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Unendlichkeiten

Roman

(2)
»Banville überrascht erneut mit wohldosiertem Übermass.« Seamus Heaney
Ein langer Sommertag in einem Herrenhaus in Irland: Adam Godley liegt im Sterben, Grund genug für seinen Sohn Adam jun. und seine Tochter Petra, Ressentiments über Bord zu werfen und ihren Vater und ihre erheblich jüngere Mutter Ursula noch einmal zu besuchen. Was die Godleys nicht wissen: Ihr Familientreffen wird von den Göttern beobachtet, die sich nicht scheuen, korrigierend und bisweilen boshaft einzugreifen.
Adam Godley, ein bekannter Mathematiker, der sich mit dem Konzept der Unendlichkeit einen Namen gemacht hat, scheint am Ende seines Lebens angekommen zu sein. Während er stumm und dennoch wach in seinem Bett liegt, treffen seine Kinder ein, um ihn noch einmal zu sehen. Da ist sein Sohn Adam, der ihm nie das Wasser reichen konnte und bis heute an der Ablehnung durch seinen Vater leidet, sowie die unglückliche und verstörte Tochter Petra, die die Namen von Krankheiten sammelt, um daraus einen Almanach zu erstellen. Erzählt wird der Roman von niemand Geringerem als Hermes, doch auch Zeus und Pan sind mit von der Partie. Sie lassen es sich nicht nehmen, in das Leben der Sterblichen einzugreifen, mal unterstützend, mal verwirrend und spöttisch.John Banville hat einen Roman geschrieben, in dem lyrische Passagen auf profane treffen und die Götter auf die Menschen. Ein tiefer Einblick in die Schwächen des menschlichen Daseins.
»Der Roman enthält alle Markenzeichen, die Banville gross gemacht haben – präzise Sprache, flüssige Erzählweise und einen hintergründigen Humor.« (Sunday Times)
»Sein bestes Buch« (Colum McCann)
Rezension
»Wenige Erzähler bieten ihren Lesern ein solches Feuerwerk origineller Sprache wie dieser Ire.«
Portrait
John Banville wurde als Jüngster von drei Geschwistern am 8. Dezember 1945 in Wexford, Irland, geboren, wo er erst die Christian Brothers Schule und später das St. Peters´s College besuchte. Nach dem College ging er für ein Jahr nach Amerika und arbeitete nach seiner Rückkehr als Angestellter für die Fluggesellschaft Aer Lingus, was es ihm erlaubte ausgiebig zu reisen, bis er 1969 eine Stelle bei der Irish Press antrat. Er war über 30 Jahre lang als Journalist tätig, von 1988 bis 1999 arbeitete er als Literaturkritiker für die Irish Times und leitete das Literaturressort der Zeitung. Neben seiner Arbeit als Journalist verfasste er zahlreiche Drehbücher und Theaterstücke. John Banville lebt und arbeitet als freier Autor und Literaturkritiker in Dublin, er schreibt u.a. Kritiken für die New York Review of Books. Seit 2006 schreibt er unter dem Pseudonym Benjamin Black Krimis und Thriller, die ebenfalls bei Kiepenheuer & Witsch erscheinen.
Werk1970 erschien unter dem Titel Long Lankin sein erstes Buch, eine Sammlung von neun Kurzgeschichten und einer Erzählung. Sein erster Roman Nightspawn folgte nur ein Jahr darauf. Bloomsbury publizierte mit Prague Pictures: Portraits of a City sein erstes Sachbuch. Der Durchbruch gelang John Banville mit seinem dritten Roman, der 1976 unter dem Titel Doktor Kopernikus erschien.John Banvilles umfangreiches Werk wurde mehrfach, auch international, ausgezeichnet, zuletzt mit dem Franz-Kafka-Literaturpreis, dem Man Booker Prize (für Die See) und 2013 mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. 2014 erhielt er den Prinz-von-Asturien-Preis.
Auszeichnungen2014 Prinz-von-Asturien-Preis2013 Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur2012 Irish Pen Award for Outstanding Achievement in Irish Literature2011 Franz-Kafka-Literaturpreis2010 Kerry Group Irish Fiction Award für Unendlichkeiten (engl. OT: The Infinities)2009 Schirmherr der University Philosophical Society des Trinity College, Dublin2007 Madeleine Zepter – Prix Littéraire Européen, Royal Society of Literature Fellowship, Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences2006 Irish Book Awards, Novel of the Year und British Book Awards, Novel of the Year für Die See (engl. OT: The Sea)2005 Man Booker Prize für Die See (engl. OT: The Sea)1997 Lannan Literary Award for Fiction für Der Unberührbare (engl. OT: The Untouchable)1991 Premio Ennio Flaiano für Das Buch der Beweise (engl. OT: The Book of Evidence)1989 Guinness Peat Aviation Book Award und Marten Toonder Award für Das Buch der Beweise (engl. OT: The Book of Evidence)1981 Guardian Prize for Fiction und Allied Irish Bank Fiction Prize für Kepler (engl. OT: Kepler); American Ireland Fund Literary Award für Birchwood1976 Whitbread Prize und James Black Tait Memorial Prize für Doktor Kopernikus (engl. OT: Doctor Copernicus)1973 Allied Irish Banks’ Prize und Irish Arts Council Macaulay Fellowship für Birchwood
PublikationenBücher• Long Lankin, Secker and Warburg 1970.• Nightspawn, Secker and Warburg 1971.• Birchwood, W.W. Norton & Company 1973.• Kepler, übersetzt von Bernhard Robben, Fischer 1997. (OT: Kepler, 1981)• The Newton Letter, Secker and Warburg 1982.• Mefisto, Secker and Warburg 1986.• Doktor Kopernikus, aus dem Englischen von Bernhard Robben, Fischer 1999. (OT: Doctor Copernicus, 1976)• Das Buch der Beweise, aus dem Englischen von Dorle Merkel, Kiepenheuer & Witsch 1991. (OT: The Book of Evidence, 1989)• The Ark, Gallery Press for The Ark, 1996.• Athena, aus dem Englischen von Liliane Faschinger, Kiepenheuer & Witsch 1996. (OT: Athena, 1995)• Der Unberührbare, aus dem Englischen von Christa Schuenke, Kiepenheuer & Witsch 1997. (OT: The Untouchable, 1997)• Geister, aus dem Englischen von Christa Schuenke, Kiepenheuer & Witsch 2000. (OT: Ghosts, 1993)• Sonnenfinsternis, aus dem Englischen von Christa Schuenke, Kiepenheuer & Witsch 2002. (engl. OT: Eclipse, 2000)• Prague Pictures. Portrait of a City, Bloomsbury 2003.• Caliban, aus dem Englischen von Christa Schuenke, Kiepenheuer & Witsch 2004. (OT: Shroud, 2002)• Die See, aus dem Englischen von Christa Schuenke, Kiepenheuer & Witsch 2006. (OT: The Sea, 2005)• Unendlichkeiten, aus dem Englischen von Christa Schuenke, Kiepenheuer & Witsch 2012. (OT: The Infinities, 2009)• Im Lichte der Vergangenheit, aus dem Englischen von Christa Schuenke, Kiepenheuer & Witsch 2014. (OT: Ancient Light, 2012)
Theaterstücke• The Broken Jug: after Heinrich von Kleist, 1994.• Seachange, aufgeführt 1994 in Dublin, unveröffentlicht.• Dublin 1742, aufgeführt 2002 in The Ark, Dublin, unveröffentlicht.• God’s Gift: A Version of Amphitryon by Heinrich von Kleist, 2000.• Love in the Wars, eine Bearbeitung von Heinrich von Kleist’s Penthesilea, 2005.
Hörspiel• Conversation in the Mountains, Hörspiel, 2008.
Sekundärliteratur• Berensmeyer, Ingo, John Banville. Fictions of order authority, authorship, authenticity, in: Reihe Siegen, Beiträge zur Literatur-, Sprach- und Medienwissenschaft, Winter, Heidelberg 2000.• Kampen, Gerd, Zwischen Welt und Text. Narratologische Studien zum irischen Gegenwartsroman am Beispiel von John McGahern und John Banville, WVT, Trier 2002.• Winkels, Hubert, Kann man Bücher lieben? Vom Umgang mit neuer Literatur, Kiepenheuer & Witsch, Köln 2010.
Zitat
"Der Roman enthält alle Markenzeichen, die Banville gross gemacht haben - präzise Sprache, flüssige Erzählweise und einen hintergründigen Humor."Sunday Times
"Sein bestes Buch" Colum McCann
"Der Roman enthält alle
Markenzeichen, die Banville
gross gemacht haben - präzise
Sprache, flüssige Erzählweise
und einen hintergründigen
Humor."Sunday Times
"Sein bestes Buch" Colum McCann
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783462305661
Verlag EBook by Kiepenheuer&Witsch
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Kundenbewertungen


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Für Ihren E-Reader!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2012

Sommer in Irland aber in seinem Herrenhaus liegt Adam Godley im Sterben... Hermes der Götterbote erzählt uns hier eine spannende und skurile Geschichte von den Menschenkindern! Mögen die Götter es gut mit Ihnen meinen, Ihnen Zeit geben und keinen Schabernack mit Ihnen treiben! Nachdenkenswert und meisterhaft geschrieben!

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große Erzählkunst
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2012

Adam Godley, ein renommierter Mathematiker liegt nach einem schweren Schlaganfall ohne Bewußtsein in einem abgedunkelten Zimmer seines Hauses. Gegen den Rat des Hausarztes hat sich seine wesentlich jüngere Frau Ursula entschieden, ihren Mann nicht im Krankenhaus zu lassen. Die Familie, Sohn Adam jun. mit Frau Helen und Adam's Tochter... Adam Godley, ein renommierter Mathematiker liegt nach einem schweren Schlaganfall ohne Bewußtsein in einem abgedunkelten Zimmer seines Hauses. Gegen den Rat des Hausarztes hat sich seine wesentlich jüngere Frau Ursula entschieden, ihren Mann nicht im Krankenhaus zu lassen. Die Familie, Sohn Adam jun. mit Frau Helen und Adam's Tochter Petra versammeln sich im Elternhaus um dem Vater in den letzten Stunden seines Lebens, aber auch der alkoholkranken Mutter beizustehen. Viele Erinnerungen drängen hervor oder sind es doch eher die Einflüsterungen von Hermes und seiner Götterfamilie, die manchmal verschmitzt, manchmal boshaft korrigierend eingreifen? Große Erzählkunst, großes Lesevergnügen

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Menschen und Götter
von einer Kundin/einem Kunden am 22.02.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Hermes, der geflügelte Götterbote und Schutzpatron der Diebe , Gaukler und Schurken erzählt uns diesen Roman - das lässt schon einige Verwicklungen erahnen ! Ein heruntergekommenes Landhaus, eine dem Alkohol durchaus zugeneigte Hausherrin,ein sterbendes Mathematikgenie , eine durch und durch neurotische Tochter und ein höchst unzulänglicher Sohn das ist... Hermes, der geflügelte Götterbote und Schutzpatron der Diebe , Gaukler und Schurken erzählt uns diesen Roman - das lässt schon einige Verwicklungen erahnen ! Ein heruntergekommenes Landhaus, eine dem Alkohol durchaus zugeneigte Hausherrin,ein sterbendes Mathematikgenie , eine durch und durch neurotische Tochter und ein höchst unzulänglicher Sohn das ist die Situation , die wir in diesem Buch vorfinden. Da kann sich Göttervater Zeus doch nur einen Spaß machen und eifrig mitmischen, vor allem wenn es um die schöne Helen geht und der trampelige Pan in Gestalt von Benny Grace ist ebenfalls ein sonderbares Unikum und gibt sein Bestes ! Was eigentlich wie eine psychologisch tiefgehende Tragödie scheint, ist gleichzeitig ein Schelmenstück oder auch ein Theaterstück in der Art von Shakespeare ...aber egal die Götter mischen weiterhin kräftig mit , denn am Schluß wird klar - es wird weitergehen mit dem ganzen zwischenmenschlichen göttlichen Spuk - wir Menschen sind nur sehr klein und sehr unscheinbar in der großen Unendlichkeit !

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