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Vater, Mutter, Tod

(2)
Ein Vater, der grosse Schuld auf sich lädt. Eine Mutter, die alles tun würde, um ihren Sohn zurückzubekommen. Ein Junge, der tot in einer Berliner Wohnung liegt. Eine Frau, deren Erinnerungen sie betrügen. Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten – um jeden Preis. Und stösst auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn.
Rezension
"Psycho-Thriller mit Sogwirkung.", ZITTY, Christian Endres
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 336, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.05.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783843700412
Verlag Ullstein eBooks
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Kundenbewertungen


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Warum Katharsis?
von maleur aus Berlin am 24.11.2015

Zwei unterschiedliche Milieus stoßen aufeinander, eine sozial schwache Familie aus Berlin-Neukölln und eine Akademikerfamilie aus Kleinmachnow. Der Schreibstil ist eingängig. Die Charaktere sind oberflächlich beschrieben. Selbst die Hauptprotagonistin ist, bis auf ihren psychischen Konflikt, blass geblieben. Im Übrigen halte ich den Aufbau der Geschichte doch eher für wirr. Die... Zwei unterschiedliche Milieus stoßen aufeinander, eine sozial schwache Familie aus Berlin-Neukölln und eine Akademikerfamilie aus Kleinmachnow. Der Schreibstil ist eingängig. Die Charaktere sind oberflächlich beschrieben. Selbst die Hauptprotagonistin ist, bis auf ihren psychischen Konflikt, blass geblieben. Im Übrigen halte ich den Aufbau der Geschichte doch eher für wirr. Die Kapitel sind kurz und wechseln von Jacquelines Bericht zu xx Tage vor der Katharsis. Die Tage vor der Katharsis wechseln auch nicht in der Reihenfolge sondern springen von 6 auf 2 und wieder auf 6. Dadurch wirkt das Ganze auf mich eher konfus. Im Übrigen verstehe ich auch den Begriff Katharsis in dem Zusammenhang nicht. Als ich beim Kapitel Katharsis war, habe ich keine Reinigung feststellen können. Ist das Feststecken in einer psychischen Verwirrtheit eine Reinigung? Auch die Einordnung in Thriller halte ich für übertrieben. Für mich ist das ein Psycho-Roman. Ich finde die Geschichte als solche auch sehr interessant aber Spannung im Sinne von Thriller kam für mich an keiner Stelle auf.

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ein totes Kind,ein verschwundenes Kind,eien verwirrte Frau.
von einer Kundin/einem Kunden am 29.09.2011

Was war nur los mit ihr?Sie traf ihre Mutter in der Stadt,aber ihre Mutter war schon seit zwei Jahren tot?Sie wusste nicht mehr in welchem Stock ihr Büro war.Ein siebenjäriger Junge kommt zu Tode,doch ihr Junge lebt und ihr Mann liebt sie.Bis auf ihre Kopfschmerzen ist doch alles bestens,oder... Was war nur los mit ihr?Sie traf ihre Mutter in der Stadt,aber ihre Mutter war schon seit zwei Jahren tot?Sie wusste nicht mehr in welchem Stock ihr Büro war.Ein siebenjäriger Junge kommt zu Tode,doch ihr Junge lebt und ihr Mann liebt sie.Bis auf ihre Kopfschmerzen ist doch alles bestens,oder nicht?Dann ist da auch noch dieser Polizeikommissar,der das Leben eines Siebenjährigen retten will

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Genial geschrieben !
von AKRD am 04.05.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Siegfried Langer hat mich sehr überrascht. Ich kannte den Autor noch gar nicht und das Buch wäre mir vielleicht im Buchladen auch nicht zwingend aufgefallen. Zum Glück gibt es Vorablesen , denn sonst wäre mir ein sehr guter Krimi durch die Lappen gegangen. Wie Langer die Geschichte erzählt und dabei verschiedene... Siegfried Langer hat mich sehr überrascht. Ich kannte den Autor noch gar nicht und das Buch wäre mir vielleicht im Buchladen auch nicht zwingend aufgefallen. Zum Glück gibt es Vorablesen , denn sonst wäre mir ein sehr guter Krimi durch die Lappen gegangen. Wie Langer die Geschichte erzählt und dabei verschiedene Erzählstrukturen und Zeiten mit einander verbindet, ist schon genial. Eine junge Frau kann "Erinnerungsaussetzer", ein kleiner Junge wird bei dem Streit zwischen den Eltern getötet, eine mysteriöse, rothaarige Frau taucht auf und ein Kommissar hat emotional mehr mit dem Fall zu tun, als ihm lieb sein kann. Ein sehr guter Krimi, den ich rasch durch hatte. Daumen hoch !!

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Einfach einmalig Spitze
von Blumenmeer2 aus Kobern-Gondorf am 02.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Über dieses Buch, eine kurze Inhaltsangabe zu schreiben, ohne zu viel zu verraten ist wahrhaftig schwierig. Auf der einen Seite, eine Frau, die mit ihrem Mann, einem Alkoholiker und ihrem Kind zusammen lebt. Auf der anderen Seite Jacqueline Adam, Architektin im renommierten Architekturbüro Friedrich Vogt & Simon Hall, glücklich... Über dieses Buch, eine kurze Inhaltsangabe zu schreiben, ohne zu viel zu verraten ist wahrhaftig schwierig. Auf der einen Seite, eine Frau, die mit ihrem Mann, einem Alkoholiker und ihrem Kind zusammen lebt. Auf der anderen Seite Jacqueline Adam, Architektin im renommierten Architekturbüro Friedrich Vogt & Simon Hall, glücklich verheiratet mit ihrem Mann René, einem Anwalt, und der siebenjährige Sohn Lukas. Doch eines Tages beginnt für Jacpueline die Hölle. Alles beginnt mit Kopfschmerzen und geht weiter bis zu Halluzinationen, bis sie schließlich gar nicht mehr weiß, was ist Realität und was ist Wahn? Zudem wird ein Junge getötet und einer entführt. Kommissar Manthey nimmt sich dieser Fälle an und sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten ' um jeden Preis. Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn. Meine Meinung: Wie oben bereits erwähnt habe ich mir mit der Inhaltsangabe etwas schwer getan, da ich ja nicht zuviel vom Buch verraten möchte. Insgesamt ist das Buch ein gelungener 1A-Thriller, der unter die Haut geht. Eine unglaubliche Geschichte über Wahnvorstellungen und Persönlichkeitsspaltungen, ich fand sie sehr interessant. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und spannend. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen Das Buch ist in viele kurze Kapitel eingeteilt, die spannend geschrieben sind und sich schnell lesen lassen. Mit jedem Kapitel wechselt auch die Perspektive oder der Zeitpunkt der Handlung - dadurch wird das Tempo im Buch noch rasanter. Von mir 5 Sterne und für Wahre Thrillerfans eine Leseempfehlung.

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Einfach einmalig Spitze
von Martha aus Kobern-Gondorf am 02.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Über dieses Buch, eine kurze Inhaltsangabe zu schreiben, ohne zu viel zu verraten ist wahrhaftig schwierig. Auf der einen Seite, eine Frau, die mit ihrem Mann, einem Alkoholiker und ihrem Kind zusammen lebt. Auf der anderen Seite Jacqueline Adam, Architektin im renommierten Architekturbüro Friedrich Vogt & Simon Hall, glücklich... Über dieses Buch, eine kurze Inhaltsangabe zu schreiben, ohne zu viel zu verraten ist wahrhaftig schwierig. Auf der einen Seite, eine Frau, die mit ihrem Mann, einem Alkoholiker und ihrem Kind zusammen lebt. Auf der anderen Seite Jacqueline Adam, Architektin im renommierten Architekturbüro Friedrich Vogt & Simon Hall, glücklich verheiratet mit ihrem Mann René, einem Anwalt, und der siebenjährige Sohn Lukas. Doch eines Tages beginnt für Jacpueline die Hölle. Alles beginnt mit Kopfschmerzen und geht weiter bis zu Halluzinationen, bis sie schließlich gar nicht mehr weiß, was ist Realität und was ist Wahn? Zudem wird ein Junge getötet und einer entführt. Kommissar Manthey nimmt sich dieser Fälle an und sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten ' um jeden Preis. Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn. Meine Meinung: Wie oben bereits erwähnt habe ich mir mit der Inhaltsangabe etwas schwer getan, da ich ja nicht zuviel vom Buch verraten möchte. Insgesamt ist das Buch ein gelungener 1A-Thriller, der unter die Haut geht. Eine unglaubliche Geschichte über Wahnvorstellungen und Persönlichkeitsspaltungen, ich fand sie sehr interessant. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und spannend. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen Das Buch ist in viele kurze Kapitel eingeteilt, die spannend geschrieben sind und sich schnell lesen lassen. Mit jedem Kapitel wechselt auch die Perspektive oder der Zeitpunkt der Handlung - dadurch wird das Tempo im Buch noch rasanter. Von mir 5 Sterne und für Wahre Thrillerfans eine Leseempfehlung.

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Was ist Realität, was ist Wahn?
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 11.07.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Jacqueline Adam führt ein wundervolles Leben. Sie ist Architektin im renommierten Architekturbüro Friedrich Vogt & Simon Hall, glücklich verheiratet mit ihrem Mann René, einem Anwalt, und der siebenjährige Sohn Lukas macht das Familienglück komplett. Es könnte nicht besser laufen, wenn es auch in letzter Zeit etwas stressig in Jacquelines... Jacqueline Adam führt ein wundervolles Leben. Sie ist Architektin im renommierten Architekturbüro Friedrich Vogt & Simon Hall, glücklich verheiratet mit ihrem Mann René, einem Anwalt, und der siebenjährige Sohn Lukas macht das Familienglück komplett. Es könnte nicht besser laufen, wenn es auch in letzter Zeit etwas stressig in Jacquelines Leben war, aber sie hat es geschafft und mit ihrem Entwurf das Projekt Hotel "Le Mirage" als Auftrag für ihren Arbeitgeber sichern können. Leider blieb der Stress nicht ohne Folgen, häufige Kopfschmerzen quälen sie, doch dies ist nur ein geringer Preis für ihre momentanen Erfolg und wer weiß, vielleicht steigt sie sogar bald in die Chefetage auf - die Vorzeichen stehen günstig. Um etwas zu entspannen, trifft sich Jacqueline in der Mittagspause mit ihrer Mutter Roswitha Collin. Die beiden gehen shoppen und verbringen eine schöne Zeit miteinander, doch als sie sich trennen, fällt Jacqueline zum ersten Mal eine rothaarige Frau auf, die sie zu beobachten scheint. Als sie ihre Mutter darauf aufmerksam machen willen, ist diese verschwunden. Als Jacqueline an diesem Abend nach Hause kommt, ist sie immer noch etwas verwirrt, doch ein Schock trifft sie, als ihr Mann ihr klar macht, dass ihre Mutter bereits vor zwei Jahren verstorben ist. War der Stress in letzter Zeit zu groß, droht sie zusammen zu brechen? Doch Jacqueline will sich durchbeißen - zu lange hat sie für ihren Erfolg gearbeitet, als dass sie jetzt das Handtuch werfen würde. Zwar sucht sie auf Rat ihres Mannes einen Arzt auf, doch kürzer treten will sie nicht. Es belasten sie jedoch nicht nur ihre Kopfschmerzen und "Aussetzer", auch erscheint diese rothaarige Frau immer wieder in ihrer Nähe und scheint sie auf Schritt und Tritt zu beobachten. Was will diese Frau von ihr, ihr Leben zerstören, sie in den Wahnsinn treiben oder ist sie eine Gefahr für ihre Familie? Noch bevor Jacqueline sich dessen ganz klar wird, bricht eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes über sie hinein und droht, sie in die Knie zu zwingen ... Was ist Realität, was ist Wahn? Der Plot wurde ausgesprochen vielschichtig und spannend erarbeitet, ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt rausbekommen musste, was sich hinter Jacquelines "Aussetzern" verbirgt und wie sich die Geschichte auflöst. Die Figuren, allen voran Protagonistin Jacqueline wurden ausgesprochen facettenreich erarbeitet, ich kann nur sagen: Was für eine vielschichtige Persönlichkeit, der Wahnsinn, wobei ich mir hier allerdings gar nicht so sicher bin, ob ich der Dame gerne mal in der Realität begegnen wollen würde. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen fesselnd, sodass aus einem kurzen, abendlichen Anlesen des Buches ein nächtliches Durchlesen des Buches wurde und ich habe es nicht bereut, denn ich hätte unmöglich zwischendrin aufhören oder das Buch gar zu Seite legen können, wollen und mögen. Es ging einfach nicht, ich war so in der Geschichte gefangen, dass sie mich bis zum Ende nicht mehr aus ihrer Gewalt gelassen hat.

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Vater Mutter Tod
von einer Kundin/einem Kunden aus Buseck am 26.05.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Anfangs möchte ich erwähnen, das es bei diesem Buch nicht leicht ist, eine Rezension zu schreiben ohne zuviel vom Inhalt zu verraten. Aber ich werde es versuchen. Zur Geschichte: Anfangs erzählt der Autor von einer Familienstreitigkeit mit einem tragischen Ausgang. Im weiteren Verlauf des Buches lernt man Jacqueline kennen, eine... Anfangs möchte ich erwähnen, das es bei diesem Buch nicht leicht ist, eine Rezension zu schreiben ohne zuviel vom Inhalt zu verraten. Aber ich werde es versuchen. Zur Geschichte: Anfangs erzählt der Autor von einer Familienstreitigkeit mit einem tragischen Ausgang. Im weiteren Verlauf des Buches lernt man Jacqueline kennen, eine erfolgreiche Architektin, die gerade den Auftrag ihres Lebens bekommen hat. Doch dann hat diese auf einmal Gedaechtnislücken. Sie findet ihr eigenes Büro nicht mehr etc. Außerdem trifft sie sich auf einmal mit ihrer Mutter, die allerdings schon vor zwei Jahren verstorben ist. Hat sie einen Hirntumor???? in einem weieteren Kapitel wird über die Entführung eines Jungen berichtet. Und dann gibt es da noch Paula. Welch Rolle spielt sie???? Lest einfach selbst. Meine Meinung: Wie oben bereits erwähnt habe ich mir mit der Inhaltsangabe etwas schwer getan, da ich ja nicht zuviel vom Buch verraten wollte. Insgesamt ist das Buch ein gelungener Thriller. Auch die Geschichte über Wahnvorstellungen und Persönlichkeitsspaltungen fand ich sehr interessant. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und spannend. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Mein Fazit: Ein empfehlenswertes Buch, einen Autor denman sich merken muss

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Vater, Mutter, Tod
von Sibylle Meyer aus Rotenburg (Wümme) am 10.04.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Es handelt sich um einen sehr gut und flüssig geschriebenen Thriller, in dem es zwar gleich am Anfang einen Todesfall gibt, aber der Leser immer wieder anfängt zu zweifeln, ob denn wirklich alles so klar ist, wie es scheint. Erst auf den letzten Seiten werden die Fäden zur Aufklärung... Es handelt sich um einen sehr gut und flüssig geschriebenen Thriller, in dem es zwar gleich am Anfang einen Todesfall gibt, aber der Leser immer wieder anfängt zu zweifeln, ob denn wirklich alles so klar ist, wie es scheint. Erst auf den letzten Seiten werden die Fäden zur Aufklärung logisch zusammengeführt. Stetig wird die Spannung weiter aufgebaut und dann auch gut gehalten. Immer wieder kommen neue Gesichtspunkte hinzu, bei einigen ist nicht klar, wie sie zu werten sind. Interessant ist die Gliederung des Buches. Es wird aus mehreren Perspektiven zu unterschiedlichen Zeitpunkten erzählt. Diese Art der Kapitelaufteilung führt einerseits zu Verwirrungen, andererseits trägt sie zum Verständnis bei. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Dadurch ein sehr gutes aber auch recht kurzes Lesevergnügen. Mir hat "Vater, Mutter, Tod" sehr gut gefallen und ich kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

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Vater, Mutter, Tod
von Sibylle Meyer aus Rotenburg (Wümme) am 10.04.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Es handelt sich um einen sehr gut und flüssig geschriebenen Thriller, in dem es zwar gleich am Anfang einen Todesfall gibt, aber der Leser immer wieder anfängt zu zweifeln, ob denn wirklich alles so klar ist, wie es scheint. Erst auf den letzten Seiten werden die Fäden zur Aufklärung... Es handelt sich um einen sehr gut und flüssig geschriebenen Thriller, in dem es zwar gleich am Anfang einen Todesfall gibt, aber der Leser immer wieder anfängt zu zweifeln, ob denn wirklich alles so klar ist, wie es scheint. Erst auf den letzten Seiten werden die Fäden zur Aufklärung logisch zusammengeführt. Stetig wird die Spannung weiter aufgebaut und dann auch gut gehalten. Immer wieder kommen neue Gesichtspunkte hinzu, bei einigen ist nicht klar, wie sie zu werten sind. Interessant ist die Gliederung des Buches. Es wird aus mehreren Perspektiven zu unterschiedlichen Zeitpunkten erzählt. Diese Art der Kapitelaufteilung führt einerseits zu Verwirrungen, andererseits trägt sie zum Verständnis bei. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Dadurch ein sehr gutes aber auch recht kurzes Lesevergnügen. Mir hat "Vater, Mutter, Tod" sehr gut gefallen und ich kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

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Wo beginnt WAHNSINN?
von Melanie Enns aus L. am 13.10.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Vater, Mutter, Tod! heißt es und schon der Titel sagt aus, was fehlt, nämlich das Kind. Kinder spielen oft das Spiel: Mutter, Vater, Kind, aber hier wird das Kind gleich auf den ersten Seiten tödlich verletzt und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Ein Thriller, der wirklich fesselt ab... Vater, Mutter, Tod! heißt es und schon der Titel sagt aus, was fehlt, nämlich das Kind. Kinder spielen oft das Spiel: Mutter, Vater, Kind, aber hier wird das Kind gleich auf den ersten Seiten tödlich verletzt und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Ein Thriller, der wirklich fesselt ab der ersten Seite. Das einzige was ich bemängeln möchte ist, daß das Buch anhand der recht großen Schrift viel zu schnell zu Ende gelesen ist. Einen Abend habe ich gebraucht und auch wenn es spannend war und mich wirklich genauso gefesselt hat wie erwartet anhand der Leseprobe, Klappentext und Cover, war mir mein Lesevergnügen ein klein wenig zu kurz ausgefallen. Nun aber meine Meinung zum Geschehen: Gleich der Anfang beginnt sehr spannend mit einer jungen Frau, die sich davor fürchtet nach Hause zu kommen, da ihr Mann zu tätlichen Angriffen neigt, wenn er getrunken hat. Gleich auf den ersten Seiten geschieht ein großes Unglück, denn der Sohn wird tödlich verletzt durch einen Messerstich direkt in die Halsschlagader. Danach beginnt der Wahnsinn, der für mich erstmal nicht sehr übersichtlich war und ich mich erst einmal zurechtfinden musste ins Geschehen hinein. Etwa ab Mitte des Buches kommt dann die Aufklärung und das Puzzle fügt sich zusammen. Es geht um 2 Frauen, 2 Männer und 2 Söhne, diese auseinander zu halten ist am Anfang recht schwer, aber hinterher, wenn man kapiert um was für einen Wahnsinn es geht, verfolgt man atemlos das Geschehen und hofft auf ein gutes Ende. Anders gesagt kann man auch sagen, es geht um eine misshandelte Frau und um eine Architektin mit großem Erfolg. Diese beiden zusammenzusetzen ist mir am Anfang doch schwergefallen! Eine junge Frau die sich in Wahnvorstellungen flüchtet um dem Grauen zu entfliehen? Die einzelnen Kapitel sind untereilt in "Vor der Katharsis" oder auch nur "Jaqueline" Um dies zu verstehen, müsst ihr das Buch selbst Lesen und dabei unbedingt die Kapitelübersichten beachten. Wie schon gesagt, ich habe einige Zeit gebraucht um in das Buch hineinzufinden, aber danach ließ es sich sehr flüssig Lesen. Die häusliche Gewalt wird auch das eine oder andere Mal aufgegriffen und macht mich wirklich sprachlos, das Frauen es aushalten sich misshandeln zu lassen und immer noch ihre Männer lieben. Leider sind es nicht immer nur die Frauen, die misshandelt und geschlagen werden, sondern auch die Kinder und da bekomme ich echt die Wut. Auch hier schafft die Frau, die mal große und hohe Ziele hatte es nicht sich zu distanzieren, sondern verfällt in einen echten Wahnsinn. Komissar Mantey selbst trägt eine große Last mit sich herum und deshalb geht ihm dieser Fall auch sehr nah. Für ihn selbst endet der Fall mit einem Happy End! Mehr mag ich nicht schreiben, um nicht die Spannung vorwegzunehmen. Ich habe das Lesen genossen, aber für mich hätten es ruhig einige Seiten mehr sein können. Wobei man vielleicht nicht von Geniessen schreiben sollte, wenn man einen Thriller liest, oder? Vielleicht sollte ich besser schreiben, der Autor hat es verstanden mich in seinen Bann zu ziehen?

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Spannend, faszinierend, fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden am 05.10.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Wie stellt man es an eine Rezension zu einem der genialsten Bücher, die ich die letzten Jahre gelesen habe zu verfassen, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten? Mit dieser Frage habe ich mich lange beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich den Inhalt hier völlig rauslasse... Wie stellt man es an eine Rezension zu einem der genialsten Bücher, die ich die letzten Jahre gelesen habe zu verfassen, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten? Mit dieser Frage habe ich mich lange beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich den Inhalt hier völlig rauslasse und einfach meine Empfindungen beim Lesen und danach beschreibe. Denn gerade der Inhalt ist in diesem Buch sehr wichtig und die kleinste Information vorab kann jede Menge von der Spannung und der Stimmung rauben. Schon die Leseprobe hat mich vor dem Erscheinen völlig in Ihren Bann gezogen und ich hatte das Gefühl einfach weiterlesen zu MÜSSEN! Und genauso ging es, als ich endlich das Werk anfing. Innerhalt weniger Stunden hatte ich es auch schon beendet. Und den Drang ein Buch so zu verschlingen und die ganze Welt außen vor zu lassen, hatte ich seit Jahren nicht mehr. Das Klingeln des Telefons, meine Lieblingsserie im Fernsehen, Essen - alles völlig Nebensächlich, wenn man in die Geschichte von Siegfried Langer eintaucht. Wenn man es nicht gewohnt ist, können die zeitlichen Sprünge und der Aufbau der Story den Leser verwirren, aber ich denke das legt sich schnell. Ich hatte keine Probleme damit und fand diese Erzählweise genau richtig für die Geschichte und ihren Hintergrund. Gerade wenn das letzte Rätsel gelöst ist, ist man als Leser sicher, anders hätte man diesen fantastischen Thriller nicht schreiben können. Die Sprache ist perfekt auf die einzelnen Situationen abgestimmt. Teils recht einfach und sehr umgangssprachlich, teils sehr bildhaft und intellektuell. Immer genau passend zu den einzelnen Strängen und Personen. Wie gesagt, ich bin völlig hin und weg von dieser Meisterleistung in Form eines Buches. Jeder, der gerne spannende Geschichte, die die ganze Welt um einen herum vergessen lassen, liest sollte SOFORT dieses Buch lesen. Ihr werdet es nicht bereuen, versprochen :-)

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Fesselnder Psychothriller made in Germany
von Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 13.09.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Berlin. Ein siebenjähriger Junge gerät bei einem Streit seiner Eltern zwischen die Fronten und kommt dabei zu Tode – erstochen vom eigenen Vater. Die Eltern verdrängen das Unfassbare einfach. Jacqueline, die Mutter, flüchtet sich in eine absurde Fantasiewelt und entführt den ebenfalls siebenjährigen Sohn eines Bekannten, den kleinen Lukas,... Berlin. Ein siebenjähriger Junge gerät bei einem Streit seiner Eltern zwischen die Fronten und kommt dabei zu Tode – erstochen vom eigenen Vater. Die Eltern verdrängen das Unfassbare einfach. Jacqueline, die Mutter, flüchtet sich in eine absurde Fantasiewelt und entführt den ebenfalls siebenjährigen Sohn eines Bekannten, den kleinen Lukas, den sie für ihren eigenen hält. Sie befindet sich in einem regelrechten Wahn – fällt Lukas diesem womöglich zum Opfer? Siegfried Langer hat mit „Vater, Mutter, Tod“ einen fesselnden Psychothriller made in Germany vorgelegt. Stück für Stück und nicht in chronologischer Folge setzt sich die Geschichte wie ein Puzzle zusammen. Doch keine Angst: Der Autor lässt den Leser dabei nicht allein, nimmt ihn an die Hand und so wird es niemals verwirrend oder unübersichtlich. Verstörend beschreibt er den Wahn der Mutter, sensibel das persönliche Schicksal des harten, aber herzlichen Ermittlers Martin Manthey. Es bleibt spannend bis zum Schluss. Siegfried Langer erbringt damit den Beweis, dass spannende Thriller nicht ausschließlich von amerikanischen Autoren kommen. Bitte mehr davon!

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Verwischte Grenzen
von sabatayn76 am 11.08.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Eine Frau kommt verspätet nach Hause und trifft auf ihren gewalttätigen Ehemann. Im Streit bedroht er sie mit einem Brotmesser - und durch einen tragischen Unfall ersticht er schließlich den gemeinsamen Sohn. In den folgenden Kapiteln erfährt der Leser von Jacqueline - erfolgreiche Architektin, glücklich verheiratet, liebevolle Mutter.... Inhalt: Eine Frau kommt verspätet nach Hause und trifft auf ihren gewalttätigen Ehemann. Im Streit bedroht er sie mit einem Brotmesser - und durch einen tragischen Unfall ersticht er schließlich den gemeinsamen Sohn. In den folgenden Kapiteln erfährt der Leser von Jacqueline - erfolgreiche Architektin, glücklich verheiratet, liebevolle Mutter. Plötzlich treten bei Jacqueline immer mehr Gedächtnislücken auf, sie findet den Weg zu ihrem Büro nicht mehr, hat den Nachmittag angeblich mit ihrer Mutter verbracht, die jedoch seit 2 Jahren tot ist, macht Komplimente, die sie bereits 2 Wochen zuvor gemacht hat. Was steckt hinter diesen Filmrissen und Verwirrtheitszuständen? Mein Eindruck: 'Vater, Mutter, Tod' ist ein einfach lesbares, spannendes Buch, das den Leser packt, mitreißt und verwirrt. Obwohl ich die Auflösung der Geschichte nicht sonderlich überraschend fand und bereits von Anfang an 'den richtigen Riecher' hatte, tat das weder der Spannung noch der Authentizität Abbruch. Im Gegenteil: meiner Meinung nach ist dem Autor eine sehr glaubwürdige und überzeugende Geschichte gelungen, die in sich konsistent ist. Man merkt, dass der Autor hervorragend recherchiert und seinen Thriller ausgiebig durchdacht hat. Mein Resümee: Man fühlt sich beim Lesen ein bisschen wie Jacqueline - irrt hilflos umher, versteht nicht, was passiert, wer die anderen Menschen sind. Ein spannender und überzeugender Thriller.

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Verwischte Grenzen
von sabatayn76 aus Deutschland am 11.08.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Eine Frau kommt verspätet nach Hause und trifft auf ihren gewalttätigen Ehemann. Im Streit bedroht er sie mit einem Brotmesser - und durch einen tragischen Unfall ersticht er schließlich den gemeinsamen Sohn. In den folgenden Kapiteln erfährt der Leser von Jacqueline - erfolgreiche Architektin, glücklich verheiratet, liebevolle Mutter.... Inhalt: Eine Frau kommt verspätet nach Hause und trifft auf ihren gewalttätigen Ehemann. Im Streit bedroht er sie mit einem Brotmesser - und durch einen tragischen Unfall ersticht er schließlich den gemeinsamen Sohn. In den folgenden Kapiteln erfährt der Leser von Jacqueline - erfolgreiche Architektin, glücklich verheiratet, liebevolle Mutter. Plötzlich treten bei Jacqueline immer mehr Gedächtnislücken auf, sie findet den Weg zu ihrem Büro nicht mehr, hat den Nachmittag angeblich mit ihrer Mutter verbracht, die jedoch seit 2 Jahren tot ist, macht Komplimente, die sie bereits 2 Wochen zuvor gemacht hat. Was steckt hinter diesen Filmrissen und Verwirrtheitszuständen? Mein Eindruck: 'Vater, Mutter, Tod' ist ein einfach lesbares, spannendes Buch, das den Leser packt, mitreißt und verwirrt. Obwohl ich die Auflösung der Geschichte nicht sonderlich überraschend fand und bereits von Anfang an 'den richtigen Riecher' hatte, tat das weder der Spannung noch der Authentizität Abbruch. Im Gegenteil: meiner Meinung nach ist dem Autor eine sehr glaubwürdige und überzeugende Geschichte gelungen, die in sich konsistent ist. Man merkt, dass der Autor hervorragend recherchiert und seinen Thriller ausgiebig durchdacht hat. Mein Resümee: Man fühlt sich beim Lesen ein bisschen wie Jacqueline - irrt hilflos umher, versteht nicht, was passiert, wer die anderen Menschen sind. Ein spannender und überzeugender Thriller.

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verwirrend aber gut!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gladbeck am 19.07.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Verwirrend,interessant und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.Man kann es kaum aus der Hand legen.Freue mich schon auf das nächste Buch von Siegfried Langer.

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Wenn du dir selbst nicht mehr glauben kannst
von Kerstin Thieme aus Zittau am 18.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein kleiner Junge stirbt bei einem Handgemenge in einer Berliner Wohnung als er zwischen die Fronten seiner Eltern gerät. Eine junge Frau kann ihren eigenen Erinnerungen nicht mehr trauen und irrt scheinbar ziellos durch Berlin. Ein Kommissar sucht ein entführtes Kind und hat ebenso mit den eigenen Dämonen zu... Ein kleiner Junge stirbt bei einem Handgemenge in einer Berliner Wohnung als er zwischen die Fronten seiner Eltern gerät. Eine junge Frau kann ihren eigenen Erinnerungen nicht mehr trauen und irrt scheinbar ziellos durch Berlin. Ein Kommissar sucht ein entführtes Kind und hat ebenso mit den eigenen Dämonen zu kämpfen. Jedes weitere Wort zum Inhalt des Buches wäre zuviel verraten und würde die Spannung auf den ersten Thriller des Berliner Schauspielers Siegfried Langer trüben, dem hoffentlich noch viele folgen werden. „Vater, Mutter, Tod“ ist ein Pageturner, der den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Am besten nicht spätabends anfangen, denn der Drang immer weiter lesen zu wollen wird schier übermächtig. Der Roman ist einerseits in flüssiger, eindringlicher Sprache gehalten und sehr gut lesbar. Andererseits stellt sich beim Leser schon nach den ersten Kapiteln komplette Verwirrung ein. Die Handlungsebenen wechseln nicht nur zwischen verschiedenen Personen, sondern auch Zeiten und das nicht einmal in chronologischer Reihenfolge. Aber gerade dieser Aufbau, der den Leser immer tiefer in die Geschichte verstrickt, bis er sich selber am Rande des Wahns befindet, ist das Geniale an dem Buch. Man kann einfach nicht aufhören, ohne die wahren Zusammenhänge zu kennen. Das Buch kommt fast gänzlich ohne Blut aus und als schöne Abwechslung im Genre wird auch mal kein irrer Serienmörder auf die Menschheit losgelassen. Vielmehr spielt die Psyche des Menschen die Hauptrolle, sowohl bei den Protagonisten als auch beim Konsumierer dieser Krimikost. Siegfried Langer ist ein Paradebeispiel, dass auch deutsche Thrillerautoren ihre Berechtigung auf dem Buchmarkt haben. Weiter so!

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Vom Anfang bis zum Schluss ein Pageturner allerbester Güte!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich empfinde es als unheimlich schwierig, einen kurzen Überblick über den Inhalt des Buches zu geben, ohne dabei etwas Entscheidendes zu verraten, dass das Lesevergnügen trüben könnte. Aus diesem Grunde hier nur der Klappentext, um einen kleinen Eindruck zu vermitteln: Wenn dir das Liebste genommen wird – was würdest du... Ich empfinde es als unheimlich schwierig, einen kurzen Überblick über den Inhalt des Buches zu geben, ohne dabei etwas Entscheidendes zu verraten, dass das Lesevergnügen trüben könnte. Aus diesem Grunde hier nur der Klappentext, um einen kleinen Eindruck zu vermitteln: Wenn dir das Liebste genommen wird – was würdest du tun? Ein Vater, der große Schuld auf sich lädt. Eine Mutter, die alles tun würde, um ihren Sohn zurückzubekommen. Ein kleiner Junge, der tot in einer Berliner Wohnung liegt. Eine Frau, deren Erinnerungen sie betrügen. Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten – um jeden Preis. Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn. Der Autor versteht es, in jedem einzelnen Kapitel genau das richtige Maß an Informationen für den Leser zu verarbeiten, dass sowohl die Spannung, also auch dessen Neugier geschürt wird. Dabei verwendet er einen leicht eingängigen Schreibstil, ohne dabei in endlose Beschreibungen abzudriften, so dass die Spannung wirklich von Zeile zu Zeile getragen wird. Die insgesamt meist relativ kurz gehaltenen Kapitel stellen dabei nicht den chronologischen Handlungsablauf nach, sondern springen immer wieder zwischen den Sichtweisen einiger Protagonisten hin und her. Wo der jeweilige Abschnitt zeitlich in das Gesamtgeschehen einzuordnen ist, ist immer jeweils zu Beginn des Kapitels angegeben – meist gemessen am Zeitpunkt der „Katharsis“, laut Duden dem „Sichbefreien von psychischen Konflikten und inneren Spannungen durch emotionales Abreagieren“ und das beschreibt es ziemlich treffend. Erst nach gut der Hälfte des Buches beginnt sich dem Leser langsam, Stück für Stück der Zusammenhang der sprunghaften Geschehnisse zu offenbaren. Dieser Aufbau, einige geschickt gesetzte Überraschungseffekte, die tiefgründige Darstellung der Hauptcharaktere und das inhaltliche Gesamtkonzept machen diesen Thriller zu einem bemerkenswerten Vertreter seines Genres. Es ist schon lange her, dass mich ein Thriller von der ersten bis zur letzten Seite derart fesseln konnte, ohne dabei für meinen Geschmack auch nur eine dramaturgische Schwachstelle aufzuweisen. Bei „Vater, Mutter, Tod“ handelt es sich wirklich um einen Pageturner erster Klasse – einmal angefangen, wird man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen. Vielen Dank, Herr Langer, für dieses ausgezeichnete Lesevergnügen!

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Ein Berlin-Thriller
von Susanne am 01.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Zwei Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten: In der einen wird die Frau von ihrem gewalttätigen Mann tyrannisiert. Ausbaden muss es der Junge. Er wird quasi aus Versehen erstochen. In der anderen Familie hat eine erfolgreiche Architektin ab und zu Gedächtnisprobleme. Ob sie an Demenz erkrankt ist, einen Hirntumor hat... Zwei Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten: In der einen wird die Frau von ihrem gewalttätigen Mann tyrannisiert. Ausbaden muss es der Junge. Er wird quasi aus Versehen erstochen. In der anderen Familie hat eine erfolgreiche Architektin ab und zu Gedächtnisprobleme. Ob sie an Demenz erkrankt ist, einen Hirntumor hat oder gar unter Wahnvorstellungen leidet... man weiß es lange nicht. Auch sie hat einen Mann und einen Sohn, Lukas. Was verbindet diese beiden Familien? Kommissar Martin Manthey ist erschüttert, als er vor der Leiche des kleinen Robin steht. Verzweifelt versucht er, das „andere“ Kind zu retten. In Rückblenden löst Siegfried Langer geschickt Stück für Stück das Rätsel. Das ganze Ausmaß der Tragödie wird dem Leser von „Vater, Mutter, Tod“ aber erst ganz am Ende deutlich. Wobei ich zugeben muss, dass ich das Wort „Katharsis“ nachschlagen musste... Mal wieder ein deutscher Thriller, das find ich klasse. Die Geschichte spielt in Berlin und das ist gut so. Der Erzählstil des Autors erinnert mich ein wenig an die Romane von Arno Strobel oder Sebastian Fitzek, das gefällt mir sehr. "Vater, Mutter, Tod" von Siegfried Langer ist ein ziemlich unblutiger und dennoch äußerst spannender Psychothriller. Sehr empfehlenswert!

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Verwirrend gut
von Beate aus Ludwigshafen am Rhein am 01.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Eine junge Frau, steht vor ihrem Haus. Sie hat Angst hineinzugehen. Angst, dass ihr Mann sie wieder schlägt. Sie schließt die Wohnung auf und geht in die Küche. Ihr Mann ist betrunken. Mit am Tisch sitzt der kleine Sohn. Der Mann wird sofort agressiv und geht mit dem Brotmesser... Eine junge Frau, steht vor ihrem Haus. Sie hat Angst hineinzugehen. Angst, dass ihr Mann sie wieder schlägt. Sie schließt die Wohnung auf und geht in die Küche. Ihr Mann ist betrunken. Mit am Tisch sitzt der kleine Sohn. Der Mann wird sofort agressiv und geht mit dem Brotmesser auf die Frau los. Der Junge stellt sich schützend vor die Mutter und wird vom Vater getötet. Jacqueline steht in der Küche und bereitet die Pausenbrote für ihren Sohn Lukas zu. Ayse, die junge Haushaltshilfe holt Lukas ab um ihn in die Schule zu fahren. Jacqueline möchte noch schnell das Geschirr in die Spülmaschine räumen, bevor sie zur Arbeit fährt. Als sie das Brotmesser in die Hand nimmt, schießt ihr ein schrecklicher Schmerz durch den Kopf und sie fängt an zu zucken. Dabei verletzt sie sich an der Hüfte. Von da an hat die junge Frau immer wieder Erinnerungslücken. In der Mittagspause trifft sie sich mit ihrer Mutter zum Shoppen. Kurz darauf, ist die Mutter verschwunden. Ihr Mann René erzählt ihr später, dass ihre Mutter schon seit 2 Jahren tot ist. Mehr möchte ich nicht verraten, denn jedes weitere Wort könnte zuviel sein. Dieses Buch ist der Hammer. Verwirrend, interessant und Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Ich konnte mich gut in die Personen hineinversetzen und fand den Plot überaus gelungen. Die Zeitsprünge haben die ganze Sache noch interessanter gemacht. Ein rundum gelungenes Buch. Ich hoffe, Herr Langer beschenkt uns noch mit vielen guten Thrillern

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Packend!
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 22.05.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die wechselnden Handlungsstränge und die Unsicherheit was ist Wahn und was ist Wirklichkeit, haben mir bei diesem Krimi besonders gut gefallen. Dem Autor ist es gelungen einen sehr guten Spannungsbogen aufzubauen und zu halten. Ich habe das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen können, so sehr hat... Die wechselnden Handlungsstränge und die Unsicherheit was ist Wahn und was ist Wirklichkeit, haben mir bei diesem Krimi besonders gut gefallen. Dem Autor ist es gelungen einen sehr guten Spannungsbogen aufzubauen und zu halten. Ich habe das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen können, so sehr hat mich diese Story überzeugt. Die Personenführung ist sehr schlüssig und das Buch läßt sich auch leicht lesen. Den Namen "Mantey" fand ich als einziges ein bißchen sperrig und nicht so gut passend. Clever war die Idee mit den Übertitel und Angaben, sonst hätte ich vielleicht doch die Übersicht verloren. Das Cover finde ich sehr gelungen. Danach würde ich sofort greifen, wenn ich es in einem Buchladen sehen würde. Ich hoffe auf weitere Krimis von Siegfried Langer!

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