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Vom Ende einer Geschichte

Roman. Ausgezeichnet mit dem Man Booker Prize 2011

(2)
Der SPIEGEL-Bestseller im handlichen Format.


Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen.


Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, schliessen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Sex und Bücher sind die Hauptthemen, mit denen sie sich befassen, und Tony hat das Gefühl, dass Adrian in allem etwas klüger ist als er. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet.Vierzig Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erweckt plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft.



Portrait
Julian Barnes, 1946 in Leicester, England, geboren, arbeitete nach dem Studium moderner Sprachen als Lexikograph, dann als Journalist. Von Barnes, der zahlreiche internationale Literaturpreise erhielt, liegt ein umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk vor. 2016 wurde er mit dem "Siegfried Lenz Preis" ausgezeichnet. Julian Barnes lebt in London.
Gertraude Krueger, 1949 geboren, lebt als Dozentin und freie Übersetzerin in Berlin. Zu ihren Übersetzungen gehören u.a. Sketche der Monty-Python-Truppe und Werke von Julian Barnes, Alice Walker, Siri Hustvedt und Jhumpa Lahiri.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 11.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74874-7
Verlag btb
Maße (L/B/H) 156/96/14 mm
Gewicht 119
Originaltitel The sense of an ending
Verkaufsrang 3.327
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Vom Ende einer Geschichte
von Wim Schönhard aus Münster am 10.10.2015

Tip: Diese wunderbare Geschichte kann mann am Ende wieder von neuem lesen. Dann wird das Gesamtbild deutlich und liest mann ein ganz anderes Buch.

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was wäre gewesen ..wenn
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2015

Dieser Frage geht jeder einmal in Gedanken nach, oft in Situationen, wenn wir uns an einem Wendepunkt befinden ! Doch so konsequent und hartnäckig bis zum Ende, wie Antony, der Ich - Erzähler dies hier tut, macht das wohl sonst kaum jemand ! Heraus kommt eine Gleichung mit vielen... Dieser Frage geht jeder einmal in Gedanken nach, oft in Situationen, wenn wir uns an einem Wendepunkt befinden ! Doch so konsequent und hartnäckig bis zum Ende, wie Antony, der Ich - Erzähler dies hier tut, macht das wohl sonst kaum jemand ! Heraus kommt eine Gleichung mit vielen Unbekannten, Wahrheiten, die keine sind und Täuschungen, die Erinnerungen sein sollen ! Großartig beobachtet und in feinen Tiefen ausgeleuchtet, spannend erzählt und mit absolut verblüffendem Ende ! Wie anders und wie viel weniger tragisch hätte das Leben sein können.... und schon ist man bei eigenen Erinnerungen und Fragestellungen ....ein unglaubliches Buch !

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Wir wahr sind Erinnerungen
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Julian Barnes ist schon seit einiger Zeit ein vom Feuilleton viel beachteter und hochgelobter Autor. Nachdem er 2011 für diesen Roman „Vom Ende einer Geschichte“ den Booker-Preis bekommen hat, hat ihn auch bei uns nun das Publikum entdeckt. Und für alle, die beim Hardcover noch gezögert haben, gibt es... Julian Barnes ist schon seit einiger Zeit ein vom Feuilleton viel beachteter und hochgelobter Autor. Nachdem er 2011 für diesen Roman „Vom Ende einer Geschichte“ den Booker-Preis bekommen hat, hat ihn auch bei uns nun das Publikum entdeckt. Und für alle, die beim Hardcover noch gezögert haben, gibt es das Buch jetzt auch als Taschenbuch. Julian Barnes erzählt die Geschichte von Anthony Webster. Anthony ist jetzt Anfang sechzig und erinnert sich zurück an seine Schulzeit, seine besten Freunde, seine erste Liebe und an eine große Tragödie, die zwar schon früh in seinem Leben stattfand, ihm aber erst jetzt im Alter richtig bewusst wird. In seiner Schulzeit hatte Anthony, genannt Tony, zwei wirklich dicke Freunde Alex und Colin. Eines Tages kommt Adrian Finn zu dieser Gruppe, ganz unspektakulär. Sie sind eine kleine elitäre Gruppe, die viel philosophiert und mit ihren Gedanken auch immer wieder die Lehrer herausfordern. Nach der Schule trennen sich ihre Wege, da sie an unterschiedlichen Universitäten studieren, aber sie halten lose Kontakt. Tony lernt seine erste Liebe Veronica kennen. Es sind zwar die sechziger Jahre, aber Veronica hält nichts Sex, Drugs and Rock‘, Roll. Sie hält Tony hin. Eines Tages stellt Tony Veronica seinen Freunden vor, und plötzlich ändert sich das Leben für alle. Ein paar Jahre später erhält Tony die Nachricht, dass der intelligenteste der Gruppe, Adrian, Selbstmord begangen hat. Tony ist überrascht, aber lebt sein Leben einfach weiter. Im Alter erhält er plötzlich einen ominösen Brief von einem Anwalt. Veronicas verstorbene Mutter hat ihm etwas Geld und das Tagebuch von Adrian hinterlassen. Warum hat sie dies und wie ist sie überhaupt an das Tagebuch gelangt? Tony erinnert sich an früher und muss feststellen, dass doch einige Erinnerungen ganz anders sind, als sie anscheinend in Wahrheit waren. Ich habe mich damals schon mit den Rezensionen in der Presse schwergetan, konnte mir nicht wirklich etwas unter diesem Buch vorstellen. Nun habe ich es gelesen, ich habe die Lektüre genossen, aber muss jetzt feststellen, dass es mir ungeheuer schwerfällt, Ihnen dieses Buch zu beschreiben. Es ist ein teils philosophischer Roman über ein Leben, bei dem der Ich-Erzähler plötzlich ins Grübeln gerät, ob er wirklich alles aus diesem herausgeholt hat. „ Wir hielten uns für reif, dabei gingen wir nur auf Nummer sicher. Wir hielten uns für verantwortungsbewusst, dabei waren wir nur feige.“ (S. 115) Es liest sich sehr britisch, amüsant. Ich fühlte mich teilweise etwas an „Der Club der toten Dichter“ erinnert. Ein intelligenter, humorvoller Roman über ein mittelmäßiges Leben, der einen über die eigene Lebensphilosophie nachdenken lässt.

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Barnes, Vom Ende einer Geschichte
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 05.12.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Wie funktioniert Erinnerung? Was ist wahr? Wie täuschen wir uns selber und andere? Kann ich meinen Erinnerungen überhaupt trauen? Diese Fragen beantwortet Barnes in seinem neuen, großartigen Roman, der den Booker-Preis 2011 bekommen hat. Die Geschichte einer Freundesgruppe in England in den sechziger Jahren. 181 Seiten, die Sie noch... Wie funktioniert Erinnerung? Was ist wahr? Wie täuschen wir uns selber und andere? Kann ich meinen Erinnerungen überhaupt trauen? Diese Fragen beantwortet Barnes in seinem neuen, großartigen Roman, der den Booker-Preis 2011 bekommen hat. Die Geschichte einer Freundesgruppe in England in den sechziger Jahren. 181 Seiten, die Sie noch lange nach dem Lesen beschäftigen werden!

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Vom Ende einer Geschichte (EBOOK)
von Julia Klode am 20.01.2012
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Der Titel dieses Werkes hätte auch „Von der Vergangenheit , oder wie wir sie uns erdenken“ oder „Ich mache mir meine Erinnerung, wie sie mir gefällt“ oder so ähnlich heißen können. Julian Barnes zeigt uns auf, dass Erinnerungen nicht immer gleich Wirklichkeit ist. Wie funktioniert das eigentlich- sich erinnern? Ist meine... Der Titel dieses Werkes hätte auch „Von der Vergangenheit , oder wie wir sie uns erdenken“ oder „Ich mache mir meine Erinnerung, wie sie mir gefällt“ oder so ähnlich heißen können. Julian Barnes zeigt uns auf, dass Erinnerungen nicht immer gleich Wirklichkeit ist. Wie funktioniert das eigentlich- sich erinnern? Ist meine Erinnerung wirklich wahr, oder zeigen mir Fakten, dass Erinnerungen Lügner sind? Solche und noch mehr Fragen stellt sich der Autor und mit ihm der Leser. Philosophisch, ernst, humorvoll, tragisch, schön- so könnte man Vom Ende einer Geschichte beschreiben. Denken Sie selbst einmal an Ihre Schulfreunde oder Ihre erste große Liebe? Wie viel von dem, an das Sie sich zu erinnern glauben, könnte durch Dokumente oder Filme, die über Sie gesammelt wurden, widerlegt werden? Ist wirklich alles so, wie wir meinen? Oder kommen durch Erinnerungen anderer Personen ganz andere Geschichten zu Tage? Ein Buch, das fesselt und zum Nachdenken anregt!

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Großartig!
von GinaLeseratte aus Kornwestheim am 17.12.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Tony Webster hat ein Leben ohne große Höhen und Tiefen gelebt, ganz unspektakulär - ganz normal eben. Jetzt ist er in Ruhestand und der Brief eines Anwalts weckt Erinnerungen an die Jugend, seine Freunde, die erste Freundin. Doch nach und nach zeigt sich, wie viel diese Erinnerungen wert sind,... Tony Webster hat ein Leben ohne große Höhen und Tiefen gelebt, ganz unspektakulär - ganz normal eben. Jetzt ist er in Ruhestand und der Brief eines Anwalts weckt Erinnerungen an die Jugend, seine Freunde, die erste Freundin. Doch nach und nach zeigt sich, wie viel diese Erinnerungen wert sind, wie "(un-)wahr" sie sind! Nach überraschenden Wendungen muss Tony erkennen, dass seine eigene Vergangenheit eine andere ist, als er dachte. In dem sprachlich so präzisen Roman gibt es keine Längen, bis zur letzten Seite ist der Leser gefesselt. Nachdenklich bleibt man zurück und überdenkt unwillkürlich die eigene "Lebensgeschichte".

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Tony erzählt uns seine Geschichte, seine erste Freundin, sein bester Freund Adrian, aber als ihm Jahrzehnte später eine Erbschaft zugesprochen wird, wankt seine Geschichte!!!

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Booker-Prize 2011
von einer Kundin/einem Kunden am 01.03.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Hier sind schon etliche Besprechungen zu lesen, daher einfach nur die dringend Bitte: Unbedingt lesen! Selten hat mich ein Buch so gefesselt und fasziniert, habe es 2mal gelesen, weil ich beim ersten Durchgang nur durch die Geschichte gehetzt bin, ohne groß über die philosophischen Gedanken nachzudenken. Beim zweiten Mal dann bedächtiger... Hier sind schon etliche Besprechungen zu lesen, daher einfach nur die dringend Bitte: Unbedingt lesen! Selten hat mich ein Buch so gefesselt und fasziniert, habe es 2mal gelesen, weil ich beim ersten Durchgang nur durch die Geschichte gehetzt bin, ohne groß über die philosophischen Gedanken nachzudenken. Beim zweiten Mal dann bedächtiger und nachdenklich. Was für ein großer Roman! Und was für ein ungeheures Ende!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein eindrucksvoller Roman über das Erwachsenwerden. Sehr literarisch.

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Schafft die Vergangenheit sich eine eigene Wahrheit?
von Ulrike Seine aus Rheine am 09.04.2013
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Ein schmales Buch mit einer großartigen Geschichte! Als der über 60jährige Tony Webster durch eine Anwaltskanzlei von einer Erbschaft in Kenntnis gesetzt wird, beginnt eine Auseinandersetzung mit seiner Jugend in den 60er Jahren. Die Sicherheit in der er sich wähnte beginnt zu bröckeln als er spürt, daß Wahrheit und Erinnerungen... Ein schmales Buch mit einer großartigen Geschichte! Als der über 60jährige Tony Webster durch eine Anwaltskanzlei von einer Erbschaft in Kenntnis gesetzt wird, beginnt eine Auseinandersetzung mit seiner Jugend in den 60er Jahren. Die Sicherheit in der er sich wähnte beginnt zu bröckeln als er spürt, daß Wahrheit und Erinnerungen verschiedene Facetten haben. Dieses Buch hat mich nicht nur begeistert, es hat mich auch fasziniert.

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Ein literarischer Genuss
von M. Diehl am 14.11.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein großartig durchdachtes Buch über Brüche und Lebenslügen, das zeigt wie trügerisch manchmal unsere eigenen Erinnerungen sein können! An machen Stellen sehr philosophisch aber auch humorvoll und eindringlich erzählt Julian Barnes über Selbsterkenntnis und hat hierfür zu Recht den "Man Booker Price" gewonnen!

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Was wirklich war...
von Xirxe aus Hannover am 08.10.2012
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Irgendwann kommt ein Zeitpunkt, an dem man feststellt, dass die noch vor einem liegende Lebensspanne deutlich kürzer ist als die bereits vergangene. Es ist der Moment, ab dem man beginnt, sich öfter auf das Vergangene zu besinnen und sich Fragen stellt wie: Bin ich zufrieden mit meinem Leben? War... Irgendwann kommt ein Zeitpunkt, an dem man feststellt, dass die noch vor einem liegende Lebensspanne deutlich kürzer ist als die bereits vergangene. Es ist der Moment, ab dem man beginnt, sich öfter auf das Vergangene zu besinnen und sich Fragen stellt wie: Bin ich zufrieden mit meinem Leben? War es erfüllt? Lebte ICH oder wurde ich gelebt? Was wurde aus meinen Träumen, Wünschen, Sehnsüchten? Tony Webster, um die 60 und im Ruhestand, geschieden, im Großen und Ganzen mit sich im Reinen, ereilt dieser Moment, als er einen Brief eines Anwaltbüros erhält, in dem ihm mitgeteilt wird, dass er von der Mutter einer früheren Freundin eine kleine Erbschaft zu erwarten hat: 500 Pfund und das Tagebuch seines bewunderten Jugendfreundes Adrian. Wie diese in den Besitz des Buches kam, ist Tony völlig unklar und er beginnt mit Nachforschungen, die ihn in seine eigene Vergangenheit zurückführen und mit manchem konfrontieren, das er in völlig anderer Erinnerung hat. Je intensiver er sich damit befasst, umso mehr muss er erkennen, dass seine Wahrheit nicht unbedingt die einzige und wahre ist und in schonungsloser Offenheit macht er sich klar, wieviel Selbsttäuschung in seinem Leben herrscht. Immer wieder kommen Fragen auf, die man sich auch selbst stellen kann und deren Beantwortung die Lesezeit des doch recht dünnen Büchleins (174 Seiten) deutlich verlängern können. Es ist eine leise, zurückhaltende Geschichte ohne großen Spannungsbogen und vergleichsweise handlungsarm. Dennoch hat sie einen (zumindest für mich) überraschenden Schluss und es fiel mir schwer, das Buch vor dem Ende aus der Hand zu legen. Es regt zum Nachdenken über das eigene Leben an - und hoffentlich, bevor es zu spät ist.

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Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden am 22.04.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Das Leben von Tony Webstar, gerade in den Ruhestand gegangen, verändert sich als die Mutter einer alten Freundin ihm ein Tagebuch eines anderen Jugendfreundes, Adrian, vererbt. Sie waren alle Freunde während der Schulzeit, in den 60er Jahren in England. Diese Freundschaft wurde beendet, als Adrian eine Beziehung mit Veronica begann,... Das Leben von Tony Webstar, gerade in den Ruhestand gegangen, verändert sich als die Mutter einer alten Freundin ihm ein Tagebuch eines anderen Jugendfreundes, Adrian, vererbt. Sie waren alle Freunde während der Schulzeit, in den 60er Jahren in England. Diese Freundschaft wurde beendet, als Adrian eine Beziehung mit Veronica begann, kurz danach, nur 22 Jahre alt, nahm Adrian sich das Leben. Durch das Erbe kommen alle Erinnerungen zurück und 40 Jahre später trifft Tony wieder Veronica und er bemerkt, dass er Geschehnisse in der Vergangenheit unterdrückt hat. Er fängt an sein Gewissen zu prüfen, sieht aber schließlich ein, dass nichts in der Vergangenheit ungeschehen gemacht werden kann. Eine sehr schöne Schilderung unschöner Geschehnisse der Vergangenheit.

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Die perfekte Zugfahrt...
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...hat Julian Barnes mir mit diesem Buch beschert. Es ist ein kleines Büchlein, es liest sich sehr schnell weg - aber meine Güte, was steckt alles in diesem Titel. Tony Webster lässt mit seinen 60 Jahren das Leben, seine Lieb- und Freundschaften noch einmal Revue passieren. Alles erscheint dem Leser ordentlich,... ...hat Julian Barnes mir mit diesem Buch beschert. Es ist ein kleines Büchlein, es liest sich sehr schnell weg - aber meine Güte, was steckt alles in diesem Titel. Tony Webster lässt mit seinen 60 Jahren das Leben, seine Lieb- und Freundschaften noch einmal Revue passieren. Alles erscheint dem Leser ordentlich, klar verpackt und durchdacht. Doch ist es das wirklich? Oder ist die eigentliche Wahrheit eine ganz andere? "Wir erzählen uns Geschichten, um zu leben" wäre auch ein schöner Titel für dieses Buch gewesen, aber den hat Joan Didion ja schon geklaut. ;-) Ein wirklich lange nachklingender, intensiver Titel. Gut um auf einer langen Zugfahrt die Gedanken noch lange darum kreisen zu lassen.

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Julian Barnes hat mit "Vom Ende einer Geschichte" den Booker-Preis 2011 gewonnen und das zu Recht. Als ich nach 181 Seiten das Buch zu Ende gelesen habe, fiel ich in ein tiefes schwarzes Loch. Ein tolles und ergreifendes Buch. Man hält inne und fängst automatisch an über sein eigenes... Julian Barnes hat mit "Vom Ende einer Geschichte" den Booker-Preis 2011 gewonnen und das zu Recht. Als ich nach 181 Seiten das Buch zu Ende gelesen habe, fiel ich in ein tiefes schwarzes Loch. Ein tolles und ergreifendes Buch. Man hält inne und fängst automatisch an über sein eigenes Leben nachzudenken. Tony Webster und seine zwei besten Freunde nehmen Finn Adrian noch als ihren Freund hinzu. Julian Barnes erzählt in diesem Buch die Geschichte zweigeteilt. Einmal aus der Zeit der Jugend, die erste große Liebe und was aus ihr hätte werden können wenn.....aber Geschichten entwickeln sich oft anders als man es eigentlich möchte. Die Freunde trennen sich, bedingt durch das Studium verliert man sich immer mehr und mehr aus den Augen. Neue Wege werden eingeschlagen und neue Freundschaften geschlossen. Der zweite Teil dieses Buch spielt Jahrzehnte später. Tony Webster ist Rentner, geschieden und lebt sein ruhiges Rentnerleben. Eines Tages bekommt er ein Dokument von einem Notar das sein Leben schlagartig verändert. Plötzlich werden Erinnerungen wach die man schon vergessen hat. Erinnerungen die schmerzen und bei denen man sich fragt ob das alles real war. Das Buch bewegt und dringt in Tiefen ein die man selber manchmal verschlossen halten möchte. Je älter man wird desto öfter fragt man sich was man im Leben alles erreicht hat.....was ist Wunschtraum und was ist Real? Ein Buch das fesselt aber auch unterhält!!!

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Zu den größten Lesevergnügen des letzten Jahres gehört zweifelsohne dieses kleine, aber feine Büchlein aus dem Hause Kiepenheuer und Witsch. Kaum nach dem Lesen der ersten Seiten bin ich schon in den Erinnerungen Tony Websters gefangen. Diese eine Geschichte, die Tony erzählt, beginnt in den Tagen seiner Schulzeit, als Adrian... Zu den größten Lesevergnügen des letzten Jahres gehört zweifelsohne dieses kleine, aber feine Büchlein aus dem Hause Kiepenheuer und Witsch. Kaum nach dem Lesen der ersten Seiten bin ich schon in den Erinnerungen Tony Websters gefangen. Diese eine Geschichte, die Tony erzählt, beginnt in den Tagen seiner Schulzeit, als Adrian Finn, der schlagfertige Freigeist, in seine Klasse kommt. Vom ersten Tag an wird Adrian ungefragt zum Vorbild für Tony und seine Freunde. Kenntnissreiche Diskussionen mit dem Geschichtsprofessor und ein stets selbstbestimmtes Handeln, das nie egozentrische “Zurschaustellung” ist, sondern nach Aufforderung durchdachte und reflektierte Meinungsäußerung, erstaunen Tony und seine Jungs. Bis hin zu dem Tag, an dem Adrian seine anscheinend letzte selbstbestimmte Tat vollbringt – den Freitod. Tony ist mittlerweile im Rentenalter und blickt auf ein ereignisloses Durchschnittsleben zurück, als er das Schreiben einer Anwaltskanzlei erhält, in dem ihm eine kleine Erbschaft und das Tagebuch des längst verstorbenen Adrian versprochen wird. Für Tony stellt sich nun die Frage, ob Adrian und all seine Erinnerungen an jene Zeit wirklich dem entsprechen, was Tony als real erscheint, oder ob am Ende das, was man in Erinnerung behält, nicht immer dasselbe ist wie das, was man beobachtet hat. In einer wunderschönen und zugleich direkten Sprache lässt Julian Barnes mich als Leser die Erinnerungsverwirrungen seines Erzählers mitempfinden und auch noch lange nach den letzten Seiten beschäftigt mich diese Geschichte und all die Fragen, die sie aufwirft.

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The Man Booker Prize 2011
von einer Kundin/einem Kunden am 26.02.2012
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Es war eine bewegte Zeit. Damals, in den 60ern. Noch am Rand zum Erwachsenenleben, als sie jede freie Minute miteinander verbrachten und sich versprachen, sich auch später nicht aus den Augen zu verlieren. Colin, Alex und Tony. Das war auch die Zeit als Adrian zu ihrem Freundeskreis dazu kam.... Es war eine bewegte Zeit. Damals, in den 60ern. Noch am Rand zum Erwachsenenleben, als sie jede freie Minute miteinander verbrachten und sich versprachen, sich auch später nicht aus den Augen zu verlieren. Colin, Alex und Tony. Das war auch die Zeit als Adrian zu ihrem Freundeskreis dazu kam. Adrian Finn, ein großer, intelligenter, in sich gekehrter Junge. Und er war zweifellos intelligenter als der Rest von ihnen. Er hatte eine eigene Meinung. An das, ihr Versprechen und einiges mehr erinnert sich Tony, als er einen aufwühlenden Brief erhält und realisiert wie fragil seine eigenen, weichgeschliffenen Erinnerungen sind. "The Sense of an Ending" is the story of one man coming to terms with the mutable past. He's certainly never tried to hurt anybody. Memory, though, is imperfect. It can always throw up surprises, as a lawyer's letter is about to prove. ......And The Man Booker Prize goes to Julian Barnes......one of the world's most distinguished writers. Great!

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Sehr gut
von einer Kundin/einem Kunden am 19.01.2012
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Dieses Buch hat den Man Booker Prize 2011 sicher nicht umsonst gewonnen. Das Buch hat mich sehr gefesselt.

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Für diesen Roman hat Julian Barnes den Man Booker Prize 2011 erhalten. "Vom Ende einer Geschichte" ist ein großartiges Buch, das den Leser zugleich bewegt, aufwühlt und anspruchsvoll unterhält. Das Spiel mit Erinnerungen (Was sind Erinnerungen? Wie verlässlich sind die Bilder, die wir uns von Vergangenem gemacht haben? Was... Für diesen Roman hat Julian Barnes den Man Booker Prize 2011 erhalten. "Vom Ende einer Geschichte" ist ein großartiges Buch, das den Leser zugleich bewegt, aufwühlt und anspruchsvoll unterhält. Das Spiel mit Erinnerungen (Was sind Erinnerungen? Wie verlässlich sind die Bilder, die wir uns von Vergangenem gemacht haben? Was bedeutet es für uns, wenn wir gezwungen sind, diese Bilder in Frage zu stellen?) fasziniert ungemein. Große philosophische und psychologische Fragen, mit denen sich der Protagonist des Romans auseinandersetzen muss, als er auf eine alte Jugendliebe trifft, und ihn die Vergangenheit einholt. Ein Buch, das lange nachhallt.

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Wie wahr ist Erinnerung ?
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Kann man seiner Erinnerung trauen? Dieser schmale Band mit der Geschichte des mittlerweile über 6ojährigen Tony hat mir sehr gefallen. Eines Tages erbt er das Tagebuch seines Freundes und muß sich mit seiner Jugendzeit in den 60er Jahren auseinandersetzen. Ist alles nicht ganz anders gewesen? Wie war das wirklich... Kann man seiner Erinnerung trauen? Dieser schmale Band mit der Geschichte des mittlerweile über 6ojährigen Tony hat mir sehr gefallen. Eines Tages erbt er das Tagebuch seines Freundes und muß sich mit seiner Jugendzeit in den 60er Jahren auseinandersetzen. Ist alles nicht ganz anders gewesen? Wie war das wirklich mit der Freundschaft der Jungen?

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