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Venezianisches Finale

Commissario Brunettis erster Fall

(2)
Skandal in Venedigs Opernhaus ›La Fenice‹: In der Pause vor dem letzten Akt der ›Traviata‹ wird der deutsche Stardirigent Helmut Wellauer tot aufgefunden. In seiner Garderobe riecht es nach Bittermandel – Zyankali. Ein grosser Verlust für die Musikwelt und ein heikler Fall für Commissario Guido Brunetti. Und es scheint, als ob einige Leute allen Grund gehabt hätten, den Maestro unter die Erde zu bringen.
Portrait
Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, lebt seit 1965 im Ausland. Sie arbeitete als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London sowie als Lehrerin an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. 1981 zog Donna Leon nach Venedig. Die ›Brunetti‹-Romane machten sie weltberühmt, doch die Barockmusik ist ihr nicht weniger wichtig. Sie förderte zahlreiche Einspielungen, neu das Orchester ›Il Pomo d’Oro‹. Heute lebt sie in der Schweiz und in Venedig.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 352, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.02.2012
Serie Commissario Brunetti 1
Sprache Deutsch
EAN 9783257600605
Verlag Diogenes
Verkaufsrang 3.454
eBook (ePUB)
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Donna Leon
von Bernadette Rösch aus Oberägeri am 13.11.2012

Dieser erste Fall, in Buchform, anstat der Film, ist auch einer von all anderen Fällen einfach super. Wenn man die Filme gesehen hat und dann die Bücher liesst, dann ist man wirklich 1 : 1 mitten drinn. Bei vielen Büchern kann man dies nicht sagen, wenn man davor der... Dieser erste Fall, in Buchform, anstat der Film, ist auch einer von all anderen Fällen einfach super. Wenn man die Filme gesehen hat und dann die Bücher liesst, dann ist man wirklich 1 : 1 mitten drinn. Bei vielen Büchern kann man dies nicht sagen, wenn man davor der Film gesehen hat.

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Band 1
von Blacky am 14.08.2013

Inhalt: Skandal in Venedigs Opernhaus 'La Fenice': In der Pause vor dem letzten Akt der 'Traviata' wird der deutsche Stardirigent Helmut Wellauer tot aufgefunden. In seiner Garderobe riecht es nach Bittermandel - Zyankali. Ein großer Verlust für die Musikwelt und ein heikler Fall für Commissario Guido Brunetti. Und es scheint,... Inhalt: Skandal in Venedigs Opernhaus 'La Fenice': In der Pause vor dem letzten Akt der 'Traviata' wird der deutsche Stardirigent Helmut Wellauer tot aufgefunden. In seiner Garderobe riecht es nach Bittermandel - Zyankali. Ein großer Verlust für die Musikwelt und ein heikler Fall für Commissario Guido Brunetti. Und es scheint, als ob einige Leute allen Grund gehabt hätten, den Maestro unter die Erde zu bringen. Comissario Brunetti ist ein einmaliger , sehr sympathischer Ermittler. In diesem Band bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten und der Mörder ist eine echte Überraschung Donna Leon lässt den Leser an dem kompletten Leben des Commissarios teilnehmen und nicht nur an seiner Arbeit. Auch das ist einGrund der diesen Ermittler so sympathisch macht. Die alltäglichen (privaten) Kleinigkeiten die Guido Brunetti so passieren, geschehen in (fast) jeder anderen Familie, was es dem Leser einfach macht sich mit dieser Familie zu identifizieren. Reihenfolge der "Commissario Brunetti"-Romane: 1 Venezianisches Finale 2 Endstation Venedig 3 Venezianische Scharade 4 Vendetta 5 Acqua alta 6 Sanft entschlafen 7 Nobilta 8 In Sachen Signora Brunetti 9 Feine Freunde 10 Das Gesetz der Lagune 11 Die dunkle Stunde der Serenissima 12 Verschwiegene Kanäle 13 Beweise, daß es böse ist 14 Blutige Steine 15 Wie durch ein dunkles Glas 16 Lasset die Kinder zu mir kommen 17 Das Mädchen seiner Träume 18 Schöner Schein 19 Auf Treu und Glauben 20 Reiches Erbe 21 Tierische Profite

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Nett zu lesen
von Alexia am 23.04.2008
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Vor dem letzten Akt der Oper "Traviata" wird der Dirigent tot in seiner Garderobe gefunden. Schnell ist klar, dass er durch Zyankali gestorben ist. Die Tätersuche gestaltet sich schwierig. Es zeigt sich, dass Wellauer ein Problem mit Homosexuellen und Lesben hatte, die es zur Genüge am Theater gibt. Außerdem... Vor dem letzten Akt der Oper "Traviata" wird der Dirigent tot in seiner Garderobe gefunden. Schnell ist klar, dass er durch Zyankali gestorben ist. Die Tätersuche gestaltet sich schwierig. Es zeigt sich, dass Wellauer ein Problem mit Homosexuellen und Lesben hatte, die es zur Genüge am Theater gibt. Außerdem hatte er, der Dirigent mit Weltruf, in den letzten Monaten an Klasse verloren und das Orchester nicht mehr im Griff... Alles in allem zeigt sich bei den Ermittlungen, dass Wellauer nicht gerade sympathisch und beliebt war. "Venezianisches Finale" ist eine nette Lektüre. Mehr allerdings nicht. Commissario Brunetti ist sehr sympathisch und besticht durch seine feine Ironie. Liebenswert sind die Schilderungen seiner Familie, besonders die von seiner Frau Paola. Der Fall an sich ist langweilig. Es fehlt jegliche Spannung. Das Ende wirkt an den Haaren herbeigezogen und war ab einem gewissen Punkt vorhersehbar...

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2 1
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Stimmungsvoll und kritisch. Sehr gut.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Vor 20 Jahren war das Brunettis erster Fall um einen Skandal am Opernhaus in Venedig. Brummelig und liebenswürdig begleitet uns seitdem der Commissario. Nette Unterhaltung.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die ersten Leons waren doch die besten. Dieser ist der Einstieg und macht richtig großen Spaß.

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Commissario Brunettis erster Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 27.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

»Der Tod hatte die Züge des Mannes verzerrt, der in dem Sessel mitten im Zimmer lag. Seine Augen waren starr ins Leere gerichtet und die Lippen zu einer häßlichen Grimasse verzogen. Der Körper hing schwer zur einen Seite, der Kopf war gegen den Sesselrücken gepreßt. Auf der gestärkten, blendendweißen... »Der Tod hatte die Züge des Mannes verzerrt, der in dem Sessel mitten im Zimmer lag. Seine Augen waren starr ins Leere gerichtet und die Lippen zu einer häßlichen Grimasse verzogen. Der Körper hing schwer zur einen Seite, der Kopf war gegen den Sesselrücken gepreßt. Auf der gestärkten, blendendweißen Hemdbrust waren Spritzer einer dunklen Flüssigkeit. Einen Augenblick dachte die Ärztin, es sei Blut. Sie trat näher und roch mehr, als daß sie es sah, den Kaffee. Der andere Geruch, der sich mit dem des Kaffees vermischte, war ebenso eindeutig. Es war der durchdringende, säuerliche Geruch nach bitteren Mandeln, über den sie bislang nur gelesen hatte.« An diesem Abend wird die Pause vor dem letzten Akt von „La Traviata“ in Venedigs Opernhaus „La Fenice“ ungewöhnlich lang, denn das Publikum wartet vergeblich auf die Rückkehr des deutschen Stardirigenten Helmut Wellauer, der tot in seiner Garderobe liegt. Der durchdringende Geruch von Zyankali lässt keinen Zweifel aufkommen, dass Wellauer ermordet wurde. Die Musikwelt trauert und Commissario Brunettis Vorgesetzter erklärt deutlich, dass sich die Stadt Venedig einen solchen Skandal – den Mord an einem der berühmtesten Künstler unserer Zeit – nicht erlauben kann! Brunetti, der sich nicht nur „mit den üblichen Verdächtigen“ befassen will, erkennt schnell, dass der Maestro so einigen Leuten Grund gegeben hatte, ihn zu hassen… Das war ein Krimi ganz nach meinem Geschmack! Brunetti ist mir als Charakter sehr sympathisch. Er gehört nicht zu der Sorte von Ermittlern, die sich – durch irgendein schreckliches Erlebnis traumatisiert oder völlig desillusioniert – durch den Tag quälen. Brunetti mag sein Leben, seine Stadt und seinen Beruf. Er liebt seine Familie, gute Bücher und guten Wein. Dabei geht er aber durchaus nicht unkritisch durch die Welt, bildet sich seine eigene Meinung und steht auch dazu. Ein intelligenter Mann, der mir mit seiner trockenen und oftmals ironischen Art ans Herz gewachsen ist. »Brunetti? … Warum machen Sie keine Notizen?« Brunetti erlaubte sich die Andeutung eines Lächelns. »Oh, ich vergesse nie etwas von dem, was Sie sagen, Signore.« Sehr gefielen mir auch die vielen Details und Beschreibungen, die Venedig deutlich vor meinen Augen erscheinen ließen. Zusammen mit der schillernden Welt der Opernbühne ergab das ein wunderschönes und verlockendes Szenario. Doch werden nicht nur die schönen Bilder Venedigs gezeigt, auch die dunklen Flecken kommen nicht zu kurz, die Makel, die es in der Stadt und auch in der Gesellschaft gibt. Den Fall fand ich hochinteressant und vielschichtig, die Auflösung schlüssig. Das Ende sagte mir sehr zu und begeisterte mich noch mehr für Commissario Brunetti. Fazit: Intelligenter und anspruchsvoller Krimi mit einem sehr sympathischen Ermittler und vor toller Kulisse. »Ich dachte, Sie wollen vielleicht mit den Sängern sprechen, Commissario. Da habe ich sie gebeten, oben zu warten. Es schien ihnen nicht zu gefallen…« Opernsänger, dachte Brunetti, und wiederholte es noch einmal: Opernsänger. … »Wer war am ungeduldigsten, Follin?«, fragte Brunetti, als sie oben angelangt waren. »Die Sopranistin, Signora Petrelli«, antwortete Follin und deutete rechts den Korridor hinunter auf eine Tür ganz am Ende. »Gut«, sagte Brunetti und wandte sich nach links. »Dann heben wir uns Signora Petrelli bis zum Schluß auf.«

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein sehr spannend zu lesender Krimi, der dem Leser auch Einblicke in die venezianische Gesellschaft gewährt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein sehr sympathischer Ermittler, eine alte Lagunenstadt und ein spannender Fall, was will man mehr von einem Krimi. Sehr gute Unterhaltung, die Reisefieber auslösen kann.

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Der erste Fall
von Schnutsche am 10.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

~Erster Satz~ Der dritte Gong tönte diskret durch die Foyers und Bars des Teatro La Fenice und rief zum letzten Akt der Oper. ~Meine Meinung~ Auf Grund einer Verkettung verschiedener Umstände und auf eine Empfehlung zweier Freundinnen hin habe ich mich entschieden, den ersten Fall von Commissario Brunetti zu lesen. Da mich... ~Erster Satz~ Der dritte Gong tönte diskret durch die Foyers und Bars des Teatro La Fenice und rief zum letzten Akt der Oper. ~Meine Meinung~ Auf Grund einer Verkettung verschiedener Umstände und auf eine Empfehlung zweier Freundinnen hin habe ich mich entschieden, den ersten Fall von Commissario Brunetti zu lesen. Da mich die Diogenes-Cover überhaupt nicht dazu animieren eins der Bücher in die Hand zu nehmen, war das ein ganz seltsames Gefühl. Doch ich wurde positiv überrascht! Donna Leon hat mit Guido Brunetti einen sympathischen Charakter erschaffen, dem man gerne dabei zuschaut, wie er seinen Fall löst. Eine Freundin hat zu mir gesagt: "Brunetti erinnert mich irgendwie an Columbo!" Und da muss ich ihr Recht geben. Besser hätte ich es auch nicht sagen können. Auch die Örtlichkeiten in Venedig werden so beschrieben, dass man es sich sehr gut vorstellen kann dort zu sein. Das wird also nicht der letzte Roman von Donna Leon gewesen sein, der es vor meine Nase geschafft hat.

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Etwas zu langatmig
von CaWa - die Leseratte aus Hilden am 25.01.2009
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Im ersten Fall „Venezianisches Finale“ stirbt der deutsche Stardirigent Wellauer in der Pause vor dem letzten Akt der Oper La Traviata im Theater La Fenice. Sehr schnell steht fest, dass der Espresso des Dirigenten mit Zyankali vergiftet war. Schon schnell wird dem sympathischen Ermittler, Commissaria Brunetti, klar: als Täter... Im ersten Fall „Venezianisches Finale“ stirbt der deutsche Stardirigent Wellauer in der Pause vor dem letzten Akt der Oper La Traviata im Theater La Fenice. Sehr schnell steht fest, dass der Espresso des Dirigenten mit Zyankali vergiftet war. Schon schnell wird dem sympathischen Ermittler, Commissaria Brunetti, klar: als Täter kommen nicht viele Personen in Verdacht, da der Bereich hinter der Bühne nicht ohne weiteres zugänglich ist. Somit konzentriert sich Brunetti bei seinen Nachforschungen in erster Linie auf das Theaterpersonal und das Ensemble konzentrieren. Fazit: Der vergiftete Maestro wird von der Öffentlichkeit verehrt, ja geliebt, aber von allen, die mit ihm zusammenarbeiten mussten, gehasst. Motive für einen Mord findet Brunetti wirklich zahlreich. Insgesamt plätschert die Erzählung etwas zu langsam vor sich hin und Brunetti wandert von einer Vernehmung zur nächsten. Dieser Umstand ist nfür den Leser etwas ermüdend. Sehr positiv hervorzuheben ist die sehr gute Charakterisierung des Ermittlers Guido Brunetti. Diese sehr stark beschriebene Figur und die Sphäre Venedigs, die von jedem Venedigkenner als treffend bezeichnet werden muss, tragen wohl den Hauptanteil am Gelingen des Buches. Lesenswert

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Brunetti, zum Ersten
von peedee am 02.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Commissario Brunetti, Band 1: In Venedigs Opernhaus La Fenice wird La Traviata unter der Leitung des Stardirigentens Helmut Wellauer gespielt. Als er nach der Pause nicht zum nächsten Akt erscheint, wird nach ihm gesucht: Er wird tot in seiner Garderobe aufgefunden! Es riecht nach Bittermandel – ein Zeichen für... Commissario Brunetti, Band 1: In Venedigs Opernhaus La Fenice wird La Traviata unter der Leitung des Stardirigentens Helmut Wellauer gespielt. Als er nach der Pause nicht zum nächsten Akt erscheint, wird nach ihm gesucht: Er wird tot in seiner Garderobe aufgefunden! Es riecht nach Bittermandel – ein Zeichen für Zyankali. Commissario Guido Brunetti wird hinzugezogen. Wer hätte Grund dazu gehabt, ihn zu ermorden? Erster Eindruck: Ein für mich typisches Diogenes-Cover, das mir gestalterisch leider gar nicht gefällt. Es ist für mich der erste Roman von Donna Leon. Ein Arbeitskollege von mir ist grosser Fan der Bücher von Donna Leon und so wollte ich herausfinden, wie mir dieser Brunetti gefällt. Etwa 3/4 der Reihe über Commissario Brunetti liegt seit ziemlich langer Zeit in meinem Regal. Immer wieder holte ich Band 1 hervor und wollte diesen lesen, aber dann kam ich nicht über den Start hinaus. Doch nun habe ich es geschafft. Das Buch hat sich sehr flüssig lesen lassen und mir haben die Protagonisten gut gefallen: Ich habe Guido Brunetti und seine Familie kennengelernt. Brunetti ist für mich ein stolzer Venezianer, der seine Stadt wirklich liebt. Und als Commissario will er natürlich herausfinden, wer in Venedig sein Unwesen treibt. Aber zu Hause ist er auch einfach nur ein Mann und Vater, mit den gleichen Problemen, wie bei anderen. Helmut Wellauer, 74, ein Stardirigent, ein Genie, eine Koryphäe in der Musikszene: Er reist mit seiner Frau an – seiner dritten Frau, die nur halb so alt ist, wie er. Um Wellauer kursieren viele Gerüchte, wie üblich, bei berühmten Persönlichkeiten. Die Sopranistin Flavia Petrelli ist eine begnadete Sängerin, die sich ihre Launen erlauben kann. Sie wird begleitet von ihrer Freundin und Sekretärin Brett Lynch. Brunettis Chef, der Vice-Questore Patta, fand ich amüsant: Er weiss nicht wirklich viel, lässt andere für sich arbeiten, aber wenn Ergebnisse vorliegen, sind es dann plötzlich seine eigenen Ergebnisse. Tja, so läuft es eben… Mir hat der Krimi mit Einblick in die Berufsmusikszene gut gefallen – gut, aber auch nicht mehr. Er war sehr ruhig, ohne grosse Spannung oder Dramatik. Ich mag bildhafte und detaillierte Beschreibungen gerne, aber ich muss nicht über zig Zeilen lesen, wie jemand Oliven isst und nicht weiss, wo er den Kern hinlegen soll und dass er sich noch ein Salamibrot macht. Ich vergebe 3 Sterne und mache vorläufig eine Brunetti-Pause (dann werde ich mit Band 2 weiterfahren und schauen, ob mich jener mehr begeistern kann).

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naja...
von Tikva aus Eislingen am 24.08.2009
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Es beginnt mit dem letzten Akt einer Oper in Venedig. Die Zuschauer strömen in den Saal zurück und warten gespannt wie der Akt endet. Doch der Dirigent kommt nicht, wird entschuldigt, und schon geht das Getuschel los. Wenige Zeilen später ist Commissario Brunetti, der Hauptprotagonist, vor Ort. Der Dirigent ist tot. Ich... Es beginnt mit dem letzten Akt einer Oper in Venedig. Die Zuschauer strömen in den Saal zurück und warten gespannt wie der Akt endet. Doch der Dirigent kommt nicht, wird entschuldigt, und schon geht das Getuschel los. Wenige Zeilen später ist Commissario Brunetti, der Hauptprotagonist, vor Ort. Der Dirigent ist tot. Ich dachte, nun müsste es eigentlich losgehen: ermitteln, Zeugen befragen, Beweisen nachgehen usw., aber kaum was passiert. Die Ermittlungen ziehen sich schleppend hin. Außer Zeugenbefragungen gibt es eigentlich keine anderen Tätigkeiten die der Commissario machen könnte. Aber dadurch erfährt man vieles über den Toten. Wobei es größtenteils nur Oberflächliches oder gar Gerüchte sind. Nur ganz langsam kann Brunetti sich ein Profil von dem Mann machen. Was er dabei erfährt, reicht bis in den 2. Weltkrieg zurück. Und er entdeckt auch eine gewisse Abneigung gegen manche Verhaltensweisen in seinem Leben. Was die Arbeitsweise der italienischen Polizei angeht, ist sie wirklich so beschrieben wie wir sie kennen. Langsam und stockend, mit vielen Kaffee- oder Weinpausen dazwischen. Es gibt Tage, an denen Brunetti nur ein oder zwei Zeugen befragt und das war’s. Was mich sehr gestört hat, waren die italienischen Wörter, die in den Raum geworfen und nirgends erklärt werden. Sie machen die Geschichte zwar bildhafter und auch italienischer, aber wenn sie nirgends erläutert werden, ist das aus meiner Sicht ziemlich störend. Es ist deshalb auch teilweise schwierig der Geschichte zu folgen, da man sich daran aufhält. Auch gewinnt die Geschichte sehr lange Zeit nicht richtig Fahrt, keine Spannung die steigt, keine Abwechslung. Das hat mich etwas enttäuscht. In der zweiten Hälfte des Buches konnte ich mir dann langsam vorstellen, wer als Mörder in Frage käme und auch Brunetti’s Familie wird endlich etwas vorgestellt. Doch ich täuschte mich, was den Mörder betraf und die Autorin hat mich am Ende doch noch überrascht! Fazit: Für meinen Geschmack leider etwas zu langatmig, gerade in der ersten Hälfte des Buches. Dazu noch die italienischen Worte, die kaum übersetzt wurden, das alles bringt dem „Krimi“ leider nur 3 Sterne ein.

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Gut geschrieben, aber auch nicht viel mehr!!
von Walter M. aus Linz am 30.05.2006
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Erst nachdem ich ein paar der Commissario Brunetti-Verfilmungen im TV gesehen habe, bin ich auf die Titelfigur der Donna Leon aufmerksam geworden. Der Ordnung halber begann ich diese der Reihe nach zu lesen. Die Geschichte selbst wirkt im Laufe ihrer Erzählung etwas konstruiert, die Erzählweise ist hierbei etwas zu... Erst nachdem ich ein paar der Commissario Brunetti-Verfilmungen im TV gesehen habe, bin ich auf die Titelfigur der Donna Leon aufmerksam geworden. Der Ordnung halber begann ich diese der Reihe nach zu lesen. Die Geschichte selbst wirkt im Laufe ihrer Erzählung etwas konstruiert, die Erzählweise ist hierbei etwas zu langatmig geraten. Im Gegensatz dazu werden die wesentlichen Figuren des Romanes liebevoll beschrieben und die Venezianische Lebensart am Schauplatz Venedig kann der Leser förmlich einatmen. Fazit: Tragbare Handlung, liebenswürdige Charaktere und die Lagunenstadt als beeindruckende Kulisse!!

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