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Verletzung

Kriminalroman

(28)
»SPANNEND. REALISTISCH. EIN TOLLES DEBÜT!«
Inge Löhnig
Sie will nicht gesehen werden. Sie will nicht gefunden werden. Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt. Niemand darf wissen, wo sie jetzt wohnt. Denn Mike, selbst Polizist, schlägt sie. Ihre Kollegen sollen nichts davon erfahren. Zu sehr schämt Toni sich. Nun aber setzt sie sich endlich zur Wehr.
Zur gleichen Zeit beginnt eine Mordserie in München. Mehrere Frauen werden brutal umgebracht. Toni jagt den Mörder, doch bald wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Wer ist der Schatten, der nachts immer wieder auftaucht und sie verfolgt?
Manuela Obermeier ist Hauptkommissarin: Sie weiss genau, worüber sie schreibt.
Portrait
Manuela Obermeier kam 1970 in München zur Welt. Sie begann bereits in der fünften Klasse mit ihrem ersten Roman, schlug nach dem Abitur aber eine ganz andere Richtung ein und ging zur Polizei. Das Schreiben hat die Polizeihauptkommissarin jedoch nie losgelassen. Verletzung ist der erste Teil in der Krimiserie um Kriminalhauptkommissarin Antonia Stieglitz.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 12.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28747-8
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 187/120/35 mm
Gewicht 324
Verkaufsrang 3.952
Buch (Taschenbuch)
Fr. 14.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Eine Kommissarin, die sich nicht beirren lässt
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 18.04.2016

Dieser Münchner Krimi liest sich leicht und flüssig, was stark im Kontrast zu seinen Inhalten steht. Die Hauptthemen sind häusliche Gewalt und eine schwere, als Kind erlittene, psychische Störung. Obwohl die Geschichte – die Fälle von ermordeten und wie Puppen drapierten Frauen – immer wieder von den persönlichen Problemen der... Dieser Münchner Krimi liest sich leicht und flüssig, was stark im Kontrast zu seinen Inhalten steht. Die Hauptthemen sind häusliche Gewalt und eine schwere, als Kind erlittene, psychische Störung. Obwohl die Geschichte – die Fälle von ermordeten und wie Puppen drapierten Frauen – immer wieder von den persönlichen Problemen der Ermittlerin, Kommissarin Toni Stieglitz, unterbrochen werden, sind diese viel zu ernst, um wirklich zu nerven. Sie flieht vor ihrem gewalttätigen Partner Mike (ebenfalls Polizist) und lebt von da an immer in Angst, ihm über den Weg zu laufen. Verfolgungswahn – zurecht – inklusive. Für jemanden, der so etwas nicht erlebt hat, mögen die wiederkehrenden Schilderungen ihrer Angst ein wenig übertrieben sein, doch da die Autorin selbst Polizistin ist, denke ich, dass sie ganz gut weiß, über welchen Frauentyp sie hier schreibt, wenn sie ihre Kommissarin leiden lässt. Aber zur Krimihandlung: Als Leser weiß man ja schon durch den Klappentext, dass es nicht bei einer Toten bleiben wird und kann mitermitteln und ist der Polizei immer wieder mal einen Schritt voraus. Man lernt die späteren Opfer (bis auf das erste) vorher kennen und wartet darauf, wie sie denn erwischt werden. Trotzdem bleibt es spannend, zu lesen, wie die Arbeit der Ermittler beginnt, welche Spuren sie finden und wie sie danach vorgehen. Der Polizeialltag ist natürlich glaubhaft beschrieben und wirkt sehr lebendig, auch wie die Kollegen so miteinander umgehen, und die Dialoge und Besprechungen sind vermutlich teilweise aus dem „echten“ Alltag entnommen. Mir gefällt, wie Toni den Fall mit einer Mischung aus Hartnäckigkeit, weiblicher Intuition und Leichtsinnigkeit angeht und auch löst und dadurch wohl auch erkennt, dass sie stärker ist als sie denkt und nach langer Zeit nun auch Hilfe bezüglich Mike sucht. Doch nicht nur an dieser Front tut sich Positives: aus irgendeinem Grund hat es ihr der neue Rechtsmediziner Mulder angetan und auch er ist wohl nicht ganz abgeneigt. Mal sehen, wie es in möglicheren weiteren Bänden mit Toni da weitergeht. Nur eines hat mich ein wenig verstört: In einer Szene zuckt die von Kopfschmerzen geplagte und überlastete Kommissarin richtig aus und währenddessen hoffte ich immer, es sei bloß einer ihrer Träume. Doch diesmal war es keiner. Später erkennt man erst, dass diese Szene für die weitere Entwicklung des Falles natürlich nötig war, aber kurz danach ist man als Leser erst mal ein bisschen vor den Kopf gestoßen – genau wie Toni selbst.

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Spannend und gut zu lesen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 05.12.2016

Klasse und authentisch, suche gleich weitere Krimis der Autorin! Die Kommissarin kommt sympathisch rüber, der Fall ist spannend und es bahnt sich auch noch vage eine Lovestory an, oder auch nicht? ....

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superspannendes Debüt
von janaka aus Rendsburg am 24.09.2016

*Inhalt* Hauptkommissarin Toni Stieglitz macht etwas durch, was vielen anderen Frauen auch passiert. Sie wird von ihrem Freund Mike geschlagen. Dieser ist auch Polizist und ziemlich beliebt auf seinem Revier. Deshalb kann sie mit keinem reden und versteckt sich nun vor ihm. Ein neuer Fall lenkt sie zuerst etwas von ihren... *Inhalt* Hauptkommissarin Toni Stieglitz macht etwas durch, was vielen anderen Frauen auch passiert. Sie wird von ihrem Freund Mike geschlagen. Dieser ist auch Polizist und ziemlich beliebt auf seinem Revier. Deshalb kann sie mit keinem reden und versteckt sich nun vor ihm. Ein neuer Fall lenkt sie zuerst etwas von ihren Problemen ab. Mehrere Frauen werden brutal ermordet und obszön zur Schau gestellt. Während ihren Ermittlungen fällt ihr auf, dass sie beschattet wird. Wer ist der geheimnisvolle Fremde? Ihr Ex-Freund Mike? Oder sogar der Mörder? *Meine Meinung* Mit "Verletzung" hat die Autorin Manuela Obermeier ihr Debüt geschrieben und bei mir voll ins Schwarze getroffen. Dieser Krimi ist von Anfang an spannend und fesselnd, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die ganze Zeit habe ich mir die Frage gestellt, wer ist der "Schatten" von Toni? Kommt sie heil aus der ganzen Geschichte heraus? Die Charaktere sind authentisch und lebendig dargestellt. In die Gefühlswelt von Toni konnte ich mich einfinden. Sie besteht aus zwei Persönlichkeiten, die berufliche "große" Toni ist eine taffe und selbstbewusste Frau, die genau weiß, was sie kann und was sie will. Und dann ist da die private "kleine" Toni, sie ist verschüchtert, vermutet hinter jeder Ecke ihren Ex und traut sich kaum ihr Leben zu genießen. Die unterschiedlichen Wesenszüge, die innere Zerrissenheit, die unbändige Angst und auch das Schamgefühl, eine der Frauen zu sein, die sie beruflich nicht bedauern kann, hat die Autorin sehr gut beschrieben. Der Fall und die dazugehörigen Ermittlungen sind sehr realistisch beschrieben. Man merkt, dass die Autorin im realen Leben eine Hauptkommissarin ist. Eine echt gute Konstellation, eine Kommissarin, die zudem sehr gut Geschichten erfinden und schreiben kann. Ich bin begeistert!!! Die Mischung aus Kriminalfall mit seinen Ermittlungen und den privaten Problemen der Hauptprotagonistin ist für mich ausgewogen. Schön, dass dies der erste Teil einer Reihe ist und auf ein Wiedersehen mit Hauptkommissarin Antonia Stieglitz freue ich mich sehr. *Fazit* Dieses großartige Debüt kann ich nur jeden Krimi-Leser empfehlen, von mir bekommt er 5 Sterne.

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Eine Polizistin und ihre Angst
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterschleißheim am 13.08.2016

Die Hauptfigur des Romans ist Toni Stieglitz. Um sie dreht sich alles. Wir lernen sie und ihre psychische Welt kennen: was passiert mit einem Menschen, der Opfer häuslicher Gewalt wird? Macht häusliche Gewalt Halt vor der Polizei? Manuela Obermeier schafft es sehr schlüssig zu erzählen, was in den Opfern... Die Hauptfigur des Romans ist Toni Stieglitz. Um sie dreht sich alles. Wir lernen sie und ihre psychische Welt kennen: was passiert mit einem Menschen, der Opfer häuslicher Gewalt wird? Macht häusliche Gewalt Halt vor der Polizei? Manuela Obermeier schafft es sehr schlüssig zu erzählen, was in den Opfern vorgeht. AUs ist es "sympathisch", dass die Polizei genauso Opfer sein kann wie jeder andere auch. Es wird deutlich gemacht, dass die Polizei zueinander halten will, aber bei bestimmten Themen selbst nciht weiß, wie sie damit umgehen sollen, dass einer der ihren ein Gewaltverbrechen verübt. Das Thema häusliche Gewalt ist eigentlich nur nebensächlich, zieht sich aber schön durch den gesamten Roman und findet schließlich meiner Meinung nach zu einem schlüssigen Ende. Daneben wird aber auch ein wenig kriminalisiert. Das Erste Mordopfer kommt aus der Anonymität. Ihr Leben wird nach und nach umrissen. Zwischendurch werden die weiteren (Mord-)Opfer vorgestellt. Sie bekommen ein Gesicht und eine Geschichte. Das empfand ich als sehr überraschend angenehm. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es wird zwischen den unterschiedlichen Figuren gewechselt. Jedoch bleibt es jedes mal eine Ich-Perspektive, die mir sehr gut gefällt. So wird es persönlicher und man kann sich besser in die Personen hineinfühlen. Alles in allem empfinde ich das Buch als sehr gelungenes Debüt. Ich werde es auf alle Fälle weiter empfehlen! Für mich ein MUSS für jeden Krimifan!

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Verletzung
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 04.06.2016

Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches haben mich sofort angesprochen. Das Cover ist wunderschön gestaltet und durch die Drei-Dimensionalität wirklich etwas ganz besonderes. Der Schreibstil ist sehr spannend und angenehm zu lesen. Ich musste mich immer... Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches haben mich sofort angesprochen. Das Cover ist wunderschön gestaltet und durch die Drei-Dimensionalität wirklich etwas ganz besonderes. Der Schreibstil ist sehr spannend und angenehm zu lesen. Ich musste mich immer regelrecht dazu zwingen, das Buch aus der Hand zu legen. Die einzelnen Charaktere sind vortrefflich gewählt. Hauptkommissarin Stieglitz ist mir von Anfang an recht sympathisch. Toni Stieglitz hat sich erst frisch von ihrem Freund Mike, der ebenfalls bei der Polizei arbeitet, getrennt. Dieser kommt damit nicht klar und stalkt und bedroht sie immer wieder. Toni versucht, ihren Wohnort in der Pension geheim zu halten. Zur gleichen Zeit wird eine Frau tot vor einer Kirche aufgefunden. Sie trägt einen roten Mantel und ist brutal erstochen worden. Dies ist der Beginn einer Serie, in der mehrere Frauen ermordet werden. Gelingt es Toni Stieglitz nun, ihrer Vergangenheit zu entkommen und den Mörder dingfest zu machen um dadurch auch weitere brutale Morde zu verhindern. Das Buch „ Verletzung „ von Manuela Obermeier ist der erste Teil einer Krimiserie. Ich kann das Buch wärmsten empfehlen, wer Krimis und Spannung pur liebt, ist hier gerade richtig. Ich werde auch bestimmt die weitern Bände der Reihe lesen.

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Verletzung
von anyways am 04.05.2016

Häusliche Gewalt zieht sich durch sämtliche Bevölkerungsschichten und Bildungsstände und leider passiert sie auch in Berufsgruppen, die eigentlich genau diese Straftaten verhindern sollen. Kriminalhauptkommissarin Antonia „Toni“ Stieglitz wird von ihrem Freund Mike, der ebenfalls Kriminalkommissar, nur in einem anderen Dezernat, ist, misshandelt. Bisher schien sein ausgezeichneter Ruf ihn in... Häusliche Gewalt zieht sich durch sämtliche Bevölkerungsschichten und Bildungsstände und leider passiert sie auch in Berufsgruppen, die eigentlich genau diese Straftaten verhindern sollen. Kriminalhauptkommissarin Antonia „Toni“ Stieglitz wird von ihrem Freund Mike, der ebenfalls Kriminalkommissar, nur in einem anderen Dezernat, ist, misshandelt. Bisher schien sein ausgezeichneter Ruf ihn in gewisser Weise zu schützen, doch beim letzten Mal rufen Nachbarn die Polizei und der junge Beamte schert sich nicht sonderlich um Mikes Ruf, er verschafft Toni eine Atempause, in dem er Mike zehn Tage der Wohnung verweist. Zehn Tage hat Toni Zeit, ihr Leben zu ordnen und sie beschließt endlich sich zu wehren. Sie taucht unter, irgendwo in München. Mitten in dieser angespannten privaten Situation, wird Toni an einen Tatort gerufen. Auf den Stufen der Sankt Michael Kirche liegt eine weibliche Leiche, drapiert wie eine Puppe. Drei Stiche in die Herzgegend brachten ihr den Tod. Toni stürzt sich in die Ermittlungen, ihre etwas ruppige Art wird aber gerade von ihren Vorgesetzten nicht immer gebilligt, hinzukommt, dass Toni das Gefühl hat, beobachtet zu werden. Hat Mike etwa ihren Unterschlupf ausfindig gemacht? Als sie dann eines Tages einen Blumenstrauß mit einem toten Stieglitz und einer Karte bekommt, auf der steht: „Sing, Vöglein, sing, solange du noch kannst“ steigert sich ihre Angst vor ihrem Ex-Partner ins unermessliche. „Verletzung“ ist ein ausgesprochen vielschichtiges Krimidebüt. Auf der einen Seite ein Kriminalroman mit einer interessanten Story und gut gesetzten Spannungsbögen und auf der anderen Seite das private Martyrium der Protagonistin. Die innere Zerrissenheit der Kriminalkommissarin Toni , die ohnmächtige Angst die sie vor ihrem Ex-Partner hat und die gleichzeitige Hörigkeit die sie ihm gegenüber empfindet, ist ausgezeichnet dargestellt. Die Hilflosigkeit mit ihrem Problem anscheinend alleine dazustehen, weil die Scham und Angst zu groß ist, sich jemandem anzuvertrauen, war fast fühlbar. Manchmal wirkt die ruppige Art, besonders ihren Kollegen gegenüber, etwas zu stark aufgesetzt, aber keineswegs unglaubwürdig. Der Schreibstil ist flüssig, wirkte an einigen Stellen etwas kühl und distanziert. Dies empfand ich jedoch nicht als negativ. Ein klein wenig irritiert war und bin ich immer noch, das die Autorin ihre Akteurin in der gleichen Stadt wie ihren Peiniger unterbringt. München ist zwar groß, aber Beide arbeiten im Polizeiapparat, da muss man sich doch zwangsläufig begegnen? Sehr gut dargestellt fand ich die Betriebsinterna des Kommissariats, die Präsentation der beteiligten Personen bis hin zu deren Spitznamen und wie sie dazu kamen. Kurz und knackig werden die verschiedensten Charaktere gezeichnet, ohne maßlose Übertreibung oder heilloser Überforderung des Lesers durch eine zu große Anzahl an Agierenden. Einziger Wermutstropfen, an deren Stelle die mir eigentlich sonst sympathische Toni etwas stark übertrieb, war die Stutenbissigkeit ihrer Kollegin Beate gegenüber. Das Krimidebüt einer Fachfrau in Sachen realer Kriminalität, hat mich überzeugt.

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Vom Mut gegen die eigenen Verletzungen zu kämpfen
von Xanaka aus Berlin am 20.04.2016

Die taffe Polizeikommissarin Antonia Stieglitz, genannt Toni, hat ein Problem. Sie ist selbst ein Opfer. Es soll niemand wissen, dass ihr Freund Mike - auch bei der Polizei, sie schon mehrfach verprügelt hat. Die folgende Trennung von Mike war zwar erfolgreich, sie versteckt sich in einer kleinen Pension, lebt... Die taffe Polizeikommissarin Antonia Stieglitz, genannt Toni, hat ein Problem. Sie ist selbst ein Opfer. Es soll niemand wissen, dass ihr Freund Mike - auch bei der Polizei, sie schon mehrfach verprügelt hat. Die folgende Trennung von Mike war zwar erfolgreich, sie versteckt sich in einer kleinen Pension, lebt aber ständig in der Angst das Mike sie finden, verfolgen, oder ihr auf der Arbeit auflauern könnte. So ermittelt sie in einer Mordserie mit mehreren ermordeten Frauen und ist selbst auf der Flucht vor Mike. Das ganze Buch wird getragen, von den Verfolgungsängsten Tonis, die sich nicht traut, jemanden ins Vertrauen zu ziehen, geschweige denn, Mike anzuzeigen. Wir erfahren viel von Toni, denn alles wird aus ihrer Sicht erzählt, Ihre Ängste und Gedanken begleiten uns durch dieses Buch. Auf der anderen Seite agiert sie als erfolgreiche Ermittlerin in der Mordkommission und lässt sich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen. Umso mehr verwundert es mich beim Lesen, dass sie sich von den Attacken Mikes so unterkriegen und einschüchtern lässt. Als ermittelnde Kommissarin ist sie großartig und lässt sich weder beirren, noch einschüchtern, sondern verfolgt konsequent ihre Ideen zur Aufklärung des Mordfalls. Denn schließlich und endlich ist es nur ihrer Konsequenz und ihrer Energie zu verdanken, dass der Schuldige ermittelt wird. Für mich war es auch schön zu lesen, wie sich Toni aus der Opferrolle befreit und lernt mit der Bedrohung umzugehen, bzw. dagegen anzukämpfen. Ich würde mich freuen, mehr von Antonia Stieglitz zu lesen und hoffe es gibt weitere Ermittlungen von ihr. Von mir für dieses Buch verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Vom Mut gegen die eigenen Verletzungen zu kämpfen
von Xanaka aus Berlin am 20.04.2016

Die taffe Polizeikommissarin Antonia Stieglitz, genannt Toni, hat ein Problem. Sie ist selbst ein Opfer. Es soll niemand wissen, dass ihr Freund Mike - auch bei der Polizei, sie schon mehrfach verprügelt hat. Die folgende Trennung von Mike war zwar erfolgreich, sie versteckt sich in einer kleinen Pension, lebt... Die taffe Polizeikommissarin Antonia Stieglitz, genannt Toni, hat ein Problem. Sie ist selbst ein Opfer. Es soll niemand wissen, dass ihr Freund Mike - auch bei der Polizei, sie schon mehrfach verprügelt hat. Die folgende Trennung von Mike war zwar erfolgreich, sie versteckt sich in einer kleinen Pension, lebt aber ständig in der Angst das Mike sie finden, verfolgen, oder ihr auf der Arbeit auflauern könnte. So ermittelt sie in einer Mordserie mit mehreren ermordeten Frauen und ist selbst auf der Flucht vor Mike. Das ganze Buch wird getragen, von den Verfolgungsängsten Tonis, die sich nicht traut, jemanden ins Vertrauen zu ziehen, geschweige denn, Mike anzuzeigen. Wir erfahren viel von Toni, denn alles wird aus ihrer Sicht erzählt, Ihre Ängste und Gedanken begleiten uns durch dieses Buch. Auf der anderen Seite agiert sie als erfolgreiche Ermittlerin in der Mordkommission und lässt sich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen. Umso mehr verwundert es mich beim Lesen, dass sie sich von den Attacken Mikes so unterkriegen und einschüchtern lässt. Als ermittelnde Kommissarin ist sie großartig und lässt sich weder beirren, noch einschüchtern, sondern verfolgt konsequent ihre Ideen zur Aufklärung des Mordfalls. Denn schließlich und endlich ist es nur ihrer Konsequenz und ihrer Energie zu verdanken, dass der Schuldige ermittelt wird. Für mich war es auch schön zu lesen, wie sich Toni aus der Opferrolle befreit und lernt mit der Bedrohung umzugehen, bzw. dagegen anzukämpfen. Ich würde mich freuen, mehr von Antonia Stieglitz zu lesen und hoffe es gibt weitere Ermittlungen von ihr. Von mir für dieses Buch verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Toller Erstling
von einer Kundin/einem Kunden am 07.03.2016

Das ist doch mal ein rundum gelungenes Debüt. Man merkt Polizeihauptkommissarin Obermeier weiß wovon sie schreibt. Stimmig, spannend, einfach gut !

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Verletzung
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 24.02.2016

Inhalt: Sie will nicht gesehen werden. Sie will nicht gefunden werden. Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt. Niemand darf wissen, wo sie jetzt wohnt. Denn Mike, selbst Polizist, schlägt sie. Ihre Kollegen sollen nichts davon erfahren. Zu sehr schämt Toni sich. Jetzt aber setzt... Inhalt: Sie will nicht gesehen werden. Sie will nicht gefunden werden. Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt. Niemand darf wissen, wo sie jetzt wohnt. Denn Mike, selbst Polizist, schlägt sie. Ihre Kollegen sollen nichts davon erfahren. Zu sehr schämt Toni sich. Jetzt aber setzt sie sich endlich zur Wehr. Zur gleichen Zeit beginnt eine Mordserie in München. Mehrere Frauen werden brutal umgebracht. Toni jagt den Mörder, doch bald wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Wer ist der Schatten, der nachts immer wieder auftaucht und sie verfolgt? Der Mörder? Oder ihr Exfreund Mike? Meinung: Manuela Obermeier hat ein spannendes und gut geschriebenes Erstlingswerk geschaffen. Meiner Meinung nach hat sie den Burch zwischen der Polizistin Toni und dem Opfer Toni sehr gut dargestellt. Trotz ihrem Wissen und ihrer Erfahrung, kann sich Hauptkommissarin Stieglitz nicht gegenüber ihren Exfreund Mike positionieren. Die Autorin hat es geschafft, dieses schwierige Thema glaubhaft und realistisch darzustellen. Eine Kunst, die nicht jeder Autor beherrscht. Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben. Nicht nur wie es privat mit Hauptkommissarin Toni Stieglitz weitergeht, möchte der Leser erfahren auch über den Fall an dem sie arbeitet. Da Manuela Obermeier im „richtigen“ Leben Hauptkommissarin ist, weiß sie natürlich am besten, wovon sie schreibt. Auch das Cover gefällt mir sehr gut, es fängt die düstere Stimmung des Romans gut ein und auch der Titel passt wirklich gut zum Buch. „Verletzungen“ passt sowohl auf die Mordserie, als auch privat zu Toni Stieglitz Situation. Fazit: Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und bekommt von mir verdiente fünf Sterne. Ich vertraue darauf, dass Manuela Obermeier weiter schreibt und uns an neuen Fällen und dem Leben von Polizistin Toni teilhaben lässt. Hoffentlich lässt sie uns nicht allzu lange auf den zweiten Teil warten.

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Verletzung
von nellsche am 21.02.2016

Nachdem die Polizistin Toni Stieglitz von ihrem Freund Mike, der ebenfalls Polizist ist, geschlagen wurde und er von den durch Nachbarn gerufenen Kollegen der Wohnung verwiesen wurde, hat sie die Chance genutzt, sich von Mike zu trennen und die Wohnung zu verlassen. Sie hat sich ein Zimmer in einer... Nachdem die Polizistin Toni Stieglitz von ihrem Freund Mike, der ebenfalls Polizist ist, geschlagen wurde und er von den durch Nachbarn gerufenen Kollegen der Wohnung verwiesen wurde, hat sie die Chance genutzt, sich von Mike zu trennen und die Wohnung zu verlassen. Sie hat sich ein Zimmer in einer kleinen Pension gemietet. Doch sicher fühlt sie sich nicht und sie schaut sich ständig um mit der Angst, dass Mike sie gefunden hat. Dann bekommt sie von ihrem Chef einen Anruf, dass sie zu einem Tatort kommen soll. Es handelt sich um eine tote Frau, die mitten in der Fußgängerzone auf den Stufen von Sankt Michael gefunden wurde. Der Täter hat sie wie eine Puppe auf die Stufen gesetzt. Sie hat drei Löcher über dem Herz. Das Team um Toni nimmt die Ermittlungen auf. Bald gibt es weitere Leichen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und verständlich und die Seiten flogen nur so dahin. Ich war sehr schnell in der Geschichte drin und konnte den Geschehnissen immer folgen. Das Buch war bis zum Ende spannend und hat mich gefesselt. Neben den Ermittlungen um die ermordete Frau hat Toni mit ihrem privaten Schicksal zu tun. Das ausgerechnet sie, die sich selbst von Vorgesetzten nichts sagen lässt und immer ihre Meinung sagt, zu den Frauen gehört, die nicht in der Lage sind, sich gegen einen gewalttätigen Partner zu wehren, beschämt sie. Mike lässt sie nach der Trennung nicht in Ruhe, sondern verfolgt sie auf subtile Art, womit er Toni ziemlich mürbe macht. Ihre Gefühle wurden gut beschrieben und ich fand ihr Verhalten verständlich. Auch der Fall, den sie mit ihren Kollegen lösen muss, war spannend. Auf den ersten Blick haben die ermordeten Frauen nichts miteinander gemeinsam. Doch Toni fällt ein Detail auf, denn alle Frauen trugen ein auffällig rotes Kleidungsstück. Eine interessante Gemeinsamkeit. Ich war sehr gespannt, was der Täter damit verband, so dass er die Frauen umbringen musste. Tonis Ermittlungsstil und das Verhalten ihres Vorgesetzten sind realistisch, daran merkt man, dass die Autorin selbst Hauptkommissarin ist. Und bis zum Ende wusste ich nicht, wer der Täter ist. Die Spannung hat sich also bis zum Ende oben gehalten. Ich freue mich schon auf weitere Romane dieser Autorin! Insgesamt ein spannender Roman, dem ich 5 Sterne gebe.

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Fesselnd und spannend - ein gelungenes Debüt
von linus63 am 18.02.2016

„Verletzung“ ist eines der wenigen Bücher, das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte, nachdem ich einmal angefangen hatte zu lesen, und das ich innerhalb von 24 Stunden beendete. Ab der ersten Seite zieht mich Manuela Obermeiers anschaulicher und erfrischender Schreibstil in die 440 Seiten starke Geschichte hinein,... „Verletzung“ ist eines der wenigen Bücher, das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte, nachdem ich einmal angefangen hatte zu lesen, und das ich innerhalb von 24 Stunden beendete. Ab der ersten Seite zieht mich Manuela Obermeiers anschaulicher und erfrischender Schreibstil in die 440 Seiten starke Geschichte hinein, setzt mein Kopfkino in Gang und lässt mich am Geschehen teilhaben. Schon nach wenigen Seiten wird dem Leser das Besondere dieser Handlung klar, die gleich zwei Verbrechen in einer sehr interessanten Konstellation beinhaltet, und dieses Buch damit klar aus der Masse der auf dem Markt befindlichen Kriminalromane heraushebt. Die Verbindung dieser beiden Verbrechen ist die Protagonistin Toni, zum einen die toughe Hauptkommissarin auf der Jagd nach einem perfiden Verbrecher, die dabei gerne Vorschriften missachtet und sich über Konventionen hinwegsetzt, zum anderen im Privaten die verletzliche Frau, Opfer von häuslicher Gewalt und Stalking, die nicht den Mut findet, die an ihr begangenen Verbrechen anzuzeigen. Dadurch rücken direkt zu Beginn zwei sehr unterschiedliche Charakterzüge von Toni in den Fokus, wodurch sie vielschichtig, sympathisch, und auch greifbar wird. Die Handlung ist fesselnd und spannend, und wirkt ebenso wie die Protagonisten sehr authentisch, was sicherlich mit an der langjährigen Erfahrung der Autorin als Polizeihauptkommissarin liegt. Sie wechselt in unregelmäßigen Abständen zwischen detailliert und anschaulich beschriebener, harter Ermittlungsarbeit während Tonis Arbeitszeit, und Momenten nicht direkt greifbarer Bedrohung durch den Stalker, die hauptsächlich durch Tonis Vorgeschichte, ihre Ahnungen, Erwartungen und die herrschende Atmosphäre erzeugt werden. So sind die beiden sehr unterschiedlichen Handlungsstränge durchgehend präsent und verleihen der Geschichte ein flottes Tempo. Immer wieder eingestreute, lustige verbale Schlagabtausche zwischen den Kollegen sorgen für amüsante Momente und lockern das Geschehen ebenso auf, wie ein wenig Prickeln zwischen Toni und dem neuen Pathologen. Unerwartete, aber für mein Empfinden auch etwas konstruierte Wendungen steigern zum Ende hin nochmals Tempo und Spannung, obwohl sich der Täter recht früh abzeichnet. Das führt natürlich auch bei Toni durch ihre Doppelbelastung zu erhöhtem Druck, wodurch sie sich zu Reaktionen hinreißen lässt, die zwar einerseits ihre nervliche Belastung sehr gut und anschaulich zum Ausdruck bringt, andererseits aber die Handlung etwas in das Klischee "unkonventioneller Ermittler mit disziplinarischen Konsequenzen" abdriften lässt, was ich etwas schade finde. Das Buch endet schlüssig und mit Antworten auf noch offene Fragen zum abgeschlossenen Fall. Gleichzeitig unternimmt Toni den ersten Schritt gegen ihren Stalker, was mir als Entwicklung der Protagonistin sehr gut gefällt und gleichzeitig Vorfreude auf den nächsten Band dieser Krimiserie weckt. Knappe fünf Sterne für ein äußerst fesselndes, spannendes und flottes Debüt, das mich einige Stunden sehr gut unterhalten hat.

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Obermeier ist Hauptkommissarin: Sie weiß genau, worüber sie schreibt
von Inge Weis aus Pirmasens am 12.02.2016

Spannend, Raffiniert!!!!!! Ein Psychothriller vom Feinsten. Gnadenloses Gänsehautfeeling und spannende Verknüpfungen. Es ist nicht immer alles so wie es scheint.. Sie will nicht gesehen werden. Sie will nicht gefunden werden. Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt, denn Mike, selbst Polizist, schlägt sie. Ihre Kollegen... Spannend, Raffiniert!!!!!! Ein Psychothriller vom Feinsten. Gnadenloses Gänsehautfeeling und spannende Verknüpfungen. Es ist nicht immer alles so wie es scheint.. Sie will nicht gesehen werden. Sie will nicht gefunden werden. Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt, denn Mike, selbst Polizist, schlägt sie. Ihre Kollegen sollen nichts davon erfahren. War es nicht besser, sich eine neue Bleibe zu suchen? Gut vier Wochen wohnte sie bereits hier. Er hatte sie in der Zwischenzeit ganz bestimmt schon ausfindig gemacht. Vielleicht war er ihr doch gefolgt, und sie hatte es nur nicht bemerkt? Es waren kaum mehr als zehn Schritte bis zum Eingang der Pension Maria. Was sollte ihr auf diesen paar Metern schon passieren? Toni öffnete die Wagentür und sah rasch über die Schulter. Niemand war hinter ihnen. Kein Auto, kein Fußgänger. Sie drehte sich einmal um die eigene Achse. Es war niemand zu sehen, aber das hatte gar nichts zu bedeuten. Nicht bei ihm. Niemand darf wissen, wo sie jetzt wohnt, denn jetzt setzt sie sich endlich zur Wehr. Zur gleichen Zeit beginnt eine Mordserie in München. Mehrere Frauen werden brutal umgebracht. Toni, deren Leben im Moment aus den Fugen geraten ist, jagt den Mörder, doch bald wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Wer ist der Schatten, der nachts immer wieder auftaucht und sie verfolgt, der Mörder? Oder ihr Exfreund Mike? Der Albtraum jeder Frau. … Eine gruselige Vorstellung, selten habe ich einen Roman gelesen der so unter die Haut ging! Man darf den Hass nicht zu groß werden lassen, denn Hass vernichtet. Auch den, der ihn empfindet. Ein Krimi, dereinen nicht mehr loslässt. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Frau Obermeier aus München lehrt uns das Gruseln mit Einblicken in trügerische Idyllen und sie ist Hauptkommissarin und weiß genau, worüber sie schreibt. Spannend, realistisch, ein tolles Debüt. Manuela Obermeier ist eine beeindruckende neue Stimme in der Spannungsliteratur. Beklemmend jedoch ist die "Nebenstory" um Toni Stieglitz's persönliche Familientragödie. Sie schafft es dennoch sehr gut, die einzelnen Personen lebensnah darzustellen und nachvollziehbare Handlungen ihrerseits bzuliefern. Bei Thrillern mit einem Umfang von über 400 Seiten frage ich mich immer, ob es der Autor tatsächlich schafft, die Spannung von Anfang bis Ende hoch zu halten. In diesem Fall kann ich nur sagen: JA! Für Leser, die gleich von Anfang an Spannung in der Geschichte haben wollen, sich nicht erst langweilig reinlesen möchten, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Der Schreibstil herrlich flüssig und zu keiner Zeit langweilig - man möchte immer nur weiterlesen. Ich kann nur sagen: Toll, spannend vom Anfang bis zum Ende. Sie werden während des Lesens mit Ereignissen und Wendungen überrascht werden. Ein optimales Buch für diese Jahreszeit. Hochverdiente 5 Sterne!

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Verletzung nicht nur bei den Opfern
von Hope am 11.02.2016

Ein 1A Krimi-Debüt. Manuela Obermeier versteht es die Leser sofort in ihren Bann zu ziehen. Die Protagonisten sind so wunderbar beschrieben, dass man augenblicklich eine Beziehung zu ihnen erstellen kann. Mich hat der Krimi absolut überzeugt. Toni Stieglitz, die taffe Hauptkommissarin, die Ecken und Kanten hat, oft bei Kollegen und Vorgesetzten aneckt... Ein 1A Krimi-Debüt. Manuela Obermeier versteht es die Leser sofort in ihren Bann zu ziehen. Die Protagonisten sind so wunderbar beschrieben, dass man augenblicklich eine Beziehung zu ihnen erstellen kann. Mich hat der Krimi absolut überzeugt. Toni Stieglitz, die taffe Hauptkommissarin, die Ecken und Kanten hat, oft bei Kollegen und Vorgesetzten aneckt und doch ist sie ein innerlich ein Nervenbündel. Von ihrem Freund Mike fürchterlich gedemütigt und geschlagen und doch ist ihre Angst so groß, dass sie es nicht wagt dies öffentlich zu machen. Der Spagat zwischen Dienst und Privat wird eindrucksvoll beschrieben, die innerliche Zerissenheit, die Ängste und Zweifel werden so eindrucksvoll von der Autorin beschrieben, dass sich jede Frau die damit einmal in Berührung kam wahrscheinlich gut identifizieren kann. Ebenfalls ein anderer Protagonist, von dem ich an dieser Stelle wegen spoilern nicht zu viel verraten möchte, wird detailliert gezeichnet. Seine Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht wird authentisch beschrieben und ich bin sehr gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Der Kriminalfall an sich ist entsetzlich für die Opfer, er wird eindringlich geschildert und kommt doch ohne viel Blutvergießen aus. Es wird nicht auf jeder Seite eine bestialisch zugerichtet Leiche gefunden und doch ist der Spannungsbogen hoch, so dass ich ständig mitfieberte wer denn nun das nächste Opfer und wer der Täter ist. Hier verstand es die Autorin ebenfalls, mich als Leser schön an der Nase rumzuführen. Fazit: Ein rundum gelungener Krimi, den ich kaum aus der Hand legen konnte und ich es kaum erwarten kann einen weiteren Band zu lesen!

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Verletzung
von Sweetheart_90 aus Wien am 08.02.2016

Schon der Klappentext und die Leseprobe haben mich total angesprochen. Das Cover gefällt mir sehr gut und das Buch ist super flüssig und leicht geschrieben. Sofort versetzt man sich in die Welt von Toni hinein und fühlt total mit ihr mit. Häusliche Gewalt ist ein sehr schwieriges und ernst... Schon der Klappentext und die Leseprobe haben mich total angesprochen. Das Cover gefällt mir sehr gut und das Buch ist super flüssig und leicht geschrieben. Sofort versetzt man sich in die Welt von Toni hinein und fühlt total mit ihr mit. Häusliche Gewalt ist ein sehr schwieriges und ernst zunehmendes Thema und wurde hier sehr gut aufgegriffen. Es geht um Toni, Kriminalkommissarin, die gerade von daheim ausgezogen und in einer Pension untergekommen ist. Toni musste vor ihrem Freund fliehen, da dieser sie ständig geschlagen hat und sie damit natürlich nicht zurechtkam. Sie kommt sehr schwer zurecht, fühlt sich ständig verfolgt und glaubt überall Mike zu sehen. Zeitgleich ermittelt sie in einem Fall, wo bereits zwei Frauen, jeweils in roten Kleidungsstücken ermordet wurden und gerade eine weitere Frau vermisst wird. Toni verliert leider kurzfristig auch ihren Posten, da sie sich mit der Presse angelegt hat und sich nach Mike nichts mehr gefallen lassen möchte und bis auf bei ihm dies auch nie tat. Sie kommt in die Vermisstenabteilung und ihr erster Fall, führt sie direkt in ihren Fall bei der Mordkommission. Sie begibt sich auf eine sehr riskante Ermittlung… Mich konnte das Buch komplett überzeugen und ich bin sehr begeistert. Ich hoffe sehr, bald kommt ein neuer Teil dieser Reihe raus. =)

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Tolles Deutsches Krimi-Debüt
von Alex am 05.02.2016

Nach nur wenigen Seiten konnte ich das Buch, das sehr an Spannung aufbaut, kaum mehr aus der Hand legen. Toller Schreibstil und realistisch beschriebene Handlungen. Dies liegt sicherlich auch am Beruf der Autorin, da sie selbst Polizeihauptkommissarin ist. Das Buch hat mit Toni Stieglitz eine tolle Hauptkommissarin, die sich nach... Nach nur wenigen Seiten konnte ich das Buch, das sehr an Spannung aufbaut, kaum mehr aus der Hand legen. Toller Schreibstil und realistisch beschriebene Handlungen. Dies liegt sicherlich auch am Beruf der Autorin, da sie selbst Polizeihauptkommissarin ist. Das Buch hat mit Toni Stieglitz eine tolle Hauptkommissarin, die sich nach der Trennung von ihrem Freund, der auch bei der Polizei ist und sie geschlagen hat, als Single im Leben zurechtfindet. Sie ist die Hauptermittlerin in einer Mordserie, die zur gleichen Zeit in München beginnt und begibt sich auf die Suche nach dem Mörder. Manuela Obermeier ist mit diesem Buch ein fulminantes Debüt gelungen, das mich komplett überzeugt hat. Ihre Hauptfigur, Toni Stieglitz, wird sehr genau beschrieben und ich konnte mir die ermittelnde Kommissarin sehr gut vorstellen. Sie hat nicht nur die aktuelle Mordserie aufzuklären, sondern muss auch ihr Privatleben in Ordnung bringen und sich gegen ihren gewalttätigen Exfreund zur Wehr setzen. Der Krimi hat für mich ausreichend Spannung aufgebaut, hat überraschende Wendungen und das Buch ist in einem guten und flüssigen Schreibstil verfasst, der mir sehr viel Spaß beim Lesen bereitet hat. Nach diesem tollen Debüt hoffe ich auf weitere Mordermittlungen der Kommissarin Toni Stieglitz und werde diese Bücher bestimmt auch lesen.

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Verletzung - Toni Stieglitzs Neuanfang
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 26.04.2016

Der Debütroman "Verletzung" von Manuela Obermeier erzählt die Geschichte der Hauptkommissarin Toni Stieglitz, die sich gerade von ihrem Freund getrennt hat und nun versucht einen Neuanfang hinzubekommen. Das Problem an der Trennung ist, dass ihr Exfreund Mike ebenfalls Polizist ist und sie während ihrer Beziehung mehrfach geschlagen hat. Sie... Der Debütroman "Verletzung" von Manuela Obermeier erzählt die Geschichte der Hauptkommissarin Toni Stieglitz, die sich gerade von ihrem Freund getrennt hat und nun versucht einen Neuanfang hinzubekommen. Das Problem an der Trennung ist, dass ihr Exfreund Mike ebenfalls Polizist ist und sie während ihrer Beziehung mehrfach geschlagen hat. Sie traut sich allerdings nicht ihre Probleme öffentlich zu machen oder ihn anzuzeigen, denn Mike versteht es blendend seine dunkle Seite vor den Kollegen und der Öffentlichkeit geheim zu halten. Toni hat es irgendwie endlich geschafft, sich von Mike zu trennen und lebt nun heimlich in einer kleinen Pension. Trotzdem beschleicht sie weiterhin ständig das Gefühl von Mike gestalkt zu werden und so lebt sie weiter ständig in Angst vor ihrem brutalen Exfreund. Beruflich muss sie sich erst mit der Leiche einer jungen Frau und dann mit einer zweiten Leiche beschäftigen, die scheinbar nix gemeinsam haben, aber wohl von dem gleichen Mörder getötet wurden sind. Erst nach und nach findet Toni Stieglitz 2 kleine Gemeinsamkeiten, die nach dem Verschwinden einer weiteren jungen Frau auf die Spur des Mörders führen. Toni Stieglitz ist einerseits eine taffe Hauptkommisarin, die ihre Frau im Beruf steht und zum anderen durch die erlittenen Verletzungen verletzlich und auch irgendwie einsam ist. Es dauert lange, bis sie es schafft sich endgültig von Mike und ihre Angst vor ihm zu lösen und endlich Mike anzuzeigen. Ich fand es ein gelungenen Debütroman, einer echten Kommissarin, die aus eigener Erfahrung weiß, wie die Polizeiarbeit funktioniert. Ich bin gespannt, wie es um Toni Stieglitz weitergeht und wie die Kollegen damit umgehen werden, dass ihr Kollege Mike ein zweites brutales Gesicht hat. Außerdem gibt es da noch einen bestimmten Rechtsmediziner, der das Leben von Toni Stieglitz noch ein wenig mehr durcheinander wirbeln könnte....

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Stallgeruch
von CabotCove aus Lemgo am 15.03.2016

Stallgeruch „Stallgeruch“ haftet lange an einem – man wird ihn nie richtig los... Manuela Obermeier meint hier damit, dass „eine Krähe der anderen kein Auge aushackt“ quasi, denn als Toni Stieglitz Gewalt in ihrer Beziehung ausgesetzt ist, wird diese ausgerechnet von einem Polizisten verübt, ihrem Lebensgefährten Mike. Sie traut sich nicht,... Stallgeruch „Stallgeruch“ haftet lange an einem – man wird ihn nie richtig los... Manuela Obermeier meint hier damit, dass „eine Krähe der anderen kein Auge aushackt“ quasi, denn als Toni Stieglitz Gewalt in ihrer Beziehung ausgesetzt ist, wird diese ausgerechnet von einem Polizisten verübt, ihrem Lebensgefährten Mike. Sie traut sich nicht, die Vorfälle der Polizei zu melden – ist der Überzeugung, dass man ihr dort ohnehin nicht glaubt und alle mit Mike halten werden... Ich habe schon zig Bücher gelesen, die das Thema Gewalt in der Ehe/Beziehung zum Thema hatten und bin trotzdem – oder gerade deswegen - ganz unvoreingenommen an das Buch herangegangen; um nicht mit anderen Büchern zu vergleichen. Und das war auch ganz gut so, denn „Verletzung“ war auf seine Weise durchaus „neu“ für mich. Manuela Obermeier ist ja auch im „real life“ Hauptkommissarin und verfügt über einen sehr fundierten Erfahrungsschatz, der deutlich in das Buch eingeflossen zu sein scheint, was mich nur noch mehr von der Geschichte und der Protagonistin Toni Stieglitz überzeugt hat. Mein Fazit: ein wirklich gut durchdachter Krimi.

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Sehr realitätsnah, aber nicht ganz so spannend
von c-bird am 05.03.2016

Mitten in der Münchner Fußgängerzone wird eine tote Frau gefunden. Auf den Treppenstufen der Kirche St. Michael wirkt die Tote mit ihrem roten Mantel wie eine Inszenierung. Wenige Zeit später findet sich ein ähnliches Opfer. Hat München es mit einem Serienmörder zu tun? Kriminalhauptkommissarin Toni Stieglitz übernimmt den Fall.... Mitten in der Münchner Fußgängerzone wird eine tote Frau gefunden. Auf den Treppenstufen der Kirche St. Michael wirkt die Tote mit ihrem roten Mantel wie eine Inszenierung. Wenige Zeit später findet sich ein ähnliches Opfer. Hat München es mit einem Serienmörder zu tun? Kriminalhauptkommissarin Toni Stieglitz übernimmt den Fall. Dabei hat die junge Frau mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen. Gerade erst hat sie sich von ihrem Freund Mike getrennt. Dieser ist ebenfalls Polizist und hat Toni über mehrere Jahre hinweg geschlagen und Gewalt angetan. Nur durch Glück konnte sie der Situation entkommen und lebt nun in ständiger Angst, dass Mike ihre neue Wohnung ausfindig macht. Niemand weiß was zwischen Toni und Mike die ganzen Jahre geschehen ist und Toni stürzt sich in den Fall, um das Erlebte zu verdrängen. „Verletzung“ ist der erste Teil zu einer Serie rund um die Kommissarin Toni Stieglitz. Die Autorin Manuela Obermeier weiß wovon sie schreibt, denn sie ist selbst Polizeihauptkommissarin. Daher ist die Handlung stark an die Polizeiarbeit angelehnt. Erzählt wird der Kriminalroman in sehr flüssiger Form. Auch wenn das Thema Gewalt an Frauen bzw. häusliche Gewalt an sich kein leichtes Thema ist, liest sich das Buch sehr gut. Die Spannung liegt anfänglich nicht zu hoch, sondern baut sich erst ab der Mitte auf. Sehr glaubhaft wirkte auf mich die permanent vorhandene Angst der Protagonistin vor einem erneuten Zusammentreffen mit ihrem Ex-Freunds und dessen Gewaltbereitschaft. Toni wirkte auf mich recht sympathisch, auch wenn sie oft sehr verängstigt erscheint. Doch dann zeigt sie auch wieder Mut und Kampfgeist, besonders als sie von dem Fall abgezogen wird. Das Team rund um Toni Stieglitz empfand ich ebenfalls sehr sympathisch und überzeugend. Vermisst habe ich ein wenig die falschen Fährten und Wendungen, die die Spannung steigen lassen. In dieser Hinsicht war der Roman sehr gradlinig. Die Einteilung der Kapitel war sehr angenehm und fordert gerade dazu heraus noch ein Kapitel mehr zu lesen, als man eigentlich wollte. Insgesamt hat mir „Verletzung“ recht gut gefallen, wobei der Erzählstil ganz besonders hervorzugeben ist. Ein wenig hat mir die Spannung gefehlt. Ich freue mich dennoch auf eine Fortsetzung der Serie.

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Die Farbe ROT
von gaby2707 am 04.03.2016

Kommissarin Antonia "Toni" Stieglitz hat es endlich geschafft, sich von ihrem prügelnden Freund, ebenfalls ein Polizist, zu trennen. Aber die Angst und die Verunsicherungen bleiben. Denn er stalkt sie weiterhin. Auf den Stufen der Michaelskirche wird eine Frauenleiche in einem roten Mantel gefunden. Einige Tage später findet man eine... Kommissarin Antonia "Toni" Stieglitz hat es endlich geschafft, sich von ihrem prügelnden Freund, ebenfalls ein Polizist, zu trennen. Aber die Angst und die Verunsicherungen bleiben. Denn er stalkt sie weiterhin. Auf den Stufen der Michaelskirche wird eine Frauenleiche in einem roten Mantel gefunden. Einige Tage später findet man eine ermordete Frau mit einer roten Jacke im Olympiazentrum. Hans Zinkl, zu dessen Team auch Toni gehört, beginnt mit den Ermittlungen. Manuela Obermeier, selbst Polizistin, nimmt mich auf ihren Ermittlungen in meiner Stadt mit. Ich finde es toll, immer wieder von Orten, Gebäuden oder Straßen zu lesen, die ich kenne. So bin ich sehr schnell und leicht in die Geschichte eingetaucht. Die Hauptprotagonisten Toni Stieglitz ist kein einfacher Charakter, wirkt durch die vielen Verletzungen Ihres Ex-Freundes wie aus der Bahn geworfen. Fand ich das Privatleben anfangs noch interessant, wurde es mir im Lauf des Lesens wirklich zu viel. Es nimmt fast mehr Raum ein, wie der Kriminalfall selbst. An einigen Stellen fand ich die Ausbrüche von Toni einfach unrealistisch. Für mich hätten es ruhig ein wenig weniger Probleme sein dürfen. Da die Protagonisten insgesamt recht deutlich beschrieben und ausgearbeitet sind, hatte ich bald ein recht klares Bild vor Augen. Den Fall der ermordeten Frauen in roten Kleidungsstücken finde ich sehr interessant. Vor allem auch die schlussendliche Auflösung mit dem Motiv des Mörders. Und auch bei der Betrachtung unseres Rechtssystems stimme ich mit den Ausführungen von Toni absolut überein. Das bringt mein Blut auch hier und da in Wallung. Gut gefallen haben mir auch die wenigen Szenen, wo etwas Humor die Ermittlungen auflockern. Fazit: Ein grundsolider Kriminalfall mit einer Kommissarin, die hoffentlich bald etwas ruhiger wird. Da freue ich mich schon heute auf eine Fortsetzung.

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