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Toter geht's nicht

Bröhmanns erster Fall

(4)
Irgendwann ist Sense!
Faschingsumzug im Vogelsberg: Jubel, Trubel, Heiterkeit, und am Ende wird ein Mann erschlagen. Der Tote war verkleidet: als Tod.
Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann passt das überhaupt nicht. Er ist nämlich am selben Tag von seiner Frau verlassen worden und muss nun nicht nur einen Mord aufklären, sondern sich auch um Kinder, Haus und Hund Berlusconi kümmern. Wobei nicht ganz klar ist, was mehr schlaucht: die Suche nach dem Täter, der Alltagskampf mit einer schwer pubertierenden Tochter oder die Frondienste in der Kindertagesstätte «Schlumpfloch».
Die Ermittlungen in Sachen Sensenmann führen direkt in die Schattenwelt der mittelhessischen Faschingskultur, zum Stimmungsmusiker Herr Bärt, der mit dem Schlager «Lass uns fummeln, Pummel» zu zweifelhaftem Ruhm gelangt ist. Sie führen ausserdem zum depressiven Sohn des Toten, zu schrecklichen Comedy-Galas, jahrzehntelang totgeschwiegenen Schweinereien, mancherlei Liebeswirrungen, einem Verhör in einer finnischen Feng-Shui-Sauna und am Ende zu einem so dramatischen wie überraschenden Finale.
Portrait
Dietrich Faber wurde 1969 geboren. Bekannt wurde er als ein Teil des mehrfach preisgekrönten Kabarett-Duos FaberhaftGuth. Bereits sein erster Roman «Toter geht´s nicht» schaffte es auf Anhieb auf die Bestsellerliste. Seine Lesungen und Buchshows zu seinen Romanen um den wenig charismatischen Kommissar Bröhmann wurden zu Bühnenereignissen. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Mittelhessenmetropole Giessen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 304, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.11.2011
Serie Henning Bröhmann 1
Sprache Deutsch
EAN 9783644901216
Verlag Rowohlt E-Book
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 05.03.2016

Als "alte" Krimi-Tante wollte ich unbedingt diesen Krimi lesen. Lange hatte ich ihn auf meiner Wunschliste und plötzlich hatte sich die Gelegenheit geboten, dieses Buch zu erhalten. Schon das Cover hatte es mir seiner Zeit angetan. Was wohl dieser Fuchs damit zu tun hatte? Sehr gespannt habe ich mich... Als "alte" Krimi-Tante wollte ich unbedingt diesen Krimi lesen. Lange hatte ich ihn auf meiner Wunschliste und plötzlich hatte sich die Gelegenheit geboten, dieses Buch zu erhalten. Schon das Cover hatte es mir seiner Zeit angetan. Was wohl dieser Fuchs damit zu tun hatte? Sehr gespannt habe ich mich an das Debüt des Autors, Dietrich Faber, gemacht. Und ... ich wurde nicht enttäuscht. In Kriminalhauptkommissar Bröhmanns erstem Fall lernt der Leser den leicht chaotischen und etwas verteilten Henning Bröhmann kennen, der plötzlich alleinerziehender Vater von zwei Kindern wird. Aber nicht, dass man denkt, die Frau wäre gestorben oder so..... nein.... ganz anders. Aber hierzu möchte ich nicht mehr verraten. Obwohl die kriminalistische Handlung in diesem Buch etwas zu kurz kommt, erlebt man die Familie Bröhmann, wie sie leibt und lebt. Durch die sehr moderne Sprache mit viel Wortwitz erscheint der Krimi jedoch gar nicht zweitrangig. Geschickt versteht der Autor es, immer wieder zum Mord zurückzukehren, dann aber auch wieder an er Familiengeschichte weiter zu arbeiten, bis dann zum Schluss.... nee, das Ende verrate ich nicht. Eines sei jedoch gesagt, es ist ein unerwarteter Ausgang, aber mit viel Spannung zum Nachfolgeband. - Fazit - Krimi oder Familiendrama....das ist hier die Frage. Ich würde sagen, es ist beides, jedoch sehr geschickt miteinander verwoben. Nie langweilig, vielmehr ein wahrhaft heiterer und beschwingter Lesegenuss. Band 2.... ich koooomme

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Fummel-Pummel
von Kerstin Hirth aus Coesfeld am 17.02.2012

Ich gebe zu, anfangs war ich genervt von Kommissar Bröhmann! Hilfe, was ist der Mann negativ. Doch dann kommt der Krimi in Fahrt. Nach dem Faschingsumzug wird ein Mann ermordet. Bröhmann tappt lange im Dunkeln, trifft alte Bekannt wieder, wird von seinem Vater (ehemaliger Polizeipräsident) kontrolliert. Zwischenzeitlich richtig lustig,... Ich gebe zu, anfangs war ich genervt von Kommissar Bröhmann! Hilfe, was ist der Mann negativ. Doch dann kommt der Krimi in Fahrt. Nach dem Faschingsumzug wird ein Mann ermordet. Bröhmann tappt lange im Dunkeln, trifft alte Bekannt wieder, wird von seinem Vater (ehemaliger Polizeipräsident) kontrolliert. Zwischenzeitlich richtig lustig, kommt es zum Ende zu einer überraschenden Auflösung.

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Lass uns fummeln, Pummel!
von Juliane Sch. aus Coesfeld am 26.01.2012

Dieses Buch ist mein persönlicher Buchknaller von 2011. Wenn man liest, denkt man sich als Leser "Oh mein Gott, wie viele Probleme hat der Kerl denn noch?". Es fing an als die Frau des Kommisars Bröhmann sich bei der Familienkrise eine Auszeit nimmt und in eine Klinik weit weit... Dieses Buch ist mein persönlicher Buchknaller von 2011. Wenn man liest, denkt man sich als Leser "Oh mein Gott, wie viele Probleme hat der Kerl denn noch?". Es fing an als die Frau des Kommisars Bröhmann sich bei der Familienkrise eine Auszeit nimmt und in eine Klinik weit weit weg verreist. Währenddessen darf sich unser Protagonist mit seinen nervigen, pubertierenden Kindern und seinem Hund auseinandersetzten. "Wenn das schon nicht genug ist", dachte ich mir.NEIN! Er hat noch einen Mordfall aufzuklären. Und so schleppte Kommisar Bröhmann nun also seine Kinder überall mit hin und versucht verzweifelt mit seinen Kollegen dieses Fall zu lösen. Ein wirklich komischer Fall in der Schlagerszene! Eine urkomische Geschichte die ihren Schauplatz in Hessen hat, welches das Lesen noch lustiger macht. Also verehrte Leser, haltet eure Taschentücher bereit!

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Provinzkrimi
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2012

Ich sag nur so viel: es geht drunter und drüber und Henning liefert so manch gefährliche Aktionen. Der Schluss hat mich dann doch etwas überrascht deshalb nicht die volle Musenanzahl! Fazit: Ein toller Krimi für einen winterlichen Nachmittag. Sehr witzig fand ich die Vater Tochter Beziehung! „Toter geht’s nicht... Ich sag nur so viel: es geht drunter und drüber und Henning liefert so manch gefährliche Aktionen. Der Schluss hat mich dann doch etwas überrascht deshalb nicht die volle Musenanzahl! Fazit: Ein toller Krimi für einen winterlichen Nachmittag. Sehr witzig fand ich die Vater Tochter Beziehung! „Toter geht’s nicht „ eignet sich auch sehr gut für Männer zu lesen!

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Jubel, Trubel, Heiterkeit
von CabotCove aus Lemgo am 11.11.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dietrich Fabers´s Debüt „Toter gehts´nicht“ war mal eine herrlich-komische Ausnahme aus dem breiten „Kri­mi-Dschungel“, der sich mittlerweile auf dem Buchmarkt tummelt. Es gibt keine blutigen Be­schreibungen, die dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lässt, keine hochprofessionellen Profiler, die dem Täter nachjagen – hier gibt es „nur“ Henning Bröhmann,... Dietrich Fabers´s Debüt „Toter gehts´nicht“ war mal eine herrlich-komische Ausnahme aus dem breiten „Kri­mi-Dschungel“, der sich mittlerweile auf dem Buchmarkt tummelt. Es gibt keine blutigen Be­schreibungen, die dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lässt, keine hochprofessionellen Profiler, die dem Täter nachjagen – hier gibt es „nur“ Henning Bröhmann, einen eher trotteligen Kommissar, der so sehr mit seinem turbulenten Privatleben beschäftigt ist, dass man sich wundert, dass er überhaupt noch Energie und Zeit zum Ermitteln findet. Aber Henning Bröhmann reicht auch, um dem Leser witzige und unterhaltsame Lesestunden zu bescheren. Ich hatte viel Spass mit ihm und habe auch des Öfteren nicht, sondern auch ein wenig über ihn gelacht. Mit dieser Hauptfigur hat Faber nicht nur Humor, sondern auch noch Einfallsreichtum bewiesen. Kommissare stehen ja mittlerweile in fast jedem Krimi auch mit ihrem Hintergrund/Familiengeschichte ebenso im Vordergrund wie die eigentlich Mordermittlung/Geschichte, aber Bröhmann sticht aus der breiten Masse doch noch heraus. Das zu schaffen, dafür allein verdient sich der Autor schon mal meinen Respekt. Bröhmann ist seit 6 Jahren Kriminalhauptkommissar bei der Polizei in Alsfeld und möchte die Dienststellenleitung lieber an seinen Stellvertreter abgeben, den er für viel qualifizierter hält. Er hat sich in seinem Leben so eingerichtet, möchte aber Vieles ändern, wozu ihm dann aber doch immer wieder der Antrieb fehlt. Das nimmt ihm dann seine Frau Franziska ab, der nach 15 Jahren einfällt, sie müsse dann jetzt mal „weg, in eine Klinik oder so“, weil sie nicht mehr könne... Die Kinder und Hund Berlusconi lässt sie bei Henning, der keinen besonderen Draht zu den Kids hat. DAS ist Henning dann doch entschieden zuviel Veränderung..! Und dann kommt ihm auch noch ein Mord dazwischen, der in vollends ins Chaos stürzt. Jemand hat den Tod ermordet – auf dem Faschingsumzug der Nachbargemeinde. Auch den „Mut“ zu haben, den Kommissar eben nicht superschlau und gefuchst anzulegen, sondern eher ein wenig zerstreut und tollpatisch, fand ich einfach herrlich. Super Idee ! Trotz seiner Verfehlungen ist mir Bröhmann gleich sympathisch gewesen und fast wünscht man ihn sich als Bekannten/Freund, denn mit dem wird es garantiert nicht langweilig. Ich fand die Idee, einen Krimi so urig-witzig anzulegen super. Rita Falk´s Krimis fand ich schon genial und Dietrich Faber macht das ebenso cool. Ich würde mich freuen, wenn dieses Buch (wie auf dem Cover mit "Bröhmanns erster Fall" angedeutet) tatsächlich nicht der letzte Fall für Henning Bröhmann war und werde ihn weiterempfehlen !

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Bröhmann ermittelt
von Nadine Wildner aus Baden-Baden am 01.11.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann hat eigentlich ein sehr entspanntes Leben und eine sehr entspannte Stelle bei der Polizei. Er lebt im hessischen Kurort Bad Salzhausen, in dem er auch schon geboren wurde, sein Onkel ist Polizeichef und er ist dann halt einfach auch Polizist geworden. Mit seiner Frau Franziska... Der Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann hat eigentlich ein sehr entspanntes Leben und eine sehr entspannte Stelle bei der Polizei. Er lebt im hessischen Kurort Bad Salzhausen, in dem er auch schon geboren wurde, sein Onkel ist Polizeichef und er ist dann halt einfach auch Polizist geworden. Mit seiner Frau Franziska ist er schon 15 Jahre verheiratet und hat zwei Kinder mit ihr, Melina ist 14 Jahre und Laurin 5 Jahre. Und es gibt auch Berlusconi den Hund der Familie. Eine Idylle in sich und Bröhmann fühlt sich auch ganz wohl, obwohl zur Zeit läuft es zwischen ihm und Franziska nicht so rund, aber sie kennen sich ja schon so lange, das wird schon wieder. Es ist Faschingszeit und das einzige das hier an Fasching geboten wird ist ein großer Straßenumzug. Bröhmanns Tochter Melina macht sich auch auf zum Umzug, für Bröhmann etwas zu nuttig aber er gib nach als sie ihn wie so oft böse beschimpft. Mit Melina klappt es auch nicht so richtig. Nachdem sich auch seine Frau und Laurin zum Umzug aufgemacht haben, klingelt das Handy, es wurde ein Toter auf dem Umzug gefunden. Bröhmann ist leicht geschockt, ein richtiger Mordfall vielleicht und er muss die Ermittlungen führen. Als er am Fundort ankommt sieht er dort den Toten verkleidet als: der Tod. Es wird bald darauf festgestellt, wer der Tote ist, es ist Drossmann ein ehemaliger Bewohner Bad Salzhausens. Bei Bröhmann zu Hause aber überschlagen sich derweil die Ereignisse, seine Frau packt ihre Sachen und verlässt die Familie bis auf weiteres. Sie bleibt erst bei ihrer Freundin Petra und will dann an die See zur Kur, wo niemand sie stören darf, sie ist einfach momentan mit allem überfordert. Bröhmann muss aber ermitteln und kann nicht zu Hause bleiben. So sitzen der sich jetzt wieder einnässende Laurin und die stets schlecht gelaunte Melina bald bei ihm im Dienstwagen und sind bei den Ermittlungen öfters dabei. Die führen geradewegs in die Schlagerbranche, in der sich der ermordete Drossmann früher versucht hatte und mit der heutigen Schlagerikone Herr Bärt zusammen musiziert hatte. Mit einem halbierten Ermittlungsteam und seinen Kindern und dem Hund versucht nun Bröhmann Licht ins Dunkeln zu bringen und den Fall zu lösen. ´Toter geht`s nicht` ist der Auftakt zu einer Reihe von Fällen in der Bröhmann ermittelt, so witzig und spannend geschrieben, das Bröhmann ein Konkurrent Kluftingers werden könnte!

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Unterhaltsamer Regionalkrimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 01.12.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Am Schreibstil ist klar zu erkennen, dass der Autor Kabarettist ist. Der Humor ist packend und auch nicht aufgesetzt. Zu Beginn ist die Geschichte noch ein bisschen langatmig. Außerdem ist der Hauptkommissar (und Familie) sehr unsympathisch. Dann kommt aber der Humor durch und es kommt Schwung in die Sache.... Am Schreibstil ist klar zu erkennen, dass der Autor Kabarettist ist. Der Humor ist packend und auch nicht aufgesetzt. Zu Beginn ist die Geschichte noch ein bisschen langatmig. Außerdem ist der Hauptkommissar (und Familie) sehr unsympathisch. Dann kommt aber der Humor durch und es kommt Schwung in die Sache. Dass es eine Krimigeschichte sein soll, ist hier für mich nebensächlich, was aber gar nichts macht. Bei dieser Art Buch freut man sich ohnehin auch über stimmungsvollen Lokalkolorit. Der Krimi wird dann trotzdem (oder zudem) noch spannend und die Charaktere werden greifbarer, besser ausgeführt und somit wird auch alles zusammen an diesem Buch stimmig. Nach einiger Zeit hat man zwar eine Vermutung, wer denn der Täter sein könnte, das Motiv ist aber schwerer zu erraten, da lag ich daneben. Eine spezielle Rolle spielt der Hauptermittler nicht nur aufgrund seines Jobs: Seine Frau ist in die Geschichte verstrickt und daher ist nicht einmal der Kommissar vor Korruption gefeit. Moralisch fragwürdig, menschlich verständlich. Allgemein liest man dieses Buch sehr flüssig, der gute Humor hilft dabei und lässt den Leser ab und an laut auflachen. Die Geschichte spielt in Hessen, weshalb auch die ortstypische Sprache auch zur Geltung kommt. Die Ortsbezeichnungen und –beschreibungen existieren wirklich soweit man das als Nicht-Hesse im Internet recherchieren kann. Das Internet hat mir auch gezeigt, dass es den in der Geschichte erwähnten Musik-Star wirklich gibt! Auch sonst klingt die Geschichte plausibel, so wie die Menschen beschrieben sind, passt sie gut dorthin, wo Dietrich Faber sie hingesetzt hat. Ein spezieller Punkt ist bei diesem tollen Buch das Cover, leider in negativer Hinsicht. Für mich hat das Bild keinen Bezug zur Geschichte. Von einem Fuchs ist nie die Rede, auch kein blutiger Mord im Inneren eines Hauses. Ich glaube, dieses Cover könnte viele potentielle Käufer abschrecken. Man muss schon den Klappentext lesen, um zu erkennen, dass es ein Regionalkrimi ist. Auch, dass der Autor Kabarettist ist, hat mich angesprochen. Meine Hoffnung auf eine spaßige Geschichte wurde nicht enttäuscht! „Toter geht’s nicht“ ist der Beginn einer Serie um den Kommissar, die Geschichte macht Lust auf den zweiten Roman (Leseprobe im Anschluss).

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Im hessischen Alsfeld und Schotten spielen ja nun mal nicht viele Krimis aber Dietrich Faber schließt diese Lücke endlich und bietet jedem Regionalkrimileser eine nette Abwechslung

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Krimi mit Humor
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein Kommissar mit viel Humor und etlichen menschlichen Schwächen ,das kannte ich in der Form bisher nicht.Für Henning Bröhmann war Polizist nicht der Traumberuf,er mußte aber die Familientradition fortsetzen,sein Vater war Polizeichef,ein guter Freund seines Vaters ist Kriminalrat. Nun gibt es einen Mordfall im eher beschaulichen Bad Salzhausen,den er aufklären... Ein Kommissar mit viel Humor und etlichen menschlichen Schwächen ,das kannte ich in der Form bisher nicht.Für Henning Bröhmann war Polizist nicht der Traumberuf,er mußte aber die Familientradition fortsetzen,sein Vater war Polizeichef,ein guter Freund seines Vaters ist Kriminalrat. Nun gibt es einen Mordfall im eher beschaulichen Bad Salzhausen,den er aufklären soll.Ausgerechnet jetzt nimmt sich seine Frau eine Auszeit und läßt ihn mit dem fünfjährigen Sohn ,der pubertierenden Tochter und dem Hund Berlusconi allein,er fühlt sich total überfordert.Er versucht die Ermittlungsarbeit auf seine Kollegen abzuwälzen,was aber nur bedingt gelingt.Die auf gedrängteHilfe seines Vatersbringt ihn auch nicht weiter. Mit viel Humor schildert Dietrich Faber den Alltag dieses liebenswerten Henning Bröhmann ,dem es schließlich doch gelingt den Fall aufzuklären,wenn auch ganz anders als erwartet. Fazit Ein sehr gelungener Debütroman,ich hoffe, es folgen weitere Fälle für Kommissar Bröhmann.

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Ein eher ungewöhnlicher Kommissar
von HK1951/trucks am 29.07.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Henning Bröhmann ist alles andere als der typische Hauptkommissar, der einem sonst in einem Krimi so begegnet. Und auf den Krimi selbst trifft das auch noch zu... Ich habe zuvor noch keinen Krimi gelesen, der so lustig war und eher zum Lachen als zum Schaudern anregte. Und genau das fand... Henning Bröhmann ist alles andere als der typische Hauptkommissar, der einem sonst in einem Krimi so begegnet. Und auf den Krimi selbst trifft das auch noch zu... Ich habe zuvor noch keinen Krimi gelesen, der so lustig war und eher zum Lachen als zum Schaudern anregte. Und genau das fand ich ganz großartig ! Dietrich Faber erzählt über einen Mord in Faschingszeiten, mit dessen Aufklärung eben besagter Kommissar Bröhmann beauftragt wird. Dieser hat jedoch derzeit eher andere Probleme: seine Frau hat ihn, die 14-jährige Tochter, den 5-jährigen Sohn und den Hund einfach Knall auf Fall verlassen und Bröhmann ist nun nicht eben der Typ Hausmann und hat auch so seine liebe Not mit dem aufmüpfigen Nachwuchs. Auf einmal quasi alleinerziehend und dann noch der Mord, da ist Henning Bröhmann erst einmal überfordert. Der Autor schreibt herrlich augenzwinkernd und deckt auch witzig die kleinen Schwächen der Hauptperson auf, was bei mir gleich Sympathie für diese weckte. Alles in allem ein sehr witziger Krimi, der sich fünf Sterne verdient hat und dem hoffentlich noch viele Fälle folgen werden.

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Toter geht´s nun wirklich nicht...
von AKRD am 13.06.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

AKRD aus Rendsburg , am 13.06.2015 Auf einer Faschingsparty als Tod verkleidet umgekommen - der Autor hat wirklich Humor ! Diese Leseprobe war ein absolutes Highlight - selten sowas Witziges gelesen ! Dietrich Faber ist ein Name, den... AKRD aus Rendsburg , am 13.06.2015 Auf einer Faschingsparty als Tod verkleidet umgekommen - der Autor hat wirklich Humor ! Diese Leseprobe war ein absolutes Highlight - selten sowas Witziges gelesen ! Dietrich Faber ist ein Name, den ich mir merken werde, denn sein Schreibstil ist einfach genial: schlicht und einfach im Grunde genommen, aber trotzdem absolut fesselnd, vielleicht gerade deswegen... Die Geschichte um den Kommissar Henning Bröhmann, der mit einem Mal ohne Frau mit seinen zwei nervigen Kindern und Hund Berlusconi (super Name übrigens !) da sitzt, mehr hilflos als alles andere, weiß gar nicht, worauf er sich zuerst konzentrieren soll. Mord ist wichtig, muss aufgeklärt werden, aber auch "Kind und Kegel" wollen beachtet werden... ________________________________________________________________________________ Was die Leseprobe versprach, hielt das ganze Buch mehr als gehaltvoll ! Ich hatte selten ein Buch so schnell durch wie dieses. Zugegebenermaßen ist das Buch mit 285,5 Seiten auch nicht wirklich dick – genau das ist auch mein einziger Kritikpunkt: das Buch ist viel zu kurz !! Kaum hat man sich an den verpeilten Henning gewöhnt, ist er schon wieder weg..! Dietrich Faber schreibt äußerst witzig – hat mir gut gefallen, dass bei seinem Krimi der Humor im Vordergrund steht; mal was Anderes. Man merkt, dass der Mann jede Menge Humor hat – er sollte in dem Stil weiterschreiben. Mir war Bröhmann von Anfang an sympathisch – fast hätte ich mit ihm mitgelitten teilweise, auch wenn er sich noch so dösig anstellte. Männer erkennen sich da wohl zu einem Teil wieder... Aber auch Frauen sollten dieses witzige Buch lesen, mit dem ich coole Stunden hatte. Wer Krimis mag und einen Sinn für ironischen, flapsigen Humor hat, wird dieses Buch lieben ! Alle Daumen hoch für Herrn Faber !!

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Humorvolles Buch mit einem Antihelden vor dem Herrn!
von kindder80er am 17.04.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Als einen großen Krimibuchfan kann man mich nicht wirklich bezeichnen. Normalerweise zieht es mich zu Fantasy, Mystery, historischen Romanen und sehr gerne zu lustigen Büchern. Wegen letzterem Faible entschied ich mich, Faber's Debütroman zu lesen und wurde nicht enttäuscht! Der "Titelheld" Bröhmann ist DER Antiheld schlechthin und versucht dies auf... Als einen großen Krimibuchfan kann man mich nicht wirklich bezeichnen. Normalerweise zieht es mich zu Fantasy, Mystery, historischen Romanen und sehr gerne zu lustigen Büchern. Wegen letzterem Faible entschied ich mich, Faber's Debütroman zu lesen und wurde nicht enttäuscht! Der "Titelheld" Bröhmann ist DER Antiheld schlechthin und versucht dies auf keiner Seite des Buches zu verstecken. Uninspiriert, lustlos und bisweilen zynisch kämpft er sich durchs eigene Leben, das ein wenig aus den Fugen geraten ist. Selbstverständlich kommt ihm da eine Leiche im sonst beschaulichen Örtchen denkbar ungelegen und in den ersten zwei Dritteln des Buches hat mich die Aufklärung des Mordes ungefähr genauso interessiert wie den Hauptkomissar selbst, da die Geschehnisse rund um das "Schlumpfloch", seine wirklich realistisch pubertierende Tochter und seinen bettnässenden Sohn samt dem erstaunlich zähen Hund viel interessanter schienen. Das letzte Drittel nimmt aber in Sachen Ermittlungen richtig Fahrt auf und es wurde spannend! Bröhmann lässt sogar ein wenig Ehrgeiz aufkommen, was ich seiner Euphorie zuschreibe... Jede einzelne Figur des Buches wurde von Faber wunderbar beschrieben. Man meint, sie vor sich stehen zu sehen und auf jeder Seite musste ich mindestens einmal grinsen... In diesem Zusammenhang sei Bröhmanns Kollege Teichner besonders erwähnt! Teichner schmeißt mit scheinbar "hippen" Floskeln um sich, als gäbe es kein Morgen! Nur wirken "Schlepptop", "Schankedöhn", "meinereiner", "so to say" (nur um einige zu nennen) eben im Zusammenhang mit der Figur Teichner absolut nicht "hip" und man fängt an, im Alltag kurz innezuhalten, sobald eine dieser Floskeln auf den eigenen Lippen liegt... Insgesamt also ein wunderbar humorvolles Buch, das seine Figuren nicht unbedingt überzeichnet, sondern meistens Alltäglichkeiten geballt sarkastisch auf die Schippe nimmt. In diesem Sinne: "Ciaocescu"! ;-)

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Dies ist erst der Anfang!!
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 21.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Sein Name ist Bröhmann,Henning Bröhmann.Und das war es dann auch.In seinem Leben passiert scheinbar nichts Spektakukläres.Er lebt mit Frau und Kindern in einer Doppelhaushälfte in einem hessischen Kurort.Seine Ehe läuft so dahin,er verliert den Blick für seine Frau und seine Kinder und scheint auf ewig gefangen zu sein.Bis dann... Sein Name ist Bröhmann,Henning Bröhmann.Und das war es dann auch.In seinem Leben passiert scheinbar nichts Spektakukläres.Er lebt mit Frau und Kindern in einer Doppelhaushälfte in einem hessischen Kurort.Seine Ehe läuft so dahin,er verliert den Blick für seine Frau und seine Kinder und scheint auf ewig gefangen zu sein.Bis dann zwei Ereignisse zur selben Zeit sein Leben kräftig durcheinanderbringen.Seine Frau verlässt ihn und ein Mord geschieht.Nun muss er zwangsläufig aus seiner Lethargie erwachen und sehen,was zu tun ist.Und nach einigen Anlaufschwierigkeiten gelingt es sogar.Ein toller Krimi,der dadurch besticht,das der "Held" so normal ist.So zerrissen und in seinen Handlungsweisen so festgefahren.Ich freue mich schon auf den nächsten Fall.

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Ein spritziger Nicht-Nur-Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Reutlingen am 14.06.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Also, ein typischer Krimi ist das nicht. Oder besser: Nicht nur. Gerade am Anfang ist der Mord eher Nebensache. Sowohl für Kommissar Bröhmann als auch für den Leser. Amüsant und spritzig wird da das Mann-Muss-Plötzlich-Kinder-Hüten Chaos geschildert. So lustig und typisch, dass ich bis spät in die Nacht immer weiter... Also, ein typischer Krimi ist das nicht. Oder besser: Nicht nur. Gerade am Anfang ist der Mord eher Nebensache. Sowohl für Kommissar Bröhmann als auch für den Leser. Amüsant und spritzig wird da das Mann-Muss-Plötzlich-Kinder-Hüten Chaos geschildert. So lustig und typisch, dass ich bis spät in die Nacht immer weiter lesen musste und so laut lachen musste, dass ich meine Frau mehrmals geweckt habe. Im Laufe der Geschichte kommen dann immer mehr rührselige Momente dazu (ich will nicht zu viel verraten) und auch der Kriminalfall entwickelt sich spannend. Zum Schluss, das ist überraschend, werden die verschiedenen Stränge sogar noch zusammengeführt. Ich fand's so super, dass ich das jetzt schreiben muss, obwohl es schon wieder, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen, viel zu spät geworden ist.

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absolut gelungen
von Ivonne Wiese aus Berlin am 19.05.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein wirklich absolut gelungener deutscher Regionalkrimi. Henning ist Ende 30, verheiratet und hat zwei Kinder. Dazu lebt er in einem verschlafenen Kaff in Hessen und ist Hauptkommissar, obwohl ihn das alles nur anödet. Er selbst sieht sich als Memme und unfähig. Was wohl auch stimmt. Eines Tages wird auf einem... Ein wirklich absolut gelungener deutscher Regionalkrimi. Henning ist Ende 30, verheiratet und hat zwei Kinder. Dazu lebt er in einem verschlafenen Kaff in Hessen und ist Hauptkommissar, obwohl ihn das alles nur anödet. Er selbst sieht sich als Memme und unfähig. Was wohl auch stimmt. Eines Tages wird auf einem Faschingsumzug der Sensenmann tot aufgefunden. Der erste Tote im Ort. Wie klärt man den Fall bloß auf? Sein bester Mann fällt auf, bleiben ihm nur der schmierige Besserwisserkollege und die Anfängerin. Mit wenig Elan und noch weniger Plan machen sie sich an die Aufklärung. Zu allem Überfluß haut auch noch Hennings Frau ab, sie hat Burnout und will die nächsten Wochen niemanden sehen. Nun muss Henning auch noch zwei Kinder und einen Hund namens Berlusconi unter einen Hut bringen. Überhaupt nicht einfach. Der Schreibstil ist einfach klasse. Es ist in der Ichform aus Sicht von Henning geschrieben. So trantütig er auch ist, er hat eine beißende trockene Art die Situationen zu beschreiben. Manchmal absurd und doch normal. Ich habe mich köstlich amüsiert und oft gelacht. Trotzdem wird die Spannung um die Mordermittlung ständig am laufen gehalten. Und trotz der wenigen Ermittlungserfolge sind so einige Wendungen zu verzeichnen. Das Ende überrascht dann tatsächlich noch mal. Die Charaktere sind individuell und klasse beschrieben, man hat jeden einzelnen vor sich. Selbst die Nebenrollen sind, wenn auch teils klischeehaft, so doch perfekt für dieses Umfeld besetzt. Schon auch die Namenswahl ist sehr speziell, ein Hund namens Berlusconi, der keine Hündin auslässt, ein alternativer Kindergartenchef namens Wolle und seine mollige Frau Mollie, ein Kindergarten namens Schlumpfloch. Dazu die ganzen beklopten Namen der Kindergartentruppe. Ein herrlicher Protagonist von dem ich gerne noch mehr lesen möchte.

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Ein herrlicher Krimi für Nicht-Krimileser!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich weiß man gar nicht, weshalb man nun am meisten Mitleid haben soll mit Kriminalkommissar Henning Bröhmann, dem innerhalb weniger Tage die Frau wegläuft, dessen Tochter sich zum Fasching ausgerechnet „als Nutte“ verkleidet und dem auf dem Faschingsumzug auch noch eine Leiche präsentiert wird, wo doch sonst in seinem... Eigentlich weiß man gar nicht, weshalb man nun am meisten Mitleid haben soll mit Kriminalkommissar Henning Bröhmann, dem innerhalb weniger Tage die Frau wegläuft, dessen Tochter sich zum Fasching ausgerechnet „als Nutte“ verkleidet und dem auf dem Faschingsumzug auch noch eine Leiche präsentiert wird, wo doch sonst in seinem Zuständigkeitsbereich bestenfalls Ladendiebstähle und kleinere Sachbeschädigungen vorkommen. Doch die Aufklärung des Mordfalls wird noch von weiteren Widrigkeiten behindert, von denen Zwangsdienste in der Eigeninitiativkita „Schlumpfloch“ und das Verschwinden von Hund Berlusconi noch zu den harmloseren gehören. Das alles ist herrlich unrealistisch, doch das Finale am Ende genauso furios wie der Sprachstil kurzweilig, die Charaktere sympathisch und die Handlung amüsant. Ein herrlicher Krimi für Nicht-Krimileser!

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Besser geht´s nicht !
von einer Kundin/einem Kunden am 13.02.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Wer hat den "Tod" beim Faschingsumzug im Vogelsberg auf dem Gewissen ? Kriminalhauptkommissar Bröhmann sitzt im oberhessischen Alsfeld und ermittelt - falls er dazu kommt. Seine Frau hat ihn verlassen, seine pubertierende Tochter nervt und der Kleine muss täglich in den Kindergarten gebracht werden, wo "Wolle" ( der Name ist... Wer hat den "Tod" beim Faschingsumzug im Vogelsberg auf dem Gewissen ? Kriminalhauptkommissar Bröhmann sitzt im oberhessischen Alsfeld und ermittelt - falls er dazu kommt. Seine Frau hat ihn verlassen, seine pubertierende Tochter nervt und der Kleine muss täglich in den Kindergarten gebracht werden, wo "Wolle" ( der Name ist Programm ) in typisch alternativer Art versucht, ihm ein schlechtes Gewissen anzuquatschen. Wie es dem Null-Bock-Kommissar dann doch noch gelingt den Fall aufzuklären, das ist saukomisch und authentisch zugleich erzählt, das ist fein beobachtet, da sitzt jede Pointe und der Schluß ist ne Riesenüberraschung. Ich warte gierig auf die Fortsetzung !!!

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tödlicher Faschingsumzug
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann hat Stress: Just an dem Tag, an dem ihn seine Frau verlässt, geschieht auch ein Mord. Neben der Aufklärung des Verbrechens, das ihn in die geschmacklose Welt der Faschingskultur und Schlagerwelt eintauchen lässt, darf er sich als plötzlich alleinerziehender Vater mit einer pubertierenden Tochter auseinandersetzen,... Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann hat Stress: Just an dem Tag, an dem ihn seine Frau verlässt, geschieht auch ein Mord. Neben der Aufklärung des Verbrechens, das ihn in die geschmacklose Welt der Faschingskultur und Schlagerwelt eintauchen lässt, darf er sich als plötzlich alleinerziehender Vater mit einer pubertierenden Tochter auseinandersetzen, „freiwillige“ Hilfsdienste im alternativen Kindergarten seines kleinen Sohnes absolvieren und seinen Hund Berlusconi Gassi führen. Wortwitzig, ironisch, spannend... ein unterhaltsamer Krimi mit einem überraschenden Ende...

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Genial!
von Kunde am 21.12.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Henning Bröhmann, Kommissar in Hessen, muß einen Mord aufklären. Während des Faschingsumzuges wird ein als Tod verkleideter Mann ermordet. Zu allem Überfluß verläßt ihn seine Frau, um angeblich in einer Klinik auf Borkum ihr Burn-Out-Syndrom kurieren zu lassen. In Wirklichkeit flüchtet sie sich in eine einsame Berghütte, die ihrer... Henning Bröhmann, Kommissar in Hessen, muß einen Mord aufklären. Während des Faschingsumzuges wird ein als Tod verkleideter Mann ermordet. Zu allem Überfluß verläßt ihn seine Frau, um angeblich in einer Klinik auf Borkum ihr Burn-Out-Syndrom kurieren zu lassen. In Wirklichkeit flüchtet sie sich in eine einsame Berghütte, die ihrer Freundin gehört. Und Henning bekommt Streß: die pubertierende Tochter, der 5jährige Sohn, dessen Kindergarten "Schlumploch" viel Einsatz einfordert, Hund Berlusconi und dazu der Mord, bei dem ihm sein ebenfalls im Polizeidienst stehender Onkel ständig in die Quere kommt und sein Vater, ehemaliger Polizeichef auch irgendwie immer dazwischenfunkt. Das Buch strotzt vor Witz, ist dabei aber auch spannend. Man kann es sehr gut und zügig lesen. Die typischen, im hessischen Dialekt geschriebenen Redewendungen sind göttlich! Ein sehr zu empfehlendes Buch! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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Jubel, Trubel, Heiterkeit
von CabotCove aus Lemgo am 11.11.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dietrich Fabers´s Debüt „Toter gehts´nicht“ war mal eine herrlich-komische Ausnahme aus dem breiten „Kri­mi-Dschungel“, der sich mittlerweile auf dem Buchmarkt tummelt. Es gibt keine blutigen Be­schreibungen, die dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lässt, keine hochprofessionellen Profiler, die dem Täter nachjagen – hier gibt es „nur“ Henning Bröhmann,... Dietrich Fabers´s Debüt „Toter gehts´nicht“ war mal eine herrlich-komische Ausnahme aus dem breiten „Kri­mi-Dschungel“, der sich mittlerweile auf dem Buchmarkt tummelt. Es gibt keine blutigen Be­schreibungen, die dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lässt, keine hochprofessionellen Profiler, die dem Täter nachjagen – hier gibt es „nur“ Henning Bröhmann, einen eher trotteligen Kommissar, der so sehr mit seinem turbulenten Privatleben beschäftigt ist, dass man sich wundert, dass er überhaupt noch Energie und Zeit zum Ermitteln findet. Aber Henning Bröhmann reicht auch, um dem Leser witzige und unterhaltsame Lesestunden zu bescheren. Ich hatte viel Spass mit ihm und habe auch des Öfteren nicht, sondern auch ein wenig über ihn gelacht. Mit dieser Hauptfigur hat Faber nicht nur Humor, sondern auch noch Einfallsreichtum bewiesen. Kommissare stehen ja mittlerweile in fast jedem Krimi auch mit ihrem Hintergrund/Familiengeschichte ebenso im Vordergrund wie die eigentlich Mordermittlung/Geschichte, aber Bröhmann sticht aus der breiten Masse doch noch heraus. Das zu schaffen, dafür allein verdient sich der Autor schon mal meinen Respekt. Bröhmann ist seit 6 Jahren Kriminalhauptkommissar bei der Polizei in Alsfeld und möchte die Dienststellenleitung lieber an seinen Stellvertreter abgeben, den er für viel qualifizierter hält. Er hat sich in seinem Leben so eingerichtet, möchte aber Vieles ändern, wozu ihm dann aber doch immer wieder der Antrieb fehlt. Das nimmt ihm dann seine Frau Franziska ab, der nach 15 Jahren einfällt, sie müsse dann jetzt mal „weg, in eine Klinik oder so“, weil sie nicht mehr könne... Die Kinder und Hund Berlusconi lässt sie bei Henning, der keinen besonderen Draht zu den Kids hat. DAS ist Henning dann doch entschieden zuviel Veränderung..! Und dann kommt ihm auch noch ein Mord dazwischen, der in vollends ins Chaos stürzt. Jemand hat den Tod ermordet – auf dem Faschingsumzug der Nachbargemeinde. Auch den „Mut“ zu haben, den Kommissar eben nicht superschlau und gefuchst anzulegen, sondern eher ein wenig zerstreut und tollpatisch, fand ich einfach herrlich. Super Idee ! Trotz seiner Verfehlungen ist mir Bröhmann gleich sympathisch gewesen und fast wünscht man ihn sich als Bekannten/Freund, denn mit dem wird es garantiert nicht langweilig. Ich fand die Idee, einen Krimi so urig-witzig anzulegen super. Rita Falk´s Krimis fand ich schon genial und Dietrich Faber macht das ebenso cool. Ich würde mich freuen, wenn dieses Buch (wie auf dem Cover mit "Bröhmanns erster Fall" angedeutet) tatsächlich nicht der letzte Fall für Henning Bröhmann war und werde ihn weiterempfehlen !

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