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Vom Ende der Einsamkeit

Roman. Gewinner 'Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels' 2016

(33)
»Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiss nie, wann er zuschlagen wird.«
Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein.
Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine grosse Liebesgeschichte.
Portrait
Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Im Alter von sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayerische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vielbeachtetes Debüt ›Becks letzter Sommer‹ erschien 2008, wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2015 fürs Kino verfilmt. Wie bereits sein dritter Roman ›Fast genial‹ steht auch sein soeben erschienener Roman ›Vom Ende der Einsamkeit‹ auf den Bestsellerlisten. Wells wurde dafür mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 24.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06958-7
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 191/126/24 mm
Gewicht 351
Auflage 8
Verkaufsrang 78
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Geschichte von 3 Geschwistern“

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Der Roman verfolgt die Lebensläufe dreier Geschwister nach dem Tod der Eltern. Vor allem anhand Jules Leben (der Jüngste) wird die Geschichte aufgebaut bzw erzählt.
Anfänglich entfremden sich die drei, gehen alle getrennte Wege und machen unterschiedliche Erfahrungen, doch über die Jahre wird sichtbar, wie stark das Band zwischen den
Der Roman verfolgt die Lebensläufe dreier Geschwister nach dem Tod der Eltern. Vor allem anhand Jules Leben (der Jüngste) wird die Geschichte aufgebaut bzw erzählt.
Anfänglich entfremden sich die drei, gehen alle getrennte Wege und machen unterschiedliche Erfahrungen, doch über die Jahre wird sichtbar, wie stark das Band zwischen den dreien doch ist.
Der Roman hat mir wirklich gut gefallen, viel Gefühl, rauschende Höhen und Tiefen und schön gezeichnete Charaktere.

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Kundenbewertungen


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33 Bewertungen
Übersicht
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Eines der schönsten Bücher
von einer Kundin/einem Kunden am 28.10.2016

Dieses Buch ist eines der schönsten Bücher, die ich bisher je gelesen habe. Die Handlung ist nicht nur faszinierend und fesselnd sondern auch der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen. Es ist ein Buch, das ich immer wieder lesen werde. Es berührt und verfolgt gedanklich, selbst wenn man... Dieses Buch ist eines der schönsten Bücher, die ich bisher je gelesen habe. Die Handlung ist nicht nur faszinierend und fesselnd sondern auch der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen. Es ist ein Buch, das ich immer wieder lesen werde. Es berührt und verfolgt gedanklich, selbst wenn man es aus den Händen gelegt hat.

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»Nur gemeinsam können wir die Einsamkeit besiegen.«
von Janine2610 am 07.08.2016

Nach dem Zuklappen des Buches bleibt ein überwältigendes Gefühl zurück ... Ich bin überwältigt von all den tiefsinnigen Gedanken darin, von der Sprache, die von einer zarten Melancholie geprägt ist und von den bewegenden Schicksalsschlägen der Protagonisten. »Vom Ende der Einsamkeit« ist nach »Fast genial« mein zweites Buch von Benedict... Nach dem Zuklappen des Buches bleibt ein überwältigendes Gefühl zurück ... Ich bin überwältigt von all den tiefsinnigen Gedanken darin, von der Sprache, die von einer zarten Melancholie geprägt ist und von den bewegenden Schicksalsschlägen der Protagonisten. »Vom Ende der Einsamkeit« ist nach »Fast genial« mein zweites Buch von Benedict Wells, aber das erste von ihm, das von mir den Lieblingsbuch-Status erhält. ~ Was sorgt dafür, dass ein Leben wird, wie es wird? ~ (S. 11) Jules Moreau erzählt hierin die Geschichte seines Lebens mit all seinen Höhen und Tiefen und den Erkenntnissen, die er daraus zieht. Angefangen bei seiner Kindheit, seinen Eltern und dem schrecklichen Unfall, bei dem sie zu Tode kommen. Jules erzählt, was dieser Schicksalsschlag mit ihm und seinen beiden Geschwistern Marty und Liz angerichtet hat ... Jules ist ein Träumer, leidenschaftlicher Koch und fotografiert gerne. Aber vor allem - und das ist seine größte Leidenschaft - schreibt er unheimlich gerne (und gut). Die Einsamkeit und das Alleinsein spielt in seinem Leben seit dem Tod der Eltern eine sehr große Rolle. Auch Alva, ein Mädchen mit roten Haaren, das er ›danach‹ in der Schule kennenlernt, nimmt Raum in Jules Leben und Gedankenwelt ein. Mit Alva entwickelt sich eine der schönsten, aber auch tragischsten Liebesgeschichten, die ich jemals gelesen habe ... ~ Zu Hause erwartete mich Stille, ein mir seit Jahren vertrautes Geräusch. Doch wie sehr war mir diese Einsiedlerexistenz inzwischen zuwider, diese Unfähigkeit, am Leben teilzunehmen. Immer nur geträumt, nie wirklich wach gewesen. Sieh dich an, dachte ich, was sehnst du dich in Gesellschaft so oft danach, allein zu sein, wenn du das Alleinsein kaum noch aushältst? ~ (S. 162/163) Sich mit der Endlichkeit des Lebens auseinandersetzen, das ist es, was Jules in seinem Leben tun muss. Erkenntnisse, wie dass im Leben nicht immer alles gerecht abläuft oder dass man sein eigenes Dasein/seine Gedanken und Handlungen selbst in der Hand hat, sprich, dass man selber dafür verantwortlich ist, was für ein Leben man führen möchte, sind ebenfalls Dinge, die Jules im Laufe der Zeit zu verstehen beginnt und annimmt. Jules hat wirklich kein leichtes Leben gehabt, umso interessanter fand ich seine Entwicklung, die durch seine Erzählungen der Vergangenheit gut zu verfolgen war. Er macht sich oft Gedanken über die Zeit, Erinnerungen und die Vergangenheit - das Buch hat für mich also sehr viele zum philosophieren einladende Fragen bereitgehalten, die das Ganze zu einem Lesegenuss der besonderen Art gemacht haben. ~ Das Leben ist kein Nullsummenspiel. Es schuldet einem nichts, und die Dinge passieren, wie sie passieren. Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt. ~ (S. 299) Ich mochte an dieser Geschichte einfach alles: die Sprache, die Protagonisten, den Verlauf, die Tiefgründigkeit, die Tragik und vor allem wie all das enorm bewegende Gefühle in mir hervorrufen konnte. Wer Bücher mit Tiefgang mag und einer flüssig-fesselnden Geschichte mit viel Liebe und Tragik nicht widerstehen kann, sollte UNBEDINGT zu »Vom Ende der Einsamkeit« greifen. Ich war und bin nach wie vor ziemlich ergriffen davon!

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Eine unglaublich berührende und mitreißende Geschichte!
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2016

Drei Geschwister die durch den Verlust ihrer Eltern, merken wie hart das Leben sein kann. Während Marty und Liz auf unterschiedliche Weise damit umgehen, fühlt sich der jüngste Bruder Jules einfach nur im Stich gelassen. Von seinen Geschwistern, seinen Eltern und der ganzen Welt. Doch wie entwickelt man sich als... Drei Geschwister die durch den Verlust ihrer Eltern, merken wie hart das Leben sein kann. Während Marty und Liz auf unterschiedliche Weise damit umgehen, fühlt sich der jüngste Bruder Jules einfach nur im Stich gelassen. Von seinen Geschwistern, seinen Eltern und der ganzen Welt. Doch wie entwickelt man sich als Jugendlicher, wenn man immer nur einsam ist? Schafft man es überhaupt noch richtig zu leben? Benedict Wells schafft es mit seinem neuen großartigem Buch uns die Frage um den Sinn des Lebens zu stellen. Wie geht man mit bestimmten Situationen in seinem Leben um die einen grundlegend verändert zurücklässt? Was ist wirklich wichtig im Leben? Was macht mich wirklich glücklich? Mein absolutes Lieblingsbuch.

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Absolut überragend
von Aennie am 08.07.2016

Mindestens sechs Sterne hat „Von Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells in meinen Augen verdient. Ohnehin bin ich der Meinung, dass Wells literarisch auf einem anderen Level spielt als die große Masse, aber dieses Buch steht für mich auch noch einmal jenseits seiner bisherigen anderen Werke. Wells erzählt die Lebensgeschichte... Mindestens sechs Sterne hat „Von Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells in meinen Augen verdient. Ohnehin bin ich der Meinung, dass Wells literarisch auf einem anderen Level spielt als die große Masse, aber dieses Buch steht für mich auch noch einmal jenseits seiner bisherigen anderen Werke. Wells erzählt die Lebensgeschichte von, in erster Linie, Jules Moreau, aber auch die seiner beiden Geschwister Marty und Liz. Dabei ist ein Unfall Jules in der Gegenwart der Ausgangspunkt für die Ich-Erzählung. Schlaglichtartig beleuchtet Jules alle entscheidenden Szenen seines Lebens, in denen Wendepunkte, Abzweigungen – schlicht: Schicksal ‚passierte‘ und ihn prägten. Beginnend mit dem Unfalltod der Eltern in der Kindheit führt Jules den Leser durch seine Schulzeit, seine Orientierungsphase danach, sein Erwachsenenleben, sein Familienleben. Wichtiger Dreh- und Angelpunkt ist dabei auch immer das jeweilige Verhältnis zu seinen beiden Geschwistern, bzw. deren aktuelle Status in Bezug auf Gefühls- und Berufswelt beleuchtet werden. Langsam wird man dabei immer weiter an den Zeitpunkt und die näheren Umstände des Motorradunfalls herangeführt. Hätte ich ein Buch der „schönen Sätze“, hätte ich während der Lektüre von „Vom Ende der Einsamkeit“ eine ganze Menge hineinschreiben müssen. Dieses Buch enthält so viele, so kluge, so traurige, so wunderschöne Sätze, ist insgesamt in einem einfach schönen Sprachstil verfasst, ich denke nicht, dass mir das in den letzten Jahren irgendwann einmal so geballt aufgefallen ist. Vom Ende der Einsamkeit ist grenzenlos traurig und trotzdem wunderschön. Es zeigt auf, wie das Leben Jules zu dem gemacht hat, was er ist. Wie seine Geschwister ganz anders wurden, obwohl ihnen dasselbe passierte. Jules erkennt irgendwann, dass alles, was ihm passiert ist, ihn verändert hat. Jede Entscheidung, die er traf, hat seinen Weg beeinflusst, aber alles ist ER. Die Variante von ihm, die dabei herausgekommen ist, hat ER geschaffen – und zwar egal, ob er sein Schicksal akzeptiert hat oder sich ihm widersetzte, das was danach folgte, hat er durch seine Haltung erschaffen – „nur ich selbst [bin] der Architekt meiner Existenz (…)“ – das ist ein guter Gedanke – einer von so vielen. Letztendlich bleibt die Gewissheit beim Zuschlagen des Buches, dass dieses Buch in einigen Jahren wirklich nicht mehr so schön aussehen wird, wie es es jetzt tut. Denn es ist ein Wiederlese-Buch. Es gibt diese Bücher, von denen man weiß oder fühlt, dass man sie nochmal lesen wird, oder noch zweimal oder eventuell noch zehnmal in seinem gesamten Leben – das hier ist so eins. Das bleibt. Und das freut mich sehr.

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Überwältigende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2016

Ich hatte schon einige Zeit um dieses Buch herumgeschlichen, war mir aber nicht sicher, ob ich es lesen sollte. Eine Bekannte gab mir dann den entscheidenden Schubs und ich fing an … und konnte nicht mehr aufhören. Dieser Roman hat mich komplett überwältigt und sehr berührt. Er hat mich... Ich hatte schon einige Zeit um dieses Buch herumgeschlichen, war mir aber nicht sicher, ob ich es lesen sollte. Eine Bekannte gab mir dann den entscheidenden Schubs und ich fing an … und konnte nicht mehr aufhören. Dieser Roman hat mich komplett überwältigt und sehr berührt. Er hat mich vollends von der Größe des Schriftstellers Benedict Wells überzeugt. Wer auf diese Art und Weise eine so wunderbare Geschichte erzählen kann, verdient unsere höchste Anerkennung.

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Das Leben ist kein Nullsummenspiel
von Jenny Vogler am 07.06.2016

Jules Moreau ist der jüngste von drei Geschwistern, deren Leben nach dem Unfalltod der Eltern einen komplett anderen Verlauf nimmt, als sich jeder Einzelne von ihnen erhofft hat. Ihre restliche Jugend verbringen die Halbwüchsigen in einem Internat, abgeschnitten von... Jules Moreau ist der jüngste von drei Geschwistern, deren Leben nach dem Unfalltod der Eltern einen komplett anderen Verlauf nimmt, als sich jeder Einzelne von ihnen erhofft hat. Ihre restliche Jugend verbringen die Halbwüchsigen in einem Internat, abgeschnitten von engen persönlichen Verbindungen und einem harmonischen Familienleben gehen ihre Lebenswege bald auseinander. Doch trotz immer größerer Differenzen verlieren sie sich nie ganz aus den Augen und finden im Erwachsenenalter wieder zusammen. Und dann gibt es da noch Alva, Jules Jugendliebe, die für ihn lange Zeit vollkommen unerreichbar schien, die einen anderen geheiratet hat und erst nach dessen Tod in die Arme ihres Freundes findet. Doch kaum hat Jules sein Glück gefunden, schlägt das Schicksal ein weiteres Mal unerbittlich zu und der junge Mann muss lernen, dass sein Leben kein Nullsummenspiel ist, das es keine ausgleichende Gerechtigkeit gibt und dass man Geliebtes über kurz oder lang wieder loslassen muss. Dieser intensive, melancholische Roman hat bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen, weil es ihm mit spielerischer Leichtigkeit gelingt, die großen, wichtigen Dinge des Lebens zu benennen, sie voller Ernsthaftigkeit wahrzunehmen und den Blick für die Realität und das große Ganze zu schärfen. Jede Handlung dieser Geschichte, könnte ganz genauso irgendwo in unserem direkten Umfeld stattfinden und ist dennoch ausgesprochen besonders und einzigartig. Die Erzählung selbst beschreibt den Lebensweg eines Mannes, der von Beginn an kein leichtes aber doch immer ein sinnerfülltes Leben hat. Er muss zahlreiche Rückschläge verkraften und seine Erwartungen werden oft enttäuscht. Aber auch ethische Werte wie Familiensinn, Verantwortung, Liebesfähigkeit und Vertrauen geben der Erzählung einen hoffnungsfrohen Unterton, der sich bis zum Ende durchsetzt, so dass man tatsächlich glauben mag, dass Dinge im Leben kommen und gehen und sich stetig wiederholen unabhängig von der Verhaltensweise und den Entscheidungen des Individuums. Fazit: Ich vergebe 5 Sterne für ein bewegendes literarisches Werk in zeitgenössischer Sprache, welches mich mit Menschenkenntnis und Urvertrauen überzeugen konnte und viele wichtige Lebensthemen anspricht. Ein Roman über den Fluss des Lebens, der eindringlich das Kommen und Gehen guter und schlechter Zeiten beschreibt und mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Für mich definitiv ein Lesehighlight im Jahr 2016.

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Letztendlich großartig!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2016

Seit einer gefühlten Ewigkeit fieberte ich dem neuen Benedict Wells, einem meiner Lieblingsautoren, entgegen. Zu Beginn habe ich mich mit diesem Roman dann doch etwas schwer getan. Ich vermisste den für ihn typischen Antihelden, dem man schmunzelnd wie mitfühlend beim Scheitern zusieht. Stattdessen erwartet den Leser in diesem Buch... Seit einer gefühlten Ewigkeit fieberte ich dem neuen Benedict Wells, einem meiner Lieblingsautoren, entgegen. Zu Beginn habe ich mich mit diesem Roman dann doch etwas schwer getan. Ich vermisste den für ihn typischen Antihelden, dem man schmunzelnd wie mitfühlend beim Scheitern zusieht. Stattdessen erwartet den Leser in diesem Buch eine tragische Geschichte. Sie wirft die Frage auf, ob sich eine schwierige Kindheit, die vom Gefühl der Einsamkeit geprägt ist, überwinden lässt. Der junge Jules wächst mit seinen Geschwistern Liz und Marty in einer behüteten Familienidylle auf. Als seine Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen, finden sich die drei in einem Heim wieder, wo sie sich schnell aus den Augen verlieren. Jules lernt hier das Gefühl von Einsamkeit kennen und scheint unfähig neue Beziehungen aufzubauen. Stattdessen flüchtet er sich in Tagträume und Erinnerungen. Einzig die charismatische Alva findet einen Zugang zu ihm, doch auch sie hat das Gefühl von Vertrautheit und Lieben verlernt und stößt ihn immer wieder zurück. Gerade deshalb wird sie zum Angelpunkt seines weiteren Lebens. Zwar ganz anders als die Vorgänger ist dieses Buch letztendlich wieder einmal großartig!!! Lange noch grübelt man mit Jules: Wer bin ich und wer könnte ich sein, wäre ich fähig, alles, was mich negativ geprägt hat, zu überwinden.

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Vom Ende der Einsamkeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 29.05.2016

Noch im Kindesalter erfahren Jules, Marty und Liz einen schweren Schicksalsschlag. Ihre Eltern kommen bei einem Verkehrsunfall ums Leben und somit ändert sich auch ihr Leben grundlegend. Sie kommen zusammen in ein Internat, die Gemeinschaft als Geschwister hört dort jedoch auf. Jeder lebt und erlebt sein eigenes - nicht... Noch im Kindesalter erfahren Jules, Marty und Liz einen schweren Schicksalsschlag. Ihre Eltern kommen bei einem Verkehrsunfall ums Leben und somit ändert sich auch ihr Leben grundlegend. Sie kommen zusammen in ein Internat, die Gemeinschaft als Geschwister hört dort jedoch auf. Jeder lebt und erlebt sein eigenes - nicht vorher bestimmtes - Leben und sie entfremden sich immer mehr voneinander. Marty verkriecht sich in die Forschung und Computer, Liz wird der Jungenschwarm und lässt auch nichts aus während Jules, aus dessen Perspektive der Roman erzählt wird - sich immer mehr in sich selbst zurück zieht. Einzig Alva, eine Mitschülerin die genau wie er selbst in sich verschlossen scheint, freundet sich mit ihm an. Nach Abschluss der Schulzeit verlieren sich die Geschwister aus den Augen und auch Alva geht, nach Missverständnissen und einem Streit, ihren eigenen Weg. Jules, der die letzten gehässigen Worte die er an seinen Vater gerichtet hat bereut, aber durch den plötzlichen Tod nicht zurück nehmen konnte, versucht sich an der Leidenschaft seines Vater als Fotograf. Er scheitert und sucht weiter nach seinem Weg. Jedes Verhältnis mit einer Frau wird überschattet von der Erinnerung an Alva, er wird mit keiner glücklich. Nach vielen Jahren treffen sich die Beiden wieder, sie erkennen ihre Liebe zueinander, jedoch ist Alva verheiratet. Benedict Wells gelingt ein großartiger Roman über Liebe, Verlust und was wäre wenn. Wenn nur kleine Weichen in unserem Leben anders gewesen wären, wie wäre unser Leben verlaufen. Diese Frage stellt sich Jules häufig und es dauert bis er erkennt, dass das Leben in einem selbst steckt. Vielleicht wäre das äußere Leben anders, das innere, wie man sich fühlt, wünscht, empfindet, bleibt gleich. Seine Schwester war auch als Kind, als die Eltern noch lebten, ein sehr temperamentvoller, extrovertierter Mensch gewesen, sein Bruder schon immer ein Tüftler und Forscher. Ein sehr kluges Buch über das Leben und den Tod.

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Ein wahres Wunderwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 05.05.2016

Jules ist noch sehr jung, als beide Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen. Seine Kindheit und Jugend verbringt er deshalb in einem Heim. Auch seine Geschwister, Liz und Marty, wohnen dort, doch ihre Beziehung untereinander ist nur noch sehr schwach, jeder versucht die Trauer zu verarbeiten. In der Schule... Jules ist noch sehr jung, als beide Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen. Seine Kindheit und Jugend verbringt er deshalb in einem Heim. Auch seine Geschwister, Liz und Marty, wohnen dort, doch ihre Beziehung untereinander ist nur noch sehr schwach, jeder versucht die Trauer zu verarbeiten. In der Schule lernt Jules Alva kennen und die beiden werden beste Freunde. Nachdem sie die Schule abgeschlossen haben, haben die beiden nach einem Streit keinen Kontakt mehr zueinander. Und Jules merkt erst dann, dass die starken Gefühle, die er für Alva immer empfunden hat, Liebe sind. Nach einigen Jahren treffen sie sich in einem Café wieder. Alva lebt inzwischen in den Bergen in der Schweiz und ist mit einem großen Autoren verheiratet. Jules zieht zu den Beiden, arbeitet dort an einem Buch und unterstützt Alva, die auch mit schweren Erinnerungen aus der Kindheit zu kämpfen hat. In dieser Zeit kommen sich Jules und Alva wieder näher und alte Gefühle flammen neu auf. Doch welche schweren Schicksalsschlägen den beiden noch bevorstehen, ahnt keiner. Dieses Buch ist ein wahres Meisterwerk, voller Gefühl und großer Worte.

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Großartige Worte: Emotionen und Kopfkino sind Programm
von einer Kundin/einem Kunden aus Altdorf am 26.04.2016

Was Benedict Wells mit seinem Leser macht, ist beeindruckend: Gekonnt setzt er die deutsche Sprache ein, um damit Bilder zu erzeugen - egal, ob für Orte, Figuren, Ereignisse oder Gefühle. Wells schildert in "Vom Ende der Einsamkeit" das Leben von Jules und seinen Geschwistern. Zunächst behütet aufgewachsen, bricht die... Was Benedict Wells mit seinem Leser macht, ist beeindruckend: Gekonnt setzt er die deutsche Sprache ein, um damit Bilder zu erzeugen - egal, ob für Orte, Figuren, Ereignisse oder Gefühle. Wells schildert in "Vom Ende der Einsamkeit" das Leben von Jules und seinen Geschwistern. Zunächst behütet aufgewachsen, bricht die Welt der Geschwister zusammen als ihre Eltern bei einem Autounfall verunglücken. Als Vollwaisen werden die Geschwister in einem Internat in München untergebracht, wo sie fortan ihre Jugend verbringen. Die Geschwister entwickeln sich in ihrem neuen Umfeld - und unter ihrem neuen Einfluss - in vollkommen unterschiedliche Richtungen. Nicht nur ein Mal hinterfragt Jules wie sein Leben verlaufen wäre, hätte der Unfall seiner Eltern nicht sein Leben verändert. Einer inneren Leere und eine beständigen Einsamkeit begleiten Jules von der Kindheit, in die Jugend - und schließlich auch bis in das Erwachsenenalter. Erneut ändert sich Jules Leben als er im Erwachsenenalter erneut auf seine Jugendfreundin Alva trifft. Hier beginnt für Jules nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, sondern auch eine längst verloren geglaubte Liebesgeschichte. "Vom Ende der Einsamkeit" ist eine gefühlvolle Geschichte, die Benedict Wells auf eine Weise schildert, die unweigerlich zum Kopfkino führt. Eine zentrale Fragestellung bezieht sich auf die philosophische Thematik nach dem Verlauf des Lebens - und wie es geworden wäre, "wenn ..." Der Protagonist Jules setzt sich immer wieder mit dieser Fragestellung auseinander. Sein Leben verläuft alles andere als rund. Und so ist es nicht nur eine Romanfigur, sondern auch ein Bezug zur Realität: Stellt man sich nicht auch bei "Stolpersteinen" im echten Leben selbst hin und wieder die Fragen, wie das Leben geworden wäre, wenn andere Ereignisse stattgefunden hätten? Vor allem stiltechnisch ist "Vom Ende der Einsamkeit" ein sehr gelungener Roman. Wer zu dem Buch greift sollte sich jedoch darauf gefasst machen, dass die Story doch auch kitschig ist. Spannung und Nervenkitzel sucht der Leser hier vergeblich, doch wer emotionale Bücher mit Charakter mag, kommt hier voll auf seine Kosten.

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Zu Herzen gehend
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 23.04.2016

Benedict Wells hat ein ganz wunderbares Buch geschrieben über die Einsamkeit, die Trauer, die Liebe, das Verlassenwerden und wieder Zueinanderfinden. In einer Sprache, die zu Herzen geht, erzählt er von den drei Geschwistern Jules, Liz und Marty, die in einem behüteten Elternhaus zunächst unbeschwert aufwachsen. Die Kindheit in Geborgenheit... Benedict Wells hat ein ganz wunderbares Buch geschrieben über die Einsamkeit, die Trauer, die Liebe, das Verlassenwerden und wieder Zueinanderfinden. In einer Sprache, die zu Herzen geht, erzählt er von den drei Geschwistern Jules, Liz und Marty, die in einem behüteten Elternhaus zunächst unbeschwert aufwachsen. Die Kindheit in Geborgenheit nimmt ein jähes Ende, als die Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen. Die Kinder müssen fortan in einem Internat leben, aber getrennt voneinander in unterschiedlichen Jahrgangsgruppen. Besonders Jules, der Jüngste, hadert mit seinem Schicksal. War er zuvor ein fröhlicher und aufgeweckter Junge, zieht er sich jetzt in sich selbst zurück. Dann aber begegnet er Alva, einem gleichaltrigen Mädchen, mit dem ihn bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Nach dem Abitur möchte er mit Alva zusammenbleiben, aber Alva hat andere Pläne. Sie verlieren sich für viele Jahre aus den Augen. Jules beginnt ein Jurastudium, möchte aber eigentlich Fotograf werden. So richtig gelingt ihm beides nicht. Seine Schwester Liz schwebt immer am Abgrund. Drogen, Alkohol und unzählige Männerbekanntschaften bestimmen ihr Leben. Nur Marty gelingt es, durch eine Firmengründung mit Toni, den er aus dem Internat kennt, ein geregeltes Leben zu führen. Die Geschwister gehen völlig getrennte Wege, aber in Krisensituationen stehen sie füreinander ein. Und Krisen wird es viele geben. Der Autor nimmt den Leser mit auf den Lebensweg der drei Geschwister und läßt ihn teilhaben an deren Nöten, Kummer und Hoffnungen und dem nie überwundenen Schmerz über den frühen Tod der Eltern. Ein Buch voller Emotionen, das zu Tänen rührt. Ich habe lange kein Buch gelesen, das mich so bewegt hat und das eine Leseempfehlung unbedingt verdient hat.

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Ein wunderbarer Roman!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.04.2016

Die Geschwister Liz, Marty und Jules verlieren durch einen Autounfall jung ihre Eltern und kommen ins Internat. Dort erleben sie die harte Realität des "Alleineseins". Als Leser begleitet man Jules durch sein Erwachsenwerden und die damit einhergehenden Schwierigkeiten. Freundschaft, Liebe, Enttäuschung und Familie spielen in diesem Roman eine ganz... Die Geschwister Liz, Marty und Jules verlieren durch einen Autounfall jung ihre Eltern und kommen ins Internat. Dort erleben sie die harte Realität des "Alleineseins". Als Leser begleitet man Jules durch sein Erwachsenwerden und die damit einhergehenden Schwierigkeiten. Freundschaft, Liebe, Enttäuschung und Familie spielen in diesem Roman eine ganz große Rolle!

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Ist das Leben ein Nullsummenspiel?
von einer Kundin/einem Kunden aus Altenmarkt am 21.04.2016

„Ich kenne den Tod schon lange, doch jetzt kennt der Tod auch mich.“ Mit diesem Satz beginnt die Familiengeschichte rund um Jules Moreau. Er lässt nach einem Motorradunfall sein Leben Revue passieren und denkt zurück an seine Kindheit, seine Geschwister, seine Träume – und immer wieder an die Realität, die... „Ich kenne den Tod schon lange, doch jetzt kennt der Tod auch mich.“ Mit diesem Satz beginnt die Familiengeschichte rund um Jules Moreau. Er lässt nach einem Motorradunfall sein Leben Revue passieren und denkt zurück an seine Kindheit, seine Geschwister, seine Träume – und immer wieder an die Realität, die seine Träume zunichtemacht. Bereits als kleines Kind muss er den Tod seiner Eltern akzeptieren, kommt mit seinen beiden Geschwistern Maty und Liz in ein Internat und merkt zum ersten Mal was es heißt, einsam zu sein. Während Maty seine Trauer überspielt und mit Freunden auf cool macht, Liz sich allen möglichen Typen an den Hals wirft, zieht sich Jules immer mehr in eine Traumwelt zurück. Vom einst selbstbewussten Jungen, der auch über einen Abgrund balancierte, ist nicht mehr viel geblieben. Er wurde immer ängstlicher, zurückgezogener – eigentlich viel zu schnell „erwachsen“ nach einer viel zu kurzen Kindheit. Erst als er durch Alva endlich Freundschaft findet, kommt er aus seinem Loch ein wenig heraus und genießt die Zeit der Gespräche und des Schweigens mit ihr. Nach der Internatszeit verlieren sich die beiden aus den Augen, erst Jahre später begegnen sie einander erneut. Doch das Schicksal hat auch jetzt noch allerhand Herausforderungen für die beiden parat und man fragt sich, wie viel kann ein Mensch ertragen … Benedict Wells schafft in diesem Roman eine melancholische Stimmung, eine allgegenwärtige Trauer, die doch immer wieder nach vorne blicken und Hoffnung aufkommen lässt. Ich muss gestehen, dass ich manchmal zu lesen aufhören musste, weil ich den Tränen nahe war. Die Geschichte hat mich zutiefst berührt, hat mich nachdenklich gemacht und über das „Nullsummenspiel“ grübeln lassen. Wird man lange Zeit „vom Pech verfolgt“, kommt es dann auf der Glücksseite wieder zu einem Ausgleich? Jules glaubt jedenfalls nicht daran. Der Schreibstil ist sehr poetisch, bildhaft, lässt rasch Seite um Seite verfliegen. Das Ende kommt viel zu schnell – gerne hätte man noch ein wenig Zeit mit Jules und seiner Familie verbracht. Der Autor beschreibt authentisch ein Leben, wie es sein könnte. Ein Auf und Ab an Gefühlen, Hindernissen, aber auch die Wertschätzung einer Familie spielt eine große Rolle. „Die Einsamkeit in uns können wir nur gemeinsam überwinden.“ Der überraschende Schluss ließ mich erst mal innehalten und durchatmen. Spätestens hier kann man dieses tiefgründige Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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„Die Einsamkeit in uns können wir nur gemeinsam überwinden.“ (S. 351)
von StefanieFreigericht am 20.04.2016

„Vom Ende der Einsamkeit“ liest sich leicht herunter und vermag dabei zu berühren und anzurühren. Die drei Geschwister Liz, Marty und Jules Moreau verlieren durch einen Unfall ihre Eltern, als sie selbst noch längst nicht erwachsen sind. Benedict Wells schildet aus Sicht des jüngsten, des Ich-Erzählers Jules, das Leben... „Vom Ende der Einsamkeit“ liest sich leicht herunter und vermag dabei zu berühren und anzurühren. Die drei Geschwister Liz, Marty und Jules Moreau verlieren durch einen Unfall ihre Eltern, als sie selbst noch längst nicht erwachsen sind. Benedict Wells schildet aus Sicht des jüngsten, des Ich-Erzählers Jules, das Leben vor und nach dem Unfall, teils fortlaufend, teils in Rückblenden. Die Situation der Geschwister erinnert ein wenig an "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels" (ohne dessen Gewalt), besonders die distanzierte, analysierende Position von Jules: Die Geschwister leben fortan in einem Internat, sie haben keine Freunde (mit Ausnahme des langjährigen Freunds Toni, selbst ein Außenseiter) „Weil wir nicht gelernt hatten, Freunde zu haben, weil wir immer uns drei hatten.“ (S. 125) Jeder der drei Moreaus geht unterschiedlich mit dem Verlust um: Liz, die älteste, antwortet mit einem wahren Hunger, auf das Leben, Männer, Experimente mit Drogen und Jobs, Marty hingegen hat Zwangsneurosen und Ängste. Jules hat sein früheres Selbstbewusstsein verloren. Einzig der Mitschülerin Alva fühlt er sich verbunden – ohne nach deren eigenen Leid zu fragen. "Wir blieben an der Schwelle des jeweils anderen stehen und stellten keine Fragen." (S. 59) Beide haben einen Verlust erlitten und erfahren, dass das, was andere dazu sagen, oft nicht ankommt. Leider verharrt gerade Jules dadurch im Vermeiden: „Nie den Mut gehabt, sie zu gewinnen, immer nur die Angst gehabt, sie zu verlieren.“ (S. 121) Wells wirft Fragen auf zum Thema Verlust und Liebe, dazu, was uns ausmacht, wonach wir unser Leben ausrichten anhand des inneren Monologs von Jules. „Ich stoße ins Innere vor und sehe ein Bild klar vor mir: wie unser Leben beim Tod unserer Eltern an einer Weiche ankommt, falsch abbiegt und wir seitdem ein anderes, falsches Leben führen.“ (S. 133). Erst in seinem Dialog mit Alva kommt er weiter. „Ich: ‘Dieses ständige Alleinsein bringt mich um.’ Alva: ‚Ja, aber das Gegengift zu Einsamkeit ist nicht das wahllose Zusammensein mit irgendwelchen Leuten. Das Gegengift zu Einsamkeit ist Geborgenheit‘.“ (S. 171) Es ist Alva, an der und an deren Erkenntnissen Jules wächst: „Um sein wahres Ich zu finden, ist es notwendig, alles in Frage zu stellen, was man bei der Geburt vorgefunden hat. Manches davon auch zu verlieren, denn oft lernt man nur im Schmerz, was wirklich zu einem gehört…Es sind die Brüche, in denen man sich erkennt.“ (S. 276) Der Autor schafft es, mit Sätzen, die in ihrer Sperrigkeit, die die Sperrigkeit gegenüber Gefühlen von Marty ist, Rührung auszulösen, ohne kitschig zu werden: „Es ist… Wir sind von Geburt an auf der Titanic.“ Mein Bruder schüttelt den Kopf, er fühlt sich bei solchen Reden unwohl. „Was ich sagen will: Wir gehen unter, wir werden das hier nicht überleben, das ist bereits entschieden. Aber wir können wählen, ob wir schreiend und panisch umherlaufen oder ob wir wie die Musiker sind, die tapfer und in Würde weiterspielen, obwohl das Schiff versinkt. So wie…“ Er sieht nach unten. „So wie Alva das getan hat.“ Mein Bruder will noch etwas hinzufügen, dann schüttelt er wieder den Kopf. „Tut mir leid, ich bin einfach nicht gut in so was.“ (S. 339) So bleibt für Jules am Ende die Erkenntnis: „Noch stärker als meine Geschwister habe ich mich gefragt, wie sehr mich die Ereignisse aus meiner Kindheit und Jugend bestimmt haben, und erst spät habe ich verstanden, dass in Wahrheit nur ich selbst der Architekt meiner Existenz bin.“ (S. 337) Ich habe spätabends nach der Lektüre in einem Rutsch noch dieses Buch mehrfach weiter empfohlen – ich denke, es ist einfach perfekt auch für diejenigen, die sonst alles meiden, was mit „anspruchsvoller Roman“ im Zusammenhang steht. Weniger ist "Vom Ende der Einsamkeit" ein künftiger „Meilenstein der Literaturgeschichte“ als vielmehr ein wunderschönes, gut geschriebenes Wohlfühl-Buch und fantastisch geeignet zum Genießen und Verschenken.

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Chapeau, Chapeau Herr Wells!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2016

~Ich kenne den Tod schon lange, doch jetzt kennt der Tod auch mich.~ So beginnt der neue Roman von Benedict Wells und aus Jules Sicht, aus dessen Mund wir diese erdrückende Erkenntnis hören, wird diese Geschichte erzählt. Er hatte einen sehr trostlosen Start ins Leben, denn sehr früh kommen... ~Ich kenne den Tod schon lange, doch jetzt kennt der Tod auch mich.~ So beginnt der neue Roman von Benedict Wells und aus Jules Sicht, aus dessen Mund wir diese erdrückende Erkenntnis hören, wird diese Geschichte erzählt. Er hatte einen sehr trostlosen Start ins Leben, denn sehr früh kommen seine Eltern durch einen tragischen Unfall ums Leben. Die Geschwister kommen in ein Internat, wo sie hauptsächlich getrennt voneinander unterrichtet werden und auch getrennt voneinander aufwachsen. Benedict Wells beginnt seine Geschichte sehr subtil. Jules liegt nach einem Motorradunfall im Krankenhaus und lässt sein Leben Revue passieren. Dabei geht er nicht immer ganz chronologisch vor, aber ganz zum Schluss findet sich der Leser wieder ganz am Anfang der Geschichte, nämlich im Krankenhaus. Und plötzlich macht der erste Satz des Romans soviel mehr Sinn, als man es zu Beginn erwartet hätte. Die Spannung steigert sich Seite für Seite, genauso wie die Charaktere, die ich am Anfang ein wenig farblos in Erinnerung hatte, die an Intensität zunehmen und damit auch die Emotionen sich vervielfachen. Was mir auch soviel Spaß und Freude beim Lesen bereitet hat, waren die feinen Nuancen und die Detailgenauigkeit, mit der Wells die Geschichte erzählt. In etwa wenn er Alva, eine weiterer Hauptcharakter, sich wünschen lässt, nur eine Person in einer Geschichte zu sein. Sie will aus ihrer Realität fliehen, wobei man als Leser ihr zurufen möchte: He, du bist doch eine Person in der Geschichte. Alva nennt Jules, an einer anderen Stelle im Roman, einen Erinnerer und Bewahrer, und ich möchte behaupten, dass es keine bessere Bezeichnung für einen Schriftsteller, wie Benedict Wells, gibt. Für mich ist er einer der besten Erinnerer und Bewahrer: Chapeau, Chapeau, Herr Benedict Wells! Wer nun ~Becks letzter Sommer~ noch nicht gelesen hat, sollte es spätestens jetzt schleunigst nachholen, es könnte allerdings sein, dass ihr genauso ein glühender Anhänger von Benedict Wells werdet, wie ich einer bin.

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Wunderbare Sprache, große Erzählung
von einer Kundin/einem Kunden aus Kasseburg am 10.04.2016

Benedict Wells ist noch unglaublich jung, für dass er soviel wundervolle Sprache und soviel Lebensweisheit in einem Roman verbreitet. Ich habe für das Buch bereits einen Leseeindruck hinterlassen, habe es aber leider nicht gewonnen und somit gekauft. Die drei Geschwister Jules, Marty und Liz verlieren früh ihre Eltern und kommen... Benedict Wells ist noch unglaublich jung, für dass er soviel wundervolle Sprache und soviel Lebensweisheit in einem Roman verbreitet. Ich habe für das Buch bereits einen Leseeindruck hinterlassen, habe es aber leider nicht gewonnen und somit gekauft. Die drei Geschwister Jules, Marty und Liz verlieren früh ihre Eltern und kommen in ein Internat. Aufgrund des Altersunterschieds und der Entwurzelung vom Elternhaus, verlieren die Geschister sich immer mehr. Alle entwickeln sich in sehr unterschiedliche Richtungen. Jules, der Erzähler dieser Geschichte zeichnet das Bild seiner Geschwister aber nicht nur traurig und tragisch, sondern auch mit viel Charme, schmunzeln und Witz. Das macht es leicht es zu lesen. Man möchte unbedingt erfahren, was aus den Dreien wird. So schwankt man während des lesens zwischen lachen aufgrund der ironischen Gedanken und weinen aufgrund der Spürbaren Angst und Trauer und Vereinsamung. Das Buch ist unglaublich poetisch und die Wörter bleiben einem oft auch anschließend noch im Kopf hängen und machen sich dort breit. Ich kann das Buch jedem nur empfehlen. Eine ausführliche Beschreibung der Geschichte macht hier keinen Sinn. Das Buch ist auch zum fühlen, nicht nur zum lesen. Fünf Sterne.

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Schon jetzt eines der besten Bücher 2016
von S. aus Oberpullendorf am 01.04.2016

Jules, Liz und Marty sind drei Geschwister, die ein gemeinsames Schicksal verbindet - der Tod ihrer Eltern. Seit dem tödlichen Verkehrsunfall beider Elternteile verbringen die Geschwister nun Kindheit und Jugend auf einem Internat. Dabei entfernen sie sich zunehmend voneinander und jeder geht seinen eigenen Weg. Jules sondert sich von... Jules, Liz und Marty sind drei Geschwister, die ein gemeinsames Schicksal verbindet - der Tod ihrer Eltern. Seit dem tödlichen Verkehrsunfall beider Elternteile verbringen die Geschwister nun Kindheit und Jugend auf einem Internat. Dabei entfernen sie sich zunehmend voneinander und jeder geht seinen eigenen Weg. Jules sondert sich von allen ab, einzig zu der geheimnisvollen Alva fasst er Vertrauen. Marty ist der kluge Kopf der Geschwister und macht sich als "Anführer" der Außenseiter auf dem Internat einen Namen und Liz hat es sich zur Aufgabe gemacht, sämtliche Regeln zu brechen. Als die Geschwister schließlich erwachsen sind, verlieren sie sich immer mehr aus den Augen. Auch der Kontakt zwischen Jules und Alva bricht durch ein einschneidendes Ereignis abrupt ab, bis er ihr eines Tages wieder über den Weg läuft und bemerkt, welch große Rolle Alva in seinem Leben spielen wird.. Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es ist an keiner Stelle langweilig oder langatmig zu lesen, im Gegenteil. Von Seite zu Seite wird mehr Spannung aufgebaut und der Leser brennt richtig darauf zu erfahren, wie es weitergeht. Vor allem die Darstellung der einzelnen Charaktere ist wirklich gelungen und man kann sich sehr gut in die jeweiligen Personen und Situationen hineinversetzen. Besonders gut haben mir die überraschenden Wendungen gefallen, denn das Buch bietet einige "Oha-Momente". Der Schreibstil des Autors konnte mich ebenfalls voll und ganz überzeugen. Es war beeindruckend zu sehen, wie sehr der Autor einen berühren kann. Sei es durch tiefgründige und philosophische Passagen wie auch durch eine lebendige Erzählung. Auch die Cover-Gestaltung finde ich sehr ansprechend. Meiner Meinung nach ein wirklich gelungenes Werk, von der ersten bis zur letzen Seite, das ich jedem nur wärmstens empfehlen kann! Von mir gibt es fünf Sterne. Bis jetzt eines der besten Bücher in diesem Jahr.

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Wer bin? UNd wer könnte ich sein?
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2016

Wer bin ich? Und wer könnte ich sein? Die Frage nach der eigenen Identität angesichts von Schicksalsschlägen, die dem Leben einen völlig neuen Verlauf geben, steht im Mittelpunkt von Benedict Wells fesselndem neuen Roman. Die Geschwister Liz, Marty und Jules verlieren ihre Eltern als junge Teenager und kommen daraufhin... Wer bin ich? Und wer könnte ich sein? Die Frage nach der eigenen Identität angesichts von Schicksalsschlägen, die dem Leben einen völlig neuen Verlauf geben, steht im Mittelpunkt von Benedict Wells fesselndem neuen Roman. Die Geschwister Liz, Marty und Jules verlieren ihre Eltern als junge Teenager und kommen daraufhin in ein Internat. Während der ein wenig freakige Marty scheinbar unbeirrt seinen Weg geht und die charismatische schöne Liz sich in unverbindliche Beziehungen und Drogen flüchtet, fühlt sich der jüngere Bruder Jules von seinen Geschwistern im Stich gelassen. Der selbstbewußte, ja draufgängerische Junge wandelt sich zum unsicheren Außenseiter und braucht viele Jahre, um sich selbst neu zu (er)finden. Dieser Roman zieht einen in seinen Bann und lässt einen so schnell nicht wieder los, da er existentielle Fragen anspricht. Oder, wie Marty sagt: "Wie sind von Geburt an auf der Titanic. (...) Wir gehen unter, wir werden das hier nicht überleben, das ist bereits entschieden. Nichts kann das ändern, aber wir können wählen, ob wir schreiend und panisch herumlaufen oder ob wir wie die Musiker sind, die tapfer und in Würde weiterspielen, obwohl das Schiff versinkt."

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Das Leben - authentisch erzählt
von vielleser18 aus Hessen am 22.03.2016

"..... wenn man sein ganzes Leben in die falsche Richtung läuft, kann´s dann trotzdem das Richtige sein ?" (Zitat, S. 190) Jules ist gerade 10 als seine Eltern einen tödlichen Autounfall haben. Er uns seine älteren Geschwister Liz und Marty leben fortan in einem Internat. Auf einen Schlag hat sich... "..... wenn man sein ganzes Leben in die falsche Richtung läuft, kann´s dann trotzdem das Richtige sein ?" (Zitat, S. 190) Jules ist gerade 10 als seine Eltern einen tödlichen Autounfall haben. Er uns seine älteren Geschwister Liz und Marty leben fortan in einem Internat. Auf einen Schlag hat sich für Jules alles geändert. Die Älteren leben allerdings in einem anderen Wohntrakt und Jules ist fast auf sich allein gestellt. Sein ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt, die Verbindung zu Liz und Marty bricht. Einzig eine Mitschülerin - Alva - beginnt Kontakt zu ihm zu suchen. Eine fragile Freundschaft beginnt, bei dem beide ihre innersten Geheimnisse voreinander aber nicht ausbreiten können. Bei dem Gedanken und Gefühle nicht ausgesprochen werden und am Ende ein falscher Weg gewählt wird. Benedict Wells lässt uns in die Haut von Jules schlüpfen. Das Buch beginnt im Jahr 2014, ein kurzer Einblick, Jules liegt nach einem Motorradunfall verletzt im Krankenhaus. Wie ist es dazu gekommen? Noch wissen wir nicht viel, Andeutungen, Mutmaßungen. Doch sich machen schon einmal neugierig. Dann kehren wir zurück. Mit Jules Augen lassen wir uns entführen, lauschen seinen Erzählungen seiner Rückblenden, die aber aus der heutigen Sicht erzählt werden. Es sind seine Erinnerungen - oder die, die er zu haben glaubt. Er fängt an seine Geschichte wieder aufzurollen und wir fühlen und erleben mit. "Du bist nicht schuld an deiner Kindheit und am Tod unserer Eltern. Aber du bist schuld daran, was diese Dinge mit dir machen" (Zitat, S. 185) sagt später einmal Marty zu seinem Bruder Jules. Der Tod der Eltern hat die Geschwister aus der Bahn geworfen. Jeder reagiert anders darauf, doch jeder von ihnen wird durch den Tod der Eltern verändert. Es ist eine Abzweigung in ihrem Leben und jeder nimmt eine andere. Es sind diese Sätze, diese Sprache, die dieses Buch zu einem ganz besonderen macht. Nicht nur die Geschichte an sich, die meisterhaft erzählt wurde, die einen nicht loslässt, die einen berührt, in ihrer Traurigkeit, aber auch in ihrer Lebendigkeit, und sich über 30 Jahre in Jules Leben hinzieht, ist mitreissend, sondern auch der Stil, die Sprache, die Erzählkunst des jungen Autoren. "Ich habe eigentlich immer nur gelesen, um zu fliehen, um mich von ein paar Sätzen oder einer Geschichte trösten zu lassen". (Zitat, S. 204) Diese Geschichte tröstet zwar nicht, sie zeigt uns eher den Abgrund. Aber es ist definitiv eine Geschichte, die mitreisst, die berührt, die bewegt und irgendwann kann man dieses Buch auch nicht mehr aus der Hand legen und möchte mehr erfahren, weiterlesen. Ein Buch, das man am Ende zur Seite legt und das einen aber gedanklich nicht loslässt. Der Autor hat es geschafft mich mit in diese Geschichte hineinzuziehen. Die Emphatie, die sie in mir ausgelöst hat, ist groß. Dazu kommt der meisterhafte Schreibstil, so viele Sätze, die ich am liebsten alle als Zitate erwähnen würde! Am Ende schließt sich der Kreis wieder zu den Anfängen im Krankenhaus und darüber hinaus, nicht alles, was ich vermutet habe, am Anfang, bewahrheitet sich am Ende und auch das ist dem Autoren gelungen, mich am Ende zu überraschen, wie, das verrate ich hier nicht.

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Intensive Lektüre
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2016

Lange her, dass ich etwas gelesen habe, was mich so intensiv berührt zurück gelassen hat. Setze ich in meinem Leben die richtigen Prioritäten? Danke für den Denkanstoß Benedict Wells!

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