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Verteidigung der Missionarsstellung

Roman. Ausgezeichnet mit dem Bremer Literaturpreis 2012

(17)

"Als ich mich das erste Mal verliebte, war ich in England, und da ist die Rinderseuche ausgebrochen. Als ich mich das zweite Mal verliebte, war ich in China, und da ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Und drei Jahre später war ich das erste registrierte Opfer der Schweinegrippe. Sollte ich je wieder Symptome von Verliebtheit zeigen, musst du sofort die Gesundheitspolizei verständigen, versprich mir das."
Gegen das Verlieben kämpft Benjamin Lee Baumgartner einen aussichtslosen Kampf. Diese Seuche bringt ihn um den Verstand. Mit Kopfverdrehen fängt es an. Mit Gehirnerweichung geht es weiter. Und das Schlimmste daran: Der Patient infiziert auch noch seinen Autor. Vorsicht, höchste Ansteckungsgefahr!
"Das Beste, was die deutschsprachige Literatur derzeit zu bieten hat." Moritz Bassler, "Literaturen"
"Haas zaubert uns glatt weg aus einer Welt der Plattitüden." "Die Zeit"
"Ihm gelingen Sätze, die man sich am liebsten übers Bett hängen möchte." "Frankfurter Rundschau"

Rezension
»Eine furios-skurrile Liebesgeschichte, die voller Sprachwitz für pralles Lesevergnügen sorgt.« (Kleine Zeitung, 31. August 2012)
»Sinnig ist es und einfallsreich und mindestens so sympathisch wie am Ende der mittlerweile promovierte Held Dr. Benjamin Lee Baumgartner. [...] Wolf Haas zeigt sich in diesem Buch als vergnügter Virtuose der Schrift-Stellerei.« (Die Presse, 1. September 2012)
»Leser können Lachanfälle durch die Komik bekommen.« (Sonntagszeitung, 2. September 2012)
»Diese Rezension hat die Aufgabe, den Leser davon zu überzeugen, dass Wolf Haas’ neuer Roman 'Die Verteidigung der Missionarsstellung' vermutlich das witzigste, klügste und unterhaltendste Buch des Herbstes ist und den Deutschen Buchpreis gewinnen müsste, wenn es denn für ihn überhaupt nominiert wäre – was unbegreiflicherweise nicht der Fall ist. Punkt.« (Stuttgarter Zeitung, 3. September 2012)
»Nicht nur eine virtuose, intellektuelle Spielerei, sondern auch ein berührendes und sehr romantisches Buch - das macht Wolf Haas so leicht keiner nach.« (Münchner Merkur, 3. September 2012)
»Er kann's klug und er kann's komisch. Verteidigung der Missionarstellung von Wolf Haas ist ein Wurf.« (Aargauer Zeitung 3. September 2012)
»Ein ungewöhnlicher Roman - viel versprochen, noch mehr eingelöst: eine witzige und unerhörte Geschichte.« (ORF, 3. September 2012)
»Ein kleines literarisches Kunstwerk. Ein echter Haas eben.« (Badische Neuste Nachrichten, 4. September 2012)
»Leichtfüssige Sommerlektüre für Leser, die labyrinthische Gedanken lieben.«
(Thüringer Allgemeine, 8. September 2012)

»Haas schenkt uns herrlich komische Verse.« (Hannoversche Allgemeine Zeitung, 11. September 2012)

»Dieser Roman erweist sich als raffiniertes Menü einander ergänzender und wiedersprechender Perspektiven. Hauptgang ist ein Frikassee aus Report, Gedanken und Beobachtungen, mit saukluger sprach-, erkenntnis- und beziehungstheoretischer Reflexion als Beilage, Dessert und Käse.« (Sächsische Zeitung, 12. September 2012)
»Nicht die Liebe, dieses Buch ist die wahre Seuche. Es sprüht nur so vor ansteckendem erzählerischem Unfug. Und es beweist, dass der sagenhafte Wolf Haas noch aus einer Schnapsidee eine irre Geschichte schnörkeln kann.« (Basler Zeitung, 16. September 2012)
»Wolf Haas muss unter die kreativsten und originellsten Schriftsteller deutscher Zunge in unseren Tagen eingereiht werden.« (Bayern 2, 18. September 2012)
»Die originellste Liebesgeschichte in deutscher Sprache seit Goethes ‚Werther’.« (ARD Druckfrisch, Denis Scheck)
Portrait

Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren. Seine Krimis mit Privatdetektiv Brenner wurden mehrfach ausgezeichnet und erfolgreich fürs Kino verfilmt. 2006 erschien sein Roman Das Wetter vor 15 Jahren, der mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. 2009 kam der Bestsellererfolg »Der Brenner und der liebe Gott« heraus. Das illustrierte Kinderbuch »Die Gans im Gegenteil» erschien 2010. Wolf Haas lebt in Wien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 238
Erscheinungsdatum 30.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-40418-0
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 212/136/27 mm
Gewicht 378
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen, Noten
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
13
2
1
0
1

Ein Wortspiel der besondern Klasse!
von Elisabeth Wiederin aus Innsbruck am 28.09.2012

...und immer wieder höre ich beim Lesen des Buches Wolf Haas selbst sprechen - er ist ein aussergewöhnlicher Sprachenjongleur! Er spielt mit der deutschen Sprache in einer ganz besonderen Weise. Selbst die grafische "Unterbrechung" des Romans ist wie ein Seiltanz, der auf einzelnen Buchstaben stattfindet!

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1 0
Gute Manieren !!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.09.2012

In Wolf Haas neuen Roman geht es um die Liebe, die als Neurose durchgehen könnte. Benjamin Lee verliebt sich dreimal und jedesmal folgt eine Seuche wie BSE oder die Voggelgrippe. Dabei kennt er sich gut mit den Manieren aus, aber bei der Kontaktaufnahme tut er sich schwer. Ein Buch... In Wolf Haas neuen Roman geht es um die Liebe, die als Neurose durchgehen könnte. Benjamin Lee verliebt sich dreimal und jedesmal folgt eine Seuche wie BSE oder die Voggelgrippe. Dabei kennt er sich gut mit den Manieren aus, aber bei der Kontaktaufnahme tut er sich schwer. Ein Buch das mann lesen sollte !!

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1 0
so was von anders
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2012

Ein außergewöhnlicher Roman. Ein Buch im Buch. Wolf Haas bietet dem Leser / der Leserin hier echt ein "Experiment". Typografische Gestaltungen geben dem Lesen "PEPP" und machen dieses Buch auch so "anders" und dadurch auch besonders. Lesenswert!

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1 0
Was muss dem Haas durch den Kopf gegangen sein?
von Markus aus Wien am 22.01.2015

Was geht einem durch den Kopf, wenn man so ein Meisterwerk schreibt. Alleine die Gedankenspiele suchen Ihresgleichen. Eine gelungene Abwechslung zu Brenner, aber klar die Handschrift eines Wolf Haas. Lesenswert, empfehlenswert!

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Frau wollte immer schon wissen...
von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2014

..was Männer denken und wie sie sich verlieben. Haas beschreibt es in seinem Buch anhand seines Freundes Benjamin. Unglaublich witzig und einzigartig!! Sehr zum Schmunzeln und auch optisch, in gedruckter Version, verstecken sich im Buch ein paar Highlights! Sehr interessant!

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Unvergleichlich!
von Marija Milicevic aus Innsbruck am 14.06.2013

Wieder ein gelungenes Buch von Wolf Haas! Dieses Mal geht es um seinen Kumpel Benjamin, der es nicht leicht hat, denn sobald er sich verliebt, bricht eine Seuche aus. Klug, witzig und unglaublich unterhaltsam. Sie werden diesen Roman Seite für Seite genießen!

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Intelligent & Wortwitzig - Wolf Haas bis jetzt BESTES BUCH!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2013

Das Liebesleben des Benjamin Lee Baumgartner ist alles andere als normal - er verliebt sich nur wenn Seuchen ausbrechen. Der Leser begleitet ihn auf seinen unterschiedlichen Liebes-Stationen - seien es London mitsamt Rinderwahn , China und die Vogelgrippe oder EHEC in Deutschland. Verliebtsein ist einfach kompliziert... Wolf Haas versucht uns... Das Liebesleben des Benjamin Lee Baumgartner ist alles andere als normal - er verliebt sich nur wenn Seuchen ausbrechen. Der Leser begleitet ihn auf seinen unterschiedlichen Liebes-Stationen - seien es London mitsamt Rinderwahn , China und die Vogelgrippe oder EHEC in Deutschland. Verliebtsein ist einfach kompliziert... Wolf Haas versucht uns daher einen logischen Zusammenhang zwischen Seuchenausbrüche und diesem Verliebtsein zu erklären. Inhaltlich natürlich etwas gewagt ;-) und trotzdem oder gerade deshalb extrem toll. Sprachlich ist der Roman sowieso schlichtweg genial und natürlich absolut witzig. Der österreichische Autor läuft in den Dialogen zur Höchstform auf. Seine Wortwahl und deren Thematisierung ist ein Lesegenuss per excellence. Außerdem veranschaulicht er seinen experimentellen Schreibstil sogar im Layout und der Topographie. "Die Verteidigung der Missionarsstellung" ist sicherlich das bis jetzt BESTE BUCH von Wolf Haas.

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Verteidigung der Missionarsstellung
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2013

Eigentlich kann ich hier gar nicht so viele Worte über Wolf Haas' wunderbares Buch verlieren, wie ich gerne wollte. Eigentlich ist dieses Buch mit seinem seltsamen Titel und seinem gewöhnungsbedürftigen Cover einfach eine romantische, kluge und originell strukturierte Liebesgeschichte. Und eigentlich sollten Sie dieses Buch deshalb auch unbedingt lesen!... Eigentlich kann ich hier gar nicht so viele Worte über Wolf Haas' wunderbares Buch verlieren, wie ich gerne wollte. Eigentlich ist dieses Buch mit seinem seltsamen Titel und seinem gewöhnungsbedürftigen Cover einfach eine romantische, kluge und originell strukturierte Liebesgeschichte. Und eigentlich sollten Sie dieses Buch deshalb auch unbedingt lesen! :)

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neu, anders, super!!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.02.2013

Der österreichische, preisgekrönte Autor Wolf Haas hat sich von seinen Brenner Romanen getrennt und setzt mit „Verteidigung der Missionarsstellung“ einen neuen Meilenstein in seiner Autoren Karriere. "Als ich mich das erste Mal verliebte, war ich in England, und da ist die Rinderseuche ausgebrochen. Als ich mich das zweite Mal verliebte,... Der österreichische, preisgekrönte Autor Wolf Haas hat sich von seinen Brenner Romanen getrennt und setzt mit „Verteidigung der Missionarsstellung“ einen neuen Meilenstein in seiner Autoren Karriere. "Als ich mich das erste Mal verliebte, war ich in England, und da ist die Rinderseuche ausgebrochen. Als ich mich das zweite Mal verliebte, war ich in China, und da ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Und drei Jahre später war ich das erste registrierte Opfer der Schweinegrippe. Sollte ich je wieder Symptome von Verliebtheit zeigen, musst du sofort die Gesundheitspolizei verständigen, versprich mir das." Wolf Haas erzählt über das kuriose Liebesleben seines Freundes Benjamin Lee Baumgartner. Jedes Mal wenn sich dieser verliebt bricht eine Epidemie aus. Die Geschichte springt von London zu Zeiten des Rinderwahnsinns über China zu Zeiten der Vogelgrippe mit einem kleinen Zwischenstopp in Amerika mit der Schweinegrippe und schließlich nach Deutschland mit dem EHEC Virus. Durch den außergewöhnlichen Schreibstil und das nicht gerade herkömmliche Layout ist das Buch sicher nichts für Leser, die einen konventionellen Roman lesen wollen. Ich persönlich finde die Geschichte und ihren Aufbau äußerst unterhaltsam. Es ist eine gute Lektüre für zwischendurch die den Leser ständig zum Schmunzeln bringt. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

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Wolf Haas in Bestform
von Jutta Huber aus Dornbirn am 28.10.2012

Sein Kumpel Benjamin ist immer dann verliebt, wenn gerade eine Seuche ausbricht. Brechen die wegen ihm aus? Oder weil er verliebt ist? Oder sind es Zufälle? Wie kein anderer spielt Wolf Haas mit der Sprache. Absolut lesenswert, das gehört in jedes Bücherregal!

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Der erste Roman mit der Kuhekrankheit
von Martin Gaiser aus Ulm am 06.10.2012

Klug, witzig, im höchsten Maße originell - die Attribute für Wolf Haas' neuen Roman können gar nicht aussagekräftig genug sein, denn das Buch muss ganz einfach gelesen und erlebt werden. Unterhaltung und lustvolle Verwirrung sind garantiert. Viel Spaß!

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Absurd!
von einer Kundin/einem Kunden am 02.09.2012

Er hat's schon wieder gemacht! Weil-als-nachdem das Buch zu Ende war, war es Nacht, der Wein (grüner Veltliner) war leer und ich tauchte beglückt aus der Geschichte wieder auf [hier jetzt noch feuilletontaugliches Geschwurbel über Metatext einfügen]...wunderbar! Nur die Liftfahrt, die dauert mir ein bisschen zu lang...vom 9. Stock... Er hat's schon wieder gemacht! Weil-als-nachdem das Buch zu Ende war, war es Nacht, der Wein (grüner Veltliner) war leer und ich tauchte beglückt aus der Geschichte wieder auf [hier jetzt noch feuilletontaugliches Geschwurbel über Metatext einfügen]...wunderbar! Nur die Liftfahrt, die dauert mir ein bisschen zu lang...vom 9. Stock ins Erdgeschoss?

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wundervoll, wunder-voll, unbedingt lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2012

Der von seiner Mutter sehr gut erzogene Benjamin Lee Baumgartner, kennt sich sehr gut aus, wenn es um gute Manieren geht. Gute Manieren sind zwar sehr gefragt, wenn es gilt, dem interessierten Blick zwecks Kontaktaufnahme, entspannt gelassenes Geplauder folgen zu lassen. Ungemein hinderlich legen sie sich aber als... Der von seiner Mutter sehr gut erzogene Benjamin Lee Baumgartner, kennt sich sehr gut aus, wenn es um gute Manieren geht. Gute Manieren sind zwar sehr gefragt, wenn es gilt, dem interessierten Blick zwecks Kontaktaufnahme, entspannt gelassenes Geplauder folgen zu lassen. Ungemein hinderlich legen sie sich aber als Ergebnis der Erziehung seiner Mutter in Benjamin Lee Baumgartners Kopf quer. Kennenlernen ist schwierig und die Wortwahl kompliziert, zumal wenn auch Verliebtheitsgefühle schon querschießen. Eine Nuance nur läßt Benjamin Lee an elegantem Geplauder vorbeigleiten und sich in missverständlichen Satzgebilden wiederfinden und das nämlich genau immer. Das Leben ist kompliziert. Verliebtsein auch, vor allem weil es mit Seuchengefahr einherzugehen scheint. Aber die richtige Wortwahl ist und bleibt die Königsdisziplin und Wolf Haas ein Großmeister. Chinesisch für Anfänger wird's wohl nicht werden, aber vielleicht wieder einmal ein Test beim Augenarzt? Großes Vergnügen, unbedingt lesen.

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ein Wolf Haas
von einer Kundin/einem Kunden am 30.08.2012

Ein sprachlich tolles Buch, sie werden viel Lesevergnügen haben. Es sind viele Überraschungen zu finden. Man hat die Möglichkeit "quer zu lesen"...es kommt einem einiges "chinesisch" vor usw. Wirklich wieder ein gelungenes Buch. Bitte LESEN

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Die Liebe ist ein merkwürdiger Zustand...
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2012

Wolf Haas ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Von seinem Privatdetektiv Brenner sind wir das gewöhnt, ist doch dessen zweiter Vorname 'Skurril', sein dritter 'Sperrig'. Und er hat noch viele weitere... Lassen Sie sich von dem Titel des Buches nicht verwirren - es ist keine Antithese zu dem unsäglichen 'Shades of... Wolf Haas ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Von seinem Privatdetektiv Brenner sind wir das gewöhnt, ist doch dessen zweiter Vorname 'Skurril', sein dritter 'Sperrig'. Und er hat noch viele weitere... Lassen Sie sich von dem Titel des Buches nicht verwirren - es ist keine Antithese zu dem unsäglichen 'Shades of Grey', es ist ein Zitat aus dem Text, hinter dem sein Autor ständig genauso gewitzt hervorblinzelt wie auf dem Cover. Haas spielt ein Spiel mit der Liebe, mit Gefühlen unter voller Ausschöpfung aller semantischen und textstrukturellen Möglichkeiten. Das hat ihn schon immer sperrig gemacht, er ist nie Fast-Food, sondern immer Slow-Food, die man besser Stück für Stück genießt, schluckt und verdaut, bevor man die nächste Gabel nimmt. Meine Vorstellung: Haas wollte (aus welchen Gründen auch immer) ein intelligentes Sachbuch zum Thema Liebe schreiben, doch an der Schreibmaschine gingen immer wieder die Gäule des Romanciers mit ihm durch. Oder andersherum. Entscheiden Sie selbst. Intellektuellen Kitzel bietet es genauso wie Dauergrinsen bei gerunzelter Stirn.

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Verteidigt wird hier mehr die Sprache als die Missionarstellung,
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2012

denn wie bereits in „Das Wetter vor 15 Jahren“ spielt Wolf Haas hier mit dem Ausdrucksmittel „Roman“. Dieses Buch ist ein sprachliches Experiment, das den LeserInnen viel Abwechslung bringen wird. Jedoch wem gerade der Gusto nach einem Schmöker in den man/frau sich verlieren kann steht, so ist der Griff... denn wie bereits in „Das Wetter vor 15 Jahren“ spielt Wolf Haas hier mit dem Ausdrucksmittel „Roman“. Dieses Buch ist ein sprachliches Experiment, das den LeserInnen viel Abwechslung bringen wird. Jedoch wem gerade der Gusto nach einem Schmöker in den man/frau sich verlieren kann steht, so ist der Griff zum neuen Haas Roman nicht die Beste Wahl. Allen anderen lesefreudigen und neugierigen Lesern wünsche ich viel Vergnügen!!!

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Irgendwie...
von einer Kundin/einem Kunden aus Freiburg am 04.01.2013

liest man das Buch und wartet von Seite zu Seite darauf, dass es irgendwie witzig oder spannend wird. Was Herr Haas sich dabei gedacht hat, weiß wohl nur er selbst. Ich fand das Buch überflüssig, es gibt zwar ein paar ganz witzige Sätze, mehr aber auch nicht. Die bescheuerten... liest man das Buch und wartet von Seite zu Seite darauf, dass es irgendwie witzig oder spannend wird. Was Herr Haas sich dabei gedacht hat, weiß wohl nur er selbst. Ich fand das Buch überflüssig, es gibt zwar ein paar ganz witzige Sätze, mehr aber auch nicht. Die bescheuerten leeren grauen Seiten, seitenlang chinesische Schriftzeichen und papierverschwendende Gekringel - was das soll, ich hab's nicht verstanden. Mag ja an mir liegen, aber der Titel ist meines Erachtens irreführend.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wolf Haas ist ein Sprachkünstler. Er spielt mit dem Schreiben. Das macht Spaß und bietet tolle Figuren und eine unvorhersehbare Handlung. Für Genießer.

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Verwirrter Spaß
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 03.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dies ist mein erstes Wolf Haas Buch. Teilweise war ich verwirrt, aber musste auch lachen. Toll, wie er wortwörtliches in einem Buch umsetzt!

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