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Totenlied

Thriller

(12)
Eine verstörende Melodie, ein tragisches Schicksal, ein tödliches Geheimnis ...
Von einer Italienreise bringt die Violinistin Julia Ansdell als Souvenir ein altes Notenbuch mit nach Hause. Es enthält eine handgeschriebene, bislang völlig unbekannte Walzerkomposition. Julia ist fasziniert von dem schwierigen Stück, doch jedes Mal, wenn sie die aufwühlende Melodie spielt, geschehen merkwürdige Dinge. Etwas Bösartiges geht von dem Walzer aus, etwas, was das Wesen von Julias dreijähriger Tochter auf beunruhigende Weise zu verändern scheint. Weil niemand ihr Glauben schenkt, reist Julia heimlich nach Italien, um nach der Herkunft der mysteriösen Komposition zu forschen ...
Rezension
Anja Menne, Literatur-Expertin Thalia:
"Die US-Bestsellerautorin Tess Gerritsen gehört zur Crème de la Crème des Thriller-Genres. Ihren Durchbruch schaffte sie mit „Die Chirurgin“, einem Roman, in dem erstmals Detective Jane Rizzoli und die Pathologin Maura Isles ermittelten. Seitdem habe ich alle Bücher von Gerritsen gelesen, die auch immer wieder „Stand alone“-Thriller schreibt. So wie „Totenlied“. Darin erzählt Gerritsen die Geschichte der Geigerin Julia, die in einem römischen Antiquariat einen alten Walzer entdeckt. Das Musikstück scheint ein Eigenleben zu haben. Sobald Julia es spielt, spürt ihre Tochter eine dunkle Macht. Julia beschließt, dem düsteren Geheimnis des Stückes auf den Grund zu gehen und reist nach Venedig... In diesem Mystery-Thriller spielt Gerritsen ihr ganzes Können aus: eine starke psychologische Handlung, ein subtiler Spannungsaufbau, erzählt in einer fein ausbalancierten Sprache. Eine exzellente Geschichte, die meine Nerven mit ihrer schleichenden Dramatik bis zur letzten Seite beansprucht hat - im besten Sinne natürlich..."
Portrait
Die chinesischstämmige Tess Gerritsen arbeitete erfolgreich als Ärztin, bevor sie sich ihrer Jugendleidenschaft besann und anfing, Romane zu schreiben. Kaum jemand vereint seit vielen Jahren so gekonnt wie sie erzählerische Raffinesse mit medizinischer Detailgenauigkeit und psychologischer Glaubwürdigkeit der Figuren. Tess Gerritsen lebt mit ihrer Familie in Maine.
Andreas Jäger ist nach dem Studium der Ethnologie, Politikwissenschaft, Soziologie, Anglistik und Germanistik in Freiburg, Saarbrücken, Sheffield und Brighton und einer Ausbildung als Verlagskaufmann seit 2000 als freier Übersetzer aus dem Englischen und Französischen tätig. Seine Promotion verfasste Andreas Jäger zur englischen Lyrik
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 25.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8090-2670-9
Verlag Limes Verlag
Maße (L/B/H) 222/144/32 mm
Gewicht 446
Originaltitel Playing with Fire
Verkaufsrang 7.142
Buch (Paperback)
Fr. 22.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Gerritsen einmal anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 16.08.2016

Gegenwart: auf einer Reise mit ihrem Ensemble nach Venedig ersteht die Geigerin Julia Ansden ein interessantes Notenheft bei einem Antiquitätenhändler, in dem sie eine zusätzliche Melodie findet, die sie noch niemals zuvor gesehen hat. Kurzerhand kauft sie das überteuerte Heft mit Zigeunermelodien samt Notenblatt. Kaum zu Hause muss Julia... Gegenwart: auf einer Reise mit ihrem Ensemble nach Venedig ersteht die Geigerin Julia Ansden ein interessantes Notenheft bei einem Antiquitätenhändler, in dem sie eine zusätzliche Melodie findet, die sie noch niemals zuvor gesehen hat. Kurzerhand kauft sie das überteuerte Heft mit Zigeunermelodien samt Notenblatt. Kaum zu Hause muss Julia dieses Stück unbedingt ausprobieren und beginnt zu spielen, sie versinkt regelrecht in dem Stück und als sie die Augen wieder aufschlägt, steht ihre dreijährige Tochter blutüberströmt vor ihr. Da sie keine Verletzungen aufweist, sucht Julia und findet den alten Kater auf der Terrasse, mit einer Gartenschere getötet. Hat Julias kleine Tochter das Tier getötet? Kann das wirklich sein? Als sie eine Zeit später das Stück wieder spielt, geschieht wieder etwas ungewöhnliches und niemand glaubt Julia. Sie beschließt herauszufinden, was es mit dem Lied auf sich hat und wo es her kommt. Bei einer Nacht und Nebenaktion verläßt sie Amerika und kehrt zurück nach Venedig. 1933 - 1944: der junge Geiger und Komponist Lorenzo Todesco lebt in Venedig. Mitten in der Zeit der Nazis wird es für ihn, als jüdischer Mitbürger, immer gefährlicher. Lediglich die junge Cellistin Laura, in die er verliebt ist, steht voll und ganz hinter ihm. Doch auch die Familie Todesco kann dem grauenhaften Schicksal nicht entkommen und als eines Nachts seine Familie von der SS abgeholt wird, geht er kurzerhand mit ihnen. Meine Meinung: Ein Thriller auf zwei Zeitebenen und das auch noch von einer meiner Lieblingsautorinnen, ich war durchweg gespannt darauf und ich wurde auch nicht enttäuscht. Zwar war es etwas ganz anderes, als ich bisher von ihr gewohnt war, aber ihr Schreibstil ist nach wie vor fesselnd und mitreißend. Tatsächlich ist dieser Thriller nicht nur ein Thriller, sondern enthält Historie, Familiengeschichte und ein wenig Thrill in einem bereit und so flogen die Seiten des Buches nur so dahin und ich verschlang es an gerade einmal einen Abend. Gerritsen erschafft eine sehr beängstigende Atmosphäre und das nicht nur in der Gegenwart, gerade der Zweig in der Vergangenheit hat etwas bedrohliches. Man weiß ja, worauf das alles hinaus laufen wird und doch ist die Hoffnung permanent da, dass es für Lorenzo gut ausgehen wird. Die Spannung innerhalb der Geschichte ist von Beginn an hoch gehalten und doch schafft es die Autorin, diese Spannung immer wieder aufs Neue zu steigern. Während die Geschichte in der Gegenwart aus Julias Sicht erzählt wird, können wir die Geschichte um Lorenzo durch einen Erzähler verfolgen. Diese Wahl ist sehr gut gelungen, denn so merkt man gerade wenn Julia erzählt, wie ihre Verzweiflung sich immer mehr steigert. Niemand glaubt ihren Erzählungen und auch sie selbst weiß nicht mehr, ob sie das alles so wirklich erlebt hat. Die Gefühle von Verwirrung und die Angst, die Julia ausstehen muss, werden dadurch auch für mich als Leserin deutlich spürbar. Julia ist hier auch der Charakter, der am deutlichsten heraussticht, alle anderen Charaktere in der Gegenwart bleiben das was sie auch sein sollten, Nebencharaktere. Währenddessen bekommt man eine gut recherchierten historischen Hintergrund, wenn die Geschichte um Lorenzo erzählt wird. Hier sind auch die Charaktere deutlicher beschrieben und man lernt neben Lorenzo auch noch seine Duettpartnerin Laura kennen. Die beiden verbindet nicht nur die Liebe zur Musik, denn auch sie fühlen sich zueinander hingezogen. In diesem Bereich hat mir auch der Charakter der Laura am besten gefallen, denn sie ist eine durchweg beeindruckende Persönlichkeit. Lediglich das Ende konnte mich nicht zu hundert Prozent überzeugen, kam es doch ein wenig abrupt und auch wenn es eine logische Erklärung für die Geschehnisse in der Gegenwart beinhaltet, so hätte es für mich den leicht mysteriösen Touch beibehalten können. Mein Fazit: Ein Buch ohne Rizzoli und Iles - ist das wirklich möglich? Absolut! Gerritsen verfügt auch hier über ein wunderbares Gespür für das Aufkommen von Spannung. Ihre Geschichte ist nicht nur mitreißend erzählt, sondern auch sehr gut recherchiert und man bekommt ab und an eine Gänsehaut beim Lesen. Trotz des für mich etwas schwächelnden Endes hat mir dieser Thriller sehr gut gefallen und ich würde jederzeit wieder ein Buch von ihr lesen, dass nicht von ihren "Stars" handelt. Wer Geschichten mag, die zwei Zeitebenen beinhalten und dazu noch ein kleines bisschen unheimlich angehaucht sind, der ist hier sehr gut aufgehoben, denn die Atmosphäre, die die Autorin erschafft, ist einmalig. Eine ganz klare Leseempfehlung und fünf von fünf Sternen gibt es hier!

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Thriller der Extraklasse
von einer Kundin/einem Kunden aus Kelheim am 08.08.2016

Alle Bücher von Tess Gerritsen, die ich bisher gelesen habe, konnten mich begeistern, sodass ich mich auf dieses Werk sehr gefreut habe. Das Cover ist sehr düster und passt perfekt zur Atmosphäre der Geschichte. Auch der Klappentext hält was er verspricht! Der Schreibstil dieser Autorin ist einfach grandios und hat... Alle Bücher von Tess Gerritsen, die ich bisher gelesen habe, konnten mich begeistern, sodass ich mich auf dieses Werk sehr gefreut habe. Das Cover ist sehr düster und passt perfekt zur Atmosphäre der Geschichte. Auch der Klappentext hält was er verspricht! Der Schreibstil dieser Autorin ist einfach grandios und hat mir auch dieses Mal bereits nach wenigen Seiten eine Gänsehaut beschert. Tess schafft es im Laufe der Handlung, die Leser fortwährend zu verwirren und zu überraschen. Man denkt man hätte etwas durchschaut und im nächsten Moment zweifelt man schon wieder! Die Charaktere sind toll beschrieben und die Hauptprotagonistin Julia war mir gleich sympathisch. Obwohl ich selbst kein Instrument spiele, hat ihre Leidenschaft für das Geigenspiel regelrecht auf mich übergegriffen! Womöglich könnte es den ein oder anderen Leser geben, den dieses Detailreichtum, im ersten Drittel, in Bezug auf dieses Instrument stört, doch mir persönlich gefällt die Tiefe der Emotionen, die dadurch zum Ausdruck gebracht wird! Auch der Teil, in dem das Buch in der Vergangenheit spielt und von dem talentierten Lorenzo erzählt gefällt mir sehr gut. Es sind zudem viele Szenen dabei gewesen, die mich nachdenklich, wütend und auch traurig gestimmt haben. Es handelt sich hier nicht um einen typischen Thriller! Die Autorin hat sehr geschickt ein Stück Geschichte einfließen lassen und mich damit sehr berührt. Es ist ihr auf bemerkenswerte Weise gelungen, das Schicksal der unterschiedlichsten Menschen zu verknüpfen, alle offenen Fragen könnten geklärt werden und das Ende hat mich zu Tränen gerührt, was glaube ich noch kein Thriller bisher geschafft hat. Fazit: Ein wunderbares Buch, das die Liebe zur Musik, Geschichte und Action vereint und mit Spannung pur einen einzigartigen Thriller ergibt. Ich habe es innerhalb eines Tages gelesen und muss es unbedingt weiterempfehlen! Von mir gibt es ganz klar fünf von fünf Sternen!

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Unerhört spannend, lässt nicht los
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2016

Wow, wow und nochmals wow! Ein unglaublich guter Thriller mit viel Hintergrund. Gerritsen kann es ja, auch in diesem Fall, der mit den bekannten Rizzoli-Bänden nichts zu tun hat.

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Die Kraft der Musik
von einer Kundin/einem Kunden am 21.08.2016

Tess Gerritsen hat mit diesem Thriller bewiesen, dass sie nicht nur Rizzoli&Isles kann. Die Geschichte ist spannend und hat mich zuletzt zu Tränen gerührt. Sie fängt in Venedig mit einem Musikstück an, das Lorenzo für seine geliebte Laura komponiert hat. Es ist aber kurz vor dem 2. Weltkrieg, Lorenzo... Tess Gerritsen hat mit diesem Thriller bewiesen, dass sie nicht nur Rizzoli&Isles kann. Die Geschichte ist spannend und hat mich zuletzt zu Tränen gerührt. Sie fängt in Venedig mit einem Musikstück an, das Lorenzo für seine geliebte Laura komponiert hat. Es ist aber kurz vor dem 2. Weltkrieg, Lorenzo ist Jude und ihre Liebe hat keine Zukunft. Es gelingt Lorenzo und seiner Familie nicht, rechtzeitig zu fliehen. Sie werden verhaftet und ins KZ geschickt. Dank seiner Musik ist Lorenzo der Einzige von ihnen, der da noch kurze Zeit überleben kann. Aber auch er kommt letztendlich nicht nach Hause. Viele Jahre später findet die amerikanische Violistin Julia aus Zufall die Partitur dieses Musikstückes. Es passieren merkwürdige Sachen wenn sie es spielt, und sie macht sich auf, die Geschichte des Stückes zu ergründen. Dabei entdeckt sie Sachen, die eine mächtige italienische Familie jahrelang verborgen hat. Julias Leben gerät in größte Gefahr ….

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Die Macht der Musik oder, als der Himmel vor Verzweiflung schrie
von Nisnis aus Dortmund am 01.08.2016

In einem Antiquitätengeschäft in Rom kauft Violinistin Julia Ansdell ein antikes Notenheft, aus dem eine handschriftliche Aufzeichnung eines unbekannten Walzers hinausflattert. Zuhause angekommen, beginnt sie den unbekannten Walzer auf ihrer Geige zu spielen. Während die aufwühlende Melodie von Julia einiges an Können abverlangt, tötet Julias dreijährige Tochter ihre Katze. Als... In einem Antiquitätengeschäft in Rom kauft Violinistin Julia Ansdell ein antikes Notenheft, aus dem eine handschriftliche Aufzeichnung eines unbekannten Walzers hinausflattert. Zuhause angekommen, beginnt sie den unbekannten Walzer auf ihrer Geige zu spielen. Während die aufwühlende Melodie von Julia einiges an Können abverlangt, tötet Julias dreijährige Tochter ihre Katze. Als Julia bemerkt dass merkwürdige Dinge geschehen, während sie den unbekannten Walzer spielt, macht sie sich berechtigterweise, vor allem um ihre Tochter Lily, große Sorgen. Lily wird aggressiv und Julia kann sie kaum wiedererkennen. Erschreckt über das Verhalten ihres Kindes sucht sie einen Kinderarzt auf, der die Kleine aufwendig medizinisch untersucht. Dabei stellt er fest, dass Lily dieses Musikstück in ihrem Langzeitgedächtnis abgespeichert hat. Unmöglich, wo doch der Walzer niemals veröffentlicht wurde und Lily ihn garantiert noch nie gehört haben kann. Julia ist mit ihren Gedanken und Sorgen allein. Ihr Ehemann Rob vermutet, dass Julia psychische Probleme hat, da auch schon ihre Mutter Camilla psychiatrisch behandelt wurde. Um der Herkunft des Stücks auf den Grund zu gehen und um gegebenenfalls dadurch auf Lilys Verhalten rückschließen zu können, reist Julia zurück nach Rom. Doch sie ahnt nicht, dass ihr Leben in höchster Gefahr ist. Die Autorin: So gekonnt wie Tess Gerritsen vereint niemand erzählerische Raffinesse mit medizinischer Detailgenauigkeit und psychologischer Glaubwürdigkeit der Figuren. Bevor sie mit dem Schreiben begann, war die Autorin selbst erfolgreiche Ärztin. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit dem Thriller »Die Chirurgin«, in dem Detective Jane Rizzoli erstmals ermittelt. Tess Gerritsen lebt mit ihrer Familie in Maine. Reflektionen: Mit Totenlied ist Tess Gerritsen ein Meisterwerk gelungen. Für mich ist dieser stand alone Thriller definitiv ihr bester. In sehr schöner und fließender Sprache erzählt Tess Gerritsen eine Geschichte über einen Walzer, dessen Komponist und Herkunft unbekannt sind. Ihren gewohnt guten Schreibstil hat Tess Gerritsen mit Totenlied noch einmal übertroffen und sie versteht es wahrlich, die Spannung auf hohem Niveau durch die Seiten strömen zu lassen, ohne dass Blut aus ihm hinaustropft. Einige werden eventuell kritisieren, dass nicht allzu viele Thriller-Elemente in Totenlied berücksichtigt worden sind, doch ich persönlich empfinde das Genre Thriller gerechtfertigt, wenn er auch eher sanft aber dafür sehr intensiv daherkommt. Totenlied wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die in unterschiedlichen Zeitebenen spielen und die erst gegen Ende ineinanderfließen. Die Figuren sind sehr fein gezeichnet und sie besitzen ein Leben, an dem die Autorin den Leser maßvoll teilhaben lässt. Charakterstark oder labil, gut oder böse, viele Figuren mit unterschiedlichen charakterlichen Eigenschaften bereichern die Geschichte auf vielfältige Weise, ganz zum Genuss des Lesers. Im ersten Handlungsstrang verändert sich Julias Tochter Lily, während sie den Walzer hört. Diese Veränderungen erlebt jedoch ausschließlich Julia und auch nur ihr gegenüber wird Lily plötzlich aggressiv. Julias Schilderungen stoßen in ihrem Umfeld auf Unglauben. Ihr Ehemann Rob vermutet gar, dass sie psychische Probleme hat, sodass sie in einen inneren Konflikt gerät, der sie fast zerreißt. Sie erkennt ihre eigene Tochter nicht wieder, kann sich ihr nicht mehr liebevoll und mütterlich nähern und sie entfernt sich auch von ihrem Ehemann. Sie beginnt eine Rolle zu spielen. Bei jedem Schritt den sie tut überlegt sie, wie er wirken wird, damit ihn niemand als krankhaft interpretieren kann. Diesen Konflikt setzt Tess Gerritsen brillant in Szene. Als Leser schlage ich mich auf die Seite der sympathischen Julia, da ich die Veränderungen des Kindes miterlebe. Der zweite Handlungsstrang, ich würde ihn durchaus als Haupterzählstrang deklarieren, spielt in der Zeit kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Venedig, Italien. Man lernt den jungen, sympathischen und bescheidenen Lamberto kennen, dessen Vater ein bekannter Geigenbauer ist. Lamberto ist ein begnadeter Geigenspieler und er hat hochgesteckte Ziele, die er plötzlich nicht mehr umsetzten kann, da er als Jude nicht der italienischen, reinen Rasse angehört. Tess Gerritsen hat die Dramatik dieser Zeit ausgesprochen gut recherchiert, beschrieben und verarbeitet. Diese Perspektive bietet auf Grund der geschichtlichen Authentizität eine grausige Grundstimmung, die mich gepaart mit Spannung und Emotionalität unglaublich fesselt. Ich bin nicht diejenige, die gern Liebesgeschichten in Thrillern verpackt sieht, doch diese hier zerreißt mir fast das Herz. Wie die Autorin im Nachwort betont, will sie mit diesem Roman den Menschen dieser finsteren Zeit ein Denkmal setzten, die Juden unterstützten und die Akte der Menschlichkeit vollbrachten, mit der sie Hoffnung säten. Auch Lamberto und seiner Familie wurden von selbstlosen Menschen Unterschlupf gewährt und aufopfernde Hilfe zuteil. Das Vereinen der beiden Perspektiven gelingt Tess Gerritsen spielend leicht. Intelligent verknüpft sie die charakterstarken, authentischen Figuren von einst in das Hier und Jetzt und lässt mich emotional tief berührt zurück. Trotz dass der Showdown wie ein Gewittergrollen alles übertönt, indem Lambertos geliebte Musik und Geige noch einmal eine große Rolle spielen, bleibt dem Leser dennoch auch Luft zur persönlichen Interpretation. Den Walzer ?Incendio?, um den sich die Handlung im Kern dreht, komponierte Tess Gerritsen. Der Titel wurde von der preisgekrönten Violinistin Susanne Hou eingespielt und steht auf deren Webseite zum Download zur Verfügung. Fazit und Bewertung: Totenlied ist ein Highlight unter den Thriller-Neuerscheinungen. Es begeistert, fesselt und stimmt nachdenklich zugleich. Meine absolute Leseempfehlung, nicht nur an Thriller-Fans.

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Eine unglaubliche Geschichte..,
von Cornelia aus Tulln an der Donau am 30.07.2016

Als ich die Inhaltsangabe las, wusste ich, das Buch muss ich einfach lesen! Zumal ich die Bücher über Rizoli und Iles ja alle sehr gut fand. Dieser Roman ist kein typischer Thriller und die Autorin beschreitet mit dem Buch auch einen neuen Weg, da es sich hier weniger um... Als ich die Inhaltsangabe las, wusste ich, das Buch muss ich einfach lesen! Zumal ich die Bücher über Rizoli und Iles ja alle sehr gut fand. Dieser Roman ist kein typischer Thriller und die Autorin beschreitet mit dem Buch auch einen neuen Weg, da es sich hier weniger um einen typischen Thriller, sondern mehr um die Geschichte einer Geige und eines alten Notenmanuskripts geht. Das Buch ist sehr spannend und wie ein Musikstück schwingt es aus der Sanftheit immer höher und wächst bis in die Dunkelheit. Und wenn man das Buch zuklappt, bleibt der letzte Ton einem noch lange im Gedächnis..,,, Eine grandiose Story, absolut zum empfehlen!!!

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Eine authentische und tiefgründige Geschichte aus vergangenen Zeiten verwoben mit Thrillerelementen
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 24.07.2016

Als ich den Klappentext vom neuesten Werk von Tess Gerritsen las, war mir klar, ich muss es unbedingt lesen. Bereits der Anfang zog mich sofort in den Bann. Man lernt schnell Julia kennen. Eine junge Frau und Mutter und Musikerin. Man spürt dabei ihre tiefe Leidenschaft für die Musik. Als sie... Als ich den Klappentext vom neuesten Werk von Tess Gerritsen las, war mir klar, ich muss es unbedingt lesen. Bereits der Anfang zog mich sofort in den Bann. Man lernt schnell Julia kennen. Eine junge Frau und Mutter und Musikerin. Man spürt dabei ihre tiefe Leidenschaft für die Musik. Als sie ein altes Notenbuch aus einem Italienbesuch mit nach Hause bringt, ahnt sie nicht, was es für unheilvolle Konsequenzen nach sich ziehen würde. Denn diese Musik ist herzzereißend, tieftraurig und dramatisch. Es ist seltsam aber ich konnte diese Musik förmlich spüren. Die Anziehungskraft, aber ich ahnte nichts von der Geschichte die dahintersteckt. Doch Julias Umfeld beginnt sich zu verändern, zum negativen. Es geschehen seltsame Dinge und Julia glaubt sich schon bald verfolgt und verraten. Doch liegt es wirklich an der Musik? Julia begibt sich auf Spurensuche und erfährt unglaubliches. Zeitgleich erfährt man einen weiteren Handlungsstrang der im Jahre 1938 begann. Zunächst konnte mich dieser nicht gleich packen. Doch je mehr ich erfuhr, umso mehr wollte ich erfahren. Es ist unglaublich traurig, herzzereißend und hat mir immer wieder die Tränen in die Augen getrieben. Das Schicksal, hat mich berührt und zutiefst ergriffen. Dabei lernt man einen jungen Mann kennen, den man sofort ins Herz schließt. Ich kann gar nicht sagen was dieses Buch mit mir gemacht hat. Es hat mich gefordert, zum nachdenken gebracht und in tiefe Emotionen gestürzt. Es ist sehr leidvoll, tragisch und von unermesslichem Grauen erfüllt. Die einzelnen Puzzlesteine finden immer mehr zusammen und man ist einfach nur gefangen und so den Tränen der Wut und der Verzweiflung nahe. Es ist eine Geschichte die zu Herzen geht. Die Thematik auf die diese Story hinweist ist sehr wichtig und wird sehr aussagekräftig rübergebracht. Es löst Fassungslosigkeit, Entsetzen und spürbares Grauen aus. Plötzlich ist nichts mehr wie es war, alles ist anders und doch gleich. Man fühlt sich zeitversetzt und leidet und zittert unglaublich mit. Dabei schafft es die Autorin auch Wendungen einzuweben, die mich doch sprachlos gemacht haben, da ich damit absolut nicht gerechnet habe. Es ist kein Thriller im herkömmlichen Sinne. Es ist eine tiefgründige Geschichte aus vergangener Zeit, die man unbedingt lesen sollte. Ich kann nur sagen, für mich ist es ein wahres Highlight und ich bin froh darüber, daß ich es gelesen habe. Auch wenn es soviel Leid und Tragik mitbringt. Es geht um Helden die nie vergessen sind, es geht um Träume und Hoffnungen. Aber es geht sauch um die tiefe Liebe zur Musik und was sie verändern kann. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Julia und Lorenzo, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt. Auch die Nebencharaktere sind wunderbar gezeichnet, authentisch und ausdrucksstark. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten . Die Spannung ist die ganze Zeit auf hohem Level und steigert sich dabei ins unermessliche. Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Eine authentische und tiefgründige Geschichte aus vergangenen Zeiten verwoben mit Thrillerelementen. Es bringt zum weinen , zum wüten und löst Fassunsgslosigkeit und Entsetzen aus. Für mich ist es ein wahres Highlight auch wenn es so dramatisch und tieftraurig ist und ich bin einfach der Meinung jeder sollte es lesen. Eine mehr als klare Leseempfehlung. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 24.07.2016

Bislang konnte mich die Autorin mit jedem ihrer Bücher begeistern, deshalb konnte ich es auch kaum erwarten, bis der vorliegende Thriller erschienen war. Schon das Foto auf dem Cover birgt gewisse Rätsel. Zu welchem Musikinstrument gehört der Ausschnitt? Hat dieses Instrument etwas mit dem Titel des Buches zu tun? Ich war... Bislang konnte mich die Autorin mit jedem ihrer Bücher begeistern, deshalb konnte ich es auch kaum erwarten, bis der vorliegende Thriller erschienen war. Schon das Foto auf dem Cover birgt gewisse Rätsel. Zu welchem Musikinstrument gehört der Ausschnitt? Hat dieses Instrument etwas mit dem Titel des Buches zu tun? Ich war schon sehr gespannt, welcher Thrill mich hier erwarten würde. Nicht vorenthalten möchte ich den ersten Satz, der ja bekanntlich schon den Leser begeistern soll. "Schon im Eingang steigt mir der Geruch nach alten Büchern in die Nase, ein Hauch von spröden Papier und angegriffenen Leder." Hm..auch ich liebe den Geruch von Büchern und kann mir deshalb gut vorstellen was hiermit gemeint ist. Nichtsdestotrotz klingt der erste Satz schon mal sehr interessant und macht Lust weiter zu lesen. [Achtung Spoilergefahr] Im ersten Teil des Geschichte lernt der Leser Julia kennen. Sie ist Musikerin und spielt Geige in einem Orchester. Nach einem Engagement in Rom entdeckt sie in einem Antiquitätenladen sehr alte Noten, die sie unbedingt haben möchte. Wieder zuhause angekommen, übt sie das neue Stück. Schon dabei stellt sie fest, dass ihr eine gewisse Kälte widerfährt. Aber nicht nur das, während sie übt, tötet ihre Tochter die Familienkatze. Was wie ein seltsamer Zufall aussieht, wird an deinem anderen Tag blutige Realität. Julia übt wieder, und wird von ihrer Tochter mit einer Glasscherbe attackiert. Nur der Krankenhausärzte scheint die Verbindung zwischen dem Musikstück und ihrer Tochter zu erkennen. Der zweite Teil: Lorenzo gleicht nun eher einem Roman. Von Thriller, leider keine Spur. Diese Kapitel spielen in der Zeit um 1938 in Italien. Lorenzo lernt die junge Laura kennen und möchte mit ihr ein Musikstück vorspielen. Für diese Vorführung hatte er extra ein Stück selbst komponiert "La Dianora. Da er jedoch Jude ist, wird ihm der Auftritt verwehrt. Zurück zu Julia geht es dann wieder im dritten Teil. Hat ihre Tochter wirklich Erinnerungen an ein früheres Leben? Und was ist dieses Geheimnis um die Mutter? Diesen Teil fand ich nun wieder viel spannender und habe es bedauert, dass er nur so kurz war. Inzwischen kann man jedoch schon erkennen, worauf alles hinauslaufen wird. Ich finde die Geschichte um Julia sehr spannend. Im weiteren Verlauf, wechseln die Zeitebenen immer wieder, um langsam aber sicher zu einem genialen Abschluss zu kommen. Ein Abschluss, der spannend ist, aber auch sehr betroffen macht. Das Kernthema dieses Buches ist ja die Macht der Musik, das mit der Geschichte nahezu perfekt umgesetzt wurde. Jeder kennt es: Verbindungen zwischen Musikstücken und den eigenen Gefühlen. Man hört ein Lied und erinnert sich. Mal an schöne Dinge, aber auch an weniger Schöne. Aber so hat jedes Lied seinen eigenen Platz. Mit Musik werden Gefühle jeglicher Art ausgedrückt, gerade dann, wenn wir keine Worten mehr haben. Wir hören ein Lied und schon kullern die Tränen. Mal aus Freude, dann wieder vor Traurigkeit. Musik weckt Emotionen. Und gerade dieses wird in dem vorliegenden Buch sehr deutlich. Abschließend kann ich sagen, dass ich das Buch innerhalb eines Tages nahezu verschlungen habe. Das Genre Thriller erscheint mir jedoch etwas unpassend, da ich es eher in die Kategorie Roman eingeordnet hätte. Für mich war es eine sehr schöne Geschichte, die ich auch so schnell nicht vergessen werde.

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Inferno
von einer Kundin/einem Kunden am 24.08.2016

Julia Andsdell ist Berufsmusiker und entdeckt in einem Antiquitätenladen in Italien einen noch nie aufgenommenen Walzer, mit dem Titel Inferno. Von Anfang an ist ihre Neugierde geweckt und sie kann es kaum erwarten sich an den sehr schwer zu spielenden Noten zu probieren. Wieder zurück in den USA und... Julia Andsdell ist Berufsmusiker und entdeckt in einem Antiquitätenladen in Italien einen noch nie aufgenommenen Walzer, mit dem Titel Inferno. Von Anfang an ist ihre Neugierde geweckt und sie kann es kaum erwarten sich an den sehr schwer zu spielenden Noten zu probieren. Wieder zurück in den USA und in ihrem Alltag als Mutter und Ehefrau versucht sie sich an der Patitur, ohne zu wissen, welch Unglück sie damit in ihre Familie bringt. Dieses Buch ist außerordentlich spannend. Ich habe noch nie einen so packenden Thriller gelesen wie diesen. Ich muss dazu sagen, dass die Handlung wirklich schwere Kost ist, da es aus zwei Handlungen besteht. Einerseits beschreibt die Autorin das Leben von Julia Ansdell und ihrer Familie mit der eigenartige Dinge geschehen, andererseits geht es auch um einen jüdischen Jungen in Italien um die Jahre 1938-1945. Der Hintergrund ist sehr gut recherchiert und wirkt auch sehr real. Die Autorin schafft es den Leser in Bann zu ziehen. Ich habe das Buch in nur 1 Tag ausgelesen. Suchtfaktor hoch!!!

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Die bösen Geister einer betörenden Walzer-Melodie
von einer Kundin/einem Kunden am 18.07.2016

Dies ist ein Stand-alone Roman, der nicht zur beliebten Rizzoli & Isles Serie gehört. In der Sache geht es um die amerikanische Violonistin Julia Ansdell, die von einer Italienreise ein altes Notenbuch mit einer mysteriösen Walzermelodie mitbringt. Diese Noten verändern ihr Leben komplett. Sie weiß nicht mehr wem sie... Dies ist ein Stand-alone Roman, der nicht zur beliebten Rizzoli & Isles Serie gehört. In der Sache geht es um die amerikanische Violonistin Julia Ansdell, die von einer Italienreise ein altes Notenbuch mit einer mysteriösen Walzermelodie mitbringt. Diese Noten verändern ihr Leben komplett. Sie weiß nicht mehr wem sie noch vertrauen kann. Tess Gerritsen spiegelt Julia's Ängste psychologisch glaubwürdig wider. Als Leser möchte man ihr gern helfen, doch weiß man selbst nicht wie. Um nach der Herkunft dieser mysteriösen Noten zu forschen, reist sie heimlich nach Venedig. Gerade dem Ort, wo während des Zweiten Weltkrieges die Familie des Geigenbauers Todesco gemeinsam mit zweihundertsechsundvierzig Juden in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert wurden. Eben dem Schicksal dieser Familie wird ein wesentlicher Teil des Buches gewidmet. Die geschickte Verknüpfung zwischen Gegenwart und düsterer Vergangenheit ist überzeugend. Das Anliegen der Autorin ist es, an die mutigen Menschen zu erinnern, die versucht haben, Menschen vor den Vernichtungslagern zu retten. Die Bezeichnung Thriller trifft es meines Erachtens daher nicht so recht. Das Ende ist ein wenig überfrachtet. Das stört aber nicht wirklich. Gesamt ein lesenswerter, atmosphärisch dichter Krimi verknüpft mit einer tiefberührenden Liebesgeschichte.

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...nach Schneeleopard
von Daniela aus Berlin am 25.10.2016

...habe ich höchste Erwartungen an Tess Gerritsen. Diese traurige Geschichte mit wahren Hintergründen (Italien) kann ich nicht unter Thriller lesen. Gleichzeitig sehe ich Filmsequenzen aneinandergereiht und weniger literarischen Feinschliff.

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Tess Gerritsen - Totenlied
von Christina Wagner aus Bad Wildungen am 16.08.2016

Dies war mein erstes Buch von Tess Gerritsen. Allein schon der Titel des Buches hat mich neugierig gemacht. Als ich dann angefangen hatte zu lesen war ich sofort in den Bann dieser Geschichte gezogen. Auch der Perspektivenwechsel zu heute und damals hat mir sehr gut gefallen. Es fängt alles... Dies war mein erstes Buch von Tess Gerritsen. Allein schon der Titel des Buches hat mich neugierig gemacht. Als ich dann angefangen hatte zu lesen war ich sofort in den Bann dieser Geschichte gezogen. Auch der Perspektivenwechsel zu heute und damals hat mir sehr gut gefallen. Es fängt alles damit an, dass Julia von ihrer Italienreise ein Notenbuch mit nach Hause bringt. s enthält eine handgeschriebene, bislang völlig unbekannte Walzerkomposition. Julia ist fasziniert von dem schwierigen Stück, doch jedes Mal, wenn sie die aufwühlende Melodie spielt, geschehen merkwürdige Dinge. Etwas bösartiges scheint von dem Walzer auszugehen, dass ihre dreijährige Tochter auf beunruhigende Weise zu veröndern scheint. Weil niemand ihr Glauben schenkt, reist Julia heimlich nach Italien, um nach der Herkunft der mysteriösen Komposition zu forschen ... Ein sehr spannendes Buch mit einer schönen Liebesgeschichte

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von einer Kundin/einem Kunden am 07.12.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannung garantiert! Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen - bitte mehr davon!

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von einer Kundin/einem Kunden am 05.12.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Hier zeigt Tess Gerritsen wieder was sie kann. Spannend wie eh und je erzählt sie uns eine Story über Musik und was sie in uns bewirken kann. Spannendes Buch. Unbedingt lesen!

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von Pia Junginger aus Ulm am 16.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Hier zeigt Tess Gerritsen wieder was sie kann. Spannend wie eh und je erzählt sie uns eine Story über Musik und was sie in uns bewirken kann. Spannendes Buch. Unbedingt lesen!

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Sehr kitschig
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 09.11.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Wenn dieses Buch mein erstes von Tess Gerritsen gewesen wäre, dann sicherlich auch mein letztes. Das Buch trieft stellenweise von kitschigen Formulierungen und ich musste mich zwingen, es fertig zu lesen. Die Story ist ok und auch die Auflösung. Aber sonst... Lieber den Schneeleopard lesen!

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von einer Kundin/einem Kunden am 10.09.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Großartiger neuer Titel von Tess Gerritsen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 27.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ihnen wird garantiert ein Schauer über den Rücken laufen, wenn nicht sogar mehrfach! Unheimlich packen und spannend konstruierter Thriller mit einem Hauch Horror!

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von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Mit Totenlied gelingt Gerritsen ein wunderbarer Spagat zwischen Mysterythriller, Liebesgeschichte und Historischem Roman. Das Buch ist absolut fesselnd bis zur letzten Seite.

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Unter die Haut
von einer Kundin/einem Kunden am 15.08.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Ein Buch ganz anders und trotzdem genial wie immer. Es handelt von beiden Weltkriegen, Italien und Musik. Wer nichts mit den Themen anfangen kann, kann ich es trotzdem empfehlen. Es packt einen von der ersten bis zur letzten Minute, so wie man es von Tess Gerritsen gewöhnt ist.

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