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Unter Tränen gelacht

Mein Vater, die Demenz und ich. Ungekürzte Ausgabe. Gelesen von der Autorin

(1)
In diesem sehr persönlichen Buch erzählt Bettina Tietjen von der Demenzerkrankung ihres Vaters, vom ersten "Tüdeln" bis zur totalen Orientierungslosigkeit. Offen und liebevoll beschreibt sie die Achterbahn ihrer Gefühle, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber auch ganz neu kennenzulernen, und die vielen komischen Momente, in denen sie trotz allem herzhaft zusammen lachen konnten. Bettina Tietjen musste lernen, dass Demenz ein Zustand ist, der ganz allmählich von einem vertrauten Menschen Besitz ergreift. Zuerst merkt man es nicht, dann will man es nicht wahrhaben. Schliesslich muss man lernen, es zu akzeptieren. Denn trotz aller Herausforderungen ist Bettina Tietjen überzeugt: Demenz ist nicht nur zum Heulen, sondern kann auch Denkanstoss und Kraftquell sein.
Portrait
Bettina Tietjen, geboren 1960, arbeitete nach ihrem Germanistik- und Romanistik-Studium als Reporterin, Autorin und Moderatorin für RIAS Berlin, die Deutsche Welle, den WDR, NDR und verschiedene Printmedien. Sie moderierte u.a. das RIAS-Frühstücksfernsehen, das DW-Journal und die "Aktuelle Stunde" im WDR. Seit 1993 ist sie beim NDR Gastgeberin auf dem Roten Sofa der Sendung "DAS!", einmal im Monat talkt sie mit Eckart von Hirschhausen bei "Tietjen und Hirschhausen", im Quiz "Wer hat s gesehen?" amüsiert sie sich mit prominenten Kandidaten über kultige TV-Momente und wenn es mit ihrem Lieblings-Fernsehkoch Rainer Sass was Leckeres zu brutzeln gibt, dann bindet sie sich auch gern mal die Schürze um. Seit 2008 gibt s den Sonntags-Radio-Talk "Tietjen talkt" bei NDR 2. Bettina Tietjen ist verheiratet, lebt in Hamburg und hat zwei Kinder.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Bettina Tietjen
Anzahl 8
Erscheinungsdatum 13.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783869522579
Verlag Osterwoldaudio
Auflage 1
Spieldauer 550 Minuten
Hörbuch (CD)
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unter Tränen gelacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 08.10.2015

suuuuper genial , dieses Buch . . . und genauso ist es . . . im täglichen Zusammenleben mit Demenzkranken gibt es sooo viele köstliche Momente, sooo viele heitere Begebenheiten . . . endlich mal nicht nur eine traurige Sicht auf diese Krankheit ( die ohne Frage doof... suuuuper genial , dieses Buch . . . und genauso ist es . . . im täglichen Zusammenleben mit Demenzkranken gibt es sooo viele köstliche Momente, sooo viele heitere Begebenheiten . . . endlich mal nicht nur eine traurige Sicht auf diese Krankheit ( die ohne Frage doof ist ) . . . aber man kann das Beste draus machen und den Ernst bissel von sich schieben . . . die meisten Demenzkranken lachen sooo gern und herzlich . . . das macht den Alltag leichter . . . ( ich arbeite seit vielen Jahren mit Demenzkranken zusammen ) . . . aus meiner Sicht ein MUSS für Jeden, der mit Demenzkranken zu tun hat

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Mit Augenmaß und Empathie geschrieben
von Stefan Wichmann am 03.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

?Komische Momente?, schreibt die Autorin im Klappentext. Kann man das so bewerben? Ja, denn sie versteht sich auf das Timing und das richtige Maß. Inhalt und Aufteilung des Buches So wie das Leben spielt. Es überrascht. Es fordert. Es ist bunt. Und just in dem Moment, in dem die üblichen Absprachen nicht... ?Komische Momente?, schreibt die Autorin im Klappentext. Kann man das so bewerben? Ja, denn sie versteht sich auf das Timing und das richtige Maß. Inhalt und Aufteilung des Buches So wie das Leben spielt. Es überrascht. Es fordert. Es ist bunt. Und just in dem Moment, in dem die üblichen Absprachen nicht greifen können, erhält die Protagonistin einen Anruf von der Polizei. Der Weg ist weit und die unterstützende, günstige Haushaltshilfe betrunken. So bleibt nur der Weg in die entfernte Stadt, um Ordnung zu schaffen und den Vater aus seiner Wohnung in ein Heim für Demenzerkrankte zu geben, dass nahe genug liegt, um ihn oft besuchen zu können und seinen weiteren Lebensweg zu unterstützen und mitzuerleben. Es handelt sich um eine durchaus realitätsnahe Geschichte, die ebenso geschrieben ist: nachvollziehbar. Ein jeder könnte selbst in diesem Erleben stecken. Die Bilder entstehen im Kopf und lassen den Leser mitfiebern. Bereits der Prolog führt gut in diesen lesenswerten, tiefgründigen Erfahrungsbericht ein, der so liebevoll geschrieben ist. Das Buch macht Mut, lebt teils von Andeutungen, die sich später auflösen und streut Schicksale anderer ein. Geschrieben ist es, ich zögere beim Wort: ?Unterhaltsam?. Dieser Begriff jedoch kommt mir sofort in den Sinn, bei diesem mehr als 300 Seiten starken Buch und unterhalten hat es, auch wenn der Hintergrund ernst ist. Doch diese Geschichte ist nicht wehleidig oder übertrieben dargestellt, sondern einfühlsam genug, sodass man mitgehen, mitbangen und miterleben kann. Zielgruppe Für alle, die auch die leisen Töne verstehen. Stil Das Buch liest sich fast wie ein Roman, hält den rechten Abstand ein zu Randpersonen und ist in der personalen Erzählperspektive geschrieben. Fazit Ein sehr schön umgesetzter Erfahrungsroman. Lohnenswert zu lesen und sollte im Buchregal für ein erneutes Lesen aufgehoben werden.

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von einer Kundin/einem Kunden am 30.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein trauriges Thema unterhaltsam, humorvoll aber auch lehrreich beschrieben. Auf jeden Fall eine Hilfe für Angehörige von Betroffenen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein tolles Buch, dass Mut macht!!!

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Eine intensive schwere Zeit gut herüber gebracht
von einer Kundin/einem Kunden aus Wermelskirchen am 09.07.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Für mich hat Frau Tietjen einen guten Einblick in die Demenzerkrankung ihres Vaters gegeben. Ich glaube, dass sie eine sehr schwere Zeit durchgemacht hat, die sie mit dem Buch aufgearbeitet hat. Es gibt Gott sei Dank immer mehr Heime und auch Angehörige, die liebevoll mit Demenzkranken umgehen und diese... Für mich hat Frau Tietjen einen guten Einblick in die Demenzerkrankung ihres Vaters gegeben. Ich glaube, dass sie eine sehr schwere Zeit durchgemacht hat, die sie mit dem Buch aufgearbeitet hat. Es gibt Gott sei Dank immer mehr Heime und auch Angehörige, die liebevoll mit Demenzkranken umgehen und diese nicht nur abschieben bzw. Unmögliches von ihnen erwarten. Von daher finde ich dieses Buch als ein sehr gutes nachahmwertes Beispiel.

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Unter Tränen gelacht
von Sikal am 27.04.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Gleich zu Beginn möchte ich den Titel dieses besonderen Buches hervorheben – „Unter Tränen gelacht“ spiegelt wohl am besten die Höhen und Tiefen der Emotionen wider, mit denen Angehörige Demenzkranker laufend konfrontiert werden. Demenz – ein Thema, das jeden treffen kann. Es gibt keine Unterschiede ob des gesellschaftlichen Standes, des... Gleich zu Beginn möchte ich den Titel dieses besonderen Buches hervorheben – „Unter Tränen gelacht“ spiegelt wohl am besten die Höhen und Tiefen der Emotionen wider, mit denen Angehörige Demenzkranker laufend konfrontiert werden. Demenz – ein Thema, das jeden treffen kann. Es gibt keine Unterschiede ob des gesellschaftlichen Standes, des Bankkontos oder der Herkunft. Die Autorin, Bettina Tietjen beschreibt in diesem sehr persönlichen Buch die Demenzerkrankung ihres Vaters ab Beginn des ersten Vergessens bis letztendlich zu seinem Tod. Sie lässt uns Anteil haben an vielen schönen, berührenden Momenten, in denen eine besondere Nähe entsteht. In denen sie ihren Vater aufs Neue kennenlernt und liebgewinnt. Natürlich bekommt man auch die schwierige, negative Seite zu lesen, die zwangsläufig mit dieser Krankheit einhergeht. Die unzähligen Momente, in denen sie als Angehörige hin- und hergerissen wurde zwischen Pflichtbewusstsein als Tochter und der Nicht-Anwesenheit im eigenen Haushalt bei Mann und Kindern. Immer mit einem Augenzwinkern und ohne Verbitterung. Frau Tietjen hat in dieser Zeit eine Menge gelernt (z.B. dass man dementen Menschen nicht widerspricht), und unzählige Informationen gesammelt. Sie spielt aber trotzdem nicht die Expertin, zeigt nur ihre persönliche Sicht der Dinge. Dass dieses Buch kein Sachbuch ist, versteht sich von selbst – trotzdem liest es sich spannend und man erfährt als Laie so manche Neuigkeit. Was aber vielleicht das Wichtigste ist – man wird angeregt, sich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen. Immer wieder wird der positive Umgang des Pflegepersonals in diesem Heim erwähnt, der Enthusiasmus mit denen die Beschäftigten ihrer Tätigkeit nachgehen und man kann nur den Hut ziehen vor so viel Engagement. Man bekam während des Lesens den Eindruck, dass den alten Menschen Würde und Wertschätzung entgegengebracht wird und sie in diesem Heim nicht am Abstellgleis sind. Fazit: Eine sehr persönliche Geschichte mit einer Brise Humor erzählt. Lesenswert!

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Ein sehr persönliches und berührendes Buch
von peedee am 22.04.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Bettina Tietjen, TV-Moderatorin, erzählt von der Demenzerkrankung ihres Vaters Burchard Schniewind, vom ersten „Tüdeln“ bis zur totalen Orientierungslosigkeit. Sie zeigt die letzten 2 Jahre und 7 Monate ihres Vaters im Heim auf und wie sie und ihre Schwester Dagmar samt den Familien damit umgegangen sind. Erster Eindruck: Ein schönes Cover... Bettina Tietjen, TV-Moderatorin, erzählt von der Demenzerkrankung ihres Vaters Burchard Schniewind, vom ersten „Tüdeln“ bis zur totalen Orientierungslosigkeit. Sie zeigt die letzten 2 Jahre und 7 Monate ihres Vaters im Heim auf und wie sie und ihre Schwester Dagmar samt den Familien damit umgegangen sind. Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit einem Foto von der Autorin mit ihrem Vater, ein schöner Titel „Unter Tränen gelacht“, erst beim Untertitel sieht man, dass es um Demenz geht. Schriftart und Farbwahl gefallen mir gut. Ein schönes, gebundenes Buch mit vielen persönlichen Fotos und Zeichnungen. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da ich Frau Tietjen ja natürlich aus dem Fernsehen „kenne“: Sie ist eine sehr sympathische Moderatorin und ich freue mich immer, ihre Gesprächsrunden mit spannenden Gästen zu sehen. Im Vorfeld meiner Lektüre habe ich einige Berichte in verschiedenen Magazinen dazu gelesen. „Hab mich verlaufen, ich Blödmann“ (S. 79) Es ist ein sehr persönliches und berührendes Buch, das zwar viel Tragisches aufzeigt, aber doch auch oft zum Lachen Anlass gab. Oftmals liessen mich lustige Episoden schmunzeln, Missgeschicke leer schlucken; Diskussionen um das Problem des Personalnotstandes oder die Pflegestufen-Beantragung liessen mich ohnmächtig zurück. „Ich bin dabei, meine Koordinaten zu verlieren“ (S. 111) Schlimm fand ich es, als Herr Schniewind ins Krankenhaus eingeliefert wurde, da er nur noch röchelte und die Ursache dafür zuerst unklar war. Erst das Röntgenbild konnte aufzeigen, dass er einen Teil seiner dritten Zähne verschluckt hatte! Berührt hat mich das Pflegepersonal des Heims, in dem Herr Schniewind zuletzt wohnte. Mit welchem Enthusiasmus sie ihren Job erledigen – Hut ab! Bettina und Dagmar haben mich sehr beeindruckt, wie sie mit der fortschreitenden Demenzerkrankung ihres Vaters umgegangen sind. Nicht alle Angehörigen könnten das – Ich hätte Angst, dass ich das auch nicht gut könnte. Ich bedanke mich für dieses aussergewöhnliche Buch.

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Ein Mutmach-Buch
von solveig am 11.04.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

„Je mehr der Verstand sich verabschiedet, desto unbeschwerter wird man wieder“ , erklärt Bettina Tietjen in einem Interview. Den Beweis dazu liefert sie mit ihrem Buch, in dem sie von den letzten Lebensjahren ihres Vaters und ihren gemeinsamen Erlebnissen erzählt. In lockerem Ton schildert sie den langsamen Verlauf seiner... „Je mehr der Verstand sich verabschiedet, desto unbeschwerter wird man wieder“ , erklärt Bettina Tietjen in einem Interview. Den Beweis dazu liefert sie mit ihrem Buch, in dem sie von den letzten Lebensjahren ihres Vaters und ihren gemeinsamen Erlebnissen erzählt. In lockerem Ton schildert sie den langsamen Verlauf seiner Demenz, vom fast unbemerkten Beginn bis zu seinem Ende. Wie schwer der Schritt vom Erkennen bis zum Akzeptieren der Krankheit ist, spürt der Leser aus ihren Sätzen. Dabei schreibt sie wechselweise über Episoden seiner früheren Zeit, in der ihr Vater noch im eigenen Haus leben konnte und von Frau Tietjens Schwester in Wuppertal betreut wurde, und den neueren Ereignissen, die sie selbst in Hamburg mit ihm erlebt hat. Einige Familienfotos lockern die Erzählung auf und geben einen Eindruck von Burchard Schniewind und seiner Familie wieder. Die verstreut eingefügten Zeichnungen, die er während seines Heimaufenthaltes angefertigt hat, illustrieren den steten Schwund des geistigen Vermögens. „Mein Vater, die Demenz und ich“ ist mehr als ein Kapitel ihres Lebens, das sich Bettina Tietjen „von der Seele schreibt“. Ich habe es als ein Mutmach-Buch empfunden: es zeigt, dass man auch diesem Schicksal positive Seiten abgewinnen kann, wenn man sich mit dem Thema intensiv beschäftigt und sich auf die Veränderungen einlässt. Es will betroffene Angehörige im Umgang mit Behörden und Pflegeinstitutionen Mut machen und stärken, beleuchtet auch die Schwächen unseres Pflegesystems. Ein Buch über Demenz „auf Augenhöhe“ geschrieben, in dessen Mittelpunkt der Umgang mit dem Patienten steht, informativ und aufmunternd.

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