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Vaters unbekanntes Land

Thriller

(7)

Nachdem der Psychologe Arne Eriksen nur knapp einem Mordanschlag entgangen ist, sucht er die Abgeschiedenheit Norwegens, um sein Leben wieder in klare Bahnen zu lenken. Doch kaum im Land seines Vaters angekommen, gerät er mitten in die Ermittlungen zu einem Mordfall: Der Sohn eines bekannten Verlegers wurde tot und verstümmelt aufgefunden. Die Polizei tappt im Dunkeln und bittet Arne, ein Täterprofil zu erstellen - aber die Schrecken aus seiner Vergangenheit schlafen nicht. Er muss sich seinen Ängsten stellen, um in die Psyche des Mörders einzutauchen und ihn aufzuhalten -
Portrait

Bernhard Stäber, geboren 1967 in München, lebt und arbeitet im norwegischen Telemark. Er kann bereits auf mehrere Bücher zurückblicken, die er unter Pseudonym veröffentlicht hat, und lässt im vorliegenden Roman seine Erfahrungen als Auswanderer facettenreich einfliessen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 06.11.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8025-9579-0
Verlag Egmont LYX
Maße (L/B/H) 180/125/30 mm
Gewicht 302
Auflage 1. Auflage 2014
Buch (Taschenbuch)
Fr. 14.90
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Kundenbewertungen


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Nicht nur ein Thriller
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 28.08.2015

Der Berliner Psychologe Arne Eriksen leidet seit einem Mordanschlag unter starken Panikattacken, daher zieht er für einige Zeit nach Norwegen, in das Land seines Vaters, um seine Ruhe zu haben. Aber mit der Ruhe wird es nichts, da er durch Zufall in eine aktuelle Mordermittlung verwickelt wird: der Sohn... Der Berliner Psychologe Arne Eriksen leidet seit einem Mordanschlag unter starken Panikattacken, daher zieht er für einige Zeit nach Norwegen, in das Land seines Vaters, um seine Ruhe zu haben. Aber mit der Ruhe wird es nichts, da er durch Zufall in eine aktuelle Mordermittlung verwickelt wird: der Sohn eines bekannten Zeitungsverlegers wurde entführt und verstümmelt aufgefunden. Die Polizei bittet Arne um die Erstellung eines Täterprofils, der in seiner Entscheidung jedoch hin- und hergerissen ist, denn die Dämonen seiner Vergangenheit schlafen nicht. Wer bei diesem Thriller packende Spannung von Anfang bis Ende erwartet, ist hier falsch: vielmehr besticht das Buch durch seine alltäglichen und ruhigen Momente, die zur Entwicklung der Geschichte beitragen. Was nicht heißen soll, daß es nicht auch spannend in dem Buch zugeht, gerade das Ende ist sehr nervenaufreibend. Überraschen konnte mich das Buch auch mit einigen Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Vermischung von Thrillerelementen mit Elementen der nordischen und griechischen Mythologie, in der auch teilweise die Motivation des Täters liegt. Da dieses Buch der Auftakt für eine Reihe um den Psychologen Arne Eriksen ist, hoffe ich sehr, daß gerade die nordische Mythologie auch in den Folgeromanen weiter thematisiert werden wird. Der Erzählstil des Autors ist sehr detailliert, aber ich mag das, wenn das Augenmerk auch auf die kleinen Dinge des Alltag gelenkt wird. Das Ende des Buches läßt keine Fragen offen, bietet aber eine gute Grundlage für weitere Fortsetzungen, auf die ich jetzt schon gespannt bin, gerade was die Entwicklung der Figuren angeht. Die Figur Arne Eriksen hat mir gut gefallen, er ist nicht perfekt, ab und an reagiert er etwas eigenmächtig und riskant. Manchmal waren mir seine Schlußfolgerungen beinahe zu schnell, aber dem Gesamteindruck hat das nicht geschadet. Ich war sehr neugierig, welches Ereignis zu seinen Panikattacken geführt hat. Aber hier erlebt nicht nur der Leser eine Überraschung. Die Kommissarin Kari Bergland ist ebenfalls gelungen: sie ist eine patente und einfühlsame Frau, die sich trotz ihrer geringen Körpergröße durchzusetzen weiß, nicht nur ihren Kollegen gegenüber, sondern auch bei Arne. Einen besonderen Eindruck hat der norwegische Anthropologe und Psychologe Magnus Skog Sandmo bei mir hinterlassen: er interessiert sich besonders für alte und teilweise vergessene Behandlungsmethoden, die er bei alten Völkern und Stämmen kennengelernt hat. Hier lernt auch der Leser viel Wissenswertes und seine Diskussionen mit dem rational-denkenden Arne sind ebenfalls erfrischend und erleuchtend. Ein tolles Buch mit vielen spannenden Details, die nicht unbedingt immer mit dem Mordfall etwas zu tun haben – ich freue mich schon sehr auf Teil Zwei.

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Tiefgründiger Thriller aus Norwegen
von janaka aus Rendsburg am 20.12.2014

Nach einem traumatischen Erlebnis leidet der Psychologe Arne Eriksen unter Panikattacke. Um diese in den Griff zu bekommen, macht er sich auf ins Heimatland seines Vaters nach Haugesund, einem Ort an der Südwestküste von Norwegen, um dort zur Ruhe zu kommen. Durch einen Zufall lernt er die Kommissarin Kari Bergland... Nach einem traumatischen Erlebnis leidet der Psychologe Arne Eriksen unter Panikattacke. Um diese in den Griff zu bekommen, macht er sich auf ins Heimatland seines Vaters nach Haugesund, einem Ort an der Südwestküste von Norwegen, um dort zur Ruhe zu kommen. Durch einen Zufall lernt er die Kommissarin Kari Bergland kennen, sie ermittelt gerade in einem sehr brutalen Mord an dem Verlegersohn Eivind Tverdal. Dessen Kopf taucht in einer Galerie auf, wo er in einem Labyrinth in Szene gesetzt wurde. Kari bittet Arne, ihr beim Erstellen des Täterprofils zu helfen. Eine echt schwere Aufgabe, da dieser auch mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Nach und nach stellt Arne fest, dass er dem Mörder nur auf die Spur kommen kann, wenn er sich seinen Ängsten stellt. Gleich mit den ersten Worten hat mich der Autor Bernhard Stäber mit seinem Thriller "Vaters unbekanntes Land" in den Bann gezogen. Der Prolog ist sehr spannend und anschaulich beschrieben worden, mir lief es eiskalt den Rücken runter. Das Buch endet mit einem wahnsinnig fesselnden Showdown und zwischendurch hat der Leser absolut keine Langeweile. Sein Schreibstil ist sehr fesselnd und leicht zu lesen. Der Autor kann sowohl eine brutale Szene richtig gruselig rüberbringen, wie auch die Fliegenpilz-Reise von Arne sehr emotionsvoll beschreiben. Die verschiedenen Handlungsstränge tragen zusätzlich zur Spannung bei. Mir gefällt es sehr gut, wenn auch der Täter zu Wort kommt. Zum Schluss werden die Stränge gekonnt zusammengeführt und lassen keine Fragen offen. Die Charaktere sind sehr authentisch und entwickeln sich im Laufe des Buches. Ich mag Protagonisten, die nicht perfekt sind. Arnes Panikattacken machen ihn als Psychologen sehr menschlich und realitätsnah. Dies macht ihn mir sehr sympathisch. Auch Kari ist mir sofort ans Herz gewachsen, sie ist eine starke Frau, die sich um ihre Freunde kümmert. In diesem Buch wird die Landschaft von Norwegen sehr schön beschrieben, man spürt förmlich die Liebes und Begeisterung des Autors für seine neue Heimat. Wer Thriller liebt und dem Übersinnlichen und der Mythologie der Griechen nicht abgeneigt ist, muss dieses Buch unbedingt lesen.

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Ein grausiger Mörder geht um...
von Tina Bauer aus Essingen am 01.12.2014

Nach dem grausamen Mord an einem reichen Verlagssohn steht die Polizei in Norwegen kurz davor, das wortwörtlich weitere Köpfe rollen werden. Als Arne vor sich selbst und seinem Leben von Berlin nach Norwegen flieht ahnt er noch nicht, dass er mitten in eine Polizeiermittlung gerät und damit mehr als... Nach dem grausamen Mord an einem reichen Verlagssohn steht die Polizei in Norwegen kurz davor, das wortwörtlich weitere Köpfe rollen werden. Als Arne vor sich selbst und seinem Leben von Berlin nach Norwegen flieht ahnt er noch nicht, dass er mitten in eine Polizeiermittlung gerät und damit mehr als einmal mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Als seine Zufallsbekanntschaft sich als Ermittlerin entpuppt, hindern ihn nur noch seine Panikattacken an seinem neuen Job als externer psychologischen Berater…. Wer auf eine gut gestrickte Story mit mehreren Wendungen und gut ausgewählten Charakteren steht, ist hier genau richtig.

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Richtig gut gemachter Thriller
von Literaturlounge eu aus Gießen am 05.12.2016

Bernd Stäber zeigt in seinem ersten Thriller ein Gespür für einen plausibelen aber auch schnellen Thriller. Der Psychologe Arne Eriksen, fährt zur Erholung in das Land seines Vaters, nach Norwegen, um einen überlebten Mordanschlag zu verdauen. Er lernt dort durch einen Zufall die Polizistin Kari kennen und schlittert... Bernd Stäber zeigt in seinem ersten Thriller ein Gespür für einen plausibelen aber auch schnellen Thriller. Der Psychologe Arne Eriksen, fährt zur Erholung in das Land seines Vaters, nach Norwegen, um einen überlebten Mordanschlag zu verdauen. Er lernt dort durch einen Zufall die Polizistin Kari kennen und schlittert so in einen Mordfall hinein. Und dann wird das Buch immer spannender und nimmt immer mehr Fahrt auf. Auch wird seine psychische Störung immer mehr thematisiert und es wird auch ein wenig erklärt, wie er es geschafft hat seine Angst zu kontrollieren. Alles in allem ist es ein Thriller, wo man etwas mitnehmen kann, wenn man will. Elemente der griechischen Mythologie tauchen auf, man lernt etwas über die Sami, oder wie man sie früher nannte die Lappen. Man wird bei dem Roman aber auch in die Abgründe von Familien geführt, die man sich auch durchaus vorstellen kann. Aber keine Angst, es ist doch alles immer wieder anders als man es sich vorstellt. Für mich ist „Vaters unbekanntes Land“ ein interessant und intelligent geschriebener Thriller, der komplett unter die Haut geht, einen zum Nachdenken anregt, aber auch vielleicht ein bisschen zum Nachlesen über dieses unbekannte Land Norwegen. Es gibt immer wieder verschiedene Einflüsse in dem Thriller, die aber wirklich einen nie überfordern. Außer vielleicht eines, dass der Schluss einfach ein wenig zu schnell kommt. Aber dies ist so oder so oft so, dass das Ende dann doch immer wieder zu schnell kommt, da sich auf den letzten 70-100 Seiten teilweise die Ereignisse überschlagen. Aber alles in allem ist auch das Ende überraschend und plausibel, und ich freue mich irgendwann wieder mal einen Thriller mit Arne Eriksen, Frode oder Kari zu lesen.

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Eine gute Mischung aus Spannung und Mystik
von MissRichardParker am 17.08.2016

Arne ist Psychologe in Berlin und erlebt dort schreckliches. Um die Geschehnisse zu verarbeiten reist er ins Land seines Vaters: Norwegen. Dort will er sich zurückziehen und einfach nur seine Ruhe haben. Doch schon auf dem Weg nach Norwegen lernt er Frode kennen und findet schnell Anschluss, wenn auch... Arne ist Psychologe in Berlin und erlebt dort schreckliches. Um die Geschehnisse zu verarbeiten reist er ins Land seines Vaters: Norwegen. Dort will er sich zurückziehen und einfach nur seine Ruhe haben. Doch schon auf dem Weg nach Norwegen lernt er Frode kennen und findet schnell Anschluss, wenn auch anfangs sehr wiederwillig. Als Kari, eine Freundin von Frode, die bei der Polizei in Bergen arbeitet Arnes Hilfe benötigt, kann er nicht nein sagen und befindet sich auf einmal mitten in einem verstörenden und grausam brutalen Netz eines Mörders. Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen, auch wenn er einen Tick spannender hätte sein dürfen. Der Schreibstil ist flüssig und bis auf ein paar Längen super! Was mir am Besten an dem Buch gefallen hat, waren die mystischen Elemente. Nebst dem Schauplatz und der Thematik des Buches hat die Mystik alles noch lesenswerter gemacht. Ich bin gespannt auf den nächsten Band! Sehr lesenswert!

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Wahnsinn
von leseratte1310 am 23.11.2014

Eivind Tverdal, Sohn eines bekannten Verlegers, wird betäubt und entführt. Er wacht in einer Halle auf. Als er flüchten will, wird er verfolgt. Er bemerkt ein starken Geruch nach Tier und Urin. Doch dann fällt dieses Wesen über ihn her und tötet ihn mit einem Biss in den Hals. Psychologe... Eivind Tverdal, Sohn eines bekannten Verlegers, wird betäubt und entführt. Er wacht in einer Halle auf. Als er flüchten will, wird er verfolgt. Er bemerkt ein starken Geruch nach Tier und Urin. Doch dann fällt dieses Wesen über ihn her und tötet ihn mit einem Biss in den Hals. Psychologe Arne Eriksen hat etwas Traumatisches erlebt und will nun bei seiner Tante in Norwegen wieder zur Ruhe kommen. Doch dann wir der Tote gefunden und die Kommissarin Kari Bergland bittet Arne um Unterstützung. Darüber sind ihre Kollegen nicht sehr erfreut. Die Geschichte wird in mehreren Handlungssträngen erzählt. Einer davon wird durch den Täter belegt. Auch wenn der Täter frühzeitig bekannt ist, bleibt die Geschichte doch spannend. Viele Details sind sehr ausführlich beschrieben. Dadurch wechseln in der Geschichte immer wieder sehr spannungsgeladene Teile mit etwas langatmigen Abschnitten. Arnes hat Fürchterliches erlebt. In seinen Erinnerungen muss er alles immer wieder erleben, deshalb will er Kari eigentlich auch nicht unterstützen, denn er sieht sich mit seinen Panikattacken inzwischen als Trümmerhaufen. Nicht nur das Geschehen in seiner Praxis war traumatisch, im Verlaufe der Geschichte muss er sich auch noch mit Vorfällen auseinandersetzen, die noch weiter in der Vergangenheit liegen. Trotzdem konnte ich nicht wirklich Empathie für ihn empfinden. Kari war mir wirklich sympathisch, aber auch Arne hat ein Auge auf sie geworfen. In der Familie von Eivind Tverdal brodelt es auch mächtig. Gunnar ist ein Patriach. Die rebellische Tochter Marianne hat resigniert, Birger widerspricht nie und der schwule und daher verachtete Sohn Eivind ist tot. Warum aber ist Gunnar so vehement gegen ein Gespräch mit Sylvia, die wegen Alzheimer in einem Pflegeheim ist? Der Täter hat Wahnvorstellungen, die in die griechische Mythologie führen. Er braucht nach seinen Vorstellungen das Blut von Menschen, um zu werden wie Asterion. Da reicht ihm der Mord an Eivind nicht. Die komplexe Handlung mit vielen unverhofften Wendungen war dann trotz einiger Längen sehr spannend und wurde zum Ende wirklich rasant.

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Erst etwas langatmig, aber dann....
von Hope am 18.11.2014

Der Psychologe Arne Eriksen – halb Norweger, halb Deutscher – zieht nach einem traumatischen Erlebnis von Berlin nach Haugesund in Norwegen. Hier trifft er auf die junge Kommissarin Kari Bergland, die in einem grausamen Mordfall ermittelt und in einer Sackgasse gelandet ist. Arnes Wissen auf dem Gebiet der Psychologie... Der Psychologe Arne Eriksen – halb Norweger, halb Deutscher – zieht nach einem traumatischen Erlebnis von Berlin nach Haugesund in Norwegen. Hier trifft er auf die junge Kommissarin Kari Bergland, die in einem grausamen Mordfall ermittelt und in einer Sackgasse gelandet ist. Arnes Wissen auf dem Gebiet der Psychologie könnte helfen, ein Profil des Täters zu erstellen, um neue Opfer zu verhindern ... Der Psychologe Arne Eriksen leidet nach seinem traumatischen Erlebnis unter schlimmen Panikattacken. Er will sich eine Auszeit nehmen und fährt dafür in das Land seines Vaters nach Norwegen. Das Land seines schon lang verstorbenen Vaters ist ihm fremd. An der Westküste lernt er die junge Kommissarin Kari Bergland kennen. Sie ermittelt gerade in einem besonders grausamen Mordfall und bittet Arne um Mithilfe, indem er sie als psychologischer Berater unterstützen soll. Zuerst ist Arne eher eine Be-, statt eine Entlastung, doch schon bald setzen sich einzelne Puzzleteile zusammen. Da er selber jedoch immer wieder unter seinen Panikattacken leidet, begibt er sich auf Anraten von Kari in eine etwas andere Therapie zu einem guten Freund von ihr. Hier begibt er sich auf vollkommen neues Terrain, steht dem zunächst skeptisch gegenüber, doch dann lässt er sich darauf ein. Es wird für ihn zu einer Erfahrung ganz besonderer Art, die nichts mit der typischen Therapie zu tun hat. Hier kommt er mit schamanischen Riten und Halluzinogenen in Kontakt. Arne versteht endlich den Grund seiner Panik, die nicht nur mit dem traumatischen Erlebnis in der jüngsten Vergangenheit zu tun hat. Doch noch andere Erkenntnisse gewinnt er und kommt damit der Aufklärung des Mordfalls ein gutes Stück näher. Das erste Kapitel lass sich für einen Thriller-Fan spannend und den Erwartungen gerecht. Leider flaute es dann einige Kapitel lang ab und ich dachte schon bald selber eine Panikattacke zu erleben, wenn nicht gleich etwas passiert. Aber das dran bleiben hat sich definitiv gelohnt. Plötzlich kam richtig Tempo in die Story und von Langweile war keine Spur mehr. Die beiden Protagonisten passen unglaublich gut zueinander und bilden ein gutes Team. Auch Frode, ein enger Freund von Kari, gefiel mir. Gut gefallen hat mir auch, dass dieses Labyrinth so einen zentralen Punkt einnahm und es sich viel um Rituale aus der griechischen Mythologie handelte. Neben der Spannung die in dem Thriller war, hat der Autor seine Wahl-Heimat Norwegen beschrieben und ich konnte mich als Leser gut in das Land hineinversetzen. Fazit: Wer sich durch die ersten Kapitel kämpft, wird anschließend mit Spannung pur belohnt.

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