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Unter dem Polarlicht

Roman

(16)

Chiara verliert ausgerechnet zu Beginn der Adventszeit ihren Job. Entsprechend froh ist sie über den Auftrag, für einen berühmten Autor, der sich beide Hände gebrochen hat, sein neuestes Manuskript zu tippen. Hals über Kopf reist sie in die kanadischen Rocky Mountains, wo Florian Forster in einer einsamen Berghütte lebt. Dieser entpuppt sich als wortkarger Eigenbrötler. Die lebenslustige Chiara lässt sich durch seine schroffe Art nicht beeindrucken, sondern fordert ihn heraus, sich dem Leben zu stellen. Bald ist sie nicht nur von den Polarlichtern, der verschneiten Märchenlandschaft und dem Geheimnis der weissroten Zuckerstangen verzaubert ... Doch dann stossen Chiaras Freunde aus Deutschland auf ein dunkles Geheimnis aus Florians Vergangenheit. Schwebt Chiara etwa in grosser Gefahr?

Portrait
Elisabeth Büchle hat bislang fünf Romane verfasst. Ihr Markenzeichen sind romantische Liebesgeschichten, die in gründlich recherchierte historische Zusammenhänge eingebettet sind.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 25.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95734-078-8
Verlag Gerth Medien
Maße (L/B/H) 220/142/24 mm
Gewicht 303
Verkaufsrang 17.514
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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16 Bewertungen
Übersicht
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Unter dem Polarlicht
von tigerbaer/heinz60 aus Karlsruhe am 31.07.2016

Das Buch „Unter dem Polarlicht“ entführt den Leser in die schneebedeckte Einsamkeit der kanadischen Rocky Mountains. Chiara verliert ausgerechnet kurz vor der Adventszeit ihren Job. Der Mann ihrer kürzlich verstorbenen Freundin vermittelt ihr einen neuen Arbeitsauftrag und dafür muss die junge Frau nach Kanada reisen. Hierher hat sich der berühmte Autor... Das Buch „Unter dem Polarlicht“ entführt den Leser in die schneebedeckte Einsamkeit der kanadischen Rocky Mountains. Chiara verliert ausgerechnet kurz vor der Adventszeit ihren Job. Der Mann ihrer kürzlich verstorbenen Freundin vermittelt ihr einen neuen Arbeitsauftrag und dafür muss die junge Frau nach Kanada reisen. Hierher hat sich der berühmte Autor Florian Forster zurückgezogen und kann wegen gleich zwei gebrochener Hände nicht an seinem neuesten Manuskript schreiben. Mit dem in sich gekehrten Florian und der lebenslustigen und stellenweise etwas vorlauten Chiara prallen zwei Welten aufeinander, die sich nur langsam aneinander gewöhnen. Florian scheint ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit schwer zu belasten und Chiara gelingt es langsam aber sicher in aus seinem Schneckenhaus zu locken. Derweilen kommen dem Freund in Deutschland, der Chiara den Job vermittelt hat, Gerüchte zu Ohren, die ihn sogar um das Leben der jungen Frau fürchten lassen. Ist Chiaras Leben wirklich in Gefahr? Mit Florian und Chiara hat die Autorin wundervolle Charaktere geschaffen, die in ihrer Art und mit ihren Emotionen ungekünstelt und sehr lebensecht beim Leser ankommen. Das Setting der Geschichte zaubert herrliches Kopfkino, man sieht den Schnee leise vor den Fenstern fallen und fühlt die knackige Kälte der winterlichen Weite Kanadas. Einerseits erzählt „Unter dem Polarlicht“ die Geschichte einer Liebe, aber gleichzeitig trägt sie auch die Botschaft der Weihnachtszeit von Friede und Vergebung in sich, was mir sehr gut gefallen hat.

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Wenn die Vergangenheit nicht ruht
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 11.07.2016

Gerade noch denkt Chiara, dass sie ihre Probezeit bei der Bank erfolgreich beendet hat und sie nunmehr übernommen wird, da fällt ihr Kartenhaus in sich zusammen. Kurz vor Weihnachten wird ihr gesagt, dass sie ihr keinen Vertrag anbieten und sie nunmehr arbeitslos ist. Sie ist geknickt, sieht sie doch gerade... Gerade noch denkt Chiara, dass sie ihre Probezeit bei der Bank erfolgreich beendet hat und sie nunmehr übernommen wird, da fällt ihr Kartenhaus in sich zusammen. Kurz vor Weihnachten wird ihr gesagt, dass sie ihr keinen Vertrag anbieten und sie nunmehr arbeitslos ist. Sie ist geknickt, sieht sie doch gerade in der Zeit vor Weihnachten keine Hoffnung auf eine neue Arbeit. Als sie sich bei einem Freund ausheult, hat er auch recht bald eine Lösung zur Hand. Ein bekannter Bestsellerautor, der sich zum Schreiben in die Rocky Mountains zurückgezogen hat, hat sich beide Hände gebrochen und benötigt nun jemanden, der für ihn das Manuskript zum neuen Roman schreibt. Rocky Mountains hören sich zwar nicht so gut an wie die Schweiz, aber was soll sie machen und so steigt Chiara in den Flieger Richtung Kanada. Dort steht sie sehr bald dem ungehobelten, aber durchaus attraktiven Florian Förster gegenüber. Dass sich in ihm wahrscheinlich eine großartige und humorvolle Person befindet, kann sie nach einiger Zeit nur ahnen, zeigen tut er es nicht. Er hat eine Vergangenheit, über die er nicht spricht. Von dieser erfährt aber Chiaras Freund, der ihr den Job vermittelt hatte und setzt nun alles in Bewegung, um Chiara da wieder rauszuholen, aber es ist zu spät... Dieses Buch ist mein Erstlingswerk, was die Romane der Autorin Elisabeth Büchle angeht. Ich muss sagen, die Wahl war gut. Auf ein wenig mehr als 200 Seiten schreibt sie eine wunderschöne Liebesgeschichte. Zwei verzweifelte Menschen, die eine, weil sie arbeitslos ist und der andere, weil ihn seine Vergangenheit nicht loslässt, treffen aufeinander. Beide haben nichts zu verlieren und wollen nur ihren Job erledigen. Chiara ist fasziniert von der Gegend in den Rocky Mountains, die die Autorin auch fantastisch wiedergeben kann. Man fühlt sich regelrecht dorthin versetzt und wünscht sich, es mit eigenen Augen sehen zu können. Chiara und Florian müssen sich miteinander arrangieren, was auch nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut klappt. Chiara, ein klein wenig pummelig, weiß, wie sie auf Männer wirkt und macht sich bei dem attraktiven Florian auch keine Hoffnungen und doch darf ja das träumen erlaubt sein. Chiara mit ihrer unkomplizierten Art kratzt bald an die Mauern, die Florian um sich gebaut hat. Aber er ist ein gebranntes Kind und will niemanden mehr an sich heranlassen. An die Liebe glaubt er sowieso nicht mehr. Aber Chiara hat sich ein Ziel gesetzt, an seinen Kern heranzukommen und seinen unerzogenen Hund zu erziehen. Ob das wohl gut geht. Das Buch ist eine wundervolle Liebes- und Wintergeschichte, die in der Adventszeit in den Rocky Mountains spielt. Die Stimmung in den Bergen kann man fast spüren. So ganz nebenbei erfährt man auch die Geschichte der Candy Cane, der Zuckerstangen, die inzwischen auch in Deutschland angekommen sind. Glaube und Hoffnung spielen in dem Buch eine gewisse Rolle. Da ich Atheist bin, habe ich die Stellen zwar gelesen, kann diese jedoch nicht in mich verinnerlichen. Für Gläubige mögen diese Stellen ein zusätzliches Plus in dem Buch sein und sie in ihrem Glauben bestätigen. Die beiden Protagonisten Chiara und Florian sind mir sehr sympathisch und ich könnte mir gut vorstellen, sie als Freunde zu haben. Sie sind sich selbst treu, lassen sich von anderen nicht reinreden und gehen ihren selbst ernannten Weg. Ich habe sie in mein Herz geschlossen und sie sehr gern auf ihrem Hügel in den Rocky Mountains besucht. Ich für mich kann nur hoffen, dass es mit den beiden ein Wiederlesen geben wird, denn liebgewordene Menschen lässt man ungern ziehen. Ich habe mich mit dem Buch sehr gut unterhalten und empfehle es sehr gern weiter. Für mich war es sicher nicht das letzte Buch der Autorin.

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Eine Geschichte fürs Herz
von Dagmar am 05.01.2016

Über das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Auch wenn das Polarlicht und die Farben auf den ersten Blick kalt wirken finde ich, dass es ein bisschen wie eine wärmende Flamme aussieht. Chiara ist eine Protagonistin, zu der ich sofort eine Verbindung gespürt habe. Es ist grausam, wenn... Über das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Auch wenn das Polarlicht und die Farben auf den ersten Blick kalt wirken finde ich, dass es ein bisschen wie eine wärmende Flamme aussieht. Chiara ist eine Protagonistin, zu der ich sofort eine Verbindung gespürt habe. Es ist grausam, wenn man seinen Job verliert, noch dazu in der Adventszeit. Sie hat mir wirklich leidgetan. Aber sie blickt nach vorne und nimmt fast bedenkenlos eine neue Aufgabe an. Ich mag Chiaras Art, man spürt ihren festen Glauben. Sie ist eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und ihren Weg geht. Florian dagegen wirkt auf den ersten Blick etwas ungehobelt und unbeholfen. Er spricht nicht viel und man merkt, dass ihn etwas belastet. Mein liebster Nebencharakter ist Rose. Sie ist ein richtiger Engel, mitfühlend und steht mit ihren Lebensweisheiten gerne zur Seite. Ihre Aussagen haben mich oft nachdenklich gestimmt. Die Handlung passt perfekt in die kalte Jahreszeit. Der Klappentext klang zwar etwas unwirklich, denn welcher Autor lässt schon eine völlig fremde Person in sein Ferienhaus? Meine Zweifel wurden aber schnell zur Seite geräumt, denn das Buch ist sehr realitätsnah geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, auch die Emotionen werden alle sehr glaubwürdig beschrieben. Überhaupt sind die ganzen Landschaftsbeschreibungen sehr ausführlich und detailliert. Das war einer der Gründe, warum mich dieses Buch auch sehr in seinen Bann gezogen hat. Ab auf die Couch und schon ist man mitten in den Rocky Mountains. Fazit: Eine Geschichte fürs Herz, die man nicht nur während der Weihnachtszeit lesen kann, sondern immer, wenn man sich nach einer zarten Liebesgeschichte sehnt.

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Unter dem Polarlicht
von Cornelia aus Mandelbachtal am 30.11.2015

Chiara verliert kurz vor Weihnachten ihren Job, doch ein Freund vermittelt ihr eine neue Beschäftigung, sie soll für einen Autor das Manuskript tippen. Überraschenderweise führt sie dieser Auftrag in das verschneite Kanada. In einer Berghütte lernt Chiara den verschlossenen Florian kennen, er scheint mit seiner Vergangenheit zu hadern. Welches Geheimnis hat ihn... Chiara verliert kurz vor Weihnachten ihren Job, doch ein Freund vermittelt ihr eine neue Beschäftigung, sie soll für einen Autor das Manuskript tippen. Überraschenderweise führt sie dieser Auftrag in das verschneite Kanada. In einer Berghütte lernt Chiara den verschlossenen Florian kennen, er scheint mit seiner Vergangenheit zu hadern. Welches Geheimnis hat ihn wohl in die Abgeschiedenheit geführt zu haben? Mein Leseeindruck Nach den historischen Romanen der Autorin haben wir hier also ein Weihnachtsbuch. Mit nur rund 200 Seiten liest sich das Buch sehr schnell und ist ideal in der Hektik der Vorweihnachtszeit um Ruhe zu finden. Der Schreibstil der Autorin schafft es, dass man sehr schnell in mit den Personen fühlt , und auch die Stimmung der verschneiten Landschaft formlich spürt, während des Schneesturms ist man froh, zuhause von der warmen Kamin zu sitzen. Die Autorin hat sehr lebendige Personen erschaffen, vor allem Ladenbesitzerin Rose hat sich bei mir ins Herz geschlichen. Obwohl es eine romantische Weihnachtsgeschichte ist, fand ich, dass es sehr viele Ansätze in dem Buch gab, innezuhalten und nicht nur über die Handlung im Buch nachzudenken , sondern auch über das eigene Verhalten und über Gott. Ich kann das Buch nur empfehlen, es beschert Lesevergnügen und darüber hinaus wird das Geheimnis der Zuckerstangen gelüftet, die dieses Jahr wohl einige meiner Weihnachtsgeschenke schmücken werden.

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Rezension
von einer Kundin/einem Kunden aus Salzburg am 21.11.2015

Unter dem Polarlicht las ich in einem durch und war in kürzester Zeit damit fertig. Es ist super flüssig zu lesen und lässt den Beobachter bzw. Leser richtig tief eintauchen in die kanadische, tief verschneite Landschaft. Die Romantik kommt nicht zu kurz und daher gibt dieser Roman eine positive... Unter dem Polarlicht las ich in einem durch und war in kürzester Zeit damit fertig. Es ist super flüssig zu lesen und lässt den Beobachter bzw. Leser richtig tief eintauchen in die kanadische, tief verschneite Landschaft. Die Romantik kommt nicht zu kurz und daher gibt dieser Roman eine positive Grundstimmung mit. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen.

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Wunderschön mit weihnachtlicher Stimmung
von Jutta aus Minden am 29.10.2015

Dieser Roman bringt versteckte Gefühle wieder zum Erwachen. Chiara ist seit Kurzem bei einer Bank beschäftigt und durch Personaleinsparungen wird sie entlassen. Doch das Glück ist auf ihrer Seite und sie bekommt eine neue aber befristete Stelle angeboten. Sie soll dem Autor Florian Forster helfen, sein Manuskript zu tippen, da... Dieser Roman bringt versteckte Gefühle wieder zum Erwachen. Chiara ist seit Kurzem bei einer Bank beschäftigt und durch Personaleinsparungen wird sie entlassen. Doch das Glück ist auf ihrer Seite und sie bekommt eine neue aber befristete Stelle angeboten. Sie soll dem Autor Florian Forster helfen, sein Manuskript zu tippen, da er zurzeit verletzt ist. Kurzerhand befindet sie sich auf dem Weg zu dem Autor in den tiefen kanadischen Rocky Mountains. Doch der Autor entpuppt sich als wortkarger und mürrischer Mann, der jedoch recht jung und sehr attraktiv ist. Chiara lässt sich jedoch nicht so leicht einschüchtern und versucht, Mann, Hund, Haus und das Manuskript zu bewältigen. Das gelingt ihr zunächst nur schleppend aber nach ein paar Tagen fängt sie an, einfach alles um sich herum zu genießen. Sogar Florian Forster taut immer mehr auf und bringt kräftig ihre Gefühle in Wallung. Doch kurz vor Fertigstellung des Buches tauchen Gerüchte aus der Vergangenheit von Florian auf, die sie verunsichern und in Gefahr bringen können. Ich muss gestehen, dass ich mich schon nach ein paar Seiten in das Buch verliebt habe. Es ist in einem lockeren Schreibstil und die Protagonisten haben einen ausgeprägten Charakter. Vor allem Chiara mag ich sehr gerne, denn sie hat durch ihre Nicht-Modellmaße als Kind einiges einstecken müssen. Aber dieses beschämende Gefühl erreicht des öfteren immer noch die Oberfläche. Der Glaube spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle, wenn auch nicht so detailliert in Bibelversen oder Zitaten. Hier erhält er eine wichtige Verbindung zu den süßen und bunten Zuckerstangen, die in Amerika so geliebt werden. Dieses Buch zeichnet sich darin aus, dass es absolut authentisch geschrieben ist mit allen Höhen und Tiefen, die das Leben nunmal so bietet. Deshalb habe ich es als schöne Bereicherung empfunden. Mir hat es besonders gut gefallen, dass die weihnachtliche Stimmung so wundervoll rübergebracht wird. Klasse Buch!

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Vergeben und verzeihen
von vielleser18 aus Hessen am 21.10.2015

Chiara wird kurz vor Weihnachten arbeitslos. Und nun ? Da bekommt sie das Angebot für sechs Wochen einem Schriftsteller, der sich die Hände verletzt hat und nicht tippen kann, auszuhelfen. Warum nicht ? Fragt sie sich. Sie erwartet einen älteren Mann und ein Haus in der Schweiz. Doch es... Chiara wird kurz vor Weihnachten arbeitslos. Und nun ? Da bekommt sie das Angebot für sechs Wochen einem Schriftsteller, der sich die Hände verletzt hat und nicht tippen kann, auszuhelfen. Warum nicht ? Fragt sie sich. Sie erwartet einen älteren Mann und ein Haus in der Schweiz. Doch es kommt alles anders, als sie gedacht hat. Es geht nämlich in ein einsames Blockhaus in Kanada und der "ältere Mann" entpuppt sich als junger Mann, der aber nicht nur sehr wortkarg ist, was die privaten Gespräche angeht, sondern in der Bevölkerung auch als Eigenbrödler und schroffer Mann bekannt ist. Doch Chiara ist nicht nur nicht auf den Mund gefallen, sie ist auch sehr offen, zupackend und lässt sich nicht unterkriegen. Als sie eine beunruhigende Mail aus Deutschland bekommt, muss sie sich entscheiden, ob sie glaubt, was darin steht oder sich auf ihren Instinkt verlassen. Und ist ihre Entscheidung, die sie dann trifft, klug ? Elisabeth Büchle ist mir bisher durch ihre historischen Romane bekannt, ich mag ihre Bücher, die immer wieder spannend und kurzweilig sind und außerdem immer wieder Bezug nehmen auf christliche Werte und christliches Leben. "Unter dem Polarlicht" spielt aber ganz aktuell in der heutigen Zeit. Wieder ist es ihr Sprach- und Schreibstil, der auch in diesem Buch wieder überzeugt. Es ist eine sehr romantische Geschichte, die während der Weihnachtszeit spielt. In einer verschneiten, einsamen Gegend. Elisabeth Büchle lässt uns mitreisen in diese herrliche Gegend, sie verschafft mit Worten Landschaften und Begebenheiten zu Leben und das Kopfkino hat einiges zu verarbeiten. Es ist kein allzu dickes Buch, knapp 200 Seiten, die man kaum aus der Hand legen möchte, so schafft es die Autorin wieder einmal einen mit in eine Geschichte hinein zu ziehen. Es handelt von zwei sehr widersprüchlichen Menschen, der offenen Chiara, dem verschlossenen, granteligem Autoren Florian, es geht um Vertrauen, aber auch um das Verzeihen. Es geht auch um das Geheimnis von roten Zuckerstangen. Hineingeflochten in diese Geschichte sind auch immer wieder turbulente und aufregende Ereignisse, so dass es niemals langweilig wird. Mich hat diese Geschichte verzaubert und ich kann sie nur wärmstens empfehlen, für alle, die gerne romantische Geschichten lieben.

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Poetische Geschichte aus dem winterlichen Kanada
von mabuerele am 19.10.2015

„...Die Wolkendecke war dicht und schickte unzählige weiße Schmetterlinge im taumelnden Tanz der Erde entgegen...“ Kurz vor Weihnachten und einen Tag vor Ende ihrer Probezeit wird Chiara von der Bank entlassen. Patrick, der Ehemann ihrer verstorbenen Freundin Mia, versorgt ihr für den Übergang einen Job. Ein Schriftsteller hat sich beide... „...Die Wolkendecke war dicht und schickte unzählige weiße Schmetterlinge im taumelnden Tanz der Erde entgegen...“ Kurz vor Weihnachten und einen Tag vor Ende ihrer Probezeit wird Chiara von der Bank entlassen. Patrick, der Ehemann ihrer verstorbenen Freundin Mia, versorgt ihr für den Übergang einen Job. Ein Schriftsteller hat sich beide Hände gebrochen und Chiara soll sein Manuskript abtippen, weil der Fertigstellungstermin drängt. Chiara sagt zu. Doch statt in der Schweiz landet sie in einer einsamen Hütte in Kanada. Die Autorin hat einen wunderschönen Weihnachtsroman geschrieben. Das Buch lässt sich flott lesen und hat mich schnell begeistert. Das liegt zum einen an der abwechslungsreichen und tiefgründigen Handlung, zum anderen an den teilweise sehr romantischen Schriftstil. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Chiara ist eine junge Frau, die im Leben wegen ihrer etwas molligen Figur schlechte Erfahrungen gemacht hat, was zu mangelnder Selbstachtung führt.. Dabei verfügt sie über Durchsetzungsvermögen und viel Empathie. Letzteres zeigt sich gleich zu Beginn beim Umgang mit Leo, Mias 4jährigen Sohn. Florian, der Schriftsteller, ist ein einsamer, wortkarger Mann, jedenfalls seit 4 Jahren. Keiner weiß, welche Erlebnisse sein Leben so grundlegend verändert haben. Eine besondere Stellung im Roman hat Rose. Sie hat einen Laden in Banff, dem nächstgelegenen Ort zu Chiaras neuem Quartier, Rose versteht es, die freudigen Seiten des Lebens zu sehen. Sie hat für jeden das rechte Wort und scheut sich auch nicht. Florian ein paar ernste Sätze zu sagen. Und dann gibt es eine Protagonisten, den man am liebsten Knuddeln möchte. Das ist der Neufundländer Shakespeare. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Entwicklung von Chiara und Florian. Beide schleppen keine einfache Päckchen aus der Vergangenheit mit sich. Chiara gelingt es, einen Zugang zu Florian zu bekommen. Trotzdem gehen beide lange Zeit behutsam und vorsichtig miteinander um. Anders reagiert Chiara auf Shakespeare. Frauchen bringt ihm schnell Manieren bei. Das Buch thematisiert Vergeben und Verzeihen, nicht nur gegenüber dem anderen und auch gegenüber sich selbst. Das Besondere des Buches ist sein ausgefeilter Schriftstil. Wunderschöne Metapher findet die Autorin führt die winterliche Landschaft in Kanada. Obiges Zitat ist nur ein Beispiel dafür. Dabei werden allerdings auch nicht die Gefahren verschwiegen. Jeder Unfall kann der letzte sein. Auch die Emotionen der Protagonisten werden durch Worte und vor allem Taten ausgezeichnet wiedergegeben. Während die Dialoge von Florian und Chiara sich durch einen feinen Humor auszeichnen, gehen die Gespräche von Rose mit Chiara in die Tiefe. Geschickt werden dabei Fragen des Glaubens und sein Einfluss auf das persönliche Leben angesprochen. Im Text werden die Kapitel durch kleine Zuckerhirtenstäbchen unterbrochen. Die Geschichte dieser Zuckerhirtenstäbe wird ebenfalls im Buch erzählt. Das Cover mit den Polarlichtern ist beeindruckend. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichte wird durch ihre poetische Sprache lebendig und stimmt schön auf Weihnachten ein.

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Toller Roman, bei dem alles stimmt
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 13.10.2015

In der Vorweihnachtszeit verliert Chiara einen Tag vor Ende der Probezeit ihre Arbeit als Bankangestellte. Doch unverhofft bietet sich ihr eine besondere Gelegenheit: Der Bestsellerautor Florian Forster hat sich beide Hände gebrochen und braucht jemanden, der sein Manuskript abtippt. So findet sich Chiara kurzerhand in einer beschaulichen Berghütte in... In der Vorweihnachtszeit verliert Chiara einen Tag vor Ende der Probezeit ihre Arbeit als Bankangestellte. Doch unverhofft bietet sich ihr eine besondere Gelegenheit: Der Bestsellerautor Florian Forster hat sich beide Hände gebrochen und braucht jemanden, der sein Manuskript abtippt. So findet sich Chiara kurzerhand in einer beschaulichen Berghütte in den Rocky Mountains in Kanada bei einem wenig geselligen und brummigen Mann und seinem Hund Shakespeare wieder. Nach und nach taut Florian ein bisschen auf, doch dann kommt ein Geheimnis aus der Vergangenheit an die Oberfläche... . Mich konnte das Buch von Anfang an mit seine authentischen Figuren begeistern. Chiara ist eine junge Frau, die sich selbst als ,,Pummelchen" bezeichnet und alles andere als perfekt ist. Doch mit ihrer offenen und schlagfertigen Art lässt sie sich nicht so leicht von Florians schroffer und abweisender Haltung abschrecken. Mir war sie von Anfang an sympatisch. Besonders gefallen hat mir auch die Nebenfigur Rose, eine ältere Dame, die in Banff in Kanada einen Gemischtwarenladen führt, wo man anscheinend alles kaufen kann. Wie gerne würde ich einmal mit ihr gemeinsam in der gemütlichen Sitzecke ihres Geschäfts ein Stück von ihrem berühmten Apfel- Zimtkuchen essen und mir noch einmal erzählen lassen, was es mit den ,,Candy Canes" den Zuckerstangen auf sich hat. Deren Geschichte ist nämlich auch in die Handlung eingebettet. Frau Büchle schreibt flüssig und versteht es, dem Leser alles anschaulich zu beschreiben ohne dass es langweilig wird. So konnte ich mir die verschneite Landschaft rund um die Hütte sehr gut vorstellen. Außerdem hat sie es immer wieder geschafft mich mit humorvollen Situation zum Lachen zu bringen, aber mich auch bei brenzligen Momenten mitfiebern zu lassen. Einen besonderen Tiefgang erhält das Buch durch Themen wie Vergebung und das Gebet. Es wird deutlich, dass man seine Vergangenheit nicht mehr ändern kann, aber sehr wohl die Art und Weise wie man mit ihr umgeht. Für mich ist ,,Unter dem Polarlicht" ein wunderbarer Roman ohne Kitsch, aber dafür mit viel Humor und auch mit ernsten Aspekten. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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Erfreue dich an den kleinen Dingen im Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 12.10.2015

Was erwartet euch? Chiara verliert kurz vor Weihnachten ihren Job. Hals über Kopf nimmt sie ein Angebot an. Sie soll für einen berühmten Autor, der sich beide Hände gebrochen hat, sein neues Manusskript tippen. Florian Forster ist jedoch ein wortkarger Eigenbrödler. Kann die lebenslustige Chiara den Grizzly auftauen? Meine Meinung Zuerst mal... Was erwartet euch? Chiara verliert kurz vor Weihnachten ihren Job. Hals über Kopf nimmt sie ein Angebot an. Sie soll für einen berühmten Autor, der sich beide Hände gebrochen hat, sein neues Manusskript tippen. Florian Forster ist jedoch ein wortkarger Eigenbrödler. Kann die lebenslustige Chiara den Grizzly auftauen? Meine Meinung Zuerst mal muss ich sagen ist das Cover wunderschön. Die Farben hamonisieren toll miteinander und die Landschaft sieht wild und unberührrt aus. Ich würde gerne in der kleinen Berghütte sitzten und den Polarlichtern zuschauen. Der Schreibstil der Autorin ist klar und flüssig. Ich bin in einem Rutsch durch das Buch gekommen und wollte nicht mehr aufhören zu lesen. Vor allen Dingen hat mich die Landschaftsbeschreibung sehr beeindruckt. Sie ist sehr detailgetreu und selbst ich wollte mich in einer eingeschneite Berghütte vor dem Kamin mit einem Buch auf dem Schoss wiederfinden. Doch ganz besonders hervorzuheben ist die Aussage des Buches. Ich bin ja sonst eher ein Weihnachtsmuffel - immer kurz vor knapp die Weihnachtsgeschenke besorgen, aber das Buch lässt einen wieder an der Freude über die kleinen Dinge im Leben teilhaben. "Ihre Finger hielten abrupt inne, und sie ließ die Hände in ihren Schoß sinken. Im blauen Licht, kurz bevor die Dunkelheit sich vollkommen über das Tal legen würde, tanzten weiße Wattebäusche, so voluminös und perfekt, wie Chiara sie niemals zuvor gesehen hatte. " Niemals aufgeben und sich selbst und anderen vergeben können, lernen die beiden Hauptprotagonisten und wir wieder neu. Auch Vorurteile und Rufmord werden angesprochen und es wird einem aufgezeigt, wie man auch damit umgehen kann. Nun zu den Charakteren. Chiara ist einen lebenslustige Frau, die zu Beginn des Buches mit sich selbst kämpfen muss. Nach außen hin wirkt sie stark, doch innerlich zweifelt sie oft und nennt sich selbst "Pummelchen". Sie stürzt sich in ein Abendteuer und durch Rose und ihre Zuckerstangen lernt Chiara sich selbst zu lieben. Sie lässt sich weder die Manieren des Hundes noch die von Florian gefallen. Sie gibt nicht auf und ist ein starker Rückhalt für Florian. Florian ist sehr einsam und fühlt sich zuerst unwohl in der Gegenwart eines anderen Menschen. Durch Chiara taut er langsam auf und lässt nach und nach seinen Humor hervorblitzten. Er ist geprägt durch Verrat und Vorurteile von anderen, weshalb er schwer Menschen vertraut. Doch durch Chiara und Rose lernt er anderen und sich selbst zu verzeihen. Rose ist die gute Seele oder der Engel der Geschichte. Wenn Chiara und Florian einen Rat brauchen ist sie da und hilft mit ihren Lebensweisheiten weiter. Natürlich hat das Buch auch viel Witz und ich stelle euch meine absolute Lieblingsszene vor. " >>Warum hört der Kerl auf Sie?>Vermutlich sind Ein-Wort-Sätze unter seinem Niveau>Blödsinn!>Shakespeare, hättest du wohl die Güte, den Platz auf deiner Decke einzunehmen, anstatt mir immerzu vor die Füße zu laufen?<< Der Hund drehte sich um, tappte in Richtung Kamin, blieb vor seiner Decke stehen und wandte den Kopf, um Florian für einen Augenblick anzuschauen, bevor er sich niederlegte. Die Reaktion des Hundes und das perplexe Gesicht on Florian waren zu viel für Chiara." Fazit Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen und das nicht nur zur Weihnachtszeit.

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Weihnachtsroman mit Tiefgang
von SiCollier aus Bad Hersfeld am 25.09.2015

Anscheinend müssen wir gelegentlich Umwege machen, um das zu verstehen, was wir lernen müssen. Umso größer ist dann der Lerneffekt. (Seite 122) Meine Meinung Als in dem Dorf, in welchem ich seinerzeit wohnte, vor etlichen Jahren das erste Osterfeuer organisiert wurde, hielt der Pastor zu Beginn eine kurze Ansprache. Ich habe... Anscheinend müssen wir gelegentlich Umwege machen, um das zu verstehen, was wir lernen müssen. Umso größer ist dann der Lerneffekt. (Seite 122) Meine Meinung Als in dem Dorf, in welchem ich seinerzeit wohnte, vor etlichen Jahren das erste Osterfeuer organisiert wurde, hielt der Pastor zu Beginn eine kurze Ansprache. Ich habe nie verstanden, wie er die sich förmlich aufdrängende Symbolik, welche sich daraus ergab, daß das Osterfeuer im Wesentlichen aus den alten Christbäumen des vergangenen Weihnachtsfestes bestand, ignorieren konnte und lediglich ein paar Nichtssagende Sätze sprach. Hier, in einem Buch das um die Weihnachtszeit und zudem im verschneiten Kanada angesiedelt ist, und in dem Ostern weder eine Rolle spielt noch überhaupt vorkommt, drängt sich diese Symbolik überhaupt nicht auf - und dennoch hat die Autorin diese auf eindrückliche Weise aufgegriffen und quasi nebenbei gezeigt, daß Weihnachten und Ostern zusammengehören; daß das eine ohne das andere nicht denkbar ist. Dabei deutet zu Beginn überhaupt nichts in diese Richtung. Chiara verliert ihren Job und nimmt übergangsweise die Stelle als „Tippse“ bei einem Bestsellerautor an, der sich an beiden Händen verletzt hat und einige Zeit nicht selbst schreiben kann. Statt in die Schweiz geht es dann in die Einsamkeit Kanadas - gut, daß Chiara einen gültigen Reisepaß greifbar hatte. Dort angekommen, trifft sie auf einen zwar gut aussehenden, aber sich sehr abweisend und brummbärig verhaltenden Mann, der so ziemlich alles tut was geht, um andere Menschen - einschließlich Chiara - von sich fern zu halten. Rasch ist klar, daß da mehr dahinterstecken muß, aber wie Chiara tappt man dabei über weite Strecken völlig im Dunkeln, was das denn sein könnte. Sehr schön gestaltet die Autorin aus dieser Ausgangssituation, in der beide Protagonisten ihre Probleme mit sich herumschleppen, die sich - das Genre legt es nahe und läßt es förmlich erwarten - langsam und behutsam entwickelnde Beziehung zwischen den beiden. Eine Rolle spielt dabei sicher auch die verschneite Winterlandschaft, die so eindrücklich beschrieben wird, daß man vermutlich selbst im Hochsommer ob der Schneemassen frieren würde. Besonders gefallen hat mir eben jene langsame, nachvollziehbare Annäherung zwischen den beiden. Da die Perspektive zwischendurch gewechselt wird, war man als Leser den Figuren öfters einen Schritt voraus und mehr als ein Mal hätte ich ihnen gerne zugerufen, sie sollen sich doch endlich zusammenraufen. Aber gerade diese Langsamkeit macht die Entwicklung so glaubhaft und mit der Zeit wird deutlich, daß beide etliches an Verletzungen mit sich herumschleppen und so geradezu prädestiniert sind, den anderen zu heilen. Es geht weniger um Schuld und Sühne, als um Schuld und (Selbst-)Vergebung. Gleichsam im Nebeneffekt ergibt sich dabei eine leise, oder auch nicht ganz so leise, Kritik an manchen heutigen allzu freien Verhältnissen und (fehlenden) Moralvorstellungen, ohne daß auch nur an einer Stelle die Moralkeule geschwungen oder ein Zeigefinger erhoben würde. Es kommt als das, was es sein soll: ein Denkanstoß. Positiv auffällig auch, daß sich hier nicht nur „Mustermenschen“ im Buch tummeln, sondern z. B. Chiara ihre ganz normalen und vermutlich weit verbreiteten Probleme mit ihrer nicht unbedingt „musterartigen“ Figur hat. Eingeflochten ins Buch ist die Legende um die hirtenstabartigen Zuckerstangen mit ihren roten Streifen, die das zur Vergebung der Sünden vergossene Blut Jesu symbolisieren können, womit sich die Verbindung zu Ostern ergibt. Denn Jesus kam an Weihnachten in die Welt, um an Ostern die Menschen zu retten; etwas, was oft vergessen wird, hier aber umso deutlicher zutage tritt. Alles in allem ist dieses erste Weihnachtsbuch der Autorin ein solches, was - im Gegensatz zu vielen anderen, die heute so genannt werden - diese Bezeichnung mehr als verdient und neben einer (wie nicht anders zu erwarten) wunderbar zu lesenden Geschichte auf das Wesentliche des Weihnachtsgeschehens hinweist. Dabei wirkt das überhaupt nicht aufgesetzt oder gar gewollt, sondern ist dermaßen gut in die Geschichte integriert, daß es einfach so sein muß und das Buch seine Botschaft - wenn man denn diesen Begriff verwenden will - auch gut und problemlos über den Tellerrand hinaus hinaus transportieren und verbreiten kann. Viel zu schnell war das Buch ausgelesen und ich kann nur hoffen, daß die Autorin auch im nächsten Jahr ein Weihnachtsbuch, also ein richtiges Weihnachtsbuch wie dieses, vorlegt. Bis dahin bleibt nur, es eben nochmals zu lesen. Kurzfassung Alles, was ein Weihnachtsbuch braucht: ein zunächst widerspenstiges Paar, viel Kälte und Schnee, einen Weihnachtsbaum und natürlich ein Weihnachtswunder im eigentlichen Sinne des Wortes. So gehört sich das für ein Weihnachtsbuch.

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Vergebung und Neuanfang
von Klaudia K. aus Emden am 16.09.2015

Die junge Chiara Kilian verliert im Rahmen einer Welle betriebsbedingter Kündigungen ihren Arbeitsplatz in einer angesehenen Bank. Dieses ohnehin unerfreuliche Ereignis fällt ausgerechnet noch in die Adventszeit und so fällt es ihr doppelt so schwer alleine und ohne Arbeit zu sein. Der Mann ihrer besten, leider kürzlich verstorbenen Freundin vermittelt... Die junge Chiara Kilian verliert im Rahmen einer Welle betriebsbedingter Kündigungen ihren Arbeitsplatz in einer angesehenen Bank. Dieses ohnehin unerfreuliche Ereignis fällt ausgerechnet noch in die Adventszeit und so fällt es ihr doppelt so schwer alleine und ohne Arbeit zu sein. Der Mann ihrer besten, leider kürzlich verstorbenen Freundin vermittelt ihr kurzfristig einen Job als Schreibkraft. Sie soll für einen allseits bekannten Autor, der zur Zeit in den Rocky Mountains verweilt, Manuskripte tippen, da dieser sich seine Arme gebrochen hat und daher seine Schreibmaschine nicht selbst einsetzen kann. Chiara sagt spontan zu und reist sogleich ab. In den Rocky Mountains angekommen ist sie allerdings recht erstaunt, dass der berühmte Autor noch so jung ist und obendrein auch noch sehr gut aussieht. Was ihr weiterhin sofort auffällt ist, dass dieser Mann auffällig zurückgezogen lebt, noch dazu in völliger Einsamkeit fern jeder Gesellschaft. Seine brummige, wortkarge Art lässt Chiara rasch vermuten, dass er ein Geheimnis mit sich herumträgt, das ihn schwer zu belasten scheint. Was hat ihm nur diese seelischen Wunden zugefügt, die ihn ganz offensichtlich so stark erschütterten, dass er einen harten Kokon um sich wob. Aber Chiara ist nicht gewillt diesem Leid tatenlos zuzusehen und versucht ihn folglich mit allen möglichen Methoden einer klugen Frau aus der Reserve zu locken, was ihr schließlich sehr gut gelingt. Mittlerweile erfuhr Chiaras Bekannter in Deutschland, dass der Schriftsteller wohl etwas Unvorstellbares getan hätte und fürchtet nun um das Wohl Chiaras. Kann es tatsächlich sein, dass sie in Gefahr schwebt? Wird sie sich von den schockierenden Neuigkeiten in ihrer aufkommenden Zuneigung beeinflussen lassen? In Chiara hat Elisabeth Büchle eine überzeugend erfrischende, einfache junge Frau geschaffen, die obendrein leicht pummelig ist, ihre Ecken und Kanten hat, aber große innere Werte besitzt. Wir begegnen in diesem außerordentlich unterhaltsamen Roman keinen Übermenschen, sondern "normalen" Charakteren, wie aus dem täglichen Leben. Was die Autorin mit diesen eher normalen Alltagshelden dann jedoch in einer gelungenen spritzig-humorvollen Story anstellt ist einfach herrlich zu lesen. Die sympathischen, launischen und über so manche Situationskomik witzigen Romanfiguren entfalten über die einfach nur hinreißende Story ein absolut kurzweiliges Lesevergnügen par excellence. Die Schriftstellerin inszeniert über ihre gekonnt malerisch-winterliche Landschaft ein herrliches Kopfkino, in dessen Welt man sich über den einzigartigen Erzählstil der Elisabeth Büchle sofort heimisch und zu Hause fühlt. Viel möchte ich nicht verraten, aber das wunderbare Polarlicht, das sie in malerischen Worten in meinem Kopf entstehen ließ hat es mir bis heute angetan. Die gekonnte Erzählweise wollte mich schon fast zum Fotoapparat greifen lassen, um das Naturschauspiel für mich festzuhalten. Mit der ihr eigenen Eleganz webt Elisabeth Büchle eine interessante, sehr spannende und gefühlvolle Liebesgeschichte, die immer wieder mit einer erfrischenden Prise Humor gewürzt ist. Wie immer schenkt uns Elisabeth Büchle in kleinen versteckten Details sehr interessantes Wissen. So zum Beispiel wird uns in diesem Roman auf recht eindrucksvolle Weise die Bedeutung und Geschichte der "Candy Cane" erklärt. Diese finden wir am Anfang jedes Artikels als bedeutungsschwere Vignette. Gerade solche Details, die ihre vertiefte Bedeutung im Roman erhalten machen die Werke der Autorin zu etwas ganz besonderem. So auch in diesem Titel "Unter dem Polarlicht". Der Roman unterstreicht die Werte "Vergebung", "Gottvertrauen", "Hoffnung" und "Neuanfang". Wichtige menschliche Ecksteine, deren Bedeutung und Anwendung man stets und aufs Neue lernen kann: Ein Neuanfang ist dem Menschen immer möglich. Dieses Buch hat mein Herz von der ersten Seite an im Sturm erobert und mich bis zur letzten Seite in seinem Bann gehalten. Kein Wunder, dass ich mit großen Bedauern spürte, wie die noch zu lesenden Seiten immer weniger wurden. Die Story und ihr Verlauf waren so schön, dass ich noch gerne viele Seiten mehr in der dargestellten Welt verbracht hätte. In meinen Augen eine ganz hevorragende, ausgezeichnete Leistung Elisabeth Büchles. Ein herzliches Dankeschön der Autorin für die schöne Zeit und erstklassige Unterhaltung während der Lektüre. Ein großer Dank geht auch an den Verlag Gerth Medien.

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Romantischer (Weihnachts-)Roman vor der Kulisse Kanadas
von S. Degenhardt alias Smilla aus Rheinland Pfalz am 30.08.2015

Nur wenige Wochen vor Weihnachten verliert Chiara Kilian ganz unerwartet ihre Arbeitsstelle. Allerdings bleibt ihr nicht viel Zeit, um sich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen, denn ein Freund verhilft ihr zu einem neuen Job: Sie soll einem Schweizer Autor beim Schreiben seines Manuskripts helfen, da er sich an beiden... Nur wenige Wochen vor Weihnachten verliert Chiara Kilian ganz unerwartet ihre Arbeitsstelle. Allerdings bleibt ihr nicht viel Zeit, um sich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen, denn ein Freund verhilft ihr zu einem neuen Job: Sie soll einem Schweizer Autor beim Schreiben seines Manuskripts helfen, da er sich an beiden Händen einen Kahnbeinbruch zugezogen hat. Kurz vor ihrer Abreise stellt Chiara verwundert fest, dass ihre Reise gar nicht in die Schweiz geht, sondern nach Kanada. Dort lebt der Autor zurückgezogen in einer Hütte, welche sich in den Rocky Mountains befindet. Ungewohnt wortkarg verhält sich Florian Forster, als sie bei ihm eintrifft. Er ist ganz anders, als sich Chiara den Autor vorgestellt hat. Während die beiden zusammen an Florians neuem Buch arbeiten knistert nicht nur das Feuer im Kamin, Florian taut nach und nach auf, aber er verbirgt auch ein Geheimnis vor der zweiundzwanzigjährigen... Nebenbei lässt Elisabeth Büchle auch die Bedeutung und Geschichte des Candy Cane – welcher sich als Vignetten im Buch verteilt wiederfindet - und einiges über den christlichen Glauben in die Handlung einfließen. Das Thema Vergebung sticht dabei besonders hervor. Chiara wurde mir von Beginn an sympathisch, vor allem, da sie als eine junge Frau mit „nicht perfektem“ Körper geschildert wird. Schön, dass die Protagonistin keine Modelfigur hat und mit denselben Problemen zu kämpfen hat, die viele Frauen haben. Als Fan der Autorin und des wunderschönen Landes Kanada war dieses Buch ein Muss für mich und das Lesen konnte unter keinen Umständen bis in die Weihnachtszeit aufgeschoben werden! Die Beschreibung der winterlichen Landschaft und der Polarlichter zogen mich in ihren Bann und erzeugten in mir trotz sommerlicher Temperaturen ein weihnachtliches Gefühl. Das neueste „Büchle“ von Elisabeth Büchle ist im Gegensatz zu ihren anderen Romanen tatsächlich ein „Büchle“- das schmalste und dennoch wunderschön, romantisch, mit einer Prise Spannung. Perfekt, um sich zu entspannen – egal, ob es draußen +30 ° oder -20° Grad sind! "Bücherändernleben"

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Schöne Geschichte mit weihnachtlichem Ambiente
von Petra Donatz am 10.11.2015

Meine Meinung Story Unter dem Polarlicht war mein erster Roman, den ich von der Erfolgsautorin Elisabeth Büchle gelesen habe. Die Autorin hat hier eine sehr schöne Liebesgeschichte erschaffen, die an sich nicht völlig neu war, dennoch hat sie sie auf ihre Art schön verpackt und dem Buch einen weihnachtlichen Flair gegeben.... Meine Meinung Story Unter dem Polarlicht war mein erster Roman, den ich von der Erfolgsautorin Elisabeth Büchle gelesen habe. Die Autorin hat hier eine sehr schöne Liebesgeschichte erschaffen, die an sich nicht völlig neu war, dennoch hat sie sie auf ihre Art schön verpackt und dem Buch einen weihnachtlichen Flair gegeben. Die Story ist eigentlich einfach gestrickt. Junge Frau soll Einsiedler Autor helfen, der eigentlich unnahbar ist und lebt mit diesem für sechs Wochen in einer einsamen Berghütte im verschneiten Kanada, weitab von der Zivilisation. Zuerst ist eine eisige Stimmung zwischen den beiden, doch Chiara schafft es immer mehr und mehr zu Florian durchzudringen und merkt schnell, dass sie sich in ihn verliebt hat. Dann, als Chiara merkt, das Florian auch etwas für sie empfindet und die einst eisige Stimmung schon vergangen schien, kommt etwas ans Tageslicht, was alles wieder durcheinander bringt und alte, sehr schmerzliche Gefühle zu Tage bringt, die besser vergraben geblieben wären. All das hat die Autorin sehr schön verpackt und dem ganzen einen weihnachtlichem Flair versehen. Auch der Glaube an Gott spielt eine Rolle in diesem Buch, ist aber sehr schön eingebunden so das es durchaus auch Lesern gefallen könnte, die damit nicht viel zu tun haben. Schreibstil Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Elisabeth Büchle schafft es mit Worten den Leser nach Kanada zu verfrachten und man kann die Landschaft und die Gegebenheiten förmlich vor Augen sehen. Das Buch wird zu größten Teil aus der Sicht von Chiara erzählt. Charaktere Das Buch hat eigentlich nur vier Charaktere, die ich alle auf ihre Art und Weise sehr mochte. Chiara mochte ich besonders, weil sie kein Modepüppchen mit Modellmaßen war, sondern eine gestandenen junge Frau mit gewissen Rundungen, was sie mir noch sympathischer machte. Ich mochte die Art wie sie Florian umgarnt hat und dessen harte Schale geknackt hat. Florian zuerst eher eigenbrötlerisch, war mir dennoch sofort sympathisch. Wenn man erst einmal erfährt, was in seiner Vergangenheit passiert ist, kann man auch nachvollziehen warum er sich so abgekapselt hat. Last but not least kommt Rose an die Reihe. Sie war für mich die gute Seele des Buches. Sie hat sich rührend um Florian und Chiara gekümmert und letztendlich alle mit ihrem Weihnachtstick angesteckt. Alles in allem tolle authentische Charaktere die ich sehr gerne in mein Leben gelassen habe. Mein Fazit Ein wirklich schöner Liebesroman, der einen schon auf Weihnachten einstimmen kann. Natürlich war die Geschichte nicht völlig neu, dennoch konnte sie mich in ihren Bann ziehen und ich habe sie in einer Nacht durchgelesen, was ja schon einiges aussagt. Ich vergebe gute vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die weihnachtliche Liebesromane mögen.

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Ich bin ich.
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 15.10.2015

»Offenbar hat man dir nicht viel über Forster und seine Hütte gesagt?«, merkte die Fahrerin wenig später an. »Um ehrlich zu sein: Meine Informationen beschränkten sich auf "idyllisch, kalt und zugefrorenes Gewässer". Erst kurz vor dem Abflug wurde mir klar, dass ich nicht in die Schweiz, sondern nach Kanada... »Offenbar hat man dir nicht viel über Forster und seine Hütte gesagt?«, merkte die Fahrerin wenig später an. »Um ehrlich zu sein: Meine Informationen beschränkten sich auf "idyllisch, kalt und zugefrorenes Gewässer". Erst kurz vor dem Abflug wurde mir klar, dass ich nicht in die Schweiz, sondern nach Kanada reise.« Rose lachte, drückte Chiaras Hand und meinte zu ihrem Erstaunen: »Prima! Ich denke, ich kann dich getrost bei Forster absetzen. Wer so etwas mitmacht, hält auch ihn aus.« Chiara Kilian hat zum Glück ein Naturell, das man nicht so leicht erschüttern kann. Denn am letzten Tag der Probezeit - und noch dazu kurz vor Weihnachten - gefeuert zu werden, ist schon ein harter Schlag! Als sie das Angebot bekommt, gegen gute Bezahlung für einen Thrillerautor mit gebrochenen Händen sein Manuskript zu tippen, sagt sie sofort zu und erfährt tatsächlich erst kurz vor dem Abflug, dass er sie in seinem Ferienhaus in Kanada erwartet. Das Ferienhaus stellt sich dann als eine zwar komfortable aber auch äußerst abgelegene Berghütte in den kanadischen Rocky Mountains heraus. Und der Autor ist auch nicht (wie sie annahm) ein älterer Herr, der auf eisigem Untergrund gestürzt ist, sondern ein durchtrainierter Dreißigjähriger nach einem Sportunfall. Chiaras dickes Fell wird ab der ersten Begegnung mit Florian Forster strapaziert, denn dieser entpuppt sich als streitsüchtiger Eigenbrötler, der es sich vor Ort schon mit fast jedem verscherzt hat. Allerdings erzählt Rose, die Besitzerin des Gemischtwarenladens, dass er bis vor vier Jahren ein sehr netter und geselliger Mensch gewesen wäre. Was ist geschehen, das ihn so verändert hat? Ein wirklich schönes Buch ist das! Es lebt sowohl von seinen Charakteren, äußerst witzigen Dialogen und wundervollen Landschaftsbeschreibungen. Die Charaktere (Chiara und Florian), die hier aufeinanderprallen, sind sehr gegensätzlich und jeder auf seine Art reizvoll und sympathisch. Chiara ist vom Aussehen her eine Durchschnittsfrau, mit ein paar Pfund zu viel auf den Hüften und dadurch weit entfernt von Modelmaßen. Aber sie ist eine starke Frau, die ihre Meinung sagt und sich nicht einfach unterbuttern lässt. Und die gelernt hat, dass auch sie besondere Begabungen und Fähigkeiten hat, auch wenn sie nicht gleich ins Auge springen. Allein das ist schon bemerkenswert! Florian hingegen wirkt nach außen unnahbar, mürrisch und unhöflich. Trotzdem erkennt man beim Lesen sofort, dass das nicht sein wahres Ich ist, dass hinter dieser Fassade ein liebenswerter und sehr verletzter Mensch steckt. Gut, das Thema "einer hat einen Schutzpanzer und der andere knackt diesen" ist nicht neu, hier aber sehr schön umgesetzt. Im Verlauf der gegenseitigen Annäherung zeigt sich, dass beide einen herrlichen Humor haben und selbstironische und sarkastische Bemerkungen gekonnt einzusetzen wissen. Das Ergebnis sind kleine Wortgefechte, die beim Lesen einfach Spaß machen und mich einige Male richtig zum Lachen brachten. Ebenfalls zum Lachen brachte mich ein einfach wundervoller vierbeiniger Charakter! In den Neufundländer Shakespeare habe ich mich sofort verliebt und wer Hunde mag, dem wird das ähnlich gehen. Und dann die Landschaftsbeschreibungen! Einfach großartig! Die tiefverschneite Einsamkeit, das Glitzern des Schnees, die atemberaubenden Polarlichter - herrlich und sehr stimmungsvoll beschrieben! Womit wir beim Stichwort "Stimmung" wären. Diese Geschichte ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sie ist auch eine Weihnachtsgeschichte. Sie spielt auch nicht einfach nur zur Weihnachtszeit, sondern der "Geist der Weihnacht" ist ein großes Thema hier. Es geht um Vertrauen, es geht um Verzeihen. Und es geht auch um christliche Begriffe, was ich persönlich sehr schön fand. Denn bei den vielen Konsum- und Weihnachtsmanngeschichten geht die Tatsache, dass Weihnachten seinen Ursprung im christlichen Glauben hat, häufig verloren. Und noch etwas fällt einem zum Punkt Weihnachten immer wieder ein: Die kindliche Vorfreude. Ist es nicht schade, dass die im Zuge des Erwachsenwerdens meist verloren geht? Auch Chiara setzt sich mit diesem Punkt auseinander... »Warum hatte sie als Erwachsene diese aufgeregte Vorfreude auf Weihnachten eingebüßt? Weshalb ging das Glänzen in den Augen verloren, das begeisterte Lauschen auf das Flüstern der Kerzenflammen und das Rascheln von Geschenkpapier? Wann war das Besorgen der Geschenke für die Menschen, die man liebte, zur Hatz, ja geradezu zur Qual geworden, statt dass man Glücksgefühle dabei empfand?« In der Summe ergibt das ein rundum schönes und vorweihnachtliches Leseerlebnis, das man gerne in einem Rutsch konsumiert und das Buch am Ende zufrieden zuklappt. Dass ich einen Punkt abziehen muss, liegt daran, dass mein persönlicher Romantikgrenzwert an ein paar Stellen überschritten wurde. Einen begeisterten Leser von Liebesromanen dürfte dies aber kaum stören ;-) Fazit: Stimmungsvoll, vorweihnachtlich und mit tollen Charakteren. Kann ich sehr empfehlen! »Ich mache eigentlich gar nichts Besonderes«, flüsterte Chiara verwirrt. »Ich bin doch einfach nur ... da. Ich bin ich.«

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leider ziemlich flache Geschichte - Durchschnitt mit wenig Anspruch
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 16.02.2016

Buchinhalt: Die junge Chiara verliert ihre Anstellung bei einer Bank, doch ein neuer Job lässt nicht lange auf sich warten: sie soll das Manuskript eines Autors tippen, da dieser sich beide Hände verletzt hat. Chiara fliegt nach Kanada, wo Autor Forster in einer Berghütte lebt. Dort muß sie feststellen: Forster... Buchinhalt: Die junge Chiara verliert ihre Anstellung bei einer Bank, doch ein neuer Job lässt nicht lange auf sich warten: sie soll das Manuskript eines Autors tippen, da dieser sich beide Hände verletzt hat. Chiara fliegt nach Kanada, wo Autor Forster in einer Berghütte lebt. Dort muß sie feststellen: Forster ist ein Eigenbrötler und Raubein, doch Chiara lässt sich nicht unterkriegen und schon bald kommen sich die beiden näher…. Persönlicher Eindruck: Ich hatte mir ziemlich viel versprochen, als ich die Leseprobe zu diesem Roman las: zwei Menschen, vom Schicksal gebeutelt in einer einsamen Hütte, eventuelle Liebesgeschichte, christlicher Aspekt… doch so sehr das Buch auch eingängig und leicht zu lesen ist, so flach ist es leider auch. Chiara und Forster, die beiden Hauptfiguren, werden von der Autorin zwar beschrieben, doch auch im Laufe der Handlung bauen sie keinen nennenswerten Tiefgang auf. Schade, denn die Idee und das Grundkonstrukt des Romans hätte echt Potential. Chiara ist resolut und ein Mauerblümchen, Forster gutaussehend aber ein Raubein – die beiden Charaktere versuchen zumindest, durch kleinere Konflikte Stoff für eine gute Handlung zu sammeln. Was mir zu glatt und zu rosarot ist: die Heile-Welt-Handlung. Sorry, aber im Grunde reicht die Story allenfalls für einen Heftroman, aber nicht für einen gut durchdachten christlichen Roman, von dem der Leser sich Stoff zum Nachdenken verspricht. Die Geschichte hätte auch ein stinknormaler Groschenroman sein können, ich bin mehr als enttäuscht! Das Setting ist schön und auch bildreich präsentiert, auch die beginnende Liebesgeschichte und die zuckerwattesüße Handlung, die sich entspinnt. Doch mir war alles zu vorhersehbar. Bereits nach drei Seiten wußte ich, wie es ausgeht und das ist mir dann einfach nicht genug. Im Grunde sagt es das Schlusswort der Autorin: So, fertig. Genauso empfand ich die Geschichte auch: schnell geschrieben, husch-husch. Hätte ich so nicht erwartet von einer Autorin, die keine Anfängerin mehr ist! Für alle, die eine Liebesgeschichte ohne viel Reibungspunkte für zwischendurch suchen, ganz nett, aber keine Empfehlung für Leser, die einen anspruchsvollen Roman möchten. Ich bin mehr als zwiegespalten.

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Unter dem Polarlicht
von einer Kundin/einem Kunden aus Winterthur am 11.10.2015
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Als ich die Kurzbeschreibung gelesen habe, rechnete ich mit einem spannenden, abenteuerlichen Roman. Die Autorin schreibt packend, sehr bildhaft. Jedoch hab ich immer mit mehr Action gerechnet und war etwas enttäuscht, dass es einfach eine schöne Liebesgeschichte ist. Wer Liebesgeschichten mag, wird mit dem Buch zufrieden sein.

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