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Urs Meier

Mein Leben auf Ballhöhe

(21)

Fairplay ist keine Regel, Fairplay ist eine Haltung

Mit einem Vorwort von Jürgen Klopp

Schiedsrichter zu sein ist ein harter, oft ein undankbarer Job. Urs Meier machte ihn 883 Spiele, mit einer beispiellos souveränen Art, einer reichen Gestik und dem Bestreben, sich stets verbessern zu wollen. Dadurch erlangte er die Hochachtung von Spielern und Fans.

Mit seinen Entscheidungen als Schiedsrichter aber war nicht jeder einverstanden: Von „rumänischen Hexen verflucht“ galt er bei der Boulevardpresse, weil er wegen einer Fehlentscheidung bei einem Qualifikationsspiel zur Fussball-EM 2004 zwischen Dänemark und Rumänien bei den rumänischen Fans in Ungnade fiel. Wochenlang stand er unter Polizeischutz – englische Fans machten Jagd auf ihn, weil er im EM-Viertelfinale 2004 ein Tor von Sol Campbell nicht anerkannte. Meier war ausserdem der Mann, der Michael Ballack im Halbfinale der WM 2002 die Gelbe Karte zeigte, sodass der Capitano der deutschen Fussballnationalmannschaft das Finale verpasste.

Mit seiner Autobiografie bietet Urs Meier nun Einblicke in die Seele eines Schiedsrichters – des manchmal einsamsten Mannes auf dem ganzen Platz. Er schildert seine Philosophie des Spiels, des Fairplays, blickt in die Zukunft des Fussballs und des Schiedsrichtertums und macht plausibel, warum der Fussball eine Blaupause für viele Lebensbereiche sein kann.

Portrait
Urs Meier, geboren 1959 in Zürich, gehörte viele Jahre zu den weltbesten Schiedsrichtern. 2004 beendete er seine Karriere als Unparteiischer und konzentriert sich seither auf die systematische Professionalisierung der international tätigen Schiedsrichter. Zusammen mit Johannes B. Kerner und Jürgen Klopp moderierte er die WM 2006 im ZDF. Der Vater von zwei Kindern leitet ein mittelständisches Unternehmen und ist gefragter Vortragsredner u.a. zum Thema Entscheidungsfindung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 11.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-667-10444-1
Verlag Delius Klasing
Maße (L/B/H) 221/142/27 mm
Gewicht 1
Abbildungen 5 schwarz-weiße und 20 farbige Fotos
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 28.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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8
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Fußball aus einer anderen Perspektive
von einer Kundin/einem Kunden am 18.07.2016

Meine Meinung: Bei diesem buch handelt es sich um die Biografie des Profi-Schiedsrichters Urs Meier. Man erfährt etwas von den Anfängen bis zum Ende seiner Karriere. Das Buch dient zugleich aber auch als Einblick in die Aufgaben, Ziele und Hindernisse und die vergangenen Entwicklungen eines Schiedsrichters in der Profiliga.... Meine Meinung: Bei diesem buch handelt es sich um die Biografie des Profi-Schiedsrichters Urs Meier. Man erfährt etwas von den Anfängen bis zum Ende seiner Karriere. Das Buch dient zugleich aber auch als Einblick in die Aufgaben, Ziele und Hindernisse und die vergangenen Entwicklungen eines Schiedsrichters in der Profiliga. Ich finde das Buch sehr informativ. Meier gibt einen guten Einblick in sein Berufsfeld. Man kann sowohl als Fußball-Anfänger als auch als Fußball-Urgestein noch etwas lernen und von dem Buch mitnehmen. Gerade, wenn man überwiegend in der Funktion des parteiischen Fußballzuschauers fungiert, kann die Sichtweise des Profis von der eigenen in einem erheblichen Maße abweichen. Hier erfährt man, was Meier von verschiedenen bekannten Spielsituationen hält und erlangt so einen Einblick in diese ganz andere Perspektive. Das finde ich sehr spannend, denn so erfährt man Fußball durch dieses Buch noch auf eine andere Weise, sodass man in Zukunft vielleicht etwas anders auf die Spiele und vor allem die Funktion und Tätigkeit des Schiedsrichters blickt. Besonders die persönlichen Anekdoten haben die sachlichen Aspekte enorm aufgelockert. Das macht das Buch und vor allem Autor Urs Meier sympathisch. Der Schreibstil ist flüssig lesbar. Der Autor schafft es gekonnt fließende Übergänge zwischen sachlichem und erzählerischem Ton zu gestalten. Besonders gelungen ist auch das Vorwort von Jürgen Klopp. Dieses Buch hat mir gut gefallen. Es ist neben einer Biografie noch wesentlich mehr und lohnt somit nicht nur dem größten Fußballfan, sondern allen, die mit diesem Sport sympathisieren.

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Der schwarze Mann
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 07.07.2016

Natürlich bin ich ein Fußballfan und schaue die Spiele meiner Lieblingself und die der Nationalelf regelmäßig und mit Leidenschaft. Und wie Millionen andere Zuschauer auch bin ich ein Profi-Zuschauer und ein Fachmann, was Fußball betrifft. Ich erkenne wirklich JEDES Foul, bin schneller als jeder Stürmer, sicherer in der Abwehr... Natürlich bin ich ein Fußballfan und schaue die Spiele meiner Lieblingself und die der Nationalelf regelmäßig und mit Leidenschaft. Und wie Millionen andere Zuschauer auch bin ich ein Profi-Zuschauer und ein Fachmann, was Fußball betrifft. Ich erkenne wirklich JEDES Foul, bin schneller als jeder Stürmer, sicherer in der Abwehr als jeder Weltklassetorwart. Und NATÜRLICH kenne ich die Schiedsrichter und weiß ihre Leistungen richtig einzuschätzen. Das dachte ich alles. Urs Meier und sein Buch haben mich ein bisschen aus meiner simplen Fußball-Zuschauer-Welt herausgeholt und mir einen interessanten und ungewöhnlichen Blick hinter die Kulissen dieses Fußballzirkus werfen lassen. Und das hat mir ungeheuren Spaß gemacht. Ich kannte Urs Meier ja schon als Kommentator. Es liegt nicht nur an seinem netten Schweizer Dialekt sondern an seiner ganzen Art, dass er mir schon immer sympathisch war und ich ihn für einen hervorragenden Schiedsrichter hielt. Dieser oberflächliche Eindruck wurde durch das Buch noch gefestigt. Urs Meier erzählt aus seinem Leben, seiner Arbeit, dem Fußballgeschäft. Und er deckt wirklich alle wichtigen Bereiche ab. Sein eigener Werdegang wird ebenso genau Beschrieben, wie die Arbeit als Schiedsrichter und Moderator. Er beschreibt seine Arbeit an der Pfeife mit Hingabe und einer kleinen Prise Humor. Man erfährt oft nur Kleinigkeiten die man so nicht mal ahnte, die aber ein etwas anderes feineres Bild auf die Tätigkeit geben. Das Bewusstsein, dass ein Schiedsrichter im Profisport auch ein Hochleistungssportler ist und daneben noch einen "richtigen" Job ausüben muss, sickert durch viele der Kapitel und lässt erkennen, dass zum Schiedsrichterleben eine gehörige Portion Leidenschaft dazugehört, um all den Stress und die Anfeindungen von Fans und Sportlern zu ertragen. Schön ist auch, dass es nicht mangelt an interessanten Anekdoten aus einem erfüllten Schiedsrichterleben und so manches Spiel ist mir sogar noch persönlich in Erinnerung. Auch das Vorwort hat mir gefallen, denn es zeigt, dass Urs Meier ein Mann ist, der weit mehr ist als der "schwarze Mann auf dem Spielfeld" der mit einer Thrillerpfeife 22 Sportler herumkommandiert. Nicht nur für Fußballfans ein hervorragendes unterhaltsames Sachbuch zur Lieblingssportart der Deutschen und über einen interessanten Menschen.

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Der schwarze Mann
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 07.07.2016

Natürlich bin ich ein Fußballfan und schaue die Spiele meiner Lieblingself und die der Nationalelf regelmäßig und mit Leidenschaft. Und wie Millionen andere Zuschauer auch bin ich ein Profi-Zuschauer und ein Fachmann, was Fußball betrifft. Ich erkenne wirklich JEDES Foul, bin schneller als jeder Stürmer, sicherer in der Abwehr... Natürlich bin ich ein Fußballfan und schaue die Spiele meiner Lieblingself und die der Nationalelf regelmäßig und mit Leidenschaft. Und wie Millionen andere Zuschauer auch bin ich ein Profi-Zuschauer und ein Fachmann, was Fußball betrifft. Ich erkenne wirklich JEDES Foul, bin schneller als jeder Stürmer, sicherer in der Abwehr als jeder Weltklassetorwart. Und NATÜRLICH kenne ich die Schiedsrichter und weiß ihre Leistungen richtig einzuschätzen. Das dachte ich alles. Urs Meier und sein Buch haben mich ein bisschen aus meiner simplen Fußball-Zuschauer-Welt herausgeholt und mir einen interessanten und ungewöhnlichen Blick hinter die Kulissen dieses Fußballzirkus werfen lassen. Und das hat mir ungeheuren Spaß gemacht. Ich kannte Urs Meier ja schon als Kommentator. Es liegt nicht nur an seinem netten Schweizer Dialekt sondern an seiner ganzen Art, dass er mir schon immer sympathisch war und ich ihn für einen hervorragenden Schiedsrichter hielt. Dieser oberflächliche Eindruck wurde durch das Buch noch gefestigt. Urs Meier erzählt aus seinem Leben, seiner Arbeit, dem Fußballgeschäft. Und er deckt wirklich alle wichtigen Bereiche ab. Sein eigener Werdegang wird ebenso genau Beschrieben, wie die Arbeit als Schiedsrichter und Moderator. Er beschreibt seine Arbeit an der Pfeife mit Hingabe und einer kleinen Prise Humor. Man erfährt oft nur Kleinigkeiten die man so nicht mal ahnte, die aber ein etwas anderes feineres Bild auf die Tätigkeit geben. Das Bewusstsein, dass ein Schiedsrichter im Profisport auch ein Hochleistungssportler ist und daneben noch einen "richtigen" Job ausüben muss, sickert durch viele der Kapitel und lässt erkennen, dass zum Schiedsrichterleben eine gehörige Portion Leidenschaft dazugehört, um all den Stress und die Anfeindungen von Fans und Sportlern zu ertragen. Schön ist auch, dass es nicht mangelt an interessanten Anekdoten aus einem erfüllten Schiedsrichterleben und so manches Spiel ist mir sogar noch persönlich in Erinnerung. Auch das Vorwort hat mir gefallen, denn es zeigt, dass Urs Meier ein Mann ist, der weit mehr ist als der "schwarze Mann auf dem Spielfeld" der mit einer Thrillerpfeife 22 Sportler herumkommandiert. Nicht nur für Fußballfans ein hervorragendes unterhaltsames Sachbuch zur Lieblingssportart der Deutschen und über einen interessanten Menschen.

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Flott und angenehm
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 05.07.2016

Urs Meier weiß, wovon er schreibt. Als ehemaliger Fußballschiedsrichter der höchsten Stufe hat er alle möglichen Klassen durchlaufen und erklärt zum Beispiel auch, warum Partien unter unerfahreneren Spielern oft schwerer zu leiten sind als jene unter Profis. Dieses Buch (auch wenn das erste Kapitel abgesehen vom unterhaltsamen Einstieg ein... Urs Meier weiß, wovon er schreibt. Als ehemaliger Fußballschiedsrichter der höchsten Stufe hat er alle möglichen Klassen durchlaufen und erklärt zum Beispiel auch, warum Partien unter unerfahreneren Spielern oft schwerer zu leiten sind als jene unter Profis. Dieses Buch (auch wenn das erste Kapitel abgesehen vom unterhaltsamen Einstieg ein wenig trocken daherkommt) ist wohl für ein größeres Publikum nützlich, als man annehmen würde. Nicht nur der eingefleischteste Fußballfan und Stadiongeher findet hier etwas für sich, auch weniger stark Fußballbegeisterte Menschen oder teilweise auch welche ohne genaues Wissen zu diesem Sport können von diesem Buch profitieren. Denn auch wenn Meier seine Erfahrungen widergibt, die vor allem auf dem Platz stattfinden, erklärt er dennoch auch immer wieder Dinge abseits dessen und dann wird es insgesamt interessant für all jene, die eine Führungskraft sind, eine solche werden wollen oder einfach ein paar Tipps lesen möchten, wie sie selbst entschlossener auftreten könnten und Entscheidungen schnell fällen und vertreten können. Bei allem, was Meier vor, während und nach der Karriere als Schiedsrichter tut und tat, war und ist er mit Herzblut dabei und das transportiert diese Lektüre auf wunderbar angenehme Weise. Nie wirkt ein Abschnitt aufgesetzt oder verbissen, aber die Energie dahinter spürt man als Leser. Man merkt auch, welche Punkte Meier besonders am Herzen liegen und mit seiner Fachkenntnis untermauert er seine Kritik am System, ohne oberlehrerhaft oder besserwisserisch daherzukommen. Meiers flotter, angenehmer Erzählstil wird von einem Vorwort (Jürgen Klopp) und zwei Gastkommentaren ergänzt, die unter anderem dadurch eine amüsante Note zum Buch beitragen, weil sie Szenen, die Meier selbst auch schildert, aus einem anderen Blickwinkel aufgreifen. Wenn er nicht gerade ein Buch schreibt, ist Urs Meier hauptsächlich als Redner und (TV-)Experte unterwegs. Ich (als Österreicherin) würde mir wünschen, dass er auch einmal einen Kurs mit den österreichischen Fußballschiedsrichtern macht, die könnten sicher einiges vom ihm übernehmen und so noch besser werden.

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Mein Leben auf Ballhöhe
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 17.06.2016

Als Fußballfan war ich neugierig auf ein Buch aus der Sicht eines Schiedsrichters, und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Bereits das Cover mit dem Porträt von Urs Meier kombiniert mit seinem Namen in Rasengrün fand ich sehr ansprechend, angenehm schlicht gehalten und dennoch ein Blickfang. Auch das Vorwort von... Als Fußballfan war ich neugierig auf ein Buch aus der Sicht eines Schiedsrichters, und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Bereits das Cover mit dem Porträt von Urs Meier kombiniert mit seinem Namen in Rasengrün fand ich sehr ansprechend, angenehm schlicht gehalten und dennoch ein Blickfang. Auch das Vorwort von Jürgen Klopp stellt eine gelungene Einstimmung dar und dann gelingt es dem Autor, bereits in seinem ersten Kapitel den Leser zu überraschen, als es statt um Fussball um Eishockey geht, doch dieser kleine Exkurs macht das Anliegen von Urs Meier, welches auch oder gerade heute noch aktuell ist, verständlich. In angenehm kurzen Kapiteln, welche ihren Inhalt bereits in ihren Überschriften wiederspiegeln, entfaltet sich die Karriere von Urs Meier mit seinen Überlegungen, wie es besser gehen könnte, ohne überheblich zu wirken. Er lässt seine Karriere Revue passieren und versetzt den Leser in eine Zeitreise. Gut gefallen haben mir die eingeschobenen Fotoseiten sowie der Gastkommentar und der abschließende Lebenslauf. Eine andere Setzart des Manuskripts hätte dem Sachbuchcharakter keinen Abbruch getan, würde jedoch für die Optik einiges bringen. Und ein Lesebändchen würde ich mir wünschen. Dieses Buch eignet sich gut als Geschenk, nicht nur zur EM Zeit.

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Mal eine andere Sicht zum Thema Fußball
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 08.06.2016

27 Jahre hat Urs Meier seine Tätigkeit als Schiedsrichter ausgeübt. Und in dieser Zeit hat er einiges erlebt. Er wurde von Fans, die mit einer Entscheidung nicht zufrieden waren, verflucht. Er wurde von Trainern für seine Leistungen belächelt oder bekam von ihnen gratuliert. Und eines ist klar: Urs Meier... 27 Jahre hat Urs Meier seine Tätigkeit als Schiedsrichter ausgeübt. Und in dieser Zeit hat er einiges erlebt. Er wurde von Fans, die mit einer Entscheidung nicht zufrieden waren, verflucht. Er wurde von Trainern für seine Leistungen belächelt oder bekam von ihnen gratuliert. Und eines ist klar: Urs Meier ist einem Motto immer treu geblieben: Gerecht pfeifen und Fairplay sind ein MUSS auf dem Rasen. Hier gibt es keine Sonderbehandlung für die Top-Stars. Vor dem neutralen Schiedsrichter aus der Schweiz waren alle gleich. Urs Meier berichtet, wie er David Beckham mit einer gelben Karte mal gerettet hat, wie sein Lieblingsspieler Zidane nach einem Spiel in seine Kabine kam und wie die gelbe Karte gegen Michael Ballack bei der WM 2002 ins Museum gekommen ist. Ich persönlich fand Urs Meier schon immer sehr sympathisch. Wenn ich alleine an die Bericht-Erstattung bei der WM 2006 denke, besser wie Meier und Klopp? Das geht gar nicht! Alleine schon das Vorwort von Jürgen Klopp bestätigt auch meine Meinung über Urs Meier, sympathisch, locker und immer bei der Sache. Er lebt für den Fußball. Als großer Fußball Fan finde ich es einfach klasse, dass endlich auch mal ein Schiedsrichter aus seinem Leben berichtet. Das ist mal was ganz anderes. Durch das Buch lernt man viel zum Thema Fußball dazu (es gibt unterschiedliche Pfeifen, die die Schiedsrichter nutzen können und je nach Art und Weise eines Spiels hat da jede Pfeife so ihre Vor- und Nachteile). Mein Verständnis für den Job des Schiedsrichters ist nach Lesen dieses Buches ein ganz anderes geworden. Der Schiedsrichter hat nicht den Luxus wie wir zu Hause. Er kann sich nicht jede Szene, die passiert ist mehrfach anschauen und dann entscheiden. Hierzu gibt es auch eine lustige Anekdote im Buch. Nimm einen Raum voller Menschen, lass sie entscheiden, ob kein Foul, gelb oder rot. Und dann zeig ihnen einfach EINMAL verschiedene Situationen. Dreimal darf man raten, wie das Ergebnis aussieht? Ich finde es schade, dass Urs Meier nicht mehr pfeift. Er hat viel mehr für den Fußball und für die Arbeit des Schiedsrichters getan. Ich freue mich schon auf die EM. Da wird man Urs Meier wieder zu sehen und auch zu hören bekommen.

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Neue Sicht auf den Volkssport Fußball
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2016

Wenn man Fußballfan ist, ertappt man sich relativ häufig dabei, den Schiri auszuschimpfen, wenn der mal wieder ein ganz klares Foul nicht sieht, Abseits pfeift, was keines war oder den Lieblingsspieler vom Platz stellt. Fußball ist eben eine emotionale Angelegenheit und der Schiedsrichter während mindestens 90 Minuten im engeren... Wenn man Fußballfan ist, ertappt man sich relativ häufig dabei, den Schiri auszuschimpfen, wenn der mal wieder ein ganz klares Foul nicht sieht, Abseits pfeift, was keines war oder den Lieblingsspieler vom Platz stellt. Fußball ist eben eine emotionale Angelegenheit und der Schiedsrichter während mindestens 90 Minuten im engeren Sinne kein Mensch, sondern das Zünglein an der Waage. Er ist derjenige, der im "schlimmsten" Fall darüber entscheidet, ob man an diesem Wochenende eher gute oder schlechte Laune haben wird. Sind die großen Emotionen nach dem Spiel abgeebbt und der Alltag holt einen wieder ein, vergisst man Schiris schnell wieder und man fiebert mit der eigenen Mannschaft wieder dem nächsten Spiel mit anderen Schiris entgegen. So sollte es zumindest sein, aber was Urs Meier passiert ist, wünscht man niemandem. Er wurde verfolgt, bedroht und sogar verflucht. Spätestens als auch Drohungen gegen seine Familie ausgesprochen wurden, hörte der Spaß aber so richtig auf. Dieses Buch zeigt, dass Schiedsrichter eben doch auch Menschen sind, sie aber auch oft die Sündenböcke sind. Dass man diesen Job mit Leidenschaft, Hingabe und Liebe zum Sport ausübt, vermag Urs Meier bildhaft zu beschreiben. Interessante Hintergrundinformationen gibt es natürlich auch, beispielsweise, dass es Trillerpfeifen gibt, die aggressiv klingen - ja sogar klingen MÜSSEN. Begegnungen und Spiele, an die man sich noch erinnern kann wie man sie selbst im Fernsehen verfolgt hat, werden mal aus der Sicht des Schiris beschrieben. Dadurch versteht man einiges im Rückblick besser und hat vielleicht auch in der Zukunft ein Quäntchen mehr Verständnis. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und wird über die 243 Seiten nicht langweilig. Urs Meier hat viel zu erzählen und das Buch gewährt einem eine ganz neue Sicht auf den Volkssport Fußball!

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Das Leben als Schiedsrichter
von einer Kundin/einem Kunden aus Sauensiek am 14.05.2016

Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Jürgen Klopp. In der Biografie von Urs Meier, geht es hauptsächlich um sein Leben als Schiedsrichter, mit seinen höhen und tiefen. Es wird auch ausführlich über das Thema "Profischiedsrichter"geschrieben, da es zur Zeit noch so ist, dass ein Schiedsrichter noch seinen Hauptbruf nachgeht um... Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Jürgen Klopp. In der Biografie von Urs Meier, geht es hauptsächlich um sein Leben als Schiedsrichter, mit seinen höhen und tiefen. Es wird auch ausführlich über das Thema "Profischiedsrichter"geschrieben, da es zur Zeit noch so ist, dass ein Schiedsrichter noch seinen Hauptbruf nachgeht um seine Lebensunterhalt zu beschreiten. In diesem Buch gibt es auch noch ein paar Bilder und ganz zum Schluß ein Lebenslauf von Urs Meier mit seinen wichtigsten Spielen. Das Buch lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen. Ich selber bin kein großer Fußballfan aber da ich Biografien sehr gerne lesen und ich den Klapptext schon sehr interessant fand, hat mich das Buch nicht enttäuscht :)

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Mein Leben auf Ballhöhe
von Tintenherz aus Kronshagen am 02.05.2016

„Urs Meier – Mein Leben auf Ballhöhe“ von Urs Meier und Jürgen Pander, erschienen im Delius Klasing Verlag, Seitenanzahl: 246 Inhalt: Schiedsrichter zu sein ist ein harter, oft ein undankbarer Job. Urs Meier machte ihn 883 Spiele, mit einer beispiellos souveränen Art, einer reichen Gestik und dem Bestreben, sich stets verbessern zu... „Urs Meier – Mein Leben auf Ballhöhe“ von Urs Meier und Jürgen Pander, erschienen im Delius Klasing Verlag, Seitenanzahl: 246 Inhalt: Schiedsrichter zu sein ist ein harter, oft ein undankbarer Job. Urs Meier machte ihn 883 Spiele, mit einer beispiellos souveränen Art, einer reichen Gestik und dem Bestreben, sich stets verbessern zu wollen. Dadurch erlangte er die Hochachtung von Spielern und Fans. Mit seiner Autobiografie bietet Urs Meier nun Einblicke in die Seele eines Schiedsrichters – des manchmal einsamsten Mannes auf dem ganzen Platz. Er schildert seine Philosophie des Spiels, des Fairplays, blickt in die Zukunft des Fußballs und des Schiedsrichtertums und macht plausibel, warum der Fußball eine Blaupause für viele Lebensbereiche sein kann. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover ist mit einem Bild des resolut und sympathisch wirkenden Urs Meier perfekt gestaltet. Hauptthema dieses Buches ist die Professionalisierung der Schiedsrichter und das Buch zeigt ein Verständnis vom Beruf des Schiedsrichters auf, das weit über die Regelkunde geht. Interessant und detailliert wird aus Sicht Urs Meier von der Arbeit eines Schiedsrichters berichtet. Er erklärt die Grundvoraussetzungen (Kondition, Beherrschen der Regeln) und bringt dem Leser näher, wie man ein Fußballspiel „lesen“ kann. Technische Hilfsmittel (z. B. Kommunikationssystem, Torkamera) werden angesprochen und erläutert. Die Farbfotos und die Gastkommentare lockern die doch manchmal recht ernste „Diskussion“ auf. Urs Meier, von klein auf von dem Sport mit dem Ball begeistert, erzählt in einfachen und verständlichen Worten seinen Werdegang. Seine Leidenschaft und sein Gerechtigkeitssinn brachten ihn ins Schiedsrichteramt. Klar und gradlinig berichtet er von seinen Einsatzorten, Erlebnisse mit Spielern und führt Beispiele für Fehlentscheidungen an. Er vertritt seine Meinung beharrlich mit gesundem Menschenverstand, dass der Profifußball einen Profischiedsrichter benötigt und stellt Überlegungen für ein Organisationsmodell an. Seine Auftritte als Fernseh-Fußballexperte des ZDF im Dreigestirn mit Johannes B. Kerner und Jürgen Klopp sind sehr interessant und locker aufgebaut. Fazit: Ein interessantes und gelungenes Werk auch für Nicht-Fußballbegeisterte.

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Nicht nur für Fußballfans
von einer Kundin/einem Kunden aus Remscheid am 21.04.2016

Urs Meier führt uns mit seiner autobiographischen Darstellung "Mein Leben auf Ballhöhe" in die Welt des Fußball- Schiedsrichters ein. Er kombiniert dabei auf unterhaltsame Weise die Schilderung seines Werdegangs mit eigenen Ansichten und Einsichten zum Leben, die weit über den Platz hinaus gehen. Auf diese Weise schafft er es,... Urs Meier führt uns mit seiner autobiographischen Darstellung "Mein Leben auf Ballhöhe" in die Welt des Fußball- Schiedsrichters ein. Er kombiniert dabei auf unterhaltsame Weise die Schilderung seines Werdegangs mit eigenen Ansichten und Einsichten zum Leben, die weit über den Platz hinaus gehen. Auf diese Weise schafft er es, sein Buch auch für Gelegenheits- Fußball- Gucker interessant zu gestalten. Die sportlichen Anteile sind so lebendig und kleinschrittig beschrieben, dass man ihm auch als Laie gut folgen kann. Seine eigene Haltung präsentiert er offen und ohne Arroganz. Insgesamt nähert man sich beim Lesen dem Menschen Urs Meier ein Stück. Dies ist, meiner Meinung nach, dass Beste was eine Biographie erreichen kann. Er lässt uns teilhaben an den ruhmreichen und weniger rühmlichen Momenten seines Lebens und schafft so die Möglichkeit der Identifikation. Den großen Informationsgehalt zu Weltfußball und Schiedsrichtertum liefert er sozusagen "nebenbei" mit. Der Schreibstil ist unterhaltsam und flüssig, einzig das Seitenlayout etwas gewöhnungsbedürftig, da an Absätzen gespart wurde. Die Fotos aus verschiedenen Stationen Meiers Leben vervollständigen das Bild positiv.

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Urs Meiers persönliche Fußballwelt
von Jennifer aus Stadtroda am 15.04.2016

Der sympathische Schweizer Urs Meier war 27 Jahre mit Leib und Seele Schiedsrichter und hat dabei alle Facetten des Fußball- und vor allem des Schiedsrichtergeschäfts kennen gelernt. Mit 18 Jahren entschied sich der gebürtige Züricher gegen eine Fußballkarriere und für den Beruf des Schiedsrichters. Peu à peu setzte er sich... Der sympathische Schweizer Urs Meier war 27 Jahre mit Leib und Seele Schiedsrichter und hat dabei alle Facetten des Fußball- und vor allem des Schiedsrichtergeschäfts kennen gelernt. Mit 18 Jahren entschied sich der gebürtige Züricher gegen eine Fußballkarriere und für den Beruf des Schiedsrichters. Peu à peu setzte er sich in der Altherrenriege durch und pfiff nach zahlreichen regionalen Partien 1998 sein erstes WM-Spiel. Während seiner aktiven Zeit galt er als Perfektionist und Gerechtigkeitsfanatiker. Er hinterließ nichts dem Zufall, suchte sich seine Assistenten und seine Berufskleidung stets selbst aus und war nie parteiisch oder bestechlich. Man kann mit Bestimmtheit sagen, er war seiner Zeit weit voraus und ist es mit seinen innovativen Ideen bis heute. So ist er beispielsweise ein großer Sympathisant der Torkamera und des Profischiedsrichtertums. Letzteres hat sich bis heute weder in der Schweiz noch in Deutschland etablieren können. Meiers 245 Seiten starke Rückschau empfinde ich als überaus gut gelungen, weil sie authentisch und schonungslos offen geschrieben ist. Sowohl der Laie als auch der Kenner wird dieses biografische Sachbuch mögen. Es gibt nicht nur viel Biografisches über Urs Meier preis, sondern vor allem über König Fußball und das harte Los der Schiedsrichter. Denn als Referee wird man durch eine strittige Entscheidung schnell zum Buhmann der Nation. Meiers Anekdoten und Einblicke ins Schiedsrichterregelwerk sind ungemein unterhaltsam und erhellend. Zudem enthält Meiers auch ein Stück deutsche und auch internationale Fußballgeschichte (1977-2004). Ob Luis Figo, Oliver Kahn oder Zinedine Zidane, Meiers individuelle Geschichten mit den Fußballgiganten sind einfach nur lesenswert. Und was macht der umtriebige Ex-Referee heute? Er hält Vorträge und gehört seit 2005 dem sog. ZDF-Fußballexpertenteam an. Darüber hinaus engagiert er sich mit Herzblut für seine Zunft. FAZIT Ein ehrliches und unverstelltes Buch, das vor allem Fußballfans schätzen werden.

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Der Profi
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 18.07.2016

Bei Urs Meier ist „Mein Leben auf Ballhöhe“ sicher nicht nur Titel seines neuen Buches. Es ist zweifellos die Quintessenz seines Denkens und Tuns und dieser Macher mit Herz findet sein Betätigungsfeld auf dem grünen Rasen. Er jagt nicht auf dieselbe profane Art dem runden Leder hinterher, wie so... Bei Urs Meier ist „Mein Leben auf Ballhöhe“ sicher nicht nur Titel seines neuen Buches. Es ist zweifellos die Quintessenz seines Denkens und Tuns und dieser Macher mit Herz findet sein Betätigungsfeld auf dem grünen Rasen. Er jagt nicht auf dieselbe profane Art dem runden Leder hinterher, wie so viele junge Männer. Nein, er verschreibt sich dem Schiedsrichterleben voll und ganz. Was er darunter versteht, davon handelt dieses sehr unterhaltsame Sachbuch. Es ist kein Wunder, dass der umtriebige Autor für die Einführung von Berufsschiedsrichtern plädiert. Hat er es auf dem Fußballplatz doch mit Ausgebufften Vollprofis zu tun, die in rasanter Schnelligkeit Millionen scheffeln und gelbe Karten einsammeln, die gefälligst ihre Berechtigung brauchen. Urs Meier weiß, dass die Schiedsrichterzunft auf Ball höhe sein muss, wenn sie auf Augenhöhe wahrgenommen werden soll. Die Zeit der Amateure ist vorbei. Der Autor und Fernsehprominente weiß zahlreiche Anekdoten aus dieser Zeit zu berichten und er lässt eigentlich kein Feld unbeackert. Ob zu niedrige Tore, veränderte Elfmeterpunkte oder Bestechungsversuche Urs Meier hat alles erlebt. Bis auf Welt- und Europameisterschaften hat der erfrischend eitle Referee es gebracht. Eindrucksvoll beschreibt der Autor seinen Lebensweg, aus der Schweizer Provinz hinaus, bis Südkorea, als eine gelbe Karte ihn in Deutschland bekannt machte. Ballack sein Dank! Als Fußballfan, der jeden Samstagnachmittag Borussia Dortmund die Daumen drückt, habe ich dieses Sachbuch mit großem Interesse gelesen. Urs Meiers Schreibstil ist flüssig und ungemein Lässig. Er lässt auch nicht die Konkurrenzsituationen unter Schiedsrichtern aus, was mir persönlich nicht geläufig war. Mir haben auch die vielen kleinen Begegnungen mit bekannten Fußballern gefallen. Zidane war der Größte auf dem Platz und der tragische Verlierer von Berlin, weiß Meier. „Mein Leben auf Ballhöhe“ ist reich an Informationen und noch reicher an Emotionen. meinen Dank dafür! Insgesamt ein richtig gutes Sachbuch mit hohem Unterhaltungsfaktor!

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sein Leben
von Marion L. aus Tornesch am 16.07.2016

Der Wunsch Schiedsrichter zu werden und Topspiele zu pfeiffen. Urs Meier hat seinen Traum verfolgt und gelebt. Sehr beeindruckend geschrieben. Ich fand, dass hier eher das allgemeine Schiedsrichterleben und die Spielanalyse im Vordergrund stand. Hätte jetzt ein wenig mehr Urs Meier erwartet. Aber für interssierte Fussballfans genau die richtige... Der Wunsch Schiedsrichter zu werden und Topspiele zu pfeiffen. Urs Meier hat seinen Traum verfolgt und gelebt. Sehr beeindruckend geschrieben. Ich fand, dass hier eher das allgemeine Schiedsrichterleben und die Spielanalyse im Vordergrund stand. Hätte jetzt ein wenig mehr Urs Meier erwartet. Aber für interssierte Fussballfans genau die richtige Lektüre.

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Hat meine knappen Erwartungen erfüllt
von einer Kundin/einem Kunden am 15.06.2016

Urs Meier ist eine interessante, sympathische Persönlichkeit. Der Beruf des Schiedsrichters ist in weiten Strecken hart und undankbar. Meier hat sich in diesem Sport seine Sporen verdient. Er pfeift konsequent, aber fair. Jetzt ist seine Biographie herausgekommen. Diese hat er mit dem Autor Jürgen Pander verfasst. Der Schreibstil ist angenehm... Urs Meier ist eine interessante, sympathische Persönlichkeit. Der Beruf des Schiedsrichters ist in weiten Strecken hart und undankbar. Meier hat sich in diesem Sport seine Sporen verdient. Er pfeift konsequent, aber fair. Jetzt ist seine Biographie herausgekommen. Diese hat er mit dem Autor Jürgen Pander verfasst. Der Schreibstil ist angenehm natürlich. Frei von der Leber weg hat der Autor Urs Meiers Worte zu einem Buch gemacht, das gute Einblicke sowohl in Urs Meiers Leben gibt, als auch dem Fußball einen großen Stellenwert einräumt. Das Interessante an Biographien sind für mich persönlich die kleinen Einblicke in Dinge, die einem Außenstehenden verborgen bleiben. Vermeindliche Kleinigkeiten, die doch großes Bewirken können, wie zum Beispiel die Wahl der richtigen Trillerpfeife in Anbetracht verschiedener Stadien und verschieden „klingender“ Fusballfans. Urs Meier erzählt auch von diesen Dingen. Der Werdegang des Schiedsrichters wird natürlich gleichermaßen beleuchtet. So bietet sich mit der Lektüre dieses Buches ein interessanter Einblick in die große Welt des Fußballs und der Profession Schiedsrichter. Das einzige Manko ist in meinen Augen die wenig zielführende Aneinanderreihung der ganzen "Fakten". Das wirkt manchmal etwas unrund aufgezählt ohne einen roten Faden erkennen zu lassen. Fazit: Ein sehr unterhaltsames Buch für Fussball- und Urs Meier Fans. Meine Erwartungen hat das Buch komplett erfüllt.

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Ausflug in ein neues Genre
von LizzyCurse am 01.06.2016

Schiedsrichter stehen auf der anderen Seite des Balles. Und, was uns so manchmal gar nicht richtig bewusst ist, haben einen harten, manchmal undankbaren Job. Im Fußball kann eine Entscheidung von ihnen den Hass von tausenden auslösen oder den frenetischen Jubel der gegnerischen Fans. Urs Meier schildert nicht nur anschaulich... Schiedsrichter stehen auf der anderen Seite des Balles. Und, was uns so manchmal gar nicht richtig bewusst ist, haben einen harten, manchmal undankbaren Job. Im Fußball kann eine Entscheidung von ihnen den Hass von tausenden auslösen oder den frenetischen Jubel der gegnerischen Fans. Urs Meier schildert nicht nur anschaulich seine Biographie, sondern erklärt auch, warum der Fußball eine Blaupause für so viele Bereiche des Lebens sein kann. Ehrlich? Ich war recht skeptisch vor der Lektüre dieses Buch. Ein Sachbuch ist weder mein bevorzugtes Genre, noch kenne ich mich in Schiedsrichterfragen sonderlich gut aus. Doch das Buch wirft spannende Fragen auf, und so entschloss ich mich dazu, diesem Buch eine Chance zu geben. Ganz abseits meines üblichen Jagdgebietes. Der Einstieg überraschte mich. Meiers Abhandlung ist zunächst ein Gastkommentar von Jürgen Klopp vorangestellt. Im Nachhinein finde ich, dass die Gastekommentare gut gewählt und platziert sind. Sie ermöglichen sie Außensicht auf den Menschen, der sich hier zum größten Teil selbst schildert. Find ich ziemlich gut. Mit lockeren Worten führt Urs Meier in seine Biographie ein und behält eigentlich das ganze Buch über den lockeren Stil bei, was dem Buch sehr gut tut. So führt er durch die Seiten, ohne das der Leser das Gefühl bekommt, ihm wird ein staubiger Vortrag gehalten. Schließlich soll das kein Schulbuch sein. Urs Meier schildert seinen Werdegang als Schiedsrichter vom kleinen Schiri, der Lokale Spiele pfeift bis hin zur internationalen Bühne. Hierbei wirft er immer wieder auch allgemeine kritische Fragen auf, die er geschickt in biographische Details und Erlebnisse verpackt. Zum Beispiel, der Grund dafür, dass es im Profifußball keine Profischiedsrichter gibt, wo doch in allen anderen Bereichen des Fußballs ständig modernisiert und verbessert wird. Für mich hat es sich eigentlich gelesen, wie ein Plädoyer für die Ausbildung und Anerkennung des Schiedsrichterberufs. Immer wieder klang dieses kritisch betrachtete Thema im Buch an und zog sich wie ein roter Faden durch das Buch. Ich erhielt durch „Mein Leben auf Ballhöhe“ einen subjektiven Einblick in ein Themenfeld, über dass ich zuvor so viel wusste wie eine Banane über die Antarktis, und ich muss zugeben, ich habe den Ausflug in neue Gefilde definitiv nicht bereut. Urs Meier legt mit diesem Buch ein gleichsam unterhaltsames wie auch informatives Werk vor, dass mich zwar nicht auf ganzer Linie begeistern kann, aber in vielen Punkten zu überzeugen weiß. Insbesondere die kritische Sicht auf die Rolle des Schiedsrichters im europäischen Profifußball hat dafür gesorgt, dass ich in Zukunft, den Mann der pfeift und Karten verteilt aus einer anderen Perspektive sehen werde.

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Ein Leben auf Ballhöhe
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 31.05.2016

Urs Meier beschreibt mit Hilfe des Co-Autors Jürgen Pander sein Schiedsrichterleben. Daß Jürgen Klopp das Vorwort hierzu geschrieben hat, finde ich bemerkenswert, aber nicht verwunderlich. Die beiden haben sich erst nach dem Abschied von Urs Meier als Schiedsrichter kennengelernt und konnten so auf dem Platz nicht aneinandergeraten.Denn damit kennt... Urs Meier beschreibt mit Hilfe des Co-Autors Jürgen Pander sein Schiedsrichterleben. Daß Jürgen Klopp das Vorwort hierzu geschrieben hat, finde ich bemerkenswert, aber nicht verwunderlich. Die beiden haben sich erst nach dem Abschied von Urs Meier als Schiedsrichter kennengelernt und konnten so auf dem Platz nicht aneinandergeraten.Denn damit kennt Urs Meier sich gut aus und mußte wegen einer Fehlentscheidung auch schon unter Polizeischutz gestellt werden. Einfach ist es nicht, Schiedsrichter zu sein und wichtige Spiele zu leiten. Da geht es hoch her auf dem Spielfeld, und so ist ein Schiedsrichter nicht nur der Schiri, sondern auch Lenker und Leiter und muß so manches Aufbrausen der Spieler im Keim ersticken. Urs Meier bemängelt, wie ich finde, zu Recht, daß es keine oder nur sehr wenige Profi-Schiedsrichter gibt. Es ist nicht einfach, die Aufgaben eines Schiedsrichters mit dem Berufs- und Familienleben zu vereinbaren und immer wieder total fit auf dem Platz zu stehen. Das geht nur mit echter Begeisterung für den Sport. Ein gut und interessant geschriebenes Buch über den Fußball mit vielen Rückblicken auf Spiele und Spieler, die vielen noch in Erinnerung sind. Es hat Freude gemacht, das Buch zu lesen, das durch die eingefügten Bilder noch aufgelockert wird. Eine Empfehlung für alle Sport- und besonders Fußballbegeisterten.

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MUSS für EM
von einer Kundin/einem Kunden aus Rostock am 24.05.2016

Ich bin kein großer Fussballfan. Ja natürlich, wenn WM oder EM ist oder ich bei nem Bekannten bin, der es grade schaut, schau ich mit aber ich schalte Fussball nicht selbstständig ein. Allerdings waren Bekannte von mir auf einem Motivationsseminar des Autors und hatten nur gutes zu erzählen.... Ich bin kein großer Fussballfan. Ja natürlich, wenn WM oder EM ist oder ich bei nem Bekannten bin, der es grade schaut, schau ich mit aber ich schalte Fussball nicht selbstständig ein. Allerdings waren Bekannte von mir auf einem Motivationsseminar des Autors und hatten nur gutes zu erzählen. Zusätzlich befasse ich mich grade mit Biographien um zu schauen ob mir dieses Genre gefällt. Also wollte ich unbedingt hier hereinlesen. Ich finde es sehr spannend. Der Autor erzählt spannend und sehr humorvoll aber wird zwischendurch auch Ernst um seine Anliegen vorzubringen. Man merkt wie ernst es ihm mit dem Fussball ist, außerdem finde ich die Perspektive auf das Leben von Schiedrichtern sehr erfrischend, da ich noch nie vorher über den Schiedsrichter nachgedacht habe oder wie das alles so funktioniert ... ihr etwa? Ich muss sagen, dass ich von diesem Buch sehr begeistert bin. Für Fussballbegeisterte oder die die es werden wollen nur zu empfehlen.

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Für Fußballfans ein Muss
von einer Kundin/einem Kunden aus Zellertal am 13.05.2016

Ich gebe „Urs Meier – Mein Leben auf Ballhöhe“ vier Sterne. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, aber es gibt auch ein paar Kritikpunkte. Urs Meier beschreibt aus seiner Sicht seine Karriere, aber auch wichtige Instrumente des Schiedsrichtertums. Zweimal gibt es ein paar Seiten mit farbigen Bildern, die... Ich gebe „Urs Meier – Mein Leben auf Ballhöhe“ vier Sterne. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, aber es gibt auch ein paar Kritikpunkte. Urs Meier beschreibt aus seiner Sicht seine Karriere, aber auch wichtige Instrumente des Schiedsrichtertums. Zweimal gibt es ein paar Seiten mit farbigen Bildern, die seine Karriere auch bildlich untermauern (nur schade, dass manchmal im Buch von Bildern gesprochen wird, die aber dann gerade in dieser Auswahl nicht vorkommen). Zum Buch. Zuerst das Positive: Ich fand es wirklich unglaublich spannend das Geschehen auf dem Fußballplatz aus der Sicht des Schiedsrichters zu erleben. Da gibt es so viele Sachen, denen ich nie so viel Beachtung geschenkt hätte, zum Beispiel die verschiedenen Pfeifentypen, oder wie wichtig die Gesten des Schiris sind. Für eine Biografie ist das Buch auch in einer sehr schönen Sprache geschrieben, da habe ich schon brisantere gelesen, deswegen war es einfach durchzukommen. Ich habe wirklich viel aus diesem Buch gelernt und es hat mir auch einige Denkanstöße gegeben. Leider gab es auch ein paar Kritikpunkte: Mir wird ein bisschen zu viel hin und her gesprungen. Oft wird von einem Ereignis erzählt, dass ihn dann wieder an ein früheres erinnert und dann vielleicht auch noch an ein späteres und dann befindet man sich auf einmal wieder beim ersten Ereignis, das verwirrt etwas. Auch werden viele Dinge wiederholt, da sie in verschiedenen Kapiteln vorkommen. Und dann will ich noch anmerken, dass mir das Buch manchmal etwas zu selbstverherrlichend rüberkam. Ich meine klar, es ist eine Biografie und Urs Meier hat bestimmt auch viele große Dinge geleistet, nur manchmal war es mir ein bisschen too much mit dem Selbstlob. Trotzdem kann ich jedem Fußballfan nur weiterempfehlen, in dieses Buch reinzulesen, weil es einen ganz neuen Blick auf die Schiedsrichter wirft und es viel Spaß gemacht hat, diese Biografie zu lesen.

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Fußball über alles
von leseratte1310 am 21.04.2016

Schiedsrichter bei Fußballspielen haben es bestimmt nicht leicht. Egal wie sie entscheiden, irgendjemand nimmt garantiert übel – Spieler, Trainer und sonstige Offizielle eines Vereins und nicht zuletzt die Zuschauer und Fans. In diesem schwierigen Umfeld gibt es dann Schiedsrichter, die sich einen guten Namen gemacht haben, weil sie stets... Schiedsrichter bei Fußballspielen haben es bestimmt nicht leicht. Egal wie sie entscheiden, irgendjemand nimmt garantiert übel – Spieler, Trainer und sonstige Offizielle eines Vereins und nicht zuletzt die Zuschauer und Fans. In diesem schwierigen Umfeld gibt es dann Schiedsrichter, die sich einen guten Namen gemacht haben, weil sie stets souverän und gradlinig entscheiden oder entschieden haben. Urs Meier ist ein solcher Schiedsrichter. Als jemand, der mit Fußball nichts am Hut hat, aber nur von Fußballfans umgeben ist, kam mir der Name bekannt vor. Ich dachte mir, dass es höchst interessant sein könnte, das Thema Fußball mal aus einer anderen Sicht zu betrachten. Schon die Leseprobe gab einen unterhaltsamen Eindruck. Nach dem Lesen dieses Buches muss ich sagen „es war interessant“. Der Teil, wo es um Funktionäre, Verbände etc. ging, hat mich nicht so interessiert. Aber die Berichte und Anekdoten aus dem Leben eines Schiedsrichters waren unterhaltsam und oft auch sehr witzig. Ein bisschen fehlte mir Informationen über den Menschen Urs Meier. Doch der hat seine Tätigkeit als Schiedsrichter so ernst genommen, dass man das nicht trennen kann. Es gehört einfach zusammen. Meier war und ist immer bestrebt, Verbesserungen herbeizuführen. Er bringt seine Überzeugungen mit großem Selbstbewusstsein rüber. Das Buch ist interessant geschrieben und angenehm flüssig zu lesen. Obwohl vieles sehr unterhaltsam, manches sogar ziemlich emotional ist, denke ich dennoch, dass eher Fußballfans angesprochen werden.

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Der Ball ist eben rund
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 12.06.2016

Das vorliegende Buch könnte man unter „special interest“ kategorisieren. Zu Beginn beschreibt Jürgen Klopp in seinem Vorwort treffend die Person Urs Meier. Diese Einschätzung bestätigt sich auch beim Leser in Verlauf der Lektüre. Sympathisch, bodenständig, engagiert. Er brennt für den Fußballsport, eckt mit seiner Meinung aber oft an, besser... Das vorliegende Buch könnte man unter „special interest“ kategorisieren. Zu Beginn beschreibt Jürgen Klopp in seinem Vorwort treffend die Person Urs Meier. Diese Einschätzung bestätigt sich auch beim Leser in Verlauf der Lektüre. Sympathisch, bodenständig, engagiert. Er brennt für den Fußballsport, eckt mit seiner Meinung aber oft an, besser gesagt, er wird nicht gehört oder ignoriert. Vorab stellte ich mir Fragen dahingehend, ob das Buch Privates von ihm und Interna aus der Fußballwelt preisgeben wird, inwieweit er sich kritisch mit dem Thema Fußball, sich mit dem Metier des Schiedsrichterdaseins auseinandersetzt und wen genau er mit seinem Buch ansprechen möchte. Eine große Stimme hat er allerdings nicht im Parlament, sprich bei den mächtigen Funktionären bei FIFA oder UEFA. Doch davon lässt er sich nicht abschrecken. Er wird weiterhin seine Plädoyers bezüglich Fairness und Effektivität halten. Weil es ihm enorm wichtig ist, dass der Fußballsport voran getrieben wird und den eigentlichen ehernen Zielen wie Sportlichkeit, Kameradschaft gerecht wird. Sollten Machtbestrebungen und Korruption weiterhin so um sich greifen, gerät der Sport nur noch als Mittel zum Zweck. Soweit geht er in seinem Buch nicht. Er ist vorsichtig, berichtet nur von einigen weit zurück liegenden Mauscheleien. Auch bei privaten Dingen hält er sich sehr bedeckt. Von seiner Persönlichkeit, seinem Charakter und seiner Einstellung zu diversen Angelegenheiten den Fußballsport betreffend, erfährt man umso mehr. Frei von der Leber weggeschrieben, voller Enthusiasmus und Engagement, nimmt man seine Ausführungen sehr wohl ernst. Doch man fühlt sich nicht als eigentlicher Adressat seiner Thesen und Argumente. Die Diskrepanz zwischen Fans und Funktionären entmutigt bisweilen regelrecht. Sehr schade ist, dass diejenigen, die dieses Buch eigentlich lesen sollten, dafür nur ein müdes Lächeln übrig haben. Schiedsrichter stehen irgendwie immer zwischen den Stühlen, sind Prellböcke für Emotionen. Sie sind eher unscheinbar und farblos; und werden es mit Sicherheit auch bleiben. Alles wird weiter laufen wie bisher. Jeder weiß, „wie es läuft“ und alle gemeinsam schauen wir die Spiele der diesjährigen EM in Frankreich.

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