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Uebel unterwegs

Skurriles und Bemerkenswertes vom Landweg Hamburg-Shanghai

(17)
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen. Wenn nun aber dieser Eine eine Eine ist, dazu noch reflektieren kann, verrückte Ideen hat und alles daransetzt, sie auch umzusetzen. und wenn diese Eine darüber hinaus auch noch schreiben kann, witzig gar, unterhaltsam, manchmal (wo es Not tut) auch nachdenklich (und das tut es ab und zu), dann kann man sich als Leser nur überaus glücklich schätzen.
Im vorliegenden Fall heisst das: Wenn Tina Uebel, bekannte Wortakrobatin, Illustratorin, Grafikerin, und Schriftstellerin („Last Exit Volksdorf“„Nordwestpassage für dreizehn Arglose und einen Joghurt“) auf Reisen geht, um einen Stipendiumspreis in Shanghai anzunehmen und dabei nicht fliegt und auch nicht die Transsibirische Eisenbahn benutzt, sondern sich eine eigene Route zusammenstellt, dann gibt es wahrlich viel zu erzählen.
Deutschland – Serbien – Bulgarien – Türkei – Iran – Turkmenistan – Usbekistan – Kasachstan – China. 7 Wochen lang ist Tina Uebel unterwegs von Hamburg nach Shanghai – und das allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Uebel erzählt von ihren Begegnungen in den Zügen dieser Welt, von ihren ganz persönlichen Begegnungen mit den fremden Kulturen der verschiedenen Länder, die sie passiert. Sie reflektiert, sinniert, hinterfragt – immer wortgewandt, charmant und mit einer Prise Humor, sodass nicht wenige ihrer Erlebnisse auf eine gewisse Weise herrlich verrückt erscheinen.
„Uebel unterwegs“ ist damit eines dieser Bücher, das jeder einmal gelesen haben sollte. Oder zumindest jeder, der gerne reist. Also eigentlich doch: jeder.
Portrait

Tina Uebel, Schriftstellerin, freie Journalistin, Literaturveranstalterin, Poetry-Slam-MC. Schreibt Romane (zuletzt "Last Exit Volksdorf") und Reisebücher ("Nordwestpassage für 13 Arglose und einen Joghurt"), sowie gelegentlich Reise-Blogs (zuletzt für Spiegel Online). Lebt in Hamburg, sofern sie nicht gerade auf Reisen ist (zuletzt Antarktis). Mitbetreiberin des Kultur-Clubs Nochtspeicher auf St. Pauli. Interessant. Lustig. Nachdenklich.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 258
Erscheinungsdatum 07.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-667-10472-4
Verlag Delius Klasing
Maße (L/B/H) 223/147/27 mm
Gewicht 474
Abbildungen mit 42 Farbfotos u.14 Fotoss
Auflage 1. Auflage.
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 28.90
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Fernweh
von einer Kundin/einem Kunden aus Peine am 19.07.2016

Tina Uebel, ihrerseits Schriftstellerin aus Hamburg, hat ein Stipendium in Shanghai. Aber in ein Flugzeug steigen, um nach Shanghai zu fliegen.......nee, das ist Frau Uebel viel zu langweilig. Per Landweg soll die Reise gehen. Und zwar mit dem Zug und durch Länder, mit denen die meisten Schwierigkeiten hätten, sie... Tina Uebel, ihrerseits Schriftstellerin aus Hamburg, hat ein Stipendium in Shanghai. Aber in ein Flugzeug steigen, um nach Shanghai zu fliegen.......nee, das ist Frau Uebel viel zu langweilig. Per Landweg soll die Reise gehen. Und zwar mit dem Zug und durch Länder, mit denen die meisten Schwierigkeiten hätten, sie auf einer Landkarte schnell zu lokalisieren. Also schultert die Autorin ihren Hinkelstein, pardon, ihren Rucksack und begibt sich auf eine wundervolle, anstrengende und amüsante Reise vom Hamburger Hauptbahnhof aus durch Deutschland - Serbien - Bulgarien - Türkei - Iran - Turkmenistan - Usbekistan - Kasachstan - China. Und der Leser reist mit ! Durch Städte, die durch ihre größenwahnsinnige Architektur, beklemmend oder lächerlich wirken. Oder einfach durch ihre Kulturdenkmäler bezaubern. Wir lernen Menschen kennen...liebenswert, schrullig, verbiestert.....je nach Land und Laune. Und wir lernen Undenkbares vom Reisen per Bahn. Ganz ehrlich ? Ich hätte nicht gedacht, dass es Frau Uebel schafft, mich SO zu begeistern. Erstmal schon der Mut, allein als Frau loszuziehen, durch Länder, die nicht ganz unproblematisch sind. Und dann so amüsant und wortakrobatisch über das Erlebte zu berichten. Ich habe nach dem Lesen immer gleich gegoogelt nach weiteren Infos: z.B. Fotos von Ashgabat und Astana. Und ich hab mir auch schon weiterführende Literatur zugelegt. Also, von meiner Seite aus vollste Zufriedenheit. Ach ja....und Frau Uebel....kommt da vielleicht noch mehr ? Planen Sie etwas so reisemäßig ? Hier würde sich jemand sehr freuen !

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Begegnungen und Erfahrungen, welche die Augen öffnen
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 05.07.2016

Von Hamburg nach Shanghai war das Ziel. Doch mit dem Flieger wäre zu einfach, dachte sich Tina Übel, und reiste quer durch Europa – nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Erlebt hat sie dabei viel und es ging interessant, erstaunlich und mehr als amüsant dabei zu. Sieben Wochen war sie unterwegs... Von Hamburg nach Shanghai war das Ziel. Doch mit dem Flieger wäre zu einfach, dachte sich Tina Übel, und reiste quer durch Europa – nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Erlebt hat sie dabei viel und es ging interessant, erstaunlich und mehr als amüsant dabei zu. Sieben Wochen war sie unterwegs und besuchte Länder abseits der üblichen Touristenrouten. Tolle Orte und noch interessantere Menschen begleiteten ihre erstaunliche Reise. Und von dieser Reise berichtet sie nun in diesem Buch auf höchst amüsante und unterhaltsame Weise. Spannende Begegnungen werden geschildert, aber auch auf diese besondere Art des Reisens eingegangen. Dabei werden auf die vielen Vorteile eingegangen, aber auch Dinge angesprochen, die vielleicht nicht so ideal sind. Der klare Fokus liegt in diesem Buch auf den vielen spannenden Begegnungen und dem Entdecken unbekannter Länder und Kulturen. Dabei geht es selten gehetzt zu, sondern wir erfahren von einer erstaunlich entspannten Reise, die meist ohne Hektik auskommt. Der Weg ist das Ziel stimmt hier in jedem Fall zu. Ein mehr als persönlicher und ehrlicher Reisebericht, der zu unterhalten weiß. Man hat öfters das Gefühl, dabei gewesen zu sein und die eigene Lust am Reisen sollte nach der Lektüre definitiv geweckt worden sein. Wer sich von amüsanten Reiseberichten gerne unterhalten und begeistern lässt, ist mit diesem Buch in jedem Fall gut beraten.

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Begegnungen und Erfahrungen, welche die Augen öffnen
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 05.07.2016

Von Hamburg nach Shanghai war das Ziel. Doch mit dem Flieger wäre zu einfach, dachte sich Tina Übel, und reiste quer durch Europa – nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Erlebt hat sie dabei viel und es ging interessant, erstaunlich und mehr als amüsant dabei zu. Sieben Wochen war sie unterwegs... Von Hamburg nach Shanghai war das Ziel. Doch mit dem Flieger wäre zu einfach, dachte sich Tina Übel, und reiste quer durch Europa – nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Erlebt hat sie dabei viel und es ging interessant, erstaunlich und mehr als amüsant dabei zu. Sieben Wochen war sie unterwegs und besuchte Länder abseits der üblichen Touristenrouten. Tolle Orte und noch interessantere Menschen begleiteten ihre erstaunliche Reise. Und von dieser Reise berichtet sie nun in diesem Buch auf höchst amüsante und unterhaltsame Weise. Spannende Begegnungen werden geschildert, aber auch auf diese besondere Art des Reisens eingegangen. Dabei werden auf die vielen Vorteile eingegangen, aber auch Dinge angesprochen, die vielleicht nicht so ideal sind. Der klare Fokus liegt in diesem Buch auf den vielen spannenden Begegnungen und dem Entdecken unbekannter Länder und Kulturen. Dabei geht es selten gehetzt zu, sondern wir erfahren von einer erstaunlich entspannten Reise, die meist ohne Hektik auskommt. Der Weg ist das Ziel stimmt hier in jedem Fall zu. Ein mehr als persönlicher und ehrlicher Reisebericht, der zu unterhalten weiß. Man hat öfters das Gefühl, dabei gewesen zu sein und die eigene Lust am Reisen sollte nach der Lektüre definitiv geweckt worden sein. Wer sich von amüsanten Reiseberichten gerne unterhalten und begeistern lässt, ist mit diesem Buch in jedem Fall gut beraten.

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Mit dem Zug um die halbe Welt
von Xirxe aus Hannover am 24.04.2016

Hach, was habe ich diese Lektüre genossen! Mit Tina Uebel den Balkan und Zentralasien zu durchqueren, um ans östliche Ende von China zu gelangen, ist nicht nur unterhaltsam und lehrreich, sondern weckt zudem jede Menge Erinnerungen an eigene Reisen (mir ging das so ;-)). Sich als alleinreisende Frau in Ländern... Hach, was habe ich diese Lektüre genossen! Mit Tina Uebel den Balkan und Zentralasien zu durchqueren, um ans östliche Ende von China zu gelangen, ist nicht nur unterhaltsam und lehrreich, sondern weckt zudem jede Menge Erinnerungen an eigene Reisen (mir ging das so ;-)). Sich als alleinreisende Frau in Ländern fortzubewegen in denen meist die Männer das Sagen haben, hat den Vorteil, dass man wirklich mit Menschen jeden Alters und Geschlechts in Kontakt kommt, gerade auch mit Frauen. Und Tina Uebel nutzt dies hemmungslos aus und genießt es - sehr zur Freude aller Lesenden ;-) Auch beim 127. Mal 'Where are you from?' antwortet sie noch lächelnd und stürzt sich bereitwillig in jede Unterhaltung, auch wenn sie nur mit Händen und Füßen geführt werden kann. Obwohl ihre Aufenthalte meist nur recht kurze Zwischenstopps sind um von einem Zug in den nächsten zu wechseln, vermittelt sie mit ihrem lebendigen Schreibstil und ihrer offenen, zugewandten Art ein überzeugendes Bild von den Menschen und der Kultur des jeweiligen Landes. Wobei es ihr dabei weniger um die Vermittlung exakter historischer und aktueller Daten geht, sondern mehr um die Art und Weise wie die Menschen leben. Dabei zeigt sie sich überaus aufmerksam für die Besonderheiten in den jeweiligen Ländern (beispielsweise die hohen Hinterköpfe der Frauem im Iran oder das Fehlen der Menschen auf den Straßen Turkmenistans ;-)), die sie in ihrer besonderen Art der Übertreibung sehr anschaulich beschreibt. Tina Uebels Erzählstil war mir durchweg ein Vergnügen. Auch deshalb, weil sie nicht vergisst darauf hinzuweisen, wieviel Glück sie (und natürlich auch wir) hat, in einem Land geboren worden zu sein, mit dessen Pass ihr all diese Erlebnisse so ohne weiteres möglich sind. Dieses Glück ist den Meisten, denen sie unterwegs begegnet ist, nicht gegeben. Sie träumen stattdessen von einer Freiheit, die bei uns häufig nicht mehr wahrgenommen wird, weil sie als selbstverständlich angesehen wird. Dieses Buch erinnert auch daran, wie glücklich wir uns dafür schätzen können - in Freiheit zu leben und zu reisen.

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Mutig und beeindruckend!
von mamamal3 am 22.04.2016

Die Autorin macht sich auf den Weg zu ihrem Stipendiumsplatz nach Shanghai. Sie benutzt dabei den Zug als Fortbewegungsmittel, wählt aber nicht die berühmte Transsibirische Eisenbahn, sondern sucht sich eine etwas südlichere Weg-Variante aus, um mehr zu erleben! Denn unterwegs trifft sie auf neue Menschen, die zu Freunden werden, verabredet sich... Die Autorin macht sich auf den Weg zu ihrem Stipendiumsplatz nach Shanghai. Sie benutzt dabei den Zug als Fortbewegungsmittel, wählt aber nicht die berühmte Transsibirische Eisenbahn, sondern sucht sich eine etwas südlichere Weg-Variante aus, um mehr zu erleben! Denn unterwegs trifft sie auf neue Menschen, die zu Freunden werden, verabredet sich mit Bekannten von Freunden usw., um mehrere kurze Pausen einzulegen. So erkundet sie neue Städte, aber teilweise auch andere Landstriche, um sich ihr ganz eigenes Bild von Land und Leuten zu machen. Es ist also nicht nur eine Reise in die Ferne, sondern natürlich auch zu sich selbst- denn die Frage nach Glück ist allgegenwärtig! ----------------------------------------------------------------- Der wortgewandte Schreibstil der Autorin beeindruckte mich genauso, wie ihr Mut, Neues zu entdecken. Sie macht sich immer wieder auf den Weg und findet überall etwas Positives, selbst in den kleinsten, käfigartigen Schlafabteils der Züge. Nie wirkt sie enttäuscht, ängstlich oder zweifelt an ihrem Vorhaben- auch der bequemere Weg des Fliegens steht immer außer Frage- das fand ich ganz besonders schön beim Lesen! Sie weiß, was sie will und so bin ich gerne dieses kurze (eigentlich sehr lange) Stück mit ihr gereist- würde es auch sonst sofort gerne tun. Danke für das Erlebnis! Bin dann mal auf der Suche nach ihrem Blog... :-)

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Nur das Reisen zählt
von einer Kundin/einem Kunden aus Striegistal am 01.04.2016

Was tun, wenn man zu einer Preisverleihung nach Shanghai darf. Die meisten Menschen klettern ins Flugzeug und sind nach knapp 11 Stunden am Ziel. Aber es geht auch anders. Tina Uebel reist mit dem Zug von Hamburg bis Shanghai und berichtet über diese Reise erst in einem Blog und... Was tun, wenn man zu einer Preisverleihung nach Shanghai darf. Die meisten Menschen klettern ins Flugzeug und sind nach knapp 11 Stunden am Ziel. Aber es geht auch anders. Tina Uebel reist mit dem Zug von Hamburg bis Shanghai und berichtet über diese Reise erst in einem Blog und macht dann daraus ein Buch. Schon der Schreibstil von Tina Uebel macht die ganze Sache sehr unterhaltsam. Sie hält sich nicht mit großen Landschaftsbeschreibungen auf oder ergeht sich detailliert in die politischen Situationen der bereisten Länder, sondern das Schöne an ihrer Reise sind die Begegnungen mit den Menschen. Ob in Belgrad als die Kurswagen auf dem Abstellgleis landen oder in Teheran, dass überraschend weltoffen ist oder die Mission Plov in Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan – da kennt doch keiner das Nationalgericht, der Leser wird mitgenommen und ist wie als unsichtbarer Reisebegleiter dabei. Schon die urkomischen Beschreibungen und die Selbstironie a la „Schwachmatensandalen“ haben mich manchmal laut auflachen lassen. Beeindruckend ist die Unvoreingenommenheit und Offenheit mit der Tina Uebel durch die Welt geht. Auch fehlende Zugtickets oder Taxis, die für 3 Uhr nachts bestellt sind und dann nicht kommen, weil es ja mitten in der Nacht ist und die Zugabfahrt rückt näher. Dort wo die meisten Menschen aus der Haut fahren würden, zeit sich Uebel abgebrüht und boshaft hartnäckig. Wer eine Reisebeschreibung lesen möchte, die sich abseits der normalen Reiseberichte erzählt, wird das Buch lieben. Wer lieber die Länder bezüglich Ihrer Kultur und Sehenswürdigkeiten vorgestellt bekommen möchte, sollte lieber die Finger davon lassen. Die Vorderseite des Covers mit dem aufgedruckten Zug fand ich am Anfang nicht so toll. Aber je länger ich das Buch gelesen hatte, ist mir aufgefallen, das Cover fällt genau wie das Buch aus dem Rahmen und es passt. Die Rückseite mit dem Verbotsschild aus Sofia „Keine Waffen, keine Kameras, keine Kosmetikköfferchen“ ist der Knaller.

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Reisenotizen mit Herz und Verstand
von solveig am 31.03.2016

In sieben Wochen von Hamburg nach Shanghai auf dem Landweg? Ungewöhnlich im Zeitalter des Flugzeuges, aber nicht unmöglich! Tina Uebel unternimmt dieses Abenteuer und zeigt eindrucksvoll, dass Reisen nicht nur bedeutet, irgendwo an einem Ziel anzukommen, sondern vor allem den Weg dorthin zu erkunden. Und das tut sie ausgiebig.... In sieben Wochen von Hamburg nach Shanghai auf dem Landweg? Ungewöhnlich im Zeitalter des Flugzeuges, aber nicht unmöglich! Tina Uebel unternimmt dieses Abenteuer und zeigt eindrucksvoll, dass Reisen nicht nur bedeutet, irgendwo an einem Ziel anzukommen, sondern vor allem den Weg dorthin zu erkunden. Und das tut sie ausgiebig. Wir Leser können sie in die fremden, kaum bekannten Länder, die sie auf ihrer Reiseroute durchquert, begleiten - per Buch reist es sich natürlich entspannter - und hautnah an ihren Erlebnissen teilnehmen. Die sympathische Journalistin ist (obwohl von Natur aus schüchtern, wie sie anmerkt) äußerst kommunikativ, so dass ihr in jedem Land, in dem sie neu ankommt, ein herzliches „Welcome“ entgegen gebracht wird. Es sind die Begegnungen mit den Menschen und die Gespräche, die das Reisen spannend und erlebnisreich machen. Sehr schnell spürt die Autorin die Freiheit des Reisens, erleichtert durch ihren deutschen Pass, der ihr die Möglichkeit dazu gibt. Andere Nationen sind nicht derart begünstigt. In saloppem Plauderton, teils humorvoll, teils (selbst-)ironisch, erzählt Tina Uebel von bereichernden zwischenmenschlichen Begegnungen, aber auch von bisweilen unangenehmen Bekanntschaften, derer sie sich erwehren muss und von diversen unvorhergesehenen Problemen, die gelöst werden wollen. Natürlich werden auch die vielen staunenswerten Sehenswürdigkeiten erwähnt, die der Tourist normalerweise besichtigt, aber im Vergleich zu den mitmenschlichen Eindrücken geraten sie eher nebensächlich. Der Schreibstil der Autorin präsentiert sich dabei so locker und lebendig, wie sie selbst als (reisender) Mensch erscheint. Uebels Reisetagebuch zeigt: Die Neugierde der unterschiedlichen Menschen aufeinander und Gespräche miteinander sind es, die Verständnis schaffen und die Welt näher zusammenbringen können. Reisen macht weiser und bildet - auch das Herz! Und so kehrt auch der Leser „ein klein bisschen weniger dumm“ von seiner Lektüre zurück in den Alltag.

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Eine interessante und spannende Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkrath am 31.03.2016

Tina Uebel hat ihre interessante und spannende Reise von Hamburg bis nach Shanghai, welche sie im Jahre 2010 auf dem Landweg und ausschließlich nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternahm, in ihrem Buch „Uebel unterwegs“ veröffentlich. Grund für diese Reise war ein Stipendium Platz in Shanghai den sie antreten wollte. Diese... Tina Uebel hat ihre interessante und spannende Reise von Hamburg bis nach Shanghai, welche sie im Jahre 2010 auf dem Landweg und ausschließlich nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternahm, in ihrem Buch „Uebel unterwegs“ veröffentlich. Grund für diese Reise war ein Stipendium Platz in Shanghai den sie antreten wollte. Diese Reise dauerte sieben Wochen und ging ab Deutschland über Serbien, Bulgarien, die Türkei, den Iran, Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan bis hin nach China. Die Route ist im Buch abgebildet so dass man sich als Leser einen Eindruck verschaffen kann welche enormen Ausmaße diese Reise hatte. In kurzen Kapiteln beschreibt sie tagebuchartig die tollen Erlebnisse und Gespräche mit Mitreisenden. Man erfährt als Leser sehr viel Interessantes und für mich bisher viel Unbekanntes aus den unterschiedlichen Ländern. Sie lernt viele Menschen auf dieser Reise kennen und ein Teil der Gespräche hat sie in ihrem Buch festgehalten. Sie beschreibt die Gegenden sowie die Menschen und deren Einstellungen welche ihr in den jeweiligen Ländern begegneten. Man bekommt einen kleinen Einblick in die Kulturen dieser Länder. Zusätzlich findet man in diesem Buch auch einige sehr schöne Bilder von dieser Reise. Das Buch ist an keiner Stelle langweilig oder langatmig, das Lesen hat mir richtig Spaß gemacht. Teilweise spürt man einen Hauch von Ironie, ganz oft den Spaß und die Freude welche Tina Uebel auf dieser Reise hatte. Ich kann nur sagen „Hut ab“ denn ich hätte nicht den Mut dazu eine so weite Reise auf diese Art zu unternehmen. Tina Uebel ist ein Multi Genie, sie ist Schriftstellerin, freie Journalistin, Literaturveranstalterin, Ex-MACHT Macherin, Poetry-Slam-MC (sinngemäß: Dichterwettstreit oder Dichterschlacht), Ex-Verlegerin, Gelegenheitslehrbeauftragte für Kreatives Schreiben, Mitherausgeberin diverser Anthologien und Diplom-Illustratorin. Auch da kann ich nur sagen: wow! Das Cover, auf dem eine ältere Eisenbahn abgebildet ist, passt optimal zu diesem Buch. Ein toller Reiseführer der etwas anderen Art den ich zu 100 % weiterempfehlen kann.

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7 Wochen, 8 Länder, 1 Frau, 19 Zugverbindungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 30.03.2016

Tina Uebel ist (vorwiegend? unter anderem?) Schriftstellerin und freie Journalistin und außerdem äußerst gerne unterwegs. Als sie 2010 ein Stipendium in Shanghai entgegennehmen soll, soll die Reise auf dem Landweg erfolgen. Nach langer Planung und Knieschlottern, ob die Reisevisa, Fahrkarten und der Pass überhaupt rechtzeitig an Ort und Stelle... Tina Uebel ist (vorwiegend? unter anderem?) Schriftstellerin und freie Journalistin und außerdem äußerst gerne unterwegs. Als sie 2010 ein Stipendium in Shanghai entgegennehmen soll, soll die Reise auf dem Landweg erfolgen. Nach langer Planung und Knieschlottern, ob die Reisevisa, Fahrkarten und der Pass überhaupt rechtzeitig an Ort und Stelle sind, kann sie am 16. Juli 2010 die Fahrt antreten, um am 1. September in Shanghai anzukommen. Ihre Reiseroute: Deutschland – Serbien – Bulgarien – Türkei – Iran – Turkmenistan – Usbekistan – Kasachstan – China. Auf dem Cover rechnet sie vor: 7 Wochen, 8 Länder, 1 Frau, 19 Zugverbindungen. Und dazu jede Menge Begegnungen. Im Plauderton schreibt Tina Uebel ihre Gedanken zu dieser Reise auf, berichtet von vielen Hindernissen, die es zu bewältigen gab, überpünktlichen und verspäteten Zügen. Skurrile Vorkommnisse heitern das Geschehen auf, wie z.B. die vielen Springbrunnen in Ashgabat, ihre Suche nach einem ganz besonderen Gericht, dem Plov, oder auch nur die Aufgabe, ein Postpaket aufzugeben in Turkmenistan. Immer wieder begleitet sie ihr unbändiges Interesse am Kontakt mit anderen Menschen. Sie wird dabei vieles entdecken, was in der westlichen Welt keiner von diesen Ländern ahnt, und manche unserer Vorstellungen darüber in ein anderes Licht rücken. Anfangs störte mich - auf den ersten Seiten bereits - ihre Formulierung „Frauchen“ über eine Frau mit Kopftuch in der Türkei. Erst im Gespräch lernt sie diese Frau schätzen. Doch dies ist nur einer der wenigen Ausrutscher, bei der ihr die Sprache (für mein Empfinden) zu flapsig gerät, ansonsten ist das Buch äußerst angenehm zu lesen und verliert sich eher in der Beschreibung der Vorkommnisse als in deren Bewertung. Und eigentlich ist die Autorin auch sehr weltoffen, ihr Buch strotzt von ihrer Gabe, jeden Menschen erst mal so zu nehmen, wie er sich gibt. Und, ganz klar, mit diesem Namen muss der Titel des Buches auch ein Wortspiel enthalten, umso mehr als sich Frau Uebel auch als Wortakrobatin sieht. Überhaupt merkt man ihr die Lust an den Worten an. Es ist sehr unterhaltsam, sie auf dieser Reise zu begleiten, und in Nullkommanix ist das Buch ausgelesen. Manche ihrer Gedanken allerdings hallen noch eine Weile durch die Hirnwindungen, z.B. die Gnade darüber, den richtigen Pass in der Hand halten zu dürfen, wie auch die oft geäußerte Frage ihrer Gesprächspartner, ob die Menschen in Deutschland denn glücklich sind. Unbedingt eine Leseempfehlung von mir, mit allen fünf möglichen Sternen!

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Das Schlimme am Reisen sind all die Abschiede ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Brachbach am 29.03.2016

Ich gebe zu, mir fehlt alles das, was Tanja Uebel an ihren Reisen schätzt: die Adrenalinstöße, die freigesetzten Endorphine, Serotonine, Noradrenaline, geilen Neurotransmitter. Mangels Abenteuerlust und Fernweh-Gen versinke ich deshalb lieber im Sessel und bin dennoch mit (Tanja) „Uebel unterwegs“, nach deren persönlicher Einschätzung die individualreisende Spezies „stumm und... Ich gebe zu, mir fehlt alles das, was Tanja Uebel an ihren Reisen schätzt: die Adrenalinstöße, die freigesetzten Endorphine, Serotonine, Noradrenaline, geilen Neurotransmitter. Mangels Abenteuerlust und Fernweh-Gen versinke ich deshalb lieber im Sessel und bin dennoch mit (Tanja) „Uebel unterwegs“, nach deren persönlicher Einschätzung die individualreisende Spezies „stumm und dumm über Kontinente“ irrt und “Hunger und keine Ahnung“ hat. Ich folge ihr also in Hausschuhen und bequem, dafür ohne obligatorische „Schwachmatensandalen“ auf ihrer Tour von Hamburg nach Shanghai und nehme Anteil an ihren spannenden, heiteren, nachdenklichen, erschreckenden, selbstironischen (s.o.) Erlebnissen. Und jetzt bin ich klüger. Ich weiß, dass Ali Normalteheraner nicht den ganzen Tag mit Beten, Steinigen und Urananreichern beschäftigt ist. Nein, er faulenzt auch, der Gute. Äußerst kurzweilig erzählt die Autorin, ich mag ihren lässig-trockenen Humor, ihre pointierten Vergleiche. Dabei ist längst nicht alles des Schmunzelns wert. Die Kleidervorschriften für Frauen im durchwegs 40 Grad heißen iranischen Maschhad lassen einem das Blut in den Adern gefrieren ob der menschenunwürdigen, erniedrigenden Lebensbedingungen. Entsetzlich! Dafür entschädigen Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Charaktere, „Typen“ eben – und davon bietet das Buch reichlich. Wenn Kulturen, Traditionen und Sprachbarrieren aufeinander treffen, ist Kurzweiligkeit beim Lesen vorprogrammiert. Spektakuläres trifft auf Banales, Kurioses auf Alltägliches und ich bin dabei, Gott sei dank nicht mittendrin, denn vieles möchte ich gar nicht selbst erlebt haben. Mit 80 in einem klapprigen Bus steile Serpentinen hinab zu brettern, ist wohl nur etwas für diejenigen, für die es „spießig ist, am Leben zu hängen“. Trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) habe ich das Buch verschlungen. Tanje Uebel hat mich von einem Ort zum anderen vorangetrieben, und ich habe ihre Erlebnisse willenlos und dankbar aufgesogen. Nicht überall durfte sie fotografieren, aber die Bilder werden vor meinem inneren Auge lebendig: dem „Schah sein klein Häuschen“ (leicht untertrieben), Ashgabat, dessen Stadtzentrum aus weißem Marmor besteht (unglaublich!), der turkmenische Paketversand (köstlich!), der afghanisch-pakistanische Hitler-Fan (schauderhaft!), die T-Shirts mit der Aufschrift „I love KZ“ (wie bitte???). Da bleibt selbst dann noch ein beklemmendes Gefühl zurück, wenn man kurz darauf erfährt, dass Kasachstan das etwas unglückliche Länderkennzeichen KZ sein eigen nennt. Alles in allem: Von der ersten bis zur letzten Seite ein mit Leben prall gefüllter Reisebericht, unterhaltsam, lehrreich, lesenswert! Tanja Uebel hat ja recht, wenn sie sagt, das eigentlich Schlimme am Reisen seien all die Abschiede. Das gilt uneingeschränkt auch für den Lese-Abschied von „Uebel unterwegs“.

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Tina Uebel on the road
von Jennifer aus Stadtroda am 21.03.2016

Die Reise-Bücher des Delius Klasing Verlags sind einer meiner persönliches Lese-Highlights. Ich habe schon einige gelesen und dabei viel Neues aus aller Welt erfahren. Tina Uebels Route (Deutschland – Serbien – Bulgarien – Türkei – Iran – Turkmenistan – Usbekistan – Kasachstan – China) ist beeindruckend. Sieben Wochen reist die... Die Reise-Bücher des Delius Klasing Verlags sind einer meiner persönliches Lese-Highlights. Ich habe schon einige gelesen und dabei viel Neues aus aller Welt erfahren. Tina Uebels Route (Deutschland – Serbien – Bulgarien – Türkei – Iran – Turkmenistan – Usbekistan – Kasachstan – China) ist beeindruckend. Sieben Wochen reist die Autorin von Hamburg nach Shanghai, um dort einen Preis (Literaturstipendium) entgegen zu nehmen. Sehr aufwändig, möchte man meinen, aber eine unvergessliche Lebenserfahrung. Auf dem Landweg trifft sie interessante Persönlichkeiten und muss dabei einige westliche Vorurteile revidieren. Mir hat besonders ihr sehr persönlicher, unverstellter Blick auf die Geschehnisse bzw. die Welt gefallen. Tina Uebel wagt sich als Frau durch Staaten ohne Gleichberechtigung, schon das nötigt Respekt ab. Sie ist mutig, offen und neugierig. Ihr Bericht weiß zu begeistern und Reiselust zu versprühen. Ob endlos lange Grenzkontrollen, ungewöhnliche Gerichte oder Sprachbarrieren Uebel bleibt stets tiefenentspannt und genießt den Augenblick. Auftretenden Problemen begegnet sie mit bissiger Ironie und viel Optimismus. Reisen ist für sie ein Grundbedürfnis und das merkt man. Mich haben besonders ihre positiven Erfahrungen mit Fremden fasziniert, vor allem im Iran. FAZIT Ein beeindruckender Reisebericht voller Authentizität und Galgenhumor. Diese Frau lässt sich nicht unterkriegen. Ich bin begeistert und habe Fernweh bekommen.

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Uebel unterwegs oder Reisen für Fortgeschrittene
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 08.06.2016

Der Leser sollte sich vom Titel des Buches nicht abschrecken lassen. Uebel unterwegs entspricht im Großen und Ganzen weniger dem Reisen der Autorin wie ihrem Namen, Tina Uebel. Tina Uebel ist Schriftstellerin und möchte von Hamburg nach Shanghai. So weit so gut! Aber als Reisemittel soll nicht das Flugzeug dienen,... Der Leser sollte sich vom Titel des Buches nicht abschrecken lassen. Uebel unterwegs entspricht im Großen und Ganzen weniger dem Reisen der Autorin wie ihrem Namen, Tina Uebel. Tina Uebel ist Schriftstellerin und möchte von Hamburg nach Shanghai. So weit so gut! Aber als Reisemittel soll nicht das Flugzeug dienen, sondern der Landweg. In 7 Wochen soll das geschafft sein. Während es im Umfeld der Autorin immer wieder Skeptiker gibt (von wegen Iran schaffst Du wegen dem Kopftuch-Tragen eh nicht), verliert Tina Uebel nie die Nerven. Alle gestellten Aufgaben werden gelöst und Tina kommt ihrem Ziel immer näher, auch wenn es viele Momente gibt, an denen Tina zweifelt noch das Ziel oder die nächste Station zu erreichen. Der Leser lernt Länder kennen, die man – wenn überhaupt- vorher nur vom Namen her kannte. Es ist wirklich ein Reiseführer der anderen Art, lustig geschrieben und das Buch regt zum Nachdenken an. Nun zu meiner persönlichen Meinung zu dem Buch. Die Autorin ist mir auf Anhieb sehr sympathisch, immerhin leidet sie auch an akutem Kaffeebedarf, das kommt mir sehr bekannt vor. An den Schreibstil musste ich mich erst einmal gewöhnen, er ist ein bisschen „blogartig“ gehalten, aber man kann sich daran gewöhnen. Das Buch erfordert daher auch etwas mehr Aufmerksamkeit beim Lesen. Die Struktur des Buches ist sehr gut, da es zeitlich chronologisch geschrieben hat. Also, wenn der Leser das erste Fremdeln gegenüber dem Buch abgelegt hat, wird er auf eine sehr interessante Reise mitgenommen. Durch die vielen Fotos kann man sich das Geschehene auch gut vorstellen. Mir persönlich hat sehr gut gefallen, mit welcher Gelassenheit Tina an viele Situationen rangeht und wie sie im Laufe der Reise immer gelassener wird. Eines wird mir nach dem Lesen auch immer in Erinnerung bleiben. Freiheit ist wie Licht. Man merkt erst, was man an ihr hat, wenn sie durch Abwesenheit glänzt.

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Unbequem und außergewöhnlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Wangen am 01.06.2016

Um nach Shanghai zu reisen, gibt es viele – bequeme – Möglichkeiten. Tina Uebel hat die unbequeme, außergewöhnliche gewählt. Sie reist mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Landweg, um in Shanghai ein Stipendium anzutreten, und lernt so Land und Leute authentisch und unverfälscht kennen. Dazu gehört eine gehörige Portion Mut,... Um nach Shanghai zu reisen, gibt es viele – bequeme – Möglichkeiten. Tina Uebel hat die unbequeme, außergewöhnliche gewählt. Sie reist mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Landweg, um in Shanghai ein Stipendium anzutreten, und lernt so Land und Leute authentisch und unverfälscht kennen. Dazu gehört eine gehörige Portion Mut, Offenheit, Flexibilität und Schnoddrigkeit, was Tina Uebel offensichtlich besitzt, wie man schon nach den ersten Zeilen erkennen kann. Ihre Reise führt sie über Bulgarien, die Türkei, den Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Kasachstan bis nach China. Dabei liegen ihr weniger die Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler am Herzen, als vielmehr die Begegnung mit den Menschen. Denn: „Es gibt nichts Aufregenderes als Menschen.“ Diese Begegnungen sind teils lustig, teils herzlich, manchmal aber auch bedrückend. Auf den ersten Seiten des Buchs lässt Tina Uebel Iraner, Usbeken, Uiguren u.a. im Zug zu Wort kommen, die nicht frei reisen können und ihr Leben nicht so gestalten können, wie sie es gerne möchten. Auf die Frage dieser Leute, ob die Menschen in Deutschland glücklich sind, weiß Uebel keine Antwort. Allerdings erkennt sie – mit Demut und Dankbarkeit - ,welche Freiheit wir mit unserem deutschen Pass genießen. Neben lustigen Berichten und Anekdoten zur Reisevorbereitung, Visabeschaffung usw. gibt es einzelne Exkurse, z.B. über die Alternativtouristen, die sich so sehr vom verachteten Gruppentouristen abgrenzen wollen, dass sie in ihren Funktionsklamotten, mit Trekkingrucksack (hinten) und Day Pack (vorne) schon wieder völlig uniformiert daherkommen. Nachdenklicher ist z.B. ein Exkurs über die Angst, die hauptsächlich von denen geäußert wird, die gar nicht reisen, sondern daheim bleiben. In kurzen, assoziativen Sätzen, mit vielen Gedankensprüngen, in teils flapsiger Sprache und mit viel Wortwitz beschreibt sie die Menschen, manchmal urkomische, aber auch bedrückende Situationen und sentimentale Momente. Der Stil ist unterhaltsam, auf Dauer aber auch etwas anstrengend. Als „Daheimgebliebene“, die die Reise ja nur bequem auf dem Papier verfolgt, hätte ich mir etwas mehr Fotos und vor Allem eine größere Schrift gewünscht.

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Uebel unterwegs
von buecherfreund am 29.05.2016

Ich lese sehr gerne Reisetagebücher, vor allem wenn die Reise dabei in Länder geht, über die ich selber nur wenig weiß und die ich wahrscheinlich nie selber bereisen würde. Tina Uebel hat aus ihrer Reise ein Abenteuer gemacht. Sie hat den Weg von Hamburg nach Shanghai auf dem Landweg... Ich lese sehr gerne Reisetagebücher, vor allem wenn die Reise dabei in Länder geht, über die ich selber nur wenig weiß und die ich wahrscheinlich nie selber bereisen würde. Tina Uebel hat aus ihrer Reise ein Abenteuer gemacht. Sie hat den Weg von Hamburg nach Shanghai auf dem Landweg zurückgelegt anstatt einfach das Flugzeug zu nehmen. Das bedeutet einerseits sechs Wochen lang in engen Zügen und Schiffen unterwegs zu sein, doch andererseits auch dabei allerhand neue Leute kennen zu lernen und wertvolle Eindrücke mitzunehmen. Ihre Erlebnisse hat sie dabei in einem Blog festgehalten, dessen Ergebnis nun in diesem Buch vorliegt. Der Schwerpunkt in ihren Erzählungen liegt dabei auf jeden Fall auf ihren Erlebnissen mit den Einheimischen, wovon es jede Menge gab. Wer einen Reiseführer sucht, sollte vielleicht lieber zu einem anderen Buch greifen. Sehenswürdigkeiten und Geschichte der Länder werden, wenn überhaupt, nur kurz angerissen und stattdessen auf Wikipedia verwiesen. Kann man so machen, ich hätte mir manchmal allerdings ein wenig mehr davon gewünscht. Doch genau deshalb ist dieses Buch auch so einzigartig, da man durch die Lektüre ganz nah an die Menschen herankommt. Wie denken sie? Wie sieht ihr Alltag aus? Tina Uebel wird durch ihre offene Art überall willkommen geheißen und man ist neugierig auf diese Frau, die ganz alleine mit ihrem Rucksack die Welt bereist. Viele Menschen der Länder, die sie dabei bereist, haben selber nicht die Möglichkeit zu reisen, daher ist die Begegnung mit ihr eine willkommene Abwechslung. Mir hat das Buch sehr gefallen, auch wenn ich mir, wie schon erwähnt, manchmal ein paar mehr Details über die einzelnen Länder gewünscht hätte. Das Buch ist ein ganz besonderer Reisebericht.

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In 43 Tagen von Hamburg nach Shanghai
von katze267 am 25.05.2016

Die Schriftstellerin, Bloggerin und leidenschaftliche Reisende Tina Uebel bekommt 2010 ein zweimonatiges Stipendium in Shanghai. Statt nun bequem dorthin zu fliegen oder, schon waghalsiger, die transsibirische Eisenbahn zu benutzen, entschliesst sie sich zu einer abenteuerlichen, siebenwöchigen Reise mt einigen Abweichungen von der direkten Reiseroute, durch 8 Länder und mit... Die Schriftstellerin, Bloggerin und leidenschaftliche Reisende Tina Uebel bekommt 2010 ein zweimonatiges Stipendium in Shanghai. Statt nun bequem dorthin zu fliegen oder, schon waghalsiger, die transsibirische Eisenbahn zu benutzen, entschliesst sie sich zu einer abenteuerlichen, siebenwöchigen Reise mt einigen Abweichungen von der direkten Reiseroute, durch 8 Länder und mit 19 verschiedenen Zugverbindungen.Über ihre Erlebnisse und Eindrücke von dieser Reise verfasste sie einen Reiseblog und aus diesem wiederum entstand dieses Buch. Frau Uebel beschreibt auf eine ganz unnachahmliche, sehr persönliche Art ihre Reise. Dabei spielen touristische Attraktionen eine eher untergeordnete Rolle. Von weitaus größerer Bedeutung sind ihre Begegnungen und Gespräche mit Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft. Ein tangotanzender Türke taucht ebenso auf wie ein chinesischer Kalligraph, kopftuchtragende Studentinnen in Teheran, zudringliche Taxifahrer und hilfsbereite Mitarbeiter von den ortsansässigen Goetheinstituten, Zugschaffner, Hotelrezeptionisten und immer wieder Gesprächspartner bei den langen Zugfahrten. Auch die Städte auf ihrer roten Reiselinie (eine entsprechende Karte gibt es im Buch) erkundet sie auf unnachahmliche Weise. Für ihren Blog stets auf der Suche nach "Free Wi-Fi", für ihre Koffeinsucht nach geniessbaren Kaffee (löslicher Kaffee nur im Notfall), immer an Architektur und dem alltäglichen Leben interessiert, erwandert sie sich buchstäblich fremde Städte und bekommt so völlig andere, viel intensivere Einblicke als der Main-Stream-Tourist.Viele dieser Eindrücke hält sie auch in Fotos fest, die dieses Buch zusätzlich bereichern. Der Sprachstil ist locker, frisch, sehr ungezwungen, auch interessante eigene Wortschöpfungen ,wie Nachbarnationendisstasche und Schwachmatensandalen, tauchen auf und bereiten Lesespass.. Ihre Reisebeschreibungen werden nie langweilig, sie vermitteln einen wirklich eindrucksvollen und unverwechselbaren individuellen Einblick in fremde Städte und Kulturen auf ihrer Reiseroute. (wobei man anmerken muss, dass sich seit 2010 teils einiges, besonders bzgl Politik verändert hat). Ein völlig anderes Reisetagebuch mit vielen interessanten Begegnungen und Eindrücken, das sehr viel Lesevergnügen bereitet.

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Uebel unterwegs
von Rebekka Tammen aus Hannover am 27.04.2016

Einmal Hamburg-Shanghai, aber nicht mit dem Flugzeug, sondern über den Landweg: dieses Ziel verfolgt Tina Uebel im Jahr 2010. Sie hat ein Stipendium bekommen, dann kam der Vorschlag, mit der Transsibirischen Eisenbahn zu fahren und zu bloggen - nein, das ist Frau Uebel zu langweilig! Wenn schon Landweg, dann... Einmal Hamburg-Shanghai, aber nicht mit dem Flugzeug, sondern über den Landweg: dieses Ziel verfolgt Tina Uebel im Jahr 2010. Sie hat ein Stipendium bekommen, dann kam der Vorschlag, mit der Transsibirischen Eisenbahn zu fahren und zu bloggen - nein, das ist Frau Uebel zu langweilig! Wenn schon Landweg, dann interessant, und so startet sie im Sommer 2010 in Hamburg und wird in sieben Wochen durch acht Länder reisen. "...ich bin eigentlich wenig gefahren, meistens bin ich irgendwo gewesen. Es ist nämlich gar nicht weit. Es ist eigentlich gleich um die Ecke. In der Nachbarschaft. Hier, auf unserem großen kleinen Planeten, der sich in siebenundvierzig gemächlichen Tagen schon fast halb umrunden lässt." S.238 Cover: Bild von einem grünen Zug. Nun ja, es gibt aussagekräftigere Bilder, aber es passt. Im Inneren gibt es mehr Bilder, aber auch da finde ich die Bilder nicht ganz so überzeugend. Schreibstil: In Tagebuchform. Man muss den Schreibstil von Tina Uebel schon mögen, sie ist sehr direkt, oft frech, dann wortgewaltig, alles durcheinander und von vorne. Manchmal hatte ich wirklich Spaß, um dann kurz darauf kopfschüttelnd nichts zu verstehen. Schön ist die Weltkarte, auf welcher der genaue Weg eingezeichnet ist, so kann man sich die Strecke immer wieder ansehen und sieht gleich, wie umfangreich das ganze Unternehmen ist. Einen Extrapunkt gibt es für den Mut, solch eine Reise zu wagen, einfach alles hinter sich zu lassen und loszufahren. Alleine die Planung hätte mich geschafft - und das Auf und Ab mit dem Visum, insbesondere für den Iran. Mutig, die Züge zu verlassen und loszugehen, ohne Ziel, einfach zu sehen, wo man landet!

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Uebel unterwegs
von raschke64 aus Dresden am 30.03.2016

Tina Uebel ist u. a. Schriftstellerin und Journalistin und erhält ein Stipendium für China, genauer gesagt für Shanghai. Sie beschließt, nicht dorthin zu fliegen, sondern die Reise per Landweg zu unternehmen. So startet sie nach mehrmonatiger Vorbereitung mit dem Zug von Hamburg aus über Bulgarien, die Türkei und noch... Tina Uebel ist u. a. Schriftstellerin und Journalistin und erhält ein Stipendium für China, genauer gesagt für Shanghai. Sie beschließt, nicht dorthin zu fliegen, sondern die Reise per Landweg zu unternehmen. So startet sie nach mehrmonatiger Vorbereitung mit dem Zug von Hamburg aus über Bulgarien, die Türkei und noch viele weitere Länder nach China. Ihre Erlebnisse verarbeitet sie in einem Blogg. Wobei sie nicht der typische Tourist ist, der alle Sehenswürdigkeiten der besuchten Städte sehen will. Sie bevorzugt eher „skurrile“ Architektur und die Begegnungen mit Menschen. Das Buch hat mir gut gefallen. An die etwas „schnoddrige“ Sprache habe ich mich gewöhnt. Ich hätte es zwar begrüßt, dass bei der Überarbeitung des Bloggs zum Buch ein paar mehr Artikel Einzug gefunden hätten, ein paar Wiederholungen gestrichen worden wären. So wurden einige Wendungen (wir sprachen andere Sprachen, verstanden uns zwar nicht, hatten aber viel Spaß) oder der Dauerwitz mit der Nachbarnationendisstasche quasi ständig erneut erwähnt und nutzen sich etwas ab. Doch insgesamt war es ein erfrischender Blick auf einige nicht unbedingt übliche touristische Länder und die dortigen Menschen, die unterschiedlichen Gepflogenheiten, Züge oder Mahlzeiten. Das machte das Buch richtig gut lesbar. Zuerst wollte ich „nur“ 3 Punkte vergeben, weil ich einiges bei den Berichten vermisste, doch im Nachwort erklärte die Autorin, warum sie gerade dies weggelassen hat. Das war für mich verständlich und so korrigierte ich meinen „Punktabzug“. Zum Buch selbst möchte ich noch erwähnen, dass ich in letzter Zeit mehrere Bücher von Delius Klasing lesen durfte und mir die Ausstattung auch mit den Bildern immer sehr gut gefallen hat. Das traf auch auf dieses Buch zu. Einzige Anmerkung zu einer Verbesserung: Die Anmerkungen unten an den Seiten bitte ein wenig größer drucken, selbst mit guten Augen waren die nur schwer lesbar.

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