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Unendlicher Spaß

Roman. Ausgezeichnet mit dem Hieronymusring 2009 und dem Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Übersetzung 2010

(7)
DAS literarische Ereignis in diesem Jahr!Vor einem Jahr nahm sich David Foster Wallace, einer der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Literatur, das Leben. Sechs Jahre lang hat Ulrich Blumenbach an der Übersetzung von Wallaces Opus magnum gearbeitet, dem grössten Übersetzungsprojekt in der Geschichte des Verlags.»Unendlicher Spass« – so nannte James Incandenza seinen Film, der Menschen, die ihn anschauen, so verhext, dass sie sich nicht mehr von ihm lösen können und dabei verdursten und verhungern. Sein Sohn Hal, ein Tenniswunderkind mit aussergewöhnlichen intellektuellen Fähigkeiten, studiert an der Enfield Tennis Academy (ETA), die von seinem Vater gegründet wurde. Hier sowie im nahe gelegenen Ennet-House, einem Entziehungsheim für Drogenabhängige, spielt ein Teil der überbordenden Handlung, die jeden literarischen Kosmos sprengt – in einem leicht in die Zukunft versetzten Amerika, das mit Kanada und Mexiko die »Organisation der nordamerikanischen Nationen« bildet und von radikalen Separatisten in Kanada bekämpft wird.1996 erschien »Infinite Jest« in den USA und machte David Foster Wallace über Nacht zum Superstar der Literaturszene. Nicht allein der schiere Umfang, sondern vor allem die sprachliche Kreativität, die ungeheure Themenvielfalt, die treffsichere Gesellschaftskritik, scharfe Analyse sowie der Humor machen den Roman zum Meilenstein der amerikanischen Literatur. Namhafte Autoren von Dave Eggers bis Jonathan Franzen sehen in diesem Buch ein Vorbild für ihr Schaffen. Ulrich Blumenbach hat sechs Jahre lang an der Übersetzung gearbeitet, und seine kongeniale Übertragung ins Deutsche gibt deutschsprachigen Lesern nun endlich die Möglichkeit, das Buch kennenzulernen.
Rezension
"Alles und noch mehr′ könnte eine Beschreibung dieses Romans sein. Don DeLillo Das Buch ist 1646 Seiten dick, und es gibt nicht einen einzigen müssigen Satz ... Ich las das Buch mit 25 und ich verbrachte einen Monat mit nichts anderem ... Wenn Sie nach einem Monat Lektüre aus diesen Seiten heraustreten, sind Sie ein besserer Mensch. Es ist verrückt, aber auch schwer zu leugnen. Ihr Verstand ist gestärkt, weil er einen Monat lang trainiert wurde, und was noch wichtiger ist, Ihr Herz ist praller. Dave Eggers aus dem Vorwort 2006
Portrait
David Foster Wallace wurde am 21. Februar 1962 in Ithaca, New York geboren. Er wuchs in Philo, Illinois, in einer Akademikerfamilie auf. Von frühester Kindheit an war er begeisterter Leser, sah aber auch gern fern und interessierte sich insbesondere für amerikanische Serien. An der Highschool spielte er erfolgreich Tennis und erklärte diesen Erfolg mit seinem überdurchschnittlichen mathematischen Verständnis. Schon als Kind und Teenager zeichnete sich Wallace durch hohe intellektuelle Begebung aus, die noch offensichtlicher wurde, als er im Herbst 1980 sein Studium der Logik, Philosophie und Mathematik am Amherst College in Massachusetts begann. Wegen einer schweren depressiven Phase musste Wallace Ende des dritten Semesters sein Studium unterbrechen, kehrte im Herbst 1982 aber auf den Campus zurück. Etwa ein Jahr später, Wallace hatte sich als Folge einer weiteren Depressionsphase vom Studium zurückgezogen, schrieb er eine seiner ersten Kurzgeschichten – Der Planet Trillaphon in seinem Verhältnis zur Üblen Sache. Diese wurde später in der Amherst Review, dem Literaturmagazin von Amherst, veröffentlicht. Zum Ende seines Studiums belegte Wallace überwiegend Literaturkurse und Seminare zum Kreativen Schreiben, u.a. bei dem Schriftsteller Alan Lelchuk. 1985 schloss er das Bachelorstudium mit der Auszeichnung summa cum laude ab. 1987 beendete er auch das Masterstudium in Kreativem Schreiben an der University of Arizona. Seit 2002 war Wallace Professor für englische Literatur und Kreatives Schreiben am Pomona College in Claremont in Kalifornien. Der Schriftsteller war seit 2004 mit der Malerin Karen L. Green verheiratet. Am 12. September 2008 nahm sich David Foster Wallace in seinem Haus in Kalifornien das Leben.
WerkWallaces Arbeit als Schriftsteller wurde laut D.T. Max, der 2014 Wallaces Biografie veröffentlicht hat, insbesondere von den Schriftstellern der amerikanischen Postmoderne Donald Barthelme und Thomas Pynchon beeinflusst. Sein erster Roman, Der Besen im System, wurde in den USA von den Literaturkritikern mehrheitlich gelobt, doch erst mit dem Nachfolger Unendlicher Spass wurde Wallace einer breiteren Leserschaft bekannt. Ins Deutsche wurde das Werk von Ulrich Blumenbach übersetzt, der etwa sechs Jahre (mit Unterbrechungen) an dem Roman arbeitete und dafür 2010 mit dem Leipziger Buchpreis für Übersetzung ausgezeichnet wurde. In seinen Romanen, Kurzgeschichten und Essays befasst sich David Foster Wallace mit dem modernen Alltag, mit all seinen Ablenkungs- und Freizeitmöglichkeiten auf der einen und der Monotonie und Langeweile auf der anderen Seite. Das Individuum ist bei Wallace nicht selten eine kleine Schraube im grossen Getriebe – dem Staat, der Gemeinde oder einer Verwaltungsbehörde…David Foster Wallace gilt als einer der wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen US-amerikanischen Literatur. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet; 2012 war er für den Pulitzer-Preis nominiert.
Auszeichnungen2000 Lannan Foundation Residency Fellow 1997–2002 John D. and Catherine T. MacArthur Foundation Fellowship 1997 Aga Khan Prize for Fiction für Brief Interviews With Hideous Men #61996 Time magazine’s Best Books of the Year (Fiction)1996 Salon Book Award (Fiction)1996 Lannan Literary Award (Fiction)1987 Whiting Writers' Award 1985 Gail Kennedy Memorial Prize für seine Bachelorarbeit über Modallogik
Publikationen
Romane und Kurzgeschichtensammlungen• Der Planet Trillaphon in seinem Verhältnis zur Üblen Sache, zweisprachige Ausgabe Deutsch-Englisch, aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach, Kiepenheuer & Witsch 2015. (OT: The Planet Trillaphon As It Stands In Relation To The Bad Thing, Amherst Review 1984) • Der Besen im System, aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay, Kiepenheuer & Witsch 2004. (OT: The Broom of the System, Viking Penguin 1987)• Alles ist grün. Storys, aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach, Kiepenheuer & Witsch 2011. (OT: Girl With Curious Hair, W. W. Norton & Company, 1989)• Kleines Mädchen mit komischen Haaren, aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay, Kiepenheuer & Witsch 2002. (OT: Girl with Curious Hair (Stories), Norton 1989) • Unendlicher Spass, aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach, Kiepenheuer & Witsch 2009. (OT: Infinite Jest, Little, Brown and Company 1996) • Kurze Interviews mit fiesen Männern. Storys, aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay, Kiepenheuer & Witsch 2002. (OT: Brief Interviews with Hideous Men (Stories), Little, Brown and Company 1999) • Vergessenheit. Storys, aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach und Marcus Ingendaay, Kiepenheuer & Witsch 2008. (OT: Oblivion (Stories),Little, Brown and Company 2004)• In alter Vertrautheit. Storys, aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach und Marcus Ingendaay, Kiepenheuer & Witsch 2006. (OT: Oblivion (Stories),Little, Brown and Company 2004)• Der bleiche König, aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach, Kiepenheuer & Witsch 2013. (OT: The Pale King, Little, Brown and Company 2011)
Kurzgeschichten• Mr. Costigan in May, in Clarion 1985• Lyndon, in Arrival 1987• Here and There, in Fiction 1987• Other Math, in Western Humanities Review 1987• Say Never, in Florida Review 1987• Solomon Silverfish, in Sonora Review 1987 • John Billy, in Conjunctions 1988• Late Night, in Playboy 1988• Everything is Green, in Puerto del Sol 1988• Little Expressionless Animals, Paris Review 1988• Crash of 69, Between C&D 1989• Luckily the Account Representative Knew CPR, in GWCH 1989• Girl with Curious Hair, in GWCH 1989• Westward the Course of Empire Takes Its Way, in GWCH 1989• Church Not Made With Hands, in Rampike 1991• Forever Overhead, in Fiction International 1991• Order and Flux in Northampton, in Conjunctions 1991• Rabbit Resurrected, in Harper’s 1992• The Awakening of My Interest in Annular Systems, in Harper’s 1993• Several Birds, in The New Yorker 1994• An Interval, in The New Yorker 1995• Death Is Not The End, in Grand Street 1997• A Radically Condensed History of Postindustrial Life, in Ploughshares 1998• Brief Interviews with Hideous Men, in Harper’s 1998• Asset, in The New Yorker 1999• All That, The New Yorker 2009
Essays• Richard Taylor’s ‘Fatalism’ and the Semantics of Physical Modality, Abschlussarbeit 1985• Matters of Sense and Opacity, in New York Times letter 1987• Fictional Futures and the Conspicuously Young, in The Review of Contemporary Fiction 1988• Derivative Sport in Tornado Alley, in ASFTINDA 1990• E Unibus Pluram: Television and U.S. Fiction, in ASFTINDA 1990• Michael Martone’s Fort Wayne is Seventh on Hitler’s List, in Harvard Book Review 1990• The Empty Plenum: David Markson’s Wittgenstein’s Mistress, in The Review of Contemporary Fiction 1990• The Horror of Pretentiousness: ‘The Great and Secret Show’ by Clive Barker, in The Washington Post 1990• Exploring Inner Space: War Fever by J.G. Ballard, in The Washington Post 1991• The Million-Dollar Tattoo: Laura’s Skin by F.J. Fiederspiel, in New York Times Book Review 1991• Tragic Cuban Emigre and a Tale of ‘The Door to Happiness’: The Doorman by Reinaldo Arenas, in The Philadelphia Inquirer Book Review 1991• Presley as Paradigm: Dead Elvis: A Chronicle of Cultural Obsession by Greil Marcus, in Los Angeles Times 1991• Getting Away from Already Being Pretty Much Away from It All, in ASFTINDA 1993• Greatly Exaggerated, in ASFTINDA 1992• Kathy Acker’s Portrait of an Eye: Three Novels, in Harvard Review 1992• Iris' Story: An Inversion of Philosophic Skepticism: The Blindfold by Siri Hustvedt, in The Philadelphia Inquirer 1992• Mr. Cogito, in Spin 1994• Tracy Austin’s ‘Beyond Center Court: My Story’, in The Philadelphia Inquirer 1992• David Lynch Keeps His Head, in ASFTINDA 1995• Tennis Player Michael Joyce’s Professional Artistry as a Paradigm of Certain Stuff about Choice, Freedom, Discipline, Joy, Grotesquerie, and Human Completeness, in ASFTINDA 1995• A Supposedly Fun Thing I’ll Never Do Again, in ASFTINDA 1995• God Bless You, Mr. Franzen, in Harper’s letter 1996• Democracy and Commerce at the US Open, in Tennis 1996• Impediments to Passion, in Might Magazine 1996• Quo Vadis – Introduction, in Review of Contemporary Fiction 1996• Joseph Frank’s Dostoevsky, in CTL 1996• Twilight of the Great Literary Beasts: John Updike, Champion Literary Phallocrat, Drops One; Is This Finally the End for the Magnificent Narcissist?, in New York Observer book review 1997• The Nature of the Fun, in Fiction Writer1998• Big Red Son, in CTL 1998• F/X Porn, in Waterstone’s Magazine 1998• Authority and American Usage (or, ‘Politics and the English Language’ is Redundant), in CTL 1999• Overlooked: Five Direly Underappreciated U.S. Novels >1960, in Salon 1999• 100-word statement, in Rolling Stone 1999• Rhetoric and the Math Melodrama, in Science 2000• The Weasel, Twelve Monkeys, and the Shrub, in Rolling Stone 2000• The Best of the Prose Poem, in Rain Taxi 2001• The View from Mrs. Thompson’s, in CTL 2001• Consider the Lobster, in CTL 2004• Borges on the Couch, in the New York Times Book Review 2004• Twenty-Four Word Notes, als Word Note, in Oxford American Writer’s Thesauraus 2004• Host, in CTL 2005• Federer as Religious Experience, NYTM: PLAY 2006• Deciderization 2007 – a Special Report, Essay als Einleitung in The Best American Essays 2007 • Just Asking, in The Atlantic 2007• It All Gets Quite Tricky, Harper’s 2008
Sachbuch• Signifying Rappers. Warum Rap, den Sie hassen, nicht Ihren Vorstellungen entspricht, sondern scheissinteressant ist und wenn anstössig, dann bei dem, was heute so abgeht, von nützlicher Anstössigkeit, aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach, Kiepenheuer & Witsch 2014. (OT: Signifying Rappers Ecco Press 1990) • Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich, aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay, Marebuch 2008. (OT: A Supposedly Fun Thing I’ll Never Do Again: Essays and Arguments, Little, Brown and Company 1997) • Georg Cantor: Der Jahrhundertmathematiker und die Entdeckung des Unendlichen, aus dem Amerikanischen von Helmut Reuter und Thorsten Schmidt, Piper 2007. (OT: Everything and More: A Compact History of Infinity, W. W. Norton & Company 2003)• Am Beispiel des Hummers, aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay, Kiepenheuer & Witsch 2010. (OT: Consider the Lobster and Other Essays Little, Brown and Company 2005) • Das hier ist Wasser/ This is water Anstiftung zum Denken, zweisprachige Ausgabe Deutsch – Englisch, aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach, Kiepenheuer & Witsch 2012. (OT: This is Water: Some Thoughts, Delivered on a Significant Occasion, about Living a Compassionate Life, Little, Brown and Company 2009)
Sonstiges• Fate, Time, and Language: An Essay on Free Will, D.F. Wallaces Bachelor-Abschlussarbeit über Richard Taylor, 2010.
Verfilmungen2009 Brief Interviews with Hideous Men2012 Simpsons- Folge A Totally Fun Thing That Bart Will Never Do Again, dt. Im Zeichen der Kreuzfahrt, basiert lose auf dem Essay A Supposedly Fun Thing I’ll Never Do Again2014 The End of the Tour, basiert auf David Lipskys Buch Although of Course You End Up Becoming Yourself: A Road Trip with David Foster Wallace
Literatur• Jede Liebesgeschichte ist eine Geistergeschichte: David Foster Wallace. Ein Leben, aus dem Amerikanischen von Eva Kemper, Kiepenheuer & Witsch 2014. (OT: Every Love Story is A Ghost Story: A Life of David Foster Wallace, Granta Publications 2012) • Although of Course You End Up Becoming Yourself: A Road Trip with David Foster Wallace, Broadway Books 2010.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1547
Erscheinungsdatum 18.08.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04112-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 221/142/61 mm
Gewicht 1453
Originaltitel Infinite Jest
Auflage 3. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Lesen bis zur Unendlichkeit“

Silvio Kohler, Buchhandlung Basel

Macht das Spass? Ehrlich, dafür habe ich keine Antwort, denn es ist schlicht und ergreifend unmöglich, vielleicht sogar unmenschlich, dieses Buch (Lebenswerk eines innerlich Zerrissenen wäre die bessere Bezeichnung) inhaltlich wiederzugeben. Es geht auch gar nicht so sehr darum, alles, was darin steht, ernst zu nehmen oder gar zu begreifen.

"Unendlicher
Macht das Spass? Ehrlich, dafür habe ich keine Antwort, denn es ist schlicht und ergreifend unmöglich, vielleicht sogar unmenschlich, dieses Buch (Lebenswerk eines innerlich Zerrissenen wäre die bessere Bezeichnung) inhaltlich wiederzugeben. Es geht auch gar nicht so sehr darum, alles, was darin steht, ernst zu nehmen oder gar zu begreifen.

"Unendlicher Spass" ist vor allem die endlose Lust an der Sprache und ihrer grenzenlosen Spielmöglichkeiten. David Foster Wallace war bestimmt kein Meister des Lebens, aber einer in der Kunst des Ausdrucks, der Beschreibung und des Jonglierens mit Worten, weswegen ich ihn verehre!

Einzelne Passagen habe ich zigmal gelesen, weil sie so perfekt formuliert sind, andere dagegen darf man getrost unverstanden hinter sich lassen, weil sich ein zu destruktiver, vom Leben zerfressener Geist dahinter verbirgt.
Ein Jahr habe ich gebraucht, um diesen Wälzer Stück für Stück, in kleinen Häppchen, zu schlucken.
Das Verdauen dürfte dagegen weitaus länger dauern - sofern das überhaupt möglich ist.

Inhaltlich oftmals fragwürdig, aber sprachlich über alle Massen genial, wird dieses Buch wohl das gleiche Schicksal ereilen wie "Ulysses" und in vielen Regalen nur als ungelesenes, intellektuelles Statussymbol stehen. So oder so, übersehen kann man es auf keinen Fall!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Genial!
von Andreas Wetekam aus Münster (Poertgen-Herder) am 16.10.2009

Ich verkneife mir jedwede Angabe zum Inhalt, kann man diese 1600 Seiten in meine Augen schlicht und ergreifend nicht angemessen in wenigen Zeilen erläutern. Doch das ist nicht tragisch, machen doch ganz andere Dinge den Reiz dieses opus magnum von David Foster Wallace aus. Erst einmal ist da die... Ich verkneife mir jedwede Angabe zum Inhalt, kann man diese 1600 Seiten in meine Augen schlicht und ergreifend nicht angemessen in wenigen Zeilen erläutern. Doch das ist nicht tragisch, machen doch ganz andere Dinge den Reiz dieses opus magnum von David Foster Wallace aus. Erst einmal ist da die Sprache: Grandios, ich konnte nicht anders als jede Seite des Buches zu genießen und das ist sicherlich nicht zuletzt der große Verdienst von Übersetzer Ulrich Blumenbach, der nicht oft genug genannt werden kann, um seinen Anteil an diesem Werk gebührend zu würdigen. Zum Anderen ist da schlicht und ergreifend die Herausforderung diese 1600 Seiten in Angriff zu nehmen. Ich konnte das Buch nicht am Stück lesen, das werden wohl die Wenigsten, doch das tut dem Spaß am Buch keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, so hat man überhaupt erst die Möglichkeit die einzelnen Teile der Geschichte zu verarbeiten und die kommenden Lesestunden voller Freude zu genießen. Ganz bestimmt keine leichte Lektüre, aber das ist wohl allen klar, daher nur mein Ratschlag: trauen sie sich, es lohnt sich auf jeden Fall.

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Unendlicher Spaß
von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2009

Schon die Vorberichterstattung im Börsenblatt des Buchhandels hat mich sehr neugierig gemacht und ich wollte unbedingt wissen, wie es geschrieben ist und was der Autor uns zu erzählen hat. Vor 13 Jahren kam "Infinity jest" in den USA raus. Vor einem Jahr nahm sich David Foster Wallace das Leben und... Schon die Vorberichterstattung im Börsenblatt des Buchhandels hat mich sehr neugierig gemacht und ich wollte unbedingt wissen, wie es geschrieben ist und was der Autor uns zu erzählen hat. Vor 13 Jahren kam "Infinity jest" in den USA raus. Vor einem Jahr nahm sich David Foster Wallace das Leben und seit nun über 5 Jahren arbeitete Übersetzer Ulrich Blumenbach an diesem Opus Magnum dieses Bücherherbstes. Also, was will man mehr, um sich durch dieses Monstrum durchzulesen: Ich finde einen Hauch Shakespeare, eine Prise schwarzen und sarkastischen Humor und viele unterschiedliche Anspielungen, Zitate und Begebenheiten, die sich einer Tennisakademie und Entzugsanstalt abspielen. Auch wenn ich noch nicht am Ende des Buches angekommen bin, so kann ich es jedem bereits jetzt schon empfehlen...denn es macht einen einfach süchtig!

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2 0
unendlich facettenreicher Spass
von Flemming Behrends aus Pforzheim am 08.06.2010

Wenn Sie mit franko-kanadischen Rollstuhl-Killerkomandos und Straps und high heels tragenden US Agenten um Wichtigkeit und Legitimation streiten, wenn Sie an der Enfield Tennis Academy einer Gruppe adoleszenter, zukünftiger Sporthelden, deren Leistungs- druck und Art der Verarbeitung beiwohnen, wenn Sie im Enfield Entziehungszentrum der Kompletten Palette an Sucht und Abhängigkeit und... Wenn Sie mit franko-kanadischen Rollstuhl-Killerkomandos und Straps und high heels tragenden US Agenten um Wichtigkeit und Legitimation streiten, wenn Sie an der Enfield Tennis Academy einer Gruppe adoleszenter, zukünftiger Sporthelden, deren Leistungs- druck und Art der Verarbeitung beiwohnen, wenn Sie im Enfield Entziehungszentrum der Kompletten Palette an Sucht und Abhängigkeit und den Geschichten der Insassen begegnen, wenn Sie es geschafft haben das Fremdwörterbuch zur Seite zu legen und sich der hypnotisch berauschenden Vielseitigkeit des Buches zu ergeben und Ihnen dieses Satzfragment lediglich ein Schmunzeln und das Verlangen nach mehr Komplexität abringt, dann, und nur dann, befinden Sie sich mitten im Fahrwasser der „unendlicher Spass“-Patrone. Dieses Buch drückt Sie in` s kalte Wasser, bringt Sie mit Starkstrom auf die gewünschte Frequenz, feuert Sie in die Umlaufbahn, lässt Sie dort so lange es wünscht verweilen und erholen um Ihre Synapsen danach wieder ungebremst gegen die Wand zu fahren. Erholung finden Sie auf opiumgetränkten rosa Wölkchen, bevor der Traum, oder auch nicht, weiter geht. Noch nie habe ich in einem Buch ein ganzes Universum an Geschichten, Erlebtem, Fantasie Und skurilem Witz von dieser Klasse gefunden.1300 Seiten Roman und300 Seiten, den Roman erklärenden Fußnoten. Hermann Hesse schrieb über Dostojewskij`s Roman „die Brüder Karamassow“:“Dass ein einzelner Mensch dieses Buch geschrieben hat, grenzt an ein Wunder.“ Dieser Satz trifft, meiner Meinung nach, auch auf Wallace`s „unendlicher Spass“zu. Mein Tip: Schlagen Sie das Buch an einer beliebigen Stelle auf und lesen Sie zwanzig Seiten. Fangen Sie dann entweder auf Seite eins a und lesen Sie es bis zum Schluss, oder schließen Sie das Buch und verzichten auf unendlichen Spass.

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1 0
Intelligent, großartig, monströs: ein Wunder!
von Martin Bär aus St. Johann am 31.01.2010

Meine Güte, was soll man dazu sagen (oder schreiben)? Das ist ein Buch, so groß wie dick und schwer. 1600 Seiten prallen Lebens, das konnte ich nicht am Stück lesen (oder verarbeiten). Eine Inhaltsangabe ist nicht wirklich möglich, so zersplittert ist das Buch, so ausschweifend die vielen Erzählstränge. Diese... Meine Güte, was soll man dazu sagen (oder schreiben)? Das ist ein Buch, so groß wie dick und schwer. 1600 Seiten prallen Lebens, das konnte ich nicht am Stück lesen (oder verarbeiten). Eine Inhaltsangabe ist nicht wirklich möglich, so zersplittert ist das Buch, so ausschweifend die vielen Erzählstränge. Diese Figuren bleiben jedenfalls lange in Erinnerung, die genialen Incandenzas und all die Satelliten rundherum, die Französischen Freiheitsattentäter im Rollstuhl und die ganzen anderen wunderbar skurrilen Typen. Das ist einfach großartige Literatur, und wer dieses Buch nicht liest, versäumt ein, nein das Meisterwerk der amerikanischen Literatur der letzen zwanzig Jahre!

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1 0
Unendlicher Spaß
von einer Kundin/einem Kunden am 07.10.2009

Trotz des Todes von David Foster Wallace ist dies kein Trauergesang eines Lebensmüden. Slapstick steht neben ernsthafter Kulturkritik, und parodistische Kapitel wechseln ab mit tiefen Einblicken in die Psyche von Süchtigen. Sprachlich schöpft Wallace aus dem Vollen, das macht es... Trotz des Todes von David Foster Wallace ist dies kein Trauergesang eines Lebensmüden. Slapstick steht neben ernsthafter Kulturkritik, und parodistische Kapitel wechseln ab mit tiefen Einblicken in die Psyche von Süchtigen. Sprachlich schöpft Wallace aus dem Vollen, das macht es für mich zum Buch des Jahres.

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2 1
was soll das?
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 21.08.2010

An Verbildung im Zusammenhang mit Drogen gestorben! Das ist tragisch, wuchert aber immer mehr in "hochgebildeten" Kreisen. "Intelligent und monströs" hört man gelegentlich über Wallace und das trifft es schon. Allerdings muss bei Intelligenz auch über Verbildung gesprochen werden.Ich kann den Lobhudeleien zu den Büchern von Wallace deshalb nicht... An Verbildung im Zusammenhang mit Drogen gestorben! Das ist tragisch, wuchert aber immer mehr in "hochgebildeten" Kreisen. "Intelligent und monströs" hört man gelegentlich über Wallace und das trifft es schon. Allerdings muss bei Intelligenz auch über Verbildung gesprochen werden.Ich kann den Lobhudeleien zu den Büchern von Wallace deshalb nicht folgen. Oft wirr und dann wieder überkandidelt, meist nichtssagender Slapstick mit moralisierendem Brummton und psychischer Verwirrung. Wenn intelligente Leute ausgerechnet noch weiter in Intelligenz geschult werden, dann entsteht eine monströse Schlagseite, die verheerende Folgen für diese haben kann. Sie finden sich im Alltag unter "normalen" Leuten nicht mehr zurecht, die Gefühle werden abgewürgt und ergeben als stressende Störefriede ein am Ende tödliches Gewühle, statt Gefühle. Das haben einige Autoren erlitten, aber auch Professoren oder hochgebildete Manager uä. Darum rate ich von dieser wilden Lektüre ab. Sie verbreitet das, woran der Autor schlussendlich sich selber das Leben nahm: Depression, ist sowieso alles hoffnungslos, nehmen wir also noch eine Nase voll oder saufen wir uns zu Tode usw. Eigentlich sollten solche Menschen ja intelligent genug sein, um sich das Leben NICHT selber zu nehmen. Aber eben, wenn Bildung zu Verbildung wird und Medis und Drogen dazukommen, dann ist nichts mehr an seinem Platze im Gehirn und der Ausstoss endet in Verwirrung.

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1 1
Buch der Bücher
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 11.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Da ich diesen Roman tatsächlich von Deckel zu Deckel gelese habe, verstehe ich die Irritationen bei denjenigen, die 400 Seiten hinter sich gebracht haben (dort aufzuhören ist unglücklich) - um sich dann zu ergeben. Zugegeben: Es bedarf wohl - sofern man damit nicht beruflich assoziert ist - einer persönlichen... Da ich diesen Roman tatsächlich von Deckel zu Deckel gelese habe, verstehe ich die Irritationen bei denjenigen, die 400 Seiten hinter sich gebracht haben (dort aufzuhören ist unglücklich) - um sich dann zu ergeben. Zugegeben: Es bedarf wohl - sofern man damit nicht beruflich assoziert ist - einer persönlichen Extremsituation, um dieses Buch wirklich durchzuhalten. Dann allerdings - es steigert sich über die letzten Hunderte von Seiten - entfaltet es eine Kraft, die ich keinem anderen Buch je zugetraut hätte. Es kann retten. Wer die Kritik am Dauerironismus der Postmoderne nicht verstanden hat, ist natürlich schlecht bedient. D.F.W. ist ein abstrakte Konzepte nutzender Herzblutschreiber von unerhörter Art. "Endlich hat mal jemand die Wahrheit geschrieben, und keiner hat's gemerkt", sagte ein Freund, der sich den Text ebenfalls vollständig angetan hat. Und antun muss man ihn sich. Er ist eine Zumutung. Niemals hätte ich es für möglich gehalten, dass ein einzelner Mensch derartiges zustande bringen würde, einen Roman, der mühelos alles nur Vorstellbare verschluckt - auch alles Erträgliche. Ohne dabei eitel verspielt zu sein. Das Ding ist bitter ernst (und nicht etwa "pubertär". Es wirkt nur vielleicht so - zunächst - und das hat seinen Sinn.) Der Roman hätte auch Anlass sein können für eine Debatte zur strikten Trennung von Autor und Erzähler. Hier ist oft ganz klar nicht zu trennen. Das Ganze ist wie ein gigantischer Hilfeschrei, der in gescheiter Literaturwissenschaftelei untergegangen ist. Besonders beeindruckend: das Finale um Gately und die zirkuläre Struktur des Gesamtwerks. Diese Buch sprengt in jeder Hinsicht alles mir Bekannte.

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Große Kopf-an-Unterhaltung
von einer Kundin/einem Kunden am 16.09.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dass "Unendlicher Spaß" keine leichte Kost ist, lassen bereits die 1552 hauchdünnen Seiten erahnen. Wer über diesen ersten Schrecken hinweg kommt, stößt auf einen Wust aus Neologismen, Technizismen und Slangausdrücken, die in Satzungeheuer gestopft wurden, deren Sinn sich erst nach mehrmaligem Lesen und der Zuhilfenahme von diversen Wörterbüchern vollkommen erschließen lässt. Wer immer... Dass "Unendlicher Spaß" keine leichte Kost ist, lassen bereits die 1552 hauchdünnen Seiten erahnen. Wer über diesen ersten Schrecken hinweg kommt, stößt auf einen Wust aus Neologismen, Technizismen und Slangausdrücken, die in Satzungeheuer gestopft wurden, deren Sinn sich erst nach mehrmaligem Lesen und der Zuhilfenahme von diversen Wörterbüchern vollkommen erschließen lässt. Wer immer noch nicht die Flucht ergreift, dem steht ein wahres Gesellschaftsepos bevor, dessen dystopisches Zukunftsbild schon in nächster Nähe liegt und erschreckend selten absurd erscheint. Im Mittelpunkt des Werkes stehen drei Charaktere: Hal Incandanza, ein drogenabhängiges Tennistalent mitsamt seiner Familie, deren Geschichte und der dazugehörigen Tennisakademie. Don Gately, Ex-Dieb, anonymer Alkoholiker und „aus-Versehen-Mörder“, mitsamt einer Entzugsklinik und Lebensgeschichte. Und als dritter im Bund der rollstuhlfahrende Terrorist Remy Marathe und dessen Terrorzelle zur Befreiung Quebecs. Allerdings sind diese nur Mittel zum Zweck. Denn im Grunde behandelt das Buch die Verschleißerscheinungen der modernen, westlichen Konsum- bzw. Spaßgesellschaft, deren Höhepunkt in dem titelgebenden Film "Unendlicher Spaß" münden, dessen Unterhaltungswert so hoch liegt, dass er den Zuschauer dazu bewegt nichts - und damit meine ich wirklich NICHTS - mehr zu wollen als diesen Film zu sehen. Dazwischen liegen Drogen, Sex, Macht, Politik und so weiter und so fort. Um all das leichter zu verpacken schreibt Wallace eher eine Aneinanderreihung von Situationen, Rückblicken und Anekdoten unter dem Dach einer mehr oder weniger zusammenhängenden Handlung, auf die man aber auch gut und gerne verzichten könnte, wenn man ohnehin dazu bereit ist, sich auf dieses "Monstrum" einzulassen. "Unendlicher Spaß" ist ein Labyrinth aus scharfen Beobachtungen, Lebenserfahrungen bzw.- weisheiten und Steckenpferden von David Foster Wallace, dessen sprachlicher Wahnsinn, sowohl positiv als auch negativ verstanden werden kann und dessen Beobachtungen uns vor Wahrheiten stellt, die wir allzu gern übersehen wollen. Es ist ein Buch, das auf ein großes Finish verzichten kann und sogar eine spannende Handlung zur Nebensache werden lässt, weil es ausreicht, den Schicksalen der rund 200 Charakteren zu lauschen und zu sehen, was passiert, wenn man unsere Konsumsucht auf die Spitze treibt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Epochales, postmodernes, verspieltes und atemloses Meisterwerk. Eher ein Projekt als ein Roman. Auch und besonders für den Leser.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Geniales Werk über Drogen,Quebec,Tennis und Krieg.Keine leichte Kost,dafür intelligent kreiert und einzelne Stränge,die erst verwirrend erscheinen,perfekt verknüpft und analysiert.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine grandiose Dystopie und das "Opus" Magnum" von David Foster Wallace. Aber man sollte Ausdauer mitbringen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine Herausforderung, die sich lohnt!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Epochal, tiefgründig, einzigartig. Das Vermächtnis eines der größten jungen amerikanischen Schriftsteller der vergangen Jahre.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Genialer Spaß für ausdauernde Leser!

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Eine Aufgabe
von einer Kundin/einem Kunden am 17.11.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das Buch „Unendlicher Spaß“ wurde 1996 von David Foster Wallace geschrieben. Es wurde 6 Jahre lang übersetzt. Handlung Beginnen wir mal damit worum es in dem Buch geht. Mexico, die Vereinigten Staaten und Kanada haben sich zur so genannten O.N.A.N.ta zusammengeschlossen. Wem da das Wort Onanieren oder Onanisten in den Kopf kommt hat richtig... Das Buch „Unendlicher Spaß“ wurde 1996 von David Foster Wallace geschrieben. Es wurde 6 Jahre lang übersetzt. Handlung Beginnen wir mal damit worum es in dem Buch geht. Mexico, die Vereinigten Staaten und Kanada haben sich zur so genannten O.N.A.N.ta zusammengeschlossen. Wem da das Wort Onanieren oder Onanisten in den Kopf kommt hat richtig gedacht. Das soll so sein. Um die Steuereinnahmen zu kompensieren werden Jahreszahlen vermietet. Der Hauptteil der Handlung spielt im Jahr der "Inkontinenz Unterwäsche". Jetzt werden verschiedenen Handlungsstränge aufgerissen. Die wichtigsten sind die um Hal, Gately und die AFR. Hal: Hal ist 17 Jahre und der 2. beste Spieler seiner Altersklasse an der Enfield Tennis Akademie, die sein Vater gegründet hat. Hal ist genau wie der gleichnamige Supercomputer in Stanley Kubricks 2001 ein Genie. Hal lernt mehrere Lexika auswendig, kann sich verdammt gut ausdrücken und ist drogensüchtig. Gately: Er lebt in der Enfield Entzugsklinik, die nah an der Tennisakademie liegt. Gately ist seid 4 Jahren trocken, war Dieb und Mörder und besucht regelmässig die Treffen der Anonymen Alkoholiker. Die AFR (Assassins des Fauteuils Roulants): Assassinen in Rollstühlen. Ihr Ziel ist es Quebeec(Amerikanisch Kanadischer Grenzstreifen) zu einem eigenen Staat zu machen. Dafür wollen sie sich der Master Kassette des Films „Unendlicher Spaß“ bemächtigen. Gerade in den Szenen wird die stärkste Gesellschaftskritik deutlich. Leider waren die mir oftmals zu hoch. Im Buch findet man um die 200 Personen. Selbst auf den letzten Seiten werden noch Personen eingeführt. Was ist der Unendliche Spaß? Ein Film der von Hals Vater gedreht wurde. Hauptrolle ist eine junge Frau die auch in der Entzugsklinik ist und immer verschleiert herumläuft, weil sie Mitglied der L.A.R.V.E ist. Diese Gruppe besteht eigentlich aus Menschen mit unansehnlichen Behinderrungen oder Unfällen. Joelle, so ihr Name, ist aber so unendlich schön, dass es gefährlich für jeden ist der sie ansieht. Jeder der den Film schaut wird in den Geisteszustand eines Kleinkindes versetzt und will sich den Film immer und immer wieder ansehen und verhungert schließlich. Die AFR möchte jetzt diese Kassette nutzen um die Amerikaner mit ihrer eigenen Konsumsucht zu schlagen. Was soll das? Nun, es geht in dem Buch um so vieles verschiedenes. Zum einen die Konsumsucht der Amerikaner (die ja unserer nicht unähnlich ist), Kindesmissbrauch, Alkohol und Drogensucht, Tennis, Materialismus, Konsumindustrie und der Unabhängigkeitskampf von Quebec.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Fantastische Dystopie mit unbarmherziger Sprachgewalt. Anspruchsvoller Lesestoff für Gesellschaftskritiker.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein opulerntes Werk und Meilenstein der internationalen Weltliteratur! Auch hier stehen die Abgründe der Gesellschaft im Vordergrund allerdings in Sprachkunst und Humor!

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Skurril, verrückt und herrlich experimentell
von einer Kundin/einem Kunden am 24.05.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

"Unendlicher Spaß" ist vieles gleichzeitig: eine satirische Zukunftsversion des westlichen Kapitalismus, Sport- und Drogendrama, Medienkritik, Psychothriller und Science Fiction, ein radikales Sprachexperiment und eine Verballhornung des traditionellen Familienromans. Das Personal dieses komplexen, multiperspektivischen Romans besteht aus drei Dutzend zum Teil höchst skurrilen Figuren. Als Leser ist man ständig in der... "Unendlicher Spaß" ist vieles gleichzeitig: eine satirische Zukunftsversion des westlichen Kapitalismus, Sport- und Drogendrama, Medienkritik, Psychothriller und Science Fiction, ein radikales Sprachexperiment und eine Verballhornung des traditionellen Familienromans. Das Personal dieses komplexen, multiperspektivischen Romans besteht aus drei Dutzend zum Teil höchst skurrilen Figuren. Als Leser ist man ständig in der Gefahr in den Wasserfällen endloser Sätze und der Vielfalt der Perspektiven unterzugehen, aber das Weiterlesen lohnt sich: "Unendlicher Spaß" ist insgesamt komisch bis zum Kalauer und erschütternd bis zum schwer Erträglichen.

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Wohl nicht mein Fall
von einer Kundin/einem Kunden am 14.04.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mich lange Zeit auf US gefreut! Nachdem ich den Wälzer dann endlich zur Hand hatte, bin ich zu meiner Enttäuschung allerdings schon nach hundert Seiten ins Stocken gekommen, nach ein paar Ruhetagen habe ich ihm aber noch 100 weitere Seiten gegeben, um mich zu überzeugen, um dann... Ich habe mich lange Zeit auf US gefreut! Nachdem ich den Wälzer dann endlich zur Hand hatte, bin ich zu meiner Enttäuschung allerdings schon nach hundert Seiten ins Stocken gekommen, nach ein paar Ruhetagen habe ich ihm aber noch 100 weitere Seiten gegeben, um mich zu überzeugen, um dann nach doch noch und immerhin 400 Seiten endgültig aufzugeben. Zu vieles störte mich. Angefangen beim Humor: Der beschränkt sich, fast zu meiner Bestürzung, allzu oft auf Pubertäres, billigen Slapstick à la Dick & Doof oder der Überdehnung von Klischees. Warum etwa muß ein deutscher Lehrer mit dem so unendlich komischen Namen Schtitt mit Schaftstiefeln, Reitgerte und faschistoiden Lehrmethoden eingeführt werden? Warum die Albernheit frankokanadischer Selbstmordattentäter? Allenfalls wer Holland nur mit Tulpen und Holzschuhen verbindet, wem zu Spanien nur Toreros und Kastagnetten einfallen, kann sich von solchen Klischee-Reitereien, auch wenn sie nicht affirmativ gemeint sind, nicht verdrießen lassen. Der auch mir durchaus zugängliche Charme eines Fußnotenapparats in einem Roman verfliegt bei der realexistierenden Lektüre spätestens nach der dritten überflüssigen Fußnote zur Fußnote. Für sich spricht auch, dass ich als bekennender Fremdwörterfetischist das Wörterbuch schnell beseite gelegt habe, weil David Foster Wallace' lexikalische Monomanie sprichwörtlich zu Redundanz führt. Erzählerisch schadet das Fachwörterwimmeln sogar, weil es die 200 oder mehr Charaktere, die jemand gezählt haben will, schlichtweg einebnet. Überhaupt lassen sich - und das ist nur teilweise eine Konsequenz des unendlichen Wortschatzes - alle Personen des Romans auf höchstens zwei Grundtypen herunterbrechen. Was bleibt ist ein personales Rauschen, oder, durch die bloße Menge der Erzählstränge, allenfalls ein Sound von Komplexität. Insgesamt habe ich den Verdacht, dass Foster Wallace (dem Diktionäre verschlingenden Hal im Roman nicht unähnlich) als Schriftsteller eine Art Tatsachenphilatelist mit enormen erzählerischen Defiziten ist. Deshalb die seitenlangen Gebäudebeschreibungen, deshalb die Exkurse über beispielsweise Tätowierungen und Tätowierte, die Listen und Verzeichnisse. Ein Kapitel, in dem ein paar Schüler über eine Droge quatschen, liest sich da fast als würden unter erzähltechnischer Zuhilfenahme von ein paar Schülern die Wirkung und die urbanen Mythen einer Droge referiert. Man könnte in diesem Zusammenhang zuspitzend von einer Faktizität des Erzählens sprechen, eine Art enzyklopädo-autistische Erzählhaltung konstatieren. Ich kann ja sogar verstehen, wenn man das mit dem zwangsläufigen Stichwort "Postmoderne" lobt! Aber auch mit seiner vorgeblichen Modernität ging es mir anders: Mich ließ US seltsamerweise oft an das Barockzeitalter denken, - freilich ohne diese Assoziation auf Anhieb erklären zu können. Aber genug der Vorwürfe und Schuldnachweise. US hat einige großartige Passagen, wie die Hal-Orin-Telefonate, und David Foster Wallace unverkennbar auch Stärken. Ausrufezeichen. Ein Beispiel: "Hals Spiegelbild passt genau in eine Kachel der gegenüberliegenden Wand [im Duschraum]; wenn er langsam den Kopf bewegt, verzerrt sich sein Gesicht und gewinnt auf der nächsten Kachel mit einem optischen Ploing die Form zurück." - Das ist zugegebenermaßen mehr als gut und Ähnliches oft die einzige Belohnung über Dutzende von Seiten. Allinsgesamt: Wäre US kürzer, hätte ich vielleicht sogar durchgehalten. Als Schriftsteller will ich David Foster Wallace für mich jedenfalls nicht abhaken. Soviel Versöhnung zum Schluß muß immerhin sein.

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