orellfuessli.ch

Verspielt

Thriller

(6)
Zwei Frauen verschwinden spurlos. Einziger Anhaltspunkt für die Angehörigen: ein Brief mit der Anleitung zu einem perfiden Spiel. Nur wenn sie die Regeln befolgen und die Aufgabe, die ihnen gestellt wird, lösen, können sie den Frauen das Leben retten.
Bezirksinspektor Mück arbeitet eigentlich gerade an einem anderen Fall. Doch auf einmal findet er sich inmitten der dramatischen Ereignisse rund um die Entführungen wieder. Seine Ermittlungen decken unglaubliche Zusammenhänge auf. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.
Portrait
Roman Klementovic wurde 1982 in Wien geboren. Er wuchs im niederösterreichischen Marchfeld auf, bis es ihn für sein Studium der Internationalen Entwicklung wieder zurück in die österreichische Bundeshauptstadt zog. Er arbeitete viele Jahre im Marketing, bevor er seine Liebe zum Schreiben entdeckte.
Wenn er nicht gerade auf Reisen ist, sucht er Entspannung beim Musizieren und auf Konzerten. Darüber hinaus ist der leidenschaftliche Fussballfan regelmässig in Pubs und im Stadion seiner Lieblingsmannschaft anzutreffen.
»Verspielt« ist sein erster Roman.
Roman Klementovic ist Mitglied im Syndikat.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 312
Altersempfehlung ab 18
Erscheinungsdatum 01.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1797-9
Reihe Thriller im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 198/120/27 mm
Gewicht 327
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
Fr. 17.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 i
Lieferung zur Abholung in Ihre Buchhandlung möglich – Verfügbarkeit prüfen
Premium Card
Fr. 17.90 Umsatz sammeln
Weitere Informationen

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 42466046
    Stimmen / Beatrice Kaspary und Florin Wenninger Bd. 3
    von Ursula Poznanski
    (1)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 28946063
    Wasserspiele
    von Manfred Baumann
    (1)
    Buch
    Fr. 17.90
  • 33789949
    Fünf / Beatrice Kaspary Bd.1
    von Ursula Poznanski
    (21)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 42462720
    Zerschunden / Fred Abel Bd.1
    von Michael Tsokos
    (36)
    Buch
    Fr. 21.90
  • 42508302
    Faule Marillen
    von Lisa Lercher
    (4)
    Buch
    Fr. 17.90
  • 32017540
    Todesfrist / Sabine Nemez und Maarten Sneijder Bd.1
    von Andreas Gruber
    (13)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 42432719
    Mozartkugelkomplott
    von Manfred Baumann
    (2)
    Buch
    Fr. 21.90
  • 42462681
    Passagier 23
    von Sebastian Fitzek
    (23)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 44168921
    Wer zuletzt lacht
    von Wilhelm Kuehs
    Buch
    Fr. 16.90
  • 42649449
    Herbstlaub
    von Thomas Eppensteiner
    (2)
    Buch
    Fr. 13.40

Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
4
2
0
0
0

Ein gelungenes Krimidebüt von Roman Klementovic
von Gertie Gold aus Wien am 13.07.2015

Das Debüt des Autors führt die Leser zunächst einmal in ein Verlies, in dem eine nackte Frau gefangen gehalten wird. Gleichzeitig erhalten der Ehemann der Gefangenen und ein krimineller Gebrauchtwagenhändler, dessen Schwester ebenfalls entführt wurde, mysteriöse Spielanleitungen. Binnen weniger Tage muss die Lösung gefunden werden, andernfalls werden die Frauen getötet. Ohne... Das Debüt des Autors führt die Leser zunächst einmal in ein Verlies, in dem eine nackte Frau gefangen gehalten wird. Gleichzeitig erhalten der Ehemann der Gefangenen und ein krimineller Gebrauchtwagenhändler, dessen Schwester ebenfalls entführt wurde, mysteriöse Spielanleitungen. Binnen weniger Tage muss die Lösung gefunden werden, andernfalls werden die Frauen getötet. Ohne sich vorerst zu kennen, versuchen beide – jeder auf seine Art und unabhängig voneinander – die Gefangene zu retten. Was haben die beiden Frauen gemeinsam? Robert Mück, ein frustrierter Polizist, wird gegen seinen Willen vom Morddezernat zur Suchtgifttruppe versetzt. Völlig unbeabsichtigt gerät er in die beiden Entführungsfälle. Roman Klementovic macht es wirklich spannend. Er legt eine Spur, verwirft sie wieder, legt eine Neue. Führt die dann zum Erfolg? Er verknüpft scheinbar nicht zusammenhängende Handlungsstränge zu einem dicken Zopf. Ein gelungenes Erstlingswerk. Das Cover ist genial! Die zarten Frauenhände, die eine blutige Spur über das weiße Mauerwerk ziehen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Roman Klementovic – Verspielt
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 01.09.2015

Roman Klementovic – Verspielt Martin Fink kommt von einer Geschäftsreise nach hause und will mit seiner Ehefrau Maria einen schönen Abend verbringen. Schon lange läuft es nicht so gut in ihrer Beziehung. Doch sie ist nicht zuhause. In der Post findet er einen Brief: Seine Frau wurde entführt, er muss... Roman Klementovic – Verspielt Martin Fink kommt von einer Geschäftsreise nach hause und will mit seiner Ehefrau Maria einen schönen Abend verbringen. Schon lange läuft es nicht so gut in ihrer Beziehung. Doch sie ist nicht zuhause. In der Post findet er einen Brief: Seine Frau wurde entführt, er muss innerhalb drei Tage rausfinden, warum sie entführt wurde. Martin wird gezwungen ein grausames Spiel zu spielen. Zur selben Zeit an einem anderen Ort von Wien: Der zwielichtige Autoverkäufer Klaus Richter bekommt ebenfalls einen Brief. Seine Schwester wurde entführt, auch er hat drei Tage Zeit herauszufinden, warum sie entführt wurde. Doch Klaus beschäftigen ganz andere Probleme. Warum wurden ausgerechnet diese beiden Frauen entführt, die scheinbar so gar nichts gemeinsam haben? Hängen die Fälle überhaupt zusammen? Oder sind hier mehrere Täter am Werk? Der Roman ist flüssig, komplex, teilweise beklemmend, spannend, temporeich und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Eine düstere Grundstimmung überschattet die Geschehnisse, was sehr gut zum Inhalt des Buches passt. Ich konnte mich sofort gut in die Geschichte einlesen und hatte das Gefühl direkt im Geschehen zu stehen. Dieses Buch hat mich in die breite Palette der Emotionen entführt. Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht erhalten. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Roman wird aus Sicht mehrerer Perspektiven erzählt, denen man aber zu jeder Zeit folgen kann. Das macht das Buch spannender und man ist erstaunt, wie schnell und intensiv einen die Geschichte gefangen nimmt. Martin Fink, kommt von einer Geschäftsreise wieder, will sich mit seiner Frau vertragen, doch die wurde entführt. Die Angst die Martin verspürt, ist greifbar, sein Wille herauszufinden warum das ganze passiert, macht ihn stark. Er muss Hürden überwinden und seine innere Stärke finden, um diese Zeit durchzustehen. Er war mir von Anfang an sympathisch. Klaus Richter dagegen war mir vom ersten Moment unsympathisch, ein schmieriger Autoverkäufer, der öfter mal zu tief ins Glas schaut und seinen Arbeitgeber hintergeht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass er in großen Schwierigkeiten steckt. Auch aus der Sicht von Maria wird erzählt, sie ist eher blass, wird im Hintergrund gehalten, was aber der Geschichte keinen Abbruch tut. Inspektor Mück, von Anfang an sympathisch, erscheint in diesem Buch eher etwas blass, auch wenn wir einige Einblicke in sein Privatleben bekommen. Man kriegt viel von den familiären und auch beruflichen Differenzen mit, sodaß man zu ihm eine gewisse Nähe aufbauen kann. Auch aus der Sicht des Täters wird erzählt, hier möchte ich aber einfach nicht spoilern. Alle Charaktere waren recht gut ausgearbeitet, einige mehr oder weniger. Das hat der Story selbst aber sogar gut getan, denn hier wurde sich nicht mit langen, endlosen Details aufgehalten. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. Dieses Buch war mitreißend, kreativ und bereitete mir Freude beim Lesen. Die Perspektivwechsel machten das Buch spannend und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen. Roman Klementovic hat mit seinem Debut „Verspielt“ einen tollen Thriller geschrieben, der sich spannend und flüssig lesen läßt, den Leser in die Story zieht und nicht mehr los läßt. Ein Roman, der die Langeweile vertreibt und ein paar schöne Lesestunden garantiert. Das Cover ist ansprechend, schlicht aber originell gestaltet. Die Farben (graubrauner Hintergrund mit blutigen Handabdrücken) geben dem Cover einen besonderen Charme mit düsteren Touch. Das Cover und auch der Titel stehen im Einklang mit dem Buch. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Gänsehaut pur!
von einer Kundin/einem Kunden aus Marchegg am 27.07.2015

Der Autor schafft mit seinen präzisen Beschreibungen der handelnden Personen, Umgebung und Umstände eine äußerst spannende Atmosphäre, die sich bis zum letzen Buchstaben hält. Auch das Rätsel um den Täter löst sich erst zum Schluss. Durch den direkten Einstieg in den Fall, darf man seine Fantasie spielen lassen und... Der Autor schafft mit seinen präzisen Beschreibungen der handelnden Personen, Umgebung und Umstände eine äußerst spannende Atmosphäre, die sich bis zum letzen Buchstaben hält. Auch das Rätsel um den Täter löst sich erst zum Schluss. Durch den direkten Einstieg in den Fall, darf man seine Fantasie spielen lassen und sich sein eigenes Kopfkino schaffen. Sehr empfehlenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Top-Thriller, den man nicht aus der Hand legen kann!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 15.07.2015

Wer Thriller und Wien mag, wird "Verspielt" lieben! Von Kapitel zu Kapitel legt das Buch an Spannung zu. Man kann und will es nicht aus der Hand legen! Es ist eine perfekte Mischung aus Spannung, Wiener Schmäh und Dramatik! Die Geschichte entwickelt sich fließend zu einem schlüssigen Ganzen und lässt keine... Wer Thriller und Wien mag, wird "Verspielt" lieben! Von Kapitel zu Kapitel legt das Buch an Spannung zu. Man kann und will es nicht aus der Hand legen! Es ist eine perfekte Mischung aus Spannung, Wiener Schmäh und Dramatik! Die Geschichte entwickelt sich fließend zu einem schlüssigen Ganzen und lässt keine Fragen offen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Verspielt
von dorli am 16.09.2015

Wien. Maria Fink und Christine Richter wurden entführt. Ihre Angehörigen werden aufgefordert, innerhalb von drei Tagen den Grund für die Entführung herauszufinden, ansonsten werden beide Frauen getötet. Eine kaum lösbare Aufgabe, denn es gibt kein ersichtliches Motiv, keinen möglichen Anhaltspunkt… „Verspielt“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite... Wien. Maria Fink und Christine Richter wurden entführt. Ihre Angehörigen werden aufgefordert, innerhalb von drei Tagen den Grund für die Entführung herauszufinden, ansonsten werden beide Frauen getötet. Eine kaum lösbare Aufgabe, denn es gibt kein ersichtliches Motiv, keinen möglichen Anhaltspunkt… „Verspielt“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fest im Griff gehabt. Die Geschichte wird flüssig erzählt und es gelingt Roman Klementovic sehr gut, die Spannung schon nach wenigen Seiten auf ein hohes Level zu katapultieren. Bereits das erste Kapitel hat es in sich: Eine Frau, eingesperrt in einem dunklen Raum. Sie hat Angst. Sie weiß nicht, was passiert ist. Sie sucht verzweifelt nach einem Ausgang. Im Folgenden lernt man die Mitspieler in diesem perfiden Spiel kennen und kann im Verlauf der Handlung beobachten, wie unterschiedlich sie mit der unerwarteten Situation umgehen. Rechtsanwalt Martin Fink kommt von einer Dienstreise zurück und wundert sich, dass seine Frau Maria nicht zuhause ist. Er findet einen Brief, der neben der Information, dass Maria entführt wurde, auch eine Art Spielanleitung enthält. Roman Klementovic versteht es ausgezeichnet, Martins Emotionen zu schildern - wie sich dessen Angst von einem leichten Unbehagen schnell zu einer ausgewachsenen Panik steigert und ihn psychisch an seine Grenzen bringt. Ganz anders Klaus Richter. Der Inhaber eines mehr schlecht als recht gehenden Gebrauchtwagenhandels dealt nebenbei mit Drogen und hat Ärger mit Drogenkönig Al. Die Entführung seiner Schwester sieht der Alkoholiker zunächst als Scherz an und hat mehr mit sich selbst und seinen Problemen zu kämpfen, als dass er sich Gedanken um die Anweisungen des Entführers macht. Den 41-jährigen Robert Mück plagen nicht nur familiäre Probleme, auch seine Versetzung von der Mordkommission zum Ermittlungsbereich Suchtmittelkriminalität macht dem Bezirksinspektor des LKA Wien mächtig zu schaffen. Der einsam und unzufrieden wirkende Mück wird eher zufällig zum Teilnehmer in diesem Spiel, als er die Machenschaften von Klaus Richter genauer unter die Lupe nehmen will. Der Täter. Er ist brutal, ergötzt sich an Angst und Panik seiner Opfer. Doch wer ist er? Warum spielt er dieses Spiel? Was treibt ihn an? Warum hat er gerade Maria und Christine als Opfer ausgewählt? Man gerät in einen Strudel aus immer neuen Fragen und Vermutungen - was wirklich hinter dem Tun des Entführers steckt und welche Verbindung zwischen ihm und den Opfern besteht, offenbart sich erst gegen Ende des Buches, so dass man prima über Täter und Motiv miträtseln und mitgrübeln kann. „Verspielt“ ist ein fesselnder und gut durchdachter Thriller mit einer schlüssigen Auflösung – ein rundum gelungenes Debüt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein tolles Debüt- spannend,rasant,m. Wiener Schmäh und in dem Emotionen genial eingefangen u. an den Leser weitergegeben werden
von Ambermoon aus Wien am 03.09.2015

Zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein können, sich weder kennen noch im selben Milieu bewegen, bekommen einen Brief, in dem sie zu einem morbiden Spiel aufgefordert werden. Martin Fink - Rechtsanwalt, gut situiert, ein Workaholic, kommt von einer Geschäftsreise nach Hause und findet einen Brief, worin ihm mitgeteilt wird, dass... Zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein können, sich weder kennen noch im selben Milieu bewegen, bekommen einen Brief, in dem sie zu einem morbiden Spiel aufgefordert werden. Martin Fink - Rechtsanwalt, gut situiert, ein Workaholic, kommt von einer Geschäftsreise nach Hause und findet einen Brief, worin ihm mitgeteilt wird, dass seine Frau entführt wurde. Klaus - Besitzer eines dubiosen Autohauses, der sich in der Wiener Unterwelt bewegt und sich mit Drogengeschäften über Wasser hält, ein Prolet vom Feinsten, bekommt ebenfalls diesen Brief. Ihm wird mitgeteilt, dass seine Schwester entführt wurde. "...Jeder unbeantwortete Anruf wird ihr große Schmerzen bereiten.Wenn du innerhalb von 3 Tagen nicht herausfindest, warum ich sie entführt habe, werde ich sie töten.Wenn du die Polizie einschaltest, werde ich sie töten.Wenn du sonst irgendjemandem von diesem Spiel erzählst, werde ich sie töten.Wenn ich nur den geringsten Zweifel an deiner Ehrlichkeit habe, hast du ihr Leben verspielt...." Und das Spiel beginnt und der Leser begibt sich mit diesen Beiden auf einen Wettlauf mit der Zeit, der rasanter nicht sein könnte. So unterschiedlich die Beiden sind, so unterschiedlich reagieren sie auf diesen Brief. Martin versucht alles, um hinter das Geheimnis zu kommen, währen Klaus sich noch mit anderen Problemen rumschlagen muss. Ihm sind die Schläger des Unterwelt-Bosses auf den Fersen, den er bei Drogengeschäften über's Ohr gehauen hat und gibt sich lieber die Kante, anstatt in die Hufe zu kommen. Nach und nach kommt auch Kommissar Mück ins Spiel, der aufgrund Rebereien ins Drogendezernat versetzt wird und privat auch seine Probleme hat, Kaffeejunkie und Grantler und mit seinem Leben nicht wirklich zufrieden, aber mit einer guten Spürnase ausgestattet. Er schlittert eher zufällig in diese Geschichte rein und kommt erst gegen Ende so richtig zum Zug. Der Thriller beginnt gleich düster und beängstigend, reißt den Leser in die Geschichte und lässt ihn erst am Ende wieder auftauchen. Man jagt rasant durch Wien, begleitet von derben Sprüchen, dem Wiener Schmäh und Wendungen. Sequenzen aus der Sicht des Opfers und des Täters sind grausam und beängstigend. Spannung bleibt konstant und der Showdown ist auch nicht ohne. Der Schreibstil ist knackig und fesselnd und die Emotionen der Protagonisten sind so genial beschrieben, dass dem Leser nichts anderes übrig bleibt als mitzufühlen. Man liebt sie, man hasst sie und fühlt ihre Angst und Verzweiflung. Die Charaktere sind authentisch und gut gezeichnet. Bis auf Kommissar Mück, der trotz guter Beschreibung doch etwas blass bleibt. Liegt wohl daran, dass dieser 1. Teil einer Thrillerreihe, für Mück eher als Vorstellungsrunde dienen sollte. Für mich war er zu sehr im Hintergrund. Fazit:Sehr rasant, spannend, grausam an schwarzem Humor und Wiener Schmäh fehlt es auch nicht. Ein absolut gelungenes Debüt und eine absolute Leseempfehlung von mir. Der 2. Teil dieser Thrillerreihe "Immerstill" erscheint im Februar 2016 im Gmeiner Verlag und ich stehe dafür jetzt schon in den Startlöchern.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Lass uns ein Spiel spielen!
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 26.07.2015
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Es ist Dienstag, der 1. Dezember und der 35-jährige Martin Fink, Partner bei der Kanzlei KOVACIC & FINK, kommt nach einer Geschäftsreise endlich wieder nach Hause nach Wien. Er will den Abend, wie jeden Dienstag, mit seiner Frau Maria verbringen, mit der er seit drei Jahren verheiratet ist. Die... Es ist Dienstag, der 1. Dezember und der 35-jährige Martin Fink, Partner bei der Kanzlei KOVACIC & FINK, kommt nach einer Geschäftsreise endlich wieder nach Hause nach Wien. Er will den Abend, wie jeden Dienstag, mit seiner Frau Maria verbringen, mit der er seit drei Jahren verheiratet ist. Die Dienstagabende gemeinsam vor dem Fernseher zu verbringen ist Tradition bei den Beiden, es gibt ihnen die Möglichkeit, sich wirklich bewusst Zeit für sich zu nehmen. Doch als Martin nach Hause kommt ist Maria nicht da. Stattdessen findet Martin eine Nachricht vor, in der ein Unbekannter bekennt, Maria entführt zu haben und Martin zu einem Spiel auffordert. Wenn er innerhalb von drei Tagen herausfindet, warum er Maria entführt hat, lässt er sie gehen, findet er es nicht heraus, wird er Maria töten. Ferner wird sich der Entführer jeden Abend um Mitternacht bei Martin melden - nimmt er den Anruf an und weiß die Lösung nicht, wird Maria ebenfalls getötet, nimmt er den Anruf nicht an, wird Maria Schmerzen erleiden. Außerdem darf Martin niemanden über die Entführung informieren. Erst jetzt wird ihm klar, dass er herzlich wenig über die Vergangenheit seiner Frau weiß. Gebrauchtwagenhändler Klaus Richter hat ganz andere Sorgen. Bei einem Koksdeal mit Al hat er diesen um 30.000 Euro betrogen und Al ist dahinter gekommen und will das Geld unbedingt zurück oder das Leben von Klaus ist verwirkt. Tja, nun läuft der Gebrauchtwagenhandel gerade nicht ganz so gut und wenn Klaus ganz ehrlich ist, er hat Schulden und weiß nicht, wie er das Geld aufbringen soll. Er versucht, seine Schwester Christine zu erreichen, vielleicht könnte sie ja einen Kredit für ihn aufnehmen, doch irgendwie erreicht er sie partout nicht. In der Tat sind die Geschwister jetzt nicht unbedingt ein Herz und eine Seele, aber Blut ist doch wohl dicker als Wasser. Dann erhält auch Klaus einen Brief, in dem die Entführung von Christine offenbart wird und auch er bekommt die gleichen Bedingungen wie Martin auferlegt. Derweil schlägt sich der 41-jährige Bezirksinspektor Robert Mück mit ganz eigenen Problemen herum. Weil er mit seinem Vorgesetzten aneinander geraten ist, wird der von der Mordkommission zur Suchtmittelkriminalität versetzte, was seiner Degradierung gleich kommt und noch schlimmer, er muss auch noch einen gewissen Klaus Richter observieren, der im Verdacht steht, mit Drogen zu handeln. Als dann so ein paar "Schränke" bei Klaus Richter auftauchen, scheint bestätigt zu sein, dass dieser Dreck am Stecken hat, doch besagter Klaus Richter wiegelt ab. Das Ziel von Klaus Richter und Martin Fink steht fest - sie wollen unabhängig voneinander die jeweilig entführte Frau retten - doch welchen Zusammenhang gibt es zwischen ihnen. Martin findet zuerst eine Spur - doch wird er es in der vorgegebenen Zeit schaffen, seine Frau zu retten? Lass uns ein Spiel spielen! Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Leser das Geschehen aus der Perspektive von Maria, Martin, Klaus und Robert verfolgen kann und man auch Einblicke in die jeweilige Gefühlswelt erhält. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet und ganz ehrlich, ich kann den Täter sogar ein Stück weit nachvollziehen und die Idee, aus der Entführung ein Spiel zu machen und das auch eiskalt durchzuziehen, inklusive Beseitigung von etwaigen Störenfrieden, fand ich genial. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, hätte mir an einigen Stellen doch etwas mehr Nervenkitzel gewünscht. Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat und ich gerne mit Martin, Klaus & Co. gespielt habe.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0

Wird oft zusammen gekauft

Verspielt

Verspielt

von Roman Klementovic

(6)
Buch
Fr. 17.90
+
=
Immerstill

Immerstill

von Roman Klementovic

(9)
Buch
Fr. 17.90
+
=

für

Fr. 35.80

inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Verfügbarkeit in Ihrer Buchhandlung prüfen

Filialabholung: Ihre Vorteile
  1. Bereits Online prüfen, ob Ihr gewünschtes Buch in der Filiale vorrätig ist
  2. Bestellen Sie Online und lassen Sie Ihre Artikel zur Abholung in die Filiale vor Ort liefern
  3. Artikel, die zur Filialabholung bestellt wurden, können in der Filiale bezahlt werden.
  4. Falsches Buch bestellt? Retournieren Sie ihre gekauften Bücher kostenfrei in der Filiale