoffnung, dass ich dort alle Antworten finden werde. Wie bereits bei „Totenfrau“ gehen die Meinungen zu „Totenhaus“ sehr weit auseinander. So wie bei den Covern (schwarz und weiss) scheint es auch bei den Beurteilungen der Leser zu sein, Grautöne gibt es bei Blum und ihrer Geschichte nicht. Mein Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon jetzt darauf zu erfahren wie es mit Blum in Band 3 weitergeht. Ich habe mit Blum gelitten, um sie gebangt und manchmal hat sie mich einfach nur genervt. Für diese Gefühle, die Blum bzw. der Autor Bernhard Aichner bei mir hervorgerufen haben gibt es von mir 5 wohlverdiente Sterne.

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Grandios!
von einer Kundin/einem Kunden am 31.08.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Lange habe ich gerätselt und phantasiert, wie es nun mit Blum weitergehen könnte. Der Autor hat mich wieder überrascht und ich habe das Buch an einem Abend ausgelesen. Gierig warte ich nun auf die Fortsetzung.

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1 1
Grandios
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Endlich eine Fortsetzung, die alle (meine!) Erwartungen erfüllt. Wie schon bei der "Totenfrau" fühlt und leidet man mit der sympathischen Bestatterin und 5-fach Mörderin Blum, die sich in diesem Buch auf die Spuren ihrer Zwillingsschwester Björk begibt. Ihre Spuren führen sie in ein abgelegenes leeres Hotel in Bayern,... Endlich eine Fortsetzung, die alle (meine!) Erwartungen erfüllt. Wie schon bei der "Totenfrau" fühlt und leidet man mit der sympathischen Bestatterin und 5-fach Mörderin Blum, die sich in diesem Buch auf die Spuren ihrer Zwillingsschwester Björk begibt. Ihre Spuren führen sie in ein abgelegenes leeres Hotel in Bayern, wo Björk aufgewachsen ist. Blum die von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, sucht ein Versteck und das Hotel und ihre Bewohner bieten sich geradezu ideal an. Doch kann sie den Menschen dort vertrauen? Die Jägerin aus Totenfrau wird in diesem Buch zur Gejagten.

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Ein Thriller an dem kein Thrillerfan vorbeikommt
von einer Kundin/einem Kunden aus Hipples am 26.08.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Band 2 der Totenfrau-Triologie Inhalt: Blum ist Bestatterin, Mutter von zwei Mädchen, Witwe und Mörderin. Ihr Mann wurde von 5 Männern getötet und sie rächte den Tod ihres Mannes. – Diese Geschichte passiert im ersten Teil, aber wird im zweiten Teil so gut beschrieben, dass man keine Defizite hat. In „Totenhaus“ entdeckt... Band 2 der Totenfrau-Triologie Inhalt: Blum ist Bestatterin, Mutter von zwei Mädchen, Witwe und Mörderin. Ihr Mann wurde von 5 Männern getötet und sie rächte den Tod ihres Mannes. – Diese Geschichte passiert im ersten Teil, aber wird im zweiten Teil so gut beschrieben, dass man keine Defizite hat. In „Totenhaus“ entdeckt sie ein Foto von einer Frau die auf einem Zebra sitzt. Ein grausames Foto – eine Leiche auf einem Zebra die genauso aussieht wie sie selbst. Sie stellt Nachforschungen an und erfährt dass es ihre Schwester, Björk, war. Sie lernt die Familie und den „Künstler“ der ihrer Schwester so entstellt hat, kennen und ab diesem Moment passieren nur noch schreckliche Dinge… Tod, Mord, Hass, Eifersucht, Begierde, Liebe zu ihren Kindern, Brutalität, Angst – sind nur einige Wörter die den Inhalt beschreiben können ohne zu viel zu verraten. (immerhin soll das Buch ja immer noch spannend bleiben!) Sprache: Wer kurze Dialoge und eine angenehme Sprache bevorzugt ist bei diesem Buch absolut richtig! Es liest sich sehr schnell und auch leicht, es ist nicht eines dieser Bücher bei denen man 1000 Mal nachlesen muss um den Sinn zu verstehen. Sehr gut und anschaulich geschrieben, aber vor allem lässt sein Schreibstil viel Platz zum Nachdenken und selbst interpretieren. Cover: Das Cover von „Totenfrau“ ist schon große Klasse, aber das von „Totenhaus“ noch besser. Ich liebe es wie es sich anfühlt. Es gibt bei Büchern nichts Besseres als ein gebundenes Buch mit angenehmem Umschlag. Schon allein deswegen will man es nicht mehr aus der Hand geben. ;-) Das Farbenspiel von weiß-schwarz-rot ist sehr gut gelungen und als Thrillerfan sticht es einem sofort ins Auge. Die Kapitelaufteilung im Buch mit den roten Zahlen ist schaurig schön und erinnert an Blutspuren. Fazit: Ich habe den ersten Teil (noch) nicht gelesen, werde dies aber auf jeden Fall nachholen. Allerdings ist es nicht zwingend den ersten Teil gelesen zu haben, man findet sich sofort in den zweiten hinein. Und genau das macht ein Buch gut. Wenn man alles so gut erklären kann das man keinerlei Defizite beim Lesen hat. Ich finde die Spannung wurde bis zur letzten Seite perfekt aufgebaut. Man konnte nicht erahnen wie genau es jetzt ausgeht. Oftmals hatte ich schon das Gefühl dass Blum stirbt und es eine ganz andere Wendung nimmt. Den Prolog finde ich besonders gut geschrieben, weil er so unglaubliche Lust auf MEHR macht. Man will und kann dieses Buch nicht aus der Hand legen. Bei mehreren Rezensionen habe ich gelesen dass die Leute mit „Blum“ nicht gut umgehen können und ihren Charakter nicht mögen – so ist es bei mir aber nicht. Sie ist keine typische Hauptfigur und genau das macht sie einzigartig. Ich mag ihre Art, so wie sie zu ihren Kindern ist, ihre Einsamkeit löst bei mir kein Mitleid aus und ich kann sie verstehen warum sie den Tod ihres Mannes gerächt hat – das macht sie in diesem Buch einfach unglaublich stark und überschattet ihre Alkoholsucht und Flucht vor sich selbst aber macht sie auf keinem Fall böse oder zur Mörderin, obwohl sie es ja ist – ich persönlich konnte keine Hassgefühle entwickeln sondern nur Sympathie. Weil der Autor sie einfach so gut dargestellt hat. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall allen Thriller-Liebhabern weiter. Ihr werdet es bestimmt genauso verschlingen wie ich. Außerdem freue ich mich schon auf den dritten Teil, ist immerhin eine Triologie ;-) Viel Spaß und genießt es! :)

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Böse Taten - grandios erzählte Geschichte!
von Kasin am 20.08.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Könnte das Buch sprechen - es würde alles hinaus schreien, Angst, Verbitterung, Trauer, Hass aber eben auch Hoffnung, Vertrauen und Liebe. Totenhaus ist verstörend, so wie auch Blum. Als Kind ohne Liebe und Zuneigung aufgewachsen und doch in die Fußstapfen des verhassten Adoptivvaters getreten. Blum, den Vornamen Brünhilde mag sie ja... Könnte das Buch sprechen - es würde alles hinaus schreien, Angst, Verbitterung, Trauer, Hass aber eben auch Hoffnung, Vertrauen und Liebe. Totenhaus ist verstörend, so wie auch Blum. Als Kind ohne Liebe und Zuneigung aufgewachsen und doch in die Fußstapfen des verhassten Adoptivvaters getreten. Blum, den Vornamen Brünhilde mag sie ja nicht, ist besessen, vom Teufel ihrer Vergangenheit. Der Exorzismus hat nicht geholfen, die Schatten sind da und bleiben. In ihrer Seele, ihrem Herzen und den Gedanken. Dementsprechend handelt Blum - Heilung durch Rache - die Konsequenz? Fatal! Wer Band 1 kennt, kennt auch Blum, die Bestatterin. Sie bringt die Menschen die man ihr anvertraut mit Würde und Respekt unter die Erde. Aber auch andere werden von ihr "bestattet", wenn es sein muss auch häppchenweise. In Totenhaus muss sich Blum stellen, ihren Taten, denn Rechenschaft wird verlangt. Die Vergangenheit hat sie eingeholt, furchtbare Taten! Gerechtfertigt? Muss jeder für sich entscheiden. Für Blum gibt es nur eine Entscheidung - einziger Ausweg ist die Flucht. Ein Zufall, rechtzeitig genug, bringt sie weg von zu Hause, ihren Kindern, Karl und Reza. Rettung? Fehlanzeige! Blum gerät in ein Haus dass nicht verstörender sein könnte. Mit einer Familie die man sich nicht wünscht. Ein Paradies, dass sich entpuppt als Hölle. Die Bewohner, gut oder böse? Blum muss es selbst herausfinden und der Autor läßt die LeserInnen daran teilhaben. Bernhard Aichner hat mich mit seinem Stil begeistert. Obwohl oberflächlich alles negativ wirkt ist da so viel Gefühl in den knapp gehaltenen, zum Teil abgehakten Sätzen. Kurz, oft genug nur ein Wort das Blum und ihre Gefühlswelt beschrieb und doch wusste man nicht wie sie aussah, was unwichtig ist, Blums Welt war viel wichtiger. Ihre Gefühlswelt ist ein Chaos, irgendwo zwischen der Hoffnung das alles gut wird und dem Wissen das genau dass nicht mehr geht - auf den Punkt genau rübergebracht. Die Kapitel sind ebenfalls kurz und übersichtlich, weiterlesen ein Muss. Denn sie erzählen Blum, sie erzählen eine Geschichte. Eine verzweifelte Frau, Fehler die man nicht mehr gut machen kann. Oft genug sehr detailliert, ein Kopfkinograuen. Bilder die hängen bleiben. Am Ende, Blum und das Buch, kein Abschluss oder doch, so ein bisschen schon.Alles neu machen, gut machen, das Böse hinter sich lassen, tief vergraben? Was dann? Abwarten, Band 3 folgt! Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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Gelungene Fortsetzung
von einer Kundin/einem Kunden am 17.08.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Der 2. Teil ist wieder so spannend geschrieben, man vergisst die Zeit! Großartig, fesselnd, schaurig wird an die Totenfrau angeknüpft. Auch wenn man den 1. Teil nicht gelesen hat. Auch das Hörbuch das vollständig gelesen wird, lässt einen nicht mehr los. Dieses mal habe ich mir eine Hälfte... Der 2. Teil ist wieder so spannend geschrieben, man vergisst die Zeit! Großartig, fesselnd, schaurig wird an die Totenfrau angeknüpft. Auch wenn man den 1. Teil nicht gelesen hat. Auch das Hörbuch das vollständig gelesen wird, lässt einen nicht mehr los. Dieses mal habe ich mir eine Hälfte angehörte und den Rest gelesen. Was soll ich noch sagen, bitte selber lesen!!!!!

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Blum II
von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Nach Totenfrau war ich die ersten paar Seiten etwas enttäuscht, doch dann war wieder die Spannung da. Jetzt freue ich mich schon auf Teil 3. Bin gespannt, ob bzw. wie sie sich aus der Affäre zieht.

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Gelungene Fortsetzung
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Goarshausen am 04.09.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Mit "Totenhaus" hat Bernhard Aichner den zweiten Teil seiner Trilogie um die etwas schräge Bestatterin Blum herausgebracht. Der erste Band "Totenfrau" war eines meiner Lesehighlights, sowohl was den Schreibstil als auch die Intensität der Handlung und Personen betraf. Deswegen war ich auf die Fortsetzung wirklich sehr gespannt. Es geht... Mit "Totenhaus" hat Bernhard Aichner den zweiten Teil seiner Trilogie um die etwas schräge Bestatterin Blum herausgebracht. Der erste Band "Totenfrau" war eines meiner Lesehighlights, sowohl was den Schreibstil als auch die Intensität der Handlung und Personen betraf. Deswegen war ich auf die Fortsetzung wirklich sehr gespannt. Es geht auch schon im Prolog heftig los, eine spätere Szene wird vorweggenommen und meine Neugier war geweckt. Wie konnte sich Blum in diese ausweglose Situation bringen? Das Leben von Blum scheint nach den den Ereignissen aus Teil 1 in ruhigen Bahnen zu verlaufen, bis auf den Tag an dem sie ein Foto einer plastinierten Leiche in einer Zeitschrift entdeckt. Ein Kunstwerk, das eine Symbiose aus Frau und Zebra zeigt. Eine Frau, die Blums Gesichtszüge trägt. Blum wird völlig aus der Bahn geworfen, sie muss unbedingt wissen, was es mit dieser Frau auf sich hat, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Bei ihren Nachforschungen bringt sie sich Lebensgefahr, da ihre Vergangenheit inzwischen aufgeflogen ist steht sie jetzt auch noch auf der Fahndungsliste der Polizei. Der Autor ist im zweiten Teil seinem Schreibstil treu geblieben, der etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber sehr intensiv wirkt. Schon nach den ersten Seiten war mir die Handlung aus Teil 1 wieder präsent. Wobei es aus meiner Sicht unerlässlich ist, den ersten Teil zu kennen. Ohne das Vorwissen um Blums Charakter und der Ereignisse, die sie zu der Frau gemacht haben die sie jetzt ist, dürfte es schwer sein, sich in die Handlung einzufinden oder Nähe zu Blum aufzubauen. Denn Blum ist eine Ausnahmeprotagonistin, eine etwas verschrobene Frau, die trotz ihrer Morde nicht unsympathisch rüberkommt. Ihr Handeln war teilweise schwer nachzuvollziehen, mehr als einmal dachte ich "Blum, denk doch erst mal nach bevor du handelst". Die Geschichte ist teilweise hart an der Grenze des Ertragbaren, schockierend. Ein neuer, absolut kranker Charakter spielt eine wichtige Rolle und natürlich gibt es auch wieder einige Tote. Die Handlung spielt teilweise in einer wirklich abgedrehten Location, die mich an "Shining" erinnert hat und Gänsehaut erzeugt. Hier hatte ich Kopfkino vom Feinsten. Spannungstechnisch hätte es ruhig etwas mehr sein dürfen, auch wurden für mein Empfinden nicht alle Fragen geklärt. Auf den dritten Teil bin ich jedenfalls gespannt. Fazit: Etwas schwächerer Teil als der erste, trotzdem lesenswert und ein Leseerlebnis. Wer einen Thriller abseits des Mainstream lesen möchte ist hier gut beraten.

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2.Teil nicht ganz so gut wie der Auftakt aber immernoch sehr spannend. Bin gespannt auf den 3. Teil.
von Sabrina Schneider am 03.09.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Totenhaus von Bernhard Aichner ist der 2. Teil einer Triologie und ist auch wieder sehr speziell. Der Autor hat eine sehr spezielle Art zu schreiben die mir das Lesen aber sehr angenehm gestaltet. Die kurzen Kapitel die Absätze und auch die Dialoge sind für mich Spannungshalter und auch Aufbauer. Definitiv nicht die... Totenhaus von Bernhard Aichner ist der 2. Teil einer Triologie und ist auch wieder sehr speziell. Der Autor hat eine sehr spezielle Art zu schreiben die mir das Lesen aber sehr angenehm gestaltet. Die kurzen Kapitel die Absätze und auch die Dialoge sind für mich Spannungshalter und auch Aufbauer. Definitiv nicht die übliche Art zu schreiben. Auch der Plot und die Protagonistin ist anders als normal. Das hebt diese Reihe für mich von dem Einheitsbrei ab. Es spielt 2 Jahre später. Zwar ist Totenhaus in meinen Augen schwächer als der Vorgänger und es ist auch von Vorteil diesen zu kennen. Blum ist immernoch sympathisch, unkonventionell und nicht aufzuhalten. Ihre Familie ist ihr das Wichtigste überhaupt aber manchmal kommt sie mir leichtgläubig rüber. Trotz mehr Abgedrehtheit bin ich fasziniert drangeblieben, denn es passiert einiges und ist kurzweilig. Bernhard Aichner schreibt im Moment fleissig am 3. Teil auf den ich wieder sehr gespannt bin. Von mir diesmal 4 Sterne

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literarischer Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 02.09.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

„Totenhaus“ von Bernhard Aichner ist der zweite Teil einer Trilogie um die Bestatterin Brünhilde Blum. Und man sollte den ersten Band unbedingt vor Genuss des zweiten lesen, denn Blum ist so ein komplexer und verschrobener Charakter und ihre Taten in der Vergangenheit so radikal und ausserhalb aller Normen, dass... „Totenhaus“ von Bernhard Aichner ist der zweite Teil einer Trilogie um die Bestatterin Brünhilde Blum. Und man sollte den ersten Band unbedingt vor Genuss des zweiten lesen, denn Blum ist so ein komplexer und verschrobener Charakter und ihre Taten in der Vergangenheit so radikal und ausserhalb aller Normen, dass man sie und ihr Verhalten sonst nicht richtig zuordnen kann. Ob man sie wirklich versteht bleibt jedem Einzelnen vorbehalten und man muss es auch nicht für gut befinden, was sie so treibt. Aber selten habe ich eine Hauptperson kennengelernt, die bei mir solch ambivalente Gefühle ausgelöst hat und die ich dennoch interessant fand. Ebenfalls sehr speziell ist der Schreibstil des Autors in dieser Reihe. Ich kenne seine anderen Werke nicht aber hier macht er daraus eine richtige Kunstform und wie von anderen Rezensenten schon gesagt, finde ich, dass diese Form sehr gut zu Blum und ihrer burschikosen Art passt. Deshalb würde ich diesen Roman in die Kategorie literarischer Thriller einordnen, wobei der Thrill im Gegensatz zum ersten Teil diesmal relativ lange auf sich warten lässt. Ein bisschen gestört habe ich mich daran, dass die Bösewichte so schräg und garstig waren, dass sie fast wie ihre eigenen Karikaturen agiert haben. Und dass einiges einfach prinzipiell etwas überzogen oder unrealistisch war. Hier bevorzuge ich eigentlich mehr die solide Schiene aber alles in allem passen die Heldin, die Gegner und der Erzählstil schon zusammen. Mein Fazit also: Nicht ganz so gut wie der erste Band, halt ein typischer Mittelteil. Aber dennoch lesenswert und ich werde den Abschlussteil sicherlich auch lesen.

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Kein 08/15 Thriller, sondern etwas Besonderes
von Lilli33 am 24.08.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

*** ACHTUNG: SPOILER ZUM 1. BAND! *** Ich empfehle, diesen vorher zu lesen. Zwar ist die Handlung des 2. Bandes auch ohne Vorkenntnisse verständlich, aber den speziellen Charakter von Blum wird man vielleicht nicht so leicht verstehen können. Inhalt: Zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes, den Blum gerächt hat, scheint... *** ACHTUNG: SPOILER ZUM 1. BAND! *** Ich empfehle, diesen vorher zu lesen. Zwar ist die Handlung des 2. Bandes auch ohne Vorkenntnisse verständlich, aber den speziellen Charakter von Blum wird man vielleicht nicht so leicht verstehen können. Inhalt: Zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes, den Blum gerächt hat, scheint sich ihr Leben langsam wieder zu normalisieren. Doch schnell zerschlägt sich die Hoffnung wieder, denn auf dem Innsbrucker Friedhof findet man Leichenteile, die da nicht hingehören. Blum hatte damals die Mörder ihres Mannes in fremden Gräbern verschwinden lassen, denn Blum ist ja Bestatterin. Kurzerhand flieht sie und muss fast mit dem Leben dafür bezahlen. Meine Meinung: Der Vorgängerband „Totenfrau“ hat mich absolut begeistert. An diesem Buch hatte ich inhaltlich überhaupt nichts zu kritisieren, es war einfach perfekte Unterhaltung der ganz besonderen Art. Der Autor hat es mit seiner eindringlichen Schreibweise geschafft, in mir Sympathien für eine fünffache Mörderin zu wecken. Dabei hatte ich keine Ahnung, dass das nur der Auftakt einer Trilogie ist. Als nun „Totenhaus“ erschien, stand für mich sofort fest, dass ich auch dieses Buch lesen muss. Von der ersten Seite an war ich wieder in Bernhard Aichners eigenwilligen Schreibstil vernarrt. Er benutzt meist kurze Sätze, Halbsätze, Ein-Wort-Sätze. Klar, das wirkt ein bisschen abgehackt, unterstreicht aber das getriebene Wesen der Protagonistin Blum perfekt. Sie, die immer noch um ihren geliebten Mann trauert, ihre Umgebung teilweise wie durch einen Watteschleier wahrnimmt, erlebt die Ereignisse Schlag auf Schlag. Da bleibt nicht viel Zeit, um in Ruhe nachzudenken oder vernünftige Pläne zu machen. Und so kommt es, dass Blum immer wieder Fehler macht, sich auf die falschen Leute einlässt und man nie weiß, wem man eigentlich trauen kann. Dies bringt Spannung in den Roman, von Anfang an unterschwellig zu spüren und am Schluss beim show down auch ganz offen zu sehen. Ich habe das Buch mehr oder weniger mit angehaltenem Atem gelesen, obwohl gar nicht so wahnsinnig viel passiert. Dabei muss ich allerdings sagen, dass ich diesen zweiten Band etwas schwächer fand als den ersten. Der Plot war ein wenig hanebüchen und bei weitem nicht so rasant wie im ersten Band. Auch kommt Blum hier nicht ganz so cool rüber wie dort. Aber nun ja, so ist das Leben, man kann nicht immer cool sein. Als Leserin mit Vorkenntnissen hat es mich ein wenig genervt, dass gefühlte hundert Mal erwähnt wurde, welch lieblose Kindheit Blum hatte und dass sie schon in jungen Jahren mehr mit Leichen zu tun hatte als mit lebenden Menschen. Dies soll wohl bei Quereinsteigern Verständnis für die Protagonistin wecken, hat aber sicher nicht denselben Erfolg wie die langsame Charakterentwicklung im ersten Band. Das Ende des Romans ist recht offen, was ich in diesem Fall absolut passend finde. Und der Epilog macht neugierig auf den dritten Band. Ich freue mich schon darauf. Fazit: „Totenhaus“ kommt nicht ganz an den Vorgänger heran, ist aber trotzdem absolut lesenswert. Ich empfehle diese Thriller-Reihe allen Lesern, die gerne mal außerhalb der ausgetretenen Pfade nach dem Besonderen suchen und sich gerne offen auf Neues und Ungewöhnliches einlassen wollen. Die Reihe: 1. Totenfrau 2. Totenhaus

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Todlangweilig
von einer Kundin/einem Kunden aus Michelhausen am 18.07.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Story ist an den Haaren herbeigezogen und nur mäßig spannend.

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Im Totenhaus
von NiWa aus Euratsfeld am 08.05.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

Es geschieht, was geschehen musste. Die Totenfrau ist zurück gekehrt. Am Innsbrucker Friedhof werden bei einer Exhumierung zu viele Leichenteile in einem Sarg entdeckt. Es liegt auf der Hand, dass es sich hierbei um ein Verbrechen handeln muss und es kommt nur eine Person als Täter in Frage. Brunhilde Blum.... Es geschieht, was geschehen musste. Die Totenfrau ist zurück gekehrt. Am Innsbrucker Friedhof werden bei einer Exhumierung zu viele Leichenteile in einem Sarg entdeckt. Es liegt auf der Hand, dass es sich hierbei um ein Verbrechen handeln muss und es kommt nur eine Person als Täter in Frage. Brunhilde Blum. Die Totenfrau. Die Totenfrau Blum habe ich bereits im 1. Teil der Trilogie kennengelernt. Blum ist eine Psychopathin der höchsten Stufe. Sie ist Bestatterin, hat eine grausame Kindheit hinter sich und sieht den Tod nicht nur als Geschäft sondern vor allem als Lösung für ihre Probleme an. Der Anschluss an den Vorgänger ?Totenfrau? ist dem Autor ausgezeichnet gelungen. Der Band schließt kurze Zeit später an und man merkt, wie sich die Handlung zuzuspitzen beginnt. Blum. Es geht weiter mit Blum, der Totenfrau. Brunhilde Blum ist der unsympathischste Charakter, mit dem ich es jemals zutun hatte. Anfangs fand ich sie noch faszinierend, doch mittlerweile nur mehr verstörend. Als Dreh- und Angelpunkt der Reihe, wird man mit ihrem abstoßenden Gefühlsleben, ihren Ausbrüchen und Kurzschlusshandlungen konfrontiert. Obwohl ich mich einfach nicht für sie erwärmen kann, ist es doch so, dass dem Autor mit dieser erbarmungslosen Figur ein Trumpf gelungen ist, auf den man sich einfach nur einlassen muss, um ihren abstoßenden Charme zu spüren. Während ich beim 1. Teil vom mitreissenden Stil gepackt wurde, konnte mich der Autor diesmal nur schwer bei der Stange halten. Die Handlung an sich konnte mich leider gar nicht überzeugen, weil sie überkonstruiert, richtig an den Haaren herbeigezogen wirkt und eigentlich am Klappentext vollkommen vorbeigeht. Ich hatte mir doch erwartet, dass sich ein Katz- und Maus-Spiel zwischen Blum und Ermittlungsbeamten ergibt. Allerdings geht es in eine völlig andere Richtung, die mir, aus den bereits genannten Gründen, eher nicht gefallen hat. Bernhard Aichner setzt einen sehr bildhaften Erzählstil ein, der wunderbar zu lesen bzw. zu hören ist und stellt dabei den Tod mit all seinen makabren Facetten in den Vordergrund: ausgestopfte Menschen, blutige Kunst auf Leinwänden und eine Bestatterin, die sich nicht nur beruflich um den Tod zu kümmern hat. Sein berüchtigter Stakkato-Stil - aus kurzen Sätzen, teilweise nur Wörter oder gar Fetzen davon - wird auch in diesem Folgeband angewandt. Beim Vorgängerband habe ich diesen Stil als rasant und tempogeladen empfunden, bei diesem Band in der Hörbuchversion hat es auf mich eher störend gewirkt. Zusammengefasst ist ?Totenhaus? zwar handlungsarm, aber dank der Totenfrau doch noch auf abscheuliche Weise faszinierend, und wer wissen möchte, wie es Brunhilde Blum in der Fortsetzung ergeht, sollte sich unbedingt selbst ein Bild machen. Bisher erschienen: 1) Totenfrau 2) Totenhaus

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