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Unheilige Umtriebe

Der zweite Fall für Hugh de Singleton

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Es war der neunte Tag im April 1365, und ich wachte bei Tagesanbruch auf. Anders als ein guter Malvasier wurde der Tag mit der Zeit nicht besser. Dieser Tag ist mir nicht deswegen in Erinnerung geblieben, weil ich so früh aufwachte, sondern warum – und wegen all der Dinge, die ich anschliessend erledigen musste.
Ich blinzelte den Schlaf aus den Augen und stolperte zur Tür. Als ich sie öffnete, hatte Wilfred, der Torwächter, bereits die Hand erhoben, um erneut anzuklopfen. „Es ist Alan … der Büttel. Man hat ihn gefunden.“
Bampton Castle bei Oxford, 1365. Hugh de Singleton, Burgvogt und Chirurg, wird frühmorgens zu einem grausigen Fund gerufen. Alan, der Büttel des Dorfes, liegt in einer Hecke am Wegrand – mit zerfetzter Kehle und tiefen Kratzwunden am ganzen Körper. Sollte ein Wolf in der Gegend sein Unwesen treiben? Während Hugh den Toten untersucht, kommen ihm erste Zweifel. Aber er wird noch viele verschlungene Wege gehen müssen, bis er den rätselhaften Todesfall aufgeklärt hat.
Portrait
Dorothee Dziewas, geboren 1965, ist freiberufliche Autorin, Übersetzerin und Lektorin. Sie engagiert sich in der anglikanischen Gemeinde in Wiesbaden sowie in der Ökumene und geniesst in ihrer Freizeit Spaziergänge in Wald und Feld und Musik in ihren vielfältigen Formen. Dorothee Dziewas ist verheiratet und lebt bei Bad Schwalbach im Untertaunus.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum August 2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7655-2052-5
Verlag Brunnen
Maße (L/B/H) 208/136/32 mm
Gewicht 477
Originaltitel A Corpse at St Andrew's Chapel
Auflage 1
Illustratoren Wolfgang Staisch
Buch (Taschenbuch)
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Der zweite Fall für Hugh de Singleton
von LEXI am 26.10.2015

Im zweiten Band der Reihe um den Chirurgen Hugh de Singleton präsentiert der amerikanische Autor und Experte für die Geschichte der Chirurgie sowie für Sprache und Kultur Englands im Mittelalter einen neuen Mordfall, der seiner Auflösung durch den sympathischen Protagonisten harrt. Der Ich-Erzähler Hugh de Singleton übt zwar sein... Im zweiten Band der Reihe um den Chirurgen Hugh de Singleton präsentiert der amerikanische Autor und Experte für die Geschichte der Chirurgie sowie für Sprache und Kultur Englands im Mittelalter einen neuen Mordfall, der seiner Auflösung durch den sympathischen Protagonisten harrt. Der Ich-Erzähler Hugh de Singleton übt zwar sein erlerntes Handwerk als Chirurg immer noch aus, fungiert zudem aber bereits seit zwei Jahren als Burgvogt in Bampton, wo es seine Aufgabe ist, während der Abwesenheit von Lord Gilbert Talbot für Recht und Ordnung zu sorgen. Als der Büttel Alan an einem Wegrand außerhalb von Bampton ermordet aufgefunden wird, fällt die Aufklärung in die Zuständigkeit Hugh de Singletons. Zwar deuten die äußerlichen Verletzungen des Mannes auf einen Überfall durch einen Wolf hin, eine genauere Untersuchung der Leiche bringt jedoch einige Ungereimtheiten zu Tage. Hugh beginnt erneut zu ermitteln, doch diesmal gestalten sich seine Recherchen ein wenig schwieriger als bei seinem ersten Fall… Meine Erwartungshaltung war nach Lektüre des ersten Bandes dieser Reihe hoch. Mel Starr hat zwar seinen einnehmenden Schreibstil beibehalten und sich bemüht, einen komplexen Fall zu konstruieren, dennoch vermochte mich der erste Fall von Hugh de Singleton ein wenig mehr zu begeistern. Zum einen fehlen mir in diesem Buch ganz entschieden die humorvollen Wortgeplänkel des Protagonisten mit Lord Gilbert, der im zweiten Band diesmal durch völlige Abwesenheit glänzt. Des Weiteren wies die Handlung an manchen Stellen einige Längen auf, die jedoch durch die gewählte Sprache wieder wettgemacht wurden. Zwischenzeitlich konnte ich mich bereits mit der Erzählform aus der Ich-Perspektive des Protagonisten anfreunden, und hielt es dem Autor zugute, dass viele handelnde Personen aus dem ersten Band wieder eine Nebenrolle im Nachfolgeband spielen durften. Durch die immerwährenden kleinen Rückblicke und Hinweise auf diese Personen ist die Lektüre des Vorgängerbuches es für ein Verständnis des Inhalts meines Erachtens auch nicht zwingend erforderlich. Geschickt geht Mel Starr in einigen kurzen Sätzen auch auf das Schicksal von Hughs erster Liebe, Lady Joan, ein und präsentiert in der Person der charmanten Tochter des Pergamenthändlers in Oxford die neue Frau seines Herzens. Mel Starr versteht es ausgezeichnet, die Lebensumstände der Menschen jener Zeit zu beschreiben– sowohl die der Burgbewohner und dessen Bediensteten, als auch jene der Feld- und Waldarbeiter, der Handwerker und des Klerus. Durch den Mordfall baut der Autor einen Spannungsbogen auf, der keine allzu großen Höhen und Tiefen aufweist. Die Untersuchungen führen nicht sofort zum Ziel, Hugh de Singleton geht auch falschen Fährten nach und erleidet kurzfristige Misserfolge. Dennoch ist es mir auch diesmal schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen. Durch die Rolle des ungebildeten und fettleibigen Priesters in St. Andrew’s Chapel, Pater John Kellet, wird der Kirche ein wenig mehr Aufmerksamkeit zuteil. Der christliche Glaube spielt auch in diesem Buch eine Rolle, Hugh de Singleton wurde nicht zuletzt durch seinen Lehrer und Mentor John Wyclif geprägt, den er auch diesmal wiederholt aufsucht. Großes Augenmerk wurde erneut auf die optische Gestaltung gelegt. Das Buchcover mit dem pergamentfarbenem Hintergrund und den blutroten Lettern präsentiert wie im ersten Band wieder den ornamental gestalteten Titel. Ein roter Blutstropfen ist im Begriff, auf den darunter stehenden, heulenden Wolf zu fallen. Erneut verwöhnt der Autor seine Leser mit einem umfassenden Glossar, in dem er im Buch vorkommende Begriffe aus dem Mittelalter erläutert. Die detaillierte Karte von Bampton hilft dem Leser, sich auch optisch am Ort des Geschehens zurechtzufinden Fazit: „Unheilige Umtriebe“ vermochte es zwar nicht, mich derart zu begeistern, wie es dem Vorgängerbuch „Verräterische Gebeine“ gelungen ist. Es hat mich aber dennoch in seinen Bann gezogen und mir besonders durch die wunderschöne Sprache Mel Starrs höchst vergnügliche Lesestunden beschert. Ich freue mich auf die Lektüre des dritten Band „Tintenspur“, der in Form eines zwölfseitigen Auszugs am Ende des Buches bereits kurz vorgestellt wird.

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Unterhaltsame Fortsetzung der historischen Krimireihe
von Sandra aus NRW am 04.10.2015

"Unheilige Umtriebe" ist nach "Verräterische Gebeine" der zweite Fall für Hugh de Singleton, Chirurg, Burgvogt und Detektiv wider Willen im England des 14. Jahrhunderts. Der Büttel des Dorfes wird tot aufgefunden und alles deutet zunächst auf einen Wolf als Täter hin. Hugh hat allerdings Zweifel und beginnt den rätselhaften... "Unheilige Umtriebe" ist nach "Verräterische Gebeine" der zweite Fall für Hugh de Singleton, Chirurg, Burgvogt und Detektiv wider Willen im England des 14. Jahrhunderts. Der Büttel des Dorfes wird tot aufgefunden und alles deutet zunächst auf einen Wolf als Täter hin. Hugh hat allerdings Zweifel und beginnt den rätselhaften Todesfall zu untersuchen. Neben der Suche nach dem Mörder ist Hugh auch auf der Suche nach einer Ehefrau. In diesem Band ziehen sich die Ermittlungen ein wenig hin, worunter die Spannung leidet. Mel Starr, Experte für die Geschichte der Chirurgie und für Sprache und Kultur Englands im Mittelalter, füllt die Erzählung jedoch mit vielen interessanten Details über das mittelalterliche Leben. Zu Beginn des Buchs findet sich wieder ein hilfreiches Glossar, das die mittelalterlichen Begriffe erläutert. Eine Karte von Bampton und Umgebung hilft dem Leser beim Zuordnen der Orte, an denen die Handlung spielt. Im Vergleich zum ersten Band legt der Autor viel mehr Fährten und auch Hugh macht viel mehr Andeutungen über zukünftige Ereignisse. Einerseits erhöht dies die Spannung ein wenig, aber andererseits waren es so viele Anspielungen, dass ich mitunter beim Lesen ein wenig ungeduldig wurde. Dennoch ist Mel Starr auch mit "Unheilige Umtriebe" ein interessanter, historischer Krimi gelungen. Es ist eine unterhaltsame Fortsetzung der Serie um Hugh de Singleton und ich freue mich auf die Folgebände.

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Unheilige Umtriebe
von dorli am 29.09.2015

Bampton bei Oxford, Frühjahr 1365. Alan, der Büttel des Dorfes, wird mit aufgerissener Kehle am Wegrand gefunden – der Mann wurde augenscheinlich von einem Wolf angegriffen und getötet. Chirurg und Burgvogt Hugh de Singleton hat nach Betrachtung von Leichnam und Fundort Zweifel, ob wirklich ein Tier für Alans Tod... Bampton bei Oxford, Frühjahr 1365. Alan, der Büttel des Dorfes, wird mit aufgerissener Kehle am Wegrand gefunden – der Mann wurde augenscheinlich von einem Wolf angegriffen und getötet. Chirurg und Burgvogt Hugh de Singleton hat nach Betrachtung von Leichnam und Fundort Zweifel, ob wirklich ein Tier für Alans Tod verantwortlich ist und begibt sich auf Spurensuche. Eines Abends wird Hugh überfallen, kurz darauf wird sein Angreifer ermordet im Wald gefunden… „Unheilige Umtriebe“ ist der zweite Fall für Hugh de Singleton und diesmal schickt Mel Starr seinen Protagonisten auf eine besonders knifflige Mördersuche. So sehr sich der gewissenhafte Hugh auch bemüht, Licht in das Dunkel um den toten Büttel zu bringen und den Mord an Henry atte Bridge aufzuklären, es will sich einfach keine Erfolg versprechende Spur auftun. Trotz pfiffig gestellter Fragen bleibt Hugh so manches Mal ratlos zurück, seine Nachforschungen enden immer wieder enttäuschend. Die Motive bleiben unklar und in ganz Bampton und Umgebung ist kein Wolf und erst recht kein Mörder zu finden. Mel Starr lässt Hugh sehr ausgiebig von seinen zahlreichen Fehlschlägen berichten – das macht die Handlung etwas schleppend und nimmt dem Krimi ein wenig die Spannung. Dafür ist zwischen den sehr zögerlich voranschreitenden Ermittlungen immer wieder Platz, den Alltag und die Gewerke in dem mittelalterlichen englischen Dorf genauer kennenzulernen. Außerdem halten einige Zwistigkeiten unter den Dorfbewohnern und auch andere Ereignisse Hugh in Atem. Bei einem Besuch in Oxford führt er nicht nur sehr aufschlussreiche Gespräche mit John Wyclif, er lernt auch Katherine Caxton, die Tochter eines Pergamenthändlers, kennen und „die Liebe trifft ihn mit voller Wucht“. Als ein wenig schade habe ich es empfunden, dass Lord Gilbert in diesem Band keinen einzigen Auftritt hat. Seine amüsanten Anmerkungen und die humorvollen Dialoge mit Hugh haben im ersten Teil immer wieder für eine Extraportion Unterhaltung gesorgt. „Unheilige Umtriebe“ lässt sich angenehm zügig lesen und hat mir ein paar spannende Lesestunden beschert – auch wenn der Handlung ab und an ein wenig der Schwung fehlt, sorgen humorvolle Formulierungen und scharfsinnige Bemerkungen immer wieder für beste Unterhaltung.

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